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Was ist die beste E-Commerce-Lösung für dein Business? So findest du das richtige Shopsystem für deinen E-Commerce Shop

8 E-Commerce Plattformen im Vergleich

Heute reicht es nicht mehr aus, einfach das beste Shopsystem zu wählen. Versierte Entrepreneure suchen nach der besten E-Commerce-Plattform: ein Ökosystem von Tools, die sich nahtlos integrieren lassen und dir die vollständige Kontrolle über jeden Aspekt deines Geschäfts geben sowie eine reibungslose Skalierung ermöglichen.

In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die besten E-Commerce-Plattformen und wie du herausfinden kannst, welche am geeignetsten für deine geschäftlichen Anforderungen ist.


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Was ist eine E-Commerce-Plattform?

Mit einer E-Commerce-Plattform hast du die Möglichkeit, eine Online-Präsenz aufzubauen und zu gestalten, mit der du Verkäufe tätigen und Bestellungen ausführen kannst. Und das unabhängig davon, wo sich deine Kunden befinden oder wo sie gerne einkaufen.

Die meisten Leute denken, dass ihre E-Commerce-Plattform nur ein Tool ist, mit dem sie Produkte präsentieren und Zahlungen akzeptieren können. Unter einem echten E-Commerce Shop wird jedoch viel mehr als das verstanden. Die Plattform sollte eine komplette Schaltzentrale sein, von der aus du alles steuerst, vom Inventar bis zum Marketing. Sie sollte es dir ermöglichen, Zahlungen zu verarbeiten, aber auch nahtlosen Zugriff auf alle Tools bieten, die du für den Online-Verkauf benötigst, einschließlich (aber nicht beschränkt auf!) deines eigenen Onlineshops.


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Webshop-Vergleich: Welche Arten von E-Commerce-Plattformen gibt es?

Um deinen Onlineshop der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, benötigst du eine Hosting-Lösung. Beim Hosting werden deine Informationen auf einem Server gespeichert, sodass Internetnutzer deine Website besuchen und die darin enthaltenen Inhalte ansehen können. Jede Website wird irgendwo gehostet, d. h. sie hat einen dedizierten Serverplatz bei einem Provider. Einige E-Commerce-Plattformen bieten ein integriertes Hosting, während du bei anderen das Hosting selbst organisieren oder ein Open-Source-Hosting nutzen musst.

1. Gehostet

Einige E-Commerce-Shopsysteme bieten eine gehostete Plattform. In diesem Fall musst du dich nicht um das Chaos eines Hostings in Eigenregie oder über Drittanbieter und die damit verbundenen zusätzlichen Kosten kümmern. Bei Shopify ist das Website-Hosting zum Beispiel in jedem Preisplan enthalten. Damit erfolgen alle Updates automatisch und problemlos, sodass deine Website immer auf dem neuesten Stand ist. Die Entwicklung auf einer gehosteten E-Commerce-Plattform gibt dir mehr Freiheit, dich auf dein Geschäft zu konzentrieren – und nicht auf das Lösen von Problemen, die durch Ausfallzeiten und notwendige Fehlerbehebungen verursacht werden.

2. Selbst gehostet

Bei selbst gehosteten oder nicht gehosteten E-Commerce-Plattformen müssen Händler:innen ihren eigenen Serverplatz nutzen oder Speicherplatz bei einem Hosting-Anbieter „mieten“. Dies macht die laufende Verwaltung der Website komplex, da du für Updates, Wartung und etwaige Fehlerbehebungen verantwortlich bist. Und das erfordert wiederum eine Menge interner Ressourcen, die du sonst anderweitig einsetzen könntest.

Selbst gehostete Plattformen sind in der Regel Open Source, wobei du einen Drittanbieter für das Hosting deiner Daten nutzen wirst. Solche Drittanbieter verlangen Gebühren für ihre Dienste, wobei sich die Kosten schnell summieren können. Oftmals verwenden diese Hosting-Dienste gestaffelte Preisstrukturen, sodass Kunden mit den niedrigsten Tarifen nicht besonders viel Kundensupport erhalten. Dadurch kannst du in sehr wichtigen Phasen ernste Probleme bekommen, wie z. B. bei Traffic-Spitzen nach einer unerwarteten Presseerwähnung.

Welche Arten von E-Commerce gibt es?

Es gibt vier Arten von E-Commerce: B2C (Business-to-Consumer), B2B (Business-to-Business), C2B (Consumer-to-Business) und C2C (Consumer-to-Consumer).

  1. B2C: B2C bezieht sich auf den Online-Verkauf von einem Unternehmen an einzelne Verbraucher. Oft wird der B2C-E-Commerce auch als DTC bzw. Direct-to-Consumer bezeichnet.
  2. B2B: Wenn ein Unternehmen online an ein anderes Unternehmen verkauft, handelt es sich um B2B-E-Commerce. Zu diesen Transaktionen gehört der Großhandelseinkauf, wenn das einkaufende Unternehmen die Waren gewinnbringend weiterverkauft oder für den geschäftlichen Gebrauch, benötigt (so z. B. Bürobedarf oder anderweitige Ausrüstung).
  3. C2B: Auch Verbraucher können an Unternehmen verkaufen. In der Regel sind diese Transaktionen jedoch weniger traditionell. Ein Verbraucher könnte seinen Einfluss in Form eines hervorgehobenen Social-Media-Posts verkaufen oder eine Fünf-Sterne-Rezension gegen Geld anbieten.
  4. C2C: Verbraucher können auch untereinander verkaufen, ein Trend, der mit der Popularität der sogenannten „Sharing Economy“ entstanden ist. Typische Orte für den C2C-E-Commerce sind Plattformen wie Facebook Marketplace und eBay.

Letztendlich wird dir die Art des von dir betriebenen E-Commerce-Geschäfts helfen, die beste E-Commerce-Plattform für dein Business zu bestimmen.

Was bedeutet ein großartiges E-Commerce-Erlebnis für dich?

Wenn man tief in den Shopsysteme-Vergleich eintaucht, kann man leicht vergessen, was wirklich wichtig ist. Musst du wirklich die beste E-Commerce-Plattform finden? Letztendlich gibt es keine Lösung, die für alle gleichermaßen gut geeignet ist. Suche stattdessen nach dem richtigen Shopsystem für dich, mit dem du deinen Kunden das beste E-Commerce-Erlebnis bieten kannst und das den Online-Einkauf zum Kinderspiel macht.

Denke dabei nicht nur an den besten Onlineshop-Builder, sondern auch an die anderen Business-Tools, die diese Plattformen bieten. Oft ist es von Vorteil, ein nahtlos integriertes Ökosystem zu verwenden, das aus deinem Shopsystem, einem Zahlungsabwickler, einem POS-System und sogar einem Kreditgeber für kleine Unternehmen besteht. Shopify verfügt beispielsweise über eine ganze Reihe von Tools, mit denen du jeden Aspekt deines Business verwalten kannst. Hinzu kommt ein App Store mit über 4.000 Apps, mit denen du das Erlebnis für deine Kunden und dein Team anpassen kannst. 


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Welche E-Commerce-Plattform ist die beste?

Die beste Plattform zum Verkaufen hängt von deinem einzigartigen Geschäftsmodell und Wachstumsplan ab. Hier ein Überblick über einige der besten E-Commerce-Plattformen im Jahr 2021, anhand derer du die beste Option für dein Unternehmen bewerten kannst: 

1. Shopify

  • Preis: Basic Shopify: 29,99 EUR/Monat; Shopify: 79 EUR/Monat; Advanced Shopify: 299 EUR/Monat; 10 % Rabatt auf Jahrestarife und 20 % auf Zweijahrestarife bei Zahlung im Voraus.
  • Kostenloser Test: 14 Tage
  • Kundensupport-Optionen: Kostenloser Telefonischer Rückruf-Support; E-Mail-Support; Support in 19 Sprachen; Community-Forum; Support-Inhalte
  • Integrierte Vertriebskanäle: Facebook, Instagram, Pinterest, TikTok, Google, Walmart Marketplace, eBay und Amazon
  • Funktionen der Mobile App: Auswahl mobiler Tools zur vollständigen Verwaltung deines Online-Business
  • POS: Ja

Shopify ist sehr robust und verfügt über ergänzende Tools und Funktionen für den Omni-Channel-Verkauf. So kannst du direkt über deine Website, in deinem Einzelhandelsgeschäft, über Social Media, auf Marktplätzen von Drittanbietern und überall sonst verkaufen.

Außerdem kümmert sich Shopify um alle Aspekte deines Business. Du kannst erstklassige Business-Tools nutzen, um eine komplette Unternehmenszentrale aufzubauen. Shop Pay übernimmt die Zahlungsabwicklung, Shopify POS verwaltet den persönlichen Verkauf (sogar in Ladengeschäften) und Shopify Fulfillment hilft dir, deine Produkte in die Hände deiner Kunden zu bringen. Und das sind nur einige der vielen leistungsstarken Tools und Apps, die als Teil des Shopify-Ökosystems nahtlos zusammenwirken. Außerdem kannst du auf eine umfangreiche Bibliothek mit Apps von Drittanbietern zurückgreifen, die dein Shopify-Kauferlebnis noch ansprechender machen können.

Was auch wichtig ist: Mit diesen leistungsstarken Funktionen kannst du dein Unternehmen aufbauen - auch wenn du nur wenig technisches Know-how und Budget hast! - und zu einer internationalen Online-Marke skalieren – und das, ohne dabei jemals die Plattform wechseln zu müssen.

Zigtausende Nutzer:innen im deutschsprachigen Europa sind in den letzten Jahren zu dieser E-Commerce-Plattform gewechselt. 20 erfolgreiche Entrepreneure sprechen sich in diesem Artikel für Shopify aus. Von bekannten Influencern und Promis über erfolgreiche Teilnehmer:innen bei "Die Höhle der Löwen" bis hin zu traditionellen Handwerksbetrieben, alle nutzen Shopify.

Lesetipp: Kostenlose Webinare und Tutorials zur Nutzung von Shopify für Händler:innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

2. Wix

  • Preis: Business Basic: 17 EUR/Monat; Business Unlimited: 25 EUR/Monat; Business VIP: 35 EUR/Monat
  • Kostenlose Testversion: Keine kostenlose Testversion
  • Kundensupport-Optionen: Rückrufservice rund um die Uhr
  • Integrierte Vertriebskanäle: Für Facebook und Instagram ist die Drittanbieter-App Ecwid erforderlich
  • Funktionen der Mobil-App: Möglichkeit, deine Website zu verwalten. Allerdings fehlen wichtige Business-Tools wie die Inventarverwaltung. Für die Verwendung des mobilen POS ist eine separate App erforderlich.
  • POS: Ja

Wix ist ein einigermaßen benutzerfreundlicher Website-Builder mit Drag-and-Drop-Funktion, der anpassbare Vorlagen, Webhosting und die Registrierung von Domainnamen bietet. Du kannst eine einfache Website kostenlos erstellen. Allerdings musst du ein Upgrade auf einen kostenpflichtigen Plan vornehmen, um Wix auch als Shopsystem nutzen zu können. Wix ist also nicht so günstig, wie es anfänglich scheint.

Was die E-Commerce-Funktionalität angeht, bietet Wix einige hilfreiche Tools. Die Plattform ermöglicht es Händler:innen, Bestellungen zu verfolgen, Online-Zahlungen zu akzeptieren, über mehrere Kanäle zu verkaufen und Kampagnen für abgebrochene Warenkörbe zu erstellen.

Allerdings fehlen bestimmte Funktionen, die insbesondere für produktbasierte Unternehmen unerlässlich sind. Zu diesen Unzulänglichkeiten gehören das Fehlen von Benachrichtigungen bei niedrigem Lagerbestand und andere wichtigen Funktionen zur Inventarverwaltung. Wenn du über mehr als eine Handvoll Produkte verfügst, benötigst du eine Plattform mit robusteren Tools für die Bestandsverfolgung. Außerdem bist du in Sachen Social-Commerce auf eine Drittanbieter-App angewiesen. 

3. Jimdo

  • Preis: Basic: 15€/Monat, Business: 19€/Monat, VIP 39€/Monat 
  • Kostenloser Test: Keine kostenlose Testversion
  • Kundensupport-Optionen: Online-Hilfe, Kontaktformular für Business- und VIP-Kunden
  • Integrierte Vertriebskanäle: Social-Media-Marketing via Facebook und Instagram ab der Business-Version möglich, keine Anbindung an Marktplätze
  • Funktionen der Mobil-App: Jimdo Creator-App zum Bauen von Landingpages über Android und iOs
  • POS: Ja

Jimdo ist vor allem für diejenigen interessant, die in einer Online-Plattformen-Liste auf der Suche nach besonders preiswerten Optionen sind. Bereits ab 15€ im Monat kann mit den Grundfunktionen von Jimdo losgelegt und ein kleiner E-Commerce Shop gebaut werden. "Klein" ist jedoch hierbei auch das Stichwort, denn die Basic- und Business-Versionen sind auf 10 bzw. 50 Unterseiten limitiert und eigenen sich daher nur für Shops mit kleiner Produktauswahl und für Hobbyisten.

Auch in Sachen SEO will Jimdo mit Einfachheit punkten. Das System erstellt automatisch Meta-Titel und Beschreibungen, die für Suchmaschinen wichtig sind. Das Problem: Manuelle Änderungen an diesen Texten lässt das Shopsystem nicht zu, sodass es dir schwerfallen wird, dich mit deinem E-Commerce Shop aus der Masse herauszuheben. Zudem lassen sich die besten Online-Marktplätze wie Amazon, eBay & Co. nicht einbinden, was wohl das größte Manko sein dürfte, da Shopbetreibern so sehr viel Reichweite verlorengeht. Immerhin: Die Business-Version lässt dich Social-Media-Plattformen integrieren und Facebook Shops bauen.

Lesetipp: Wie du Facebook Shops erstellst und sie auf Facebook und Instagram nutzen kannst.

4. Magento

  • Preis: Nur individuelle Preise
  • Kostenlose Testversion: Keine kostenlose Testversion
  • Kundensupport-Optionen: Telefonischer Support und Online-Hilfe / Ressourcen für technischen Support.
  • Integrierte Vertriebskanäle: Amazon
  • Funktionen der mobilen App: nicht zutreffend
  • POS: Erweiterungen von Drittanbietern verfügbar

Magento ist eine nicht gehostete E-Commerce-Plattform für erfahrene Entwickler, die ein leistungsstarkes, flexibles System wollen, das sie anpassen können. Und während dies viele Vorteile für Marken bietet, die eine komplett maßgeschneiderte Plattform wünschen, stellt es auch eine Menge Hürden in Form von Komplexität und Kosten dar. Hier sind fortgeschrittene Programmier- und Entwicklungskenntnisse erforderlich, um die gesamte Infrastruktur selbst aufzubauen und zu verwalten. Einen Onlineshop zu erstellen, ist im Vergleich zu anderen Systemen entsprechend aufwendig.

Dem Shopsystem fehlen außerdem die nötigen Tools zum Aufbau einer nahtlosen Multichannel-Strategie. Zudem gibt es hier keine einfache Möglichkeit, vom Verlauf in den sozialen Medien oder auf externen Marktplätzen zu profitieren. Das Gleiche gilt für Fremdwährungen. Wenn du also eine globale Expansion planst (oder auch nur in die Schweiz oder nach Dänemark), ist Magento möglicherweise nicht die beste E-Commerce-Plattform für dich.

Die E-Commerce-Website Character.com pflegte ihre komplexe Magento-Website mit Tausenden von Produkten, tonnenweise Integrationen und ausgefeilter SEO – und das trotz der eher schlechten Benutzeroberfläche. Magento war einschränkend und zu komplex, sodass die Marke zu Shopify wechselte. Kurz im Anschluss stiegen die Verkäufe um 40 %. Der Erfolg veranlasste das Unternehmen schließlich zu einem Upgrade auf Shopify Plus, um noch mehr Funktionen nutzen zu können.

Hörtipp: Auch in unserem Podcast haben wir regelmäßig Händler zu Gast, die mit Shopify erfolgreich sind.

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    5. WooCommerce

    • Preis: Nur individuelle Preise
    • Kostenloser Test: Kein kostenloser Test verfügbar, es gibt jedoch eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie
    • Kundensupport-Optionen: Nur per Live-Chat oder E-Mail verfügbar, keine Unterstützung für Apps und Plugins von Drittanbietern
    • Integrierte Vertriebskanäle: Google Shopping, Etsy, eBay, Facebook, Amazon, Pinterest und Walmart, Integrationen sind nicht aufeinander abgestimmt
    • Funktionen der mobilen App: Produkte hinzufügen, Bestellungen verwalten und Analysen anzeigen
    • POS: natives POS verfügbar

    WooCommerce ist vor allem denjenigen ein Begriff, die WordPress nutzen. Die Lösung ist im Wesentlichen ein Add-on für die beliebte Blogging-Plattform. WordPress ist traditionell für inhaltsorientierte Websites gedacht, nicht für E-Commerce. WooCommerce ist also die Antwort von WordPress auf diejenigen, die online verkaufen möchten.

    Da WordPress in erster Linie ein Content-Management-System (CMS) und weniger für E-Commerce Shops gedacht ist, sind viele der Verkaufsfunktionen eher simpel oder beruhen auf dem Hinzufügen von Plugins, wovon es eine große Bandbreite gibt. Das macht WooCommerce im Kern zu einem sehr flexiblen Shopsystem, das dich viele Funktionen sogar gratis einbinden lässt. Allerdings sind nicht alle Add-ons miteinander kompatibel, auch Versionsunterschiede bei den Plugins können einen funktionierenden E-Commerce Shop schnell außer Gefecht setzen.

    Mehr erfahren: Monetarisiere deinen WordPress-Blog, ohne auf eine komplett neue Plattform zu migrieren – mit dem Shopify Buy Button. Du kannst den Button einbetten und ab nur 9/Monat mit dem Verkauf auf deinem Blog beginnen.

    Insgesamt machen die Anfälligkeit und Unzuverlässigkeit von WooCommerce nicht nur die Erstellung eines Onlineshops schwierig, sondern auch die fortlaufende Wartung. Außerdem ist hier das Hosting nicht inklusive, sodass du die zusätzliche Aufgabe und die Kosten für die Verwaltung deines Website-Hostings hast. Es fehlt auch die PCI-Konformität, was bei der Verarbeitung von Zahlungen zu Problemen führen kann.

    Lesetipp: Auch der Online-Shop von Fernseh-Koch Alfons Schubeck lief auf WooCommerce, ehe er von der Münchener Shopify-Agentur Shop Company umgezogen wurde.

    6. PrestaShop

    • Preis: kostenlos
    • Kostenloser Test: Generell kostenlos
    • Kundensupport-Optionen: technischer Support über kostenpflichtige Support-Pläne; telefonischer Support von Montag bis Freitag, 9-18 Uhr (GMT+2); Hilfe-Center, technische Dokumentation und Community-Forum online verfügbar
    • Integrierte Vertriebskanäle: Amazon, eBay, Etsy und Facebook
    • Funktionen der mobilen App: nicht vorhanden
    • POS: als Zusatzmodule erhältlich

    Prestashop gehört, ähnlich wie Jimdo, in die Rubrik der erschwinglichen Onlineshop Systeme. Das Shopsystem basiert auf einem Open-Source-Code, der sich hervorragend für frisch gegründete Unternehmen eignet, die einen gewissen technischen Hintergrund haben. Es gibt keinen kostenlosen Kundensupport, aber zumindest eine aktive Community.

    Zu den Business-Tools und Funktionen gehören Bestandsverfolgung, Online-Warenkörbe, internationaler Verkauf und Analyseberichte. Prestashop bietet auch viel Kontrolle über die Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen auf deiner Website.

    Drittanbieter-Hosting, viele ungeprüfte Add-ons und eine umständliche Einrichtung machen das Onlineshop Erstellen im Vergleich zu anderen Systemen aber sehr aufwendig.

    7. Squarespace

    • Preis: Persönlich: 11 EUR/Monat oder 8,25 EUR/Monat bei jährlicher Zahlung; Business: 17 EUR/Monat oder 11,90 EUR/Monat bei jährlicher Zahlung; Basis E-Commerce: 24 EUR/Monat oder 20,88 EUR/Monat bei jährlicher Zahlung; Erweitert E-Commerce: 36 EUR/Monat oder 31,32 EUR/Monat bei jährlicher Zahlung; Enterprise-Tarife sind ebenfalls verfügbar
    • Kostenloser Test: 14 Tage sowie eine einmalige siebentägige Testverlängerung
    • Kundensupport-Optionen: E-Mail rund um die Uhr verfügbar; Live-Chat von Montag bis Freitag von 4 bis 20 Uhr ET
    • Integrierte Vertriebskanäle: Shopping Feed-Erweiterung für den Verkauf auf Amazon, eBay, Etsy und Google Actions
    • Funktionen der mobilen App: Website-Bearbeitung, Scannen von Versandetiketten, Auftragsverwaltung, Bestandsverwaltung und Kundenkommunikation
    • POS: über die Mobil-App verfügbar

    Ein weiteres E-Commerce Shopsystem auf Basis eines Website-Builders ist Squarespace. Wie Wix verwendet Squarespace ein Drag-and-Drop-System, das wenig technische Kenntnisse erfordert. Allerdings bedarf es einiger Anpassungen, damit aus dem Website-Builder ein E-Commerce-Shop entsteht.

    Wenn du online verkaufen möchtest, wird Squarespace Zeit und Geduld bei der Einrichtung erfordern. Zudem gibt es hier nur zwei Zahlungsintegrationen.  Sobald du die E-Commerce-Funktion eingerichtet hast, verfügt Squarespace über brauchbare Tools zur Bestandsverfolgung. Die höheren Pläne bieten auch die Möglichkeit, Geschenkgutscheine oder abonnementbasierte Produkte zu verkaufen.

    Lesetipp: Auch mit Shopify kannst du ein erfolgreiches Abonnementgeschäft starten..

    Wenn du dich nicht mit der Komplexität des Squarespace-Backends beschäftigen möchtest, um deine Website in einen vollwertigen Onlineshop zu verwandeln, kannst du einfach den Shopify Buy Button hinzufügen. Für nur 9 USD/Monat kannst du einen kleinen einbettbaren Code in deine Squarespace-Website einfügen und die fortschrittlichen E-Commerce-Tools von Shopify nutzen, um den Rest zu erledigen. Mit ihnen kannst du eine unbegrenzte Anzahl von Produkten hinzufügen, eine sichere Kaufabwicklung mit mehr als 100 kompatiblen Zahlungsgateways nutzen, Umsatz- und Wachstumstrends verfolgen, Bestellungen und Versand einfach integrieren und globale Steuer- und Währungsunterstützung erhalten. 

    8. Shopware

    • Preis: Community Edition: kostenlos, Professional Edition: ab 199€/Monat, Enterprise Edtion: Preis auf Anfrage
    • Kostenloser Test: Keine Testversion, aber dauerhaft kostenlosen Community Edition
    • Kundensupport-Optionen: kostenloser Support ab Professional Edition
    • Integrierte Vertriebskanäle: Social-Media-Marketing erst ab der Professional Edition 
    • Funktionen der mobilen App: erfordert eine Drittanbieter-Integration, je nach Modul Shop-Analyse, Hinzufügen/Bearbeiten von Produkten, Verfolgen des Versands, Verwalten von Rabatten und Drucken von Lieferscheinen 
    • POS: erfordert eine Drittanbieter-Integration

    Shopware vervollständigt unseren Shopsysteme Vergleich. Das System aus deutschem Haus gibt es in einer komplett kostenlosen Community Edition, was den Einstieg unter Shopware natürlich sehr vereinfacht, zumal grundlegende SEO-Funktionen und ein kostenloses SSL-Zertifikat in der CE-Edition enthalten sind. Abseits davon ist der Funktionsumfang leider auf die notwendigsten Dinge beschränkt. Mit einem Upgrade auf die Professional Edition ist hingegen ein großer Preissprung verbunden, der System für kleinere Händler unattraktiv machen dürfte.

    Eine Anbindung an Amazon, eBay & Co. ist grundsätzlich möglich, erfordert jedoch immer die Integration über ein Erweiterungsmodul. Dasselbe gilt für eine mobile App, mit der sich dein E-Commerce Shop dann auch vom Smartphone und/oder dem Tablet verwalten lässt. Anders sieht es bei der Integration von Social-Media-Kanälen aus: Die ist ist erst ab der kostenintensiven Professional Edition enthalten.

    Lesetipp: Shopify oder Shopware? Das Startup fairjeans hat beide Systeme getestet, aber nur eines für gut befunden.

    Wie du die passende E-Commerce-Plattform auswählst

    Wenn du bereit für den Start deines Onlineshops und die Auswahl einer geeigneten E-Commerce-Plattform bist, gibt es eine Reihe von Punkten zu beachten. Die für dich beste E-Commerce-Plattform unterscheidet sich möglicherweise von der besten Plattform für einen anderen Händler. Bei der Auswahl musst du deine individuellen Geschäftsanforderungen und Ziele berücksichtigen.

    Viele Händler wählen den einfachsten und günstigsten Shop-Builder, was sie oft zu Shopify führt. Die Entscheidung umfasst jedoch mehr als den täglichen Gebrauch und die Kosten. Du musst darüber nachdenken, wohin sich dein Business entwickelt und deine zukünftigen Bedürfnisse antizipieren. Ziel ist die Auswahl einer Plattform, die diese Bedürfnisse ebenfalls antizipieren kann.

    Jetzt geht es darum, die beste Plattform für den Handel zu finden – ob online, im Geschäft vor Ort und alles dazwischen. Das bedeutet, dass du einen erstklassigen Online-Shop und erstklassige Business-Management-Tools benötigst. Vor diesem Hintergrund solltest du nach einer Plattform suchen, die konsequent in ihre Technologie investiert und in Sachen Handel immer einen Schritt voraus ist. Dein Website-Builder kann weit über eine Plattform hinausgehen, auf der du Geschäfte tätigst - sie kann ein Vehikel für Wachstum sein.

    Denke bei der Bewertung deiner Auswahl an die folgenden Szenarien:

    • Ich muss meine Produkte online, offline und an alle meine Kunden verkaufen, egal wo sie sind, und die Zahlung für diese Verkäufe akzeptieren.
    • Ich muss meine Produkte auf die für mein Unternehmen beste Art und Weise an meine Kunden liefern.
    • Ich muss meine aktuellen und zukünftigen Kunden begeistern, um mein Geschäft auszubauen.
    • Ich muss mein Business tagtäglich betreiben und mich um viele Dinge kümmern – von der Verwaltung meiner Finanzen bis hin zur Sicherstellung, dass meine Strategien funktionieren. Ich möchte neue Taktiken lernen und technische Unterstützung bekommen, wenn ich sie brauche.

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    Kenne deine Kosten

    Das Budget sollte bei deiner Entscheidung nicht der einzige entscheidende Faktor sein, spielt aber durchaus eine wichtige Rolle. Du kannst bereits mit 100 EUR anfangen. Allerdings wirst du wahrscheinlich mehr als das in dein Business stecken, bevor du deine Investitionen zurückgewinnst. Ein Großteil dieser Kosten wird dabei vorab fällig sein.

    Unseren Untersuchungen zufolge geben die meisten Kleinunternehmer im ersten Jahr etwa 40.000 US-Dollar aus. Davon entfallen nur 9 % auf Anforderungen im Zusammenhang mit dem Online-Business. (Allerdings gaben Shopify-Händler im Durchschnitt 38.000 USD aus, während Nicht-Shopify-Händler auf annähernd 41.000 USD kamen.) Wenn du eine Plattform hast, die deine geschäftlichen Anforderungen unterstützt, kannst du deine Investitionen zurückgewinnen oder sie über deine Gewinnmargen ausgleichen.

    Chart of the most commons areas where ecommerce businesses spend moneyEs gibt unglaublich viele Aspekte deines Unternehmens, die du finanzieren musst. Von daher ist es wichtig, dass du eine E-Commerce-Plattform findest, die dein Budget nicht direkt ausreizt. Dennoch sollte sie alle nötigen Funktionen bieten, um dein Business zu betreiben und Gewinn zu machen.

    Bei der Bewertung der Kosten solltest du mehr als nur die Einrichtungs- und monatlichen Gebühren berücksichtigen. Zu beachten sind auch die Gebühren für die Zahlungsabwicklung, Kosten für zusätzliche Integrationen und mögliche Gebühren für den Kundensupport (z. B. PrestaShop). Denke daran: Wenn das Hosting nicht enthalten ist, musst du auch das als zusätzliche Kosten einkalkulieren. 

    Die passende Lösung für dein Geschäftsmodell finden

    Der Verkauf im Internet kann viele Formen annehmen. So könntest du materielle oder digitale Produkte verkaufen, wobei sich mittlerweile auch andere Geschäftsmodelle entwickelt haben. Wenn du zum Beispiel Dropshipping betreibst, benötigst du eine E-Commerce-Plattform, die sich problemlos im Backend verbinden lässt, um die Abläufe zu optimieren.

    Eine Plattform wie Shopify bietet eine Vielzahl von Apps, mit denen sich der Verkauf für verschiedene Geschäftsmodelle erleichtern lässt. So gibt es zum Beispiel Apps für Print-on-Demand und Abonnementgeschäfte, die den Betrieb auf Shopify im Vergleich zu anderen Plattformen erleichtern.


    Auch ein passender Fulfillment-Anbieter kann dir dein Händler-Leben erleichtern. Lade dir hier die Übersicht aller Anbieter herunter und vergleiche alle Features, die dir zur Verfügung stehen:

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    Suche nach sicheren und zuverlässigen Checkout- und Zahlungslösungen

    Der Checkout ist eine Kernkomponente deiner E-Commerce-Präsenz. Du benötigst eine geschützte und zuverlässige Möglichkeit, Zahlungen zu akzeptieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass der Prozess für die Käufer schnell und problemlos ist. Shop Pay zum Beispiel erhöht die Geschwindigkeit beim Checkout um das Vierfache. Shopify bietet außerdem einfache Integrationen mit über 100 Zahlungsgateways. So kannst du die relevantesten Optionen für deine Kunden anbieten – egal, wo auf der Welt sie sich befinden.

    Außerdem ist es in dieser Phase besonders wichtig, Vertrauen zu schaffen. Daher solltest du vertraute Zahlungsmethoden wie mobile Wallets und PayPal anbieten. Diese bekannten Plattformen können den Kunden die Angabe von Zahlungsinformationen erleichtern und gleichzeitig den Checkout-Prozess vereinfachen. 

    Bedenke deine zukünftigen Geschäftsziele

    Auch wenn dein Business erst am Anfang steht, wirst du wahrscheinlich eine Vision für seine Zukunft haben. Es ist wichtig, über diese Ziele nachzudenken, auch wenn du nicht direkt eine global agierende Marke werden möchtest.

    Vielleicht möchtest du auch irgendwann einen physischen Geschäftsstandort eröffnen und persönlich verkaufen. Mit einer limitierten E-Commerce-Plattform können POS-Integrationen umständlich sein. Im schlimmsten Fall wirst du damit ungenaue Inventardaten aufgrund von unzusammenhängenden Online- und Präsenzsystemen riskieren. Mit einer Plattform wie Shopify wird alles an einem einzigen Ort verfolgt und synchronisiert. So bist du mit Shopify innerhalb weniger Minuten für den persönlichen Verkauf bereit. Und wenn du dann loslegst, wirst du jederzeit genaue Inventar- und Verkaufsdaten haben. Außerdem kannst du Serviceangebote wie die lokale Lieferung oder die kontaktlose Abholung hinzufügen und die Vorteile des Shopify Fulfillment Network nutzen (sofern in deinem Land verfügbar).

    Viele Unternehmen benötigen im Laufe der Zeit zusätzliche Finanzmittel. In der Tat greifen zwei Drittel der Entrepreneure auf persönliche Ersparnisse zurück, um ihr Unternehmen in der Anfangsphase zu finanzieren. 23 % leihen sich Geld von Freunden und Familienmitgliedern und 21 % nutzen persönliche Kredite, so unsere Analyse. Es gibt jedoch auch andere Finanzierungsmöglichkeiten, die ein geringeres Risiko für persönliche Beziehungen darstellen. Suche nach E-Commerce-Plattformen, die Händlern Unterstützung bieten, wie Shopify Capital, das Programm für Kleinunternehmerkredite von Shopify (sofern in deinem Land verfügbar).

    Lesetipp: Deine Geschäftsziele solltest du bereits im Business-Plan definieren. Eine Businessplan-Vorlage zur Erstellung findest du hier.


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    Illustration von Rachel Tunstall 


    Häufig gestellte Fragen zu E-Commerce-Plattformen

    Was sind die beliebtesten E-Commerce-Plattformen?

    1. Shopify (Testsieger!)
    2. Wix
    3. Jimdo
    4. Magento
    5. WooCommerce
    6. PrestaShop
    7. Squarespace
    8. Shopware

    Welche E-Commerce-Plattform ist die beste?

    Jede der genannten E-Commerce-Plattformen ist für verschiedene Arten von Unternehmen geeignet:

    1. Shopify: beste Allround-Plattform für den Verkauf von Produkten
    2. Wix: am besten für die Erstellung einer vollwertigen Website
    3. Jimdo: preisgünstige Plattform für kleinere Shops
    4. Magento: am besten für größere Shops mit technischen Ressourcen und Entwicklern
    5. WooCommerce: am besten für WordPress-Websites
    6. PrestaShop: am besten für technisch versierte Gründer, die eine selbst gehostete E-Commerce-Plattform wünschen
    7. Squarespace: beste Drag-and-Drop-Designfunktionalität
    8. Shopware: Kostenlose Community Edition mit grundlegendsten Funktionen

    Was ist die beste E-Commerce-Plattform für kleine Unternehmen?

    Shopify ist die beste E-Commerce-Plattform für kleine und große Unternehmen. Es ist einfach und kostengünstig einzurichten und hilft dir, alle Aspekte deines Business zu verwalten – vom Inventar über die Buchhaltung bis hin zum Marketing.

    Ist Shopify die beste E-Commerce-Plattform?

    Ja, Shopify ist eine der besten E-Commerce-Plattformen. Folgende Punkte sprechen für Shopify als beste E-Commerce-Plattform:

    • Es ist die beste Plattform, um nicht nur einen Onlineshop, sondern ein echtes Multi-Channel-Business aufzubauen. Mit Shopify kannst du in deinem eigenen Onlineshop, persönlich, im Einzelhandel, auf Marktplätzen und in den sozialen Medien verkaufen.
    • Shopify ist einfach zu bedienen und erfordert wenig Wartungsaufwand.
    • Alle Pläne von Shopify sind erschwinglich und beinhalten Webhosting.
    • Die Business-Tools und Apps von Shopify können in jeder Wachstumsphase mit dir und deinem Business skalieren.
    • Die Plattform wird ständig weiterentwickelt und überzeugt durch fortlaufende Innovationen.
    • Der App Store von Shopify bietet über 4.000 Apps, mit denen du deine Produkte verkaufen und versenden, mit deinen Kunden in Kontakt treten, dein Unternehmen betreiben und dein Shopping-Erlebnis anpassen kannst.

    Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchtest du einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies bitte zuerst diesen Leitfaden.

    Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf Englisch und wurde übersetzt.