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Commerce+ 2021: Ein Blick in die Zukunft des E-Commerce

Die letzten 18 Monate haben das Gesicht des Einzelhandels grundlegend verändert. Wir haben gesehen, dass sich die Trends und das Wachstum im Handel um 10 Jahre beschleunigt haben. Außerdem haben im Jahr 2020 mehr als 150 Millionen Menschen zum ersten Mal online eingekauft.

Da immer mehr Verbraucher online einkaufen und der Social Commerce immer mehr an Bedeutung gewinnt, müssen Marken die neuesten Best Practices kennen, die ihnen dabei helfen, neue Kunden zu erreichen, bestehende Kunden zu binden und das Einkaufserlebnis auf allen Kanälen zu verbessern.

In diesem Jahr präsentierte die Commerce+ Referenten wie den Humanrace-Gründer Pharrell Williams, den BIGFACE-Gründer und NBA-Basketballprofi Jimmy Butler und Kate Huyett von Bombas. Moderiert von den Shopify-Führungskräften Shimona Mehta, Atlee Clark und Jon Wexler berichteten die Marken, wie sie sich an den Wandel im E-Commerce angepasst haben.

In diesem Beitrag haben wir die besten Zitate und Erkenntnisse dieser schnell wachsenden Marken zusammengestellt. Informationen zu allen Produktupdates, über die wir auf der diesjährigen Commerce+ berichtet haben, findest du hier in unserer Zusammenfassung.

Erfahre, wie die Top-Marken von heute immer einen Schritt voraus sind.

Klicke auf das Rädchen Einstellungen/Settings rechts unten im Video und dann auf Untertitel/Subtitles, um die deutschen Untertitel im Video anzuzeigen. 

Inhaltsverzeichnis

  1. Mented, Lounge und Gym + Coffee über den Sprung auf die nächste Welle
  2. Pharrell Williams über die Vorteile des DTC-Modells für den Aufbau von Beziehungen
  3. Seed Health über die Nutzung von Bildungsinhalten zum Aufbau einer engagierten Community
  4. Bala, Bombas und Dose + Co über Expansionsmöglichkeiten für DTC-Unternehmen
  5. Peak Design über die Entwicklung von erstklassigem Produktdesign und die Einbindung eines Kickstarter-Publikums
  6. Jimmy Butler über mutiges Wachstum durch den Aufbau einer Community
  7. Ooni Pizza über die Erweiterung von Produktlinien bei explosivem Wachstum
  8. Eine letzte Anmerkung in Sachen Nachhaltigkeit

Der Sprung auf die nächste Welle durch Community-Aufbau und Kanalerweiterung

Im vergangenen Jahr haben wir gesehen, wie einige der größten Marken neue Partnerschaften eingegangen sind und neue Plattformen erkundet haben, um ihre Relevanz bei der nächsten Generation von Verbrauchern zu erhöhen.

Für diese Diskussion haben wir uns mit den Gründern einiger der am schnellsten wachsenden DTC-Marken zusammengesetzt:

  • KJ Miller, Gründerin und Chief Executive Officer, Mented Cosmetics
  • Mel Marsden, Gründerin und Chief Brand Officer, Lounge Underwear
  • Diarmuid McSweeney, Gründer + Chief Marketing and Community Officer, Gym+Coffee

Moderiert wurden die Gespräche von den Shopify-Führungskräften Shimona Mehta, Managing Director für Europa, den Nahen Osten und Afrika (EMEA), und Atlee Clark, Director of Operations bei Shop.

Lesetipp: Hier findest du die Shopify Studie zum Direct-to-Consumer-Trend.

Wie habt ihr euch zu einer DTC-Marke entwickelt? Wie kam es zur Entscheidung für dieses Geschäftsmodell, bevor ihr euch voll darauf fokussiert habt?

Mented Cosmetics: Als wir Mented Cosmetics gründeten, wollten wir eine Marke schaffen, die farbige Frauen anspricht.

Im Zuge dessen stiegen wir in eine wirklich große, gut etablierte Branche mit Tausenden von Schönheitsmarken ein. Für uns war daher eine Frage von größter Bedeutung: Wie können wir direkt mit unseren Verbrauchern sprechen?

Am Ende des Tages werden sie sich nur dann für unsere Marke entscheiden, wenn sie verstehen, wer wir sind. Sie sollten unsere Marke und unsere Produkte kennenlernen. Sie sollten verstehen, dass wir vegan sind, dass wir alltägliche Schönheit zelebrieren, dass wir voll pigmentiert sind und dass wir speziell für euch farbige Frauen da sind.

Es war eine klare Sache. Wie macht man einen großen Auftritt in einer wirklich wettbewerbsintensiven Branche? Man tritt direkt an seine Kunden heran und erzählt seine Geschichte. Genau das haben wir getan – und es hat sich als erfolgreich erwiesen.

Lesetipp: In diesem Beitrag geben wir dir Tipps, wie du eine erfolgreiche Markenstory aufbaust.

Lounge Underwear: Wenn wir zurück an den Anfang unserer Reise denken, wurde Lounge gerade dann ins Leben gerufen, als Social Media und E-Commerce zu boomen begannen. Dies ergab eine optimale Kombination, um direkt mit unseren Verbrauchern und unserer Community zu sprechen und sicherzustellen, dass unsere Botschaft unsere eigene ist und nicht die der Einzelhändler.

Unser Ziel war klar: Wir wollten das Kundenfeedback nutzen, um zukünftige Entscheidungen für das Unternehmen zu treffen.

Werfen wir einen Blick auf die letzten anderthalb Jahre. Es geht um das Lernen und die Umstellung, die wir alle in diesem von COVID geprägten Umfeld vornehmen mussten. Was hat funktioniert, was hat euch überrascht und welche Erkenntnisse habt ihr dabei gewonnen?

Gym+Coffee: Was für mich in den letzten 18 Monaten besonders hervorsticht, ist der stets authentische Umgang mit unseren Kunden und der Community. Wir hatten mehrfach ernsthafte Probleme mit der Lieferkette, wobei die Kunden manchmal wochenlang auf eine Lieferung warten mussten. Wenn wir den Kunden dies einfach offen erklärten, war die Reaktion zu 99 % positiv. Die Leute verstanden einfach, was gerade los war.

Die andere Seite des Ganzen ist, dass wir uns mit einer DTC-Strategie auf das stützen konnten, was wir bereits wussten: die Daten, die wir über unsere Community hatten, die E-Mail-Datenbank, die wir aufgebaut hatten, und die Reaktion auf verschiedene Kanäle, die von Woche zu Woche unterschiedlich performten.

Mel, lass uns ein wenig über das Konzept der digitalen Umkleidekabine von Lounge sprechen. Wie trägt die digitale Umkleidekabine dazu bei, eine engere Verbindung zu Kunden und eurer Marke herzustellen?

Die Umkleidekabine wurde im Wesentlichen geschaffen, um unserer Community das einfache Finden der perfekten Lounge-Passform zu ermöglichen – wobei es sich dabei auch immer handelt. Die Oberweite, die Hüften und der Körper eines jeden Menschen sind sehr unterschiedlich. Die Umkleidekabine wurde also konzipiert, um eine Möglichkeit zu bieten, diese persönliche Erfahrung in die Wohnzimmer der Kunden zu bringen.

Sobald sie die Anprobe hinter sich haben, können wir ihnen ein Produkt zeigen, das in ihrer Größe verfügbar ist. Und das wiederum bedeutet, dass die Navigation auf der Website viel übersichtlicher und einfacher ist.

Allein mit diesem kleinen Add-on und allem, was dieses Erlebnis als Marke umgibt, können wir unseren Kundinnen hoffentlich sofort das Gefühl geben, von einer echten Freundin betreut zu werden.

Gym+Coffee hat ebenfalls phänomenale Arbeit beim Aufbau einer Community geleistet, wozu auch die Nutzung physischer Räumlichkeiten gehört. Kannst du ein wenig darüber erzählen, wie ihr das gemacht habt?

Gym+Coffee: Bei unseren Werten geht es vor allem darum, durch Bewegung Kontakte zu knüpfen, das Leben zu bereichern und die Menschen in unserer Community zu zelebrieren. Wir haben eine so genannte Sherpa-Community – Menschen vor Ort, die uns darüber informieren, was cool ist und was nicht. Welche Personen sollten in Manchester, London oder Sydney vorgestellt werden? Uns geht es darum, die Geschichten dieser Leute zu erzählen.

Frauenfußball ist derzeit die am schnellsten wachsende Sportart in Großbritannien. Wir wollen uns darauf einlassen und Geschichten von großartigen Sportlerinnen in Manchester erzählen, mit denen sich unsere Community definitiv identifizieren wird.

Es geht darum, sich bewusst zu machen, was in den von uns avisierten Städten vor sich geht. Wir wollen die Clubhäuser mit den Community-Mitgliedern vor Ort in Verbindung bringen. All das wollen wir dann in einem digitalen Ökosystem zusammenzuführen. Und das ist dann der Punkt, an dem für uns die Magie entsteht: wenn man authentische Geschichten erzählt, die nicht einfach von der Marke selbst stammen. Es geht um Geschichten aus der Community und darum, wie Menschen andere in ihrer Umgebung inspirieren.

Lesetipp: Auch das Esslinger Unternehmen SportHacks nutzt die eigene Fußball-Community, um ihre Angebote zu verbessern. Hier kommst du zur SportHacks Erfolgsgeschichte.

Ist eure Investition in den Social-Media-Bereich organisch entstanden oder war es ein strategischer Kanal, von dem ihr schon im Vorfeld wusstet, dass ihr ihn als Teil eurer Marketingstrategie nutzen wolltet?

Gym+Coffee: Heutzutage gibt es eine Menge Innovationen in den sozialen Medien. Es geht nicht mehr nur um die Interaktion mit der Marke und der Community. Es gibt neue Funktionen wie das Shopping. Wir hatten das Glück, am Betatest von TikTok-Shopping von Shopify teilzunehmen, um zu sehen, wie die Nutzer mit diesen neuen Funktionen umgehen.

In den nächsten Jahren werden Live-Shopping und ähnliche Dinge auf den Markt kommen. Social Media wird wahrscheinlich noch komplexer werden. Gleichzeitig wird der Kanal jedoch für Marken wie die unsere noch wichtiger. Denn um relevant zu bleiben, muss man einfach eine wirklich starke Plattform und eine wirklich starke Strategie haben.

Lesetipp: Erfahre mehr über TikTok-Shopping.

Social Media ist zu einem wichtigen Treiber für die Entdeckung von Marken geworden. Unser Bericht „2020 Future of Commerce“ hat gezeigt, dass mehr als die Hälfte der jüngeren Shopper in Großbritannien die bekannten Social-Media-Plattformen nutzen, um Marken zu finden. Zudem tätigen sie ein Drittel der Einkäufe über Social-Media-Kanäle.

Allein von Februar 2020 bis 2021 haben wir ein Wachstum von 76 % bei den Händlern verzeichnet, die unsere Social-Commerce-Kanäle nutzen. Wir haben gesehen, dass Käufer die Art und Weise verändert haben, wie sie über die sozialen Medien mit Marken in Kontakt treten und einkaufen. Facebook, Instagram, Pinterest, Snapchat und TikTok sind Kanäle, über die sich mithilfe von Shopify solche Verbindungen aufbauen lassen.

Lesetipp: Alle Tipps und Trends zum Social Media Marketing findest du hier.

Die Power von DTC für den Aufbau persönlicher Verbindungen

Als Nächstes unterhielt sich Shopify-Präsident Harvey Finkelstein mit Pharrell Williams, einem der vielseitigsten Kreativen mit legendärem Erfolg und Einfluss in der Musikbranche, kulturprägenden Modepartnerschaften und innovativen Hautpflegeprodukten. Sie sprachen über den Umbruch in der Kosmetikbranche, die Entscheidung für das DTC-Modell und seine Ratschläge für frisch gebackene Entrepreneure.

Wie arbeitest du innerhalb eines bestehenden Rahmens oder einer bestehenden Branche, die ziemlich traditionell ist und schon sehr lange existiert? Woher weiß man, wann man mit der bestehenden Struktur brechen sollte und wann nicht?

Pharrell: Ich wurde oft nach meiner Hautpflege gefragt, was letztlich unsere Eintrittskarte in die Branche war. Das hat uns aber noch nicht wirklich alle Türen geöffnet. Wir mussten uns definitv unsere Lorbeeren verdienen, um den Einstieg zu schaffen.

Mit der Zeit haben wir dann etliche Auszeichnungen erhalten. Das war sehr schön und wir fühlen uns geehrt. Aber die Auszeichnungen zeigen auch, dass wir von Anfang an nicht nur mit etwas Geld verdienen wollten, weil die Leute mich nach meiner Hautpflege-Routine fragten.

Wir wollten uns anschauen, wie Hautpflegeprodukte in Europa reguliert werden, die weltweit den höchsten Standards entsprechen. Wir wollten sicherstellen, dass wir nicht nur einige dieser Tests und Normen bestehen, sondern die Vorgaben übererfüllen. Wenn man sich schon darauf einlässt, warum sich dann nicht die Zeit nehmen und es richtig machen?

Alle anderen waren schon so lange dabei, dass sie tun konnten, was sie wollten. Wir wussten also, dass wir es besser machen mussten – zumindest in unserer kleinen Ecke der Branche.

Mit Humanrace Skincare habt ihr euch für das Direct-to-Consumer-Geschäftsmodell (DTC) entschieden. Warum dachtet ihr, dass der Direktverkauf an den Endverbraucher der richtige Weg ist, um eure Linie auf den Markt zu bringen?

Pharrell: Wir wollen einfach immer eine direkte Verbindung. Und genau dafür steht letztendlich Direct-to-Consumer. Es gibt viele krisensichere Unternehmen, die wir alle kennen. Wir sind jedoch der Meinung, dass die Hautpflege zu den Dingen gehört, die als wichtig angesehen werden sollten. Wenn es Menschen gibt, denen es genauso geht und die die gleiche Art von Rat suchen, wollen wir für sie da sein und eine Verbindung aufbauen.

Es geht nicht nur um die Produkte. Es geht auch um Menschen und Erfahrungen. Wenn man beispielsweise auf unsere Website geht, kann man nicht nur Hautpflegeprodukte kaufen. Es gibt auch andere Dinge für die Besucher.

Hier findest du alle Infos zum Event

Hast du einen Rat für jemanden, der gerade erst ins Unternehmertum einsteigt, oder für jemanden, der Musik macht, oder Kleidung oder Hautpflegeprodukte herstellt? Oder hast du einen Ratschlag für den Aufbau einer Marke oder eines Unternehmens, das von Dauer ist und eine langfristige Wirkung hat?

Pharrell: Erstens: Finde etwas, das du gerne tust, etwas, das du umsonst tun würdest, einfach weil du gerne dabei bist. Zweitens: Versuche, eine Beschäftigung zu finden, die genau damit zusammenhängt. Drittens: Finde einen Weg, auch der Menschheit mit dieser Tätigkeit einen Dienst zu erweisen. Damit hast du einen Traumjob, bei dem du jeden Tag aufwachst und das Gefühl hast, für deine Leidenschaft bezahlt zu werden. Außerdem leistet du einen Beitrag für das Gemeinwohl, was dir Punkte für dein Karmakonto bescheren wird. Genau das ist der Grund, warum man ein Unternehmen startet.


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Informationen zum Aufbau einer engagierten Community von Markenfürsprechern

Atlee Clark von Shopify hat sich mit Ara Katz, dem Gründer und Co-Ceo von Seed Health, zusammengesetzt, um darüber zu sprechen, wie sie sich mit schönem Design und lehrreichen Inhalten in der Welt der Wellness abheben.

Eine Sache, die auf der Seed-Website wirklich deutlich wird, ist diese erstaunliche Menge an Informationen, die auf eine wirklich schlanke, minimalistische und zugängliche Art und Weise vermittelt werden. Erzähl uns, wie es war, diese Inhalte zu erstellen und das Durcheinander in der Welt der Probiotika und der Wellness-Branche zu durchbrechen.

Ara: Ich glaube, viele Menschen fühlen sich in Segmenten wie dem unseren verloren. Es gibt so viele Meinungen und unterschiedliche Informationen. Unabhängig davon, ob sie unser Produkt kaufen oder nicht: Wir möchten, dass die Menschen ein grundlegendes Verständnis dafür entwickeln, was auf dem Gebiet der Probiotika wichtig ist. Welches Produkt sollte man wählen? Welche Faktoren tragen dazu bei, ein qualitativ hochwertiges Produkt herzustellen, das zudem auch wirksam ist.

Wir arbeiten mit einigen der besten Wissenschaftler der Welt zusammen. Wir machen kein Aufhebens über Dinge, über die kein Aufhebens gemacht werden sollte. Wir betrachten uns als Akteure in einem Bereich, von dem wir glauben, dass er die Zukunft der menschlichen Gesundheit verändern wird. In dieser Rolle darf man nicht kurzsichtig sein, wenn man über solche Dinge nachdenkt.

Daher vertrauen uns die Leute. Wir versuchen, sehr maßvoll und nuanciert vorzugehen. Zudem versuchen wir, alles in einer Sprache zu formulieren, die sich nicht wie eine Rückblende auf den Biologieunterricht in der siebten Klasse anfühlt.

Besonders faszinierend finde ich, wie ihr die Seed University aufgebaut habt und wie ihr mit Partnern zusammenarbeitet. Wie seid ihr darauf gekommen?

Man muss herauszoomen und die sozialen Medien betrachten und wie Affiliate-Marketing auf dieser Plattform betrieben wird. Dabei wird klar, dass es viele Fehlinformationen und Effekthascherei gab, nur um sich eine Provision zu sichern.

Nun könnte man einfach sagen: „Das werden wir nicht tun“. Man könnte aber auch sagen: „Können wir die Plattform finden, auf der sich Fehlinformationen am weitesten verbreiten (in diesem Fall war es Instagram), um diese dann für echte Bildung zu nutzen?“ Gemäß dieser Fragestellung haben wir ein Konto namens Seed University erstellt.

Wer bei uns Partner werden möchte, muss diesen Kurs absolvieren. Man muss eine Verpflichtungserklärung unterschreiben und die Abschlussprüfung fehlerfrei bestehen, bevor man überhaupt an den Zugriff auf unsere Affiliate-Links denken kann. Je mehr Aufwand wir also betrieben, desto mehr hatten wir das Gefühl, dass ganz automatisch Partner mit einem Commitment für Bildung und die Weitergabe fundierter Informationen gewonnen werden.

Diese Weiterbildung hilft, wenn eine Marke sie zwecks einer Partnerschaft anspricht. Sie Fragen: „Wofür steht diese Marke eigentlich? Was verlangt sie von mir? Ist das wahr? Entspricht das dem, was ich gerade an der Seed University gelernt habe? Was könnte ich sagen?“

Unser Traum war es, nicht nur über uns zu berichten, sondern auch verantwortungsbewusst zu sein. Es ging darum, zu sehen, ob wir eine verantwortungsvollere Zukunft gestalten könnten.

Auch PURELEI legt großen Wert auf eine gute Auswahl bei Werbepartnern. Worauf es ihnen ankommt, erzählt CEO Alisa im Podcast 

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Möglichkeiten der Kanalerweiterung für DTC-Unternehmen

Da sich die Möglichkeiten des digitalen Handels ständig weiterentwickeln, sehen wir immer mehr DTC-Marken, die in neue Kanäle wie B2B expandieren. Für einige ist die B2B-Expansion eine Reaktion auf das explosive Wachstum und die Nachfrage des Einzelhandels. Für die Bekleidungsbranche ist es ein proaktives Erkennen eines riesigen ungenutzten Potenzials und ein intelligenter Weg, um sich neue Märkte und neue Vertriebskanäle zu erschließen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie wir Händler bei der Skalierung in das B2B-Segment unterstützen, kannst du hier die vollständige Zusammenfassung unserer Produkt-Updates lesen.

Für unsere Diskussion über die Expansionsmöglichkeiten der Vertriebskanäle haben wir uns mit folgenden Experten zusammengesetzt:

  • Natalie Halloway, Gründerin von Bala
  • Kate Huyett, Chief Marketing Officer bei Bombas 
  • Marc Day, Lead Digital Creative bei Dose & Co

Wir haben darüber gesprochen, wie sie ihre Marken von anderen absetzen, wie sie Omnichannel nutzen und wie sie ihr Publikum auf neue und spannende Weise ansprechen.


Kannst du uns etwas über eure Omnichannel-Strategie erzählen und wie ihr eure Expansion angeht? Wie plant ihr die nächsten Schritte in diese neuen Märkte?

Dose & Co.: Dose & Co. begann ursprünglich als ziemlich kleiner Shopify-Shop hier in Neuseeland. Nachdem das Projekt an Fahrt gewonnen hatte, haben wir uns für erste Kooperationen mit Einzelhändlern entschieden. So wollten wir unseren Vertrieb stärken und auch ältere Kunden ansprechen, die online möglicherweise nicht so stark vertreten sind. Seitdem konnten wir auf internationalen Märkten Fuß fassen und mit einigen der größten Einzelhändler der Welt wie Walmart und Target zusammenarbeiten. Wir wollen so zugänglich wie möglich sein – sei es über unseren eigenen Shopify-Shop, Amazon oder einen lokalen Einzelhändler.

Lesetipp: Hier erhältst du Tipps zur Omnichannel-Strategie mit Shopify.

Unsere Kanalstrategie besteht darin, den Kunden über eine Website, persönlich, über das Kundenserviceteam oder unsere Social-Media-Präsenz ein erstklassiges Online-Erlebnis zu bieten und dies mit etablierten Einzelhändlern zu kombinieren. Wir können online Anzeigen für bestimmte Zielgruppen schalten und sehen, wie es weitergeht – sei es, um den Umsatz zu steigern, unser Publikum zu vergrößern oder einfach neue Kunden auf uns aufmerksam zu machen. Gleichzeitig können wir auch die Vorteile der Laufkundschaft und des traditionellen Ladengeschäfts nutzen.

Zudem haben wir festgestellt, dass viele Menschen zu Abonnements übergehen – eine Lösung für den Fall, dass der Einkauf im Geschäft nur eingeschränkt möglich ist.

Wie hat Bombas seine Strategie geändert bzw. neu ausgerichtet? Was habt ihr im letzten Jahr über eure Hauptkunden gelernt?

Bombas: Die Mission ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gründungsgeschichte. Der Ursprung unserer Marke geht darauf zurück, dass einer der Gründer ein Zitat auf Facebook sah, wonach Socken das meistgefragte Kleidungsstück in Obdachlosenunterkünften sind. Das war uns schon immer sehr wichtig, wobei wir wussten, dass dies auch gut bei unseren Kunden ankommt. Während COVID konnten wir feststellen, dass unsere Kunden viel stärker mit unseren E-Mails zum Thema Spenden interagierten.

Diese Mission fand auf ganz unterschiedliche Weise Resonanz. Sowohl die Pandemie als auch die Black-Lives-Matter-Proteste haben dazu geführt, dass die Kunden nach Unternehmen suchen, die ihre Werte widerspiegeln. Die Mission ist so zentral für unsere Arbeit und das schon so lange. Dementsprechend war es sehr beeindruckend, zu sehen, wie unsere Kunden sich so direkt mit dieser Mission auseinandersetzen.



Auch Bala ist eine sozial orientierte Marke. Soweit ich weiß, habt ihr im Vorfeld nicht in bezahlte Werbung investiert, wobei ein großer Teil des Wachstums organisch ist. Viele Leute wollen wissen, wie sich dies erreichen lässt.

Bala: Als wir Bala ins Leben riefen, investierten wir etwa 5.000 Dollar aus dem Vermögen meines Mannes und mir. Wir starteten mit dem Kickstarter, der unsere erste Produktionsserie finanzierte. Der Ansatz war also aus der Not geboren. Wir konnten es uns nicht leisten, Werbung zu schalten. Wir haben uns auf Mundpropaganda verlassen.

Wir dachten, wenn jemand in einer Yogastunde unsere Bala-Armreifen trägt, werden andere Leute sie sehen und sagen: „Hey, das will ich auch haben“. Diese Theorie hat sich für uns bewahrheitet. Eine andere Taktik war, Influencern ein Geschenk zu machen, damit sie das Produkt kennen und lieben lernen und dann darüber berichten.

Das Produkt sprach für sich, weil es so optisch ist. Ja, man kann die Armreifen zu Hause tragen. Sie wurden jedoch bereits vor COVID für den Einsatz in der Welt da draußen geschaffen.



Wie betrachtet ihr euer Marketing und eure Strategie, wenn es darum geht, die Mission im Gegensatz zum Produkt bekannt zu machen?

Bombas: Das Produkt und unsere Mission sind wirklich eng miteinander verwoben. Von Anfang an wollten wir vermeiden, dass die Mission nur ein nachgelagerter Gedanke ist. Wir wollten nicht, dass es etwas ist, das die Leute erst mühsam suchen müssen. Es war ein so zentraler Aspekt für die Entscheidung bzgl. unserer Produkte (zunächst Socken, jetzt Unterwäsche und auch T-Shirts).

Wir denken sehr kanalorientiert darüber nach. Dabei versuchen wir, im Idealfall Produkt und Mission in all unsere Maßnahmen einzubringen. In einem TV-Spot haben wir natürlich viel mehr Platz, um die Geschichte hinter unserer Mission zu erzählen. In einer Suchanzeige ist es vielleicht nur ein kleiner Textausschnitt. Es ist also von Kanal zu Kanal unterschiedlich, wie sehr wir das eine oder das andere in den Vordergrund stellen. Generell versuchen wir aber tatsächlich bei all unseren Maßnahmen sowohl die Mission als auch das Produkt zu berücksichtigen.

Peak Design über die Entwicklung von erstklassigem Produktdesign

Im letzten Abschnitt haben wir darüber gesprochen, dass der Aufbau einer erstklassigen Marke Zeit braucht. Wenn es richtig gemacht wird, ist es ein Blickfang und unvergesslich. Peak Design, ein Hersteller von Taschen und Tragelösungen mit DTC-Modell, ging kreativ mit seinen Nachahmern um. Und dieser Ansatz ging viral.

Wir haben uns mit Elish Patel, VP Marketing and Growth bei Peak Design, zusammengesetzt, um zu erfahren, wie die Marke mit kreativem Marketing dem Goliath namens Amazon Paroli bieten konnte.

Wie ist das Video über die beiden Taschen entstanden? Hat euch die Resonanz auf das Video überrascht?

Peak Design: Am Anfang war es ein spaßiges Projekt. Das Phänomen, dass unsere Produkte kopiert werden, ist uns nicht fremd. Aber normalerweise ist es nicht jemand wie Amazon. Normalerweise kann man erkennen, wenn es von jemand anderem gefertigt wurde. Sie ändern das Logo und andere Details. Amazon hat unser Produkt jedoch ganz genau kopiert. Bis hin zu der Art und Weise, wie wir unser Logo auf einem Aufnäher an einer ganz bestimmten Stelle auf der Rückseite anbringen, dieselbe Form und dasselbe Material. Sie nennen es lediglich „Amazon Basics“ statt „Peak Design“.

Das ist das Verrückteste, das wir von dem Konzern gesehen haben. Wir verkaufen bei Amazon. Und das macht das Ganze noch verrückter. Wir sind ein kleiner Fisch. Wir schützen unsere Produkte ein wenig durch die Anzeige von Patentrechtsverletzungen. In diesem Fall gab es jedoch nichts, was wir tun konnten, außer uns darüber lustig zu machen.

Wir produzieren alle unsere Videos in Eigenregie. So schien uns dies eine weitere gute Gelegenheit zu sein, ein wirklich lustiges Video zu drehen. Als wir es dann veröffentlicht haben, ging es buchstäblich durch die Decke. Ich glaube, wir hatten über eine halbe Million Aufrufe innerhalb des ersten Tages oder so.

Lesetipp: So lernst du den YouTube-Algorithmus kennen und steigerst deine Chancen auf einen viralen Hit.

Ihr bezeichnet euch selbst als kleinen Fisch, seid aber ein schnell wachsendes, erfolgreiches Unternehmen. Ihr setzt jedoch noch immer auf das Kickstarter-Modell. Kannst du mir ein wenig mehr darüber erzählen, warum ihr diesen Ansatz weiter verfolgt?

 

Peak Design: Es hat sich über die Jahre entwickelt. Als wir anfingen, brauchten wir das Geld und die Unterstützung unserer Kunden, um die Produktion in Gang zu bringen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn es darum geht, große Mengen weltweit zu versenden. Als wir uns dann weiterentwickelten, war es eine Kombination aus dem Verbleib in unserer Community und der Gewährung eines Rabatts für alle, die bereits von Anfang an dabei waren. Sie haben bis zu einem gewissen Grad ein Mitspracherecht darüber, was sie wollen und was ihnen am Produkt gefällt.

Aufgrund des Einflusses unserer Kickstarter-Community haben wir unsere Entwürfe für bestimmte Projekte in letzter Minute geändert.

Im Laufe der Zeit wurde es dann zu einem Marketinginstrument für uns. Zum jetzigen Zeitpunkt brauchen wir das Geld nicht so sehr. Kickstarter ist für uns aber ein Weg, um sicherzustellen, dass wir eine gute Geschichte erzählen können und unsere Community mit einbeziehen und begeistern können. Natürlich ist es auch gut, um einen Aufhänger für PR und Nachrichten zu bekommen. So können wir sagen: „Dieses Unternehmen hat erfolgreich so viel Geld eingesammelt, um ein Produkt auf den Markt zu bringen.“

Und das ist für ein Unternehmen unserer Größe nach wie vor wichtig, da wir keine Millionenbeträge für Werbung oder Marketing ausgeben. Wir verlassen uns immer noch auf die Mund-zu-Mund-Propaganda und auf eine Community, um unsere Produkte bekannt zu machen. Wir kennen Kickstarter und wir lieben es. Dazu ist es immer noch der beste Ort für unsere Kunden, um ein tolles Angebot zu bekommen. Denn normalerweise kann man zu Beginn einen Rabatt von etwa 20 % erhalten, was uns wiederum bei der Vermarktung unseres Produkts hilft.

Lesetipp: Einen Vergleich der wichtigsten Crowdfunding-Plattformen findest du hier.

Jimmy Butler über mutiges Wachstum durch den Aufbau einer Community

Kulturelle Persönlichkeiten haben ihre Präsenz im Handel erhöht und ihn damit in die Zukunft katapultiert. Ihr einzigartiger Ansatz zur Neugestaltung von Kundenerlebnissen und Produktinnovationen hat den Handel auf neue Weise beflügelt. Die Verbrauchertrends der letzten 12 bis 18 Monate zeigen, dass immer mehr kulturelle Persönlichkeiten und Künstler die Entwicklung von Produkten vorantreiben, die ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Der Basketballprofi Jimmy Butler von den Miami Heat ist einer dieser Personen.

Butlers neu entdeckte Liebe zum Kaffee, gepaart mit seinem Unternehmergeist und seinem Tatendrang, haben zur Gründung von BIGFACE geführt. Jimmy sieht BIGFACE nicht nur als eine Marke, sondern als ein Gemeinschaftserlebnis, das die Geschichten der Menschen hinter den Bohnen mit Liebe erzählen möchte.

Im Rahmen von „Commerce in The World“ sprachen wir vor dem Start von BIGFACE mit Butler darüber, wie er hofft, dass sich eine Community um die Marke herum bildet und warum es ihm wichtig war, alle Facetten des Kaffeeprozesses und die Menschen dahinter zu verstehen.

Ooni Pizza über die Erweiterung von Produktlinien bei explosivem Wachstum

Über das Mögliche hinaus zu wachsen kann auch bedeuten, dass man zuschlägt, wenn der Markt gerade heiß ist. Ooni Pizza war im Begriff, eine ganze Produktkategorie von tragbaren Pizzaöfen zu kreieren. Dann ergab sich für das Unternehmen eine unerwartete Marktchance: ein Großteil der Menschen saß aufgrund der drakonischen Lockdowns 18 Monate lang fest; viele versuchten in dieser Zeit, zu Meisterköchen zu werden. Als das Team dies erkannte, reagierte es schnell und setzte alles daran, das Geschäft und das Produktangebot zu erweitern.

Wir haben uns mit Corey Maynard, Chief Marketing Officer bei Ooni, zusammengesetzt, um darüber zu sprechen, wie man in einer Zeit des explosiven Wachstums die Produktpalette beherzt erweitert.

Mundpropaganda war für Ooni ein unglaublicher Wachstumskanal. Wie kam es dazu?

Ooni Pizza: Wenn man noch nie einen Pizzaofen gesehen hat, der bei 950 Grad eine Pizza in etwa einer Minute backt, ist das ein beeindruckender Anblick. Es war schon immer ein Produkt mit großem Hype-Potenzial. Gleichzeitig ist es ein super soziales Produkt. Es geht darum, Orte zu finden, an denen wir bereits stattfindende Gespräche vorantreiben können, anstatt sie von Grund auf neu initiieren zu müssen. Von daher ist sehr hilfreich, mit einem Produkt zu beginnen, über das man gerne spricht.


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In diesem Ebook stellen wir 12 Produkte vor, die absolut im Trend liegen und die du im Jahr 2021 unbedingt verkaufen solltest.


Wie habt ihr euch auf die Nachfrage eingestellt, die ihr vor 18 Monaten oder sogar bei der Gründung nicht vorhersehen konntet?

Ooni Pizza: Wenn man in diesem Tempo wächst, findet die Skalierung wirklich an mehreren Fronten statt. Das erste, was passiert: die Nachfrage ist plötzlich viel größer als das, was man auf Lager und im Angebot hat. Man muss also sicherstellen, dass die Lieferkette flexibel ist und skaliert werden kann, falls man den angestrebten Erfolg erreicht.

Wir haben Jahr für Jahr ein Wachstum von weit über hundert Prozent erzielt. Das bedeutet, dass man ein Team aufbaut und so schnell wie möglich neue Mitarbeiter einstellt, dabei aber darauf achtet, dass die Kultur erhalten bleibt. Es geht darum, den Bereichen vorzugreifen, in denen man voraussichtlich echte Probleme haben wird. Man muss dafür sorgen, dass man Mitarbeiter einstellt, die ein wenig über den aktuellen Bedürfnissen liegen. Man sollte versuchen, einige der großen Wachstumsentscheidungen im Vorfeld zu treffen, anstatt ständig hinterherzulaufen.

Wir haben das Glück, dass die Verbraucher derzeit verstehen, dass die Nachfrage enorm gestiegen ist, dass es weltweit Probleme mit der Lieferkette gibt und dass sie etwas mehr Geduld für gefragte Produkte aufbringen müssen, die eine etwas längere Vorlaufzeit haben.

Wie geht ihr an die Vermarktung und den Kundenkontakt heran? Wie habt ihr die Expansion der Marke in Angriff genommen?

Ooni Pizza: Eine der ersten Entscheidungen für dieses Unternehmen, das mit der Herstellung eines revolutionären Pizzaofens für den Garten gegründet wurde, war folgende Frage: Könnten wir auch andere Metallboxen herstellen, in denen Dinge zubereitet werden können, z. B. Grills oder Smoker für den eigenen Garten oder Balkon?

Als wir die wahre Leidenschaft für das Geschäft und den Grund für unsere Gründung betrachteten, ging es nur um Pizza. Wir lieben Pizza. Wir essen ständig Pizza. Wir backen ständig Pizza. Alle unsere Niederlassungen auf der ganzen Welt sind mit Pizzawaren ausgestattet, die alle Mitarbeiter jederzeit kostenlos nutzen können.

Das hat uns die Entscheidung für eine Produkterweiterung ziemlich leicht gemacht. Denn so konnten wir einen weiteren Beitrag dazu leisten, den Menschen zu helfen, hervorragende Pizzen zu Hause zu backen. Und genau dafür geben wir ihnen alle nötigen Werkzeuge, das Wissen und die Zutaten an die Hand. So ausgestattet können sie sicher sein, dass sie ihren Freunden und ihrer Familie eine fantastische Pizza zubereiten können.

Eine letzte Anmerkung in Sachen Nachhaltigkeit

Beim Thema Nachhaltigkeit geht es nicht nur um eine einzige nachhaltige Handlung. Wir brauchen nachhaltige Materialien, Verpackungen, eine vielfältige und faire Lieferkette, Versandlösungen und sogar den Kauf vor Ort. All dies trägt zu einer besseren Weltwirtschaft bei.

Eine der Prioritäten von Shopify ist es, die Welt als einen besseren Ort zu hinterlassen. Das ist einer der Gründe, warum wir 2019 unseren Nachhaltigkeitsfonds aufgelegt haben. Im Rahmen dessen haben uns verpflichtet, jedes Jahr 5 Millionen US-Dollar für die Bekämpfung des Klimawandels auszugeben. Unser Ziel ist es, die CO2-Intensität des Handels zu reduzieren. Dafür wollen wir unseren Händlern helfen, die Auswirkungen ihres Geschäfts auf das Klima zu minimieren.

Lesetipp: Lies hier, was uns bei der Auswahl der CO2-Kompensation wichtig ist.

Die bevorstehende Hauptsaison ist eine der geschäftigsten aber auch stressigsten Zeiten für unsere Händler. Damit ist es aber auch die beste Zeit, um etwas zu bewirken. Shopify kompensiert die Emissionen aus dem Versand für jede Bestellung, die während der Black-Friday-Woche aufgegeben wird.

Allein im letzten Jahr hat Shopify 62.000 Tonnen CO2-Emissionen ausgeglichen. Das ist das Äquivalent des CO2, das von über 80.000 Hektar Wald in einem Jahr gebunden und gespeichert wird, was wiederum der Größe von 60.000 Fußballfeldern entspricht.

Shop – unsere kostenlose App, mit der Kunden Pakete verfolgen, nach Produkten suchen und diese kaufen und mit deiner Marke in Kontakt treten können – ermöglicht dies das ganze Jahr über, wenn ein Kunde Shop zum Zahlen seiner Bestellung verwendet. Shopify berechnet automatisch einen Emissionsausgleich für den Versand jeder Bestellung, ohne dass hierbei zusätzliche Kosten anfallen.

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Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchtest du einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies bitte zuerst diesen Leitfaden.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf Englisch und wurde übersetzt.

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