Shopify vs. Poshmark

Shopify oder Poshmark?

Mit Shopify kannst du deine eigene Marke aufbauen und deine Kundenliste selbst verwalten, ohne dass Provisionen anfallen.

Shopify vs. Poshmark

Funktionen von Shopify vs. Poshmark im Vergleich

Die wichtigsten Funktionen

Poshmark

Shopify

Provisionen Ja Nein
Preise werden verhandelt Ja Nein
Auswahl eines beliebigen Versandanbieters Nein Ja
Dropshipping erlaubt Nein Ja
Automatisierte Funktionen Nein Ja
Produktaufbereitung erforderlich Ja Nein
In jeder Kategorie verkaufen Nein Ja
Remarketing empfohlen Nein Ja
Aufbau deiner eigenen Marke Nein Ja
Dein eigener Domain-Name Nein Ja
Einschränkungen durch Shop-Bewertungen Ja Nein
Passives Einkommen Nein Ja
Verkauf individueller Produkte Nein Ja
POS-System Nein Ja
Verkauf handgefertigter Waren Nein Ja
Auf Algorithmen basierend Ja Nein
Verkauf unbegrenzter Produkte Nein Ja
Mehr als 6.000 Integrationen Nein Ja
Eigene Verwaltung der Kundenliste Nein Ja

7 Vorteile von Shopify vs. Poshmark

Keine Provisionsgebühren

Wenn du Shopify mit Poshmark vergleichst, solltest du wissen, dass Shopify keine Provisionen verlangt. Anders hingegen sieht es bei Poshmark aus: Auf Poshmark wird dir eine Gebühr berechnet – und die ist nicht gerade niedrig. Für Artikel unter 15 USD musst du 2,95 USD pro Artikel bezahlen. Für Artikel über 15 USD wird eine Provisionsgebühr von 20 % pro Angebot verlangt. Wenn du zum Beispiel Produkte im Wert von 5.000 USD verkaufst, werden dir 1.000 USD an Provisionsgebühren abgezogen. Die Preisgestaltung von Shopify ist extra darauf ausgelegt, dass du viele Produkte verkaufen kannst. Es gibt monatliche Abonnements ab 8,00 € mit dem Lite-Plan.

Kein Verhandeln über Preise

Auf Shopify gelten die Preise, die du festlegst. Wenn du ein Produkt für 29,99 USD verkaufst, musst ein Kunde diesen Preis zahlen, um das Produkt zu erhalten. Da du auf Poshmark allerdings Secondhand-Produkte verkaufst, können Kunden dort oft handeln, um einen besseren Preis herauszuschlagen. Wenn ein Kunde auf Poshmark bewusst einen besonders niedrigen Preis angibt, du aber keine anderen Angebote hast, entscheidest du dich vielleicht, zu diesem niedrigen Preis zu verkaufen, nur um den Kauf abzuschließen. Auf Shopify musst du nicht handeln, um deine Produkte zu verkaufen, da der Artikel neu ist.

Keine Abhängigkeit von Bewertungen

Auf Shopify helfen dir Bewertungen bei der Einschätzung, ob du ein bestimmtes Produkt weiter verkaufen solltest oder nicht. Wenn einer deiner Artikel viele negative Bewertungen bekommt, kannst du das Produkt einfach aus dem Verkauf nehmen. Auf Poshmark hingegen beeinflusst eine negative Bewertung dein Ranking und die Reputation deines Kontos. Wenn du zu viele schlechte Bewertungen auf Poshmark erhältst, besteht das Risiko, dass dein Konto gesperrt wird.

Auswahl des Versandanbieters

Auf Shopify kannst du deinen Versandanbieter selbst auswählen und dich für das Versandunternehmen entscheiden, das die besten Tarife anbietet oder in der Region aktiv ist, in der du die meisten Produkte verkaufst. Dank Shopifys Partnerschaften zu Versandanbietern kannst du auch von ermäßigten Versandtarifen profitieren. Auf Poshmark erhältst du ein Versandetikett, um Produkte an deine Käufer zu verschicken. Es gibt eine feste Gebühr für den Versand, die nicht verhandelt werden kann. Auf Poshmark müssen Händler ihre Produkte gegen eine Versandkostenpauschale von 7,45 USD versenden und das Produkt darf nicht mehr als 5 lbs. (ca. 2,25 kg) wiegen. Das kann für bestimmte Verkäufer auf Poshmark eine ziemliche Einschränkung sein. Bei Shopify ist außerdem die Sendungsverfolgung integriert.

Geringeres Rückgaberisiko

Auf Shopify liegt die durchschnittliche Rückgabequote bei etwa 1 %, was dem Standard der E-Commerce-Branche entspricht. Wenn du jedoch auf Poshmark verkaufst, bietest du oft gebrauchte Produkte an, die in Bezug auf Sauberkeit oder Zustand vielleicht nicht den Anforderungen eines Kunden entsprechen, der dafür bezahlt hat. Deshalb ist das Risiko für Rücksendungen höher, wenn du Produkte aus zweiter Hand verkaufst. Poshmark nimmt bei Rückgaben eher die Seite des Kunden ein, anstatt sich auf die Seite des Händlers zu stellen, wodurch das Risiko steigt, dass dein Konto gesperrt wird.

Passives Einkommen verdienen

Auf Shopify kannst du Produkte passiv verkaufen, um passives Einkommen zu generieren. Wenn du jedoch auf Poshmark verkaufst, gibt es Poshmark-Partys, an denen du teilnehmen kannst, um dort deine Produkte zu bewerben. Du musst dich also aktiv einbringen. Du musst auch mit anderen Verkäufern zusammenarbeiten, um Leute dazu zu bringen, deine Produkte zu teilen. Auf Poshmark ist viel aktives Marketing notwendig. Bei Shopify hingegen kannst du Anzeigen schalten oder Beiträge in sozialen Medien teilen, die dafür sorgen, dass Kunden auf deine Produkte aufmerksam werden.

Alles verkaufen

Auf Shopify kannst du fast jedes Produkt in jeder Kategorie verkaufen, ganz gleich, ob neu, gebraucht oder handgemacht. Auf Poshmark sind deine Produktkategorien auf Mode, neue Körperpflegeprodukte und einige wenige andere beschränkt. Viele zum Verkauf angebotene Produkte sind gebraucht.

Deshalb ziehen Händler Shopify vs. Poshmark vor

Automatisiertes Dropshipping

Auf Shopify kannst du Produkte per Dropshipping anbieten. Die bestellten Waren werden also direkt vom Hersteller an den Käufer verschickt. Viele Aspekte des Prozesses sind automatisiert. Du kannst mit nur einem Klick Produktfotos und -inhalte hinzufügen. Auf Poshmark müssen Verkäufer die von Poshmark bereitgestellten Versandetiketten verwenden. Du kannst also über die Plattform kein Dropshipping anbieten. Das Problem ist, dass du damit mehr Arbeit hast. Du kannst die Prozesse rund um das Verkaufen auf Poshmark nicht automatisieren, sodass dir weniger Zeit für andere Aufgaben bleibt. Auf Shopify kannst du ein höheres Volumen an Produkten verkaufen, da Aspekte des Verkaufs für dich automatisiert werden können.

Produkte müssen nur selten aufbereitet werden

Auf Shopify ist es dank Oberlo und Handshake leicht, neue Produkte zum Verkaufen zu finden. Da du höchstwahrscheinlich neue Produkte verkaufst, musst du die Produkte nicht wirklich aufbereiten. Auf Poshmark hingegen wird in der Regel gebrauchte Kleidung verkauft. Du musst die Kleidung aber in einem guten Zustand verschicken. Das heißt die Stücke müssen vielleicht gereinigt, genäht oder gebügelt werden, bevor du sie an einen Käufer versenden kannst. Es ist mehr Arbeit erforderlich, um die gebrauchte Kleidung für deine Käufer aufzubereiten, damit du keine Rücksendung oder negative Bewertung riskierst.

Keine Preiskonkurrenz

Auf Shopify legst du deine eigenen Preise für deine Produkte fest. Du musst keine Rabatte für deine Marke anbieten oder deine Preise senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Solange du einen marktüblichen Preis verlangst, stehen die Chancen gut, dass du Umsätze generierst. Auf Poshmark kann es passieren, dass andere Käufer die gleichen Produkte verkaufen wie du. Du konkurrierst also praktisch mit anderen Poshmark-Verkäufern um Kunden. Deshalb bist du vielleicht gezwungen, einen günstigeren Preis zu verlangen, um den ersehnten Verkauf zu erzielen. Das Problem ist jedoch, dass Produkte ab 15 USD einer Provisionsgebühr von 20 % unterliegen. Es ist also nicht gerade vorteilhaft, als Poshmark-Verkäufer einen günstigeren Preis zu verlangen.

Bestimme über dein Marketing

Vergleicht man Shopify vs. Poshmark, kannst du auf Shopify deine Kundenliste, E-Mail-Abonnenten und Kundendaten selbst verwalten und diese Informationen "gehören" dir. Du kannst Retargeting-Anzeigen schalten, da du Inhaber der Domain bist. Du kannst auch per E-Mail, SMS oder Direktmailing Kontakt zu deinen Kunden aufnehmen, denn du hast alle erforderlichen Daten dafür. Auf Poshmark sind die Kundendaten in Händen von Poshmark. Du erhältst lediglich über den Marktplatz von Poshmark Zugang zur Zielgruppe, aber dir gehört nichts davon.

Aufbau deiner eigenen Marke

Bei Poshmark geht es darum, Top-Marken auf der Website einer großen Marke zu verkaufen. Als Poshmark-Verkäufer hast du also nie die Möglichkeit, deine eigene Marke aufzubauen, es sei denn, du startest deinen eigenen Onlineshop. Wenn Leute auf Poshmark shoppen, suchen sie normalerweise nach Secondhand-Produkten ihrer Lieblingsmarken wie Lululemon, Nike usw. In ihren Augen ist ein Poshmark-Verkäufer kein Online-Händler oder Verkäufer, sondern eine Einzelperson. Anders sieht es auf Shopify aus: Dort kannst du deine eigene Marke erschaffen, deren Produkte die Leute mit Begeisterung kaufen. Du kannst deine eigene Zielgruppe aufbauen, anstatt dich auf die von jemand anderen zu verlassen, um ein höheres Umsatzvolumen zu generieren. Auf Shopify kannst du ein mehrere Millionen Euro schweres Unternehmen aufbauen. Bei Poshmark bist du auf die Größe der Zielgruppe von Poshmark beschränkt.

Verkaufe angesagte Produkte

Auf Shopify kannst du immer wieder die Produkte verkaufen, die gerade im Trend sind. Da du auf Poshmark gebrauchte oder Secondhand-Produkte verkaufst, wirst du wahrscheinlich merken, dass du nur ein oder zwei Produkte hast, die gut laufen. Auf Shopify kannst du große Mengen an Inventar kaufen oder beliebte Produkte per Dropshipping anbieten, sodass du im Laufe einer Woche oder sogar mehrerer Monate hohe Umsätze erzielen kannst. Bei Shopify kannst du höhere Mengen eines gut laufenden Produkts verkaufen.

Keine Abhängigkeit von Algorithmen

Shopify ist kein Marktplatz und das ist gut! Du kannst selber steuern, wie du die Sichtbarkeit deiner Produkte steigerst: über Anzeigen, Social Media und andere Vertriebskanäle. Auf Poshmark musst du herausfinden, wie der Algorithmus funktioniert, und dann auch die Produkte vorrätig haben, die laut Marktplatz die beste Performance aufweisen. So hat Poshmark beispielsweise Kategorien für Top-Marken. Wenn du Artikel verkaufst, die nicht in diese beliebten Kategorien fallen, ist es schwieriger, die Besucher der Seite auf deine Produkte aufmerksam zu machen. Da du auf Shopify alles verkaufen kannst, hast du flexible Möglichkeiten, um Werbung für deine Produkte auf jeder Plattform zu machen. Dafür bietet Shopify 6.000 Apps und Integrationen an.

Keine Werbung für die Konkurrenz

Auf Shopify kümmerst du dich hauptsächlich um dein eigenes Business. Du kannst zwar mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten, aber du wirst den Großteil deines Arbeitstages damit verbringen, die Bekanntheit deines Shops zu steigern. Da es sich bei Poshmark um einen Marktplatz handelt, musst du dort möglicherweise die Produkte eines Konkurrenten bewerben – in der Hoffnung, dass dieser sich revanchiert und ebenfalls Werbung für deine Produkte macht. Ein bisschen nach dem Motto "eine Hand wäscht die andere". Das Problem dabei ist, dass deine wertvolle Zeit an anderer Stelle besser aufgehoben ist.

Keine maximale Anzahl an Produkten

Auf Shopify kannst du eine unbegrenzte Anzahl an Produkten verkaufen. Du kannst also so viele – oder wenige – Produkte wie möglich in deinem Shop zum Verkauf anbieten. Da du auf Poshmark aber gebrauchte Artikel anbietest, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du nur ein paar Produkte zum Verkauf zur Verfügung hast. Doch Poshmark ermutigt Verkäufer auf seiner Plattform, viele Produkte anzubieten, um die Umsätze zu steigern. Auf Shopify brauchst du im Grunde nur ein gut laufendes Produkt. Du kannst auf Shopify schon mit einem einzigen gut laufenden Produkt deinen Lebensunterhalt verdienen. Es liegt in deiner Hand, wie viele Produkte du in deinem Shopify-Webstore anbieten möchtest.

Wir konnten in 3 Jahren etwas aufbauen, was viele Marken in 10 Jahren nicht geschafft haben.

Chioma, Cee Cee’s Closet NYC

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FAQs

Was ist besser für den Verkauf von Mode: Shopify vs. Poshmark?

Du kannst auf Shopify und Poshmark Mode verkaufen. Auf Poshmark verkaufen die meisten Leute Markenkleidung aus zweiter Hand. Poshmark ist ideal für gebrauchte Kleidungsstücke. Auf Shopify verkaufen die meisten Modemarken brandneue Kleidung. Eine Ausnahmen davon bilden Vintage-Shops. Wenn du nur einen spezifischen Artikel verkaufen möchtest, könnte Poshmark gut geeignet sein. Wenn du aber mehrere Teile verkaufen möchtest, ist es besser einen Shopify-Shop zu eröffnen, um dort deine Modeprodukte zu verkaufen.

Was ist besser für E-Commerce: Shopify oder Poshmark?

Auf Shopify kannst du deinen eigenen Onlineshop erstellen. Über 6.000 Apps helfen dir dabei, deine Website an deine individuellen Anforderungen anzupassen. Du kannst mit Shopify deine eigene Marke ausbauen, dir gehört deine Kundenliste und du kannst Remarketing-Methoden anwenden, um Kunden erneut gezielt zu erreichen. Auf Poshmark ist all das nicht möglich. Shopify erlaubt es dir außerdem, Artikel in jeder beliebten Kategorie zu verkaufen, während Poshmark die Kategorien auf Mode und ausgewählte Heim- und Haustierprodukte beschränkt.

Letzte Aktualisierung der Seite: 30. April 2021