Der Shopify Blog

Print-on-Demand: Ohne großes Risiko selbst gestaltete T-Shirts, Bücher und mehr verkaufen

print on demand services

Ob Sie Künstlerin, Schriftsteller, Designer oder Unternehmerin sind, physische Produkte können der perfekte Weg sein, um mit Ihrer Kreativität Geld zu verdienen.

Von T-Shirts bis hin zu Postern, Rucksäcken und Büchern – Sie können Alltagsprodukten Ihren eigenen originellen Stil verleihen und sie online verkaufen. Wenn Sie allerdings den traditionellen Weg des Einkaufens und Haltens Ihres eigenen Inventars gehen, können Sie auf unzähligen Produkten sitzen bleiben, die sich nicht verkaufen lassen.

Print-on-Demand-Services bieten eine attraktive Möglichkeit, Zeit, Investitionen und Risiken im Zusammenhang mit der Bestandsverwaltung zu umgehen. Mit dieser Strategie können Sie zu einem Bruchteil der Kosten von der Erstellung zum Verkauf kundenspezifischer Produkte übergehen.

Was ist Print-on-Demand und wie funktioniert es?

Print-on-Demand ist ein Prozess, bei dem Sie mit einem externen Lieferanten zusammenarbeiten. Ziel ist es dabei, White-Label-Produkte (wie Baseballmützen oder Tragetaschen) mit Ihren eigenen Designs individuell zu gestalten und sie dann auftragsbezogen unter Ihrer eigenen Marke zu verkaufen.

Das bedeutet, dass Sie für das Produkt erst bezahlen, nachdem Sie es tatsächlich verkauft haben. Damit ist es nicht mehr notwendig, selbst in großen Mengen zu einzukaufen oder Lagerbestände zu halten.

Außerdem werden bei Print-on-Demand alle Abläufe nach dem Verkauf - vom Druck bis zum Versand - ebenfalls von Ihrem Lieferanten übernommen. Sobald Sie alles eingerichtet haben, braucht es nur noch einige wenige Klicks, um eine eingegangene Bestellung zu verarbeiten.

Mit Print-on-Demand-Services können Sie Folgendes tun:

  • Testen einer Geschäftsidee oder einer neuen Produktlinie für ein bestehendes Business ohne die mit dem Einkauf von Inventar verbundenen Risiken.
  • Monetarisieren eines von Ihnen aufgebauten Publikums. Print-on-Demand ist eine gute Option, wenn Sie ein YouTuber, Karikaturist oder Social-Media-Influencer sind, der seine Zeit lieber mit der Kreation von Inhalten anstatt dem Ausführen von Bestellungen verbringen möchte.
  • Kreation origineller Produkte für eine Kundennische. Zum Beispiel Kleidung für Personen, die sich für Videospiele begeistern.
  • Einfaches Drucken von Einzelstücken – T-Shirts, Bücher, Schuhe, Taschen, Wandkunst, Handytaschen, Uhren, Laptop-Taschen, Tassen und vieles mehr. Sie können solche Produkte als Geschenk versenden oder für sich selbst und Ihr Team behalten.

    Die Vor- und Nachteile von Print-on-Demand

    Mit Print-on-Demand-Websites kann ein Geschäft auf der Grundlage eines Dropshipping-Modells aufgebaut werden, bei dem die Produkte und der Versand komplett von einem Drittanbieter abgewickelt werden. Es ist eine der bequemsten Möglichkeiten, Produkte zu beziehen oder ein Online-Business zu starten. Bevor Sie loslegen, sollten Sie sich jedoch mit den Vorteilen und Einschränkungen vertraut machen.

    Vorteile

    • Schnelle Kreation von Produkten: Sobald Sie das Design haben, können Sie das Produkt erstellen und es in wenigen Minuten zum Verkauf anbieten.
    • Der Versand wird übernommen: Sie müssen sich keine Gedanken um Versand und Fulfillment machen, da dies jetzt in den Händen Ihres Lieferanten liegt. Nach dem Verkauf sind Sie nur noch für den Kundenservice verantwortlich.
    • Niedrige Investitionskosten, geringeres Risiko: Sie besitzen kein physisches Inventar. Damit ist es einfacher, Produkte in Ihr Angebot aufzunehmen oder zu entfernen, Ideen zu testen oder sich neu zu positionieren.

    Nachteile

    • Geringere Margen: Ihre Stückkosten sind dabei naturgemäß höher als bei einem Großeinkauf. On-Demand-Produkte können zu geringeren Gewinnen führen, was von Ihrer Preisgestaltung und Art der Neukundengewinnung abhängig ist.
    • Weniger Kontrolle über Versand: Das Thema Versandkosten kann kompliziert werden, da sie oft je nach Produkt variieren. Wenn Sie ein einmaliges Unboxing-Erlebnis schaffen möchten, sind Ihre Optionen möglicherweise beschränkt.
    • Begrenzte Individualisierung: Ihre Fähigkeit, Produkte individuell anzupassen, hängt vom Hersteller und dem Produkt ab. Wenn Sie die Individualisierung von Produkten in Betracht ziehen, müssen Sie die Basiskosten, die Anpassungsoptionen, die Drucktechniken und die verfügbaren Größen abwägen.

    Print-on-Demand-Services zur Erstellung individueller Produkte

    Während viele Print-on-Demand-Services auf den ersten Blick ähnlich erscheinen mögen, sollten Sie bei der Auswahl genau abwägen. Wichtige Faktoren bei Ihrer Entscheidung sind z. B. die gewünschten Produkte, wohin Sie diese versenden werden oder die Verkaufspreise, zu denen Sie anbieten möchten.

    So können z. B. niedrige Basiskosten für ein Produkt einen Service zu einer naheliegenden Wahl machen. Ganz anders sieht es dann aber aus, wenn Sie erkennen, dass der Versand mit der günstigsten Versandoption ganze 21 Tage in Anspruch nehmen würde.

    Recherchieren Sie also gründlich, wenn Sie verschiedene Plattformen für Ihr Business bewerten. Um Ihnen ein wenig unter die Arme zu greifen, haben wir einen kurzen Überblick über einige der beliebtesten Dienste zusammengestellt, die eine Vielzahl von Szenarien abdecken. Alle diese Dienste lassen sich kostenlos einrichten (Sie bezahlen nur, wenn Sie ein Produkt bestellen). Außerdem lassen Sie sich mühelos in Shopify integrieren.

    Diese Liste ist jedoch keineswegs vollständig. Weitere Optionen für Print-on-Demand finden Sie im Shopify App Store.

    Template Icon

    Kostenloses Ebook: Die besten Apps für Onlineshops

    In diesem Ebook stellen wir Apps und Integrationen vor, die für Online-Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz unerlässlich sind.

    Holen Sie sich das Ebook!

    1. Printful

    Printful (Shopify-App) ist eine beliebte Wahl unter Print-on-Demand-Diensten. Für Printful spricht eine große Auswahl an Produkten und Marken (Gildan, American Apparel, etc.), einfach zu bedienende Mockup-Generatoren und die Möglichkeit, das Auspacken durch Aufkleber, Beipackzettel und individuelle Notizen mit dem eigenen Branding aufzuwerten.

    Insbesondere für Bekleidungsprodukte bietet Printful eine Reihe von Drucktechniken an. Hier sind einige, die Sie kennen sollten:

    • Direct to Garment: Aufdruck direkt auf das Material, was sich besonders für einfachere Designs (z. B. witzige T-Shirts) eignet. Es können hierbei allerdings nur bestimmte Bereiche des Produkts bedruckt werden.
    • Cut and Sew: Auch manchmal als sogenannter "Allover-Print" bekannt. Das Kleidungsstück wird für eine maximale Abdeckung in Stücken bedruckt und anschließend zusammengenäht, um so einen nahtlosen Druck über das gesamte Stück zu erhalten. Während die Basiskosten hierbei möglicherweise höher sind, können Sie so ein hochwertigeres Produkt erstellen, das Sie für einen höheren Preis anbieten können. Dies ist nicht mit dem "Sublimationsdruck" zu verwechseln, der eine weniger genaue, aber wirtschaftlichere Methode ist, um solch einen "Allover-Print"-Effekt zu erreichen.
    • Embroidery (Stickerei): Die Stickerei ist vielleicht die komplexeste Drucktechnik, denn das Endprodukt ist eigentlich ein Fadenmuster mit 3D-Effekt. Dies ist am besten für einfache Designs, die nur eine Handvoll Farben umfassen. Auch für Produkte wie Mützen und Kappen, die traditionell mit bestickten Designs versehen sind, eignet sich dieses Verfahren optimal.

    Sie sollten auch darauf achten, wie sich zusätzliche Individualisierungen auf den Preis auswirken. Der Druck auf die Ärmel bedeutet in der Regel eine geringe Gebühr, die zusätzlich zu den Basiskosten anfällt.

    Neben Kleidung bietet Printful auch Tassen, Kissen, gerahmte Poster, Strandtücher, Schürzen und mehr.

    printful print on demand service for t-shirts and other products

    2. Lulu Xpress

    Lulu ist eine Selfpublishing-Plattform für den Druck und Vertrieb eigener Bücher und E-Books.

    Lulu Xpress (Shopify-App) ist deren Print-on-Demand-Angebot. Die Plattform ermöglicht es Ihnen, aus einer großen Auswahl an Buchformaten, Bindungsarten und Seiten-/Druckqualitätsstufen auszuwählen, um Ihr eigenes Buchprodukt zu erstellen.

    Obwohl es keinen integrierten Editor für die Gestaltung Ihres Buches gibt, bietet Lulu Xpress herunterladbare Vorlagen für den Einstieg. Es verfügt sogar über einen transparenten Preisrechner, mit dem Sie Ihr Projekt einschließlich verschiedener Versandoptionen kalkulieren können.

    Wenn Sie in großen Mengen bestellen möchten, können Sie auch von verschiedenen Rabatten profitieren.

    lulu print on demand service for books

    3. Gooten

    Wie Printful bietet auch Gooten (Shopify App) eine breite Palette von Produkten, die Sie individuell gestalten können. Im Katalog von Gooten finden sich auch einige einzigartige Artikel, wie z. B. Kalender und Hundebetten.

    Da Gooten jedoch ein internationales Netzwerk von Anbietern für den Druck seiner Produkte nutzt, gibt es auch in Bezug auf Qualität und Versand viel mehr Unterschiede zwischen den einzelnen Artikeln. Im Gegenzug bedeutet dies jedoch, dass Sie wahrscheinlich auch niedrigere Produkt- und Lieferpreise geboten bekommen werden.

    Gooten verfügt auch über ein intuitives Bildbearbeitungsprogramm, das Ihnen einen guten Eindruck davon Ihres Endprodukts vermitteln wird.

    gooten print on demand service for a wide range of products

    4. Printify

    Printify (Shopify-App) ist ein weiterer Print-on-Demand-Service mit der üblichen Auswahl an T-Shirts und Hoodies.

    Das Besondere an Printify ist, dass dessen internationales Lieferantennetzwerk eine Reihe von einzigartigen White-Label-Produkten ermöglicht, die Sie sonst nirgendwo finden werden, so z. B. Schmuck, Uhren, Schuhe und Wasserflaschen. Tatsächlich bietet die Plattform über mehr als 200 bedruckbare Produkte.

    Während Printify kostenlos genutzt werden kann, gibt es auch ein Premium-Abonnement, das Ihnen für $29 pro Monat 20% Rabatt auf alle Produkte gewährt. Dies ist eine gute Option, wenn Sie später expandieren und Ihre Gewinnspannen optimieren möchten.

    printify print on demand service for t-shirts, jewelry, and moreGestaltung von Produkten, ohne Designer zu sein

    Es versteht sich von selbst, dass Design eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung erfolgreicher Print-on-Demand-Produkte spielt. Sie müssen aber kein Vollzeitdesigner sein, um attraktive und originelle Designs zu finden. Es gibt viele Möglichkeiten, Ihre eigenen Designs in Auftrag zu geben oder zu erstellen. Sie müssen nur einige wichtige Konzepte verstehen, die Ihnen eine effektive Zusammenarbeit mit Designern ermöglichen.

    Zunächst müssen wir über die Vorbereitung Ihrer Druckdatei sprechen. Wenn Sie mit Designern zusammenarbeiten, sollten Sie angeben, dass Ihr Design zum Drucken bestimmt ist. Dies sagt ihnen, dass die Datei idealerweise 300 digitale Pixel pro Zoll (DPI oder PPI) aufweisen, einen transparenten Hintergrund haben und andere Nuancen des Designs für den Printbereich berücksichtigen sollte.

    Beachten Sie, dass sich die Spezifikationen der Druckdatei je nach Drucker und verwendeter Drucktechnik ändern. Im Zweifelsfall senden Sie dem Designer die Druckspezifikationen für das jeweilige Produkt und alle relevanten Druckrichtlinien, damit er den vollständigen Kontext des Auftrags versteht.

    Die Designs, die Sie hochladen, sollten groß genug für den Druckbereich des eigentlichen Produkts sein (oder größer). Das Vergrößern eines kleineren Bildes wird höchstwahrscheinlich zu einem Qualitätsverlust führen. Wenn Sie keinen Zugriff auf Photoshop haben, können Sie Pixlr (kostenlos) oder eines dieser Bildbearbeitungswerkzeuge verwenden.

    Designideen und Designerinnen finden

    Im besten Fall sind Sie selbst Designerin oder kennen einen, mit dem Sie gut zusammenarbeiten können. Aber lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie nicht sofort ein Designtalent für Ihr Projekt aus dem Hut zaubern können. Dafür ist Outsourcing da.

    Sie können Designer auf Plattformen wie Behance, 99 Designs oder anderen Websites für Freelancer finden. Solange sie klare Anweisungen geben, werden Ihnen die hier gelisteten Designer brauchbare Ergebnisse liefern. Klarheit und Kontext sind für jedes Designprojekt essenziell. Mit den nachfolgenden Tipps stellen Sie von Anfang die Weichen auf Erfolg:

    • Beschreiben Sie Ihre Zielgruppe. Sagen Sie Ihrem Designer, wofür das Design gedacht ist und wer Ihr Publikum ist. Zeigen Sie ihm auch Ihre Website, sofern Sie bereits eine haben.
    • Erklären Sie klar und deutlich, was Sie erwarten. Verwenden Sie Ihren anfänglichem Pitch und die nachfolgenden Überarbeitungen (Sie sollten mindestens eine oder zwei erhalten), um Ihr Ziel und die zu befolgenden Vorgaben deutlich zu kommunizieren. Versuchen Sie auch, in jeder Phase des Projekts konkretes Feedback zu geben.
    • Liefern Sie Beispiele als Inspiration. Geben Sie Ihrem Designer eine Referenz als Basis für das Design an die Hand oder verweisen Sie auf frühere Arbeiten, die Ihnen gefallen haben.

    Es gibt viele talentierte Designer da draußen. Sie sollten also in der Lage sein, jemanden zu finden, der Ihre Ideen zum Leben erwecken kann. Der knifflige Teil ist es, herauszufinden, was Sie überhaupt gestalten wollen.

    Dies wird natürlich von Ihrer Zielgruppe für das Produkt abhängen. Sie können sich aber auch an verschiedenen Stellen Inspiration für Ihre Designs holen:

    Sie können nach Inhalten, Botschaften oder Stilen suchen, die bereits gut bei Ihrer Zielgruppe ankommen. So können Sie Ideen sammeln, die es wert sind, verfolgt zu werden. Achten Sie nur darauf, dass Sie die Arbeit von jemand anderem nicht verletzen.

    Auch die sozialen Medien sind ein großartiger Ort, um Ihre Ideen zu testen. Wenn Sie das Internet zu Ihrer Fokusgruppe machen möchten, versuchen Sie Folgendes:

    • Posten Sie in Ihrem persönlichen Netzwerk auf Facebook oder in Gruppen
    • Holen Sie Feedback über die Aufkleber für Umfragen und Fragen von Instagram ein
    • Teilen Sie eine Rohfassung Ihrer Designidee in einem entsprechenden Subreddit

      Wie ein Startup aus Esslingen über Social Media Kundenmeinungen einholt und neue Produkte entwickelt, lesen Sie hier.

      Tipps für den Start eines Print-on-Demand-Business

      Die Verwendung eines Print-on-Demand-Service ist vielleicht einfacher als die Verwaltung Ihres eigenen Inventars. Allerdings gibt es bei diesem Ansatz auch einige Besonderheiten, die Sie beachten sollten. Glücklicherweise gibt es für die meisten damit verbundenen Herausforderungen kreative Lösungen.

      1. Immer Muster bestellen

      Wenn Sie Print-on-Demand-Services für den Online-Verkauf nutzen, ist die Qualitätssicherung unerlässlich. Es ist immer möglich, dass etwas auf dem Weg vom Design auf Ihrem Bildschirm bis zu Ihrem finalen Druckprodukt etwas verloren geht. In solchen Fällen können Sie sich jedoch einfach an den Kundendienst Ihres Lieferanten wenden, um Ratschläge zur Behebung von Problemen zu erhalten.

      Sie sollten sicherstellen, dass Ihr physisches Produkt so aussieht und sich so anfühlt, wie Sie es sich vorgestellt haben. Am besten erreichen Sie dies, wenn Sie zu Ihrem eigenen Kunden werden. Auf diese Weise können Sie aus erster Hand erfahren, wie es ist, Ihre Produkte zu erhalten. Einige Services, wie Printful, bieten sogar einen Musterrabatt von bis zu 20 % oder kostenlosen Versand. Nutzen Sie also solche Vorteile, sofern sie angeboten werden.

      Neben der Gewährleistung der Produktqualität sind Muster auch perfekt dafür geeignet, eigene Produktfotos für Ihre Website und Social-Media-Profile zu machen.

      2. Strategisches Vorgehen beim Versand

      Selbst wenn Sie nicht selbst Produkte versenden, stellt der Versand immer noch eine gewisse Komplexität dar. Hier kommen Faktoren wie Lieferzeiten, Versandkosten und die Erzeugung der richtigen Erwartungshaltung bei den Kunden zum Tragen.

      So sollten Sie z. B. sicherstellen, dass Sie beim Versand auch die Druckzeiten berücksichtigen. Wie auch immer sich Ihre Lieferzeiten gestalten, gilt: Stellen Sie sicher, dass Sie je nach Produkt zwischen 2 und 4 Tage für die Produktion oder mehr einkalkulieren.

      Informieren Sie Ihre Kunden im Voraus klar und deutlich über Ihre Lieferzeiten. Ansonsten kann es sein, dass Ihr Posteingang für den Support mit Anfragen zum Versand überflutet wird. Beschreiben Sie auf Ihrer FAQ-Seite, was Ihre Kunden erwartet, oder erstellen Sie eine separate Versandseite, um den Kunden Ihren Versand zu erklären.

      Versuchen Sie wenn möglich Ihre Versandkosten teilweise oder vollständig in Ihren Verkaufspreis einfließen zu lassen. Jahr für Jahr zeigen Studien, dass überraschend an der Kasse anfallende Versandkosten Kunden vom Kauf abhalten können. Darüber hinaus unterstützt der kostenlose Versand eine Reihe Ihrer Marketingaktivitäten:

      • So ist es ein großartiges Verkaufsargument, auch wenn Sie den kostenlosen Versand nur für bestimmte Regionen anbieten können. Kunden erhalten so einen weiteren Kaufanreiz.
      • Ein bedingter kostenloser Versand (z. B. "Kostenloser Versand, wenn Sie 30 EUR oder mehr ausgeben") ermutigt Kunden, mehr zu ihrem Warenkorb hinzuzufügen, um so den Schwellenwert zu erreichen. In der Regel hilft Ihnen dies auch, eine bessere Gesamtversandgebühr zu erzielen, indem Sie alles zusammen versenden.
      • Sie können den kostenlosen Versand auch nutzen, um längere Wartezeiten zu rechtfertigen. Viele Verbraucher warten gerne etwas länger auf eine Bestellung, wenn sie wissen, dass sie dadurch Geld beim Versand sparen.

        Kostenloser Versand für print on demand

        3. Mockups, die Ihre Produkte in Szene setzen

        Models können dabei helfen, überzeugende Fotos von Ihren Produkten zu erhalten. Aber auch Mockups sind eine effektive Alternative und werden ein wichtiger Bestandteil Ihrer Produktseiten sein.

        Viele Print-on-Demand-Services können Ihnen bei der Erstellung Ihrer eigenen Mockups helfen, indem Sie Ihre Produkte auf einer Person oder als Flatlay präsentieren. Aber es gibt auch weitere Dienstleistungen und viele kostenlose Mockup-Vorlagen, die Ihre Produkte ebenfalls zum Leben erwecken können.

        Es sind diese Mockups, die Ihre Produkte an die Kunden verkaufen. Von daher kann sich ein wenig mehr Aufwand durchaus bezahlt machen. PlaceIt ist ein einfach zu bedienender Mockup-Generator, mit dem Sie Foto- und Video-Mockups für je $8 erstellen können. Wenn Sie die Grundlagen von Photoshop oder anderen Bildbearbeitungswerkzeugen beherrschen, können Sie auch Mockup World oder Behance nach Vorlagen durchsuchen.

        4. Effektiveres Marketing durch Fokussierung auf eine Nische

        Marketing ist das, was letztendlich den Erfolg Ihres Unternehmens bestimmt. Wenn Sie aber versuchen, einen zu breiten Personenkreis anzusprechen, werden Sie letztlich niemanden erreichen. Darum ist ein zielgerichteter Ansatz so wichtig – und das völlig losgelöst von der Strategie, die Sie verfolgen. 

        Eine klar definierte Zielgruppe (z. B. Hundebesitzer) kann Ihnen tatsächlich helfen, stark nachgefragte Produkte zu entwickeln, die Kosten für die Kundengewinnung zu senken und Ihre potenziellen Gewinne zu maximieren, da Ihre Entscheidungen in puncto Targeting umso präziser sein werden.

        Noch besser ist es, wenn Sie ein eigenes Publikum durch Marketing aufbauen können. Dies ermöglicht Ihnen die Schaffung eines dauerhaften Werts für Ihr Unternehmen, selbst wenn sich Ihre Produkte ändern.

        Es gibt unzählige Möglichkeiten im Bereich Marketing. Nachfolgend finden Sie einige Ideen, um Ihnen den Einstieg zu erleichtern:

        • Starten Sie eine Instagram-Präsenz und erstellen Sie Inhalte für Ihre Zielgruppe. Generieren Sie Follower und bauen Sie Beziehungen zu Ihren potenziellen Kunden auf. 
        • Schalten Sie Facebook-Anzeigen, die auf die Interessen Ihrer Zielkunden ausgerichtet sind. Mit Facebook-Anzeigen können Sie auch Ihre Designs gegeneinander testen, und das schon für 10 EUR. So können Sie schnell und einfach feststellen, welche Variante besser bei Ihrer Zielgruppe ankommt.
        • Erfassen Sie die E-Mail-Adressen von Besuchern, damit Sie sie weiterhin kostenlos ansprechen können.
        • Senden Sie Ihre Produkte an Influencer. Deren Reichweite und Einfluss können Ihnen helfen, mehr Umsatz zu generieren.

        Der Aufbau eines aus Ihren idealen Kunden bestehenden Publikums ist ein Muss für die Etablierung eines nachhaltigen Geschäfts – egal ob Print-on-Demand oder anderweitig.

        Gestalten, testen, verkaufen und wachsen

        Print-on-Demand-Services bieten neuen Entrepreneuren eine leicht zugängliche Quelle für attraktive Produkte. Aber auch für alle, die eine Idee vor einer größeren Investition erst einmal testen möchten, macht dieser Ansatz Sinn.

        Wenn sich Ihre Geschäftsidee durchsetzt und Sie beginnen, eine nennenswerte Anzahl von Verkäufen zu generieren, können Sie vom Einsatz einer Print On Demand-Website zum Aufbau Ihres eigenen Inventars übergehen. Alternativ können Sie den Dienst auch weiterhin nutzen und gleichzeitig neue Wege finden, um Ihr Publikum auszubauen. Die Wahl liegt bei Ihnen.

        Besonderer Dank gilt Kyle Howard, Senior Designer bei Shopify, und Liz Bertorelli, Inhaberin von Passion Fruit, für ihren Beitrag zu diesem Artikel.


        Starten Sie Ihren eigenen Onlineshop mit Shopify!

        14 Tage lang kostenlos testen—keine Kreditkarte erforderlich.


        Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchten Sie einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lesen Sie bitte zuerst diesen Leitfaden.

        Dieser Artikel von Braveen Kumar erschien ursprünglich auf Englisch im Shopify.com-Blog und wurde übersetzt.