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Der ultimative Guide: Für weniger als €100 einen erfolgreichen Podcast starten

Podcast günstig erstellen

Podcasts boomen! Aber das wisst ihr ja bereits. Einen deutschen Shopify Podcast gibt es seit Neuestem natürlich auch. Hier könnt ihr den Trailer hören:

Mehr als die Hälfte der Deutschen hat schon einmal einen Podcast gehört. 26 Prozent der Befragten tun das sogar regelmäßig. Audiobeiträge sind vor allem bei den 14- bis 49-Jährigen beliebt und nichts macht den Anschein, dass die Nachfrage nach Podcasts in nächster Zeit schwinden wird. Ganz im Gegenteil.

Für dich als Geschäftsinhaber* heißt das, dass du Podcasting eventuell in Erwägung ziehen solltest, um eine immer größer werdende Hörerschaft zu erreichen.

(*Alles, was du in diesem Beitrag liest, gilt natürlich nicht nur für Unternehmen, sondern auch für alle anderen Content-Produzenten, die darüber nachdenken, einen eigenen Podcast zu starten.) 

Du musst dafür weder besonders technisch versiert sein, noch brauchst du viel Geld, um einen Podcast aufzunehmen. In dieser ausführlichen Anleitung werden wir dir Schritt für Schritt erklären, wie und warum du einen Audio-Podcast starten sollest. Angefangen von technischen Dingen bis hin zu abstrakten Podcasting-Konzepten werden wir in diesem Beitrag auf alle wichtigen Aspekte eingehen.


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Einen Podcast selber machen: Wie Podcasting funktioniert

Um einen Podcasts ins Leben zu rufen, musst du mindestens die folgenden Dinge tun:

  1. ein Konzept entwickeln (mit einem Thema, einem Namen, einem Format und einer Längenvorgabe für jede Episode);
  2. ein Cover entwerfen und eine Beschreibung  verfassen, um deinen Podcast zu „branden“;
  3. Deine Audiodateien aufnehmen und bearbeiten (wie z.B. MP3s). Dazu empfiehlt es sich ein Mikrofon zu nutzen.
  4. einen Host finden (wie z.B. einen Filehosting-Service, der sich auf Podcast-Hosting spezialisiert, z.B. Libsyn);
  5. diese Audiodateien als sogenannten RSS-Feed zusammenfassen und verbreiten, damit sie über iTunes vertrieben oder heruntergeladen, bzw. auf jedem Gerät auf Abruf gestreamt werden können.

    Diese Anleitung wird später noch viel genauer auf all das eingehen, lass dich also jetzt hiervon nicht verwirren.

    Podcasts können auf zwei verschiedene Arten abgespielt werden. Erstens kann man sie ganz einfach streamen oder vom RSS-Feed herunterladen. Meist findet der Download direkt auf der Website statt, die den Podcast hostet oder eingebettet hat. Ansonsten können auch Feedreader wie Feedly zum Einsatz kommen. Hier ist ein Beispiel für einen eingebetteten Podcast, nämlich die erste Folge unseres Podcasts, in der ein Gründer von Buckle & Seam den außerordentlichen Erfolg des Unternehmens erläutert.

    Bei der zweiten Möglichkeit lädt man den RSS-Feed in einen Player, wie z.B. iTunes oder Pocket Casts. Beliebige Episoden können dann im Feed auf einem Gerät ab wie z.B. einem Smartphone oder einem Tablet-Computer abgespielt werden. Diese werden manchmal „Podcatchers“ genannt. Podcast-Player synchronisieren die Daten vom RSS-Feed der Podcast-Website, um eine Liste der Episoden zu erstellen, Daten (wie den Namen der einzelnen Episoden und Shownotes), Bildmaterial und einen Link zur Datei (im Normalfall .MP3) anzuzeigen.

    Wieso einen Podcast starten?

    Sicherlich kennst du bereits alle Vorteile eines Blogs für Unternehmen und Marken. Bei der Erstellung von Content mit einem Podcast verhält es sich sehr ähnlich. Mit einem Podcast kannst du eine völlige neue Hörerschaft erreichen: Leute, die deine detaillierten Inhalte unter Umständen sonst gar nicht finden oder diese nicht nutzen würden, weil sie ganz einfach das handlichere Audioformat bevorzugen.

    Du musst kein etablierter Content-Ersteller sein oder einen Blog haben, um einen Podcast zu starten. Mit einem Podcast kannst du ausgezeichnet aus dem Nichts eine Zielgruppe aufbauen und schnell zum Experten in deiner Branche werden. Außerdem ist es sehr wahrscheinlich, dass sich mit Podcasts der Traffic zu deiner Website oder deinem Onlineshop erhöht. In jedem Podcast-Verzeichnis steht ein Link zu deiner Website, und da es dein Podcast ist, kannst du die Hörer am Ende jeder Episode ganz einfach auf deine Website hinweisen.

    Podcasting ist unheimlich beliebt. Das folgende Kreisdiagramm, das uns Edison Research zur Verfügung gestellt hat, zeigt, dass die Hörer von Audioquellen 30% ihrer Zeit mit dem Hören von Podcasts verbringen. Eine beeindruckende Zahl, wenn man bedenkt, dass sie nur 21% der Zeit Radio und 23% der Zeit Musik hören.

    Podcasts machenLaut MacRumors werden Podcasts insgesamt täglich über 21,1 Millionen Stunden gehört - Tendenz steigend. Es gibt also viele Möglichkeiten in den verschiedensten Nischen einen erfolgreichen Podcast zu starten. Sollte Podcasting in deiner Branche noch nicht besonders populär sein, hast du jetzt die Gelegenheit zum bahnbrechenden Vorreiter zu werden!

    Wo wir gerade über Branchen sprechen: Auch bei iTunes gibt es viele Themen- und Interessensbereiche, die nur darauf warten, mit deinem Content angereichert zu werden. Es gibt Dutzende Kategorien und Unterkategorien, in denen die Hörer aktiv nach neuen Inhalten suchen. Deine Inhalte und Podcasts haben also gute Chancen oft aufgerufen zu werden. Sorge dafür, dass die Leute, die sich für dein Thema interessieren, deinen Podcast auch auf iTunes oder ähnlichen Seiten finden.

    Podcasts sind auch demografisch ausgeglichen. Das heißt, die Anzahl der Frauen und Männer zwischen 18 und 44, die Podcasts hören, ist etwa gleich groß.

    Zu guter Letzt ermöglicht ein Podcast es dir, sich als Experte auf deinem Gebiet zu etablieren. Dadurch kannst du nicht nur deine Zielgruppe aufbauen. Es wird auch einfacher für dich, deine Produkte zu verkaufen oder deine Dienstleistungen anzubieten, da du als zuverlässige Quelle giltst. Kunden tendieren dazu, Produkte lieber bei jemandem zu kaufen, den du als Experten ansiehst.

    Wieso Podcasting als Content-Plattform einfach funktioniert

    Podcasts sind eine beliebte Content-Plattform, da sie leicht zugänglich sind. Man kann sie unterwegs, im Auto und sogar beim Arbeiten hören. 

    Ein Grund dafür ist, dass man sie auf jedem Gerät hören kann. Deine Hörer brauchen weder ein Radio, noch müssen sie im Auto sitzen. Du kannst auf deinem Smartphone, deinem  Desktop-Computer oder deinem Tablet zuhören. Im Gegensatz zu Radiosendungen sind Podcasts auf Abruf verfügbar, das heißt, man kann jederzeit anhören, was man will.

    Im Vergleich zu anderen Content-Plattformen kannst du mit Podcasts eine vertraute Verbindung zu deinen Hörern aufbauen. Stell dir vor, jemand hört dir 30 Minuten oder länger über Kopfhörer zu. Du bist mit der Zielperson allein und quasi direkt in deren Kopf. Die Bindung zu deiner Hörerschaft wird dadurch stets enger sein, als das bei einem Blog-Beitrag der Fall ist. Weil deine Zuhörer so eingebunden sind, hören sie auch bei den Werbungen zu. Du kannst mit deinen Podcasts dein Unternehmen voranbringen oder deinen Podcast mit Werbungen von Sponsoren leichter monetarisieren. Midroll stellte fest, dass 61% der Zuhörer ein Produkt oder eine Dienstleistung erwarben, nachdem sie in einem Podcast die Werbung dazu gehört hatten.

    Das beste Argument überhaupt: Podcasts sind kostenlos! Sowohl die Erstellung als auch das Anhören sind gratis.

    Lesetipp: Wie du mit Content-Marketing weitere Leads generieren kannst, liest du hier.

    Erste Schritte mit dem eigenen Podcast

    Was wird das Thema deines Podcasts? Für manche ist das ganz offensichtlich. Andere, die eher in spezifischen Branchen und Nischen tätig sind, müssen unter Umständen etwas kreativer sein. Wenn du z.B. Sonnenbrillen verkaufst, sollte es in deinem Podcasts vielleicht nicht nur um Sonnenbrillen gehen. Sind dein e Kunden allerdings Weltenbummler, eignet sich vermutlich Reisen besser als Thema für deinen Podcast.

    Bei der Auswahl deines Themas ist sicher auch entscheidend, was du besonders gut kannst oder leidenschaftlich gerne tust. Wenn du das Glück hast, bist du sowohl Experte auf deinem Themengebiet und hast auch eine große Leidenschaft dafür.

    Ehe du dich für ein Thema entscheidest, solltest du unbedingt sichergehen, dass es dazu auch genug zu sagen gibt. Kommst du auf mindestens 10 bis 15 Episoden? Gibt es zu dem Thema oder ähnlichem bereits Podcasts auf iTunes und wie beliebt sind diese? Wie viele Bewertungen haben diese und wie viele Leute folgen ihnen in den sozialen Medien? Konkurrenz ist gut! Durch sie kannst du in Erfahrung bringen, ob das Thema brauchbar ist.

    Die nächste wichtige Komponente für deinen Podcast ist das Format der Episoden. Wie wirst du den Content strukturieren und gestalten? Hier ein paar Anregungen dazu:

    • Interview-Stil
    • Solo-Podcast
    • Mehr als ein Podcaster
    • Erzählung/Geschichtenform
    • Mischform (Kombination der oben angeführten Arten)

    Und zu guter Letzt: Wie lang wird jede Episode sein? Es ist empfehlenswert, jeder Episode etwa die gleiche Dauer zuzuschreiben, damit die Hörer wissen, was sie erwartet. Dauert eine Folge deines Podcasts beispielsweise immer 20 Minuten, dann können deine Hörer besser einplanen, wann sie sich deinen Podcast anhören, z.B. auf dem Weg zur Arbeit etc.

    Was du für einen Podcast brauchst

    Informationen zu deinem Podcast

    Der Shopify Podcast Logo

    Podcast-Cover (mindestens 1400 x 1400, maximal 2048 x 2048) – Das Cover deines Podcasts muss richtig gut aussehen!. Vernachlässige diesen Aspekt  auf keinen Fall, denn Apple und iTunes scheinen nur Podcasts zur Schau zu stellen, die über professionell aussehendes Bildmaterial verfügen. Investiere ruhig ein wenig Geld in professionelle Designer, damit dein Cover-Bild wirklich ansehnlich wird. Worte und Bilder sollten groß genug sein, dass sie in fast jeder Größe lesbar sind. Sieh dir die Podcast-Cover auf iTunes an und wähle die aus, die für dich besonders herausragen und gestalte dein  Bildmaterial in Anlehnung an diese. Probier Fiverr aus oder heuer einen Grafikdesigner bei Upwork an, um dir ein eindrucksvolles Podcast-Cover zu entwerfen.

    Podcast-Name – Der Name deines Podcasts sollte dich und deine Zielgruppe ansprechen. Die Zuhörer sollten allein vom Namen her schon wissen, worum es in deinem Podcast geht. Ein sehr anschaulicher Name ist unter Umständen besonders gut geeignet. Allerdings ist das nicht unbedingt notwendig, denn oftmals werden zusätzlich zum Namen des Podcasts „Aufhänger“ oder kurze Inhaltsbeschreibungen zur Verfügung gestellt. Dadurch lässt sich dein 1Podcast auf Plattformen wie iTunes leichter finden. Z.B.: „Mahlzeit! – Podcast – Alles über gesundes Essen und vollwertige Küche“ oder „Xtreme – Interviews mit berühmten Skateboardern wie Tony Hawk, Chad Muska und Rick Howard“.

    Podcast-Kategorie/Unterkategorie – Es gibt Dutzende verschiedene Kategorien und Unterkategorien auf iTunes, zu allen möglichen Themen, von Kunst und Politik bis hin zu Comedy und Religion. Wähle die Kategorie aus, die am besten zum Thema deines Podcast passt. Es muss nicht ganz genau dasselbe Thema sein. Wenn du Schwierigkeiten bei der Auswahl einer Kategorie hast, sieh dir  andere Podcasts auf iTunes an, die deinem ähnlich sind, um zu sehen, in welchen Kategorien bzw. Unterkategorien diese zu finden sind.

    Podcast-Beschreibung – Was die Beschreibung deines Podcast angeht, solltest du auf keinen Fall nachlässig sein. Verwende so viele Schlüsselwörter und –sätze wie möglich, die deinen Podcast am besten beschreiben. Das ist für die Suchmaschinenoptimierung deines Podcast-Listings auf Webseiten, wie z.B. iTunes sehr förderlich. iTunes ist eine Suchmaschine und die meisten Menschen werden deinen Podcast über eine Suche finden, zumindest wenn dieser neu ist.

    Prominente Gäste – Mit zunehmendem Umfang deines Podcasts ist es oft eine gute Idee die Namen bekannter Gästen, mit denen du gesprochen hast, und die Themen der beliebtesten Episoden aufzunehmen. Dann wissen neue Hörer sofort, welche Podcast-Episoden sie sich anhören sollten, und werden möglicherweise eher Fans deines Podcasts. 

    Podcast-Altersfreigabe – Wird dein Podcast jugendfrei sein? Die Berücksichtigung der Altersfreigabe ist wichtig, denn sie sollte konstant sein. Alle Episoden deines Podcasts sollten im Idealfall entweder jugendfrei sein oder nicht.

    Ausrüstung und Software

    In diesem Abschnitt werden wir kurz auf die Ausrüstung und Software eingehen, die du für den Anfang brauchst. Die einzige finanzielle Investition ist ein Mikrofon, was nicht besonders teuer ist. Außerdem werden wir in dieser Anleitung auch das fundamentalste Set-up, das du zur Aufnahme eines Podcasts benötigst, ansprechen. Die Tonqualität deines Podcast wird möglicherweise besser, wenn du ein XLR-Mikrofon an ein Mischpult anschließt. Den meisten Leuten genügt jedoch die Audioqualität, die man mit einem guten USB-Mikrofon erhält. Viele beliebte Podcasts werden mit den einfachsten Set-ups und USB-Mikrofonen aufgenommen.   

    Reicht ein iPhone für die Erstellung eines Podcasts?

    Die kurze Antwort: Ja, du kannst einen Podcast mithilfe eins iPhones oder eines anderen Smartphones starten. Da die meisten Smartphones über Mikrofone verfügen, haben sie alles, was du für die Aufnahme von Audio benötigst. Möglicherweise ist die Tonqualität jedoch nicht so, wie du sie dir wünschen würdest.

    Dir stehen mehrere Apps zum Herunterladen zur Verfügung, die dein iPhone in einen Podcast-Audiorekorder verwandeln können. Einige Hosting-Lösungen wie Podbean und SoundCloud bieten auch In-App-Podcast-Aufnahmefunktionen. Viele dieser Apps sind auch für Android-Geräte verfügbar:

    USB-Mikrofon

    Das Mikrofon ist das A und O bei der Aufnahme eines Podcasts. Jeder Desktop und Laptop verfügt über mindestens einen USB-Anschluss, mit dem du z.B. ein Mikrofon anschließen kannst. Nachdem Anstecken des Geräts kannst du es sofort benutzen, da keine Treiber und Installationen notwendig sind.

    Möglicherweise hat dein Computer ein eingebautes Mikrofon, doch wir raten dir dringend davon ab, dieses für deinen Podcast zu benutzen! Eines können wir versprechen: Die Tonqualität wird unterirdisch sein. Eingebaute Mikrofone wurden nicht für Podcasts entwickelt. Wenn du wirklich einen Podcast aufnehmen willst, ist ein geeignetes Mikrofon also unabdinglich.

    Podcast erstellen Mikrofon

    Samson Go Mic USB-Mikrofon (unter 46,00€) – Dies ist ein sehr einfaches Plug-and-Play-Mikrofon mit Mikrofon-Ständer und USB-Kabel. Die Tonqualität ist trotz des recht geringen Preises sehr gut. Wenn du für den Anfang nicht mehr Geld ausgeben willst, ist dieses Mikrofon erstklassig für das Geld.

    Blue Yeti USB-Mikrofon (unter 129,99€) – Wer bis zu 150€ für ein Mikrofon ausgeben kann, sollte sich das Blue-Yeti-Mikrofons genauer ansehen. Es überzeugt mit guter Akustik in Studioqualität und ist durch den Aufbau bestens für qualitativ hochwertige Podcasts geeignet. 

    Software zur Tonaufzeichnung

    Die in diesem Abschnitt empfohlene Software ermöglicht es dir, den Ton von deinem Mikrofon aufzunehmen und als .MP3-Datei zu speichern. Du kannst mit der Software deine Aufnahmen außerdem bearbeiten, worauf wir im Verlauf des Beitrags eingehen werden. 

    Audio Recording Software Podcasts

    Adobe Audition (PC/Mac) (23,79€ im Monat) – Wenn du einen so richtig leistungsstarken Audioeditor mit allem Drum und Dran willst, dann ist Audition von Adobe genau das Richtige für dich. Er bietet unter Umständen sogar mehr, als was du zur Bearbeitung eines Podcasts brauchst. Wenn du vorhast mit einem Mischpult und hochwertiger Ausrüstung zu arbeiten, solltest du Adobe Audition unbedingt in Erwägung ziehen.

    Audacity für PodcastsAudacity (PC/Mac) (kostenlos) – Audacity ist eine großartige Alternative zu kostenpflichtigen Premium-Audioeditoren. Die Benutzung ist ganz einfach und es gibt zahlreiche Online-Anleitungen dazu, um die Handhabung des kostenlosen Tools zu verstehen.

    GarageBand Podcasts

    GarageBand (Mac) (kostenlos) – GarageBand ist auf jedem MacBook vorinstalliert und genügt vollkommen für die meisten Audiobearbeitungen. GarageBand ermöglicht es Ihnen den Ton über Ihr Mikrofon aufzunehmen und als .MP3 zu speichern.

    Skype-Aufzeichnungssoftware

    Hast du vor, in deinem Podcasts Leute zu interviewen, solltest du eine Software einsetzen, die Skype-Anrufe aufnimmt. Wenn du mit einem Mischpult arbeitest, das jeglichen Ton von deinem Computer aufnimmt, brauchst du diese Software nicht. Ist dein Set-up jedoch einfach gehalten und du beabsichtigst über Skype Interviews zu führen, eignen sich die folgenden Softwares hervorragend dafür:

    • Ecamm Call Recorder (39,95€) – Zeichnet Skype-Anrufe von deinem Mac auf.
    • Pamela (14,95€) – Hierbei handelt es sich um die PC-Alternative zu Ecamm. Du kannst die Software zunächst kostenlos testen, ehe du dich zum Kauf entschließen. 
    • Apowersoft Online Audio Recorder (kostenlos) – Bei diesem kostenlosen Audio Recorder handelt es sich um eine Online-App. Du musst lediglich einen Launcher herunterladen, um die Aufnahmen starten zu können.

    Geräte zur Verbesserung der Tonqualität (optional)

      Equipment für Podcasts

      Pop Filter (zwischen 5 und 20€) – Mit einem Pop-Filter werden Klickgeräusche, die dein Mund macht, wenn du nahe am Mikrofon sprichst, herausgefiltert.
      Equipment für bessere Podcasts

      Neewer Broadcast Studio Mic Boom Arm (23,24€) – Mit einem justierbaren Mikrofonarm hast du die Hände frei. Du kannst die Höhe und die Entfernung zum Mund spontan anpassen, sodass du dich frei bewegen kannst, während du deinen Podcast aufnimmst. Außerdem lässt sich das Mikro ganz einfach zur Seite schieben, wenn du es nicht benötigst. Das ist beispielsweise praktisch, wenn du bei den Aufzeichnungen an deinem Schreibtisch sitzt.

      Podcast Kopfhörer

      Sony MDRZX310 Lifestyle Kopfhörer (18,99€) – Ein guter Kopfhörer ist wichtig, wenn du Gäste interviewen willst. Wenn das Gesagte deiner Gäste nämlich aus ihrem Lautsprechern kommt, zeichnet dein Mikro es auf und ein unschönes Echo ist die Folge.

      Podcast aufnehmen

      Zoom H1 Handy Portable Digital Recorder (99.99€) – Möglicherweise möchtest du dein Audio zuerst auf einem externen Gerät aufnehmen, bevor du die Aufnahme zur Bearbeitung auf deinen Computer importierst. Auf diese Weise verhinderst du, dass alle deine Daten verloren gehen, wenn dein Computer während der Sitzung abstürzt oder die Stromversorgung unterbrochen wird. Aufnahmegeräte sind normalerweise tragbar, d.h. Du brauchst keinen Computer, wenn du z.B. auf Reisen etwas aufzeichnen willst.

      Einen Podcast aufnehmen

      Die bei Weitem einfachste Möglichkeit,um einen Podcast aufzunehmen sieht wie folgt aus: Du musst lediglich ein USB-Mikrofon in deinen Computer einstecken und Aufnahmesoftware, wie z.B. Audacity, installieren und öffnen.

      Sorge dafür, dass dein Mikrofon eingesteckt und eingeschaltet ist und von der Aufnahmesoftware als Standarteingabegerät benutzt wird. Drücke einfach auf die Aufnahmetaste deiner Software und starte mit deinem Podcast! Du brauchst die Aufnahme weder stoppen noch unterbrechen, selbst, wenn du Fehler machst. Denn du kannst die Aufzeichnung später mit derselben Software bearbeiten.

      Hier siehst du ein kurzes, englischsprachiges Vier-Minuten-Video, indem detailliert und einfach erklärt wird, wie du deine erste Episode mit GarageBand aufnehmen kannst.

      Speichere deine Aufzeichnung ab, wenn du fertig bist. Hierfür eignen sich .MP3s am besten, da sie sich gut komprimieren lassen (geringe Dateigröße) und auf den meisten Geräten abgespielt werden können.

      Speichere deine .MP3-Datei mit einer festgesetzten anstatt mit einer variablen Bitrate (VBR) ab. Die meisten Aufnahmesoftwares werden dich beim Abspeichern danach fragen. Eine gute Bitrate liegt bei 128 kbps. Mit dieser Bitrate bleibt die Dateigröße klein, ohne dass sich die Audioqualität verschlechtert. Wir empfehlen als Samplerate 44.1 Mhz.

      Aufnahme deiner ersten Episode

      Da du nun theoretisch weißt, wie es geht, wird es Zeit, loszulegen.

      Worüber sollte man in seiner ersten Episode reden? Rede über dich selbst! Stell dich und deinen Podcast vor. Das wird quasi dein„Podcast-Nullpunkt“ sein. Jetzt hast du Gelegenheit, allen zu erzählen, worum es in deinem Podcast geht und was du mit deinem Podcast vorhast.

      Es ist völlig ok, wenn du bei der Aufnahme deiner ersten Episode ein wenig nervös bist, besonders, wenn du noch niemals 20-30 Minuten lang in ein Mikrofon gesprochen hast.

      Um diese Nervosität in den Griff zu bekommen, ist es wichtig, zu versuchen, nicht befangen zu sein, was die eigene Stimme angeht. Du brauchst keine professionelle Radiostimme, damit Leuten dir und deinem Podcast zuhören. Sprich ganz natürlich und ahme keiner „Radiostimme“ nach. Wenn du dir anschließend deine Aufnahme anhörst, schreck nicht zurück. Es gibt niemanden, dem der Klang der eigenen Stimme von Anfang an gefällt. Früher oder später wirst du dich daran gewöhnen.

      Sollte sich deine Stimme zittrig oder nervös anhören, denke daran, dass man viel Übung braucht, bis man Selbstvertrauen vor dem Mikrofon entwickelt. Wenn du dir später deine ersten Podcasts anhörst und sie vergleichst, wirst du merken, wie sehr du dich in kurzer Zeit verbessert hast!

      Vergiss außerdem nicht, dass du die Aufzeichnung nach der Aufnahme bearbeiten kannst. Wenn du den Faden verlieren solltest und nicht weißt, was du als Nächstes sagen willst, warte einfach schweigend ab, bis du dich wieder gefangen hast. Im Nachhinein lassen sich solche Lücken und Fehler ganz leicht herausschneiden.

      Ein wichtiger letzter Punkt: Lies deinen Text nicht ab! Dein Podcast sollte natürlich klingen. Jemand, der sich einen Podcast anhört, will kein Hörbuch hören. Sie wollen die dynamischen Gespräche und Diskussionen hören, die sich in einem Podcast ergeben. Natürlich kannst du dir ein paar Stichpunkte aufschreiben, aber üben es, aus dem Stegreif zu sprechen.

      Intro und Outro

      Mit einem Intro und ein Outro bekommt dein Podcast einen gewissen Flair und wird individueller. Üblicherweise bestehen Intros und Outros aus einem kurzen Voiceover begleitet von Musik, in dem der Podcast zusammen mit Episodennummer, Podcaster und „Aufhänger“ bzw. Tagline vorgestellt wird. Man nennt diese Intros und Outros auch manchmal Bumper.

      Wenn du das Zeug dazu hast, kannst du diese selbst aufnehmen oder du heuerst jemanden mit einer super Stimme an, der das Intro und Outro für dich spricht. Dazu kannst du beispielsweise auf Fiverr nach Sprechern suchen. Hör dir andere Podcasts zu deinem Nischenthema an, um Anregungen für dein Intro und Outro zu holen.

      Podcast Intro erstellen lassen

      Bearbeiten des Podcasts

      Du kannst deinen Podcasts im Nachhinein bearbeiten. Dadurch kannst du dein Intro und Outro hinzufügen, die Lautstärke konstant halten und Lücken oder Fehler in der Aufnahme herausschneiden. Die oben bereits empfohlenen Softwares wie Adobe Audition, Audacity oder GarageBand erfüllen alle diesen Zweck.

      Es gibt ein paar Einstellungen, die sich bei deinem Audioeditor auf jeden Fall näher ansehen sollten. Dazu gehören Einstellungen, die die Lautstärke automatisch konstant halten, damit es keine laute Stellen in deinem Podcast gibt (Hörer, die einen Kopfhörer benutzen, werden es dir danken) und Einstellungen, mit denen sich Hintergrund- und Knackgeräusche ausblenden lassen.

      Podcast Bearbeitung AudacityKonstante Lautstärke erstellen mit Audacity

      Wenn du dich mit der Software schwertust oder es für dich einfach zu zeitaufwändig ist, sich mit der Bearbeitung zu beschäftigen, kannst du auch jemanden anheuern, der dies für dich übernimmt. Bei Fiverr oder Upwork gibt es Freelancer, die du anstellen kannst und die die Episoden deines Podcasts bearbeiten. Wenn du erst einmal jemanden gefunden hast, mit dem du zufrieden bist, solltest du bei dieser Person bleiben, da sie deinen Stil kennt und weiß, worauf du Wert legst.

      Es gibt außerdem Postproduktionsanbieter wie z.B. Auphonic, die die Einpegelung, die Lautstärkenanpassung und ein paar weitere Dinge für dich übernimmst. Egal, wofür du dich entscheidest, die Lautstärke einer jeden Episode muss konstant sein. Vermeide auf jeden Fall, dass eine Episode erheblich lauter oder leiser als die anderen ist.

      Wenn du mit der Bearbeitung deiner Aufnahme fertig bist, speichere sie als .MP3 mit einer Bitrate von 128 kbps und einer Sample Rate von 44,1 Mhz ab, wie bereits oben empfohlen.

      Ist die MP3 abgespeichert, fehlt noch die Bearbeitung der sogenannten ID3-Tags der Datei. Mit den ID3-Tags teilst du MP3-Playern und anderen Geräten mehr Informationen über die Datei mit. Du kannst den Namen der Episode und den Namen des „Künstlers“ (Podcast) hinterlegen, damit MP3-Player Titelinformationen anzeigen.

      Editing Your Podcasts

      Wenn du Audacity und Open Metadata Editor auf Mac- oder Windows-Geräten verwendest, kannst du ID3-Tags, wie z.B. Cover-Bild, Episodenname und Podcast-Name hinzufügen. Auch in iTunes kann das sowohl mit Mac als auch Windows vorgenommen werden. Mit ID3 Editor (15€) ist das Bearbeiten von Tags auf einem Mac noch viel einfacher.

      Die Bearbeitung von ID3-Tags ist nicht unbedingt erforderlich und hat keinen Einfluss auf dein Podcast-Listing bei iTunes. Es ist aber ein nettes Extra, besonders für die, die deine Podcast-Episoden runterladen und später auf anderen Geräten anhören.

      Podcast-Hosting

      Für deine Audiodateien wirst du einen gesonderten Host brauchen. Selbst wenn du schon einen Web-Host und eine Website hast, solltest du deine MP3s nicht auf demselben Server hosten. Diese Shared-Webhosts bieten nicht die Datenübertragungskapazität bzw. Geschwindigkeit die für das Herunterladen und Streamen von MP3s erforderlich ist. Doch Mediahosts sind glücklicherweise günstig. Zwei können wir dir besonders empfehlen: 

      • Libsyn Podcast-Hosting ab 5€ im Monat für 50 mb Speicherplatz im Monat und unbegrenzte Datenübertragungskapazität.
      • Blubrry – Podcast-Hosting ab 12€ im Monat für 100 mb Speicherplatz im Monat und unbegrenzte Datenübertragungskapazität.

      Überleg dir, wie viele Episoden du im Monat veröffentlichen wirst. Nehmen wir mal an, du bringst eine neue Episode pro Woche raus. Das sind ungefähr vier Episoden im Monat. Wenn deine Episoden jeweils eine Stunde lang sind, dann ist jede etwa 50mb groß, d.h. du wirst über 200mb im Monat brauchen. So wie in diesem Beispiel kannst du ausrechnen, welcher Anbieter für deinen Podcast am besten geeignet ist. Es ist prinzipiell besser, sich für die Variante zu entscheiden, die ein wenig mehr bietet, als man braucht. Man kann nie wissen.

      Syndikation deines Podcast-RSS-Feeds

      Sobald du deinen Media-Host eingerichtet und mindestens eine Episode hochgeladen hast, erhälst du von deinem Media-Host einen RSS-Feed. In diesem Feed sind all deine Episoden sowie die Daten enthalten, die Datenleser und Player brauchen. Darunter befinden sich Episodentitel, Podcast-Cover, Episodenbeschreibung und Speicherort der MP3-Datei. Aber keine Sorge, dein Media-Host übernimmt das alles für dich. Es ist also nicht so kompliziert, wie es sich anhört.

      Du musst nun diesen RSS-Feed bei Podcast-Verzeichnissen, wie z.B. iTunes einreichen. Da in diesem Feed alles enthalten ist, musst du die Einreichung nur einmal vornehmen. Jedes Mal, wenn du anschließend eine neue Episode auf deinem Media-Host hochlädtst, wird der Feed auf iTunes, bzw. jedem anderen Verzeichnis, bei dem du deinen Podcast eingereicht hast, automatisch aktualisiert. Dies wird im folgenden Abschnitt näher beschrieben.

      Deinen Podcast bei den richtigen RSS-Channels einreichen

      Es gibt viele verschiedene Verzeichnisse, über die du in deinem Podcast veröffentlichen kannst.Du kannst natürlich deinen Podcast über so viele Channels verbreiten, wie du willst. An dieser Stelle brauchst du nun all die Informationen, die wir am Anfang des Beitrags beleuchtet haben. Man wird dich nach dem Namen deines Podcasts, der Beschreibung, der Kategorie, dem Cover und noch ein paar anderen Dingen fragen.

      iTunes – iTunes ist das größte Podcast-Verzeichnis und du solltest deinen Podcast auf jeden Fall hier einreichen, insbesondere wenn du ihn nur über einen Channel veröffentlichen willst. Unter diesem Link kannst du dich bei iTunes Connect anmelden, um deinen Podcast und RSS-Feed einzureichen.

      Stitcher – Stitcher ist das zweitgrößte Podcast-Verzeichnis und eine weitere Möglichkeit für Leute, deinen Podcast zu finden. Klicke hier, um deinen Podcast und RSS-Feed bei Stitcher einzureichen.

      SpotifySpotify hat sich seit Ende des letzten Jahres endlich allen Podcastern geöffnet. Das dafür angelegte Portal nennt sich Spotify for Podcasters und befindet sich aktuell in der Beta-Phase. Ganz ohne verpartnerte Medienhosts können Podcaster nun ihre RSS-Feeds einreichen. Da Spotify in Deutschland immer beliebter wird, kann dieser Kanal eine besonders gute Chance für mehr Reichweite sein!

      Wenn du mit deinem Podcast noch mehr Leute erreichen willst, solltest du ihn auch bei SoundCloud und auf YouTube zur Verfügung stellen. Für letzteren Kanal musst du allerdings ein Video hochladen, das beispielsweise nur über ein Standbild verfügt oder es dich direkt beim Sprechen zeigt, wie es das nachfolgende Video beispielhaft vormacht.

      Veröffentlichung deines Podcasts

      Es besteht die Möglichkeit, dass dein Podcast bei iTunes unter „New and Noteworthy“ empfohlen wird. Unter dieser Rubrik werden neue Podcasts acht Wochen lang bei iTunes vorgestellt. Stell dir vor, wie viele Hörer du in so kurzer Zeit dazugewinnen könntest. Diese Chance würde für dich kostenlose Werbung für deinen Podcast auf der iTunes Podcast-Homepage bedeuten, die monatlich von Millionen von Leuten besucht wird!

      iTunes New & NoteworthyUm die Aufmerksamkeit von iTunes zu erregen und somit deine Chancen auf eine Empfehlung zu erhöhen, solltest du deinen Podcast so veröffentlichen, dass du sofort ein paar Hörer gewinnen und Bewertungen bekommst. Dadurch erlangst du eine gute Ausgangsposition für eine Empfehlung. Natürlich ist das keine Garantie, aber du bringst deinen Podcast auf jeden Fall voran, wenn du ihn auf diese Weise veröffentlichen.

      Mach die Veröffentlichung deines Podcasts zu einem Ereignis. Errege Aufsehen mit der Veröffentlichung. Entwirf eine Landingpage für deinen Podcast, mit der du den Leuten ankündigst, was sie erwartet und was du geplant hast. Die Leute sollten auf dieser Landingpage auch unbedingt die Möglichkeit haben, sich in einer Mailingliste einzutragen. So kannst du deinen Interessenten den genauen Veröffentlichungszeitpunkt per Newsletter emailen. Es ist enorm wichtig, dass du dir im Vorfeld bereits ein Publikum schaffst. Dadurch ist es umso wahrscheinlicher, dass du bereits unmittelbar nach der Veröffentlichung Hörer haben wirst, was hoffentlich zu einem Schneeballeffekt führen wird.

      Bring sofort drei Episoden heraus. Drei ist eine gute Anzahl, denn deine Hörerschaft kann sich die Episoden direkt anhören, ohne überfordert zu werden oder zu lang auf neuen Content warten zu müssen. Veröffentlichst du hingegen nur eine Episode, bekommst nicht die Höreranzahl, die du brauchst, um Aufmerksamkeit zu erregen. Du musst deinen Hörern auch vermitteln, dass du mehr Content herausbringen wirst und dass sie den Podcast abonnieren können. Indem du gleich mehr als eine Episode veröffentlichst (die Hörer sehen Episode Nr. 1, Episode Nr. 2, etc.), können sie daraus schließen, dass noch mehr folgen werden.

      Kündige den Leuten auf deiner Mailingliste die Veröffentlichung an und bitten sie, den Podcast zu abonnieren und nach dem Zuhören eine Bewertung zu hinterlassen. Das ist sehr wichtig, denn wenn dein Podcast schon am ersten Tag Bewertungen (und Abonnenten) hat, erregst du eher Aufmerksamkeit bei iTunes, was wiederum die Chancen vergrößert, dass du empfohlen wirst.

      Lesetipp: Wie du einen Newsletter erstellst, der von deinen Interessenten gelesen wird, liest du hier.

      An dieser Stelle möchten wir auch noch einmal dringend darauf hinweisen, dass das Cover deines Podcast wichtig ist. Wenn du dir die anderen Podcasts unter der Rubrik „New and Noteworthy“ anhörst, findest du ausschließlich schön gestaltete Cover. Ist dein Titelbild nicht gut aufbereitet, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass iTunes den Podcast empfiehlt.

      Höreranzahl erhöhen und wie es weitergeht

      Geschafft! Du hast deinen Podcast veröffentlicht. Und was jetzt?

      Du benötigst noch mehr Hörer.

      Du solltest dich von Beginn an am Ende jeder Episode angewöhnen, deine Hörer um eine Bewertung auf iTunes zu bitten und sie aufzufordern, den Podcast zu abonnieren. Denn mit mehr Abonnenten und mehr Bewertungen kannst du stetig Hörer dazugewinnen. 

      Halte sie auch auf deiner Website und in den sozialen Medien dazu an. Denn viele Leute, die deinen Podcast anhören, sind in dem Moment vielleicht nicht in der Nähe eines Computers und können keine Bewertung hinterlassen, auch wenn du sie darum bittest. Erinnere sie in den sozialen Medien daran.

      Um die Leute dazu zu bringen, eine Bewertung zu schreiben und den Podcast zu abonnieren, kannst du Hörer, die eine Bewertung hinterlassen, belohnen. Zum Beispiel könnte man jede Woche in der Show eine der Bewertungen vorlesen und dem Verfasser ein Dankeschön in Produktform zukommen lassen. Durch ein solches Gewinnspiel ist der Anreiz für die Hörer, eine Bewertung zu schreiben, größer.

      Lesetipp: Wie der Umgang mit Kundenfeedback funktioniert und du die Kundenbindung steigerst, liest du hier.

      Was außerdem sehr wichtig ist, um erfolgreich zu sein, ist Einheitlichkeit. Wenn du vorhast, wöchentlich eine Episode herauszubringen, dann mach es jede Woche zur gleichen Zeit am selben Tag und halte dich daran. Du musst geduldig sein und regelmäßig Content herausbringen, damit deine Hörerschaft merkt, dass du es ernst meinst. Keiner will einen Podcast anhören oder abonnieren, der zwar angeblich regelmäßig herauskommen soll, dies aber nicht tut.

      Auch die (hoffentlich bereits angelegte) Mailingliste sollte regelmäßig bespielt werden, um mit deinen Hörern zu kommunizieren. Es reicht nicht, dass deine Hörer deinen Podcast nur abonnieren. Wenn du für etwas werben willst, oder deiner Hörerschaft etwas mitteilen möchtest, ist eine zusätzliche Information per E-Mail viel effektiver.

      Promote deinen Podcast mit Pinterest! In diesem Beitrag liest du, wie du die Plattform optimal nutzen.

      Monetarisierung

      Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit deinem Podcast Geld zu verdienen. Zuallererst solltest du dich jedoch darauf konzentrieren, Hörer und deren Vertrauen zu gewinnen, ehe du versuchst, deinen Podcast zu monetarisieren.

      Eine der häufigsten Arten, mit dem eigenen Podcast seine Gewinne zu steigern, ist, für Produkte und Dienstleistungen von Sponsoren zu werben. Du hast diese Werbungen vielleicht schon in anderen populären Podcasts gehört, wo der Podcaster einen Werbetext vorliest und seine Hörer an einen konkreten Link verweist.  

      Die zweite Möglichkeit der Monetarisierung sieht im Grunde sehr ähnlich aus. Diesmal bewirbst du aber deine eigenen Produkte und Dienstleistungen. Genau wie beim Werbetext eines Sponsors kannst du am Anfang und Ende deines Podcasts auf ein Produkt oder eine Dienstleistung verweisen. Wenn du nachvollziehen möchtest, wie viele Hörer tatsächlich deiner Aufforderung nachkommen, kannst du einen spezifischen Link oder Nachlass-Code bereitstellen.

      Lesetipp: 8 Hobbys, mit denen du Geld verdienen kannst, findest du hier.

      Fang heute an

      Du kannst schon heute deinen Podcast starten. Fang heute an, die Informationen für das Podcast-Listing zusammenzutragen und sich bei iTunes nach anderen Podcasts umzusehen, deren Content dem ähnelt, den du geplant hast. Wenn du bereits ein externes Mikrofon besitzt, nimm schon heute eine kurze Episode auf, in der du über dich und deine Ideen für den Podcast sprichst. Übe es ganz entspannt für längere Zeit in ein Mikrofon zu sprechen und gewöhne dich daran, deine Stimme auf der Aufnahme zu hören. Du brauchst die Episode, die du heute aufnimmst, nicht hochzuladen. Du sollst lediglich üben und dich mit dem Vorgang vertraut machen, um später deinen Podcast erstellen zu können!

      Wenn du Fragen zum Podcasting hast oder etwas zu dieser Anleitung anmerken möchtest, freuen wir uns immer über einen Kommentar!



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      Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchtest du einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies bitte zuerst diesen Leitfaden.

      Dieser Beitrag stammt ursprünglich vom shopify.com-Blog und wurde übersetzt.