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Traffic aber kein Umsatz? Wie du deinen Shop untersuchen und optimieren kannst

illustration of woman lifting up an online store to see why it isn't making sales

 

In der Anfangsphase eines Onlineshops ist es nicht ungewöhnlich, hunderte, ja tausende von Besuchern anzuziehen. Aber aus irgendeinem Grund bleiben die Verkäufe aus. 

Angenommen, du generierst bereits richtigen Traffic. Dann kann es sich wie die Lösung eines komplexen Rätsels anfühlen, wenn man herausfinden möchte, was genau diese potenziellen Kunden vom Kaufen abhält.

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die bei der Kaufentscheidung eines Kunden eine Rolle spielen – von so kleinen Details wie der Farbe deines „Jetzt kaufen“-Buttons bis hin zu so grundlegenden Aspekten wie der Gestaltung deiner Marken-Story

Wie bei jeder Diagnose musst du jede potenzielle Ursache objektiv bewerten, um die tatsächlichen Probleme zu identifizieren, bevor du sie dann beheben kannst.


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Tritt also einen Schritt von dem Onlineshop zurück, den du stundenlang mit so viel Herzblut aufgebaut hast, und stelle dir die folgenden Fragen:

  1. Ist deine Hauptnavigation einfach zu bedienen?
  2. Könntest du sekundäre Seiten in die Footer-Navigation verschieben?
  3. Ist dein visueller Markenauftritt professionell?
  4. Hat deine Homepage einen klaren Handlungsaufruf?
  5. Spricht dein Webseitentext dein Zielpublikum an?
  6. Sieht deine Website auch auf Mobilgeräten gut aus?
  7. Erscheint dein Unternehmen vertrauenswürdig?
  8. Legen Besucher Produkte in ihren Warenkorb?
  9. Verlassen Käufer ihren Warenkorb?
  10. Halten Preis oder Zahlungsoptionen sie vom Checkout ab?
  11. Sprichst du deine Website-Besucher mit Remarketing erneut an?
  12. Wie scrollen, klicken und suchen Besucher auf deiner Website?
  13. Was könnte dich sonst noch davon abhalten, Verkäufe zu generieren?

Navigiere in deinem Shop wie ein neuer Kunde

Deine Website wird nicht die erste Erfahrung sein, die deine potenziellen Kunden mit Online-Shopping machen.

So wie man erwartet, dass sich die Umkleidekabinen eines Bekleidungsgeschäfts im hinteren Teil des Ladens befinden, gibt es bestimmte Normen, die Benutzer von einer Website erwarten. Auch wenn einige offensichtlich erscheinen mögen, kann ein Fehltritt leicht zu Umsatzeinbußen führen.

Ist dein Hauptnavigationsmenü einfach zu benutzen?

In den meisten Fällen finden die Benutzer den Weg von deiner Homepage über deine Produktseite zum Checkout, indem sie deine Navigationsmenüs benutzen. Diese befinden sich in der Regel oben (die Header-Navigation) und unten (die Footer-Navigation) auf deiner Website. 


In den Header- und Footer-Menüs von Freeletics lassen sich die Prioritäten für Erstkäufer deutlich erkennen.

Schau dir die Beispiele von großen Online-Händlern wie Freeletics, Purelei und Volcom an. Hier wirst du schnell die gemeinsamen Elemente erkennen, an die die Kunden gewöhnt sind.

Lesetipp: Wusstest du, dass diese Shops mit Shopify verkaufen? Weitere Erfolgsgeschichten von Shopify-Händlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz findest du hier.

Die Navigationsmenüs im Header-Bereich enthalten oft einen Shop-Button, der normalerweise entweder zu einer Kategorieseite mit allen Produkten einer Marke oder zu einem Dropdown-Menü führt, um Produkte in weitere Kategorien wie Pullover, T-Shirts und Shorts zu sortieren.


Das Strumpfhosenunternehmen Hedoine hält seine Hauptnavigation aufgeräumt und einfach, mit einem Shop-Button, der zu einem detaillierteren Menü mit Kategorien führt.

Je nach deinem Unternehmen kannst du auch Links zu anderen Seiten einbauen, die für Kunden vor einem Kauf interessant sein könnten:

  • Über uns für Kunden, die mehr über dein Unternehmen oder deine Gründergeschichte erfahren möchten
  • Kontakt, damit Kunden dich bei Fragen oder Bedenken kontaktieren können
  • FAQ, um einige der häufigsten Fragen zu beantworten, die Kunden zu deinen Produkten haben 
  • Versand, damit die Kunden wissen, wie viel sie zum Kaufpreis addieren müssen 
  • Größenleitfaden, um Käufern bei der Auswahl der richtigen Größe zu unterstützen und deine Retouren zu reduzieren
    Five Skincare nimmt wichtige Seiten wie Über uns und einen Hautpflegeleitfaden in die Hauptnavigation auf, um Kunden beim Kennenlernen der Marke zu unterstützen.

Five hat auch in unserem Podcast vom Weg bis zur Marke berichtet. Hör hier rein!

Auch wenn sie unten auf deiner Website versteckt ist, nutzen Besucher häufig die Footer-Navigation, um mehr Informationen über ein Unternehmen zu erhalten. 

Solche Footer-Menüs sind ein weiteres bewährtes Verfahren für Onlineshops. Die hier gefundenen Links unterscheiden sich von denen in deinem Header-Bereich. Links zu sekundären Informationen wie deiner Rückgabe- und Umtauschrichtlinie, Kundenbewertungen, Datenschutz und Geschäftsbedingungen, gehören alle in die Fußzeile deiner Website und nicht in die Kopfzeile. 

Lesetipp: Welche rechtlichen Informationen du genau auf deine Seite bringen musst und am besten in den Footer packst, erklären wir hier.

Stelle sicher, dass sowohl deine Header- als auch Footer-Links korrekt funktionieren. Teste jeden einzelnen Link und stelle sicher, dass der Titel mit der verlinkten Seite übereinstimmt. Ein defekter oder falscher Link ist ein leicht zu behebender Fehler, der deinem Umsatz schaden könnte.

Ehrliche Bewertung deiner Homepage

Die Homepage deines Shops ist wie das Schaufenster eines physischen Geschäfts. Es muss deine Marke im besten Licht widerspiegeln und gleichzeitig die Kunden zum Betreten deines Shops und Einkaufen animieren.

Während das von dir gewählte Shopify-Theme eine große Rolle für das Erscheinungsbild deines Shops spielen wird, gibt es noch viele andere Faktoren zu berücksichtigen. 


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Ist dein visueller Markenauftritt professionell?

Deine Marke erscheint als das zentrale Element auf der Homepage deiner Website. Von der von dir gewählten Schriftart bis hin zu deiner Farbpalette wird alles von den Käufern herangezogen, um besser zu beurteilen, wer du als Unternehmen bist und ob sie bei dir kaufen sollten. Frage dich selbst:

  • Hast du ein professionelles Logo
  • Überzeugst du durch eine starke visuelle Markenidentität mit einheitlichen Farben und Schriften?
  • Sind deine Bilder von hoher Qualität und klar (vermeide verschwommene oder verpixelte Bilder)?
  • Sind deine Texte leicht zu lesen und, was noch wichtiger ist, zu überfliegen?

Glücklicherweise muss das Zusammensetzen dieser visuellen Elemente einer Marke nicht kompliziert sein. Selbst wenn du bereits ein Logo hast, kannst du mit Hatchful, dem kostenlosen Logo-Maker von Shopify, einen visuellen Leitfaden erstellen, den du auf den Rest deiner Website anwenden kannst.

using hatchful logo maker to choose complementary brand colors
Hatchful bietet dabei mehr als nur ein Logo. Du erhältst auch Zugang zu einer Farbpalette und Symbolideen, die du für die Markenbildung deines Onlineshops verwenden kannst.

Im Zweifelsfall kannst du die professionell ausgewählten Komplementärfarben deines Hatchful-Logos heranziehen und in deiner Shop-Verlage verwenden. Ziel sollte ein nahtloser Markenauftritt sein, der bei potenziellen Kunden Vertrauen erweckt. 

Dasselbe kann mit Produktfotografie erreicht werden. Deine Fotos werden von den Käufern zur Beurteilung der Qualität deiner Produkte verwendet, denn schließlich können sie diese nicht persönlich in Augenschein nehmen. Dementsprechend solltest du deinen Fotos Priorität einräumen. 

Wenn es um Lifestyle-Fotos geht, kannst du entweder deine eigenen Aufnahmen machen oder die kostenlosen professionellen Stockbilder verwenden, die auf Burst verfügbar sind. Die meisten Bilder auf Burst wurden für den E-Commerce-Bereich zusammengestellt. So wirst du hier wahrscheinlich etwas finden, dass zu deiner Marke passt. 

Lesetipp: Die besten Online-Fotobearbeitungs-Softwares und -Apps stellen wir dir hier vor.

food photos from burst stock photo site

Stockfotos sind auf Burst nach verschiedenen E-Commerce-Märkten und Nischen in Sammlungen organisiert.

Wenn deine aktuelle Website keine professionellen und sauber aussehenden Fotos verwendet, könnte dies potenzielle Kunden abschrecken. 

Hat deine Homepage einen überzeugenden Handlungsaufruf?

Genau wie ein Navigationsmenü können die richtigen Handlungsaufforderungen auf deiner Homepage helfen, den Kunden Orientierung zu geben und sie von dort bis zum Checkout zu leiten. Ein Handlungsaufruf ist eine starkes Textelement, das durch eine anklickbare Schaltfläche unterstützt wird. In Kombination sollen diese beiden Elemente die Aufmerksamkeit deiner Website-Besucher erregen und sie zum Handeln animieren.

E-Commerce-Shops platzieren ihren Haupthandlungsaufruf normalerweise auf ihrem Homepage-Banner. Das Hauptbanner fällt dem Kunden in der Regel zuerst ins Auge und wird verwendet, um für das meistverkauftes Produkt oder die überzeugendste Kategorie zu werben. 

Die Yoga-Marke Lotuscrafts hat alle notwendigen Elemente eines starken Homepage-Banners auf ihrer Website:


Die Homepage von Lotuscrafts enthält einen nachdrücklichen Handlungsaufruf und eine zentrale Botschaft, die auf dem Banner der Website kommuniziert wird.

Das Banner auf der Homepage steht im Mittelpunkt und enthält eine klare Botschaft, welche das Publikum direkt anspricht und dazu anregt, sich zum Einkaufen durchzuklicken. Wenn deine Homepage kein starkes Banner-Bild hat oder sie auf den ersten Blick zu viele konkurrierende Botschaften enthält, könntest du deine Besucher verwirren und dadurch verlieren. 

Wenn du für eine sekundäre Botschaft werben möchtest (wie z. B. kostenlosen Versand oder einen Preisnachlass auf bestimmte Artikel) sollte dies im Rahmen einer Ankündigungsleiste vorgenommen werden. Ankündigungsleisten werden in der Regel ganz oben auf deiner Website und mit eher kleinem Text angezeigt, um nicht mit dem Hauptbanner zu konkurrieren.

Lesetipp: 13 Wege, um deine Conversion Rate durch gute Handlungsaufforderungen zu steigern, lernst du hier.


STRONG Cosmetics bewirbt auf seiner Homepage eine sekundäre Botschaft durch eine subtile Ankündigungsleiste.

Die Ankündigungsleiste von STRONG lenkt nicht vom Banner-Bild der Marke ab. Sie weist die Kunden jedoch darauf hin, dass man zu jeder Bestellung ein Geschenk dazu erhält. Wenn du solche Sonderangebote über eine Ankündigungsleiste in deine Homepage integrierst, kannst du einen sekundären Handlungsaufruf (z. B. ein Angebot, das sich an preisbewusste Käufer wendet) in den Fokus rücken. 

Spricht dein Webseitentext dein Zielpublikum an?

Ein weiteres wichtiges Element jeder guten Homepage ist der Text, der die Besucher überzeugen und zum Einkaufen animiert.

Deine Texte sollten überzeugend und auf den Punkt sein. Unnötig lange Sätze oder große Absätze können dazu führen, dass Benutzer das Interesse an deinem Angebot verlieren. Die meisten großen Online-Händler neigen dazu, ihre Homepage-Texte auf ein Minimum zu beschränken.


Die gekürzte Version einer Über uns-Seite auf der Homepage der Schmuckmarke Purelei.

Selbst beim Erzählen ihrer Markengeschichte hält die Schmuckmarke Purelei ihren Homepage-Text kurz, knapp und bündig. Benutzer, die mehr erfahren möchten, werden zum Aufrufen der Über-uns-Seite animiert. Das Unternehmen ist jedoch darauf bedacht, die Homepage nicht mit seiner ganzen Entstehungsgeschichte zu überladen. 

Einer der häufigsten Fehler beim Verfassen von Website-Texten ist es, dabei nicht sein ideales Zielpublikum vor Augen zu haben. Idealerweise sollte dein Zielkunde auf deiner Homepage landen und sagen: „Diese Website ist für mich.“

Wenn dein Homepage-Text den Anspruch hat, mit allen zu sprechen, dann wir er letztlich niemanden ansprechen.

Beim Online-Verkauf geht es um Vertrauen, und nichts sieht so unprofessionell aus wie ein grober Tippfehler auf der Homepage einer Website. Selbst wenn du deine eigene Website Korrektur gelesen hast, lohnt es sich, einen guten Freund hinzuziehen oder sogar einen Texter von Upwork zu beauftragen, um deine Texte zu optimieren. 

Lesetipp: Welche Fehler du beim Schreiben von Werbetexten vermeiden solltest, liest du hier.

Sieht deine Website auch auf Mobilgeräten gut aus?

Das Problem bei der Fehlerbehebung auf deiner eigenen Website besteht darin, dass du sie wahrscheinlich nicht auf dem gleichen Bildschirm wie deine potenziellen Kunden betrachtest. Der größte Teil des Website-Traffics im E-Commerce kommt heute von mobilen Geräten, auf denen deine Website ganz anders aussehen kann als auf dem Desktop.

Dementsprechend solltest du deine Homepage auf deinem Smartphone sowie auf jedem anderen dir zur Verfügung stehenden Gerät prüfen. So kannst du sicherstellen, dass sie auf allen Geräten gut aussieht und einwandfrei funktioniert. 

Wenn du keinen Zugriff auf gängige Geräte wie Android-Handys oder iPhones hast, kannst du alternativ das Inspektions-Tool deines Browsers verwenden. Damit kannst du deine Website so anzeigen lassen, wie sie auf verschiedenen Geräten aussehen würde:


Klicke mit der rechten Maustaste auf deinen Shop und wähle „Untersuchen“ (Inspect). Auf diese Weise kannst du dir den Code deines Shops anzeigen lassen. Hier kannst du zwischen verschiedenen Ansichten wechseln. Bei einigen Browsern musst du möglicherweise erst die Developer-Tools aktivieren.

Erscheint dein Unternehmen vertrauenswürdig?

Der Aufbau von Kundenvertrauen kann eine Herausforderung sein. Dies gilt insbesondere dann, wenn du noch keine Verkäufe hast. Es ist jedoch ein notwendiger Schritt, um Website-Besucher in echte Kunden zu verwandeln. Da dich deine Besucher nicht persönlich kennenlernen können, musst du dafür sorgen, dass deine Website einladend ist und jedem Besucher ein Gefühl der Sicherheit vermittelt.

Wie vertrauenswürdig ist dein Shop? Die Checkliste für mehr Kundenvertrauen gibt's hier!

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, dies zu gewährleisten.

1. Live mit Kunden chatten 

Auch wenn du nicht physisch in deinem Shop anwesend bist, kannst du dich dennoch vorstellen und mit jedem Besucher über Live-Chat eine persönliche Verbindung aufbauen. Eine solche Live-Chat-Funktion kannst du deiner Website mithilfe von Apps wie Shopify Chat und Tidio oder über Facebook Messenger hinzufügen.

live chat example

Im Live-Chat kannst du Besucher begrüßen, während sie sich noch umsehen, und alle Fragen zu deine Produkten beantworten. Einige Live-Chat-Apps können sogar mit automatischen Nachrichten und Antworten als Chatbot programmiert werden. So bleibst du auch außerhalb der Geschäftszeiten erreichbar, sodass Besucher rund um die Uhr Fragen stellen können. 

Lesetipp: Einen Guide für den erfolgreichen Einsatz von Live-Chats findest du hier.

2. Beziehungsaufbau über Social Media

Der Social-Media-Auftritt ist eine entscheidende Komponente der Online-Präsenz einer Marke. Wenn deine Website-Besucher dich nicht auf Instagram entdeckt haben, ist es wahrscheinlich, dass sie sich die Social-Media-Profile deiner Marke irgendwann im Verlauf Ihrer Entscheidungsfindungsphase ansehen werden.

Du musst zwar nicht auf jeder Plattform sein, aber zumindest dort eine Präsenz haben, wo sich deine (potenziellen) Kunden aufhalten. Dies erfordert, dass du deine Social-Media-Profile regelmäßig inhaltlich aktualisierst. So kannst du zeigen, dass dein Unternehmen aktiv ist. Gleichzeitig solltest in Kommentaren oder sogar per Direktnachricht mit deinen Kunden interagieren. 


Shape Republic teilt regelmäßig Community-Fotos auf seinem Instagram-Konto, das über 1.100 Beiträge und fast 86.000 Follower umfasst.

Wenn du beispielsweise über ein starkes Instagram-Konto verfügst, solltest du die Einbettung einer Instagram-Galerie auf deiner Website in Erwägung ziehen. Damit lässt sich deine Social-Media-Präsenz effektiv in deinen Onlineshop integrieren.

3. Finden und Teilen benutzergenerierter Inhalte 

Wenn du keine Kundenfotos oder Bewertungen hast, die du für deinen Shop oder dein Marketing nutzen kannst, könntest du dein Produkt im Austausch gegen Benutzerfotos oder Rezensionen an Freunde, Familie oder Influencer verschenken. Du kannst auch einen Wettbewerb oder ein Giveaway durchführen, bei dem die Teilnahme auf der Erstellung von Inhalten basiert, die du dann anschließend teilen kannst.

Diese Bilder können in Anzeigen, auf deiner Website oder in deinen Social-Media-Profilen verwendet werden, was sie wiederum zu einem wertvollen Instrument beim Aufbau von Kundenvertrauen macht.

Lesetipp: Wie du Kunden überzeugst, Content für dich zu erstellen, erklären wir hier.

4. Entwicklung deiner Story und deren Kommunikation an Kunden

Menschen kaufen gerne von Menschen. Das ist ein Vorteil, den du gegenüber großen Handelsketten hast. Wenn deiner Marke dieses persönliche Element fehlt, solltest du in Erwägung ziehen, deine Geschichte oder Mission in deine Homepage oder deine „Über uns“-Seite zu integrieren. So kannst du mit neuen Besuchern in Kontakt treten und sie eher dazu bewegen, dir eine Chance zu geben. 

Studiere deine Daten, um zu sehen, wo du Kunden verlierst

Wenn du dich vergewissert hast, dass deine Website die wichtigen Elemente aufweist, nach denen die meisten Käufer bei der Bewertung einer Marke suchen, solltest du dir die Daten deiner Website genauer ansehen. 

Jeder Shop ist anders. So kann die Durchsicht deiner Analytics bestimmte Bereiche aufzeigen, in denen deine Benutzer Schwierigkeiten haben. Diese Daten findest du in deinem Shopify-Dashboard oder über Google Analytics.

shopify analytics dashboard

Das Statistik-Dashboard von Shopify zeigt wichtige Kennzahlen wie die Conversion-Rate deines Shops.

Der prozentuale Anteil der Website-Besucher, die es bis in die Kaufphase schaffen, wird als deine Conversion-Rate bezeichnet. Auch wenn deine allgemeine Conversion-Rate wichtig ist, hilft dir die Aufschlüsselung in einzelne Meilensteine wie „in den Warenkorb gelegt“ und „Checkout erreicht“ dabei, bestimmte Abbruchspunkte zwischen dem ersten Besuch und dem finalen Checkout zu identifizieren. 

Lerne die wichtigsten E-Commerce-Kennzahlen hier kennen.

Legen Besucher Produkte in ihren Warenkorb?

Wenn du dir anschaust, wie viele deiner Besucher Produkte in ihren Warenkorb legen, kannst du leichter etwaige Änderungen bewerten, die du möglicherweise an deinem Shop vornehmen musst. 

Schaue dir die Conversion-Rate deines Onlineshops in deinem Statistik-Dashboard an, um zu sehen, wie viele Besucher deine Produkte in ihren Warenkorb legen.

shopify online store conversion rate breakdown

Wenn Besucher keine Produkte in ihren Warenkorb legen, solltest du Folgendes in Betracht ziehen:

      • Präsentation einer Vielzahl von Fotos zum Stöbern
      • Erhöhen der Größe oder Ändern der Farbe deiner „In den Warenkorb“-Schaltfläche
      • Sicherstellen, dass die „In den Warenkorb“-Schaltfläche sowohl auf der Desktop- als auch auf der Mobilversion deiner Website leicht zu finden ist 
      • Entfernen unnötiger oder langer Produkttexte, was deine „In den Warenkorb“-Schaltfläche zu weit nach unten drückt
      • Verwendung von Aufzählungspunkten, Fettdruck und anderen Formatierungsoptionen, um das Überfliegen deiner Produktseite zu erleichtern

Die „In den Warenkorb“-Schaltfläche auf der Produktseite von Tastemaker ist groß und auffällig und selbst in der mobilen Version sofort sichtbar. 

Verlassen Käufer ihren Warenkorb?

Ein Bereich, in dem die Conversion-Rates am häufigsten in Mitleidenschaft gezogen werden, ist die Kennzahl abgebrochene Warenkörbe. In Shopify kannst du diese Kennzahl im Bereich Abgebrochene Warenkörbe einsehen.

Glücklicherweise gibt es mehrere Möglichkeiten zur Rückgewinnung abgebrochener Warenkörbe und die Benutzer wieder auf deine Website zu bringen, um ihren Kauf abzuschließen. 

Hier sind einige der effektivsten Möglichkeiten, abgebrochene Warenkörbe zu reduzieren:

      • Passe deine E-Mails nach abgebrochenen Warenkörben an, entweder innerhalb von Shopify oder über eine E-Mail-Marketing-Plattform 
      • Erwäge, deine E-Mails nach abgebrochenen Warenkörben mit einem Rabatt-Code zu ergänzen, um verlorene Umsätze wiederzugewinnen und deine Conversion-Rate zu verbessern. 
      • Sende mehrere E-Mails nach abgebrochenen Warenkörben, die in einer automatisierten Sequenz versendet werden. Das wird dir mehr Möglichkeiten geben, Kunden zum Abschluss ihres Kaufs zu bewegen.
      • Ziehe in Erwägung, die Seite „Warenkorb überprüfen“ zu entfernen. Setze stattdessen einen Slideout-Warenkorb mit einer Schaltfläche ein, der die Kunden sofort zur Kasse führt, nachdem sie Produkte in den Warenkorb gelegt haben.
      • Füge deiner Produktseite mithilfe eines dynamischen Checkouts eine „Jetzt kaufen“-Schaltfläche hinzu. Damit können sich Kunden direkt zum Checkout begeben, wenn sie zum Kauf bereit sind.
customize your shopify theme to add dynamic checkout
Durch die Eliminierung unnötiger Schritte im Kaufprozess kannst du deine Conversion-Rate verbessern und mehr Website-Besucher zu echten Käufern machen. . 

Halten Preis oder Zahlungsoptionen Kunden vom Checkout ab?

Wenn deine Conversion-Rate von der Produktseite bis zum Checkout hoch ist, du aber am letzten Punkt des Einkaufsprozesses Käufer verlierst, musst du möglicherweise Folgendes tun:

      • Bewerte deine Preise und Versandkosten neu, um sie für Käufer attraktiver zu machen.
      • Schaffe einen Schwellenwert für kostenlosen Versand, um Käufer zum Kauf zu animieren. 
      • Biete eine größere Auswahl an Versandtarifen, vom preiswerten Standardversand bis hin zu einer teureren Expressvariante. 
      • Biete deinen Kunden mehr Möglichkeiten für die Bezahlung am Checkout, indem du mobile Zahlungsoptionen wie PayPal, Apple Pay oder Google Pay hinzufügst.
      • Biete Neukunden einen Rabatt-Code für den Erstkauf über eine Pop-up-App wie Privy an, den sie dann während des Checkouts anwenden können. 

Tiny Boon bietet einen Rabatt-Code an, der am Checkout angewendet werden kann, sofern man sich vorher für den Newsletter anmeldet.

Je einfacher du den Bezahlvorgang gestalten kannst, desto größer ist die Chance, deine Conversion-Rate zu erhöhen. Wenn die Kunden es bis zu diesem letzten Schritt auf deiner Einkaufsreise schaffen, liegt es an dir, das Checkout-Erlebnis möglichst reibungslos zu gestalten. 

Sprichst du deine Website-Besucher mit Remarketing erneut an?

Eines darf man nicht vergessen: Nicht alle Verbraucher sind beim ersten Besuch in einem Shop bereit, einen Kauf zu tätigen. Je nach Produkt und Preispunkt kann ihre Entscheidung mehrere Besuche in deinem Shop, mehr Zeit und weitere Überlegungen erfordern. 

Remarketing richtet sich an frühere Website-Besucher auf Basis ihrer vorherigen Handlungen, so z. B. das Verlassen eines Warenkorbs oder das Durchsuchen einer bestimmten Produktseite. Es ist eine effektive Strategie, um deine Marke bei Website-Besuchern präsent zu halten, die noch nicht zum Kauf bereit sind.

Remarketing erfolgt in der Regel in Form von E-Mail-Marketing (z. B. Versand eines Rabatt-Codes an Käufer, die ihren Warenkorb abgebrochen haben) oder durch die erneute Ansprache von Besuchern mit bezahlten Anzeigen (Retargeting). 

Trotz eines gewissen Einrichtungsaufwands ist das Retargeting eine leistungsstarke Form der Werbung. Damit kann Besuchern dynamisch Werbung für die Produkte gezeigt werden, die sie auf deiner Website angesehen haben. Eine der beliebtesten Möglichkeiten, Kunden erneut per Retargeting anzusprechen, sind Facebook-Werbeanzeigen. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du deine eigenen Kampagnen erstellen kannst.

Wie scrollen, klicken und suchen Besucher auf deiner Website?

Wenn nicht sofort klar ist, wo die Kunden Schwierigkeiten haben, deine Marke oder dein Produkt zu verstehen, solltest du dir aufgezeichnete Sitzungen mit tatsächlichen Nutzern ansehen. Dies kann mit Hotjar oder Lucky Orange umgesetzt werden, zwei Apps, die Aufzeichnungen von Sitzungen auf deiner Website erstellen, die du dann als Videos ansehen kannst. 

hotjar heatmap

Hotjar bietet die Möglichkeit, aufgezeichnete Videos von Benutzern anzusehen, die auf deiner Website einkaufen.

Zu sehen, wie jemand nicht das finden kann, was er sucht, oder nicht in der Lage ist, durch deine Website zu navigieren, ist eine ernüchternde Lektion in Sachen Benutzererfahrung. Hotjar erstellt auch „Heatmaps“, die dir zeigen, wo die meisten Kunden klicken und ihren Besuch abrechen. Diese Erkenntnisse können dir wiederum ermöglichen, den Weg zum Checkout zu planen und zu optimieren.

Um zu verstehen, wo deine Benutzer sich verzetteln könnten und was deiner eigenen Hauptnavigation fehlt, solltest du die Suchfunktion auf deiner Website aktivieren. Sobald du eine Suchleiste auf deiner Homepage hast, kannst du deinen Shopify-Bericht für die häufigsten Suchanfragen (Top Onlineshop-Suchen) nutzen. Dieser Bericht gibt dir einen Einblick in die Gedanken deiner Kunden und eine Vorstellung davon, was sie auf deiner Website nur schwer finden können. 

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Der Bericht „Top Onlineshop-Suchen“ findet sich in der Kategorie „Verhalten“ deiner Shopify-Berichte und kann dir zeigen, wonach deine Kunden suchen.

Das Hinzufügen beliebter Suchbegriffe zu deinem Hauptmenü kann die Navigation in deinem Shop erleichtern und deine Conversion-Rate verbessern. 

Was könnte dich sonst noch davon abhalten, Verkäufe zu generieren?

Ein Blick auf die Daten deiner Website kann schnell die Hindernisse aufdecken, durch die potenzielle Verkäufe verhindert werden. Gleichzeitig kann die Beachtung der von den meisten E-Commerce-Marken verwendeten Best Practices dazu beitragen, dein Gesamterlebnis im Shop zu verbessern. Wenn du von deiner Geschäftsidee überzeugt bist, sind diese kleinen Änderungen oft das, was du brauchst, um deine ersten Umsätze zu erzielen.

Falls deine Bemühungen in Sachen Traffic-Konvertierung immer noch keine Früchte tragen, solltest du dich Folgendes fragen:


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In diesem Ebook stellen wir 12 Produkte vor, die absolut im Trend liegen und die du im Jahr 2021 unbedingt verkaufen solltest.


      • Hast du versucht, dich auf eine Nische zu konzentrieren?
      • Generierst du qualitativ hochwertigen Traffic?
      • Erfasst du E-Mails, um Interessenten in Kunden zu wandeln?
      • Hast du andere (z. B. die Shopify-Community) um Feedback gebeten?      

Denke daran, dass dein Shop immer ein fortlaufendes und sich stetig entwickelndes Projekt sein wird. Indem du deine Leistung regelmäßig überprüfst, wirst du sie im Laufe der Zeit verbessern können. 

Illustration von Rose Wong


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Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchtest du einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies bitte zuerst diesen Leitfaden.