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In 10 Minuten: So machst du deinen Shopify Onlineshop rechtssicher (Webinar und White Paper)

Shopify Onlineshop rechtssicher

In den letzten Monaten haben wir hier im Blog einige Funktionen vorgestellt und Beiträge veröffentlicht, in denen wir erläutern, wie du deinen Shopify Onlineshop rechtssicher machen kannst - etwa mit diesem kostenlosen Impressum Generator. Die wichtigsten Links und Materialien findest du jetzt aber auch noch einmal in diesem Beitrag.

IT-Recht Kanzlei Whitepaper und Webinar: So machst du deinen Shopify Store rechtssicher

Um es unseren Händlerinnen und Händlern noch leichter zu machen, einen rechtssicheren Shop aufzusetzen und zu betreiben, haben wir uns mit unserem Partner, der Münchner IT-Recht Kanzlei, zusammengesetzt und zwei weitere Ressourcen erstellt: ein zehnminütiges Webinar und ein ausführliches White Paper.

 

Das Webinar der IT-Recht Kanzlei zeigt anhand echter Shopbeispiele, wie du deinen Store fit für das Fernabsatzrecht machst. Das vollständige Transkript des Webinars findest du unter diesem Post - so kannst du in aller Ruhe nachlesen, was wir hier präsentieren.  

Weitere interessante Ressourcen für Shopify-Nutzer

Neben der Vorzertifizierung durch den Händlerbunde und die IT-Recht Kanzlei - durch die du das Theme Debut sicher nutzen kannst - haben wir eine Reihe an Artikeln zum Thema Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und E-Commerce-Recht in Deutschland veröffentlicht.

Außerdem gibt es einen Schnellstart-Guide zum richtigen Setup deines Webshops und einen Artikel zum Thema Grundpreis und wie du diesen mit Shopify angeben kannst. Wie du der Impressumspflicht nachkommst, erfährst du außerdem in diesem Beitrag

Detailliertes White Paper zum Thema Rechtssicherheit des Onlineshops

Wir haben zudem für Shopify-Shopbetreiber wertvolle Tipps in Form eines White Papers erarbeitet. In dem 40 Seiten starken White Paper erfahrt ihr, wie ein rechtskonformer Shopify-Auftritt durch die Umsetzung von Informationspflichten sowie rechtlich notwendiger Ausgestaltungen von Bestellprozess, Warenkorb und Co. gelingt.

White Paper herunterladen

Konkret wird auf die folgenden Inhalte eingegangen und die Einstellung im Shopify Store anhand von Screencasts und Screenshots erklärt:

  • Rechtstexte auf Shopify richtig einbinden
  • Mehrwertsteuer und Versandkostenhinweis bei Shopify rechtskonform darstellen
  • Zahlungsmittel- und Versandinformationen auf Shopify rechtskonform hinterlegen
  • Lieferzeiten und wesentliche Produkteigenschaften bei Shopify richtig einbinden
  • Bestellübersichtsseite (Checkout) auf Shopify rechtskonform gestalten
  • Abmahnungen
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      2020 Aktuell: Shopify und das EU-US Privacy Shield Abkommen (Stand November 2020)

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      Du willst noch einmal im Detail nachlesen, was in dem Video besprochen wurde? Kein Problem, hier ist der komplette Inhalt des Webinars als Transkript:

      Transkript des Webinars "So machst du deinen Shopify-Onlineshop rechtssicher"

      Herzlich willkommen zum Webinar „Shopify Shops rechtssicher gestalten“, das Shopify in Kooperation mit der IT-Recht Kanzlei München durchführt. Mein Name ist Phil Salewski und ich bin als Rechtsanwalt in der IT-Recht Kanzlei München unter anderem auf dem Gebiet des E-Commerce-Rechts tätig. 

      In den nachfolgenden zehn Minuten werde ich aufzeigen, wie sich die wichtigsten gesetzlichen Anforderungen des Fernabsatzrechts auf Shopify umsetzen lassen. Hierfür nutze ich einen Shopify-Testshop, in dem ich Schritt für Schritt auf die vorzunehmenden Einstellungen eingehen werde.

      Beginnend mit der Einbindung von Rechtstexten in Form von AGB, Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung und Impressum gehe ich über zur korrekten Darstellung des Hinweises auf die enthaltene Mehrwertsteuer und zzgl. Anfallende Versandkosten. Daraufhin zeige ich auf, wie sich Zahlungsmittel- und Versandinformationen einbinden lassen. Im nächsten Schritt widme ich mich der Einbindung der notwendigen Lieferzeitangaben und der Informationen zu den wesentlichen Produkteigenschaften auf Artikeldetailseiten und schließe das Tutorial mit der korrekten Ausgestaltung der Bestellübersichtsseite ab. 

      Am Ende des Webinars möchte ich noch kur auf das Thema Abmahnungen zu sprechen kommen, denen man mit der rechtssicheren Ausgestaltung des Shops gerade vorbeugen kann. 

      1. Einbindung von Rechtstexten

      Beginnen wir mit der Einbindung der Rechtstexte.
      Hierfür klicken wir nach dem Log-In den Shopify-Shop links unten in der Navigation auf „Einstellungen“. Sodann klicken wir auf „Rechtliches“. Es erscheinen nun verschiedene Freitextfelder mit entsprechender Bezeichnung, in der die Rechtstexte durch Copy&Paste hinterlegt werden können (AGB mit Kundeninformationen, DSE,WB, Impressum)
      Weil hier besondere Vorsicht geboten ist, durchlaufen wir dies am Beispiel des Impressums. Hier ist es von besonderer Wichtigkeit, dass der Link auf die Online-Streitschlichtungsplattform der EU-Kommission anklickbar dargestellt ist. Wir fügen nun ein Musterimpressum ein und klicken anschließend auf „Speichern“. Zum besagten Link kommen wir gleich zurück.

      Nachdem wir nun nach diesem Beispiel alle Rechtstexte eingefügt haben, ist es empfehlenswert, diese dem Fußzeilenmenü des Shops hinzuzufügen. So sind Sie für jeden Shop-Besucher jederzeit abrufbar. Hierfür klicken wir unter „Vertriebskanal“ auf „Navigation“ und dann auf „Fußzeilenmenü“

      Hier kann man nun verschiedene Menü-Punkte hinzufügen. Dies tun wir unter Bezugnahme auf die hinterlegten Rechtstexte. Klick auf „menü-eintrag hinzufügen“, dann Link „Rechtliches“ und den jeweiligen Rechtstext aufwählen. Für das Impressum wählen wir „Legal Notice“ aus und benennen es im Titel als „Impressum“

      Das Ganze sollte nun für die anderen Rechtstexte wiederholt werden, wobei jeweils als Titel der deutsche Begriff, also AGB, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung, zu wählen ist. 

      Ein Blick auf die Startseite im Online-Shop zeigt, dass die Einbindung erfolgreich war. Klickt man auf das Impressum, sieht man, dass Shopify den OS-Link erkannt hat und bereits rechtssicher klickbar dargestellt hat. 


      2. Mehrwertsteuer und Versandkostenhinweis

      Nach der deutschen Preisangabenverordnung ist bei Angeboten im Online-Shop zwingend auszuweisen, dass die Preise die gesetzliche Mehrwertsteuer enthalten und ob ggf. Versandkosten anfallen. 

      Widmen wir uns zunächst dem Mehrwertsteuerhinweis. Diesen fügen wir ein, indem wir auf Einstellungen und im sich dann anschließenden Feld auf „Steuern“ klicken. Hier aktivieren wir das Häkchen neben „Alle Preise inkl. Steuern anzeigen“. Dadurch wird der Mehrwertsteuerhinweis automatisch immer der jeweiligen Preisangabe beigestellt. Ein Blick in den Online-Shop bestätigt das. 

      Etwas komplizierter wird das Hinzufügen zuzüglicher Versandkosten. Hierfür müssen wir wieder unter „Einstellungen“ die Option „Rechtliches“ aufrufen und unter Versandkosten unsere Versandkostenpolitik eintragen. Klicken wir nun auf Speichern, erkennt Shopify dies automatisch und fügt jedem Mehrwertsteuerhinweis einen Link mit der Bezeichnung „zzgl. Versandkosten“ hinzu, der nach Anklicken auf die Versandkosten führt. 

      Für einen späteren Schritt sollten wir auch die Versandkosten im Fußzeilenmenü anpinnen. Navigation, Fußzeile, Menü-Eintrag in Fußzeile hinzufügen, und als Versandkosten benennen.

      3. Zahlungsmittel und Versandinformationen hinterlegen

      Nach 312j BGB müssen Verbraucher spätestens bei Beginn des Bestellvorgangs über die zur Verfügung stehenden Zahlungsmittel und Lieferbedingungen informiert werden. Umsetzen lässt sich dies auf Shopify am besten durch Einstellungen der zentralen Shop-Seite. 

      Zum Hinzufügen der Versandbedingungen begeben wir uns zunächst wieder in den Punkt „Versandkosten“ unter Rechtliches und fügen zusätzlich zu den bereits hinterlegten Versandkosten Versandbedingungen hinzu, etwa, welches Transportunternehmen wir beauftragen, in welche Länder wir liefern usw.
      Nach einem Klick auf Speichern gehen wir nun ins Fußzeilenmenü zum eben angelegten Versandkosten-Reiter. Diesen benennen wir durch Klick auf „Bearbeiten“ um in „Versandbedingungen“ um. Nun haben wir mit dem gleichen Textfeld einmal rechtssicher den Versandkostenhinweis und andererseits auch unsere Versandbedingungen ausgewiesen. 

      Als nächstes kommen die akzeptierten Zahlungsmittel. Diese können wir unter „Einstellungen“ -_> Zahlungsmethoden hinterlegen. Aktiviert ist bei uns Shopify-Payments, das als Shopify-eigene Zahlungsart alle gängigen Bezahlmöglichkeiten vereint. 

      Um diese Zahlungsarten nun auf der Shop-Seite sichtbar zu machen, klicken wir links auf Home und dann auf Themen anpassen. Dann klicken wir auf „Fußzeile“ und aktivieren das erste Häkchen „Zahlungs-Buttons anzeigen“. Ein Klick auf Speichern und : geschafft. Die von uns akzeptierten Zahlungsmittel werden nun in der Fußzeile unseres Shops angezeigt. 


      4. Lieferzeiten und wesentliche Produkteigenschaften

      Nach §312d Abs. 1 BGB  müssen Verbraucher in Produktangeboten zwingend über die Lieferzeit und die wesentlichen Produkteigenschaften informiert werden. Welche Eigenschaften wesentlich sind, hängt immer vom konkreten Produkt ab. Oft kommen hier spezifische Kennzeichnungsverordnungen ins Spiel. Als Beispiel nehme ich ein T-Shirt, für das nach der europäischen Textilkennzeichnungsverordnung unbedingt die Textilfaserzusammensetzung angegeben werden muss.

      Lieferzeit und wesentliche Eigenschaften können bei Shopify direkt in der jeweiligen Produktbeschreibung eingefügt werden. Hierfür klicken wir links auf „Produkte“, wählen das betroffene Produkt aus und gelangen dann in den Editor, wo unter „Beschreibungen“ die Hinweise auf die Lieferzeit und wesentliche Eigenschaften, hier vor allem in Form der Faserkennzeichnung, eingefügt werden können. Nach Klicken auf Speichern werden diese Pflichtinformationen nun immer beim Aufrufen der Produktdetailseite angezeigt. 


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      5. Checkout

      Kommen wir abschießend zur Gestaltung des Checkouts, also der Bestellübersichtsseite. 

      Hier existieren ebenfalls besondere Anforderungen. Zum einen muss der Käufer die AGB akzeptieren, damit Sie Geltung entfalten, und die Widerrufsbelehrung zur Kenntnis genommen haben. Zum anderen müssen auf der Bestellübersichtsseite die Versandkosten als konkreter Betrag ausgewiesen und dem Zahlbetrag hinzugefügt werden. Schließlich muss zum einen gem. § 312j Abs. 3 BGB ein eindeutiger Bestell-Button angezeigt werden, der die Kostenpflichtigkeit verdeutlicht.

      Um die Anerkennung der AGB und die Kenntnisnahme der Widerrufsbelehrung auf Shopify bestätigen zu lassen, gehen wir auf Einstellungen und diesmal auf „Bestellabwicklung“. Hier aktivieren wir nun das Häkchen neben „einen Bestätigungsschritt“ anfordern. Dadurch wird im Checkout ein Einverständnis des Käufers mit den AGB und eine Kenntnisnahme der Widerrufsbelehrung formuliert. 

      Um Versandkosten im Checkout auszuweisen, gehen wir unter „Einstellungen“ auf „Versand“. Hier können wir nun unsere Versandkosten hinterlegen, sodass sie in der Bestellübersicht angezeigt werden. Natürlich müssen die Kosten mit denjenigen übereinstimmen, die wir zuvor in unserem Versandkostenhinweis formuliert haben. 

      Um den Bestellbutton brauchen wir uns bei Shopify nicht zu sorgen, da dieser bereits die Formulierung „Jetzt kaufen“ trägt und damit rechtskonform ausgestaltet ist. Machen wir einmal den Test:
      AGB und WB, Versandkosten, Steuern, Kaufen

      Damit schließen wir das Tutorial zur Erfüllung der grundlegenden Gesetzespflichten in Shopify-Shops ab. An dieser Stelle weisen wir darauf hin, dass es freilich noch diverse weitere rechtliche Voraussetzungen geben kann, die vor allem von der Art und den Eigenschaften der angebotenen Produkte und Person des Verkäufers abhängen können. Insofern wurde hier nur auf die wesentlichen und allgemeingültigen rechtlichen Anforderungen eingegangen. 

      6. Abmahnung

      Zum Ende dieses Webinars möchte ich noch kurz auf das Thema der wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen eingehen, zu deren Vermeidung die eben vorgenommenen Einstellungen wichtig sind. Mit Abmahnungen wird der Verstoß gegen geltendes Wettbewerbsrecht gerügt. Zum geltenden Wettbewerbsrecht zählen auch das Verbraucherinformationsrecht im E-Commerce sowie die Rechtspflichten über Preisangaben.

      Wettbewerbsrechtliche Abmahnungen können von Mitbewerbern und qualifizierten Verbänden ausgesprochen werden. Mit der bezeichneten Rüge eines Wettbewerbsverstoßes geht in Abmahnungen immer die Forderung einher, den gerügten Verstoß zukünftig zu unterlassen und hierfür binnen einer Frist eine sogenannte vertragsstrafenbewährte sog. Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung abzugeben.  Eine vorgefertigte Erklärung liegt der Abmahnung regelmäßig bei. 

      Gleichzeitig geht, wenn der Abmahnende für das Aussprechen der Abmahnung einen Rechtsanwalt aufgesucht hat, mit der Abmahnung die Forderung einher, die angefallenen Rechtsanwaltskosten zu erstatten. Schließlich wird mit dem Einleiten gerichtlicher Schritte für den Fall gedroht, dass die Unterlassungserklärung nicht abgegeben wird. 

      Die Abgabe der Unterlassungserklärung auf eine begründete Abmahnung hin kann für den Abgemahnten vorteilhaft sein, da sich mit Ihr ein gegebenenfalls kostenintensiver Gerichtsprozess vermeiden lässt. Auf der anderen Seite erklärt sich der Abgemahnte mit Unterzeichnung der Unterlassungserklärung für jeden Fall der erneuten Zuwiderhandlung aber mit der Zahlung einer Vertragsstrafe bereit, die ihrerseits erhebliche wirtschaftliche Folgen haben kann. 

      Daher ist zu empfehlen, beim Erhalt einer Abmahnung in jedem Fall rechtlichen Rat hinzuzuziehen. Ein fachkundiger Anwalt kann nämlich prüfen - ob die Abmahnung überhaupt begründet ist, also ob tatsächlich ein  wettbewerbsrechtlicher Verstoß begangen wurde. Ist sie es nicht, sollte man sich gegen sie unbedingt zur Wehr setzen und die gegnerischen Forderungen zu Fall bringen

      Weiter kann der Anwalt prüfen, ob bei einer begründeten Abmahnung die Unterzeichnung der Unterlassungserklärung sinnvoll ist, ob diese evtl. mit dem Ziel einer geringeren Belastung für den Abgemahnten noch modifiziert werden kann oder ob es kostentechnisch und taktisch sinnvoller ist, die Unterlassungserklärung nicht zu unterzeichnen und stattdessen einen gerichtlichen Prozess abzuwarten. 

      Haben Sie eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung erhalten, steht Ihnen die IT-Recht Kanzlei gerne persönlich zur Verfügung. 

      Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit. 

      how to start a blogIn diesem Gastbeitrag erklärt Shopify Experte Deniz Demirsoy von der Münchner E-Commerce Beratung Dual Citizen, wie du deinen Shopify Store in fünf Schritten EU-Cookie-Richtlinien-konform machst.

      Es ist ein lästiger Klick, immer wenn man eine Website zum ersten Mal besucht: Der Text wird in der Regel nicht gelesen und man geht gleich auf Okay, klickt, denkt nicht weiter darüber nach… Der Cookie-Hinweis. Selten hat mal jemand etwas Spaß damit, der Postillion ist eine Ausnahme:

      Lustiger EU-Cookie-HInweis Quelle: Der Postillon - Ehrliche Nachrichten. Unabhängig, schnell, seit 1845. 

      Der Cookie-Hinweis ist bei Shopify Stores standardmäßig nicht enthalten und man sollte ihn einbauen, will man keinen unnötigen Ärger riskieren. Es existieren grundsätzlich zwei Möglichkeiten, dieses Problem aus der Welt zu schaffen:

      1. Man nimmt eine von mehreren kostenpflichtigen Apps aus dem Shopify Store, mit denen man den Shop aufrüstet.
      2. Man baut den Hinweis selbst ein, wenn man in der Lage ist, etwas Code an die richtige Stelle zu kopieren. Das geht in etwa so einfach, als würde man ein YouTube-Video in einen Wordpress-Blogpost einbetten.

      Du bist noch ganz am Anfang deines Shopify-Stores?


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      Der Shopify-Experte und leidenschaftliche Shop-Betreiber Adrian Piegsa zeigt dir, wie du dich anmeldest, eine Domain verknüpfst, Produkte auswählst und natürlich alle rechtlichen Vorgaben umsetzt.

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      Entscheidest du dich für die zweite Möglichkeit, kommt hier eine kurze Anleitung, wie du eigenhändig einen Cookie-Hinweis für deinen Shopify Store erstellen kannst:

      Aber, Achtung! Man verändert dabei den Template-Code. Zwar nur geringfügig, aber äußerste Vorsicht sei geboten. Solltest du dich hierbei nicht sicher fühlen, solltest du lieber die Finger davon lassen.

      So machst du deinen Onlineshop EU-Cookie-Richtlinien-konform:

      1. Besuche die Webseite Cookie Consent
      2. Erzeuge den Code ohne Programmierung
      3. Gehen im Admin auf die Theme Konfiguration
      4. Erstelle ein Snippet für den Cookie Code
      5. Mach eine kleine Änderung in der Datei theme.liquid

      1. Besuche die Webseite Cookie Consent

      Zu Cookie Consent geht es hier. Es gibt allerdings auch andere Webseiten dieser Art. Das Erstellen des Hinweises ist kostenlos und die Bedienung des Open-Source-Tools sehr einfach.

      2. Konfiguriere den Cookie-Hinweis

      In Schritt zwei legt man fest, wo der Hinweis erscheinen soll. Dazu wählt man die Farben, den Text, den Link auf den weitergeleitet werden soll (sollte eine entsprechende Seite bereits im Shop angelegt sein) aus.

      Cookie Consent

      Quelle: Cookie Consent

      Kopiere den Code, der im rechten Fenster (unter "Copy the Code") erscheint in deine Zwischenablage.

      3. Gehe im Shopify Admin auf die Theme Configuration

      Ganz schnell geht das mit den Tastaturbefehlen g w t - diese im Admin einfach hintereinander eingeben. Und dann die Theme Files anzeigen mit:

      Theme Config Shopify Onlineshop 

      4. Erstelle ein Snippet mit dem Namen "eu-cookie-richtlinie"

      Add New Snippet

      Und kopiere den Code von der Zwischenablage hier hinein:

      Snippet Code

      Anschliessend speichern nicht vergessen mit Save - rechts oben.

      5. Letzter Schritt: Kleine Änderung in der Datei theme.liquid

      Diese befindet sich ganz oben unter Layout.

      Füge folgenden Zeile ein: {% include 'eu-cookie-richtlinie' %}

      und zwar unmittelbar vor: </head> ein

      Theme Liquid Code

      Save nicht vergessen.

      Und schon bist du fertig und hast einen EU-Richtlinien-konformen Cookie-Hinweis auf deiner Webseite!

       Das Aufmacherbild stammt von Gratisography


      Häufig gestellte Fragen zu Shopify und Cookies

      Brauche ich einen Cookie-Banner?

      Spätestens seit Inkrafttreten der DSGVO sollte jedem Website und Shop-Betreiber klar sein, dass Seitenbesucher durch einen Cookie-Banner auf den Einsatz von Cookies auf der Seite informiert werden müssen. Um jedes Risiko einer Abmahnung zu umgehen, sollte im besten Fall sogar die aktive Einwilligung für die Nutzung von bestimmten Cookies eingeholt werden - und das, bevor irgendwelche Daten übertragen werden.

      Gibt es bei Shopify einen Cookie-Banner?

      Der Cookie-Hinweis ist bei Shopify Stores standardmäßig nicht enthalten. Du hast zwei Möglichkeiten, um diesen in deinen Onlineshop zu integrieren. Entweder nutzt du dafür eine App aus dem Shopify App Store (diese können kostenpflichtig sein) oder du fügst an der entsprechenden Stelle deines Shops ein Stück Code ein. Wie genau du das machst, schreiben wir in diesem Beitrag.

      Wie erstelle ich mit Shopify einen Cookie-Banner?

      Du kannst über Webseiten wie Cookie Consent einen entsprechenden Code für erstellen und angeben, wo dieser auf deiner Seite angezeigt werden soll. Hier kannst du auch angeben, wie der Banner aussehen soll, damit er sich optisch in deine Website integriert. Anschließend kopierst du den Code und gehst in deinen Shopify-Adminbereich und dort in die Theme-Konfiguration. Hier erstellst du ein entsprechendes Snippet und kopierst den Code rein. Am Ende musst du noch eine kurze Änderung in der Datei theme.liquid vornehmen, die wir dir im Beitrag genau erklären.

      Which method is right for you?Über den Autor: Deniz Demirsoy ist Shopify Experte mit über 25 Jahren Erfahrung in der IT-Industrie. Er bietet Beratungsleistungen für E-Commerce mit Fokus auf Shopify an und legt dabei stets Wert auf vertriebsoptimierte Onlineshops, die nach kurzer Zeit Umsätze generieren und leicht selbst administrierbar sind. 


      Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine professionelle Rechtsberatung dar. Bitte konsultiere eine unabhängige Rechtsberatung für Informationen, die spezifisch für dein Land und deine Umstände sind. Shopify haftet in keiner Weise für deine Verwendung oder dein Vertrauen in diese Informationen.