Ein E-Commerce-Business aufzubauen, ist aufregend. Du wählst deinenFirmennamen, gestaltest eine Marke, erstellst eine Website und bringst deine Produkte in die Welt.
Bevor du deine To-do-Liste abarbeitest, lohnt es sich, einen Moment innezuhalten und zu überlegen, wohin sich dein Business entwickeln soll und welche Tools du dafür brauchst.
Dieser Artikel vergleicht die 15 besten E-Commerce-Plattformen für den Start eines Onlineshops. Schau dir die Funktionen und Preispläne dieser beliebten Softwareprodukte an und behalte dabei deinen gesamten Businessplan im Blick.
Was ist eine E-Commerce-Plattform?
Eine E-Commerce-Plattform bietet Software zum Aufbau und Betrieb eines Onlineshops sowie für weitere Aufgaben wie Marketing, Bestandsverwaltung und Zahlungsabwicklung.
Die besten E-Commerce-Plattformen ermöglichen es dir, individuelle Websites zu gestalten und dein Business flexibel zu verwalten, während es wächst und sich weiterentwickelt.
Webshop-Vergleich: Welche Arten von E-Commerce-Plattformen gibt es?
Um deinen Onlineshop livezuschalten, brauchst du eine Hosting-Lösung. Sie sorgt dafür, dass die Inhalte deiner Website auf einem Server gespeichert werden und deine Besucher:innen sie über das Internet abrufen können. Grundsätzlich gibt es drei Arten von Shopsystemen:
- Gehostet (Cloud): Bei gehosteten Plattformen wie Shopify ist das Hosting inklusive. Du musst dich nicht um Server, Wartung oder Updates kümmern. Das spart Zeit und technische Ressourcen.
- Lizenziert (selbst gehostet): Du kaufst oder lizenzierst eine fertige Shop-Software wie WooCommerce oder Magento und installierst sie auf deinem eigenen Server. Du hast volle Kontrolle über die Plattform, trägst aber auch die volle Verantwortung für Hosting, Wartung und Updates. Gerade bei günstigen Tarifen kommen oft zusätzliche Kosten und eingeschränkter Support dazu.
- DIY (Baukastensystem): Du baust deinen Shop ohne fertige Shop-Software von Grund auf, zum Beispiel mit einem Website-Baukasten wie Wix oder Squarespace. Diese Anbieter:innen stellen Vorlagen und Drag-and-Drop-Editoren bereit, sodass keine Programmierkenntnisse nötig sind. Das Hosting ist oft inklusive, aber die E-Commerce-Funktionen sind in der Regel eingeschränkter als bei dedizierten Shopsystemen.
Lesetipp: So kannst du erfolgreich einen Onlineshop gründen.
Die 15 besten E-Commerce-Plattformen im Jahr 2026
- Shopify
- Wix
- Jimdo
- Adobe Commerce
- WooCommerce
- PrestaShop
- Squarespace
- Shopware
- OXID eShop
- Weebly
- BigCommerce
- OpenCart
- Salesforce Commerce Cloud
- Spryker
- Ecwid
1. Shopify

Shopify ist die weltweit führende E-Commerce-Plattform. Mit erschwinglichen Tarifen, ansprechenden Designs und leistungsstarken Verkaufsfunktionen ist sie der einfachste und zuverlässigste Weg, einen Onlineshop zu starten.
Nutze Shopify Magic, um deinen Shop-Aufbau zu optimieren und Produktlistings zu erstellen, und hol dir Business-Ratschläge von Sidekick, deinem virtuellen Mitgründer. Zahlungen nimmst du einfach über Shopify Payments oder Drittanbieter:innen entgegen, und mit über 8.000 kompatiblen Apps findest du maßgeschneiderte Lösungen für jede Anforderung.
Alle Shopify-Tarife beinhalten integriertes Website-Hosting und Datensicherheitsfunktionen.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
Shopify unterstützt alle E-Commerce-Unternehmen mit einem zentralen Backend, über das du deinen Onlineshop und stationäre Geschäfte verwaltest, auf Social Media verkaufst und beliebte Modelle wie Dropshipping nutzt. Mit Shopify POS verbindest du Online- und Vor-Ort-Verkäufe nahtlos. Für den Einstieg bietet die kostenlose Testversion Zugriff auf über 100 Themes.
Mit Shopify kannst du ein Business von zu Hause aus starten und es bis zur internationalen Marke mit eigenen Ladengeschäften ausbauen.
E-Commerce-Funktionen
Shopify unterstützt den Verkauf über deine Website, direkt auf Social Media und Marktplätzen, im Großhandel an andere Händler:innen und vor Ort mit Shopify POS.
Funktionen wie Warenkorb-Wiederherstellung und zielgerichtete E-Mail-Kampagnen helfen dir, mehr Verkäufe zu erzielen. Tools für den internationalen Verkauf machen grenzüberschreitenden E-Commerce unkompliziert.
Der Shopify-Checkout ist umfangreich anpassbar und bietet Kund:innen eine Vielzahl von Zahlungsoptionen, darunter Express-Checkout, Abholung im Geschäft, Rabattcodes und Shop Pay, den Checkout mit der höchsten Conversion Rate im Internet.
G2-Bewertung: 4.4/5
Vorteile
- 24/7 Support (E-Mail & Chat)
- Marketing-Tools & Domain-Registrierung
- Analytics & Multichannel-Verkauf
- POS-System inkl. Hardware
- Nahtlose Verbindung von Online- und stationärem Verkauf
- Über 8.000 Apps & kostenlose Themes
- Shopify Magic und Sidekick als integrierte KI-Tools
- Integriertes Hosting und Datensicherheit in allen Tarifen
- Umfangreiches Zahlungsgateway & Plattform-Anbindungen (Amazon, Facebook, eBay)
Nachteile
- Komplexere Anpassungen erfordern Kenntnisse im Backend
- DSGVO-Konformität erfordert zusätzliche Apps
Tarife und Preise
Die Shopify-Tarife unterstützen Unternehmen jeder Größe:
- Basic: 27 €/Monat
- Grow: 79 €/Monat
- Advanced: 289 €/Monat
- Plus: 2.100 €/Monat
Teste Shopify kostenlos, ohne Kreditkarte. Nach dem Test kannst du dein Business für 1 € pro Monat in den ersten 3 Monaten aufbauen, danach starten die Tarife ab 27 €/Monat bei jährlicher Abrechnung.
In diesem englischsprachigen Video erfährst du, wie du mit Shopify dein E-Commerce-Business startest:
2. Wix

Wix ist ein vielseitiger Drag-and-Drop-Baukasten mit anpassbaren Templates, Webhosting und Domain-Registrierung. Die fertigen Designs sind einfach zu bedienen und schnell einsatzbereit.
Wix bietet jedoch keine Bestandsverwaltungstools und erlaubt keinen Inhaltstransfer beim Designwechsel. Du kannst einfache Websites zwar kostenlos erstellen, für E-Commerce-Funktionen ist jedoch ein kostenpflichtiger Tarif erforderlich.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
Wix richtet sich an alle, die einfache Website-Anforderungen haben und den Online-Verkauf unkompliziert starten möchten. Du kannst Zahlungen entgegennehmen, Bestellungen verfolgen und den Bestand über mehrere Kanäle verwalten.
Erfahre, wie Wix im Vergleich zu Shopify abschneidet.
E-Commerce-Funktionen
Wix integriert sich nativ mit Vertriebskanälen wie Facebook und Instagram. Die mobile App ermöglicht die vollständige Website-Verwaltung, und wie Shopify verfügt Wix über ein natives POS-System für den Vor-Ort-Verkauf.
G2-Bewertung: 4,2/5
Vorteile
- Vollständig gehostet
- Einfache Bedienung dank Drag-and-Drop
- Native Integration mit Facebook und Instagram
- POS-System für den stationären Verkauf
- Kostenlose Basisversion verfügbar
Nachteile
- Keine Bestandsverwaltungstools
- Kein Inhaltstransfer bei Designwechsel
- E-Commerce-Funktionen nur in kostenpflichtigen Tarifen
Tarife und Preise
Der Wix Light-Tarif mit grundlegenden E-Commerce-Funktionen startet bei 16,66 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung.
Lesetipp: Mit unserem Domain-Check findest du gute Domains und kannst direkt überprüfen, ob sie verfügbar sind!
3. Jimdo

Jimdo ist ein deutscher Website-Baukasten, der sich besonders für Einsteiger:innen mit kleinem Budget eignet. Die Plattform punktet mit einfacher Bedienung, DSGVO-Konformität und Serverstandorten in Deutschland.
Wichtig zu wissen: Jimdo unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Produkten, ihrem Website-Baukasten und der Onlineshop-Option. Wer einen Onlineshop aufbauen möchte, braucht zwingend einen der Onlineshop-Tarife, denn die Website-Tarife bieten keine E-Commerce-Funktionen. Das bedeutet, dass die günstigeren Website-Tarife für Unternehmer:innen, die online verkaufen möchten, keine Option sind.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
Jimdo richtet sich an Einsteiger:innen und Hobbyist:innen, die einen kleinen Onlineshop mit überschaubarer Produktauswahl aufbauen möchten und dabei ein knappes Budget haben. Für wachsende Shops mit komplexeren Anforderungen stößt Jimdo schnell an seine Grenzen.
E-Commerce-Funktionen
Die Onlineshop-Tarife unterstützen den Verkauf physischer Produkte, Dienstleistungen und digitaler Downloads. Produkte lassen sich direkt im Dashboard mit Preis, Beschreibung, Varianten und Bildern verwalten. Die wichtigsten Zahlungsanbieter:innen sind direkt ohne Plugin integriert, und der Versand lässt sich pauschal oder gewichtsabhängig konfigurieren. Ab dem Grow-Tarif können Meta-Titel und -Beschreibungen manuell angepasst werden. Eine Anbindung an Marktplätze wie Amazon oder eBay ist nicht möglich.
Vorteile
- einfache Bedienung
- ideal für Einsteiger:innen
- kostenloser Tarif verfügbar
- Guter deutschsprachiger Support
- DSGVO-konform mit Serverstandorten in Deutschland
Nachteile
- Trennung zwischen Website- und Onlineshop-Tarifen kann verwirren
- Eingeschränkte E-Commerce-Funktionen
- Keine Anbindung an Marktplätze wie Amazon oder eBay
- Keine echte Drag-and-Drop-Benutzeroberfläche
- Nur zwei Template-Vorschläge
- Begrenzte Skalierbarkeit für wachsende Shops
Tarife und Preise
Onlineshop-Tarife:
- Basic: 20 €/Monat
- Business: 29 €/Monat
Website-Tarife (ohne E-Commerce-Funktionen):
- Start: 12 € /Monat
- Grow: 20 €/Monat
- Grow Legal: 29 €/Monat
- Unlimited: 50 €/Monat
Du hast die Option, Jimdo kostenlos zu testen.
4. Adobe Commerce

Adobe Commerce ist eine E-Commerce-Plattform, die sowohl als selbst gehostete als auch als von Adobe verwaltete Cloud-Version verfügbar ist.
Die Plattform bietet ein hohes Maß an Anpassungsmöglichkeiten und Flexibilität, erfordert aber in der Regel Entwickler:innen, um das volle Potenzial auszuschöpfen und die Website zu pflegen. Technisches Wissen ist unbedingt erforderlich.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
Adobe Commerce richtet sich an Entwickler:innen und große Unternehmen, die einen individuell anpassbaren Onlineshop aufbauen möchten.
E-Commerce-Funktionen
Adobe Commerce bietet starke native Unterstützung für den internationalen Verkauf. Für den Verkauf auf Marktplätzen sind jedoch Drittanbieter-Erweiterungen notwendig, und Social Commerce lässt sich nicht einfach aktivieren. Eine native Mobile App oder ein natives POS-System fehlen ebenfalls.
Das auf Kinderbekleidung spezialisierte E-Commerce-Unternehmen Character.com kämpfte lange mit einer komplexen Adobe-Commerce-Website, bevor es zu Shopify migrierte. Die Website umfasste Tausende von Produkten und zahlreiche Integrationen, was die Content-Verwaltung extrem aufwendig machte. Nach dem Wechsel zu Shopify stieg die Conversion Rate von Character.com um 40 %.
G2-Bewertung: 4/5
Vorteile
- Hohes Maß an Anpassungsmöglichkeiten und Flexibilität
- Starke native Unterstützung für internationalen Verkauf
- Geeignet für große, komplexe Shops
Nachteile
- Hosting nicht inbegriffen
- Erfordert technisches Know-how und Entwickler:innen
- Keine native Mobile App oder POS-System
- Marktplatz-Integration nur über Drittanbieter-Erweiterungen
- Social Commerce nicht nativ verfügbar
- Individuelle Preisgestaltung, keine transparente Preisstruktur
Tarife und Preise
Adobe Commerce bietet individuelle Preisgestaltung, die auf die spezifischen Anforderungen und die Größe deines Unternehmens zugeschnitten ist.
5. WooCommerce

WooCommerce ist streng genommen keine eigenständige E-Commerce-Plattform, sondern ein kostenloses Open-Source-Plugin, das eine WordPress-Website in einen Onlineshop verwandelt.
WooCommerce steht ausschließlich WordPress-Nutzer:innen zur Verfügung, ist kostenlos und bietet anpassbare Designoptionen sowie grundlegende E-Commerce-Funktionen ohne zusätzliche Erweiterungen. Eine aktive Community von Expert:innen unterstützt die Weiterentwicklung.
Mehr erfahren: Monetarisiere deinen WordPress-Blog ohne Plattformwechsel mit dem Shopify Buy Button.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
Wer bereits eine WordPress-Website betreibt, kann mit WooCommerce Produktlistings, einen Warenkorb und Checkout-Funktionen ergänzen.
Erfahre, wie WooCommerce im Vergleich zu Shopify abschneidet.
E-Commerce-Funktionen
WooCommerce unterstützt integrierte Vertriebskanäle und Zahlungsanbieter:innen. Die mobile App ermöglicht das Hinzufügen von Produkten, die Verwaltung von Bestellungen und die Einsicht in Analysen. Mit kostenpflichtigen Erweiterungen lässt sich WooCommerce zu einer leistungsstarken E-Commerce-Lösung ausbauen, einschließlich anpassbarer Themes, Versandoptionen und Sicherheitsfunktionen.
G2-Bewertung: 4.4/5
Lesetipp: Der Onlineshop von Fernsehkoch Alfons Schubeck lief auf WooCommerce, ehe er von der Münchener Shopify-Agentur Shop Company umgezogen wurde.
Vorteile
- Kostenlos verfügbar
- Über 6.000 Integrationen
- Große, aktive Community
- Flexibel durch zahlreiche Erweiterungen
- Ideal für bestehende WordPress-Websites
Nachteile
- Ausschließlich für WordPress-Nutzer:innen
- Zusätzliche Kosten für Hosting und Plugins
- Erfordert technisches Grundwissen
- Wartung und Updates liegen in der Verantwortung der Nutzer:innen
Tarife und Preise
Kostenlos, jedoch fallen zusätzliche Kosten für WordPress-Hosting und Plugins an. Der Commerce-Hosting-Plan von WordPress kostet 45 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung.
6. PrestaShop

PrestaShop ist ein Open-Source-Shopsystem, das sich vor allem für technisch versierte Gründer:innen eignet, die ihren Onlineshop von Grund auf selbst aufbauen möchten. Die Plattform bietet ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten, erfordert aber externe Hosting-Lösungen und technisches Know-how.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
PrestaShop richtet sich an Händler:innen mit technischem Hintergrund, die volle Kontrolle über ihren Shop wünschen, sowie an größere Unternehmen, die skalierbare und individuell anpassbare Lösungen suchen. Für Einsteiger:innen ohne Programmierkenntnisse ist der Einstieg jedoch anspruchsvoll.
E-Commerce-Funktionen
PrestaShop bietet Bestandsverfolgung, Warenkörbe, internationale Verkaufsoptionen und Analysen. Du kannst die Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen individuell anpassen. SEO-Tools wie anpassbare URLs, Seitentitel und Meta-Tags sind direkt integriert. Seit 2026 setzt PrestaShop außerdem auf KI-Tools, die auch kleineren Händler:innen Enterprise-Funktionen zugänglich machen. Eine native Mobile App gibt es nicht, ein POS-System ist als kostenpflichtiges Zusatzmodul erhältlich.
Vorteile
- viele Lokalisierungspakete
- laufende Weiterentwicklung durch die Community
- großes Angebot an Modulen und Vorlagen
- gute Analysefunktionen
- starke Kundenmanagement-Tools
- integrierte KI-Tools
Nachteile
- Erweiterungen oft kostenpflichtig
- technisches Know-how erforderlich
- Classic-Tarif ohne integriertes Hosting
- Support nur gegen Bezahlung verfügbar
- Keine native Mobile App
Tarife und Preise
- Classic: kostenlos (selbst gehostet, ohne Hosting und Domain)
- Hosted: 24 €/Monat bei jährlicher Abrechnung
Eine 14-tägige kostenlose Testversion ist für den Hosted-Tarif verfügbar.
7. Squarespace

Squarespace ist ein benutzerfreundlicher Drag-and-Drop-Website-Baukasten, der E-Commerce-Funktionen ab einem höheren Tarif bietet.
Nach dem Upgrade verwandelst du deine Website in einen Onlineshop mit sicherem Checkout, der Zahlungen über verschiedene Anbieter:innen wie Stripe, PayPal, Apple Pay und Afterpay akzeptiert.
Zu den Stärken von Squarespace zählen vollständig anpassbare Templates, SEO-Tools mit klarer Anleitung und 24/7-Kundensupport per E-Mail. Schwächer ist die Plattform bei der Internationalisierung. Es lässt sich nur eine Währung gleichzeitig anzeigen, der App-Markt ist klein und telefonischer Support fehlt.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
Squarespace eignet sich gut für alle, die einfache Website-Anforderungen haben und einen unkomplizierten Einstieg in den Online-Verkauf suchen.
Erfahre, wie Squarespace im Vergleich zu Shopify abschneidet.
E-Commerce-Funktionen
Squarespace bietet Bestandsverfolgung und -verwaltung, darunter das Drucken von Versandetiketten und den Verkauf von Abo-Produkten. Wer bereits eine Squarespace-Website betreibt, kann einen Shopify Buy Button integrieren und darüber eine unbegrenzte Anzahl von Produkten über Shopifys sicheren Checkout verkaufen.
G2-Bewertung: 4,4/5
Vorteile
- Benutzerfreundlicher Drag-and-Drop-Baukasten
- Vollständig anpassbare Templates
- SEO-Tools mit klarer Anleitung
- 24/7-Support per E-Mail
Nachteile
- E-Commerce-Funktionen nur in höheren Tarifen
- Eingeschränkte Internationalisierung, nur eine Währung gleichzeitig
- Schwache Multichannel-Integration
- Kleiner App-Markt
- Kein telefonischer Support
- CSS-/HTML-Anpassungen schwierig
Tarife und Preise
- Basic: 12 €/Monat
- Core: 18 €/Monat
- Plus: 32 €/Monat
Eine kostenlose 14-tägige Testphase ist verfügbar.
8. Shopware

Shopware ist eine deutsche Open-Commerce-Plattform, die als selbst gehostete oder als Cloud-Lösung verfügbar ist. Die Plattform richtet sich an Onlineshops aller Größen und bietet ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
Shopware eignet sich für Onlineshops aller Größen, von wachsenden Mittelständler:innen bis zum Enterprise-Unternehmen. Die kostenlose Community Edition ist ein guter Einstieg für technisch versierte Händler:innen. Für größere Shops mit komplexeren Anforderungen bieten die kostenpflichtigen Tarife deutlich mehr Funktionen, darunter B2B-Features, erweiterte Automatisierung und priorisierten Support.
E-Commerce-Funktionen
Shopware bietet grundlegende SEO-Funktionen, ein kostenloses SSL-Zertifikat und Schnittstellen zu über 50 Zahlungsdienstleister:innen sowie verschiedenen Warenwirtschaftssystemen. Eine Anbindung an Marktplätze wie Amazon oder eBay ist über Erweiterungsmodule möglich. Eine native Mobile App gibt es nicht, ein POS-System ist als Drittanbieter-Integration verfügbar. Mit dem optionalen Add-on Intelligence+ stehen außerdem KI-gestützte Funktionen wie ein KI-Copilot, Produkttextgenerierung und Bildbearbeitung bereit.
G2-Bewertung: 4.2/5
Erfahre, wie Shopware im Vergleich zu Shopify abschneidet.
Vorteile
- einfaches Installieren und Bedienen
- kostenlose Community Edition für Einsteiger:innen
- standardmäßig DSGVO-konform mit Serverstandorten in Deutschland
- über 4.000 Erweiterungen im Shopware Store
- Schnittstellen zu 50 Zahlungsdienstleister:innen
- Funktionserweiterung und gestalterische Anpassungen per Plugins und Themes möglich
- System vollständig auf Deutsch
- KI-Funktionen über Intelligence+ Add-on verfügbar
Nachteile
- Komplexes Preismodell
- Hohe Gesamtkosten durch Hosting, Plugins und Agenturentwicklung
- Support erst ab kostenpflichtigen Tarifen
- kleine Auswahl an Plugins und Themes
- Keine native Mobile App oder natives POS-System
- schlechte Performance bei großen Datenmengen
- altmodisches Backend
Tarife und Preise
- Community Edition: kostenlos (self-hosted, Open Source)
- Rise: ab 600 €/Monat (zzgl. MwSt.)
- Evolve: ab 2.400 €/Monat (zzgl. MwSt.)
- Beyond: individuelle Preise auf Anfrage
Hinweis: Die Preisgestaltung der kostenpflichtigen Tarife richtet sich zusätzlich nach dem Gross Merchandise Value (GMV) deines Shops. Bei höherem Umsatzvolumen können individuelle Konditionen gelten. Für ein konkretes Angebot empfiehlt sich eine direkte Anfrage beim Shopware-Vertrieb.
9. OXID eShop

OXID eShop ist ein modulares Shopsystem aus Deutschland, das sich besonders für B2B-Unternehmen mit komplexen Anforderungen eignet. Das System überzeugt mit einem klaren Backend und vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten. Plugins sind über den OXID-Exchange-Marketplace sowie externe Plattformen wie GitHub erhältlich. Für die Einrichtung und individuelle Anpassung sind Programmierkenntnisse erforderlich.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
OXID eShop eignet sich besonders für mittelständische und große B2B-Unternehmen aus Branchen wie Industrie, Großhandel oder Maschinenbau, die komplexe Prozesse, individuelle Preisstrukturen und eine tiefe Integration in bestehende IT-Systeme benötigen. Für kleinere Shops oder Einsteiger:innen ohne technisches Know-how ist OXID weniger geeignet.
E-Commerce-Funktionen
OXID lässt sich mit Drittsystemen wie ERP, PIM oder CRM verknüpfen und bietet Integrationen für Social Media, Marktplätze wie Amazon und eBay sowie verschiedene Zahlungsanbieter:innen. Das System unterstützt über 40 Sprachen und mehrere Währungen, was es für internationale Shops attraktiv macht. Ein POS-System ist verfügbar, eine native Mobile App gibt es jedoch nicht.
Vorteile
- Modularer Aufbau mit vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten
- Starke B2B-Funktionen direkt integriert
- Entwickelt in Deutschland, DSGVO-konform
- Unterstützt über 40 Sprachen und mehrere Währungen
- Freie Wahl der Hosting-Anbieter:innen, kein Vendor Lock-in
Nachteile
- Technisches Know-how für Einrichtung und Anpassung erforderlich
- Hohe Kosten, besonders für Enterprise-Tarife
- 36-monatige Mindestlaufzeit beim Abo-Modell
- Schnittstellen zu Drittsystemen kostenpflichtig
- Keine native Mobile App
Tarife und Preise
OXID bietet zwei Lizenzmodelle: ein monatliches Abo oder einen einmaligen Lizenzkauf mit jährlicher Wartungsgebühr.
- Community: ab 121 €/Monat
- Professional: ab 360 €/Monat
- Enterprise B2C: ab 1.123 €/Monat
- Enterprise B2B: ab 1.583 €/Monat
Hinweis: Das Abo-Modell erfordert eine Mindestlaufzeit von 36 Monaten. Die genauen Preise hängen von individuellen Faktoren ab. Für ein konkretes Angebot empfiehlt sich eine direkte Anfrage bei OXID.
10. Weebly

Weebly ist ein cloudbasierter Website-Baukasten, der sich besonders an Einsteiger:innen richtet. Die Plattform ist kostengünstig, einfach zu bedienen und bietet eine übersichtliche Benutzeroberfläche ganz ohne technisches Vorwissen. Seiten und Editor sind auf Deutsch nutzbar, allerdings fehlt ein deutschsprachiger Support.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
Weebly eignet sich für kleine bis mittelgroße Shops, die schnell und unkompliziert mit dem Onlineverkauf starten möchten. Wer einen größeren Shop mit komplexeren Anforderungen betreiben möchte, stößt schnell an die Grenzen der Plattform.
E-Commerce-Funktionen
Grundlegende Shop-Funktionen sind in allen Tarifen enthalten. Funktionen wie PayPal, Produktbewertungen und E-Mails bei abgebrochenen Warenkörben sind höheren Tarifen vorbehalten. Rund 100 responsive Templates stehen zur Verfügung, lassen sich jedoch nur eingeschränkt anpassen. Marketing-, SEO- und Lead-Erfassungs-Tools sind integriert, ebenso wie eine SSL-Verschlüsselung. Die mobile App ermöglicht die vollständige Verwaltung des Shops, inklusive Blog-Beiträgen, Produkten und Bestellungen. Weebly kommt außerdem mit einem kostenlosen POS-System von Square. Eine Integration anderer Vertriebsplattformen ist nicht möglich.
G2-Bewertung: 4.2/5
Vorteile
- Einfaches Drag-and-Drop-System
- Responsives Design
- Marketing- & SEO-Tools
- Mitgliederbereich für interne Projekte
- SSL-Verschlüsselung
- Kostenloses POS-System von Square
Nachteile
- Kein deutschsprachiger Kundensupport
- Tracking-Limits & eingeschränkte SEO bei Drittanbieter-Apps
- Nur ein Mehrwertsteuersatz möglich
- PayPal erst im höchsten Tarif verfügbar
- Keine Integration anderer Vertriebsplattformen
Tarife und Preise
- kostenlose Basisversion mit Weebly-Subdomain und Werbung
- Personal: ab 11 €/Monat bei jährlicher Abrechnung
- Professional: ab 17 €/Monat bei jährlicher Abrechnung
- Performance: ab 30 €/Monat bei jährlicher Abrechnung
11. BigCommerce

BigCommerce ist eine cloudbasierte E-Commerce-Plattform. Wie Shopify und Wix bietet BigCommerce Webhosting und Anpassungsoptionen, Tools für den internationalen Verkauf, SEO und den Verkauf auf Marktplätzen. Die Plattform richtet sich vor allem an größere Unternehmen mit Bedarf an Skalierbarkeit.
Wichtig: Seit Juni 2026 hat BigCommerce seine Tarifstruktur grundlegend überarbeitet, alle Pläne umbenannt, die GMV-Schwellenwerte gesenkt und eine neue Transaktionsgebühr für Shops eingeführt, die nicht BigCommerces eigene Zahlungsanbieter:innen nutzen. Die oft genannte Stärke „keine Transaktionsgebühren" gilt damit nicht mehr für alle Konfigurationen.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
BigCommerce wird von E-Commerce-Unternehmen auf Enterprise-Level bevorzugt, da es Funktionen bietet, die den großflächigen Einzelhandel unterstützen. Manche Nutzer:innen empfinden die Plattform jedoch als weniger flexibel und benutzerfreundlich im Vergleich zu anderen Optionen.
E-Commerce-Funktionen
BigCommerce bietet nahtlose Integrationen zu Google, Facebook, Instagram, TikTok und Amazon.
Wichtig: Die nativen Meta- und Google-Integrationen sind seit März 2026 nicht mehr verfügbar. Als Ersatz empfiehlt BigCommerce Feedonomics, was jedoch zusätzliche Kosten verursachen kann. Shop-Elemente lassen sich über die mobile App bearbeiten, wobei einige Features nur in der Android-Version verfügbar sind. Ein natives POS-System gibt es nicht, du kannst jedoch die POS-Anbieter:innen deiner Wahl frei wählen.
G2-Bewertung: 4.2/5
Vorteile
- Cloudbasierte SaaS-Lösung
- Verwaltungstools für große Unternehmen
- Keine Transaktionsgebühren
- Multi-Channel Integration
Nachteile
- Kein natives Kassensystem (POS)
- Teure Themes
- Einige Händler finden die Design-Tools wenig benutzerfreundlich
- Eingeschränkte Anpassungsmöglichkeiten im Vergleich zu Open-Source-Lösungen
Tarife und Preise
- Core: ab 29 $/Monat (ca. 27 €) bei jährlicher Abrechnung (bis 30.000 $ / ca. 27.600 € GMV/Jahr)
- Wachstum: ab 79 $/Monat (ca. 73 €) bei jährlicher Abrechnung (bis 100.000 $ / ca. 92.000 € GMV/Jahr)
- Skalierung: ab 299 $/Monat (ca. 275 €) bei jährlicher Abrechnung
- Leistungsfähigkeit: individuelle Preise ab ca. 1.499 $/Monat (ca. 1.380 €)
Wichtig: Wer Zahlungsanbieter:innen außerhalb der BigCommerce-Liste nutzt, zahlt zusätzlich eine Transaktionsgebühr von 2 % (Core), 1 % (Wachstum) oder 0,6 % (Skalierung). Bei Überschreitung der GMV-Schwellenwerte erfolgt eine automatische Höherstufung in den nächsten Tarif.
Eine 15-tägige kostenlose Testversion ist verfügbar.
12. OpenCart

OpenCart ist eine kostenlose Open-Source-Software mit über 13.000 Erweiterungen, die Unternehmen vielfältige Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten für ihren Onlineshop bietet. Da es sich um eine DIY-Plattform handelt, sind technische Kenntnisse erforderlich. Du kümmerst dich selbst um das Hosting und bindest Erweiterungen eigenständig ein. Für Einsteiger:innen ohne technisches Vorwissen ist OpenCart daher weniger geeignet.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
OpenCart richtet sich an kleine und mittelgroße Unternehmen mit technischer Expertise, die einen flexiblen und kostengünstigen Onlineshop aufbauen möchten.
E-Commerce-Funktionen
OpenCart unterstützt Integrationen mit Amazon, eBay, Facebook, Google Shopping und anderen Marktplätzen. Die Plattform bietet außerdem Optionen für unterschiedliche Währungen, E-Mail-Marketing und mehrere Sprachen.
Eine offizielle Mobile App gibt es nicht, Drittanbieter-Apps sind jedoch integrierbar. Ein natives POS-System fehlt ebenfalls, POS-Integrationen sind aber über Drittanbieter-Erweiterungen möglich.
Die aktuelle Version 4.1.0.4 (August 2026) bringt ein modernisiertes, vollständig responsives Admin-Interface und Unterstützung für PHP 8.5.
G2-Bewertung: 4.3/5
Vorteile
- Kostenlos verfügbar
- Hohe Anpassungsfähigkeit durch über 13.000 Erweiterungen
- Aktive Community
- Unterstützt mehrere Währungen und Sprachen
Nachteile
- Weniger intuitiv für Einsteiger:innen
- Kein integriertes Hosting
- Abhängigkeit von Drittanbieter-Plugins
- Kein natives POS-System oder native Mobile App
Tarife und Preise
- Kostenlos (zusätzliche Kosten für Themes und Erweiterungen möglich)
- Hosting nicht inklusive
13. Salesforce Commerce Cloud

Salesforce Agentforce Commerce ist eine cloudbasierte E-Commerce-Lösung mit KI-gestützter Personalisierung und tiefer CRM-Integration. Die Plattform eignet sich vor allem für große Unternehmen mit globalem Vertrieb und komplexen Verkaufsstrukturen. Unternehmen wie Adidas, Puma und Lacoste setzen auf Salesforce Agentforce Commerce.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
Salesforce Agentforce Commerce richtet sich ausschließlich an große Unternehmen und Konzerne mit globalem Omnichannel-Vertrieb. Für kleinere Unternehmen ist die Plattform aufgrund der hohen Kosten und der komplexen Implementierung nicht geeignet.
E-Commerce-Funktionen
Die Plattform unterstützt zahlreiche Vertriebskanäle wie Facebook, Instagram, Amazon, eBay und Google Shopping. Die KI-gestützten Personalisierungstools (Einstein AI) optimieren Suchergebnisse, Produktempfehlungen und Sortierungen auf Basis von Verhaltensdaten. Die mobile App bietet ein Echtzeit-Dashboard sowie Bestands- und Bestellverwaltung. Ein integriertes POS-System ist ebenfalls vorhanden. Das Agentforce Commerce Release Sommer 2026 führt neue KI-Agenten-Funktionen ein, die Commerce-Prozesse weiter automatisieren.
G2-Bewertung: 4.5/5
Vorteile
- Hohe Skalierbarkeit für Enterprise-Unternehmen
- Starke KI-gestützte Personalisierung durch Einstein AI
- Umfangreiche Datenanalyse-Tools
- Tiefe CRM-Integration
- Omnichannel-fähig
Nachteile
- Sehr hohe Kosten, ungeeignet für kleinere Unternehmen
- Steile Lernkurve
- Keine transparente Preisgestaltung
- Hohe Implementierungskosten
Tarife und Preise
Salesforce Agentforce Commerce kommuniziert keine öffentlichen Preise. Ein konkretes Angebot bekommst du direkt bei Salesforce auf Anfrage.
14. Spryker

Spryker ist eine cloudbasierte Omnichannel-Commerce-Plattform mit Fokus auf den B2B-Sektor. Nach eigenen Angaben lassen sich über API-Schnittstellen bis zu 900 Tools von Drittanbieter:innen anbinden. Mit der Spryker Safari stellt das Unternehmen seiner Kundschaft umfangreiches E-Learning bereit. Zahlreiche Module sorgen für eine hohe Anpassungsfähigkeit, die besonders im beratungsintensiven B2B-Sektor gefragt ist.
Obwohl Spryker seinen Sitz in Berlin hat, ist die Website aktuell nur auf Englisch verfügbar. Das System selbst bietet jedoch von Haus aus Multi-Store-Funktionen und Mehrsprachigkeit.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
Spryker richtet sich ausschließlich an große Unternehmen und Konzerne, die an Geschäftskund:innen verkaufen und komplexe B2B-Anforderungen haben.
E-Commerce-Funktionen
Spryker konzentriert sich auf B2B-Marktplätze und Enterprise-Commerce. Die modulare E-Commerce-Architektur ermöglicht eine hohe Anpassungsfähigkeit, und das performante Headless-Frontend eignet sich für komplexe Omnichannel-Szenarien. Gartner stufte Spryker im Magic Quadrant 2025 für Digital Commerce als Visionary ein, das IDC MarketScape 2026 als Leader für Retail Marketplace Platforms.
G2-Bewertung: 4.4/5
Vorteile
- Performantes Headless-Frontend
- Hohe Anpassungsfähigkeit dank modularem Aufbau
- Multi-Store und Mehrsprachigkeit
- Starke B2B- und Marketplace-Funktionen
Nachteile
- Steile Lernkurve
- Hoher Integrationsaufwand
- Website nur auf Englisch verfügbar
- Keine öffentliche Preisgestaltung
Tarife und Preise
Spryker kommuniziert keine öffentlichen Preise. Ein Angebot bekommst du direkt bei Spryker auf Anfrage. Eine kostenlose Testversion gibt es nicht.
15. Ecwid

Wenn du gerade erst mit deinem Unternehmen startest und nur ein kleines Sortiment verkaufen möchtest, ist Ecwid eine interessante Option. Du kannst Ecwid einer bestehenden Website hinzufügen oder direkt einen neuen Onlineshop erstellen. Als cloudbasiertes System fallen keine zusätzlichen Hosting-Kosten an.
Der günstige Einstieg hat jedoch einen Haken: Im Hinblick auf Funktionalität und Anpassungsfähigkeit haben viele andere E-Commerce-Plattformen die Nase vorn. Außerdem ist Ecwid von Haus aus nicht DSGVO-konform.
Für wen ist diese E-Commerce-Plattform geeignet?
Ecwid richtet sich an kleine Unternehmen mit wenigen Produkten, die schnell und günstig in den Online-Verkauf einsteigen möchten.
E-Commerce-Funktionen
Ecwid unterstützt zahlreiche Vertriebskanäle wie Facebook, Instagram, Amazon und TikTok. Die iPhone-Management-App ermöglicht die Verwaltung von Verkaufskanälen unterwegs. Ein natives POS-System gibt es nicht, über Integrationen lassen sich jedoch POS-Dienste wie PayPal anbinden. Kund:innen loben besonders die intuitive Benutzeroberfläche.
G2-Bewertung: 4.7/5
Vorteile
- Günstiger Einstieg in den E-Commerce
- Intuitive Bedienung
- Einfache Integration in bestehende Websites
- Unterstützt über 50 Sprachen
Nachteile
- Nur mit Anpassung DSGVO-konform
- Eingeschränkte Design- und Anpassungsmöglichkeiten
- Kein natives POS-System
- Kein deutschsprachiger Support
Tarife und Preise
- Starter: 5 €/Monat (bis 5 Produkte)
- Venture: 29 €/Monat bei jährlicher Abrechnung (bis 100 Produkte)
- Business: 49 €/Monat bei jährlicher Abrechnung (bis 2.500 Produkte)
- Unlimited: 119 €/Monat bei jährlicher Abrechnung (unbegrenzte Produkte)
Auswahl einer E-Commerce-Plattform
Mit so vielen Optionen auf dem Markt fällt die Entscheidung für die richtige E-Commerce-Plattform nicht immer leicht. Zwei Dinge helfen dir dabei: erstens ein klarer Blick auf die Funktionen, die du brauchst, und zweitens ein ehrlicher Abgleich mit deinen geschäftlichen Anforderungen und Zielen.
Checkliste für Funktionen
Die beste E-Commerce-Plattform für dein Unternehmen ist nicht automatisch die beste für alle anderen. Nimm dir daher ausreichend Zeit und prüfe vor allem diese Funktionen:
- Sicherer Checkout & Zahlungsgateways: Ein schneller, sicherer Checkout ist entscheidend für deinen Umsatz. Mit Shop Pay wickelst du Zahlungen bis zu viermal schneller ab. Shopify unterstützt über 100 Zahlungsgateways weltweit, darunter Apple Pay, Google Pay und PayPal.
- Online- und Offline-Verkauf: Dein Shopsystem sollte Online- und POS-Verkäufe nahtlos verbinden. Prüfe, ob eigene POS-Hardware angeboten wird und ob mobile Transaktionen, zum Beispiel auf Märkten, problemlos funktionieren.
- Hosting: Gutes Hosting sorgt für Erreichbarkeit, Ladegeschwindigkeit und Sicherheit. Bei vielen Systemen ist es inklusive. Selbst-Hosting erfordert mehr technisches Know-how und birgt zusätzliche Risiken.
- Inventar und Versand: Automatisierte Lager- und Versandprozesse sparen Zeit und Nerven. Achte auf Integrationen zu Kurierdiensten, flexible Versandoptionen und ein effektives Retourenmanagement.
- Marketing & Kundenwachstum: SEO, E-Mail-Marketing, Social Media und Bewertungen helfen beim Markenaufbau. Treueprogramme, Empfehlungen oder Kundensegmentierung stärken die Kundenbindung unabhängig von deiner Nische.
- Sicherheit: Setze auf Systeme mit SSL, Zwei-Faktor-Authentifizierung und PCI-DSS-Konformität, um deine Daten und die deiner Kund:innen zu schützen.
- Geschäfts- und Finanztools: Eine gute Plattform bietet Umsatzberichte, Steuerberechnung und Buchhaltungsintegration, alles zentral und auf einen Blick.
- Support und Weiterentwicklung: Wähle eine Plattform mit 24/7-Support via Chat, E-Mail und Telefon. Tutorials und eine Wissensdatenbank helfen bei der Selbsthilfe. Regelmäßige Produkt-Updates sind ebenfalls ein gutes Zeichen.
Geschäftliche Anforderungen
Neben Funktionen und Tools solltest du auch deine geschäftlichen Anforderungen und Ziele im Blick behalten. Drei Aspekte sind dabei besonders wichtig:
- Kenne deine Kosten: Der Einstieg ist oft schon ab 100 € möglich, aber plane zusätzliche Investitionen ein. Berücksichtige nicht nur Setup- und Monatsgebühren, sondern auch Zahlungsabwicklungsgebühren, Supportkosten und Integrationen. Wenn das Hosting nicht inklusive ist, kommen weitere Kosten dazu.
- Wähle ein passendes Geschäftsmodell: Ob physische Produkte, digitale Downloads oder Abos, deine Plattform sollte zu deinem Geschäftsmodell passen. Shopify bietet Apps für Dropshipping, Print-on-Demand und mehr.
- Plane für die Zukunft: Wenn dein Unternehmen wächst, brauchst du skalierbare Tools, zum Beispiel für stationären Verkauf, lokale Lieferung oder Fulfillment. Shopify synchronisiert alle Kanäle und bietet Optionen wie POS-Integration und ein Fulfillment Network mit einer Vielzahl an Anbieter:innen.
- Denke an Finanzierungsoptionen: Viele Gründer:innen starten mit Erspartem. Alternativen wie Investor:innen und Business Angels ermöglichen Finanzierungen ohne familiäre Abhängigkeiten.
Fazit
Wer sich intensiv mit E-Commerce-Plattformen beschäftigt, verliert schnell den Überblick. Eines ist dabei klar: Die eine beste Option für alle gibt es nicht. Suche stattdessen nach der Plattform, die zu deinem Unternehmen passt und mit der du deinen Kund:innen das beste Einkaufserlebnis bieten kannst.
Denk dabei nicht nur an den Onlineshop-Builder, sondern auch an die anderen Business-Tools, die die Plattform mitbringen soll. Ein nahtlos integriertes System aus Onlineshop, Zahlungsabwicklung und POS-System ist oft ein echter Vorteil. Gerade für kleine Unternehmen kann es sinnvoll sein, wenn die Plattform darüber hinaus auch Finanzierungsoptionen bietet.
Shopify beispielsweise bietet eine ganze Reihe solcher Tools, mit denen du jeden Aspekt deines Unternehmens verwaltest, sowie einen App Store mit mehr als 4.000 Apps. So gestaltest du das Erlebnis für deine Kund:innen und dein Team individuell. Noch nie war der Online-Verkauf mit einer eigenen E-Commerce-Website so einfach, schnell und skalierbar. Shopify ist zudem die einzige Plattform, mit der du überall verkaufst, wo deine Kund:innen sind, ob online, persönlich oder weltweit.
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Häufig gestellte Fragen zu E-Commerce-Plattformen
Was sind die beliebtesten E-Commerce-Plattformen?
Zu den beliebtesten E-Commerce-Plattformen zählen Shopify und WooCommerce.
Ist Amazon eine E-Commerce-Plattform?
Nein, Amazon ist keine E-Commerce-Plattform, sondern ein Online-Marktplatz. Bei Amazon verkaufst du als Händler:in auf einer fremden Plattform. E-Commerce-Plattformen wie Shopify ermöglichen es dir dagegen, deinen eigenen Markenshop zu betreiben, dein Inventar zu verwalten und Produkte auf mehreren Vertriebskanälen, einschließlich Amazon, anzubieten.
Welche E-Commerce-Plattform eignet sich am besten für Start-ups?
Shopify ist ideal für Start-ups: Die Einrichtung ist intuitiv, die Preise sind einsteigerfreundlich, und KI-Funktionen sowie umfangreiche Integrationen erleichtern den Start. Dazu kommen anpassbare Templates, sichere Zahlungsabwicklung und starker Kundensupport.
Welche Arten von E-Commerce-Plattformen gibt es?
Es gibt gehostete (cloudbasierte) und selbst gehostete E-Commerce-Plattformen. Gehostete Plattformen wie Shopify übernehmen Hosting und Wartung für dich. Selbst gehostete Plattformen bieten mehr Anpassungsmöglichkeiten, erfordern aber, dass du Server und Sicherheit selbst verwaltest.
Was kostet eine E-Commerce-Plattform?
Die Kosten reichen von kostenlos bis zu mehreren Hundert Euro pro Monat. Die meisten neuen Unternehmen sollten im ersten Jahr mit einigen Tausend Euro rechnen, wenn man monatliche Gebühren, Zahlungsabwicklung und zusätzliche Tools einkalkuliert.
Welche E-Commerce-Plattform ist die beste für Einsteiger:innen?
Shopify ist die beste Wahl für Einsteiger:innen. Die Plattform ist einfach zu bedienen, bietet KI-Tools für Produktbeschreibungen und Shop-Design und punktet mit starkem Kundensupport.












