Export in die Schweiz – so hilft exporto seinen Kunden Märkte zu erobern

Exporte in die Schweiz

Deutschlands größtes Marktforschungsinstitut GfK rechnet vor: mit 8,5 Millionen Einwohnern und einer durchschnittlichen Kaufkraft von 40.456 Euro pro Person, liegt die Schweiz auf Platz zwei des Rankings europäischer Staaten. Geschlagen wird sie nur von Luxemburg.

Die Alpenrepublik scheint auf den ersten Blick ein äußerst attraktiver Exportpartner zu sein. Aber – und hier handelt es sich um ein gewichtiges ‘Aber’ – die Schweiz ist nicht Teil der EU, ist damit kein Mitglied der Zollunion und spielt somit nach ihren eigenen Regeln.

Die Steuerproblematik in der Schweiz bildet dabei nur die Spitze des Matterhorn. Hinzu kommt ein Wirrwarr aus Gesetzen und Regeln, die es zu beachten gilt. Unternehmen, die sich unvorbereitet ins Exportgeschäft stürzen, werden schnell feststellen, dass die zahlreichen Regulierungen ihre Margen auffressen. Sich um alle Formalitäten persönlich zu kümmern liegt häufig jenseits der Möglichkeiten von Händlern.

Du würdest dich ohne einen guten Wanderguide vermutlich nicht auf das Matterhorn wagen, wenn du noch nie dort warst. Denn der Weg ist lang und birgt Schwierigkeiten. Genauso wie der Weg der Produkte deiner Kunden in die Schweiz. Ohne Unterstützung wird der Weg anstrengend und womöglich gefährlich für ihre Geldbeutel.


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Shopify Partner exporto hat sich aus diesem Grund auf den Handel mit den schweizerischen Eidgenossen spezialisiert und übernimmt für deutsche Onlineshops die vollständige Abwicklung aller Formalitäten.

Welche Vorteile exporto seinen Kunden anbietet, wie man Waren schnell und kostengünstig in die Schweiz transportieren kann und wie es bereits E-Commerce-Größen wie Snocks und Paul Valentine bei ihren Exportgeschäften vormachen, verrät uns Mitgründer Julius Komp im persönlichen Gespräch.

Ein neuer Markt: vom Anbieter für Elektro-Artikel zum Partner für Schweizer Exportgeschäfte

Die Gründer von exportoDie beiden Gründer von exporto: Julius Komp und Pascal von Briel.

„Es begann 2017 auf einer Gartenparty hier in Konstanz“, erzählt Julius. „Pascal, einer der Mitgründer von exporto, und ich hatten die Idee, uns mit einem eigenen Onlineshop selbstständig zu machen.“

Als Absatzmarkt haben die Gründer die nahe Schweiz ausfindig gemacht – vor allem wegen der bereits erwähnten kauffreudigen Bevölkerung. Alsbald stand der Shop, welcher sich vor allem auf Elektronikartikel spezialisiert hatte.

„Alle Zollformalitäten und den gesamten Export erledigten wir selbst; einfach mit dem eigenen Pkw“, so Julius weiter „und bald waren wir so gut darin, dass wir unsere Waren innerhalb einer halben Stunde von Deutschland vollständig deklariert in der Schweiz hatten.“

Dieses Know-how sorgte schnell für Aufmerksamkeit. „In unserem Freundes- und Bekanntenkreis interessierte sich eigentlich niemand für unseren Shop“, berichtet der exporto-Gründer. „Aber viele Menschen baten um Unterstützung bei ihren Verkäufen über die Grenze. Anfangs haben wir das einfach nebenbei miterledigt, aber irgendwann zogen sich die Kreise so weit, dass es mehr wurde, als ein Freundschaftsdienst.“

Zehn Euro nahmen Julius und Pascal für ihren ersten echten exporto-Auftrag. Aus einer Formalität wurde erst eine Spezialisierung und bald ein Geschäft, das mehr Umsatz einbrachte, als der eigene Onlineshop. Als mit dem bekannten Wäsche-Label Snocks dann ein echter Großkunde an die Tür klopfte, war die Zukunft von exporto gesichert.

Gebührenfreie Zollabwicklung und eine ungebrochene Customer Journey: So unterstützt exporto Snocks

Snocks bietet Unterwäsche für Damen und Herren an – Markenzeichen: perfekte Passform, bestes Preis-Leistungs-Verhältnis, schnelle Lieferung sowie kostenloser Rückversand und die sogenannte Anti-Loch-Garantie.Die Webseite des exporto-Kunden SnocksSnocks ist Deutschlands Nummer Eins Onlineshop für Socken und Wäsche.

„Die Partnerschaft mit Snocks war für uns natürlich ein großer Gewinn“, berichtet Julius. „Im Bereich des Onlinehandels in Deutschland gibt es momentan wohl keine größere Erfolgsgeschichte.“ Wegen der enormen Nachfrage plante das Socken-Start-up aus Mannheim, sein Geschäft mithilfe von exporto auf die Schweiz auszuweiten.

„Für Snocks übernehmen wir, wie für all unsere Kunden, eine ganze Liste an Aufgaben, um ihnen den Handel mit unseren südlichen Nachbarn so reibungslos wie möglich zu gestalten“, so berichtet Julius weiter. Diese sind:

1. Die gebührensparende Zollabwicklung

Auf jedem Paket, das die deutsch-schweizerische Grenze passiert, muss angegeben werden, was es genau enthält. Diesen Prozess hat exporto für Snocks vollständig automatisiert. Jedes Versandetikett wird maschinell mit allen Inhalten beschriftet.

Weiterhin existieren natürlich auch in der Schweiz Zollgrenzen für bestimmte Warenmengen und Bestellwerte. Werden diese überschritten, müssen Gebühren bezahlt werden; werden sie unterschritten, fallen keine Kosten an. Dank seinem umfangreichen Wissen rund um diese Regeln schafft es exporto, die Bestellungen ihrer Kunden oft vollständig zollfrei und natürlich legal in die Alpenrepublik zu überführen. Alle Zollkosten können dabei leider nicht immer vermieden werden. Dennoch ist das Unternehmen stets auf der Suche nach dem sparsamsten Weg für seine Kunden.

2. Die individuelle Reaktion auf schwankende Portokosten 

Die Portokosten für eine Lieferung in die Schweiz unterliegen von Anbieter zu Anbieter starken Schwankungen. Aktuell liegen die Preise für ein Paket mit einem Gewicht von bis zu zehn Kilogramm zwischen 20,70 Euro und 38,91 Euro.

Damit Snocks sich nicht mit den Versanddetails herumplagen muss, verschickt es sämtliche Bestellungen einfach als Großpaket zu exporto nach Konstanz. Von dort aus kümmert sich der Dienstleister um den günstigsten Weitertransport – entweder per Carrier oder mit dem eigenen Fuhrpark.

3. Die Automatisierung von Steuerprozessen

Jedes Unternehmen, das einen weltweiten Umsatz von mehr als 100.000 Euro erzielt und Geschäfte in der Schweiz tätigt, muss dort Steuern zahlen. Dafür muss es nicht nur bei allen relevanten Ämtern in der Schweiz gemeldet sein und dort eine vierteljährliche Steuererklärung abgeben; vor allem braucht es eine direkte Fiskalvertretung durch ein Schweizer Unternehmen.

Auch diese Aufgabe übernimmt exporto für das Mode-Label. Denn als Firma mit eingetragenem Sitz im schweizerischen Kreuzlingen ist der Dienstleister vollständig berechtigt, als gesetzliche Vertretung für Snocks vor den Schweizer Behörden zu agieren.

4. Die Wahrung der Customer Journey durch die Unterstützung bei Retouren

Wenn ein:e Schweizer:in eine Snocks-Bestellung retournieren möchte, müsste sie sich theoretisch ebenfalls mit dem Auslandsporto und Zoll herumärgern. Damit für einen Kunden jenseits der Alpen die Customer Journey genauso reibungslos funktioniert wie für einen Deutschen, hat exporto sich auch hier etwas einfallen lassen: Retouren gehen an ein Lager in der Schweiz; von dort aus kümmern sich die Konstanzer um die Rücksendung. 

Auch dieser Prozess verläuft für Snocks vollständig automatisch. Trotzdem bleibt das Mode-Label der einzige Ansprechpartner für seine Kunden, exporto tritt als Mittelsmann nicht in Erscheinung.

Automatisierung und Sonderzölle: exporto hat die Schweizer Importgesetze für Paul Valentine im Blick

Das Ziel der Dienstleistung von exporto ist, dass ein Schweizer gar nicht merkt, dass er bei einem ausländischen Unternehmen bestellt. Jeder Kauf soll sich so anfühlen, als hätte er ihn in der Heimat getätigt. Neben Snocks profitiert auch das Uhrenlabel Paul Valentine (PV) von diesem Vorteil.

„Auf Empfehlung von Snocks konnten wir auch Paul Valentine als Kunden gewinnen“, erzählt Julius. Seit 2015 steht die Marke PV für exklusive Uhren und ausgesuchte Accessoires in einzigartigen Designs und höchster Qualität.Herrenuhren von Paul ValentinPaul Valentine führt Uhren und Accessoires für Sie und Ihn.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Schmuck-Label kam auf exporto allerdings eine neue Herausforderung zu.

Der sparsame Export ohne Sonderzölle durch Einzelanmeldungen

Schmuckimporte sind in der Schweiz generell zollpflichtig, allerdings gibt es eine Eigenheit, die exporto sich zunutze macht: Zollabgaben werden erst ab fünf Franken, also etwa 4,60 Euro, fällig, darunter wird die Gebühr erlassen. Die Höhe des Zollbetrages wiederum richtet sich nach dem Gewicht der Sendung. Erst ab einer Importmenge von zehn Kilogramm wird die Fünf-Franken-Grenze geknackt.

Würde Paul Valentine seinen gesamten Tagesimport als eine Lieferung beim Zoll anmelden, läge das Gesamtgewicht regelmäßig weit über der vorgegebenen Gewichtsgrenze. Aus diesem Grund meldet exporto jede Bestellung einzeln und natürlich voll automatisch direkt beim Zoll an – egal, ob es 50 oder 50.000 Stück sind – jedes Paket wird einzeln gewogen und damit verzollt. So bleiben die Lieferungen für Paul Valentine in der Regel zollfrei und kostengünstiger.

So schaffte es PV durch die Kooperation mit exporto, sein Geschäft gewinnbringend auf den Schweizer Markt auszuweiten oder um es mit den Worten von Firmeninhaber Paul Valentine zu sagen:

„Für uns als D2C Brand ist die Schweiz durch Ihre hohe Kaufkraft einer der spannendsten Märkte in Europa. exporto hilft uns dabei die logistischen als auch Zoll und steuerrechtlichen Herausforderungen, die der Markt mit sich bringt, zu meistern, sodass wir uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren und unseren Kunden eine lokalisierte Customer Experience bieten können.“

Kleine Differenz mit großer Wirkung – ein profitables Geschäft für Exportdienstleister

Vielleicht fragst du dich an dieser Stelle, wie exporto bei so viel Service überhaupt noch Profit abwerfen kann. Möglich macht das der geringe Mehrwertsteuersatz der Schweiz. Statt den bei uns üblichen 19 beziehungsweise derzeit 16 Prozent werden dort nur 7,7 Prozent fällig. Wir müssen als deutsche Firma ganz normale deutsche Mehrwertsteuer zahlen. Unsere Kunden profitieren aber davon, dass sie in der Schweiz nur 7,70 Prozent abgeben müssen. Somit bleibt im Vergleich zur deutschen Steuer (ab Januar wieder 19 Prozent) vom Bruttoumsatz ein gutes Stück mehr hängen.

Diese Differenz ermöglicht exporto seinen Profitspielraum: für Kunden aus Deutschland ändert sich dadurch an den Kosten und Gewinnen nichts. Es ist, als würden sie ihre Waren im Inland kaufen und zu dem hier üblichen Satz versteuern. Den kleinen Unterschied in der Mehrwertsteuer allerdings kann exporto für sich als Erlös verbuchen.

Alpenglühen und Teatime – auf die Schweiz folgt der Absatzmarkt Großbritannien

Das operative Geschäft auf die Schweiz auszudehnen, ist also bei Weitem kein Selbstläufer. Tatsächlich rät Julius: „Behalte bei der Expansion in andere Länder immer die Steuerthematik im Auge. Gerade, wenn man als Unternehmen schon sechsstellige Umsätze verbucht, können unerfahrene Händler schnell von den unerwarteten Sonderregelungen überrollt werden. Deswegen ist es immer gut, jemanden mit an Bord zu haben, der die gesamte Angelegenheit auf dem Schirm hat, zum Beispiel einen einheimischen Steuerberater.“

Um auch in Zukunft das beste Angebot für jeden Kunden zu finden, bereitet exporto sich derzeit auf ein weiteres Thema, dieses Mal im Norden Europas vor: den Brexit. Wenn Großbritannien endgültig aus der EU austritt, werden auch dort zahlreiche neue Bestimmungen und Handelsschranken in Kraft treten, die den Export auf die Insel für deutsche Unternehmen erschweren.

In unmittelbarer Nachbarschaft Deutschlands gibt es zahlreiche attraktive Märkte, deren Erschließung deutlich zum Wachstum deines Unternehmens beisteuern können. Du musst nur nach den richtigen Regeln spielen, sodass du zum Anker für deine Kunden wirst, der Ihnen Sicherheit auch über Landesgrenzen hinaus bietet. 


Titelbild von Eberhard Grossgasteiger.



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