Digitale Produkte verkaufen: 7 digitale Produkt-Ideen für den Einstieg

Digitale Produkte kann man nicht in den Händen halten, schmecken oder anfassen, aber alle nutzen sie – von Musik über Videos, E-Books bis hin zu Online-Kursen und mehr.

Aufgrund ihrer Popularität und der einfachen Verbreitung bauen viele Entrepreneure ganze Unternehmen um diese immateriellen Güter herum auf oder führen digitale Produktlinien ein, um die von ihnen angebotenen physischen Produkte oder Dienstleistungen zu ergänzen.

Was digitale Produkte jedoch besonders attraktiv macht, ist die Tatsache, dass sie einmal erstellt, immer wieder verkauft werden können – ganz ohne Inventar und Lagerhaltung. Damit sind sie ideal für Kreative, Kunstschaffende, Coaches und Freischaffende, die nach neuen Einkommensquellen mit weniger Aufwand suchen.

In diesem Beitrag beantworten wir ein paar grundsätzliche Fragen für den Einstieg und versorgen euch mit digitalen Produkt-Ideen.

Inhalt


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Was sind digitale Produkte?

Ein digitales Produkt ist ein immaterieller Artikel oder ein Medium, das wiederholt online verkauft und verbreitet werden kann. Diese Produkte liegen häufig in Form von herunterladbaren oder streambaren Dateien vor, so zum Beispiel MP3s, PDFs, Videos, Plugins und Vorlagen. Ein digitales Produkt kann dabei auch ein Kurs oder eine Dienstleistung sein, die du online anbietest. Die digitalen Produkt-Ideen sind geradezu unendlich! In unserer Liste weiter unten im Beitrag haben wir ein paar Möglichkeiten für den ersten Einstieg gesammelt.

Wer kann digitale Produkte verkaufen?

Digitale Produkte verkaufen kann grundsätzlich jeder. Führst du bereits einen Onlineshop mit materiellen Produkten oder veröffentlichst du Inhalte auf deinem Blog oder YouTube-Kanal, dann hast du bereits ein Publikum, das sich für deinen Content interessiert. Doch auch, wenn du noch ganz am Anfang stehst, besitzt du Wissen, das du in Form von digitalen Produkten verkaufen kannst.

Hier ein paar Beispiele, wie bestimmte Berufsgruppen digitale Produkte umsetzen können:

  • Coaches: Anbieten von Online-Kursen
  • Literaturschaffende: Verkauf von E-Books
  • Fotograf:innen: Erstellung von Stock-Materialien
  • Kunstschaffende: Digitalisierung der eigenen Kunstwerke
  • Bloggende: Anbieten von Schreibdiensten
  • Lehrende: Erstellung von Vorlagen für Lehrmaterial
  • Unternehmende jeder Art: Digitalisierung der eigenen Produkte oder Weitergabe der eigenen Expertise in Form von Kursen, Arbeitsblättern oder Checklisten

Lesetipp: Tipps und Beispiele, wie du ein eigenes Business nebenbei aufbaust.

Wie erstellt man digitale Produkte?

Je nachdem, für welche Art von Produkt du dich entscheidest (ein paar digitale Produkt-Ideen findest du weiter unten), wird dieses anders produziert. In den meisten Fällen gibt es für das Erstellen kostenlose Tools oder Mittel, die du bereits Zuhause hast. Um dein digitales Business zu starten, reichen diese aus. Nutze beispielsweise dein Handy zur Aufnahme deiner ersten Online-Sportkurse oder Podcasts. Veröffentlichen kannst du deine Produkte ganz einfach in deinem Shopify-Store.


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Wenn dein Unternehmen durch COVID-19 beeinträchtigt wurde und du deine Türen für Kunden schließen musstest, möchten wir dir gern helfen und zeigen, welche digitale Produkt-Ideen zu deinem bestehenden Geschäft passen. Wir haben diesen Leitfaden für alle Entrepreneure erstellt, die sich fragen, wie sie in diesen unsicheren Zeiten weiterhin Geld verdienen können. Denn auch jetzt hast du deiner Kundschaft noch immer einen enormen Wert zu bieten.

Die Vorteile der Entwicklung digitaler Produkte

Vorteile beim Verkaufen digitaler ProdukteDigitale Produkte zu verkaufen hat viele Vorteile, die das Ganze sehr attraktiv machen:

  • Niedrige Gemeinkosten: Du musst kein Inventar vorhalten und es fallen keine Versandkosten an.
  • Extrem hohe Gewinnmargen: Es gibt keine wiederkehrenden Warenkosten, sodass du den Großteil deines Umsatzes als Gewinn behalten kannst.
  • Automatisierungspotenzial: Bestellungen können sofort versendet werden, sodass das Fulfillment relativ unaufwändig erledigt werden kann.
  • Flexible Produkte: Du kannst kostenlose Produkte zum Aufbau deiner E-Mail-Liste, kostenpflichtige Abonnements für den Zugang zu exklusiven Inhalten oder Lizenzen zur Nutzung deiner digitalen Produkte anbieten. 

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, digitale Produkte in dein Business zu integrieren. Das bringt aber auch besondere Herausforderungen mit sich:

  • Du konkurrierst mit kostenlosen Inhalten: Bei digitalen Gütern können Verbrauchende wahrscheinlich kostenlose Alternativen zu dem finden, was du verkaufst. Von daher musst du genau über deine Nische und die Produktbeschreibungen nachdenken. Du musst mit deinen Produkten einen Premium-Wert bieten und wissen, wie du am besten deine Marke aufbaust. Nur so wirst du auf Dauer wettbewerbsfähig sein.
  • Anfällig für Produktpiraterie/ Diebstahl geistigen Eigentums: Du musst Vorkehrungen treffen und diese Risiken durch den Einsatz der richtigen Instrumente zum Schutz deiner Produkte verringern.
  • Einige Einschränkungen für den Verkauf: Beispielsweise musst du dich beim Verkauf digitaler Produkte über die Vertriebskanäle Facebook und Instagram an die E-Commerce-Richtlinien dieser Plattformen halten.

Die meisten dieser Herausforderungen lassen sich jedoch überwinden, wenn du bei der Gestaltung deines Geschäfts mit digitalen Produkten die richtigen Tools einsetzt.

Lesetipp: Diese Produkte solltest du in diesem Jahr unbedingt verkaufen.

5 Apps für den Verkauf digitaler Produkte

Wenn du einen Shop für digitale Produkte aufbaust oder nach Möglichkeiten suchst, deinen bestehenden Shop um digitale Produkte zu erweitern, gibt es eine Reihe von Tools, die du je nach deinen Bedürfnissen in Betracht ziehen solltest:

  1. Digital Downloads: Diese kostenlose App von Shopify bietet eine einfache Möglichkeit, digitale Produkte in deinem Store zu verkaufen. Nach dem Kauf kann deine Kundschaft ihre Dateien sofort herunterladen. Den Link dazu erhalten sie ganz bequem per E-Mail.
  2. Sendowl: Für komplexere Geschäfte mit digitalen Produkten bietet Sendowl eine Vielzahl von Funktionen und nützliche Automatisierungen, darunter ablaufende Links und automatisch generierte Lizenzschlüssel.
  3. Single: Wenn du Musiker:in bist und Musik verkaufst, ist Single wie für dich gemacht. Es überbrückt nicht nur die Lücke zwischen physischen und digitalen Musikverkäufen, sondern ermöglicht es dir auch, auf einfache Weise Clips auf deiner Produktseite einzufügen, die von deiner Kundschaft angehört werden können.
  4. FetchApp: FetchApp ist eine weitere Anwendung für die Bereitstellung digitaler Downloads. Sie bietet zwar weniger Funktionen als Sendowl, punktet aber mit einem kostenlosen Plan (5 MB Speicherplatz) und bietet dir die Möglichkeit, mehrere Dateien an ein einziges Produkt anzuhängen.
  5. Sky Pilot: Diese App ist ideal für den Aufbau eines Mitgliedschaftsprogramms, mit dem du Dateien oder exklusive Videostreams an deinen Kundenstamm verkaufen kannst. Kunden und Kundinnen können dann über ihre eigenen Konten bei deinem Store auf alle ihre zuvor gekauften Dateien zugreifen.

Neben diesen Systemen zur Bereitstellung digitaler Produkte gibt es noch andere Shopify-Anwendungen, mit denen du deine digitalen Waren anbieten und schützen kannst:

  • Charge Rabbit: Mit dieser App kannst du wiederkehrende Abrechnungen erstellen, die für den Verkauf deiner digitalen Produkte im Rahmen eines Abonnements erforderlich sind. Du kannst sie in die oben erwähnte App Sky Pilot integrieren, um Abonnements für exklusive digitale Streams oder Downloads zu ermöglichen.
  • Photolock: Wenn du einen zusätzlichen Schutz für visuelle Produkte wie Stockfotos wünschst, bietet diese App umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen – vom Wasserzeichen bis zum Quellcodeschutz.
  • Disable Right-Click: Wenn dein Inhalt dein Produkt ist, hilft dir diese App, ihn vor Diebstahl zu schützen. Du kannst Bilder und Texte sperren, damit sie nicht ohne deine Erlaubnis gespeichert oder kopiert werden können.

Abhängig von deinen Bedürfnissen können diese und weitere Apps zusammen verwendet werden, um digitale Produkte in deinen Shopify-Store zu integrieren und eine der unten beschriebenen digitalen Produkt-Ideen zu verwirklichen.

Hinweis: Wenn du digitale Produkte in Shopify erstellst, solltest du darauf achten, dass du das Häkchen bei „Dies ist ein physisches Produkt“ entfernst.


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7 digitale Produkt-Ideen, die du online verkaufen kannst

  1. Bildungsprodukte (E-Books oder Kurse)
  2. Lizenzen zur Nutzung deiner digitalen Assets
  3. Mitgliedschaften für den Zugang zu exklusiven Inhalten
  4. Digitale Vorlagen und Tools
  5. Digitale Literatur, Musik oder Kunst
  6. Dienstleistungen als digitale Produkte
  7. Digitale Produkte für Hobbies

1. Bildungsprodukte wie E-Books oder Kurse

Babbel vertreibt E-Books und Guides, welche dabei helfen, sich einen Überblick über das Thema Sprachenlernen zu verschaffen und individuelle Sprachlernlösungen zu finden.

Wenn du dich selbst als Person von Fach für ein bestimmtes Thema betrachtest, sind digitale Produkte eine gute Möglichkeit, diese Informationen zu verpacken und sie an andere zu verkaufen.

Lesetipp: Die Erfolgsgeschichte von Babbel und wie das Unternehmen mit Shopify auf digitale Produkte setzt

Wenn es eine Fülle von kostenlosen Blogbeiträgen oder Tutorials auf YouTube über das gibt, was du vermitteln möchtest, kannst du mit Inhalten konkurrieren, die nicht Wissen, sondern eine Transformation versprechen. Mit anderen Worten: Verkaufe nicht das Produkt – verkaufe das eigene Potenzial der Kund:innen, das sie nach dem Kauf des Produkts freilegen und nutzen können.

Du kannst deinen bestehenden Ruf als Fachgröße nutzen, um Aufmerksamkeit für deine Produkte zu gewinnen. Wenn du dagegen bei null anfängst, kannst du kostenlose Inhalte erstellen, um Interesse und Leads für deine kostenpflichtigen digitalen Produkte zu generieren. Man spricht hierbei auch von Lead-Magneten.

Steht du in Kontakt mit anderen Personen deiner Branche, kannst du einen Online-Kongress selbst organisieren oder organisieren lassen. Dabei sprechen mehrere Fachgrößen zu einem speziellen Themengebiet vor einem Publikum. Bei Online-Kongressen ist es noch einfacher, die Präsentationen aufzuzeichnen und später in einem Bundle als digitales Produkt zu verkaufen, für Interessierte, die nicht live dabei sein konnten.

2. Lizenzen zur Nutzung deiner digitalen Assets

edit stock selling stock footage as digital products
EditStock verkauft Lizenzen für Filmstudierende, die das auf der Website angebotene Stockmaterial in ihren eigenen Demo-Reels verwenden können.

Von Stockfotos über Videomaterial bis hin zu Musik und Soundeffekten gibt es ein globales Ökosystem lizenzpflichtiger digitaler Assets, die von Kreativen hochgeladen werden, damit andere sie in ihrer Arbeit verwenden können.

Durch das Angebot von Lizenzen für Privatpersonen und Unternehmen kannst du für die Nutzung deiner Fotos, Videos, Musik, Software und mehr über deinen eigenen Shop und Online-Marktplätze (z. B. Stockfoto-Websites) Entgelte verlangen. Allerdings berechnen manche dieser Marktplätze als Gegenleistung bis zu 50 % Provision für jeden Verkauf. Wenn du deine eigene Ressource für digitale Assets aufbauen möchtest, kannst du Sendowl verwenden, um ein solches Business mit einzigartigen, automatisch generierten Lizenzschlüsseln zu betreiben.

Wenn es um die Frage geht, welche Assets man am besten kreieren sollte, empfiehlt sich eine anfängliche Betrachtung der Bedürfnisse seiner Zielgruppe. Denke darüber nach, welche Art von Assets deine Zielgruppe nutzen möchte und wo ihr Bedarf liegt. Mit diesem Ansatz findest du digitale Produkt-Ideen, die tatsächlich nachgefragt werden und damit auch leichter zu verkaufen sind.

Achte auch darauf, deine digitalen Produkte mit Wasserzeichen und anderen Sicherheitsmaßnahmen zu schützen, insbesondere wenn du Fotos verkaufst.

3. Mitgliedschaften für den Zugang zu exklusiven digitalen Produkten

snowboard addiction selling memberships for digital products
Snowboard Addiction bietet ein Abonnement für hochwertige Inhalte zur Ergänzung seiner physischen Produkte für Snowboarder:innen an.

Anstatt einzelne digitale Produkte zu verkaufen, kannst du sie bündeln und über ein kostenpflichtiges Abonnement anbieten, um somit wiederkehrende Einnahmen zu erzielen.

Dieser Ansatz ist ideal, wenn du eine wachsende Bibliothek mit Premium-Inhalten aufbauen und dir gleichzeitig eine Gemeinschaft passionierter Mitglieder erschließen möchtest. In einigen Fällen können kostenpflichtige digitale Abonnements sogar eine Gelegenheit bieten, deine bestehenden Aktivitäten im Bereich Content Marketing zu monetarisieren.

Da sich diese Inhalte in einem exklusiven Bereich mit Zahlschranke befinden, auf den nur Abonnierende über ihr Konto zugreifen können, kannst du auch exklusive Inhalte hosten, die gestreamt statt heruntergeladen werden.

4. Digitale Vorlagen und Tools

retro supply co. sells digital products for designers
Retro Supply Co. verkauft digitale Tools und Assets für Designschaffende.

Digitale Produkte gibt es auch in Form von Tools, mit denen die Nutzer:innen Aufgaben erledigen können, die entweder außerhalb ihres Kompetenzbereichs liegen oder viel Zeit in Anspruch nehmen. Du kannst digitale Lösungen für die gemeinsamen Probleme und Bedürfnisse eines bestimmten Publikums verkaufen.

Hier einige Beispiele:

  • Produkt-Mockups für E-Commerce-Entrepreneure
  • Lebenslaufvorlagen für Arbeitssuchende
  • Software für Unternehmen
  • Adobe After Effects-Plugins für Videoeditoren
  • Symbole, Schriftarten oder UX-Kits für Webdesigner:innen

Wenn du bereits freischaffend tätig bist, könntest du darüber nachdenken, wie du deine Fähigkeiten und Dienstleistungen in digitale Produkte umsetzen kannst, um dir so ein passives Einkommen zu erschließen.

5. Literatur, Musik oder Kunst als digitale Produkte

materia collective sells digital music sheets

Materia Collective verkauft Notenblätter und -bücher für Soundtracks von Videospielen.

Wenn du musik- oder kunstschaffend bist oder Geschichten schreibst, hast du wahrscheinlich auch bereits nach Möglichkeiten gesucht, deine Talente oder das von dir aufgebaute Publikum zu monetarisieren. Während T-Shirts oder Print-on-Demand-Produkte immer eine Option sind, gibt es auch im Bereich der digitalen Downloads viele Möglichkeiten.

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Musikschaffende können neben ihren Merchandise-Artikeln auch Klingeltöne ihrer besten Lieder verkaufen. Karikaturist:innen könnten ihre Kunst in käufliche Handy-Hintergrundbilder verwandeln. Als schriftstellende Person kannst du E-Books oder digitale Hörbücher verkaufen. Da du hierbei kein Inventar führen musst, kannst du ohne großes Risiko mit verschiedenen Formaten experimentieren, um zu sehen, was am besten bei deinem Publikum ankommt.

Den ultimativen Leitfaden, um Kunst online zu verkaufen, geben wir dir in diesem Beitrag.

6. Dienstleistungen als digitale Produkte


Freeletics verpackt seine individuellen Trainings-Programme in digitale Produkte, welche als monatliches Abonnement verkauft werden.

Dienstleistungen lassen sich oft gut mit digitalen Produkten kombinieren, da sie vom Grundprinzip ziemlich gegensätzlich sind: Bei Dienstleistungen ist dein Bestand auf die Anzahl der Arbeitsstunden beschränkt, die du leisten kannst. Bei digitalen Produkten entfällt diese Einschränkung.

Hinzu kommt, dass Kund:innen häufig digitale Produkte als Teil ihres „Kaufs“ verschiedener Dienstleistungen erhalten. Designschaffende bieten Logos an. Fitnesslehrende könnten Trainingspläne anbieten. In Anlehnung daran kannst du bestimmte Dienstleistungen als Paket mit wertvollen digitalen Produkten positionieren.

So könntest du z. B. eine Beratung gegen eine Gebühr zusammen mit einem personalisierten Bericht oder einer Excel-Tabelle anbieten und dann deine Kundschaft auf deine anderen Dienstleistungen oder Produkte aufmerksam machen. Du könntest aber auch ein kostenloses Produkt zum Herunterladen anbieten, um Leads für deine E-Mail-Liste zu generieren – eine Taktik, die heute von vielen Online-Unternehmen angewandt wird.

Vielleicht gibt es im Rahmen deiner Dienstleistung auch allgemeine Aufgaben, die für dich einfach und reine Routine sind, für deine Kundschaft aber wertvoll sein können. Falls ja, könntest du diese Dinge in Produkte verwandeln, um dir so eine Einnahmequelle zu erschließen, die weniger Zeit und Aufwand erfordert.

7. Digitale Produkte für Hobbies

Schnittmuster als digitales Produkt verkaufen

Man kann das eigene Hobby nicht nur zum Beruf machen, indem man Produkte, die man geschaffen hat verkauft, sondern auch in dem man anderen dieses Hobby näher bringt oder es erleichtert. Nähst, strickst oder häkelst du gern und hast bereits eigene Arbeiten ohne Vorlage entworfen, versuche diese in Anleitungen für andere zu verwandeln. Als digitales Produkt verkaufst du sie entweder über deinen eigenen Shop oder auf den Branchen-Plattformen.

Selbst für ein Hobby in einem Nischenbereich, kannst du digitale Produkt-Ideen finden. Bist du leidenschaftlich in der Pen-&-Paper-Szene unterwegs und denkst dir gern Spielskripte aus, kannst du diese aufbereiten und für andere Spielende als digitales Produkt verkaufen.

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    Kreativer Umgang mit deinen digitalen Produkten

    Ohne Lagerhaltung und ohne die mit dem Verkauf physischer Produkte verbundenen Gemeinkosten können Projekte, die auf digitalen Produkten basieren, mit geringem Risiko gestartet und getestet werden.

    Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie du deine eigenen digitalen Produkte erstellen und in dein Business integrieren kannst. Mit ein wenig Einfallsreichtum und etwas Zeit kannst du einen attraktiven Wert bieten, der sich mit der Zeit für dich und deinen Kundenstamm mehr als bezahlt machen kann.


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    Häufig gestellte Fragen zu digitale Produkte verkaufen

    Was sind digitale Produkte?

    Digitale Produkte sind immaterielle Verkaufsgüter, die nur einmal digital erstellt und immer wieder verkauft werden können, ohne dass zusätzliche Lagerkosten o. Ä. entstehen. Zu den Produktgruppen zählen Videos, mp3-Tracks, digitale Kunst, digitale Vorlagen jeglicher Art oder Dienstleistungen wie das Schreiben von Texten.

    Wer kann digitale Produkte verkaufen?

    Jeder mit einem Onlineshop oder einem Zugang zu Online-Verkaufsplattformen kann digitale Produkte verkaufen. Egal ob du dich zu den Kunstschaffenden, Lehrenden, Coaches, Literaturschaffenden oder anderen zählst, du brauchst nur die richtige digitale Produkt-Idee, erstellst dein Produkt und schon kannst du es online verkaufen.

    Was gibt es für digitale Produkte?

    Die Liste digitaler Produkt-Ideen ist nahezu unendlich. Gut eignen sich Online-Kurse oder E-Books, um dein Fachwissen zu vermitteln. Bist du eher künstlerisch unterwegs, kannst du digitale Werke oder Lizenzen zur Nutzung dieser verkaufen. Weitere Möglichkeiten bieten sich dir, wenn du aus einem Hobby heraus digitale Produkte entwickeln kannst, beispielsweise Schnittmuster zum Nähen von Kleidung.

    Wie erstellt man digitale Produkte?

    Für die meisten digitalen Produkte gibt es kostenlose Tools zur Erstellung. Diese reichen für den Start in das Business vollkommen aus. Du kannst zum Beispiel, wenn du Lehrer:in bist, mit OpenOffice Arbeitsblätter oder Unterrichtsvorlagen zu einem bestimmten Thema erstellen und diese in einem eigenen Online-Store oder auf diversen Online-Plattformen verkaufen.

    Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchtest du einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies bitte zuerst diesen Leitfaden.

    Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Englisch im Shopify.com-Blog und wurde übersetzt.