Dropshipping Steuern: Darauf solltest du achten!

Dropshipping Steuern: Darauf solltest du achten!

Das Steuerrecht im Online-Handel ist bereits bei Verkäufen in Deutschland kompliziert genug. Kommen Auslandsverkäufe hinzu, stellt sich schnell die Frage, wie wir den Überblick behalten sollen. Jedes Land legt seine eigenen Steuersätze fest und für Verkäufe in andere EU-Länder gelten zu allem Überfluss auch noch andere Regeln als für den Export in Nicht-EU-Staaten.

Wir haben aber gute Nachrichten für dich: Um deinen Shopify-Store steuerrechtlich korrekt zu führen, musst du kein Profi für internationales Steuerrecht sein. Um dir dabei zu helfen, Auslandsverkäufe über Shopify  rechtssicher abzuwickeln, haben wir gemeinsam mit Sufio einen Guide zu den Steuern in der EU zusammengestellt.


Dropshipping und Steuern: Das solltest du wissen!

Wenn du einen Dropshipping-Shop betreibst, unterliegen deine Einkünfte der Einkommenssteuer. Dafür gilt ein Freibetrag in Höhe von 9.744 Euro. Mit einem Jahresumsatz von unter 22.000 Euro kannst du von der Kleinunternehmerregelung profitieren und musst demnach keine Umsatzsteuer abführen (Stand 2022).


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In diesem Beitrag erfährst du alles Wissenswerte über das Steuerrecht im E-Commerce:

  • Was ist Dropshipping?
  • Lässt sich mit Dropshipping Geld verdienen?
  • Welches Gewerbe für Dropshipping?
  • Welche Steuern fallen bei Dropshipping an?
  • Was ist die Mehrwertsteuer?
  • Wann bist du von der Umsatzsteuer befreit?
  • Wer muss die Umsatzsteuer bezahlen?
  • Wann wird welcher Satz angewandt?
  • Mehrwertsteuer aktuell (2022): Diese Sätze gelten innerhalb der EU
  • Wie pflegst du Mehrwertsteuersätze in Shopify ein?
  • Welche Umsatzsteuernummmer brauchst du?
  • Wie funktionieren Dropshipping und Zollgebühren im Steuerrecht
  • Dropshipping: Buchhaltung und Steuervorschriften

  • Tipp:
    Schau dir auch das folgende Video: „Wie du EU-Steuern in deinem Shopify-Store anlegst", an:

    Was ist Dropshipping?

    Beim Dropshipping handelt es sich um eine Variante des Einzelhandels, bei welcher Händler:innen ihre Produkte nicht selbst auf Lager halten. Stattdessen kaufen sie ihre zu verkaufenden Artikel je nach Bedarf von externen Partner-Unternehmen ein, z. B. von Großhändler:innen, und führen eingegangene Kundenbestellungen so aus. Auf diese Weise haben die Onlinehändler:innen kein Inventar vorrätig und müssen es folglich auch nicht selbst managen.

    Lässt sich mit Dropshipping Geld verdienen?

    Auch ohne viel Kapital bietet dieses Geschäftsmodell durchaus seine Vorteile und ermöglicht einen guten Einstieg in die Selbständigkeit. Die Kosten sind überschaubar, du gehst kein Warenrisiko ein und benötigst kein eigenes Lager. Auch die Personalkosten sind gerade in der Anfangszeit geringer und Dropshipping kann zu Beginn sogar super nebenberuflich betrieben werden. Ohne Kosten für Wareneinkauf und Lagergebühren kannst du deiner Kundschaft verschiedenste Artikel anbieten. Es gibt auch keine regionalen Beschränkungen, sodass dem internationalen Handel nichts im Wege steht.

    Ob du von deinem Dropshipping-Business leben kannst, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind zunächst ein attraktives Produktsortiment und ein gutes Marketing. Daher ist es sehr wichtig, vor der Eröffnung eines Shops das richtige Konzept zu entwickeln. Folgende 3 Tipps können dir dabei helfen:

    • Produktpalette: Auch wenn man aufgrund der entfallenden Lagerkosten dazu geneigt sein mag, ein sehr großes Sortiment anzubieten, wird dies in der Regel nicht empfohlen. Vielmehr solltest du dich auf eine bestimmte Zielgruppe konzentrieren und deine Produkte dementsprechend sorgfältig auswählen. Achte am besten auch darauf, keine Artikel mit hoher Retourenquote anzubieten.
    • Lieferant:innen: Da du die Ware nicht selbst versendest, musst du dich auf deine Lieferant:innen verlassen können. Wähle auch sie deshalb gründlich aus und überprüfe sie regelmäßig.
    • Marketing: Eine gute Marketingstrategie ist wichtig, um potenzielle Kundschaft in deinen Shop zu locken. Da du bereits in Sachen Lagerung und Versand Zeit und Geld sparen kannst, solltest du dies verstärkter für Marketingmaßnahmen aufwenden.

    Welches Gewerbe für Dropshipping?

    Sobald eine Gewinnabsicht besteht, ist eine Gewerbeanmeldung erforderlich. Gleiches gilt also auch für nebenberuflich betriebene Onlineshops. Vor der Anmeldung solltest du dich mit der Art deines Gewerbes auseinandersetzen, da du diese Frage beim zuständigen Gewerbeamt beantworten musst.

    Der beliebte Ausdruck „Handel mit Waren aller Art“ wird von vielen Handelsverbänden nicht akzeptiert, weil er zu weit gefasst ist. Um möglichen Missbrauch zu vermeiden, ist eine allgemeine Beschreibung erforderlich, die klar genug ist und dir dennoch einen gewissen Freiraum lässt. In der Regel stehen dir bei der Beschreibung deiner Tätigkeit erfahrene Mitarbeiter:innen beratend zur Seite.

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      Welche Steuern fallen bei Dropshipping an?

      Wenn du Inhaber:in eines Dropshipping-Shops bist, unterliegst du genau wie alle anderen in Deutschland ansässigen Unternehmen der Steuerpflicht. Das Einkommensteuergesetz (EStG) ist die Grundlage der Einkommensteuer und regelt alle Aspekte der Steuerpflicht. Als Selbstständige:r mit Wohnsitz oder ständigem Aufenthalt in Deutschland bist du unbeschränkt steuerpflichtig. Nach dem Welteinkommensprinzip sind alle weltweit erzielten Einkünfte in Deutschland zu versteuern. Das steuerpflichtige Einkommen ist die Differenz zwischen Einnahmen und Betriebsausgaben. Betriebsausgaben mindern deinen Gewinn und dein steuerpflichtiges Einkommen. Dazu gehören beispielsweise folgende Aspekte:

      • abziehbare Vorsteuer
      • Personalkosten
      • Büromaterial
      • Telefon-, Porto- und Internetgebühren
      • Weiterbildungen
      • Abschreibungen
      • Fachliteratur

      Allen Steuerzahler:innen steht ein Grundfreibetrag von 9.408 € (Stand 2022) zu, der sich aus der Summe aller Einkünfte eines Jahres ergibt.

      In der Rechnung an die Kundschaft weist du außerdem die Umsatzsteuer aus, entscheidend ist hier das Zielland. Verkaufst du außerhalb der EU, musst du keine Mehrwertsteuer verlangen, innerhalb der EU berechnest du für den D2C-Bereich Mehrwertsteuer, für den B2B-Bereich hingegen nicht. Beim Kauf aus einem Nicht-EU-Land ist darüber hinaus die Einfuhrumsatzsteuer relevant und separat zu berücksichtigen.

      Wenn du noch auf der Suche nach Inspiration für deinen Shop bist, beschäftigen wir uns in diesem Blogbeitrag mit der Frage: "Was lässt sich gut verkaufen?"

      Was ist die Mehrwertsteuer einfach erklärt?

      Die Verwirrung, die die Mehrwertsteuer im Einzelhandel auslöst, beginnt oftmals schon beim Namen. Das Steuerrecht kennt nur den Begriff der Umsatzsteuer. Umgangssprachlich sprechen die meisten in Deutschland aber von der Mehrwertsteuer und meinen damit dieselbe Abgabe. Wir verwenden diese beiden Begriffe daher in diesem Beitrag synonym.

      Wie ihr Titel vermuten lässt, wird die Umsatzsteuer (USt) immer dann fällig, wenn ein Unternehmen Umsatz generiert. Was auf den ersten Blick intuitiv erscheint, gestaltet sich in der Praxis deutlich komplexer. Nicht jedes Unternehmen ist umsatzsteuerpflichtig – und auch die Höhe der Abgabe kann stark variieren. Ob und wie viel Umsatzsteuer du abführen musst, hängt dabei vor allem von drei Faktoren ab: 

      1. Von der Art deiner Produkte,
      2. Vom Standort deiner Kundschaft und
      3. Vom Jahresumsatz deines Unternehmens

      Lesetipp: Du willst mit Shopify weltweit verkaufen? Hier haben wir einen Leitfaden für dich.

      Umsatzsteuerbefreit durch die Kleinunternehmerregelung

      Um kleine Unternehmen und Selbstständige zu unterstützen, gibt es in Deutschland die sogenannte Kleinunternehmerregelung nach §19 des Umsatzsteuergesetzes (UStG). Liegt dein jährlicher Umsatz unter einer bestimmten Obergrenze, kannst du dich von der Umsatzsteuerpflicht befreien lassen. Bis Ende 2019 lag diese für die Kleinunternehmerregelung bei 17.500 Euro. Mit dem 1. Januar 2020 ist sie auf 22.000 Euro gestiegen.

      Hast du die Kleinunternehmerregelung für dein Unternehmen beansprucht, musst du dir über die Mehrwertsteuer in Deutschland keine Gedanken machen. Für alle Verkäufe gelten 0 Prozent USt. auch wenn du die Ware ins Ausland versendest.

      Lesetipp: Damit der internationale Verkauf so einfach und effizient sein kann, wie der im Inland, haben wir Shopify Markets entwickelt. Erfahre in diesem Beitrag, wie du damit an alle Menschen im Internet verkaufen kannst – und das von einem einzigen Shop aus.


      Kostenloses Ebook: 12 Dropshipping Apps für Onlineshops

      In diesem Ebook stellen wir 12 Apps zur Produktbeschaffung vor, mit denen du Produkte zum Verkaufen finden kannst, ohne selbst versenden zu müssen.


      Wer bezahlt beim Handel innerhalb der EU Mehrwertsteuer?

      Verkäufe im Inland und auch Verkäufe in Länder außerhalb der EU sind einheitlich geregelt. Vertreibst du deine Produkte innerhalb Deutschlands, gilt – sofern du keine anderweitige Regelung beansprucht hast – Umsatzsteuerpflicht.

      Dropshipping Steuern: Wer bezahlt beim Handel innerhalb der EU Mehrwertsteuer?

      Eine deutsche Online-Händler:in verkauft innerhalb der Bundesrepublik.

      Für Verkäufe in Staaten außerhalb der EU musst du hingegen grundsätzlich keine Umsatzsteuer ausweisen.

      Dropshipping Steuern: EU-Händler sollten Kunden außerhalb der EU keine Mehrwertsteuer berechnen

      EU-Händler:innen sollten Kundinnen und Kunden außerhalb der EU keine Mehrwertsteuer berechnen.

      Bei Verkäufen von einem EU-Land in ein anderes wird es allerdings etwas komplizierter: Hier gelten für unterschiedliche Kunden- und Produktgruppen unterschiedliche Regelungen bezüglich der Mehrwertsteuer. Ausschlaggebend ist dabei der Unterschied zwischen dem Verkauf Business-to-Business (B2B) und dem Verkauf Business-to-Customer (B2C).

      Dropshipping und Steuern: Endverbrauchern innerhalb der EU wird die Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt, Unternehmen hingegen nicht

      Endverbraucherinnen und -verbrauchern innerhalb der EU wird die Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt, Unternehmen hingegen nicht.

      Führst du einen Onlineshop, der sich an andere Unternehmen richtet (B2B), musst du bei Auslandsverkäufen keine Mehrwertsteuer ausweisen. Verkaufst du deine Produkte hingegen an Privatkunden (B2C) in einem anderen EU-Land, ist die Mehrwertsteuer wieder Pflicht. Dabei gilt teils die Mehrwertsteuer in Deutschland, teils der Satz im Land deiner Kund:innen.

      Dropshipping und Steuern

      Mehrwertsteuer Europa: Wann wird welcher Satz angewandt?

      Um festzustellen, welcher Mehrwertsteuersatz wann anzuwenden ist, müssen zunächst zwei verschiedene Gütergruppen unterschieden werden, physische und digitale Güter. Schauen wir uns zunächst einmal Erstere an.

      Lesetipp: Wie du Social Commerce für dich nutzen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

      Als physische Güter gelten alle Produkte, die du tatsächlich verpacken und per Post verschicken musst, also beispielsweise LebensmittelT-Shirts oder Schmuck. Für sie kannst du auch bei Auslandsverkäufen an Endverbraucher:innen den deutschen Mehrwertsteuersatz beibehalten, sofern der Gesamtwert der Verkäufe nicht den gesetzlichen Schwellwert überschreitet. Für die Mehrwertsteuer in Deutschland wären das je nach Produkt 7 oder 19 Prozent.

      Dropshipping und Steuern: Für physische Güter wird Endverbrauchern innerhalb der EU Mehrwertsteuer berechnet

      Für physische Güter wird Verbraucher:innen innerhalb der EU der Mehrwertsteuersatz aus Deutschland berechnet.

      Der ermäßigte Satz von 7 Prozent betrifft Güter, die zur Grundversorgung gehören. Damit sind aber nicht nur bestimmte Lebensmittel gemeint, sondern beispielsweise auch Bücher und zahlreiche Snacks. Du solltest daher prüfen, in welche Kategorie deine Produkte fallen.

      Lesetipp: In diesem Beitrag haben wir die wichtigsten Fragen zu Shopify Deutschland für dich beantwortet. 

      Vertreibst du hingegen digitale Produkte innerhalb der EU, solltest du dich besser mit den Umsatzsteuersätzen der EU-Mitgliedsstaaten vertraut machen. Digitale Güter wären beispielsweise E-Books, Musik-Downloads und Podcasts, Stock-Fotos oder auch Webinare.

      Lesetipp: Eine Roadmap, wie du digitale Produkte verkaufen kannst, findest du hier.

      Für den Verkauf digitaler Güter an Endverbraucher:innen musst du immer den Mehrwertsteuersatz desjenigen Landes ansetzen, in das du verkaufst. Befinden sich die Käufer:innen deines Webinars etwa in Deutschland, wird es mit 19 Prozent besteuert. Verkaufst du dasselbe digitale Produkt jedoch an Kundschaft in Italien, sind es plötzlich 22 Prozent – in Ungarn satte 27 Prozent.Digitale Produkte werden nach den Vorgaben des Empfängerlandes besteuertDigitale Produkte werden nach den Vorgaben des Empfängerlandes besteuert.

      Mehrwertsteuer aktuell (2022): Diese Sätze gelten innerhalb der EU

      Wie viel musst du für deinen Onlineshop an Steuern abführen? Für einen besseren Überblick listen wir dir hier noch einmal die geltenden Mehrwertsteuersätze auf.

      Mehrwertsteuer Deutschland

      Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, gilt in Deutschland ein regulärer Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent und ein ermäßigter Satz von 7 Prozent.

      Lesetipp: In diesem Beitrag findest du alle wichtigen Informationen zu Print-on-Demand

      Mehrwertsteuer Österreich

      In Österreich liegen die Mehrwertsteuersätze etwas höher als in Deutschland. Der Regelsatz beträgt hier 20 Prozent, der ermäßigte 10 Prozent. Übrigens kennen die Österreicher:innen nur den Begriff Umsatzsteuer.

      Mehrwertsteuer Italien

      Neben dem regulären Satz von 22 Prozent kennt das italienische Umsatzsteuerrecht (Imposta sul Valore Aggiunto (IVA)) gleich zwei ermäßigte Sätze: 10 Prozent (Arzneimittel, Tickets für Veranstaltungen, Personenbeförderung sowie Rechnungen in Hotels und Restaurants) und 4  Prozent (Grundnahrungsmittel, landwirtschaftliche Güter sowie Bücher und Presseerzeugnisse).

      Lesetipp: Hier dreht sich alles rund ums Thema Dropshipping-Produkte finden. Wir verraten dir die 8 besten Strategien und 5 Dropshipping-Produkte, die im Trend liegen.

      Mehrwertsteuer Schweiz

      Die Eidgenossen zahlen deutlich weniger Mehrwertsteuer als die hier aufgelisteten EU-Mitglieder. 7,7 Prozent beträgt der normale Satz, einige Güter des täglichen Bedarfs werden sogar nur mit 2,5 Prozent besteuert.

      Mehrwertsteuer USA

      Wie schon gesagt, wird beim Verkauf in Nicht-EU-Länder die Mehrwertsteuer aus Europa nicht angewandt. In den USA existiert jedoch ein ähnliches System, die sogenannte Value Added Tax (VAT) - und die ist nicht minder kompliziert als das europäische Pendant. Welcher Steuersatz anzuwenden ist, hängt nämlich davon ab, in welchem Bundesstaat der Verkauf stattfindet. Dabei variieren die verschiedenen Sätze mitunter stark. So gibt es beispielsweise fünf Staaten, die gar keine VAT erheben. Im Bundesstaat Kalifornien hingegen gilt ein Satz von 7,5 Prozent, was auch dem Höchstwert entspricht.


      Lade dir hier die Übersicht aller Warenwirtschaftssysteme herunter und vergleiche alle Features, die dir zur Verfügung stehen:

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      Welche Umsatzsteuernummer brauchst du?

      Sobald du aus der Kleinunternehmerregelung in die Umsatzsteuerpflicht wechselst, brauchst du eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr). Diese muss auf jeder deiner Rechnungen vermerkt sein. Beantragen kannst du sie bei der Firmengründung oder beim Finanzamt.

      Übersteigt dein Umsatz aus Verkäufen in ein Land eine gewisse Grenze, musst du außerdem eine lokale Umsatzsteuer-Identifikationsnummer beantragen. Kundinnen und Kunden aus dem jeweiligen Land müssen dann den vor Ort geltenden Umsatzsteuersatz zahlen.

      Dropshipping und Steuern: Deutsche Händler berechnen spanischen Endverbrauchern, die in Spanien leben die spanische Mehrwertsteuerrate

      Deutsche Händler:innen berechnen Käufer:innen aus Spanien den spanischen Mehrwertsteuersatz, weil ihr Umsatz in diesem Land eine gewisse Grenze übersteigt.

      Das bedeutet, dass du beispielsweise eine spanische Umsatzsteuer-ID brauchst, wenn ein besonders großer Teil deiner Verkäufe nach Spanien geht. Auf deinen Rechnungen muss dann natürlich die ID erscheinen, die im Land des der Kundin bzw. des Kunden ausgestellt wurde.

      Ab welchem Umsatz du eine zusätzliche Umsatzsteuer-ID brauchst, legt jedes Land selbst fest. Besondere Vorsicht ist dabei in Bezug auf Länder außerhalb der Eurozone geboten: Sie legen die Obergrenze natürlich in der jeweiligen Landeswährung fest, sodass du neben der Umsatzgrenze auch den Wechselkurs im Auge behalten solltest.


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      So pflegst du die unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze der EU in Shopify ein

      Den Mehrwertsteuersatz für jede Bestellung aus dem Ausland manuell zu bestimmen, ist nicht nur anstrengend, sondern kostet auch viel Zeit. Diese Zeit könntest du als Unternehmer:in an anderer Stelle gewinnbringender investieren, um dein Business auszubauen. Aus diesem Grund haben wir Shopify mit einer Funktion versehen, die es deinem Onlineshop bei den Steuern leichter macht. Anhand der Kundendaten wird automatisch der passende Umsatzsteuersatz ausgewählt.

      Lesetipp: In unserer Hilfe haben wir zahlreiche nützliche Infos zum Thema Steuern für dich zusammengestellt.

      Können deine Kund:innen sich durch eine Umsatzsteuer-ID als Unternehmer:innen ausweisen, entfällt die Mehrwertsteuer. Verkaufst du hingegen an Endverbraucher:innen im EU-Ausland, berechnet der Shop anhand der bestellten Produkte sowie der Versandadresse den jeweiligen Mehrwertsteuersatz. Dafür muss dein Shopify-Account aber erst entsprechend eingerichtet werden. Wie das funktioniert, zeigen wir dir im Folgenden Schritt für Schritt.


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      So legst du auf Shopify die Steuern für andere EU-Länder an

      Verkaufst du Produkte ins EU-Ausland, solltest du die Preise in deinem Onlineshop zunächst ohne Mehrwertsteuer eintragen. Nur so kann Shopify bei Bedarf den passenden Steuersatz hinzufügen.

      Um diese Einstellung vorzunehmen, musst du über deinen Admin-Zugang zu Shopify die Einstellungen > Steuern und Zollgebühren aufrufen.

      Dropshipping und Steuern: Deutsche Händler berechnen spanischen Endverbrauchern, die in Spanien leben die spanische Mehrwertsteuerrate

      Rufe über deinen Admin-Zugang den Bereich Einstellungen > Steuern und Zollgebühren auf.

      Scrollst du in diesem Menü nach unten, findest du Steuerberechnungen. Hier muss die Schaltfläche „Alle Preise werden inklusive Steuern angezeigt“ deaktiviert sein.

      Dropshipping Steuern: Deaktiviere die Schaltfläche „Alle Preise werden inklusive Steuern angezeigt“

      Deaktiviere die Schaltfläche „Alle Preise werden inklusive Steuern angezeigt“.

      Hast du diese Änderungen erst einmal gespeichert, kannst du im nächsten Schritt die jeweiligen Steuersätze für physische und digitale Güter einpflegen.

      Steuersätze für physische Güter

      Für physische Güter kannst du in den meisten Fällen den jeweiligen deutschen Mehrwertsteuersatz beibehalten. Hast du ermittelt, ob dieser bei 7 Prozent oder 19 Prozent liegt, trägst du ihn folgendermaßen in Shopify ein:

      1. Öffne mit deinem Admin-Zugang den Bereich Einstellungen > Steuern und Zollgebühren. Hier pflegst du die Umsatzsteuersätze für alle EU-Länder ein, in die du deine Produkte verkaufst.
      2. Wenn du in der vorgefertigten Auswahl nicht alle EU-Staaten findest, in die du verkaufst, gehe zu Einstellungen > Versand > Versandprofile. Hier kannst du über „Neues Profil anlegen“ die fehlenden Länder eintragen.
      3. Klicke dafür Versandzone erstellen an und wähle Europa aus. Dadurch fügst du alle Länder in Europa hinzu – auch die, die nicht Mitglied in der EU sind. Versendest du nicht in Länder außerhalb der EU, musst du diese anschließend manuell entfernen.
      4. Um die Steuersätze einzutragen, gehe wieder zu Einstellungen > Steuern und Zollgebühren. Hier kannst du nun wie gewohnt die Umsatzsteuersätze für die neu hinzugefügten Länder eintragen.

      Musst du für ein bestimmtes Land eine Umsatzsteuer-ID beantragen, ist das selbstverständlich eine Ausnahme: Für dieses Land trägst du die Mehrwertsteuer ein, die vor Ort gilt.

      Steuersätze für digitale Güter

      Verkaufst du digitale Produkte an Kund:innen in der EU, musst du dafür den Umsatzsteuersatz verwenden, der im Land der Kundschaft gilt. Auch hier ermöglicht dir Shopify, die Auswahl des jeweils richtigen Steuersatzes dem Shopsystem zu überlassen. Um Shopify dafür einzurichten, gehst du wie folgt vor:

      1. Gehe in deinem Shopify-Admin-Bereich zu Einstellungen > Steuern und Zollgebühren.

      2. Aktiviere im Abschnitt Steuerberechnungen die Schaltfläche „Mehrwertsteuer auf digitale Produkte erheben.“ Speichere diese Änderungen.

      Dropshipping Steuern: Aktiviere “Mehrwertsteuer auf digitale Produkte erheben“

      Aktiviere „Mehrwertsteuer auf digitale Produkte erheben“.

      3. Shopify erstellt jetzt automatisch eine neue Kategorie mit dem Namen Digital Goods VAT Tax. Öffne sie über Produkte > Kategorien und wähle im Dropdown-Menü alle digitalen Produkte in deinem Shop aus, um sie hinzuzufügen.

      Dropshipping Steuern: Ordne digitale Produkte der Kategorie “Digital Goods VAT Tax“ zu

      Ordne digitale Produkte der Kategorie „Digital Goods VAT Tax“ zu.

      4. Speichere abschließend die Änderungen – schon nimmt Shopify dir die mühselige Auswahl der Mehrwertsteuersätze in Zukunft ab.

      Steuersätze von 7 % auf bestimmte Produktgruppen anwenden

      1. Gehe im Shopify-Admin-Bereich zu Produkte > Kategorien und wähle Kategorie erstellen aus. Vergib einen Namen für die Produktgruppe und klicke auf Erstellen.
      2. Anschließend kannst du der Produktgruppe alle Produkte hinzufügen, für die der Steuersatz von 7 % gilt. 
      3. Gehe dazu zu Einstellungen > Steuern und Zollgebühren und wähle Deutschland aus.
      4. Mit einem Klick auf den Abschnitt Steuerüberschreibung kannst du eine Steuerüberschreibung hinzufügen.
      5. Wähle nun die Produkte aus.
      6. Danach kannst du unter Eine Kategorie auswählen eine Produktgruppe wählen.
      7. Hier gibst du unter Steuersatz 7 % ein.
      8. Abschließend klicke auf Überschreibung hinzufügen.

      Lesetipp: Die Mehrwertsteuer in Deutschland und der EU ist nicht das einzige, was es aus rechtlicher Sicht zu beachten gilt. Hier erfährst du, wie du Shopify rechtssicher machen kannst.

      Ausnahmen von der Steuer beim Verkauf an Unternehmen in der EU

      Kaufen Unternehmen in der EU deine Produkte, musst du keine Umsatzsteuer erheben. Das ist natürlich ein attraktives Angebot – um herauszufinden, ob es sich um eine:n Kund:in innerhalb der EU handelt, benötigst du die Umsatzsteuer-ID des Unternehmens. 

      Shopify Plus bietet dir die Option, diese ID beim Check-out abzufragen. Hast du keinen Shopify-Plus- Account, ist ein kleiner Eingriff in den Code notwendig. Dabei kannst du entscheiden, ob Unternehmen bei der Kundenregistrierung, im Einkaufswagen oder spätestens bei Abschluss der Bestellung die Umsatzsteuer-ID angeben sollen. 


      Lade dir hier die Übersicht aller Fulfillment-Anbieter herunter und vergleiche alle Features, die dir zur Verfügung stehen:

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      Für diese kleine Veränderung am Theme musst du allerdings in den Quellcode deines Shops eingreifen. Dafür bietet dir Sufio zwar detaillierte Anleitungen, aber wenn du nicht sicher bist, solltest du die Umsetzung lieber einem Fachmann oder einer Fachfrau überlassen. Ist die Abfrage eingerichtet, fehlt nur noch ein Schritt: Die Überprüfung der eingehenden Umsatzsteuer-IDs. Diese kannst du über das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) selbst erledigen. Möchtest du aber als Unternehmer:in die Hände für Wichtigeres frei behalten, kannst du den Prozess mit der Sufio-App automatisieren. Die App prüft automatisch alle in deinem Shopify-Store angegebenen Umsatzsteuer-IDs und stellt für alle Verkäufe an Unternehmen die passende Ausnahmeregelung ein.

      SEO für Einsteiger:innen: Wie du deinen Onlineshop für Google, Bing und Co optimierst, erfährst du in diesem Beitrag.

      Dropshipping Umsatzsteuer: Dropshipping-Steuern und Zollgebühren in der EU

      Das immer beliebter werdende Dropshipping ist im Steuerrecht ein sogenanntes Reihengeschäft im Sinne des § 3 VI S. 5 UStG. Dieses liegt immer dann vor, wenn mehrere Unternehmer:innen zu demselben Gegenstand ein Geschäft abschließen und dieser direkt über die Hersteller:innen/Erstlieferant:innen zur Abnehmer:in gelangt. Die Erstlieferung erfolgt dabei ausführungsfrei, es darf keine Mehrwertsteuer auf Seiten des Versandunternehmens ausgewiesen werden. Wenn dein Versandunternehmen beispielsweise in China sitzt, weil du via Aliexpress verkaufst, fällt keine chinesische Dropshipping Steuer an.

      Lesetipp: In diesem Guide haben wir für dich zusammengestellt, wie mit AliExpress Dropshipping funktioniert.

      Allerdings findet beim Dropshipping noch ein zweiter Versand statt, was vielen Händlerinnen und Händlern nicht bewusst ist. Die Rede ist hierbei vom Versenden der Rechnung. Tatsächlich ist der Rechnungsweg für die Anwendung der Mehrwertsteuer der entscheidende, weshalb du diese nach den obenstehenden Regeln anwenden musst. 

      Was die Zollgebühren beim Dropshipping angeht, haben wir leider schlechte Nachrichten für Händler:innen. Die auch als Einfuhrumsatzsteuer bekannte Gebühr unterlag bis zum 01. Juli 2021 einer Zollfreigrenze: Artikel mit einem Warenwert von weniger als 22 Euro wurden nicht verzollt. Inzwischen wurde diese Grenze aufgehoben. Grund dafür ist eine Entscheidung des Rates für Wirtschaft und Finanzen der Europäischen Union (ECOFIN). Für dich bedeutet das, dass du als Dropshipping-Händler:in eine Einfuhrumsatzsteuer erheben musst, es gilt dabei der Steuersatz des Ziellandes.

      Lesetipp: Was ist Dropshipping? Wir klären es dir ganz ausführlich in unserem Blog.

      Dropshipping: Buchhaltung und Steuervorschriften

      Wie du an diesem Punkt sicher selbst gemerkt hast, sind Steuergesetze ziemlich kompliziert. Aus diesem Grund ist es unverzichtbar, all deine Geschäftsvorgänge detailliert festzuhalten. Eine gute Steuersoftware kann dir dabei viel Arbeit abnehmen. Darüber hinaus ermöglicht dir Shopify eine einfache Verbindung, sodass du die Vorgänge auch nicht mehr manuell einpflegen musst.

      Grundsätzlich gilt: Halte deine privaten und geschäftlichen Finanzen getrennt! Dies erleichtert dir die Buchhaltung immens. Zudem kann es sinnvoll sein, unterschiedliche Geschäftskonten für lokale und internationale Zahlungen einzurichten. So hast du einen besseren Überblick und kannst die unterschiedlichen Steuervorschriften leichter einhalten.

      Das Wichtigste auf einen Blick

      Mit den richtigen Einstellungen übernehmen Shopify und Sufio die Suche nach dem richtigen Mehrwertsteuersatz. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass du weißt, ob du physische oder digitale Produkte verkaufst – und welcher Steuersatz in Deutschland für sie gilt.

      Die Mehrwertsteuer in Deutschland gilt für die meisten deiner Transaktionen:

      • Verkauf beliebiger Güter an Verbraucher:innen in Deutschland
      • Verkauf beliebiger Güter an Unternehmen in Deutschland
      • Verkauf physischer Güter an Verbraucher:innen im EU-Ausland, wenn der Schwellenwert für die Umsatzsteuer nicht überschritten wird.
      • Verkauf physischer Güter via Dropshipping, da der Rechnungsweg entscheidend ist.

      Die wichtigste Ausnahme für die Berechnung der Mehrwertsteuer stellen digitale Produkte dar. Für den Verkauf an Verbraucher:innen in anderen EU-Ländern musst du die jeweils vor Ort gültigen Mehrwertsteuer ausweisen. Um sicherzugehen, dass alle, die in deinem Onlineshop angeben, Unternehmen zu sein, auch wirklich Unternehmen sind, ist es außerdem unerlässlich, dass du die Umsatzsteuer-ID auf ihre Gültigkeit kontrollierst. Das kannst du selbst erledigen – oder Fachleuten überlassen.

      Titelbild von @okapi123. Weitere Bilder von Sufio.


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      Häufig gestellte Fragen zur Mehrwertsteuer in Deutschland und der EU

      Wer muss bei Dropshipping Steuern zahlen?

      Beim Dropshipping muss derjenige die Umsatzsteuer anwenden, der die Rechnung an die Endkundschaft versendet. Das Versandunternehmen des Produkts als Hersteller:in oder Erstlieferant:in darf hingegen keine Mehrwertsteuer erheben.

      Warum wird Umsatzsteuer erhoben?

      Die Umsatzsteuer muss immer dann erhoben werden, wenn ein Austausch von Leistungen erfolgt. In Deutschland betrifft dies alle Konsumgüter und Dienstleistungen für die ein Entgelt als Gegenleistung gefordert wird.

      Was bedeutet umsatzsteuerfrei?

      Bist du selbstständig mit einem kleinen Unternehmen, kannst du dich mit der Kleinunternehmerregelung in Deutschland von der Umsatzsteuer befreien lassen. Für Produkte, die du verkaufst, musst du dann keine Umsatzsteuer verlangen.

      Wie funktioniert das mit der Mehrwertsteuer?

      Die Mehrwertsteuer wird auf Zwischen- und Enderzeugnisse erhoben. Unternehmen müssen bereits vor dem Verkauf eine sogenannte Vorsteuer abführen, ziehen diesen Beitrag jedoch von den Endverbraucher:innen wieder ein, indem sie die Mehrwertsteuer auf den Produktpreis aufschlagen. So wird diese letztlich nur von den Endverbrauchenden bezahlt. Sie soll die Schaffung eines Mehrwertes im Zuge des Produktionsprozesses widerspiegeln, bei dem Rohstoffe in höherwertige Produkte umgewandelt werden.

      Wie unterstützt Shopify beim Umgang mit der Mehrwertsteuer?

      Shopify soll dir den Umgang mit der Mehrwertsteuer in Deutschland und der EU so einfach wie möglich machen, deshalb kannst du das System so einstellen, dass automatisch der anzuwendende Mehrwertsteuersatz ermittelt wird. Wie das geht, erklären wir dir im Beitrag.

      Welches Gewerbe für Dropshipping?

      Weil es sich bei Dropshipping um eine gewerbliche Tätigkeit handelt, benötigst du einen Gewerbeschein und eine Umsatzsteueridentifikationsnummer vom zuständigen Finanzamt. Zur Rechtsform: Von Einsteiger:innen wird am häufigsten das Einzelunternehmen oder die GbR gewählt, da die Anmeldung schnell und unkompliziert erfolgt. Du kannst natürlich aber auch eine UG oder eine GmbH gründen.

      Ist Dropshipping ein Kleingewerbe?

      Dropshipping ist nicht grundsätzlich ein Kleingewerbe. Allerdings kannst du mit deinem Dropshipping-Business von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen, wenn dein Umsatz aus dem vorigen Jahr unter 22.000 Euro und der des laufenden Jahres nicht über 50.000 Euro liegt.


      Which method is right for you?Gepostet von Caroline Dohrmann: Caroline ist Content Managerin bei Shopify und betreut den deutschen Shopify Blog und Podcast. Du möchtest einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies dir bitte zuerst diesen Leitfaden durch.