7 Trends für 2019: Diese Entwicklungen im E-Commerce dürfen Sie nicht verpassen

7 Trends für 2019: Diese Entwicklungen im E-Commerce dürfen Sie nicht verpassen

aktuelle trends 2019 im online handel

Die sich stets im Wandel befindende E-Commerce-Landschaft bietet Online-Händlern immer neue und aufregende Wege, innovative Ideen innerhalb des eigenen Unternehmens umzusetzen. (Starten Sie hier Ihren eigenen Onlineshop - natürlich kostenlos!) Für das Jahr 2021 wird dem deutschen E-Commerce ein Umsatz von 80,4 Milliarden Euro vorausgesagt, doch wie kann Ihr Unternehmen im immer größer werdenden Wettbewerb mithalten?

Käufer erwarten inzwischen mehr von Onlineshops als bloße Webpräsenz - sie erwarten ein Einkaufserlebnis. Im Folgenden haben wir eine Liste zusammengestellt, die die sieben wichtigsten E-Commerce-Trends für das Jahr 2019 und darüber hinaus vorstellt. Diese sollen Ihnen zur Inspirationen dienen und Anreize bieten, als gute Vorsätze im neuen Jahr, zukunftsgerichtete Änderungen voranzutreiben und Ihren Kunden das Online-Shopping noch schmackhafter zu machen.

In diesem Artikel behandelt unsere Gastautorin Inara Muradowa:

  1. Produktpräsentation mit Augmented Reality & Virtual Reality
  2. Simplifizierung der Produktsuche: Erweiterte Produktfilter
  3. Vom Feed in den Warenkorb: Social Shopping
  4. Künstliche Intelligenz und Personalisierung
  5. Die endgültige Revolution des Versands
  6. Planbar, praktisch, gut: Abo-Commerce
  7. Der bequemste Einkauf mit Voice Commerce
  8. ... und noch ein Gedanke zum Thema Digitalisierung auf dem Vormarsch

1. Produktpräsentation mit Augmented Reality & Virtual Reality

Augmented Reality(auf Deutsch: erweiterte Realität) und Virtuelle Realität (VR) verwischen die Grenzen des Physischen und des Digitalen mit der Vorstellung neuer Sichten auf die Welt. Für Online-Händler bedeutet dies, Kunden neue Produkterfahrungen außerhalb des physischen Geschäftes anbieten zu können.

Unternehmen setzen auf Augmented Reality

Was ist der Unterschied zwischen Augmented Reality und der virtuellen Realität? Augmented Reality bezeichnet die Technologie, die ein Computer-generiertes Bild bereitstellt, die Sicht des Nutzers auf die Welt überlagert und daraus eine zusammengesetzte Abbildung kreiert.

Damit bietet Augmented Reality Unternehmen eine Möglichkeit, die Kundenerfahrung während der kritischen Phase der Kaufentscheidung zu verbessern. Aus einer aktuellen Studie geht hervor, dass 49 Prozent der befragten Unternehmen bereits auf Augmented Reality setzen und diesem Zweig viel Potenzial beimessen.

IKEA macht es vor. Mit seiner IKEA Place App erlaubt das Unternehmen seinen Kunden, einen virtuellen Raum mit Möbeln einzurichten. Die Größen der Produkte sind dabei realitätsgetreu und helfen Verbrauchern, bessere Kaufentscheidungen zu treffen.

IKEA Place App Augmented Reality - Shopify.de

Die IKEA Place App arbeitet mit Augmented Reality

Auch das Modelabel Zara setzt in seiner Präsentation der Herbst- und Winterkollektion auf Augmented Reality. Mithilfe einer App können Fashion-Interessierte extra dafür kreierte Hinweisschilder auf der Kleidung im Store scannen und sofort virtuelle Models in den Raum spazieren sehen. Diese präsentieren in einer Catwalk-Manier die ausgesuchten Kleidungsstücke. Überzeugt das Produkt, so kann der Kunde sie via Fingerprint direkt über die App kaufen. Unterhaltsam, praktisch und effektiv: Online-Shopping im stationären Handel.

Eine virtuelle Modenschau bei Zara

Auch die beliebte Kosmetik Marke MAC Cosmetics experimentiert mit Augmented Reality und macht dabei einen Frauentraum wahr: so viel Make-up wie möglich testen, ohne danach wie ein Clown auszusehen. Das geht dank eines Augmented-Reality-Spiegels mit dem sich Kundinnen virtuell schminken und das Ergebnis sogar bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen begutachten können.

Augmented Reality bei MAC Cosmetics - Shopify.de

AR-Kosmetikspiegel von MAC Cosmetics

Auch für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es Mittel und Wege, Augmented Reality in die Unternehmensstrategie aufzunehmen. So stellt zum Beispiel Flyeralarm AR-Technologie bereit, die sich ganz einfach in die eigenen Marketingaktivitäten integrieren lassen.

Erwecken Sie im Jahr 2019 Ihre digitalen Inhalte zum Leben und profitieren Sie von den neuen technologischen Fortschritten.

Virtuelle Realität schon längst Teil der echten Welt

Virtuelle Realität in Abgrenzung zur AR ist eine computergenerierte Simulation eines 3D-Bildes oder einer Umgebung. Nutzer tauchen in die digitale Welt ein und können mit dieser meistens interagieren.

Erfahrungen in der virtuellen Realität erlauben Kunden, Produkte oder Aktivitäten in realistischen Kulissen zu erleben. Reiseunternehmen sind auf diesen virtuellen Zug bereits aufgesprungen und bieten ihren Kunden eine 360-Grad VR-Tour an.

Auch andere Unternehmen nutzen Technologien der virtuellen Realität für unterschiedliche Zwecke. So zum Beispiel die Manpower Group, die im unten stehenden Bewerbungsvideo auf die VR-Funktion setzt:

Eine 360-Grad Tour durch das Unternehmen

Wozu ist das alles gut?

Die häufigste Ursache für Kaufhindernisse liegt in der Unsicherheit seitens der Verbraucher, die die Echtheit der Produkte anzweifeln. Daher haben qualitativ hochwertige Bilder auch so eine enorme Wichtigkeit für jeden Online-Händler, denn mit ihnen steht und fällt der Kauf. Inzwischen haben viele Onlineshops die Zoomfunktion implementiert, die dem Kunden erlaubt, das Produkt wortwörtlich unter die digitale Lupe zu nehmen.

Demo-Videos und der Einsatz von 3D-Bildern als Abbildung und Vorstellung des Produktes erhöht nicht nur die Interaktion in Ihrem Onlineshop, sondern verbessert auch die Conversion Rate.

Conversion Rate Optimization ist ein heißes Thema - hier finden Sie viele weitere Tipps!!

2. Vereinfachte Produktsuche: Erweiterte Produktfilter

Mit erweiterten Produktfiltern können Ihre Kunden genau das finden, wonach sie gesucht haben - und zwar schnell. Filter-Attribute wie Größe, Farbe, Material und Preis helfen Ihren Kunden, die Suche besser einzugrenzen. Gute erweiterte Produktfilter müssen folgenden vier Leistungsbenchmarks standhalten:

  • Verfügbare Filter: Wie viele Filter werden angeboten?
  • Filterlogik: Ist die Filteranordnung für den Kunden intuitiv?
  • Filter-Interface: Sind die Filter klar und deutlich auswählbar?
  • Angewandte Filter: Arbeiten die Filter mit- und nicht gegeneinander?
Erweiterte Filterfunktion als E-Commerce Trend 2019 - Shopify.de


In diesem Beispiel sehen wir eine E-Commerce-Webseite von Shopify-Händler Yvi & Oak und eine Bandbreite an Filtern präsentiert, die einer Logik folgen, ein funktionierendes Interface bereitstellen und eine Kombination aus Filtern für die Nutzer ermöglichen.

Erweiterte Filter m�ssen logisch und intuitiv sein - Shopify.de

Mit endlosen Optionen kreuz und quer durch das Web ist es wichtig, Ihren Kunden Filtermöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, damit diese nicht woanders danach suchen. Im Jahr 2019 werden die Kunden beim Online-Einkauf noch anspruchsvoller.

Erweiterte Produktfilter können bei der Wahl zwischen den Produkten in Ihrem Onlineshop und den Produkten Ihrer Konkurrenten, den entscheidenden Unterschied ausmachen.

3. Vom Feed in den Warenkorb: Social Shopping

Immer mehr Menschen shoppen in sozialen Medien. Sicherlich haben Sie beim Scrollen durch die Facebook- oder Instagram Feeds die eine oder andere Werbeanzeige für die unterschiedlichsten Produkte und Dienstleistungen gesehen. Doch Social Shopping geht über bloße Werbeanzeigen hinaus und stellt Einkaufsmöglichkeiten in sozialen Netzwerken bereit, die stets um neue Funktionen erweitert werden.

Bereits 2018 hat Instagram ein neues Feature veröffentlicht, welches Unternehmen erlaubt, bis zu fünf Produkte pro Post zu taggen. Die Tags zeigen Produktinformationen wie Preise und einen Link zum Shop an.

Pinterest: Der stärkste Traffic-Lieferant

Instagram ist jedoch nicht die einzige Plattform, die sogenannte "Easy-to-buy"-Posts zulässt. Pinterest etwa bietet Online-Händlern ebenfalls eine Vielzahl von Optionen an, ihre Produkte im Netzwerk zu teilen. Mit über 200 Millionen monatlich aktiven Nutzern weltweit schmückt sich das Unternehmen mit der Behauptung, dass 98 Prozent der Ideen, über die auf Pinterest gestoßen wird, auch wirklich umgesetzt werden.

Den Unterschied zu anderen Plattformen macht Pinterests visuelle Suche aus. Im Gegensatz zu abgespielten Werbeanzeigen in den Facebook- und Instagram-Feeds, suchen Nutzer auf Pinterest aktiv nach Dingen, die sie kaufen wollen.

Für Ihren Onlineshop können Sie zwischen folgenden Pin-Typen entscheiden:

  • Promoted Pins werden als normale Pins dargestellt, die einzige Ausnahme liegt in der Größe des Publikums, für die Sie zahlen.
  • Rich Product Pins beinhalten Echtzeit-Preise, Verfügbarkeit und Informationen darüber, wo die Produkte gekauft werden können.
  • Mit Buyable Pins können Ihre Produkte direkt bei Pinterest gekauft werden.

    Schlussendlich kaufen 60 Prozent der Pinterest-Nutzer Produkte, weil sie irgendeine Art von Business Content des jeweiligen Unternehmens auf Pinterest gesehen haben. Damit ist Pinterest mit Abstand die stärkste Inspirationsquelle.

    Den ultimativen Pinterest Guide für Shop-Betreiber finden Sie hier - natürlich mit sehr vielen Tipps zur sofortigen Umsetzung!

    Spielerisch shoppen mit Snapchat

    Wenn Sie ein jüngeres Publikum erreichen möchten, ist Snapchat die geeignetste Plattform. Dank der neuen Lenses-Funktion können Unternehmen gesponserte Filter erstellen und Nutzer direkt in der App einkaufen lassen.

    Snapchat nennt diese Funktion "Shoppable AR", die eine Kombination aus Augmented Reality und Shopping darstellt.

    In diesem Jahr hat Snapchat mit einem "Slam Dunk" sein E-Commerce-Potenzial unter Beweis gestellt. Nike entwickelte in Kooperation mit Shopify und Darkstore eine Limited Edition der Air Jordan III Thinkers, die innerhalb von 23 Minuten ausverkauft waren

    Nutzer, die auf einer NBA Aftershow Party waren, scannten einen bestimmten Spezial-Snapcode, der in der App generiert wurde, während sie die Air Jordans kauften. Sobald der Kauf getätigt wurde, erhielten sie die gewünschten Schuhe noch am selben Abend.

    Shoppable Snapchat - Shopify.de

    Quelle: Techcrunch

    Finden Sie für das Jahr 2019 kreative Wege, wie Sie soziale Plattformen nutzen können, um Ihre E-Commerce-Präsenz zu verbessern.

    Template Icon

    Kostenloses Ebook: Die besten Apps für Onlineshops

    In diesem Ebook stellen wir Apps und Integrationen vor, die für Online-Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz unerlässlich sind.

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    4. Künstliche Intelligenz und Personalisierung

    Personalisierte 3D-Avatare, virtuelle Modeberater und KI-Tools, die verhaltensbasierte Kundendaten sammeln - künstliche Intelligenz ist die Zukunft des E-Commerce und so auch für das Jahr 2019 von besonderer Wichtigkeit.

    Genau wie in einem Ladengeschäft Kunden Berater zu schätzen wissen, die ihren Geschmack antizipieren können, nimmt der Einsatz von künstlicher Intelligenz diese Antizipation im Online-Handel ein und verbessert die Nutzererfahrung ungemein.

    Amazon zum Beispiel veröffentlichte in den USA seinen sogenannten "Echo Look"- ein Pilotprojekt eines virtuellen Modeassistenten. Mithilfe von Algorithmen und dem gesammelten Wissen eines Stylisten vollzieht der virtuelle Berater eine Analyse des Outfits der Nutzer und gibt auf dieser Grundlage Modeempfehlungen ab.

    Net-a-Porter, ein Onlineshop für Designermode, dagegen greift auf Nutzerdaten für geplante Veranstaltungen, Aktivitäten oder Reisen zu und empfiehlt auf Basis dieser Daten dem Nutzer passende Outfits für die jeweiligen Ereignisse.

    Personalisierte Einkaufserlebnisse

    Heutzutage erwarten Kunden beim Einkauf personalisierte Erfahrungen, auch wenn manche es hier und da "gruselig" finden - zumindest sagen sie das.

    Unternehmen wie Amazon sind gute Beispiele dafür, wie Personalisierung im E-Commerce funktionieren kann. Amazon kann ganze 35 Prozent seines Gesamtumsatzes 
    allein auf Produktempfehlungen zurückführen.

    Amazon Produktempfehlungen - Shopify.de

    Cross-selling macht sich für Amazon bezahlt

    Kunden als Teil der Produktentwicklung

    Da Ihre Kunden vermehrt personalisierte Shopping-Erfahrungen erwarten, wollen sie verstärkt bei der Produktentwicklung eine Rolle spielen. Das Online Unternehmen Wristler macht vor, wie Unternehmen Kunden gestatten, Teil der Produktentwicklung zu sein und sie aktiv mit einbeziehen.

    Selbst B�ndchen gestalten - Shopify.de

    Im oberen Beispiel sehen Sie einen Bändchen-Konfigurator, mit dessen Hilfe Kunden ihre ganz persönlichen Armbänder erstellen lassen können. Über den Konfigurator wählen sie ihre bevorzugte Farbe aus, bestimmen ihren ganz persönlichen Text und können noch sämtliche Elemente hinzufügen - et voilà, Produkt entwickelt!

    Künstliche Intelligenz beeinflusst, wie Ihr Unternehmen Kunden anspricht und Daten über sie sammelt, um ihnen personalisierte Shopping-Erfahrungen anzubieten. Im Jahr 2019 erwarten wir einen Anstieg im Einsatz der lernenden Algorithmen, die Kunden auf sie zugeschnittene Landing Pages, Content oder Werbeanzeigen präsentieren und ihnen virtuelle Berater zur Verfügung stellen.

    5. Die endgültige Revolution des Versands

    Nie zuvor gab es so viele Möglichkeiten für Unternehmen, ihre Produkte zu verschicken und für Kunden diese Produkte zu empfangen. Traditionelle Versandoptionen sind vor allem in Deutschland immer noch sehr beliebt. Pakete werden bis zu Ihrer Tür gebracht - und das schneller denn je. Viele Unternehmen bieten Lieferungen noch am selben Tag an oder sogar innerhalb von wenigen Stunden.

    Schnelligkeit und Effizienz sind das fünfte Jahr in Folge die Haupttreiber der online- oder Kanal-übergreifender Einkäufe. Deshalb ist es kein Wunder, dass Shopbetreiber unter Druck stehen, ihre Lieferkette zu optimieren.

    Ein Postbote namens Drohne

    Wenn es um Lieferungen geht, sehnen sich Kunden nach noch mehr Bequemlichkeit. Daher investieren Online-Händler in neue Wege, den Liefervorgang für ihre Kunden zu vereinfachen. So hat Amazon in England angefangen mittels Drohnen, Päckchen auszuliefern.

    In Australien arbeitet die Post mit Woolworth zusammen und daher tauchen immer mehr Postfächer in Woolworth-Filialen auf, damit die Kunden in den Stores nebenan, ihre Ebay-Einkäufe abholen können.

    Zusätzlich bietet die australische Post einen Abo-Service an, der sich Shipster nennt. Dieser erlaubt Kunden gegen eine Gebühr von $6,95 im Monat, kostenlosen Versand zu erhalten, und zwar bei mehr als 60 australischen Einzelhändlern.

    Verpackung sei Dank

    Nicht nur der Versand, sondern auch die Verpackung erlebt im kommenden Jahr eine Revolution. Dafür sorgt der Verpackungsgigant Constantia Flexibles zusammen mit ihrem Technologie-Partner Wikitude.

    69 Prozent aller Verbraucher wünschen sich mehr Informationen beim Einkaufen. Auf diesen Wunsch hin entwickelten die Unternehmen eine Software, mit der die Kunden beim Einkaufen ganz einfach die Verpackungen einscannen können und auf diese Weise Zusatzinformationen über Inhaltsstoffe, Gebrauchshinweise oder digitale Gewinnspiele erscheinen.


    Halten Sie in 2019 die Augen offen für neue Versandoptionen sowie Verpackungstechnologien, die Ihren Kunden nutzen könnten.

    6. Planbar, praktisch, gut: Abo-Commerce

    Das Geschäftsmodell um Abonnements ist nichts Neues. Magazine und Zeitschriften nutzen diesen Service seit Jahren, doch inzwischen greifen auch E-Commerce-Akteure verstärkt auf das Abonnement zurück, um ihr Angebot zu differenzieren.

    Abonnements bieten Kunden Bequemlichkeit und schenken ihnen so Seelenfrieden durch die Gewissheit, dass ihr Produkt da sein wird, wenn sie es brauchen - was gleichzeitig die Budgetierung vereinfacht. Online-Unternehmen profitieren dagegen vom Service, da sie Umsätze genau berechnen, die Abwanderungsquote reduzieren und je nach Bedarf, hoch oder runter skalieren können.

    So nutzt der österreichische Shopify-Händler Playbrush das Abo-Modell, um zusätzlich zum Kauf seiner Kinder-Zahnbürste, Spiele in der Playbrush App anzubieten, und so Kinder mit Spiel und Spaß zu mehr Zahnhygiene zu bewegen. Je besser geputzt wird, desto weniger zahlen die Eltern für das Abo.


    Ein weiteres Beispiel eines Abonnenten-Services, der Dinge anders angeht, ist der Schweizer Onlineshop und Shopify-Nutzer Shavejack. Dieser bietet seinen Kunden einen vereinfachten und stylischen Zugang zur männlichen Rasur.

    Shavejack Abo-Gesch�ftsmodell - Shopify.de


    Shavejack erkannte den Bedarf auf dem Markt für Rasierklingen für Männer. Daher präsentiert es in seinem Onlineshop einen lustigen und lockeren Zugang zur Rasur, ganz im Gegensatz zu anderen Marktriesen, die eher auf einen ernsten, sehr maskulinen und High-Tech-lastigen Ton setzen.

    Lesetipp: Weitere Erfolgsgeschichten von Shopify-Händlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz finden Sie hier.

    Wenn Sie schon mal über einen Abo-Service nachgedacht haben, dann ist 2019 vielleicht Ihr Startjahr. Hier können Sie Ihren eigenen Onlineshop kostenlos erstellen und mit vielen Elementen herumspielen.

    7. Sprich dich aus - Voice Commerce in 2019

    Der Aufstieg der Voice-Technologie macht sich in der Art und Weise bemerkbar, wie Nutzer ihre Suche gestalten und mit Geräten interagieren. (Noch mehr zum Thema gibt's hier!) Da ist es nur natürlich, dass die Sprachsuche inzwischen als hilfreiche Technologie im Alltag eingesetzt wird, um nach Produkten zu suchen und sie zu kaufen. Voice Commerce bezeichnet diese Transaktionen, die durch die Sprachsuche und - steuerung stattfinden.

    Voice Commerce - Shopify.de

    "Alexa, suche nach Weihnachtsschmuck", "OK Google, wie wird das Wetter heute?" sind allseits bekannte Phrasen, die vor allem in diesem Jahr an Beliebtheit gewonnen haben. Eine Studie von 2017 fand heraus, dass 41 Prozent aller Personen, die Geräte wie Alexa und Google Home besitzen, auch Einkäufe über diese Voice-Technologie planen und erledigen.

    Der amerikanische Marktforscher Comscore prognostiziert zudem, dass bis zum Jahr 2020 jede zweite Onlinesuche mittels Spracherkennung durchgeführt wird. Eine andere Studie sagt für 2022 eine Summe von $40 Milliarden voraus, die allein in den USA nur mit Voice Commerce erwirtschaftet werden wird.

    Wen wundert's, dass so viele Verbraucher Produkte über Voice kaufen wollen. Unter anderem ist es verlockend, weil es viel weniger Friktion bietet als die meisten Checkout-Erfahrungen. Denn: Leichter als per Sprachsteuerung geht es wohl kaum.

    Daher arbeiten immer mehr Anbieter zusammen, um die Voice-Erfahrung für Konsumenten noch weiter zu optimieren. In Australien haben Google und eBay in Kooperation eine Funktion entwickelt, die es Nutzern erlaubt, über die Google Assistant App mit eBay zu kommunizieren.

    Voice Commerce ist kein neuer Trend mehr. Google priorisiert bereits seit längerer Zeit Beiträge, die auch in gesprochener Sprache gut klingen und Sinn ergeben. In 2019 wird Voice Commerce seine Anwenderzahl lediglich vergrößern, denn die Sprachsuche und -steuerung ist keine Technologie der Zukunft mehr, sie ist bereits da. Setzen Sie also für das kommende Jahr den Anstoß für Voice Commerce in Ihrem Unternehmen.

    Bonus-Trend-Tipp: Digitalisierung auf dem Vormarsch

    Viele "Einheimische" der digitalen Szene sehnen sich in Deutschland schon längst danach: die Weiterentwicklung und Förderung der Digitalisierung, die auch außerhalb von Berlin, Hamburg oder München stattfindet. Mehr bargeldlose Zahlung, mehr Gamification beim Einkaufen - einfach mehr digitale Moderne. Viele Einzelhändler beklagen schlechte Zahlen und die Konkurrenz, die vom Online-Shopping-Geschäft ausgeht.

    Doch damit beide Parteien profitieren ist die Lösung nicht unbedingt eine Trennung - sondern ein Zusammenkommen. Die Zusammenführung der digitalen und physischen Welt ist die Zukunft und so auch für das Jahr 2019 relevanter denn je.

    Die Nordamerikaner sind uns Deutschen da mal wieder eine Nasenlänge voraus und zeigen, wie so eine Fusion des digitalen und echten Lebens aussehen kann. So werden zum Beispiel interaktive, digitale Erfahrungen in den Einzelhandel integriert, die Kunden wahrlich zum Staunen bringen.

    Die Zukunft des Einzelhandels liegt in der Digitalisierung

    Amazon ist eines der Unternehmen, das eben dieses Konzept in den Einzelhandel gebracht hat, und zwar mit Amazon Go im amerikanischen Seattle. Stellen Sie sich ein Lebensmittelgeschäft vor, doch ohne Kasse. Sie nehmen sich einfach die Produkte, die sie haben möchten und verlassen das Geschäft. Anschließend belastet Amazon Ihr Konto.

    Ein anderes Beispiel stellt Walmart in Australien dar. Das Unternehmen nutzt eine Scan & Go-Technologie, die dem Kunden das Einscannen der Produkte ermöglicht während sie diese in den Einkaufswagen legen.

    Im kanadischen Toronto bietet Tesla Motors Kunden in der eigenen Filiale an, ihr Tesla-Fahrzeug auf einem riesigen Bildschirm zu konfigurieren. Das Ergebnis können Kunden sich im Vorschaumodus auf einer 85-Zoll-Videoleinwand im hinteren Teil des Geschäfts anschauen.

    Tesla Motos in Toronto - Shopify.de

    Tesla-Filiale in Toronto setzt auf den Gaming-Faktor

    Ständig kommen Studien zu dem Schluss, dass Konsumenten sich gar nicht zwischen einem Online- und Offline-Kauf entscheiden wollen. Nein, sie hätten gern beides. Die Grenzen zwischen Online- und stationärem Handel verschwimmen immer weiter. Doch eines steht fest: Verbraucher wollen innovative Einkaufserlebnisse.

    In 2019 können Sie also damit rechnen, dass viele der weltweit führenden Unternehmen in Sachen Digitalisierung aufrüsten werden, um weiterhin aktuell und relevant im Rennen um Kunden zu bleiben.

    Aufmacherfoto von Matthew Henry auf Burst - wo auch Sie kostenlose und professionelle Fotos für Ihr Webprojekt finden können. 

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    Aktuelle Trends in 2019Über die Autorin: Inara Muradowa ist Shopify Partner, SEO-Expertin und Corporate Blogger. Neben technischer Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung steht sie Unternehmen mit Konzeption und Verfassen von professionellen Blogposts tatkräftig zur Seite.

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