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E-Commerce-Business aufbauen: Wie du einen profitablen Onlineshop eröffnest, startest und erweiterst

E-Commerce-Business aufbauen: Wie du einen profitablen Onlineshop eröffnest, startest und erweiterst

Einen eigenen Onlineshop zu eröffnen, ist harte Arbeit. Es erfordert viele Schritte und Entscheidungen, die zur richtigen Zeit getroffen werden müssen.

Um dir zu helfen, haben wir eine umfassende Sammlung für die Gründung eines Unternehmens zusammengestellt, die aus den beliebtesten Inhalten von Shopify besteht. Diese Blog-Posts und Leitfäden beinhalten Tipps zu den wichtigsten Aufgaben, mit denen du bei der Recherche, dem Launch und der Skalierung eines profitablen E-Commerce-Geschäfts konfrontiert wirst.


Mit Shopify kannst du ganz einfach deinen eigenen Onlineshop gründen

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Inhaltsverzeichnis:

  1. Geschäftstyp definieren
  2. Nische identifizieren
  3. Marktforschung betreiben
  4. E-Commerce-Plattform aussuchen
  5. Domainnamen wählen
  6. Produkte zum Shop hinzufügen
  7. Langzeitoptimierung deines Shops

 

E-Commerce-Business aufbauen: So eröffnest, startest und erweiterst du einen profitablen Onlineshop

E-Commerce aufbauen - Phase 1: Geschäftstyp definieren

Der erste Schritt legt den Grundstein für den Aufbau eines E-Commerce-Business. Du musst dein Geschäftsmodell definieren. Jedes Unternehmen hat einen gewissen Kundentyp, den es bedienen möchte. Entsprechend danach werden die Geschäftsmodelle kategorisiert. 

  • B2B (Business to Business): Ein Unternehmen, bei dem die Endkundschaft ein anderes Unternehmen oder eine andere Organisation ist. Ein Beispiel ist ein Baustoffgeschäft, das an Architekt:innen verkauft.
  • B2C (Business to Consumer): Unternehmen, die Waren und Dienstleistungen an Endverbrauchende verkaufen. Dies ist die häufigste Form.
  • D2C (Direct to Costumer): Hierunter versteht man den Direktverkauf. Es gibt also keine Zwischenhändler:innen, sondern die Produkte werden unmittelbar von den Herstellenden an die Endkundschaft verkauft. Dies ist beispielsweise oft bei Landwirt:innen der Fall.
  • C2B (Consumer to Business): Ein Portal, auf dem Verbraucher:innen Produkte oder Dienstleistungen einstellen und Unternehmen Gebote abgeben können. Dazu gehören beispielsweise klassische Freelancer-Jobportale.
  • C2C (Consumer to Consumer): Unternehmen, die den Warenverkauf zwischen Verbraucher:innen gewährleisten. Ein Beispiel hierfür ist eBay Kleinanzeigen. 

Lesetipp: So kannst du bei einem Elevator Pitch deine Idee innerhalb kürzester Zeit überzeugend präsentieren.

Neben diesen Formen des E-Commerce gibt es weitere, weniger verbreitete Formen wie G2C (Government-to-Consumer), C2G (Consumer-to-Government) oder B2E (Business-to-Employer).

Wie du siehst, ist der E-Commerce mehr als nur der Kauf und Verkauf von Produkten in einem Onlineshop. Jetzt stellst du dir vielleicht die Frage, welches dieser E-Commerce-Geschäftsmodelle sich für welchen Geschäftstypen anbieten.

Mittelständische Industrieunternehmen lassen sich grundsätzlich in vier Geschäftstypen einteilen. Sie beschreiben die individuellen Ausprägungen von Angebot und Nachfrage anhand von Kundenprofilen (viel anonyme Kundschaft oder eine bekannte Einzelkundschaft):

  1. Produktgeschäft: Bereitstellung standardisierter Produkte für viel Kundschaft
  2. Integrationsgeschäft: Es besteht eine Abhängigkeitsbeziehung zwischen einzelnen Kund:innen und Lieferant:innen. Beispiel: Zuliefergeschäft
  3. Systemgeschäft: Eine große Kundschaft und die Anbieter:innen stehen in einem wechselseitigen Abhängigkeitsverhältnis
  4. Projektgeschäft: Für einzelne Kund:innen werden abgeschlossenen Projekte erstellt

Es wird deutlich, dass beispielsweise ein B2B-Onlineshop ideal für ein klassisches Produktgeschäft ist. Aber auch das Integrationsgeschäft verfügt in der Regel über gute bilaterale Anbindungen. In der Realität hat sich mittlerweile zusätzlich eine Vielzahl von Kombinationen dieser Geschäftstypen herauskristallisiert.

Hast du dich für einen Geschäftstyp entschieden, folgt Phase 2.

Lesetipp: In diesem Beitrag haben wir für dich 5 TikTok Produkte zusammengestellt, die in der ganzen Welt bekannt sind.

E-Commerce aufbauen - Phase 2: Nische identifizieren

Ein Nischenmarkt ist ein Teil eines größeren Marktes, der sich durch seine einzigartigen Bedürfnisse, Präferenzen oder seiner Identität vom Gesamtmarkt unterscheidet. 

Beispielsweise gibt es auf dem Markt für Damenschuhe viele unterschiedliche Segmente bzw. Nischen. Vegane Schuhe sind ein Nischenmarkt, ebenso Damenschuhe in großen Größen oder Krankenschwesternschuhe. Nahezu jeder Markt kann basierend auf den spezifischen Bedürfnissen und Präferenzen seiner Beteiligten weiter verfeinert oder segmentiert werden.

Lesetipp: Wir zeigen dir tolle Möglichkeiten, wie du ein gutes Produkt für den Onlineshop finden kannst.

Wenn du dir eine Nische erschließen und dich als Marke der ersten Wahl für ein bestimmtes Publikum positionierst, erhöhst du nicht nur deine Glaubwürdigkeit bei konkurrierenden Generalist:innen, sondern verleihst deinem Unternehmen auch einen Fokus. Von deinem einzigartigen Wertversprechen bis hin zur Erweiterung der Produktlinie ist es für die richtigen Leute einfacher zu sagen: „Das ist etwas für mich“, wenn du dich auf deine Nische konzentrierst. 

Lesetipp: In diesem Beitrag findest du alle wichtigen Informationen zu Print-on-Demand

Wenn du dir gerade den Kopf darüber zerbrichst, wie du deine erste Produktidee entwickeln könntest, dann wäre die Suche nach einer bestimmten Nische ein guter Anfang. Es gibt unzählige lukrative Nischen zu verfolgen und du hast oft die Möglichkeit, dich weiter zu spezialisieren. Der Schlüsselfaktor ist, eine Marktnische zu finden, die du meistern kannst und die ein ausreichend großes Publikum hat.

In diesem zweiten Schritt musst du also entscheiden, welche Produkte du verkaufen willst. Dies ist oft der schwierigste Teil, wenn es darum geht, ein eigenes E-Commerce-Business aufzubauen. Im Folgenden stellen wir Strategien vor, mit denen du mögliche Produkte findest, die besten Orte für die Suche nach Produktideen erkundest und schließlich die zu berücksichtigenden Produkttrends betrachten kannst.

Lesetipp: In diesem Beitrag erfährst du, welche E-Commerce-Plattform für dich die beste ist.

Bewertung deiner Idee

Du hast eine Produktidee im Kopf. Aber woher weißt du, ob sie sich verkaufen wird? 

Bei der Bewertung deiner Idee solltest du zwei Dinge beachten:

  1. Behalte bei der Suche nach neuen Produktideen immer im Hinterkopf, dass du nicht nur das Produkt selbst betrachten darfst. In den gängigsten und beliebtesten Produktkategorien gibt es nämlich viel Konkurrenz. Die Wahl eines anderen, einzigartigen Blickwinkels kann also entscheidend für deinen Erfolg sein. Berücksichtige beispielsweise neue Märkte, neue Funktionen und neue Möglichkeiten, ein Produkt zu verwenden.
  2. Du kannst ruhig auch kleinere Produktkategorien und Nischenmärkte in Betracht ziehen. Auch wenn eine Nische nur die kleinere Teilmenge einer größeren Kategorie mit weniger potenzieller Kundschaft ist, kann das dennoch durch weniger Konkurrenz und ein spezialisierteres Publikum kompensiert werden. Geringerer Wettbewerb macht es darüber hinaus einfacher, in den Suchergebnissen von Google einen hohen Rang einzunehmen.

In diesem Abschnitt werden wir einige Ansätze vorstellen, mit denen aktive Unternehmer:innen ihre Produktideen und den potenziellen Markt validiert haben.


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In diesem Ebook stellen wir 21 Produkte vor, die absolut im Trend liegen und die du in diesem Jahr unbedingt verkaufen solltest.


Beschaffe dein Produkt

Nachdem du auf eine starke Produktidee gestoßen bist, ist dein nächster Schritt, herauszufinden, wo und wie du deine Produkte beziehen wirst.

Doch was bedeutet Produktbeschaffung überhaupt genau? Die Produktbeschaffung (oft auch Sourcing bezeichnet) ist die Phase nach der Entwicklung der Geschäftsidee, in der du entscheidest, wie du dein zu verkaufendes Produkt erwerben möchtest. Du hast hier mehrere Möglichkeiten. Du kannst beispielsweise Hersteller:innen von kundenspezifischen Produkten finden, Großhandelslieferant:innen für Waren von Drittanbietenden hinzuziehen oder Partnerschaften mit Dropshipping-Lieferant:innen eingehen.

Die nächsten Beiträge zeigen, welche Modelle du anwenden kannst und wie andere Unternehmen die Beschaffung für ihren Onlinehandel handhaben.

Lesetipp: In diesem Beitrag dreht sich alles rund ums Thema Vertriebskanäle. Du erfährst u. a., welche Online- und Offline-Vertriebskanäle es gibt und welche am besten zu deinem Unternehmen passen.

Verkaufe deine Einzelhandelsprodukte online

Viele unabhängige Einzelhändler:innen stehen vor einer großen Herausforderung. Die Verlagerung deines stationären Geschäfts ins Internet kann dirhelfen, diesen Wandel zu überstehen, Cashflow zu generieren und ein widerstandsfähigeres Geschäft aufzubauen.

Im Jahr 2021 soll jeder siebte Euro, den die Deutschen für Lebensmittel, Elektronik, Möbel und Kleidung ausgegeben haben, im Online-Handel gelandet sein.

Lesetipp: So nutzt du TikTok für dein Unternehmen und landest virale Hits.

Größter Wachstumstreiber waren Artikel des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Drogeriebedarf und Tiernahrung mit einem Umsatzplus von 36,4 %. Der Marktanteil des E-Commerce ist diesbezüglich zwar noch relativ gering. Aber auch Branchen wie Bekleidung oder Elektronik, in denen der Online-Handel schon lange eine große Rolle spielt, wachsen weiter.

Gleichzeitig haben sich alte Verhaltensmuster stark verändert: Während vor einigen Jahren noch überwiegend junge Menschen bei Online-Händler:innen bestellt haben, sollen 2021 mehr als die Hälfte aller Online-Einkäufe von Menschen über 50 getätigt worden sein. Auch der Anteil der „zufriedenen“ und „sehr zufriedenen“ Online-Käufer:innen erreichte laut Bundesverband Elektronischer Geschäftsverkehr und Versandhandel (BEVH) mit 96,3 % einen Rekordwert. Es gibt also keinen besseren Zeitpunkt, um mit dem Verkauf übers Internet zu starten, als jetzt.

Lesetipp: Du betreibst bereits ein lokales Geschäft und möchtest zudem einen Onlineshop gründen? 5 Onlinehändler zeigen, wie man E-Commerce und Einzelhandel erfolgreich vereint.

E-Commerce aufbauen Phase 3: Marktforschung betreiben

E-Commerce aufbauen Phase 3: Marktforschung betreiben

Du hast dein Produkt gefunden, das Potenzial bewertet und deine Lieferant:innen ermittelt. Du bist jetzt fast bereit, deinen Businessplan zu schreiben. Bevor du dich darauf jedoch einlässt, musst du Marktforschung betreiben und deine Konkurrenz gründlich untersuchen. Nur so kannst du feststellen, womit du es zu tun hast und wie du dein Unternehmen differenzieren kannst.

Das Verständnis der Marktbedingungen ist für Gründer:innen entscheidend, um erfolgreiche Unternehmen aufbauen zu können. Was sind die Anforderungen an mein Angebot? Wie sind Wettbewerber:innen aufgestellt? Wo kann ich mich am Markt positionieren?

Lesetipp: Erfahre, wie du mit einer Online-Wettbewerbsanalyse in 5 Schritten von deiner Konkurrenz lernen kannst.

Marktanalysen helfen dir also, den Markt, die Trends, die Zielgruppen und die Konkurrenz besser einschätzen und bewerten zu können. Daher ist sie ein wichtiges Instrument, um einen Businessplan zu entwickeln oder die aktuellen Marktbedingungen zu beurteilen. Im Rahmen der Marktforschung liefert sie wichtige Erkenntnisse darüber, wie erfolgreich ein Produkt oder eine Dienstleistung am Markt sein kann und welche Chancen und Risiken bestehen. Eine zielgerichtete Vorgehensweise ermöglicht dir eine systematische Analyse. 

Nach der Marktanalyse folgt die Wettbewerbsanalyse. Egal in welcher Branche du tätig bist, welche Dienstleistung oder welches Produkt du anbietest – du bist leider fast nie konkurrenzlos! Natürlich sind dir deine Konkurrent:innen ein Dorn im Auge, wenn es um Verkaufszahlen und Kundenabwanderung geht, aber sie könnten dir auch nützlich sein. Zum Beispiel in Sachen Zielgruppenansprache. Da mittlerweile 62 % der Unternehmen in Deutschland über eine eigene Website verfügen, kannst du deine Konkurrenz leicht im Auge behalten und von ihr lernen.

Lesetipp: In diesem Leitfaden werden die Statistiken, Trends und Strategien vorgestellt, die die Online-Modeindustrie im Jahr 2022 und darüber hinaus prägen werden.

Mit Online-Wettbewerbsanalysen und dem Competitive Benchmarking kannst du dein Unternehmen mit vielen Wettbewerber:innen vergleichen. Verschiedene Kennzahlen und Metriken helfen dir, die Leistungsfähigkeit deines Unternehmens einzuschätzen. Das Internet bietet dir mittlerweile endlose Möglichkeiten und Tools, um dir deine Konkurrenz mal aus nächster Nähe anzusehen.


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Nach Abschluss deiner Konkurrenzanalyse ist es der perfekte Zeitpunkt, um deinen Businessplan für deinen Onlineshop zu erstellen. Er wird die Roadmap sein, die dir dabei hilft, deine Ideen und Gedanken zusammenzubringen. Ein Businessplan ist entscheidend dafür, um beim E-Commerce-Business aufbauen Prioritäten zu setzen und zu bestimmen, wie man neue Kundschaft effektiv erreicht.

Lesetipp: Wenn du eine potentielle Kundschaft und/oder Investor:innen von deiner Geschäftsidee überzeugen willst, brauchst du einen Elevator Pitch. Was das ist und wie du einen gelungenen Pitch verfasst, zeigen wir dir hier.

E-Commerce aufbauen -  Phase 4: E-Commerce-Plattform aussuchen

In Phase 4 geht es darum, das für dich am besten geeignete Shopsystem zu finden. Im Shopify-Blog findest du eine Reihe von Beiträgen, die dir bei deiner Entscheidung für die richtige E-Commerce-Plattform helfen können. 

Lesetipp: Eine Übersicht über einige der besten E-Commerce-Plattformen, anhand derer du eine geeignete Option für dein Unternehmen finden kannst, findest du beispielsweise hier. 

In deine Entscheidung sollte mit einfließen, mit welchen Vertriebskanälen du dein Shopsystem verknüpfen kannst. Dafür musst du dir jedoch erst darüber im Klaren sein, wo du deine Produkte oder Dienstleistungen überall anbieten möchtest:

Auswahl deiner Vertriebskanäle

Wie so oft gibt es auch bei der Wahl des Vertriebskanals verschiedene Aspekte zu beachten. Beispielsweise kannst du deine Produkte oder Dienstleistungen natürlich in deinem eigenen Online-ShopOnlineshop, aber auch auf einem Online-Marktplatz oder in sozialen Netzwerk anbieten. Die Entscheidung sollte sich auf jeden Fall an deinem Geschäft, den Unternehmenszielen und deiner Zielgruppe orientieren. Gerade am Anfang sollte man nicht überheblich sein und zu viele Dinge auf einmal ausprobieren. Der Multichannel-Vertrieb zum Beispiel kann zunächst überwältigend und verwirrend sein. Daher empfehlen wir Neulingen, sich eher auf einen Kanal oder eine überschaubare Menge zu konzentrieren. Denn die Vertriebskanäle sind schon immer das Aushängeschild des Unternehmens.

Eine der besten Möglichkeiten, Neukundschaft zu erreichen, ist, die Kanäle zu bespielen, in denen sie sich sowieso bereits aufhalten. Der richtige Mix der Vertriebskanäle hängt von deinen Produkten und deinen Zielkunden ab. Es gibt jedoch eine Reihe von großartigen Optionen, die deinen selbstgehosteten Shop ergänzen und unterstützen.

Lesetipp: Du brauchst Inspiration für deinen Shop? Hier findest du 20 großartige Shopify-Beispiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Darüber hinaus gibt es mehrere Versand- und Fulfillment-Themen, auf die du dich vorbereiten solltest. In diesem Abschnitt haben wir einige umfassende Leitfäden zusammengestellt, wie du deine Versandstrategie festlegen kannst.


Lade dir hier die Übersicht aller Fulfillment-Anbieter:innen herunter und vergleiche alle Features, die dir zur Verfügung stehen:

Kostenlos für dich: Der große Vergleich aller Fulfillment-Anbieter

Welcher Fulfillment-Dienstleister passt perfekt für dein Business? Finde es heraus!


Nachdem du nun also überlegt hast, was deine zukünftige E-Commerce-Plattform alles bieten muss, kannst du die für dich passende auswählen und damit beginnen, deinen eigenen Onlineshop zu erstellen.

Erstelle deinen Shop

Wenn du dich dafür entscheidest, einen eigenen Onlineshop zu eröffnen, dann ist dein Shop-Design eines der Dinge, das deinen Web-Auftritt differenzieren, zu mehr Conversions führen und die Kundenbindung erhöhen kann. Mit einem einzigartigen Design, das sich durch dein gesamtes Unternehmen zieht, deinem Corporate Design, kannst du deine Marke wiedererkennbar machen und dich von der Konkurrenz abheben.

Lesetipp: Wie du Social Commerce für dich nutzen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Das Design des Stores ist das eine, die Präsentation der Produkte das andere. Was verkauft werden soll, muss entsprechend vorbereitet und ausgestellt werden. Das beginnt bei Produktbeschreibungen und reicht bis zur Präsentation von Fotos, Videos und sogar 3D-Ansichten. Es gibt also viele entscheidende Elemente, die du berücksichtigen musst, wenn du einen Onlineshop erstellen möchtest. Nachfolgend haben wir relevante Beiträge aufgelistet, die dir helfen sollen, hochkonvertierende Produktseiten zu erstellen, fesselnde Produktbeschreibungen zu schreiben, die Farblehre für dich zu nutzen und vieles mehr.

Vergiss nicht, wenn du Probleme mit der Erstellung deines Shops hast, kannst du jederzeit Hilfe unserer Shopify-Expert:innen in Anspruch nehmen und so dein Online-Geschäft professionalisieren.

💡 TIPP: Jeder Onlineshop benötigt ein Impressum. Erstelle deins in wenigen Minuten ganz einfach online. Der Impressum Generator von Shopify hilft dir dabei.

Beim eigenen E-Commerce-Business aufbauen ist es übrigens auch immer eine gute Idee, einige sog. Key Performance Indicators (KPI) im Voraus zu definieren, damit du nach dem Start weißt, welche Erfolgsmessungen du verfolgen kannst.

Bevor es richtig losgeht, hier noch eine Checkliste mit den zehn wichtigsten Dingen, die du vor dem Start tun musst.

E-Commerce aufbauen - Phase 5: Domainnamen wählen

E-Commerce aufbauen - Phase 5: Domainnamen wählen

Abgesehen von der Herausforderung, eine gute E-Commerce-Plattform zu finden, stehst du noch vor einer weiteren schwierigen Entscheidung, wenn du ein E-Commerce-Business aufbauen willst: Gemeint ist die Bestimmung deines Geschäfts- oder Markennamens und die Wahl eines geeigneten Domain-Namens. Unser hauseigener Firmennamen-Generator und die folgenden Blog-Posts werden dir helfen, auch diesen Teil zu bewältigen.

Abonniere am besten direkt den Shopify Podcast und verpasse keine Folge mehr!

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    Sobald du einen einprägsamen Namen ausgewählt und eine entsprechende Domain registriert hast, ist es an der Zeit, ein Logo zu erstellen. Mit diesen Ressourcen zeigen wir dir verschiedene Möglichkeiten, wie du ein tolles Logo für dein neues Unternehmen erstellen kannst.

    Lesetipp: Solltest du über keine ganz so ausgeprägte kreative Ader verfügen, könntest du dein Logo auch von einem Freelancer erstellen lassen. In diesem Beitrag erfährst du, wie du passende Freelancer:innen finden kannst.

    E-Commerce aufbauen - Phase 6: Produkte zum Shop hinzufügen

    Bei Shopify kannst du Waren, digitale Downloads, Dienstleistungen und Geschenkkarten zum Kauf anbieten. Technisch setzt du das um, indem du die Produktdetails eingibst und ein Produktbild hochlädst. Sollte es dein Produkt beispielsweise in mehreren Größen oder Farben geben, so kannst du dafür auch verschiedene Varianten hinzufügen. 

    Hast du deine Produkte in deinen Onlineshop eingepflegt, dann kannst du sie anschließend direkt für einen oder auch mehrere Vertriebskanäle verfügbar machen. Im Shopify-Adminbereich kannst du auf „Produkte“ klicken, um deine Artikel anzeigen zu lassen, neue hinzuzufügen oder sie aktualisieren und organisieren. Alle weiteren Informationen darüber, wie du bei Shopify deine Produkte verwalten kannst, erfährst du hier im Shopify Help Center

    Übrigens solltest du auch wissen, dass du deine Produktseiten SEO-optimieren musst, damit deine Zielgruppe deine Artikel im Internet auch wirklich findet. 

    Du bist fast bereit, dein eigenes E-Commerce-Business aufzubauen. Bevor du jedoch damit startest, solltest du die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung verstehen. So kannst du deine Website und alle Unterseiten für Google und andere Suchmaschinen richtig strukturieren.

    Suchmaschinenoptimierung ist im E-Commerce besonders wichtig, da sie Onlineshops hilft, in Suchergebnissen so hoch wie möglich zu ranken. Hohe Platzierungen erhöhen den Traffic und können viel Neukundschaft in den Laden bringen. Eine nachhaltige SEO-Strategie zeichnet aus, dass sie den Suchenden immer genau das bietet, was sie finden möchten. 

    Allerdings gilt es, nicht immer nur SEO-Kriterien zu erfüllen. Auch die Benutzerfreundlichkeit muss im Fokus stehen. Um das zu gewährleisten, musst du beispielsweise auf schnell ladende Websites, interessante Inhalte und deutliche Beschreibungen achten. Auf all diese Faktoren eben, die den Suchenden das Leben vereinfachen können. Kurz und knapp gesagt: Es ist am einfachsten, eine Suchmaschine zufriedenzustellen, indem man ihre Benutzenden zufriedenstellt.


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    Bist du unzufrieden mit deinem Ranking bei Google und Co.? Verbessere dein Ranking mit unserer SEO Checkliste.


    E-Commerce aufbauen - Phase 7: Langzeitoptimierung deines Shops

    Akquise deiner ersten Kundschaft

    Nun, da du deinen Onlineshop eröffnet hast, beginnt die harte Arbeit der Vermarktung deiner Produkte. Gutes digitales Marketing basiert auf einer Sache: zielgerichtet Traffic zu generieren. Als nächstes werden wir eine Vielzahl von Marketing-Taktiken vorstellen, die dir in den ersten Monaten helfen werden.

    Vermarktung deines Shops

    Du bist auf dem besten Weg und hast jetzt wahrscheinlich ein paar Verkäufe erzielt. Es ist Zeit, noch eine Schippe draufzulegen! Die folgenden Beiträge werden dir helfen, dich auf deine leistungsstarke Marketing-Taktik zu konzentrieren, um den Traffic zu steigern und ihn in Verkäufe umzuwandeln.

    Lesetipp: Hier verraten wir dir, wie Selbstständig machen ohne Eigenkapital funktionieren kann.

    Grundlagen des E-Mail-Marketings

    Wie du merkst, legen wir hier besonderes Augenmerk auf das E-Mail-Marketing. Das liegt daran, dass diese Form des Marketings wohl auch in nächster Zeit eines der wichtigsten Kommunikationsmittel im B2C- und B2B-Geschäft bleiben wird. Wie wir zu dieser Annahme kommen? Im Durchschnitt erhält ein Unternehmen 124 E-Mails pro Tag. Diese Zahl nimmt Jahr für Jahr um weitere 3 Prozent zu. Aus diesem Grund wird der Steigerung der Engagement-Rate via E-Mail-Marketing eine zunehmende Bedeutung zugeschrieben. Mit dem E-Mail-Marketing wird in der Regel das Ziel verfolgt, die Bestandskundschaft zu erreichen sowie Geschäftsbeziehungen auszuweiten und zu konsolidieren. Beim Verfassen der Mails solltest du darauf achten, dir im Vorfeld konkrete Ziele zu setzen, an denen sich der Inhalt orientiert. Darüber hinaus ist es sehr wichtig, den Content immer relevant zu halten und an deine Zielgruppe anzupassen. Zu guter Letzt kommt es natürlich auch auf das richtige E-Mail-Tool an. Es muss alle Funktionen bieten, die du für deine Strategie benötigst und sollte außerdem einfach zu bedienen sein.

    Den Traffic von sozialen Netzwerken aus steuern

    Optimierung für höhere Conversions

    Lesetipp: Conversational Commerce: Weshalb du WhatsApp und Co. in deine Marketing-Strategie integrieren solltest, erklären wir dir in diesem Beitrag.

    Mit Hilfe von Analysen Erkenntnisse gewinnen

    Retargeting

    Neben der „klassischen“ Vermarktung deines Onlineshops empfehlen wir das sogenannte Retargeting. Der Begriff bezeichnet im Onlinemarketing einen Mechanismus, bei welchem Besucher:innen mithilfe von technischen Mitteln markiert werden, sodass du sie zu einem späteren Zeitpunkt gezielt mit Werbeanzeigen erreichen kannst. Diese Methode gilt im E-Commerce deshalb als bewährt, weil die Personen ja bereits vorher einmal Interesse gezeigt haben und die Wahrscheinlichkeit deshalb höher ist, dass sie sich auch wirklich für dein Produkt oder deine Dienstleistung interessieren. Es wird also gehofft, dass auf diese Weise der Streuverlust möglichst gering gehalten werden kann. Auf der anderen Seite scheint Remarketing auch für die Kundschaft sinnvoll, da sie so nur mit den Anzeigen bespielt werden, die für sie auch wirklich von Interesse sind. 

    Zwei wichtige Bausteine des Remarketings sind der Adserver und Cookies:

        • Bei einem Adserver handelt es sich um einen Webserver, der deine Werbemaßnahmen verwaltet. Er liefert deine Kampagnen nicht nur aus und überwacht sie, sondern kann auch ein Reporting über die Impressions und Klicks erstellen. Beim Retargeting wird mithilfe des Adserver ein Targeting-Pixel im Quellcode des Onlineshops integriert. Dieses Pixel wird dann abgerufen, wenn die Nutzenden auf die Website gelangen. Es setzt dann bei ihnen einen Cookie, sodass im Ad-Server angezeigt werden kann „Besucher:in X hat Artikel Y angeschaut“. Gelangt der- oder dieselbe Nutzer:in dann auf eine weiter Seite des Onlineshops, in welcher der Adserver integriert ist, so kann das Cookie ausgelesen und eine zu den gespeicherten Nutzerinformationen passende Anzeige geschaltet werden (z. B. „Artikel Y ist jetzt im Sale“)
        • Unter Cookies versteht man kleine Dateien, die immer dann auf dem PC der Nutzenden gespeichert werden, wenn diese eine Website besuchen. Online-Händler:innen können sich diese Daten zu Nutze machen, da sie beispielsweise darüber Aufschluss geben, was die präferierte Sprache der Benutzer:innen ist. Ein Vorteil für die Kundschaft ist beispielsweise, dass durch diese Cookies ihre Login-Daten gespeichert bleiben und nicht immer wieder neu eingegeben werden müssen. 

    Cross-Selling

    Ähnlich wie beim Remarketing wird sich auch beim Cross-Selling daran orientiert, wofür sich die Kundschaft bereits in der Vergangenheit einmal interessiert hat. Und zwar versteht man unter Cross-Selling den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen, die mit bereits Erworbenen oder Betrachteten verwand oder zu ihnen ergänzend sind. 

    Ein Beispiel dafür ist der Elektronik-Fachhandel. Oft wird der Kundschaft dort mit einem Laptop auch direkt eine passende Laptop-Tasche, eine Maus oder Reinigungstücher verkauft. Doch auch in vielen anderen Branchen ist Cross-Selling bereits seit längerem Gang und Gäbe.

    Die Vorteile für Händler:innen liegen auf der Hand: Sie können so ihre Akquisitionskosten möglichst gering halten, weil die Kundschaft schon im Shop ist und Interesse zeigt. Darüber hinaus bringt die Pflege der Bestandskundschaft den Vorteil mit sich, dass ihre Preissensibilität sinkt. Sie sind also tendenziell eher bereit, mehr Geld zu investieren, da sie von der Qualität bereits überzeugt sind. Zudem kann so ein Sortiment ganz einfach über ein anderes beworben werden, die Beziehung zur Kundschaft wird verbessert und der Umsatz gesteigert. Nicht außer Acht gelassen werden dürfen außerdem die Punkte, dass mithilfe von Cross Selling der Abverkauf von älterer Ware verbessert und neue Produkte einfacher eingeführt werden können. 

    Lesetipp:  Headless Commerce: Das Trendthema für Onlineshops genauer beleuchtet

    Eine Blaupause ist nur der Anfang.

    Ein E-Commerce-Business aufzubauen ist ebenso spannend wie herausfordernd. In rasendem Tempo lernst du etliche Details über die Auswahl eines Produkts, die Bewertung seiner Rentabilität, die Produktion, den Aufbau eines Onlineshops sowie Marketing und den Verkauf an die Neukundschaft. Der Prozess kann sich anfühlen, als würdest du ein Puzzle lösen. Aber wir versprechen, es lohnt sich trotzdem!

    Wir hoffen, dass dir diese Sammlung an Materialien und Ressourcen hilft, eine klarere Strategie zu erstellen. Wie immer ist der beste Rat, den wir geben können, einfach loszulegen und dabei Spaß zu haben.


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    Häufig gestellte Fragen zum E-Commerce-Business aufbauen

    Warum ein E-Commerce-Business aufbauen?

    Der Aufbau eines E-Commerce-Business ermöglicht es dir, deine Kundschaft unabhängig von der Distanz zu erreichen. Anders als ein lokales Geschäft, mit dem du nur Anwohner:innen und/oder Laufkundschaft erreichst, besitzt ein Onlineshop einen sehr viel größeren Kundenkreis, der nicht nur über Stadt-, sondern auch über Ländergrenzen hinausgehen kann. Zudem kann ein eigener Onlineshop ein zusätzlicher Vertriebskanal neben dem stationären Verkauf oder Marktplätzen wie Amazon sein. Anders als beim Verkauf auf Letzteren bist du, wenn du einen eigenen Onlineshop eröffnest, nur an die geltende Gesetzgebung gebunden und hast sonst vollen Gestaltungsfreiraum. So kannst du dein Online-Geschäft auch zeitgleich zu deiner Visitenkarte im Netz machen.

    Wie baue ich ein E-Commerce-Business auf?

    Ein eigenes E-Commerce-Business aufzubauen heißt, einen längeren Prozess zu durchlaufen. Zunächst musst du erst einmal herausfinden, was du verkaufen willst – und an wen. Zu Beginn ist also einiges an Marktforschung notwendig. Auch die Findung eines geeigneten (Domain-)Namen und die Erstellung des Logos sind wichtig. Hast du die Ideenfindung hinter dir, erstellst du für gewöhnlich einen Businessplan, der deine Geschäftsziele definiert. Sobald auch das erledigt ist, musst du eine E-Commerce-Plattform finden, die für deine Ansprüche geeignet ist und jede deiner gewünschten Funktionen abdeckt. Hast du die Gründung hinter dir und schon die erste Kundschaft akquiriert, macht es Sinn, sich auch über Marketing-Strategien und Vertriebskanäle Gedanken zu machen, um kontinuierliches Wachstum zu generieren.

    Was gibt es beim E-Commerce-Business zu beachten?

    Beim E-Commerce aufbauen ist es vor allem wichtig, dass du das für dich passende Shopsystem einsetzt. Neben Bedienung und Funktionalität sind auch rechtliche Rahmenbedingungen wichtig, da eine mögliche Abmahnung schnell existenzbedrohend sein kann. Aus diesem Grund sollte dein Shop zu 100 Prozent rechtssicher sein. Auch macht es bereits von Beginn an Sinn, sich über Themen wie SEO Gedanken zu machen, damit dein Shop auch im Netz gefunden wird.

    Kann ich ein E-Commerce-Business mit Shopify gründen?

    Ja, Shopify ist sehr leicht zu bedienen und kann mit Hilfe diverser Apps um zahlreiche Funktionen ergänzt werden. Dadurch richtet sich das System vor allem an Unternehmer:innen die schnell und mit wenig Aufwand ein E-Commerce-Business aufbauen wollen. Dank verschiedener Pläne ist das Shopsystem aber für Unternehmen jeder Größe geeignet.

    Which method is right for you?Gepostet von Caroline Dohrmann: Caroline ist Content Managerin bei Shopify und betreut den deutschen Shopify Blog und Podcast. Du möchtest einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies dir bitte zuerst diesen Leitfaden durch.