Geld verdienen mit Instagram (Egal, ob Sie 1.000 oder 100.000 Follower haben)

Geld verdienen mit Instagram (Egal, ob Sie 1.000 oder 100.000 Follower haben)

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Sie haben wahrscheinlich auch schon Geschichten von Menschen gehört, die viel Geld verdienen mit den Fotos, die sie tagtäglich bei Instagram posten. Sie haben vielleicht sogar auf Ihre eigenen Follower geschaut und gedacht: "Das kann ich doch auch!"

Genau wie Blogger, YouTuber und alle anderen, die sich ein Publikum um ihren Content herum aufgebaut haben, haben Instagrammer reach und influence verstanden; zwei Dinge, die viele Unternehmen nicht verstehen.

Diese beiden Dinge bieten Instagrammern die Möglichkeit, verschiedene Einnahmemöglichkeiten zu erschließen; egal, ob sie ein Imperium aufbauen wollen oder nur etwas Taschengeld und kostenlose Sachen abgreifen wollen.

Wie viele Follower brauchen Sie?

Wenn Sie sich jetzt fragen, wie viele Follower Sie benötigen, ist die kurze Antwort: "Weniger, als Sie denken."

Die lange Antwort hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • In welcher Nische sind Sie aktiv und wie gut passt diese Nische zu einer Produktkategorie (Mode, Nahrung, Schönheit und Fitness sind beliebte Nischen, wenn man nach Hashtags geht).
  • Wie engagiert sind Ihre Anhänger (100.000 Fake Follower bringen nicht besonders viel).
  • Welche Einnahmemöglichkeiten sagen Ihnen besonders zu.

Natürlich gilt: Je mehr engagierte Follower, desto besser.


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Top-Instagrammer können Tausende pro Post verdienen, doch selbst mit 1.000 engagierten Followern kann man etwas Geld machen.

Wie man Geld auf Instagram verdient

Abhängig von Ihrer ganz speziellen Marke auf Instagram, Ihrem Publikum und Ihrem Engagement, können Sie Geld auf folgende Weise verdienen:

  • Gesponserte Posts von Marken, die von Ihren Followern gesehen werden möchten.

  • Werden Sie Affiliate und verdienen Sie eine Provision, wenn andere Marken-Produkte verkauft werden.

  • Erstellen und Verkaufen eines (digitalen) Produkts oder einer kostenpflichtigen Dienstleistung.

  • Verkauf Ihrer Fotos.

Das Gute ist, dass der Fokus auf eine Einnahmequelle die anderen nicht gleichzeitig ausschließt.

Beginnen wir also mit dem populärsten Modell der Instagram-Monetarisierung: Partnerschaften mit Marken als Influencer.

Zusammenarbeit mit Marken durch Sponsored Posts

Der Begriff "Influencer" wird heutzutage sehr häufig verwendet.

Ein Influencer ist grundsätzlich jede Person, die sich einen guten Ruf erarbeitet hat, indem sie online coole Sachen macht und diese teilt. Für ihr Publikum sind Influencer Vorbilder, Trendsetter und Experten, deren Meinungen zu bestimmten Themen respektiert werden.

Viele Marken können da nicht mithalten und suchen sich Influencer als Partner, um über Sponsored Posts Produkte an deren Follower zu bringen. 

Marken wollen allerdings nicht nur Größe und Reichweite Ihres Instagram Accounts. Sie wollen das Vertrauen Ihres Publikums.

Es kann durchaus schwierig sein, die Balance zu halten, Einnahmen als Influencer zu generieren und zugleich vertrauenswürdiger Instagrammer bleiben, aber solange Sie das Geld nicht unmittelbar zum Leben benötigen, können Sie wählerisch sein und auch mal Kooperationen ablehnen. Marken tun das ja auch.

brands looking for influencers

Viele Marken nutzen Influencer, um ihre Produkte an den Mann zu bringen (am Beispiel Fohr Card). 

Wie man entscheidet, was man als Influencer berechnet

In der Regel handelt es sich bei Influencer-Kooperationen um die Erstellung von Content, also Posts oder Videos, diese dürfen die Marken dann auch auf ihren Seiten und für Werbung nutzen.

Die meisten dieser Kooperationen sind frei verhandelbar und können einen einzelne Post oder eine ganze Kampagne umfassen. Im Gegenzug gibt es ein Honorar, kostenlose Produkte, einen Service, ein Geschenk, Publicity oder eine Kombination dieser Dinge.

Denken Sie daran, dass Sie nicht nur Content erstellen, sondern auch Nutzungsrechte vergeben und Zugang zu Ihren Followern bieten, und das auf einer der beliebtesten Social-Media-Plattformen dieser Tage.

In einer Umfrage unter 5.000 Influencern sagten rund 42 Prozent, dass sie $200 bis $400 pro Post berechnen. Jetzt wissen Sie schon einmal, was Marken so zu zahlen bereit sind und was Sie diesen Marken bieten können.

Wie Sie Marken finden, mit denen Sie kooperieren möchten

Wenn Sie groß genug sind, werden die Marken höchstwahrscheinlich Sie finden. Aber Sie können natürlich auch nach Marken suchen, die in Sachen Persönlichkeit und Werten ganz auf Ihrer Linie liegen, so kommen Ihre Follower gar nicht auf den Gedanken, dass Sie sich "verkaufen".

Sie können die Marken direkt anschreiben und denen einen Deal anbieten, Sie können sich allerdings auch auf einem der vielen Influencer-Marktplätzen anmelden.

  • Shoutcart: Verkaufen Sie ein "Shout out“ an Ihre Follower, ganz egal, wie viele Follower Sie haben.
  • Fohr Card: Registrieren Sie Ihr Instagram, Blog, YouTube-Kanal und andere soziale Plattformen, um eine Influencer Card zu erstellen. Diese zeigt Ihre unterschiedlichen Profile und Ihre Reichweite an, sodass Marken Sie finden können. Sie erhalten zudem Zugang zu einer Liste von Marken und deren Wünsche, so können Sie die Initiative ergreifen und diese ansprechen.
  • Grapevine: Wenn Sie 5.000 oder mehr Follower haben, können Sie sich auf dem Grapevine-Marktplatz eintragen und passende Marken finden.
  • Crowd Tap: Erstellen Sie kleinere Content-Projekte, um Belohnungen zu verdienen. Das funktioniert besonders gut, wenn Sie nicht so viele Follower haben. Allerdings bislang nur in den USA. 
  • indaHash: Marken stellen Kampagnen vor, an denen Sie teilnehmen können. Sie posten einfach ein Bild auf Instagram mit bestimmten Hashtags und werden bezahlt, allerdings benötigen Sie mindestens 700 Follower.

Es gibt verschiedenen Regeln, wenn es um Sponsored Posts geht. Trotzdem sollten Sie, um das Vertrauen Ihres Publikums nicht zu verspielen, stets einen Hashtag #sponsored hinzufügen, wenn es sich um einen Sponsored Post handelt. Und noch etwas zur Beruhigung: 69 Prozent der Influencer haben in einer Umfrage erklärt, dass Transparenz bezüglich ihrer Kooperationen keinen Einfluss darauf hatte, wie Kunden sie wahrgenommen haben.

Sie können Beispiele von Sponsored Posts finden und sehen, wie Instagrammer Marken in ihre Geschichten einbauen, indem sie bei Instagram nach #sponsored suchen. How He Asked etwa ist ein Account, der Hochzeitsgeschichten veröffentlicht und mit einem Juwelier kooperiert:

Werden Sie Affiliate

Im Gegensatz zu einem Influencer ist ein Affiliate mehr daran interessiert, Verkäufe (und nicht bloß Aufmerksamkeit) zu generieren, denn dafür gibt es eine Provision.

In der Regel wird mit einem Trackable Link oder Promo-Code gearbeitet, um sicherzustellen, dass Klicks tatsächlich zu Verkäufen führen. Da Instagram bislang keine Links außerhalb des Profils erlaubt, können Sie nur einen Trackable Link zur Zeit benutzen. Das macht Promo-Codes zur besseren Option für Instagram, da man diese in einen Post einbauen kann.

Wichtig: Instagram plant, Links für Instagram Stories zuzulassen, was Ihnen weitere Möglichkeiten als Influencer eröffnen dürfte.

Denken Sie darüber nach, die vielen Onlinehändler anzuschreiben, die Affiliate-Programme anbieten, bei denen Sie mitmachen können. Sie können natürlich auch beliebte Marktplätze erkunden:

  • ClickBank: Eine Affiliate-Plattform mit verschiedenen Provisionen, bei der jeder mitmachen kann.
  • RewardStyle: Ein Mode- und Lifestyle-Influencer-Netzwerk, in das man eingeladen werden muss, das aber 20 Prozent Provision zahlt.
  • Amazon's Affiliate Program: Eine beliebte Option, die eine 10-prozentige Provision zahlt.

Obwohl es eher nach reiner Rechenaufgabe klingt, ist Affiliate-Marketing auch eine Kunst, und Sie haben eine bessere Chance auf Erfolg, wenn Sie eine Strategie verfolgen und Ihren Online-Auftritt um eine Webseite und andere Marketing-Kanäle erweitern.

TippAffiliate-Links können lang und hässlich sein, deshalb empfehle ich einen URL-Shortener wie bit.ly, insbesondere wenn der Link in Ihr Instagram-Profil kommt.

Eröffnen Sie Ihren eigenen Onlineshop

Bis hierhin klingt es vielleicht so, als könnten Instagrammer nur Geld verdienen, wenn sie sich "verkaufen" und mit Marken zusammen arbeiten.

Instagrammer sind allerdings auch in einer guten Position, ihre eigenen Produkte zu verkaufen: Waren, Dienstleistungen oder Digitales: Alles kann Teil Ihrer Online-Persönlichkeit werden. So bauen Sie ein Business um Ihre Follower herum auf.

Sie müssen etwas Zeit im Voraus investieren. Heutzutage ist es allerdings ganz normal, vom Kreativen zum Unternehmer zu werden.

Schauen Sie sich doch mal Doug the Pug an, einen der größten Instagram-Dog-Preneurs dieser Zeit.

doug the pug making money on instagram

Wenn Sie nur Ihre Produkte verkaufen, brauchen Sie sich keine Gedanken darüber zu machen, wie Sie Werbebotschaften anderer Marken in Ihre Posts einbauen. Es ist sogar noch besser: Sie können Ihr eigenes Logo auf die Produkte drucken, die Sie verkaufen.

Verkaufen Sie mehr auf Instagram mit Produkt-Tags.

Instagram arbeitet eng zusammen mit Shopify, sodass Produkte seit 2017 einfacher getagt werden können.

Tragen Sie sich ein, um mehr zu erfahren

Fans können Ihre Zuneigung zeigen und Sie unterstützen, indem Sie Ihre Produkte kaufen. Das fühlt sich zudem noch ziemlich gut an.

Es gibt ein paar Möglichkeiten, dies zu tun:

  • Sie können einen Print-on-Demand-Service verwenden, um eigene T-Shirts, Kissen, Kaffeetassen, Poster und vieles mehr zu drucken und zu versenden.

  • Sie können Dienstleistungen wie Fotosessions oder Beratungsleistungen verkaufen, indem Sie Ihre Bio verwenden, um Ihre Email-Adresse oder einen Link zur Webseite zu posten.

  • Sie können digitale Produkte wie Kurse, Ebooks oder Designvorlagen verkaufen.

  • Sie können Ihren Instagram-Account verwenden, um ein Geschäft zu starten, das Ihre Originalprodukte oder sogar ein Buch verkauft.

Wenn Sie planen, mehrere Artikel in Ihrem Shopify Store zu verkaufen, können Sie auch Ihr Instagram zum Laden machen mit Apps wie Four Sixty oder Showcase. So ist alles integriert, vom Instagram Post zum bis hin zum fertigen Produkt.

Woman working at computer
Quelle: Child of Wild

Verkaufen Sie Ihre Fotos online oder auf Sachen

Jemand könnte auf Twitter berühmt werden, indem er 140 Zeichen lange Witze erzählt. Instagram hingegen ist im Kern eine Foto-Sharing-App. Und Fotos sind Werte, die auf vielfältige Weise lizenziert, gedruckt und verkauft werden können.

Wenn Sie über die Fotografie zu Instagram gekommen sind, können Sie Ihre Fotos auf Marktplätzen wie 500px oder Twenty20 listen. Marken und Verlage können Sie dort lizenzieren.

Sie können Ihre Fotos allerdings auch als Drucke und auf anderen Produkten so verkaufen, wie im letzten Abschnitt beschrieben. Mit Dienstleistern wie Printful und Teelaunch können Sie Ihre Fotos auf Plakate, Handycases, Kissen und vieles mehr drucken. Die Firmen kümmern sich um den Versand und Kundenbetreuung. Sie müssen sich nur um den Verkauf kümmern.

Ein gutes Beispiel ist Daniel Arnold, der einst, laut Forbes-Interview, "dreimal am Tag Toast gegessen hat", weil er sich nichts anderes leisten konnte. Jetzt verdient er bis zu $15.000 am Tag mit seinen teilweise kontroversen Fotos. Wenn es schon Nachfrage nach Ihren Produkten gibt, ist es an Ihnen, Ihrem Publikum zu ermöglichen, Ihre Fotos zu kaufen.

Tun Sie es für Instagram (und lassen Sie sich bezahlen)

Was als Hobby begann - Leute zum Lachen bringen, alberne Hunde-Bilder veröffentlichen - kann ganz schnell zur Chance werden, mit einem engagierten Publikum auf Instagram Geld zu verdienen.

Die Möglichkeiten sind unbegrenzt, wenn Sie Follower haben, die einfach nicht anders können, als an Ihren Posts hängenzubleiben, wenn sie sich durch Instagram scrollen. Es ist Ihre besondere Anziehungskraft, die Ihnen diese Möglichkeit eröffnet. Packen Sie sie beim Schopfe.

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Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist verantwortlicher Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchten Sie einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lesen Sie bitte zuerst diesen Leitfaden. Hendrik erreichen Sie übrigens auch auf Twitter.

Dieser Artikel von Braveen Kumar erschien ursprünglich auf Englisch im Shopify.com-Blog und wurde übersetzt.

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