Blog für Webdesign und Webentwicklung

Ein Team, zwei Unternehmen: Wie ein Shopify Partner gleich zwei Businesses ins Leben rief

Support rund um die Uhr

Aktuelle Internetstatistiken zeigen: das World Wide Web umfasst 1,74 Milliarden (!) Webseiten. All diese Seiten wurden entworfen und programmiert. Oftmals von Laien, die es zwar gut meinten, denen aber das Know-how fehlte, um eine strukturierte Webpräsenz aufzubauen. Das Ergebnis sind schlecht organisierte Webseiten und unübersichtliche Shops mit einem Wirrwarr an Unterseiten. Zudem sind die Ladezeiten häufig so lang, dass potenziellen Kunden schnell der Spaß am Einkaufen vergeht.

Patrick Biermann, Jonathan Meier und Maik Schwarz haben es sich deswegen zur Aufgabe gemacht, ihren Kunden die Entwicklung ihres Webauftritts abzunehmen. Die Fachmänner für Webentwicklung, Webdesign sowie Vertrieb und Marketing verfolgen mit Fellam ein Ziel: organisierte Onlineshops  mit kurzen Ladezeiten zu erschaffen. Als zertifizierter Shopify-Partner liefert das Team ein Komplettpaket des Onlineauftritts. 

Im Interview verrät uns Mitgründer Patrick, wie das Fellam-Team sein Business nebenberuflich vorantreibt, inwiefern ein Stipendium eine entscheidende Rolle beim Aufbau des zweiten Unternehmens Industry List gespielt hat und warum es sich für ihren bislang größten Kunden, Oatsome, gelohnt hat, ihre Dienste in Anspruch zu nehmen. 

Wer steckt hinter Fellam?

Bereits zu Studienzeiten hat Patrick als Freelancer Webseiten programmiert. „Eigentlich bin ich Ingenieur mit dem Schwerpunkt auf Luft- und Raumfahrttechnik“, erzählt er. „Allerdings ist der Sprung von der Hard- zur Software nicht sehr groß. Beides hat viel mit Struktur, Logik und Mathematik zu tun. Der Rest ist schnell erlernbar.“

Das Team von Fellam
Das Team von Fellam 
 Jonathan, Maik und Patrick (von links nach rechts)

Und auch nach dem Studium zieht sich das Thema Webentwicklung wie ein roter Faden durch sein Leben: In der anschließenden Anstellung als Produktentwickler verwaltete Patrick zusammen mit seinem Kollegen Jonathan die Webseiten sowie Onlineshops seines Arbeitgebers. Ihr Know-how sprach sich schnell herum und so dauerte es nicht lange, bis auch Freunde und Bekannte auf die beiden zukamen und sich von ihnen Webseiten und Shops bauen lassen wollten.

Was für Patrick und Jonathan zunächst als Zubrot und ein bisschen Abwechslung vom Tagesgeschäft startete, wurde schon bald zur ausgeklügelten Geschäftsidee: Als Maik mit seiner Expertise im Bereich Vertrieb und Marketing zu dem Duo hinzustieß, war das Team komplett und der Grundstein für Fellam gelegt.

Der Start zweier Unternehmen: Fellam und Industry List

Fellam ist jedoch nur eines der aktuellen Projekte des Trios. „Wir arbeiten außerdem an unserer Plattform Industry List, die noch dieses Jahr launchen soll“, erklärt der Gründer. Die Idee hinter dem Unternehmen: Während ihrer Zeit als Produktentwickler in der Lichtindustrie sahen sich Patrick und Jonathan immer wieder mit dem Problem konfrontiert, passende Fertigungsbetriebe für die entworfenen Bauteile zu finden. Eine nervige Angelegenheit, mit der sich viele Produktentwickler, Designer und Ingenieure auseinandersetzen müssen.

Die neue Plattform soll nun Abhilfe schaffen und die Konstrukteure schnell und einfach mit den herstellenden Betrieben zusammenführen. Die langwierige Suche hat dadurch künftig ein Ende und aus der angestrengten Suche nach dem richtigen Dienstleister wird ein kurzweiliger Ritt durchs Netz.

Die Plattform Industry List für Produktentwickler, Einkäufer und Fertigungsbetriebe
Im Entstehen begriffen: Die Plattform Industry List für Produktentwickler, Einkäufer und Fertigungsbetriebe

Wie hat euch das Stipendium zur Gründung verholfen?

Das EXIST-Gründerstipendium wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vergeben. Das Förderprogramm richtet sich insbesondere an Studierende, Absolvent*innen und Wissenschaftler*innen, die sich mit der Idee zu einem innovativen technologischen Produkt oder einer Dienstleistung selbstständig machen möchten“, erklärt Patrick das Programm.

Über einen Zeitraum von maximal einem Jahr zahlt das BMWi den Gründern, je nach Qualifikation, einen Betrag von 1.000 und 3.000 Euro. Hinzu kommen Pauschalbeträge für Sachleistungen, Gründerseminare und Coachings. Ein wirklich gutes Angebot für Gründer mit akademischem Bezug.“

Patrick, Jonathan und Maik zögerten nicht lange, als sie von der Unterstützung erfuhren und legten nach einer mehrmonatigen Vorbereitung bereits bei der Antragstellung ein 25-seitiges, ausgeklügeltes Ideenpapier vor. Damit war der unabhängige Projektträger überzeugt, wer eine solch durchdachte, zukunftsorientierte Idee präsentierte, hatte sich das Stipendium wohlverdient.

Erst durch die Finanzierung des EXIST-Gründerstipendiums wurde der Schritt zur Gründung mit dem Start-up Industry List möglich“, verrät Patrick. Doch dabei blieb es nicht. Wir empfanden es ebenfalls als sinnvoll, Fellam zu gründen. Mit der Onlineshop-Entwicklung kannten wir uns schließlich aus. Das zweite Unternehmen, das wir nebenberuflich betreiben, passt optimal ins Bild und ergänzt unser Haupt-Business perfekt.“

Unterstützung und Nutzerfreundlichkeit: Wie Fellam von Shopify profitiert

„Erste Erfahrungen mit Shopify habe ich bereits im Studium gemacht, als ich noch ausschließlich als Freelancer gearbeitet habe“, erzählt Patrick. „Allerdings waren das noch andere Zeiten. Shopify wurde damals nur für den nordamerikanischen Markt angeboten und war in Europa noch unbekannt. Wir mussten damals die Themes alle von Grund auf übersetzen, da es zu dieser Zeit immer nur eine englische Sprachversion gab. Heute sind viele Themes bereits in mehreren Sprachen verfügbar und sogar das Backend lässt sich auf Deutsch umstellen.”

Später, im Beruf, wurden wir dann zum ersten Mal tiefergehend mit unserem heutigen Partner konfrontiert. Jonathan und ich waren für den Oxid-Shop, den unser damaliger Arbeitgeber betrieb, verantwortlich. Die Bedienbarkeit des Systems war leider aufwendig und nicht intuitiv. Neue Nutzer mussten langwierig eingearbeitet werden. Außerdem war es damals ohne Programmierkenntnisse nicht möglich, schnell ein Design zu ändern, spontan neue Seiten anzulegen oder eine neue Kollektion separat und ansprechend zu präsentieren.“

Shopsystem-Alternativen: Ein System gesucht und gefunden

Als Spezialisten auf ihrem Gebiet prüften die beiden Webentwickler eine Vielzahl an Alternativen, bevor sie ihre endgültige Entscheidung trafen. „Zuerst haben wir WooCommerce in Betracht gezogen. Allerdings merkten wir dieser Lösung ihre WordPress-Wurzeln deutlich an. Dieses Content-Management-System eignet sich zwar hervorragend für Blogs, ist aber für die Erstellung von E-Shops weniger empfehlenswert“, erläutert der Ingenieur ihre Vorbehalte. 

Magento erwies sich als zu komplex, um Kunden die Bedienoberfläche schnell und unkompliziert nahezubringen. Shopware dagegen bot standardmäßig zu wenig Funktionalität und hätte den Zukauf zahlreicher weiterer Module erfordert.

Lesetipp: Die D2C-Marke Giesswein entschied sich gegen ihren Magento-Shop und startete mit Shopify neu. Wie das lief, liest du hier.

„Bei Shopify hat dann tatsächlich alles gepasst. Die komplette Software wurde von den Wurzeln an auf den Bau eines Webshops ausgerichtet. Außerdem ist sie in ihrer Bedienung intuitiv. Wir konnten Mitarbeiter ohne Webentwicklungskenntnisse schnell in das Shopsystem einarbeiten. Und wenn wir mal nicht weiterwussten, dann wandten wir uns damals an den absolut zuverlässigen Kundenservice“, begründet Patrick die endgültige Entscheidung. „Vor allem am Anfang hat uns der Support tatkräftig unterstützt“, fährt der Shopify-Experte fort. „Von Fragen zur Übergabe eines Projektes an den Kunden, bis hin zur Abrechnung wurden all unsere Anliegen umgehend gelöst.“

Wo Shopify-Partner und -Affiliates Unterstützung von uns erhalten, haben wir hier aufgeschlüsselt.

Fellam Landingpage

Webshops und Webseiten, gebaut von Profis 

Der Schritt, Shopify-Partner zu werden, war danach nur logisch. Schließlich ergaben sich daraus gewisse Vorteile für die frischgebackene Agentur: 

Der größte Vorteil waren für den Ingenieur die Shopify Development Shops. Denn diese erlauben es Partnern, ihren Kunden bereits lange vor dem Launch direkten Zugriff auf den Webstore zu geben. So können sich die zukünftigen Besitzer risikolos austoben, an die Bedienung herangeführt werden und Änderungswünsche kundtun, bevor mit einem Projekt wirklich Ernst gemacht wird.

Die Affiliate-Zahlungen, die jeder Partner bekommt, waren für Patrick und sein Team nur noch ein letztes Sahnehäubchen. 

Oatsome – Fellam bietet seinen Kunden ganzheitliche Lösungen 

Seit Patrick, Jonathan und Maik Shopify-Partner sind, haben sie eine ganze Reihe von Kunden bei ihren Projekten unterstützt. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihnen der Auftrag von Oatsome.

Bei dem bereits auf dem Onlinemarkt anerkannten Anbieter für Smoothies und Bliss Balls dreht sich alles um gesunde Ernährung. Um ihre Produkte besser zu verkaufen, wünschte sich das Unternehmen einen neuen Onlineshop, für den seine Geschäftsführer klare Vorstellungen hegten: 

  1. Auch Mitarbeiter, die wenig bis keinen Hintergrund in Webentwicklung oder Informatik hatten, sollten Änderungen im Shop durchführen können – möglichst intuitiv und risikolos. Optimalerweise sollten dabei Nutzerkonten mit verschiedenen Rechten etabliert werden, um auch Externen wie Marketingagenturen oder Freelancern das Arbeiten am Shop zu ermöglichen.
  2. Weiterhin wollte man sich von lästigen Arbeiten verabschieden: Bislang hatte Oatsome sich selbst um das eigene Webhosting-Paket gekümmert, es gewartet und auf dem aktuellen Stand gehalten. Diese ressourcenfressende Aufgabe musste der Vergangenheit angehören.
  3. Zuletzt – und das war das Wichtigste – sollte der Shop schneller werden. Der alte Store arbeitete auf WooCommerce-Basis und war gerade bei starkem Traffic träge und langsam.

Lesetipp: Den direkten Vergleich zwischen WooCommerce und Shopify, findest du hier.

Oatsome auf ShopifyDank Fellam eine Leichtigkeit: Die Migration von Oatsome zu Shopify

Der Umzug zu Shopify: schnell und unkompliziert

Fellam fand eine schnelle Lösung für den Händler: Der Shop sollte mit Sack und Pack von WooCommerce zu Shopify umziehen. Der Umzug erfolgte iterativ und mit kräftigem Einsatz des Shopify-Development-Shops. Sukzessive konnten die Oatsome-Mitarbeiter dort in der Handhabung ihres neuen Onlineshops geschult werden. So lernten sie bereits lange vor dem eigentlichen Launch mit Funktionen wie dem Anlegen von Produkten, Kollektionen, Nutzerkonten oder der Erstellung neuer Seiten umzugehen.

Auch der technische Teil des Umzugs verlief reibungslos. Mithilfe einer spezialisierten Shopsync-App und dem Datenbanktool CSV-Import konnte Fellam alle relevanten Daten problemlos zu Shopify exportieren.

Schluss mit umständlichem Webhosting und vermeidbaren Fehlern

Die Verwaltung des eigenen Webhosting kann für Betreiber von Onlineshops schnell zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit werden, die ihnen die Zeit für ihr Tagesgeschäft raubt. Der Smoothie-Hersteller muss sich seit seinem Umzug zu Shopify keine Gedanken mehr darum machen. Der Onlinestore läuft nun deutlich schneller und stabiler als auf dem alten System.

Und nicht zuletzt hat Fellam den Shop so eingerichtet, dass den Mitarbeitern nur jene Bearbeitungsberechtigungen zugewiesen werden können, die für ihren Aufgabenbereich notwendig sind. So werden Fehler durch die falsche Bedienung des Systems reduziert. Sollte doch einmal etwas schiefgehen, kann der ursprüngliche Zustand des Shops problemlos wiederhergestellt werden.

Zurück blieben ein zufriedener Kunde, ein verbesserter Webshop und die Erkenntnis, dass der Umstieg auf das neue System reibungslos und unkompliziert durchgeführt werden konnte. 

Als junges Start-up in einem schnell wachsenden Markt, haben wir für unsere Online-Vertriebskanäle nach Partnern gesucht, die uns hinsichtlich Performance und technischer Umsetzung unterstützen können. Das Fellam-Team hat uns bei der Migration von WooCommerce zu Shopify und bei jeglichen technischen Fragen weitergeholfen. Durch den Wechsel zu Shopify haben wir nicht nur viele organisatorische Herausforderungen minimieren können, sondern konnten auch die Performance unseres Onlineshops enorm steigern.“ - Tim & Philipp (Gründer von Oatsome) 

Lesetipp: Auch bei Shape Republic musste eine Mammutaufgabe bewältigt werden. Die Migration von Magento zu Shopify und die Verknüpfung von 3 weiteren Systemen. Wie das gelang, erfährst du hier.

All-in-one-Service für die Kunden: Prio Nummer 1

Fellam Logo

Die drei jungen Männer haben sich mit Fellam vor allem auf eigenständige Marken, Start-ups und Unternehmen spezialisiert, die mit einer cleveren Idee und einem innovativen Produkt den Markt erobern möchten. Der ganzheitliche Service steht dabei immer im Vordergrund. Entscheidend für die Fellam-Gründer ist, dass die Kunden ihre Shops nach Abschluss des Projekts selbstständig verwalten können.

Und auch zukünftigen Shopify-Partnern rät Patrick den aufgebauten Shop detailliert zu planen und bei der Umsetzung auf alle Eventualitäten zu prüfen: „Lasst eure Freunde die Kunden spielen und den Shop ausprobieren. Denn dadurch“, so der Gründer, „lässt sich jede Menge lernen. Zum Beispiel, welche Probleme bei der Entwicklung auftreten können, wo es zu Verständnisproblemen kommen kann und wie viel Leidenschaft, aber auch Arbeit schlussendlich in einem fertigen Onlineshop stecken.“ 


Du willst Onlineshop-Bertreiber bei der Umsetzung ihrer Ziele unterstützen? Werde jetzt Shopify-Partner!

Jetzt als Partner bewerben


Wachstum und Verbesserung unter einem Hut

Mit 1,74 Milliarden weltweit betriebenen Webseiten ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Tagtäglich kommen neue Domains zu der Masse der Internetauftritte hinzu. 

Patrick, Jonathan und Maik tragen ihren Teil dazu bei, dass auch zukünftig Onlineshops entstehen, die sich mit einer ausgeklügelten und übersichtlichen Struktur, einem runden Design und einer benutzerfreundlichen Bedienoberfläche sehen lassen können.  


Starte deinen eigenen Onlineshop mit Shopify!

14 Tage lang kostenlos testen—keine Kreditkarte erforderlich.


Which method is right for you?Über die Autorin: Inara Muradowa ist SEO & Content Beraterin. Ihr Schwerpunkt ist der Bereich E-Commerce. Im Shopify-Blog porträtiert sie am liebsten erfolgreiche Gründer*innen und gibt Insider-Tipps zu aktuellen Trends.

Themen:

Bring dein Geschäft mit dem Shopify-Partnerprogramm voran

Mehr Informationen