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In 30 Tagen zum ersten Verkauf: Die ultimative Marketing-Checkliste für Entrepreneure

Marketing checklist for your first sale.

Der erste richtige Kunde ist ein wichtiger Meilenstein für jeden Entrepreneur.

Allerdings erfordert der Abschluss deines ersten Verkaufs Zeit und Einsatz. Mit Hunderten von Kanälen und Möglichkeiten für den Ausbau deines Business kann es schwierig sein, diejenigen zu identifizieren, die für dich am sinnvollsten sind und lohnende Ergebnisse produzieren.

Es passiert immer wieder: Im Streben nach Perfektion feilen wir endlos an unserem Shop, anstatt diesen Elan in die eigentlich wichtigste Aktivität zu investieren: potenzielle Kunden für unseren Shop zu gewinnen.

Wenn dir das bekannt vorkommt, solltest du die folgende Challenge ausprobieren: Wenn dein Shop bereits live ist, verbringst du die nächsten 30 Tage damit, dich ausschließlich auf die Generierung von zielgerichtetem Traffic zu konzentrieren, über den du wahrscheinlich deine ersten Verkäufe erzielen wirst.

Inhaltsverzeichnis

Warum zielgerichteter Traffic für neue Shops entscheidend ist

Als Inhaber eines neuen Onlineshops verfällt man schnell dem Glauben, dass man sich stetig verbessert: Pingeligkeit bei der Bestimmung der Markenfarben, ein Hin und Her bei den Schriftarten oder ständiges Hinterfragen der Preisgestaltung. So verfängt man sich schnell in den kleinen Details, während man hinter verschlossenen Türen versucht, sein Business aufzubauen.

Echte Verbesserungen sind dagegen nur möglich, wenn du dein Business der Öffentlichkeit präsentierst. Schließlich kann man nicht wissen, was man verbessert, wenn man keinen Maßstab setzt, den man durch harte Zahlen bewerten kann. Und genau deshalb ist der Traffic so wichtig.

Wenn du keinen Traffic generierst, wirst du nie erfahren, ob es tatsächlich ein Interesse an deinem Produkt gibt. Wenn du keinen Traffic generierst, wirst du nie erfahren, ob deine Preise zu hoch sind. Wenn du keinen Traffic generierst, wirst du nie erfahren, ob deine Marke bei deinem Zielpublikum ankommt.

Deshalb schlage ich diese Challenge vor:

Es ist egal, in welcher Phase du dich mit deinem Business befindest: Verbringe die nächsten 30 Tage damit, dich vor allem auf Generierung von gezieltem Traffic für deinen Shop zu konzentrieren.

Um dein Marketing zu optimieren, haben wir einige der am weitesten verbreiteten Marketing-Taktiken für den Bereich E-Commerce in einer Checkliste zusammengestellt. Dazu werden wir einige anfängerfreundliche Ressourcen vorstellen, mit denen die Umsetzung dieser Taktiken zum Kinderspiel wird.

Zum Aufwärmen steigen wir mit kostenlosen und einfach zu nutzenden Traffic-Quellen in unsere Liste ein. Dann gehen wir zu einem gezielteren Marketing über, das mehr Zeit oder sogar finanzielle Investitionen erfordert.


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Was du vor dem Start wissen solltest

Wenn eine Taktik nicht zu deinem Shop und deinem Angebot passt, dann überspringe sie einfach. Wenn du zum Beispiel Computertastaturen verkaufst, wird Pinterest wahrscheinlich nicht deine erste Wahl sein.

Richte Google Analytics im Voraus ein und behalte den Traffic bei der Umsetzung der einzelnen Marketingtaktiken genau im Auge. Sei dir bewusst, dass nicht alles funktionieren wird. Trotzdem solltest du dich darauf vorbereiten, die nächsten 30 Tage schnell zu lernen und Anpassungen vorzunehmen, während du zielstrebig auf deinen ersten Verkauf hinarbeitest.

Kostenlose Traffic-Quellen: Der Griff nach den niedrig hängenden Früchten

Die ersten Traffic-Quellen, die es zu erkunden gilt, sind die kostenlosen. Dazu gehört in der Regel das direkte Teilen deines Shops in deinem Netzwerk und in relevanten Online-Communities.

Diese Traffic-Quellen sind relativ einfach zu gestalten und für jeden Onlineshop-Inhaber verfügbar und damit ein großartiger Ausgangspunkt. Beachte die folgenden Tipps für den Umgang mit kostenlosen Traffic-Quellen:

Tipp #1: Erwäge, einen Rabatt-Code anzubieten, um die Leute zum Besuchen deines Shops zu motivieren.

The Jewelry Wardrobe verwendet LinkedIn, um potenzielle Kunden individuell anzusprechen und lobt im Austausch für E-Mail-Adressen und die Teilnahme an Umfragen Geschenkgutscheine im Wert von 25 USD aus.

Tipp #2: Jede online von dir durchgeführte Aktion hat das Potenzial, Traffic auf deinen Shop zurückzuführen. Füge daher deinen persönlichen Online-Profilen die URL deines Shops hinzu (z. B. in deine Facebook-Info oder deine Twitter-Bio).

Tipp #3: Spamme dein Publikum nicht mit sich wiederholenden und qualitativ minderwertigen Werbebotschaften zu. Achte stattdessen darauf, echten Mehrwert zu bieten und authentische Beziehungen aufzubauen.

Lesetipp: Richtig nah kommst du deinen Kunden über Social Media. Wie du über diesen Weg am besten verkaufst, erklären wir hier.

Nutze deine persönlichen Netzwerke

Viele Entrepreneure erzielen ihre ersten Umsätze mithilfe ihrer persönlichen Beziehungen – und daran ist auch nichts auszusetzen. Teile deinen Shop also auf deinen persönlichen Facebook-, Twitter-, LinkedIn-, Instagram- und Snapchat-Profilen, um ihn in deinem gesamten Netzwerk bekannt zu machen.

Erwäge auch, deine engsten Kontakte direkt per E-Mail zu kontaktieren, um den Launch deines Shops anzukündigen. Sie müssen nicht direkt von dir kaufen, um dir ihre Unterstützung zu zeigen. Du kannst sie aber durchaus explizit um die Vergabe einer Like-Angabe oder eines Kommentars bitten.

Lesetipp: Wie du in 6 Schritten einen E-Mail-Verteiler aufbaust, erfährst du hier.

Verkäufe, die du auf diese Weise erzielst, werden vielleicht nicht so zufriedenstellend sein, als wenn du eine völlig fremde Person als Kunden gewinnst. Trotzdem ist dies eine sehr gute Möglichkeit, frühzeitiges Feedback einzuholen.

Gleichzeitig solltest du dich auch nicht entmutigen lassen, wenn du über diese Aktionen keine Verkäufe erzielst. Letztendlich ist dies die am wenigsten qualifizierte Traffic-Quelle auf der ganzen Liste.

Empfohlen für: Alle (da wir alle Freunde/Familie/Kollegen haben), aber vor allem diejenigen, die online bereits ziemlich aktiv sind und über umfangreiche persönliche Netzwerke auf Facebook, Instagram, Snapchat, Twitter oder LinkedIn verfügen.

Tritt Online-Communities bei

Unterschätze nicht den Wert, einen Link zu deinem Shop an der richtigen Stelle zu platzieren. Poste in Foren wie Reddit, tritt Facebook-Gruppen bei und finde spezielle Online-Communities in deiner Branche. Jeder dieser Kanäle ist eine Gelegenheit, Leute zu erreichen, die sich rund um bestimmte Interessen zusammengefunden haben. Suche in diesem Zusammenhang nach Interessen, die sich auf dein Business beziehen.

Tritt Gruppen bei, die deine Zielkunden häufig besuchen. Werde ein aktives Mitglied, das sich mit anderen in der Community austauscht und Mehrwert bietet. Nachdem du dir einen guten Ruf und authentische Beziehungen aufgebaut hast, kannst du einen Link zu deinem Shop teilen – vielleicht in Kombination mit einem Rabattcode.

Du kannst auch Gruppen nutzen, um Hilfe und Unterstützung von erfahrenen Entrepreneuren zu erhalten. Schau dir z. B. die folgenden Communities an:

Empfohlen für: Shops, die an bestimmte Interessengruppen (z. B. Hundebesitzer) verkaufen. Daneben kann jedoch jeder die Vorteile von unternehmerisch orientierten Support-Gruppen nutzen, um hilfreiches Feedback von denen zu erhalten, die den eigenen Weg bereits erfolgreich beschritten haben.

Lesetipp: Wie das Unternehmen Sporthacks eine Facebook-Gruppe für sich nutzt, liest du in diesem Interview.

Bezahlte Werbung: Geld ausgeben, um Geld zu verdienen

Der beste Weg, um schnell zielgerichteten Traffic zu erhalten, ist bezahlte Werbung. Die gute Nachricht ist, dass du bei vielen bezahlten Werbekanälen pro Klick bezahlen kannst. In einigen Fällen kannst du bereits mit einem Budget von nur 10 € loslegen.

Jede Werbeplattform ist dabei anders. Du solltest diese Kanäle basierend darauf auswählen, wen du ansprechen möchtest und wie die entsprechenden Tools es dir ermöglichen, potenzielle Käufer zu erreichen. Wenn du auf bestimmte Länder abzielst, kannst du auch recherchieren, welche sozialen Netzwerke dort besonders beliebt sind.

Bevor du dich mit bezahltem Social-Media-Marketing beschäftigst, solltest du deinen Feed zunächst mit mehreren Beiträgen befüllen. Somit wird dein Profil nicht völlig verlassen aussehen, wenn interessierte Nutzer es besuchen.

Solltest du Probleme haben, könntest du Kit zur Unterstützung deiner bezahlten Werbemaßnahmen einstellen – einen virtuellen Mitarbeiter, der für Shopify-Händler kostenlos ist.

Kit kann dir dabei helfen

Kit hat Tausenden von Shop-Inhabern bei der Vermarktung ihrer Shops geholfen. Kit kümmert sich um Instagram- und Facebook-Werbung, E-Mail-Marketing und deine Postings in den sozialen Medien, um den Umsatz und das Wachstum deines Unternehmens zu stärken.

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Facebook-Werbung

Laut Pew Research ist Facebook eines der beliebtesten sozialen Netzwerke mit der vielfältigsten Nutzerbasis in Bezug auf Alter, Einkommen, Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit.

Aus diesem Grund kann eine Vielzahl von Marken die Targeting-Optionen von Facebook nutzen, die Alter, Geschlecht, Berufsbezeichnung, Standort und Interesse umfassen, um ihre idealen Kunden anzusprechen.

Die letzte Kategorie, Interessen, ist dabei besonders hilfreich. Du kannst die Seiten, die den Leuten auf Facebook gefallen haben, als Grundlage verwenden, um Profile deiner idealen Käufer zu erstellen. Über diese Profile wird dann bestimmt, wen deine Anzeigen erreichen.

Empfohlen für: Shop-Inhaber, die eine klare Vorstellung davon haben, wer ihre idealen Kunden sind und was ihnen gefällt. Ein Shop, der zum Beispiel T-Shirts mit Popkultur-Referenzen verkauft, kann sein Publikum leicht auf Facebook finden. Man müsste sich hierbei lediglich an Nutzer wenden, die sich für bekannte Persönlichkeiten aus dem Bereich Popkultur interessieren.

Tastillery nutzt zum Beispiel Facebook-Werbung, um für seine besonderen Spirituosen zu werben. Das Unternehmen kann gezielt Nutzer ansprechen, die sich für dieses Thema interessieren. Dieses Beispiel ist eine einfache Bild-Ad, in der die Marke einen prämierten Rum vorstellt. 

Marketing in Shopify: Nutze Facebook und Google Ads für dein Unternehmen


Marketing in Shopify ist ein neuer Ort, an dem du Kampagnen erstellen, launchen und analysieren kannst. Ab sofort kannst du erfolgreiche Werbekampagnen schneller als je zuvor durchführen, dazu kannst du Google-Smart-Shopping-Kampagnen und Facebook-Werbung noch heute schalten.

Starte deine erste Kampagne in Shopify

Instagram-Werbung

Das stark visuelle Format von Instagram und das überwiegend aus Millennials bestehende Publikum sind nicht die einzigen Reize der Plattform.

Wie die Daten von Smart Insights belegen, überzeugt sie auch durch eine der engagiertesten Nutzerbasen unter allen sozialen Netzwerken. Es ist nicht nur eine großartige Plattform für Influencer-Marketing, sondern auch für deine normalen Beiträge. Mit der richtigen Auswahl relevanter Hashtags lässt sich damit eine beträchtliche Anzahl an Personen erreichen.

Mit Instagram-Werbung kannst du deine eigene visuelle Anzeige in den Feeds anderer Nutzer anzeigen lassen, um so deinen Traffic zu steigern. Die nachhaltige Schuhmarke Wildling Shoes nutzt Instagram-Anzeigen, um für ihre einzigartige Kinderschuhe zu werben. Hier siehst du, dass die Anzeige 1.022 Mal geliket wurde.

Giesswein nutzt Instagram-Anzeigen, um den Abverkauf zu fördern. Hier stellt die Marke ihre verschiedenen Produktkategorien als Karussell vor und bietet Kunden einen Rabattcode an.

Empfohlen für: Mode, Essen, Fitness und alle Branchen, in denen der visuelle Eindruck eine große Rolle spielt. Wenn du qualitativ hochwertige und ansprechende Produktfotos hast und an Millennials vermarkten möchtest, solltest du Instagram ausprobieren.

Pinterest-Marketing

Pinterest ist ein oft unterschätzter Kanal. Allerdings ist er auch derjenige mit der am klarsten definierten Benutzerbasis. Laut Pinterest selbst besteht das Publikum zum großen Teil aus weiblichen Benutzern. Laut Hootsuite verfügt ein Großteil davon über ein vergleichsweise hohes Einkommen. Darüber hinaus lässt sich hier durch kostenlose und bezahlte Aktionen jede Menge Traffic generieren.

Die Verwendung von Pinterest ähnelt Sammelalben: Benutzer erstellen sogenannte Boards, um „Pins“ zu bestimmten Themen zu sammeln und zu speichern. Es wird oft verwendet, um Veranstaltungen zu planen, interessante Artikel zu speichern und inspirative Inhalte zusammenzustellen. Dies solltest du bei deiner Werbung auf Pinterest immer im Hinterkopf behalten.

Von gesponserten Pins bis hin zu „Buyable Pins“ bietet Pinterest viele Tools, die das Marketing auf der Plattform einfach machen.

Empfohlen für: Mode, Wohnkultur, Essen, Kunst, Design und andere Branchen, in denen die Bildelemente für sich sprechen – besonders dann, wenn man ein weibliches Publikum erreichen möchte.

Lesetipp: Den kompletten Pinterest-Guide zum schnellen Start findest du hier.

Diese Werbeanzeige des BH-Unternehmens ThirdLove bringt die Nutzer direkt auf die Produktseite, die ein ähnliches Erscheinungsbild hat.

Google Ads

Was ist oft das erste, was viele Leute mit Kaufabsicht tun? Genau, sie suchen bei Google. Google Ads, ehemals Google AdWords, ermöglicht es, dass deine Website oben in der Google-Suche angezeigt wird, wenn Kunden nach relevanten Begriffen suchen.

Google Ads bietet verschiedene Optionen: Textanzeigen, die prominent in den Suchergebnissen erscheinen, und Shopping-Anzeigen, die dein Produktfoto und deinen Preis in einem mehr E-Commerce-orientierten Format zeigen.

Führe Keyword-Recherchen durch, um das Suchvolumen für Begriffe anzuzeigen, nach denen deine Zielkunden suchen könnten. Viele Leute finden Google Ads wegen seiner komplizierten Schnittstelle einschüchternd. Wenn das auch auf dich zutrifft, du dir die Gelegenheit aber nicht entgehen lassen möchtest, kannst du einen Shopify-Experten engagieren.

Empfohlen für: Trendprodukte, lokale Geschäfte und Produkte / Dienstleistungen mit hohem Suchvolumen.

Lesetipp:

Beziehungsaufbau zu bestehenden Zielgruppen

Die Bewerbung deiner Marke wird nicht sonderlich effektiv sein, wenn die Botschaften nur von dir selbst kommen. Glücklicherweise hat das Internet es allen ermöglicht, sich eine eigene Plattform aufzubauen. Dementsprechend kannst du von vielfältigen Möglichkeiten für Partnerschaften profitieren.

Die folgenden Taktiken helfen nicht nur bei der Steigerung des Traffics, sondern setzen dafür auch verschiedene Inhalte ein (z. B. eine aktuelle Nachricht oder eine Produktbewertung). Und das wird dir wiederum beim Aufbau der Glaubwürdigkeit deiner Marke helfen. Im Wesentlichen schlägst du also mit jeder erfolgreichen Kooperation gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Denke daran: Wenn du solche Beziehungen aufbauen möchtest, musst du dich ständig fragen, was für deine potenziellen Partner drin ist.

Kontaktiere Blogger

Hier ist ein nicht ganz so gut gehütetes Geheimnis über Online-Inhalte: Publisher sind immer auf der Suche nach neuen Inhalten und Geschichten, die sie erzählen können.

Mit einem fundierten Pitch, der auf einer guten Geschichte oder einem interessanten Produkt basiert, kannst du dir einen Platz in einem Blog oder einer Publikation sichern, die deine idealen Kunden lesen. Suche nach Publikationen, die sich mit deiner Nische überschneiden und versuche, sie für deine Marke zu interessieren.

Nachfolgend findest du einige Ideen für eine potenzielle Kooperation:

  • Schreibe einen Gastbeitrag. Teile dein Fachwissen über ein Thema und nutze deine Autorenbiografie, um dein Business zu beschreiben und zu verlinken.
  • Frage nach Produktbewertungen. Sende dein Produkt im Austausch für eine Bewertung kostenlos an einen Blogger.
  • Versende eine Pressemitteilung. Setze deine einzigartige Geschichte oder dein Produkt als Aufhänger für ein Artikel im Interview-Stil ein.

Eines solltest du hierbei immer beachten: Dein Pitch muss sowohl für den von dir kontaktierten Redakteur als auch für sein Publikum interessant sein. Recherchiere zunächst Publikationen, die am besten zu dir und deinem Business passen. Anschließend kannst du dann die Größe der Leserschaft betrachten.

Empfohlen für: Entrepreneure mit interessanten Hintergrundgeschichten, einzigartige Produkte, die Blogger noch nicht gesehen haben, Entrepreneure mit fundiertem Fachwissen in ihrer Nische, das sie mit anderen teilen können.

Suche nach strategischen Partnerschaften

Partnerschaften können eine großartige Möglichkeit sein, deine Produkte den Kunden anderer Marken oder Unternehmer näherzubringen.

Der Schlüssel ist hierbei die Suche nach nicht konkurrierenden und gleichgesinnten Marken, die bereits die Art von Menschen anziehen, die du suchst. Es kann Zeit und etwas Glück erfordern, um diese Möglichkeiten zu finden und sich zu erschließen. Im Ausgleich dafür kannst du mit solchen Partnerschaften wirklich kreativ werden.

  • Führe einen Wettbewerb mit deinem Produkt als Preis durch.
  • Kombiniere Muster deines Produktes oder exklusive Rabatte mit sich ergänzenden Produkten (z. B. eine Probe einer Getränkemischung mit jeder Bestellung der Wasserflaschen deines Partners).
  • Tritt als Sponsor einer Veranstaltung auf.
  • Kreiere gemeinsam mit deinem Partner ein Produkt.

Die Schmuckmarke PURELEI arbeitet regelmäßig mit Influencern wie Sarah Lombardi zusammen, um neue Schmuckkollektionen auf den Markt zu bringen.

Empfohlen für: Entrepreneure, die bereits mit anderen Unternehmern in ihrer Nische vernetzt sind oder Kontakte zu relevanten Organisationen haben, die nicht direkt mit ihnen konkurrieren, oder Leute mit einem Händchen für Vertrieb und Geschäftsentwicklung.

Kooperiere mit Influencern

Große Marken sind nicht die einzigen, die sich die Unterstützung von Prominenten bei der Vermarktung ihrer Produkte zunutze machen können.

Du kannst mit Influencern kooperieren (Kreative mit einem großen Publikum in deiner Nische), um ein bestehendes Publikum für deinen Traffic zu nutzen und gleichzeitig Inhalte über deine Produkte zu erhalten.

Influencer gibt es auf jedem Kanal von YouTube bis Instagram. Und während du dich zum Aushandeln eines Deals durchaus direkt an sie wenden kannst, gibt es mehrere Influencer-Börsen, die entsprechende Persönlichkeiten mit Marken zusammenbringen.

  • Grapevine: Einer der beliebtesten Influencer-Börsen.
  • Famebit: Empfehlungen beginnen bei 100 USD, wobei Influencer mindestens 5.000 Follower benötigen, um sich hier listen zu lassen.
  • Crowdtap: Dieser Marktplatz ist kleiner als die vielen anderen und ermöglicht es dir, kleine „Aufgaben“ im Rahmen der Erstellung von Inhalten mit Geld und anderen Belohnungen zu vergüten.

Empfohlen für: Mode- und Technologieprodukte. Auch für Lifestyle-Marken gibt es reichlich Gelegenheit, ihre Produkte im Kontext der Lifestyle-Fotografie zu bewerben. Besonders passend haben sich hier Kooperationen mit Influencern auf Instagram erwiesen.

Guerilla Marketing

Wir verraten dir ein Geheimnis: Du musst deinen Traffic nicht ausschließlich online generieren. Wenn du Schwierigkeiten hast, frühzeitige Verkäufe zu tätigen, kannst du dich mit deinem Marketing in die Offline-Welt begeben und dort die Werbetrommel schlagen.

Wenn du zum Beispiel Hundehalsbänder verkaufst, könntest du deinen örtlichen Hundepark besuchen und Flyer verteilen, während du den Leuten von deinem Produkt berichtest. Wenn sich dein Produkt leicht in Probemuster verwandeln lässt, könntest du diese kostenlos verteilen. Auch Pop-up-Shops sind eine gute Gelegenheit, um auf sich aufmerksam zu machen.

Guerillamarketing ist eine Kombination aus Mut und Kreativität. In der vernetzten Welt von heute war es nie einfacher, Leute in einer Offline-Situation auf seine Website aufmerksam zu machen und zu beobachten, wie sich diese Interaktion auf den Online-Traffic auswirken wird.

Empfohlen für: Jeder in der Nähe eines Ortes, wo sich Gruppen von Menschen mit ähnlichen Interessen offline versammeln. Natürlich ist es hierbei eine Hilfe, wenn man ein geselliger Mensch ist, der kein Problem damit hat, sich zu zeigen.

Analyse: Reflektieren, um zu optimieren

Hier angekommen hast du hoffentlich bereits genug Strategien ausprobiert, um einen Anstieg deines Traffics und vielleicht sogar deine ersten Verkäufe zu verzeichnen. Diese Herausforderung ist als eine Übung zur Schaffung einer Feedback-Schleife gedacht: Du generierst Traffic für deinen Shop, etablierst einen Maßstab für die Bewertung deiner Leistung und arbeitest dann daran, sie zu verbessern.

Jetzt kannst du damit beginnen, die potenziellen Probleme deines Shops zu diagnostizieren, indem du einen genaueren Blick auf dein Analytics-Dashboard (sowohl in Shopify als auch in Google Analytics) sowie das Feedback wirfst, das du durch die aktive Bewerbung deines Shops erhalten hast.

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum Kunden möglicherweise nicht bei dir kaufen. Auf Basis deines Traffics kannst du fundierte Vermutungen anstellen:

  • Wenn du eine hohe Bounce-Rate hast (d. h. Besucher, die auf deine Website kommen und sie sofort wieder verlassen), könnte dein Traffic von geringer Qualität sein. Es könnte auch daran liegen, dass dein Shop zu lange zum Laden braucht (Letzteres kannst du hier testen).
  • Wenn keiner deiner Besucher Produkte in den Warenkorb gelegt hat, kann es sein, dass du nicht das richtige Produkt hast oder den falschen Markt ansprichst. In diesem Fall musst du die richtige Nische finden oder andere Produkte ausprobieren. Oder vielleicht haben die Besucher noch nicht ausreichend Vertrauen in deinen Shop, um darin einzukaufen.
  • Wenn du eine Menge abgebrochener Warenkörbe während des Checkouts verzeichnest, musst du eventuell nochmals deinen Versand überdenken. Die 10 häufigsten Gründe für Warenkorbabbrüche und was du dagegen tun kannst, liest du hier. 

Basierend auf diesen Erkenntnissen kannst du damit beginnen, die Dinge in deinem Shop zu optimieren, damit du in der nächsten Marketingrunde bessere Chancen hast.

Du musst dich präsentieren, um zu wachsen

Bei der Generierung von Traffic geht es darum, die Punkte zwischen deiner Marke und deinen Käufern in einer Welt ständig wachsender Möglichkeiten zu verbinden. Und das ist zum Teil das, was Marketing so überwältigend macht – die Tatsache, dass es einfach so viele Möglichkeiten gibt.

Es gibt nicht den einen Ansatz, der für alle passt. Erforschen, ausprobieren, scheitern und verbessern ist der einzige Weg, um herauszufinden, was für dich funktioniert. Zeige also der Welt deinen Shop, denn das ist der einzige Weg, um zu wachsen. Und wenn du Traffic generierst aber keine Verkäufe erzielst, dann solltest du dir unseren Leitfaden für Diagnose und Verbesserung deines Shops ansehen (auf Englisch).

Wie generierst du gezielt Traffic für deinen Shop? Welche Methoden haben sich für dich als besonders erfolgreich erwiesen? Teile deine Tipps und Erfahrungen in den Kommentaren unten.


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Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchtest du einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies bitte zuerst diesen Leitfaden.