5 Gründe: Warum ich als professioneller Webdesigner am liebsten mit Shopify arbeite

5 Gründe: Warum ich als professioneller Webdesigner am liebsten mit Shopify arbeite

Manuel Hügel ist Webdesigner und Shopify Experte. In diesem Gastbeitrag verrät der Eigentümer der Pforzheimer Agentur buero huegel, warum er am liebsten das Shopsystem Shopify verwendet, wenn er für Kunden Onlineshops erstellt.

Mein erstes Shopify-Projekt war ein Sprung ins kalte Wasser. Ein wichtiger Kunde plante den Launch eines neuen Onlinestores innerhalb weniger Wochen und hatte zudem noch sehr spezifische Anforderungen an Layout und Design des Stores. Mit Shopify hatte ich damals keinerlei Erfahrung und musste mich also - abgesehen von der engen Deadline - auch noch komplett in die Materie Shopify einarbeiten. Geistig schon auf durchgearbeitete Nächte eingestellt, startete ich mit leichten Bauchschmerzen in das Projekt.

Template Icon

Kostenloses Ebook: Die besten Apps für Shopify Stores auf Deutsch

In diesem Ebook stellen wir Apps und Integrationen vor, die für Online-Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz unerlässlich sind.

Holen Sie sich das Ebook!

Zum Glück stellte sich schnell heraus, dass es sich mit Shopify wesentlich intuitiver und effektiver arbeiten lässt als mit den Shopsystemen, die ich bis dato gewohnt war. Nach einer kurzen Einarbeitung in das System konnte ich zügig mit meiner eigentlichen Arbeit starten und das Projekt weit vor Abgabetermin fertig stellen. Seitdem empfehle ich Shopify bei jedem neuen Projekt.

Neben den vielen Vorzügen Shopifys - wie eine Breite Auswahl an Apps und die robuste Serverstruktur - gibt es noch viele weitere, weniger offensichtliche Punkte, die Shopify für mich als Webdesigner zum Shopsystem der Wahl machen.

1. Geschlossener, kuratierter Theme Store

Nicht jeder Merchant hat Budget oder Nutzen für ein individuell erstelltes Design. In diesen Fällen kann ich guten Gewissens an Shopifys Theme Store verweisen. Nur die besten Themes schaffen es in den offiziellen Store, was sich nicht nur in guter Gestaltung niederschlägt, sondern auch in deren Codequalität.

Nur die besten Themes schaffen es in den offiziellen Store, was sich nicht nur in guter Gestaltung niederschlägt, sondern auch in deren Codequalität.

Die offiziellen Themes bieten eine wunderbare Grundlage, sind für mehr als faire Preise zu beziehen und decken außerdem ein breites Spektrum an Design-Stilen ab. Auch Laien können ohne technische Vorkenntnisse Änderungen am Design vornehmen, was natürlich einen gewissen Sinn fürs Visuelle voraussetzt.

Auch sind die Theme-Entwickler zu einem guten Kundensupport angehalten. Nichts ist schlimmer, als Zeit und Geld in die Auswahl eines Themes zu investieren, nur um am Ende festzustellen, dass es den technischen Anforderungen nicht gewachsen ist, diverse Bugs aufweist und der zuständige Entwickler nicht auf Supportanfragen reagiert.

2. Absolute Freiheit in der Gestaltung

Gutes Design ist ein zunehmend wichtiger Faktor im Kaufprozess und außerdem einer der wenigen Bereiche, in denen sich mittelständische Händler von den jeweiligen Branchen-Riesen absetzen können. Das betrifft nicht nur "weiche Faktoren" wie ein gelungenes Branding, professionelle Produktfotos oder einen ungewöhnliches Layout. Durchdachte Informationsarchitektur und nahtlose User Experience können auch in Branchen die weniger visuell geprägt sind zu einer signifikanten Steigerung in der Konversionsrate führen.

Shopify ermöglicht es durch seine einfache und offene Theme-Struktur, die Shop-Oberfläche genauso frei zu gestalten, wie man es bei einer statischen Webseite tun würde. So lassen sich auch ausgefallene Designs in einem kosteneffizienten Rahmen realisieren und perfekt auf Marke, Produkt und Anforderungen des Merchants zuschneiden.

3. Shopify berücksichtigt aktuelle UX-Best-Practices

Als Shopify Expert habe ich immer ein Auge auf die aktuellen Änderungen am System. Den dortigen Fortschritt beobachten zu können, beruhigt mich hinsichtlich der Zukunftsträchtigkeit des Systems.

Viele Tausende Onlinehändler und noch mehr Onlineshopper benutzen Shopify täglich. So hat Shopifys Produktteam Zugriff auf ein überdurchschnittlich großes Set an Nutzerdaten und kann auf dessen Grundlage wichtige Designentscheidungen treffen. Kritische Weichen im Kaufprozess, wie beispielsweise der für alle Stores standardisierte Checkout, können so bis ins kleinste Detail optimiert werden. Das ist ein Luxus, den sich sonst nur die ganz Großen aus der Branche leisten können.

Auch die Theme-Entwickler sind auf Grund des hohen Wettbewerbs im Store dazu gezwungen, auf aktuelle Trends im Bereich des User Experience Designs zu reagieren.

4. Intuitive, benutzerfreundliche Administrationsoberfläche

Egal ob Produktpflege, Bestellabwicklung oder einfache Anpassungen am Theme - alle grundlegenden Funktionen in Shopifys Administrationsoberfläche sind einfach erklärt und intuitiv bedienbar. Auch Benutzer, die nicht unter die Kategorie "Digital Natives" fallen, finden sich schnell im System zurecht. Nicht selten überraschen mich meine Kunden, indem sie kniffligere Tasks nach kurzer Einweisung plötzlich selbst übernehmen können. Das spart Zeit, Nerven, kostspielige Einführungs-Workshops und lässt vor allen Dingen zu, dass sich meine Kunden und ich auf unser Kerngeschäft konzentrieren können.

Auch Benutzer, die nicht unter die Kategorie "Digital Natives" fallen, finden sich schnell im System zurecht.

Viele App-Entwickler nutzen das von Shopify entwickelte Design System Polaris. Diese Apps fügen sich nahezu nahtlos in die gewohnte Oberfläche ein und man muss sich bei der Benutzung von Drittanbieter-Apps nicht ständig an neue Abläufe und Bedienelemente gewöhnen.

5. Professioneller Workflow in der Programmierung

Neben dem webbasierten und eher für Laien ausgelegten Theme-Editor bietet Shopify eine über die Konsole zugängliche Theme-Schnittstelle. So kann ich in meiner gewohnten, professionellen Software-Umgebung arbeiten. Gerade der Einsatz einer Versionskontrolle (GIT) und einem an meine Vorlieben angepassten Texteditor ist für mich unerlässlich und macht das Arbeiten um ein Vielfaches effizienter und sicherer.

Außerdem veröffentlicht Shopify immer wieder eigene Tools wie z.B. die Template-Sprache Liquid oder das javascriptbasierte und absolut coole "draggable". Das bereichert nicht nur die Open-Source-Community, sondern zeigt auch, dass hinter dem Produkt Shopify geniale Entwickler stehen.

Desweiteren verfügt Shopify über eine gute Dokumentation. Hilfestellung zu spezifischen Problemen erhält man in der Regel noch am gleichen Tag im Forum, im offiziellen Slack Channel oder von einem Shopify Support-Guru.

E-Commerce-Einsteiger und Profis können mit Shopify gut aussehende, benutzerfreundliche und performante Shops realisieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Sowohl E-Commerce-Einsteiger als auch Profis mit gehobenen Ansprüchen an Optik und Individualisierbarkeit können mit Shopify gut aussehende, benutzerfreundliche und performante Shops realisieren.

Entweder auf Basis eines der vielen Themes aus dem offiziellen Store oder maßgeschneidert durch einen Shopify Expert. Als professioneller Webdesigner muss man seine gewohnte digitale Arbeitsumgebung nicht verlassen und kann auf ein gute Dokumentation und ein breites Netzwerk zurückgreifen.


Which method is right for you?Über den Autor: Manuel Hügel ist Shopify Experte und hilft E-Commerce Händlern durch gutes Design und performante Themes, Umsätze zu steigern und ihre Markenidentität nachhaltig zu festigen.

Starten Sie Ihren kostenlosen 14-tägigen Shopify-Test