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WooCommerce Alternativen: Die 5 besten Optionen im Vergleich

WooCommerce Alternativen

Mit über 15 Millionen Downloads und über einer Million aktiver Webseiten galt das WordPress-Plugin WooCommerce über lange Zeit als eine der beliebtesten Lösungen für alle, die sich einen eigenen Onlineshop aufbauen wollten.

Inzwischen weht im E-Commerce ein neuer Wind: Von einem Spitzenanteil von 37 Prozent an allen weltweit eingesetzten E-Commerce-Systemen ist WooCommerce inzwischen auf immer noch starke, aber nicht mehr ganz so dominante 28 Prozent abgerutscht, denn über die Jahre haben sich zahlreiche weitere Onlineshop-Lösungen etabliert.

Mit Shopify, OXID eShop, Shopware, Salesforce Commerce Cloud und Magento präsentieren wir in diesem Beitrag fünf Alternativen zu WooCommerce und verraten dir außerdem, warum sich der Umstieg lohnt.


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Das sind die 5 besten WooCommerce Alternativen:  

  1. Shopify 
  2. OXID eShop 
  3. Shopware 
  4. Salesforce Commerce Cloud 
  5. Magento 

Das spricht noch für WooCommerce 

Für den Erfolg von WooCommerce gibt es gute Gründe, die immer noch relativ viel Gewicht besitzen. Drei von ihnen stechen besonders hervor:

  • Größtenteils kostenlos: WooCommerce operiert unter der GNU General Public License, ist also eine freie Software, die jedem das Recht auf Nutzung und Veränderung erlaubt. Kurzum: Alle Kernfunktionen von WooCommerce stehen als kostenloser Download für alle zur Verfügung.

  • Einfache Bedienung: Wer nur die Basisfunktionen von WooCommerce nutzen möchte, benötigt dafür keine Programmierkenntnisse. Als Plugin für WordPress basiert es auf der gleichen Benutzeroberfläche. Wer sich in dem Content-Management-System (CMS) zurechtfindet, hat auch mit WooCommerce keine Schwierigkeiten.

  • Hohe Anpassbarkeit: Da der Quellcode von WooCommerce offen liegt, haben findige Programmierer:innen etliche Erweiterungen entwickelt, die sie WooCommerce-Nutzenden anbieten. Diese reichen von einer unüberschaubar großen Auswahl an Themes bis hin zu mächtigen Softwarepaketen mit zahlreichen neuen Funktionen.

Lesetipp: Mehr Tipps, wie du die perfekte E-Commerce-Plattform für deinen Shop findest, geben wir dir in diesem Beitrag. 

Gegenwind: Die Nachteile von WooCommerce 

Selbstverständlich existieren auch Kritikpunkte an diesem verbreiteten E-Commerce-System. Ansonsten würde man nicht nach Alternativen zu WooCommerce suchen. Die wesentlichsten Nachteile sind diese:

  • Eben nur größtenteils kostenlos: Das Basispaket gibt es umsonst, für die meisten Erweiterungen müssen Nutzende dagegen zahlen. Wer einen Shop mit zahlreichen Features haben möchte, kommt da schnell auf viele hundert Dollar.

  • Sprachbarriere: Weiterhin ist die offizielle WooCommerce-Webseite nur auf Englisch verfügbar. Das ergibt für ein weltweit frei verfügbares Softwaresystem zwar Sinn, stellt Sprachunkundige allerdings vor hohe Hürden.

  • Eingeschränkter Support: Auch der Kundenservice ist als E-Mail- und Ticketsystem nur auf Englisch verfügbar; Videochat oder eine Hotline existieren nicht. Erschwerend kommt hinzu, dass sich das WooCommerce-Supportteam zwar gerne um alle Belange rund um die eigene Software kümmert, ihm bei Problemen mit einer der zahlreichen Erweiterungen aber die Hände gebunden sind.

  • Schwierige Installation: In der Bedienung ist WooCommerce nicht kompliziert, in der Installation allerdings schon. Unerfahrene müssen zunächst WordPress aufsetzen, was nach Expertenmeinung bereits eine Woche Zeit auffressen kann. Erst wenn dort alles läuft, kann sich um eine saubere Installation des Plugins gekümmert werden.

  • Status als Plugin erschwert professionelles E-Commerce: WooCommerce wurde zwar als Shopsystem konzipiert, läuft aber, wie bereits erwähnt, auf Basis von WordPress, einem CMS, das ehemals für die Veröffentlichung von Blogbeiträgen entwickelt wurde. IT-Spezialist:innen sehen dieses Frankensteinkonstrukt kritisch: Schwer zu administrieren, fehleranfällig und unsicher.

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Die fünf besten Alternativen zu WooCommerce

Alles in allem: Es gibt wesentlich mehr Contra als Pro für das WordPress-Plugin und für deinen eigenen Shop. Damit höchste Zeit umzusatteln oder für eine Neugründung lieber von Anfang an auf ein anderes Pferd zu setzen.

Wir präsentieren dir daher die fünf besten WooCommerce Alternativen:

Platz 1: Shopify

Shopify ist eine augezeichente WooCommerce Alternative.

Shopify wurde 2006 als kanadisches Unternehmen vom deutschen Auswanderer Tobias Lütke gegründet. Was als kleiner Laden für Snowboardausrüstung begann, ist heute ein Unternehmen mit über 7.000 Mitarbeiter:innen und einem Jahresumsatz von 1,58 Milliarden Dollar. Mehr als 1,75 Millionen Handelnde weltweit verkaufen ihre Waren inzwischen über die Plattform. 

Lesetipp: Im OMR-Testbericht erhält Shopify die besten Bewertungen. Lies hier mehr über die positiven Shopify Erfahrungen!

Aber bevor du jetzt „Ja, ja“ denkst: Nicht wir haben Shopify auf Platz eins als beste Alternative zu WooCommerce gesetzt, sondern Fachpresse, Testplattformen und Nutzende. Dort findest du Meinungen wie:

„Bei Shopify handelt es sich um eine echte, vollständige Alternative zu WooCommerce. Die Software verfügt über eine hervorragende Auswahl an kostenpflichtigen Plänen und Funktionen, die auf die Bedürfnisse und Budgets einer Vielzahl von Unternehmern zugeschnitten sind.“

- Rosie Grieben, Ecommerce Platforms

Shopify-Bewertung bei E-Commerce Plattforms

Oder auch:

„Super intuitiv und übersichtlich gestaltet ist Shopify auch für Einsteiger:innen, die wenig Erfahrung in dem Bereich haben, geeignet. Auch mit wenig Programmerfahrung lassen sich schnell individuelle Designs anpassen. Die Shopify Community und der Kundenservice sind äußerst hilfreich und unterstützen in jeglicher Hinsicht. Zahlreiche Plugins und Integrationen.“

- Kristina Verkäuferin bei E-Commerce-KL, OMR-Reviewer

Shopify Bewertung bei OMR

Die Preisoptionen der WooCommerce-Alternative

    • Basic - 27 €/Monat: Ideal für Einsteiger:innen in den E-Commerce und alle, die ihr Business nebenbei betreiben.
    • Shopify - 79 €/Monat: Das Modell für Shops, die bereits durchgestartet sind und sich über regelmäßige Verkäufe freuen.
    • Advanced - 289 €/Monat: Für etablierte Stores, die Wert auf nach oben offene Skalierbarkeit und ausführliche Reportings legen.

Lesetipp: In diesem Beitrag findest du einen Leitfaden dazu, wie du ein erfolgreiches Business im E-Commerce aufbauen kannst.

Folgend die Vor- und Nachteile in der Übersicht.

Die wichtigsten Features von Shopify 

  • Einfache Installation und Bedienung, auch für Nicht-ITler:innen
  • Sehr detaillierte Dokumentation
  • Insbesondere Marketing-zentriert (Verkauf über soziale Medien möglich)
  • Extrem individualisierbares Design 
  • Alle wichtigen Funktionen und Schnittstellen bereits on Board
  • Unterschiedlichste Kostenpläne für verschiedene Unternehmensgrößen
  • Hohe Skalierbarkeit
  • Zahlreiche Erweiterungen im eigenen App Store
  • Software zum Tracken von Metriken inklusive
  • Ausgezeichneter Support durch Kundenservice, Shopify-Expert:innen und eine große Community

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Was Kritikpunkte sind:

  • DSGVO-Konformität erfordert Apps
  • Komplexere Änderungen am Shop nur über das Backend möglich

Shopify vs. WooCommerce

Auch wenn Shopify anders als WooCommerce schon in der Basisversion einen kleinen Beitrag kostet, ergeben sich für dich zahlreiche Vorteile: 24/7-Support und ausführliche Dokumentationen auf Deutsch, perfekte Skalierbarkeit und diverse Möglichkeiten zur Individualisierung deines Shops. Ob du nur ein wenig E-Commerce-Luft schnuppern möchtest oder sich deine Umsätze im Millionenbereich bewegen: Shopify ist die ideale Lösung für kleine und große Shops.

Lesetipp: Diese 20 Shops haben auf das richtige Pferd gesetzt. Hier findest du tolle Shopify Beispiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Platz 2: OXID eShop

    OXID eShop ist eine tolle Alternative zu WooCommerce

    Die OXID eSales AG hat ihren Sitz in Freiburg und bietet ihre Shopsoftware für den B2C- und B2B-Bereich in unterschiedlichen Preismodellen von der kostenlosen Community Edition bis zur mächtigen Enterprise Edition an.

    Lesetipp: In diesem Beitrag findest du alle wichtigen Informationen zu Print-on-Demand

    In der Fachpresse sowie auch in Metareviews durch Anwendende erzielt OXID durchweg gute Ergebnisse. Gelobt wird vor allem die Zuverlässigkeit des Systems und seine Sicherheit. So viel deutsche Gründlichkeit hat allerdings auch ihren Preis.

    Das Backend wurde zwar überarbeitet, kommt aber immer noch etwas altbacken daher. Da viele Agenturen/ Entwickler:innen sich auf andere Shop-Software-Anbieter konzentrieren, ist die Auswahl an Entwickler:innen mit OXID-Erfahrung geringer. Entsprechend ist auch die Auswahl an fertigen Modulen für Sonderwünsche geringer.“

    - Stefan, Leiter E-Commerce bei EUROtops Versand GmbH, OMR-Review

    Oxid-Bewertung bei OMR

    Für diese Alternative zu WooCommerce stehen dir drei Preis-Angebote zur Verfügung

    • Community Edition - kostenlos: mit stark eingeschränktem Funktionsumfang. Geeignet für Start-ups und sehr kleine Unternehmen.
    • Professional Edition - 2.900 €/Monat: Erweiterte Funktionalität, mehr Schnittstellen - die Lösung für mittelgroße Shops.
    • Enterprise Edition (B2C) - 18.000 €/Monat: Das Angebot für Stores, die international operieren.

        Die wichtigsten Features des Systems sind:

        • Einfache Bedienung
        • In der Basisversion kostenlos
        • Von Haus aus DSGVO-konform
        • Äußerst stabiles und zuverlässiges System
        • Funktionserweiterung und optische Anpassungen per Plugins und Themes möglich
        • Hohe Skalierbarkeit
        • Sehr guter Support
        • Anwendung komplett in Deutsch

        Lesetipp: Die Social-Media-Plattform TikTok bietet Marken ein breites, junges Publikum, um Anzeigen zu schalten und über die Funktion TikTok Shop zu verkaufen. 

        Was Kritikpunkte sind:

        • Support ist in allen Editionen kostenpflichtig
        • Vergleichsweise hohe Kosten
        • Kleine Auswahl an Plugins und Themes
        • Veraltetes Design der Bedienelemente
        • Limitierte Auswahl der Expert:innen
        • Sonderwünsche sind herausfordernd

        Lesetipp: Wir zeigen dir 20 seriöse Wege, wie du online Geld verdienen kannst.

        OXID eShop vs. WooCommerce

        Shops auf OXID-Basis arbeiten zuverlässig und sicher; in den kostenpflichtigen Varianten existieren zahlreiche Optionen zur Anbindung von Social Media Plattformen oder zahlreichen Zahlungsanbietern. Das größte Manko des Systems sind der eingeschränkte Support und der hohe Preis.

        Platz 3: Shopware

        Shopware ist eine gute Alternative zu WooCommerce.

        Shopware wird seit 2004 von der Shopware AG aus dem nordrhein-westfälischen Schöppingen entwickelt. Dank seiner MIT-Lizenz ist es wie OXID in der Basisversion vollkommen kostenfrei und damit für all jene attraktiv, die ihre ersten vorsichtigen Schritte im E-Commerce wagen wollen.

        In Vergleichstests schneidet das System ordentlich ab; im aktuellen OMR-Testbericht etwa landet es ebenfalls auf Platz drei, wird auf anderen Testplattformen aber teilweise kritisch beäugt.

        Lesetipp: Hier findest du hilfreiche Tipps, wenn du einen Onlineshop gründen möchtest. 

        Für alles Mögliche werden Plugins benötigt, weil Shopware viele Lücken hat, die geschlossen werden müssen. Ich habe für meinen kleinen Shop mittlerweile zehn Plugins am Start, welche bei Updates kompatibel sein müssen, sonst geht gar nichts mehr. Shopware muss sich hier wirklich überlegen, ob solche Mini Plugins nicht ins System integriert werden sollen.”

        - Mark Dee, Bewertung auf Trustpilot

        shopware-Bewertung bei Trustpilot

        Die Preisgestaltung der WooCommerce-Alternative

        • Community - kostenlos: Zum Ausprobieren und Basteln. Die meisten Optionen für einen echten Businessbetrieb fehlen.
        • Professional - ab 199 €/Monat: Der Beitrag schaltet viele Funktionen frei, etwa die Produktkonfiguration, SEO Tools und Social Commerce. Support gibt es ebenfalls ab hier.
        • Enterprise - ab 2.495 €/Monat: Alle Funktionen der Professional Edition zuzüglich weiterer Features, die vorwiegend für Großhändler:innen und den B2B-Bereich interessant sind.

            Die wichtigsten Features der Plattform sind:

            • Einfache Installation und Bedienung
            • In der Basisversion kostenlos
            • Von Haus aus DSGVO-konform
            • Schnittstellen zu 50 Zahlungsdienstleistern und diversen Warenwirtschaftssystemen
            • Funktionserweiterung und optische Anpassungen per Plugins und Themes möglich
            • Anwendung komplett in Deutsch

            Was Kritikpunkte sind:

            • Support und Gewährleistung erst ab kostenpflichtiger Professional Edition
            • Kleine Auswahl an Plugins und Themes
            • Versteckte Kosten aufgrund fehlender Funktionalitäten und notwendiger Add-ons
            • Schlechte Performance bei großen Datenmengen
            • Altbackenes Backend

            Shopware vs. WooCommerce

            Shopware bietet ab der Professional Edition ein Shopsystem mit zahlreichen Funktionen und Schnittstellen, das kaum Wünsche offen lässt und eine professionellere Handhabung als WooCommerce bietet. Lediglich in Sachen Individualisierung sind die Möglichkeiten aufgrund weniger Themes beschränkt.

            Platz 4: Salesforce Commerce Cloud

            Salesforce ist eine gute Alternative zu WooCommerce.

            Die Salesforce Commerce Cloud, ehemals Demandware stammt aus den USA, besitzt aber auch Niederlassungen in Deutschland und Frankreich. Weltweit arbeiten etwa 1.000 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen.

            Mit einem Marktanteil von zwölf Prozent gehört die Software in Deutschland zu einer der beliebteren E-Commerce-Lösungen und fährt auch in Testberichten sowohl von Journalist:innen als auch Nutzer:innen respektable Ergebnisse ein.

            Lesetipp: Wie du ein gutes Produkt für den Onlineshop findest, verraten wir dir in diesem Beitrag.

            Das Pricing der Salesforce Commerce Cloud

            Die Plattform gibt Preise nur auf Anfrage bekannt und liefert auf der Webseite nur wenige Informationen zum Inhalt seiner Pakete - das ist nicht sehr transparent. Grundsätzlich existieren drei Editionen:

            • Starter: Eine Webseite, zwei Price Books.
            • Growth: Fünf Webseiten, zehn Price Books.
            • Plus: Eine unlimitierte Anzahl an Webseiten und Price Books.

            Wünschst du dir mehr Informationen, müssen wir dich an den Anbieter verweisen.

            Die wichtigsten Features der Plattform sind:

            • Sehr flexibles System, extrem an die eigenen Bedürfnisse anpassbar
            • Großer Funktionsumfang
            • Beständige Weiterentwicklung
            • Gute Skalierbarkeit

            Was Kritikpunkte sind:

            • Erfordert fundierte IT-Kenntnisse
            • Globale Ausrichtung macht Support schwierig
            • Intransparente Kosten
            • Funktionen, die für das Tagesgeschäft vieler Shops unnötig sind
            • Abrechnung auf Wochenbasis nach US-amerikanischem Modell

            Platz 5: Magento

            Magento ist eine gute WooCommerce Alternative.

            Magento existiert seit 2008 und gehört inzwischen vollständig zu Adobe. International wie deutschlandweit ist es eines der weitverbreitetsten Shopsysteme und bei uns deswegen auf Platz fünf. 

            Allerdings läuft ihm die Konkurrenz mit jedem Jahr mehr den Rang ab. Denn sowohl Nutzende als auch die Fachpresse üben deutliche Kritik.

            Ein wahnsinnig starres System, das individuelle Lösung extrem erschwert. Und individuelle Lösungen können alleine schon leichte Änderungen am Kategoriebaum sein oder leicht andere Darstellungen auf Kategorie-Seiten. Auch ein sauberes Feed- und Category-Management ist mit Magento ein Horror einfach, weil das System so starr und klobig ist.”

            - Patrick, E-Commerce-Manager bei Rossignol, OMR-Review

            Magento-Bewertung bei OMR

            Das Preismodell von Magento

            Magento arbeitet anders, als die anderen von uns vorgestellten Alternativen zu WooCommerce: Hier schließt du kein Abonnement ab und baust dir deinen eigenen Shop auf, sondern kaufst ihn gewissermaßen schlüsselfertig.

            Die Preisspanne ist bei diesem, von Magento ‘Projekte’ genannten, Modell gewaltig. Ein kleiner Einsteigerstore kostet um die 5.000 €, ein richtiger E-Shop mit individuellen Produktausführungen und unverwechselbarem Design schlägt schon einmal mit 50.000 € zu Buche. Bist du weltweit und auf hochprofessionellem Niveau unterwegs, musst du mindestens 100.000 € locker machen.

            Lesetipp: Du möchtest mit deinem Hobby Geld verdienen? Lies hier unsere Tipps!

            Die wichtigsten Features der Plattform sind:

            • Weite Verbreitung
            • In der Basisversion kostenlos
            • Enorm große Auswahl an Add-ons und Designs
            • Großer Funktionsumfang bereits in der Basisversion

            Was Kritikpunkte sind:

            • Shops, die nicht “von der Stange” sind, sind sehr teuer
            • Support ist kostenpflichtig
            • Komplexe Bedienung, IT-Kenntnisse erforderlich
            • Starres Design, Anpassungen erfordern großen Aufwand
            • Installation eines Plugins erfordert Neuaufsetzung des gesamten Shops

            Magento vs. WooCommerce

            Die Aussicht, ohne viel Eigenarbeit unmittelbar mit einem eigenen Shop durchstarten zu können, ist für manche sicherlich attraktiv, beinhaltet aber auch Risiken: Für spätere Änderungen musst du dich entweder selbst in die Programmiersprache einlesen oder einen ITler bzw. eine ITlerin bezahlen. So sind Magento-Shops zwar schnell einsatzbereit, allerdings auch extrem unflexibel.

            Welche Tipps unsere Händler:innen noch für den Start eines Online-Businesses haben, erfährst du in unserem Podcast. Hör doch mal rein!

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              Die Qual der Wahl: Welche Alternative zu WooCommerce ist deine?

              Andere Optionen zum großen Klassiker WooCommerce für deinen Onlineshop existieren also reichlich. Unsere Top Five ist dabei nicht einmal vollständig, sondern umfasst nur die besten und bekanntesten Alternativen.

              Ob und für welche Alternative zu WooCommerce von den genannten du dich letztendlich entscheidest, überlassen wir ganz dir. Sollte deine Wahl auf Shopify fallen, machst du garantiert nichts falsch. Aber auch die Entscheidung für einen unserer Marktbegleiter begrüßen wir herzlich – denn E-Commerce ist nur deshalb so attraktiv, weil es immer eine Alternative gibt!

              Noch nicht fündig geworden? Hier findest du mehr aus unserer Blogreihe:


              Starte deinen eigenen Onlineshop mit Shopify!

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              Häufig gestellte Fragen zu WooCommerce Alternativen

              Was ist WooCommerce?

              Bei WooCommerce handelt es sich um ein WordPress-Plugin für Onlineshops. Aufgrund der großen Verbreitung des CMS gehört WooCommerce zu den weltweit meistgenutzten Lösungen für den E-Commerce.

              Wieso ergibt eine WooCommerce Alternative Sinn?

              WooCommerce wurde als Notlösung für eine Notlösung entwickelt: WordPress war eigentlich nie als CMS gedacht, sondern sollte lediglich dazu dienen, Blogbeiträge zu veröffentlichen. Diesem System hat man anschließend noch ein Onlineshop aufgepfropft. Daraus ergeben sich in der Praxis zahlreiche Nachteile, die man der Software im Tagesgeschäft immer häufiger anmerkt.

              Was sind die WooCommerce-Alternativen?

              In unserem Beitrag stellen wir die besten, beliebtesten und meistgenutzten Shopsysteme vor. Zu unserer Auswahl gehören: Shopify, OXID eShop, Shopware, Salesforce Commerce Cloud und Magento - allesamt dedizierte Shopsysteme, die von der Pike auf als Lösungen für den E-Commerce entwickelt wurden.

              Which method is right for you?Über die Autorin: Inara Muradowa ist SEO & Content Beraterin. Ihr Schwerpunkt ist der Bereich E-Commerce. Im Shopify-Blog porträtiert sie am liebsten erfolgreiche Gründer*innen und gibt Insider-Tipps zu aktuellen Trends.