Möchtest du einen Onlineshop erstellen?

Wie funktioniert Pinterest? Der ultimative Guide für Shops (mit Tipps zum schnellen Start!)

Wie funktioniert Pinterest?

Sucht man im Internet gezielt nach Fotos, landet man oft auf einer Pinterest-Seite. Auf diese Weise sind die meisten Internetnutzer vermutlich schon einmal in Kontakt mit dem 2010 gegründeten Netzwerk gekommen.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Pinterest trotzdem noch nicht besonders weit verbreitet. Schätzungen zufolge nutzen 17 Millionen Deutsche Pinterest aktiv. Im Vergleich zu Facebook mit 29 Millionen aktiven Nutzern und Instagram mit mindestens 26 Millionen aktiven Nutzern in Deutschland, hängt Pinterest bisher hinten an, rückt allerdings immer näher.

Nach der Umstellung des Facebook-Algorithmus weg von Fan Pages und hin zu mehr Inhalten, die Freunde oder Gruppen posten – wird Pinterest für Unternehmen zunehmend spannender. Wie Pinterest funktioniert, welche Branchen und Zielgruppen hier angesiedelt sind, welche Vor- und Nachteile Pinterest Marketing mit sich bringt und wie du Produkte auf Pinterest verkaufen kannst, haben wir nachfolgend beleuchtet.

Außerdem findest du einen Guide zum schnellen und reibungslosen Start in Pinterest für Unternehmen und Onlineshops.  


Pinterest und Shopify sind das perfekte Team. Verkaufe deine Produkte auf beiden Kanälen. Jetzt 14 Tage kostenlos testen!


Alles, was du über Pinterest und Pinterest Marketing wissen musst 

  1. Was ist Pinterest? Wie funktioniert Pinterest?
  2. Warum sollte ich Pinterest für meinen Shopify-Store nutzen?
  3. Wie unterscheidet sich Pinterest von Facebook und Instagram?
  4. Wer benutzt Pinterest?
  5. Welche Branchen sind besonders aktiv auf Pinterest?
  6. Was sind die Vorteile von Pinterest?
  7. Mit Pinterest kann man mehr über die eigene Zielgruppe erfahren
  8. Wie funktioniert Pinterest Analytics?
  9. Was sind die Nachteile von Pinterest?
  10. Das Urheberrecht und Pinterest
  11. Was muss man rechtlich bedenken, wenn man Bilder auf Pinterest teilt?
  12. In 10 Schritten: So legst du ein effektives Unternehmensprofil bei Pinterest an

1. Was ist Pinterest?

    “Finde neue Ideen zum Ausprobieren” - mit diesem Leitspruch lädt Pinterest Interessenten ein, sich ein Konto zu erstellen. Das Unternehmen sieht sich selbst weniger als soziales Netzwerk, dafür aber als Plattform für Ideen zum Ausprobieren, Selbermachen und Entdecken. Aber wie funktioniert Pinterest?  Die Funktion ist recht simpel: Nutzer können Bilder auf Pinterest hochladen oder aus dem Internet auf die Plattform bringen, um auf eigenen Pinnwänden zu pinnen. So entstehen ganz individuelle Ideen-Boards.

    Insgesamt 478 Millionen Menschen sind bereits auf den Geschmack gekommen und täglich werden von Deutschen fünf Millionen Bilder auf den digitalen Bildwänden gespeichert. Diese sogenannten Pins sind in den meisten Fällen mit einer Webseite verknüpft.

    Natürlich kann auch eigener Content hochgeladen werden und auf einer Pinnwand zu einem bestimmten Thema abgelegt werden. Die Follower und Menschen, die gezielt nach etwas suchen, können diesen Pin finden und wiederum auf einer eigenen Pinnwand abspeichern, sodass deren Follower den Inhalt auch sehen.

    Viel passiert auf dieser Plattform über die Suchfunktion. Deswegen bildet Pinterest eine einzigartige Mischung aus Social-Media-Netzwerk und visueller Suchmaschine, in der man durch gezielte Schlagwort-Suche zum gewünschten Ergebnis finden kann. Ebenso kann man Gruppen beitreten, Beiträge teilen (Repin) oder kommentieren.

    2. Warum sollte ich Pinterest für meinen Shopify-Store nutzen?

      Pinterest kann ein Tool sein, das dir einen massiven Traffic-Boost verschafft.

      Besonders, wenn du bereits einen Shopify-Store besitzt kannst du mit der Shopify Pinterest-App einen neuen Vertriebskanal erobern und direkt auf Pinterest verkaufen. Wenn du außerdem weißt, wie Pinterest funktioniert und wer deine Zielgruppe ist, kannst du dein Publikum über diese Plattform stark vergrößern.

      Zur kostenlosen Pinterest-App

      Die Verknüpfung von Pinterest und Shopify bringt zusätzliche Vorteile mit sich. Über dein Shopify-Dashboard kannst du Produktkataloge ganz einfach für Pinterest anlegen und ohne zusätzliche Kosten "Shoppable Pins" erstellen. Da sich die Suchanfragen bei Pinterest selten um Marken drehen, haben hier auch bisher unbekannte Unternehmen mit der richtigen SEO eine Chance in den Suchergebnissen weit vorn zu landen. Schaltest du zudem Kampagnen (ebenfalls möglich über dein Shopify-Dashboard), erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, etwas über Pinterest zu verkaufen oder Traffic in deinen Shopify-Store zu leiten.

      Behalte trotzdem immer Belange wie Urheberrecht und Datenschutz im Blick. Pinterest-Marketing ist für Unternehmen lukrativ, aber bisher weniger stark besiedelt. Die Plattform mit Mischung aus Suchmaschine und Social-Media-Kanal kann genau deswegen deine Chance sein, die Konkurrenz zu überholen und Sales zu maximieren.

      3. Wie unterscheidet sich Pinterest von Facebook, Instagram, Snapchat und Twitter?

        Trotzdem unterscheidet sich Pinterest von Facebook und Co. Es geht weniger um die Kommunikation mit anderen oder aktuelle Status-Updates, sondern um sich selbst und die eigene Ideenfindung.

        Während auf Facebook, Instagram, Snapchat und Twitter also persönliche Bilder und Statements gepostet werden, wird Pinterest hauptsächlich genutzt um Inspiration zu suchen und Ideen zu speichern. Nutzer:innen besuchen die Plattform mit der Absicht etwas zu finden - meist suchen sie durch Suchbegriffe gezielt danach oder der individuelle Pinterest-Algorithmus schlägt es ihnen vor. 

        Deutscher Shopify Online Händler auf Pinterest

        Pinterest-Aufbau und Pinnwände am Beispiel des Münchner Shopify-Händlers distorted people

        4. Wer bzw. welche Zielgruppe benutzt Pinterest?

          Nach wie vor ist die Mehrheit der Pinterest-Nutzer:innen weiblich. Verschiedene inoffizielle Daten sprechen dabei von einem 70 bis 80 prozentigen Anteil. Allerdings kommen laut Pinterest die Hälfte aller Neuanmeldungen auf der Plattform von männlichen Nutzern. Das heißt, dass hier in verschiedenen Bereichen Potential besteht.

          Schaut man sich das Alter der Nutzergruppen auf Pinterest an, findet man Angaben dazu, dass vor allem Personen zwischen 18 und 44 angesprochen werden. Bei einer Internetumfrage in Deutschland gaben außerdem auch 51 Prozent der 14- bis 19-jährigen Befragten an, die Ideenplattform zu nutzen.
          Die Nutzungsdauer pro Tag ist im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken mit 21 Minuten ziemlich hoch und deutet darauf hin, dass die Nutzer:innen engagiert und aufmerksam sind.

          Die Herkunft der Pinner sollte bei der Entscheidung, Pinterest für dein Unternehmen zu nutzen nicht außer acht gelassen werden. Ganze 50% aller Nutzer:innen kommen aus den USA. Solltest du Produkte über Pinterest verkaufen wollen, prüfe zuvor, wohin du liefern kannst und ob sich ein Verkauf über diese Plattform für dich lohnt.


          Du hast noch keinen eigenen Shopify-Store? In unserem kostenlosen E-Book lernst du die ersten Schritte kennen.

          Kostenlos und exklusiv für dich: Der Shopify-Starter-Guide (40-seitiges Ebook)

          Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt dir, wie du deinen Onlineshop einrichtest!


          5. Welche Branchen sind besonders aktiv auf Pinterest?

            Wenn es darum geht, welche Branchen und Themen bei Pinterest besonders gut laufen, lässt sich eine Aussage pauschal sagen:

            Pinterest ist für Unternehmen geeignet, die visuell ansprechende Produkte und dazugehöriges Bildmaterial haben.

            Möchte man es doch ein wenig genauer, kann man sich die häufigsten Suchanfragen auf Pinterest ansehen. Keywords wie “Basteln mit Kindern” oder “Nähen” zeigen, dass gerade DIY-Pins bei Pinterest gut ankommen.

            Suchanfragen wie “Thermomix-Rezepte”, “Brot backen” oder “Vegane Rezepte” belegen außerdem die Beliebtheit von Koch-Themen. Auch Inneneinrichtung oder Rennräder spielen eine Rolle bei den Anfragen.

            Die größten Zuwächse hatten laut Pinterest Pins mit Produkten, Style-Ideen, Kunst oder DIY-Projekten.

            Auch die beliebtesten Pinterest-Profile (gemessen nach Followern) zeigen, welche Themen besonders beliebt sind: Inneneinrichtung, Essen, Kunst und Kleidung laufen für Nutzer wie Ohjoy, Maryannrizzo oder Bekkapalmer am besten.

            Berliner Shopify Online Händler Gestalten Verlag auf Pinterest

            Der Gestalten Verlag auf Pinterest - ein Berliner Unternehmen erregt weltweite Aufmerksamkeit

            Shopify-Händler wie der Berliner DIE GESTALTEN VERLAG treffen dabei mit ihren Themen auf Pinterest genau ins Schwarze, was sich auch in der Zahl der Follower und der monatlichen Betrachter widerspiegelt.

            Aber auch Unternehmen, die nicht diesen Themen angehören, müssen nicht zwangsläufig beim Thema Pinterest-Marketing kapitulieren. Eine große Menge an gut aufbereitetem, Interesse erweckenden Bildmaterial ist der Schlüssel zum Erfolg. Außerdem finden sich hier durchaus auch andere Themen wie Survival, Tuning, Reisen und Co. Auch virtuelle Produkte wie Ebooks oder Webinare werden über Pinterest-Bilder und -Infografiken promotet. Hier gilt es zu testen und zu suchen, ob die Zielgruppe oder Wettbewerber vertreten sind.

            6. Was sind die Vorteile von Pinterest?

              Eines haben wir immer wieder von Händlern und Unternehmern auf Pinterest in Erfahrung gebracht:

              Pinterest ist eine vielversprechende Traffic-Quelle, die eine hohe Verweildauer und geringe Absprungraten mit sich bringt.

              Der Algorithmus von Pinterest funktioniert so, dass nicht nur Inhalte von abonnierten Profilen und Pinnwänden im Feed erschienen, sondern auch Inhalte, die zu diesen Pins passen könnten. Außerdem nutzt der Großteil der User die Plattform für direkte Suchanfragen, worüber extra Traffic auf die eigenen Pins generiert werden kann – vorausgesetzt sie sind für die entsprechenden Keywords optimiert.

              Auf Pinterest kann ein wahres Schneeballsystem entstehen und Pins können einfacher viral gehen. 

              Pinterest-Nutzer sind außerdem motiviert. Ein Pin wird durchschnittlich elf Mal repint, wodurch er wiederum den Followern des Nutzers angezeigt wird. Dadurch kann ein wahres Schneeballsystem entstehen, das erfolgreiche Inhalte noch erfolgreicher macht und viral gehen lässt. Seit 2019 lassen sich Pins außerdem bewerben, sodass du noch mehr Reichweite erzielst und Traffic für deine Website gewinnst.

              Lesetipp: Mit der Pinterest-App für Shopify kannst deine Produkte jetzt auch auf Pinterest verkaufen. Wie du "Shoppable Pins" direkt über deinen Shopify-Store erstellst und verwaltest erfährst du hier.

              7. Mit Pinterest kann man mehr über die eigene Zielgruppe erfahren

                Die Pinnwände der Nutzer:innen eignen sich außerdem hervorragend, um die eigene Zielgruppe genauer kennenzulernen. Durch die Bilder, die sich gemerkt werden, bekommt man als Unternehmen einen Eindruck davon, was die eigene Zielgruppe bzw. die eigenen Follower beschäftigt. Dieses Wissen kann beispielsweise für neue Produkte oder für das Content-Marketing sowie neue Pins genutzt werden.

                Besitzt du einen Unternehmens-Account, bietet dir die Plattform mit Pinterest Audience Insights eine weitere Möglichkeit deine Zielgruppe besser zu erfassen. Als Teil der Pinterest Analytics siehst du hier zum Beispiel, wen deine Pins erreichen und in welchen Bereichen diese Gruppe unterwegs ist. 

                Bei Pinterest fällt es außerdem leichter bestimmte Nischen zu erreichen, als bei anderen sozialen Netzwerken wie etwa YouTube (auf dem du auf andere Weise erfolgreich sein kannst). Durch Tags können diese ausgeschildert und auffindbar gemacht werden.

                Verglichen mit anderen Social Media Plattformen sind Pinterest-Inhalte deutlich langlebiger.

                Wenn bei Facebook ein Post schon nach einigen Stunden kaum noch Reichweite erzielt, kann Pinterest Monate für Reichweite sorgen. Durchschnittlich benötigt ein Beitrag 3,5 Monate, um die Hälfte der Engagement-Rate zu beschaffen. Vor allem bei saisonalen Pins (z.B. zu Weihnachten oder Ostern) kann Jahr für Jahr neuer Traffic erzielt werden.

                Tipps zum saisonalen Marketing gibt's auch in unseren Artikeln und Interviews zum Black Friday und Cyber Monday. Lass dich hier inspirieren!

                Zürich Schweiz Shopify Onlineshop auf PinterestDer Schweizer Shopify-Shop Five Skincare ist erfolgreich auf Pinterest unterwegs

                Ein riesiger Vorteil von Pinterest für Unternehmen ist außerdem, dass jedes Bild mit einer URL zur eigenen Webseite oder dem eigenen Shop verknüpft werden kann. Wo es sonst schwer ist an gute Backlinks zu gelangen, wird es durch Pinterest leicht gemacht. Dieser Linkaufbau kann durchaus einen positiven Effekt auf deine SEO-Maßnahmen haben.

                Lesetipp: "SEO" bedeutet "Search engine optimization" also Suchmaschinenoptimierung. Du willst mehr darüber erfahren? Hier geht's zu unserem SEO-Guide für Einsteiger!

                Wir alle wissen – niemand ist auf Instagram oder Facebook, um Werbung unserer Produkte zu sehen. Bei Pinterest ist das ein wenig anders.

                93 Prozent der aktiven Nutzer:innen verwenden die Plattform nämlich, um einen Kauf zu planen und fünf von zehn haben tatsächlich schon einmal etwas gekauft, was sie bei Pinterest gesehen haben. Für Unternehmen ist das besonders interessant, denn Markeninhalte scheinen hier als viel weniger störend empfunden zu werden.

                Pinterest sorgt sogar dafür, dass Interessierte schneller zu Kaufenden konvertiert werden, zum Beispiel mit der Funktion “Shop the Look”. Diese ermöglicht es einzelne Produkte, die auf einem Pin mit Kleidung oder Einrichtung zu sehen sind, direkt nachzukaufen.

                8. Wie funktioniert Pinterest Analytics?

                  Letzter Vorteil der Plattform sind die Pinterest Analytics, mit denen ein Unternehmen sehen kann, welche Pins den Nutzer:innen gefallen und welche Inhalte der eigenen Webseite sie sich merken. Über die Statistiken erhalten Unternehmen Zugriff auf die wichtigsten Kennzahlen, wie Klicks, Impressionen oder gemerkte Inhalte.

                  Wie funktioniert Pinterest Analytics - shopify.de

                  9. Was sind die Nachteile von Pinterest?

                    Wie bei allen Social-Media-Netzwerken hat auch Pinterest ein paar Nachteile in petto. Die Kehrseiten der Medaille haben wir im Folgenden zusammengefasst:

                    • Im Vergleich zu Instagram oder Facebook sind weniger Nutzer bei Pinterest angesiedelt.
                    • Die Zielgruppe der Plattform ist recht jung. Die Personen ab 25 Jahren interessieren sich zwar zunehmend für Pinterest, für einige Unternehmen wird die ideale Zielgruppe jedoch woanders zu finden sein.
                    • Am Anfang muss viel Zeit in Pinterest investiert werden, um vom Schneeballeffekt zu profitieren. Pinnwände müssen angelegt, Bilder gepinnt und Grafiken aufbereitet werden.
                    • Pinterest hat momentan den Ruf als Drehscheibe für Lebensmittel-, Hochzeits- und DIY-Bilder. Andere Themen und männliche Nutzer steigen zwar mittlerweile an, werden diese Themen jedoch nicht so schnell überholen.

                    10. Ein notwendiger Exkurs: Das Urheberrecht und Pinterest

                      Wie bei allen sozialen Netzwerken, spielt bei Pinterest das Urheberrecht eine zentrale Rolle. Wer Inhalte teilt und so für eine breite Masse vervielfältigt, verstößt häufig gegen das Urheberrecht und trägt die Haftung für die Inhalte. Urheberrechtlich geschützte Inhalte, also Fotografien, Zeichnungen, Grafiken, Videos oder Texte dürfen nur mit der Einwilligung der Inhaber vervielfältigt werden.

                      11. Was muss man rechtlich bedenken, wenn man Bilder auf Pinterest teilt?

                        Bei Pinterest, wo der Schneeballeffekt extrem schnell für Pins greifen kann und Bilder munter aus dem Internet geteilt werden, muss besonders aufgepasst werden. Beachte folgende Dinge und lass dich im Zweifel immer vorher rechtlich beraten:

                        • Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, pinne nur die eigenen Inhalte an Pinnwände - also Fotos und Grafiken, die du selbst aufgenommen oder entwickelt hast, oder eigene Produkte, die du über Pinterest verkaufen willst.
                        • Wenn du ein Bild aus dem Internet pinnen willst, holst du dir am besten die Einwilligung des Rechtinhabers ein.
                        • Teile nur Inhalte, wenn du davon ausgehen kannst, dass der Inhaber damit einverstanden ist. Wenn dieser selbst den “Pinnen”-Button auf seiner Seite für Inhalte bereitstellt, kann ein Einverständnis vermutet werden.
                        • Gib die Quelle deines Pins zusätzlich im Beschreibungstext an. Dadurch hast du zwar nicht automatisch die Erlaubnis, diese zu teilen, doch das Risiko sinkt, dass der Inhaber unzufrieden mit dem Share ist.
                        • Die Problematik mit dem Urheberrecht gilt übrigens genauso für Vorschaubilder bei Facebook und Twitter.
                        • Wie immer gilt: Wir haben die Informationen und Handlungsempfehlungen nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Diese stellen aber keine Rechtsberatung dar.

                        12. In 10 Schritten: So legst du ein effektives Unternehmensprofil bei Pinterest an

                          Als erstes erstellst du einen privaten Account, mit dem du ein Gefühl dafür bekommst, wie Pinterest funktioniert. Sobald du bereit für ein Unternehmensprofil bist, kannst du dieses mit wenigen Klicks im bereits bestehenden Profil upgraden. Wähle dein Logo als Profilbild und gib deinem Profil den Unternehmensnamen, am besten in der Schreibweise, die du auch in anderen sozialen Netzwerken verwendest.

                          Bevor das pinnen los geht solltest du eine aussagekräftige Beschreibung für dein Profil erstellen, in der du deine persönlichen Hashtags verwendest. Vergiss nicht eine Ortsangabe in dein Profil einzubinden sowie ein Impressum, wenn du Dienstleistungen oder Produkte über Pinterest verkaufst, und verknüpfe deine Website.

                          Erstelle anfangs etwa fünf Pinnwände zu unterschiedlichen Themen und schaffe hier mit mindestens 10 Bildern pro Board einen soliden Anfangsbestand.

                          Pinterest Beispiele Unternehmen

                          Auch die Yoga-Marke Lotuscrafts aus Wien weiß sich in Szene zu setzen

                          Mach außerdem deine Website Pinterest-freundlich, indem du den Pin-Button bereitstellst. Informiere dich vorher zu aktuellen Datenschutzrichtlinien und update ggf. deine Datenschutzerklärung.

                          Wenn es um die tägliche Pinterest-Arbeit geht, solltest du außerdem folgendes beachten:

                          • Schau dir die Konkurrenz an oder Beispiele, die zu deinem Thema bereits existieren. Überlege, wie du herausstechen kannst.
                          • Pinne Bilder und Grafiken mit guter Qualität im Hochformat. Beachte dabei die Abmessungen von 2:3, also etwa 600:900 Pixeln. Pinterest erlaubt auch Abmessungen bis zu 1260 Pixel – diese Bilder sind fast doppelt so lang wie normale Pins und fallen dadurch besonders ins Auge.
                          • Achte darauf, dass man dich als Unternehmen wiedererkennt – verwende beispielsweise dein Logo auf den Bildern oder halte das Corporate Design ein. Setze Texte auf deinen Bildern ein, oftmals werden derartige Grafiken besser geklickt.
                          • Poste auch saisonbedingte Inhalte. Jahreszeitabhängige Themen sind oft besonders stark gesucht und sollten bereits zwei Monate im Voraus auf der Plattform zur Verfügung gestellt werden. Von diesen Inhalten wirst du auch im nächsten Jahr wieder profitieren.
                          • Pinne regelmäßig und täglich mindestens fünf Inhalte (eigene und fremde). Je aktiver du bist, desto mehr Personen werden auf dich aufmerksam und desto stärker wächst der Traffic deiner Webseite.
                          • Optimiere deine Pins wie beim SEO! Führe eine Keyword-Recherche bei Pinterest durch. Wenn du einen Begriff in die Suchmaske eingibst, schlägt dir die Plattform ähnlich wie bei Google Suggest weitere Begriffe vor. Nutze diese Keywords, um sie in die Überschriften und Beschreibungen der Pins zu setzen.
                          • Die Keyword-Recherche ist auch für deine Pinnwände von Vorteil. Achte auch hier auf starke Keywords in Titeln und Beschreibungen, um besser gefunden zu werden.
                          • Nutze die Pinterest Analytics und Google Analytics, um den Erfolg deiner Inhalte messbar zu machen. Damit erhältst du Einblick in den Erfolg deiner Strategie und kannst abschätzen, welche Bedürfnisse der Zielgruppe du erfüllen kannst.

                          Lesetipp: Einen ersten Einblick in Google Analytics kannst du dir mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung verschaffen.

                          Mit der Verwendung zusätzlicher Marketing-Tools wie Board Booster, Viraltag oder Tailwind kannst du deine Pins vorplanen und automatisch pinnen. Außerdem erhältst du zusätzliche Einblicke in Statistiken und kannst deine Kennzahlen noch besser überwachen. So hast du dein Wachstum immer im Blick und kannst dein Unternehmen noch mehr skalieren.

                          Wir wünschen dir viel Erfolg dabei!


                          Starte deinen eigenen Onlineshop mit Shopify!

                          14 Tage lang kostenlos testen—keine Kreditkarte erforderlich.


                          Häufig gestellte Fragen zu Pinterest

                          Wie funktioniert Pinterest?

                          Zur Ideensammlung werden auf Pinterest sogenannte Pinnwände erstellt. Wie auf einer richtigen Pinnwand kannst du dort unterschiedliche Dinge anpinnen. Diese Pins bestehen aus einem Bild, einem Titel, einer kurzen Beschreibung und sind mit der Quelle (einer Website) verknüpft. Pins kannst du entweder mit eigenem Content erstellen, aus anderen Webseiten heraus erstellen und verknüpfen oder bestehende Pins auf deiner Wand speichern und repinnen.

                          Kann man auf Pinterest verkaufen?

                          Ja! Neben den einfachen Content Pins können Pinterest-Nutzer:innen mit Unternehmensaccount Shoppable Pins erstellen. Über diese können andere Nutzer:innen Produkte auf Pinterest kaufen. Besitzt du einen Shopify-Store, kannst du deine Produkte direkt aus deinem Shopify-Dashboard heraus auf deinen Pinterest-Account bringen. Eine zusätzliche Reichweite deiner Pins erzielst du durch Pinterest-Werbekampagnen.

                          Warum sollte man auf Pinterest verkaufen?

                          Über Pinterest kannst du deine Reichweite, die du mit anderen Accounts und einer Website bereits aufgebaut hast, noch erweitern. Durch das Schneeballsystem, mit dem Pinterest funktioniert, sehen nicht nur deine Follower deine (Shoppable) Pins, sondern auch deren Follower. Produkte, die du auf Pinterest verkaufst, werden dadurch sowohl Personen angezeigt, die nach ähnlichen Produkten suchen, als auch denjenigen, die sich dafür interessieren könnten, ohne aktiv gesucht zu haben.

                          Was kann man mit Pinterest machen?

                          Mit Pinterest kannst du als Händler oder Händlerin deine Produkte einer breiteren Masse zeigen. Viele Pinterest Nutzer verwenden die Plattform als Suchmaschine für neue Ideen und Kaufanreize. Das kannst du dir auch ohne große SEO-Erfahrungen zu nutze machen. Lade ansprechende Bilder deiner Produkte bei Pinterest hoch, versieh diese mit einem Link zu deinem Shop und einer aussagekräftigen Beschreibung und Nutzer werden schon bald damit beginnen, deinen Content zu pinnen und somit auf ihren Pinnwänden zu merken.

                          Which method is right for you?Über die Autorin: Caroline Dohrmann ist Online-Marketing-Managerin und Content-Enthusiastin. Wenn sie nicht gerade Shopify-Händlern und Händlerinnen die besten Geheimtipps in Interviews entlockt, schreibt sie im Blog über die Shopify-Community, Social Media und was das Online-Marketing gerade bewegt.