Möchtest du einen Onlineshop erstellen?

Wettbewerbsanalyse in 5 Schritten: Erfolg durch die Konkurrenz

Konkurrenz beobachten: Ein Fernglas vor einer See- und Berglandschaft

Egal in welcher Branche du tätig bist und welche Leistungen oder Produkte du anbietest – du bist mit Sicherheit nicht konkurrenzlos! Beschäftigen dich Verkaufszahlen und Kundenabwanderung, sind deine Mitstreiter natürlich ein Dorn im Auge, aber sie können auch nützlich für dich sein. Nämlich dann, wenn es um Markterschließung und die Zielgruppenansprache geht! Da mittlerweile 62% der Unternehmen in Deutschland eine eigene Website haben, wird es dir leicht gemacht, die Konkurrenz im Auge zu behalten und von ihnen zu lernen.

Bei einer Online-Wettbewerbsanalyse und dem Competitive Benchmarking vergleichst du dein Unternehmen mit einer Reihe von Mitstreitern. Verschiedene Kennzahlen und Metriken helfen dir dabei, die Leistungen deines Unternehmens abzuschätzen. Das Internet bietet dir mittlerweile unendliche Möglichkeiten und Hilfsmittel, um die Konkurrenz online genau unter die Lupe zu nehmen. Wie du dabei vorgehst, klären wir in folgendem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis


Bleibe konkurrenzfähig und und starte deinen eigenen Onlineshop mit Shopify! Jetzt 14 Tage lang kostenlos testen.


Welche Vorteile hat eine Wettbewerbsanalyse?

Du fragst dich, ob ein solcher Vergleich auch für dich von Vorteil sein kann? Mit Sicherheit! Natürlich kommt es immer auf deine selbst gesteckten Ziele an, aber durch eine Konkurrenzanalyse im Online-Bereich kannst du...

  • herausfinden, wie du dich von anderen abhebst und so deine eigenen Produkte und Leistungen verbessern.
  • Erfolge anderer Unternehmen auf deine eigene Strategie übertragen.
  • Fehler vermeiden, die von anderen begangen wurden.
  • deine Branche und deine Zielgruppe noch besser verstehen.
  • Trends, neue Kanäle und Marktchancen schneller erkennen und mit Wettbewerbern gleich auf liegen bzw. diese überholen .
  • neue, lukrative Zielgruppen erschließen.
  • deine eigene Marketing-Strategie besser ausfeilen.

Lesetipp: Inspirierende Erfolgsgeschichten von Shopify-Händlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihre Mitbewerber hinter sich gelassen haben.

Wie wähle ich meine Wettbewerber und Benchmarks aus?

Ein Beispielbild mit Rennradfahrern bei einem Wettbewerb als Beispielsbild für Wettbewerberanalysen

Bevor du mit der Konkurrenzanalyse startest, solltest du dir bewusst machen, welche Wettbewerber besonders betrachtet werden müssen. Bestimme dazu zuallererst deine Zielgruppe so exakt wie möglich. Damit meinen wir, dass du auch Wissen über den Bildungsstand, das Berufsbild, das Alter und Interessen in Erfahrung bringen musst. Wettbewerber, die die gleiche Zielgruppe wie du ansprechen, sollten unbedingt auf deine Liste.

Einige Mitstreiter wirst du bereits auf dem Schirm haben, andere findest du leicht über Suchmaschinen und die Suche mit unternehmensrelevanten Keywords. Schreib dir alle Wettbewerber vorerst auf, die gleiche oder ähnliche Produkte und Leistungen anbieten, die gleichen Gebiete und Märkte ansprechen und auf ähnliche Zielgruppen aus sind. Diese Liste sollte dann insofern eingegrenzt werden, dass nur noch die vier bis fünf Konkurrenten übrig bleiben, von denen die größte Gefahr ausgeht. Folgende Unternehmen können für die vergleichende Analyse eine Rolle spielen:

  1. Unternehmen, die dir in Größe und Erfolg am ähnlichsten sind und mit denen du im direkten Wettbewerb stehst.
  2. Unternehmen, die dir voraus sind, also größer und erfolgreicher sind. Diese können Aufschluss darüber geben, wie die Basis für künftige Projekte und Strategien aussehen muss.
  3. Unternehmen, die als Underdogs bisher eher unscheinbar und klein sind. Diese Firmen können schnell aufstreben und dir plötzlich dicht auf den Fersen sein.
  4. Unternehmen, die außerhalb deines direkten Wettbewerbs stehen. Wenn diese gewisse Ähnlichkeiten zu deinem Business aufweisen, können sie dennoch für neue Impulse und Ideen sorgen.
Achte darauf, nicht alle Benchmarks in einer Analyse zusammenzuwerfen. Fokussiere dich eher auf eine Gruppe, um den Fokus und das Ziel vor Augen nicht zu verlieren.

Segmentiere die Wettbewerber lieber in unterschiedliche Analysen und Berichte, um klare Aussagen und Daten zu erhalten. Das vereinfacht es dir die eigenen Vor- und Nachteile zu analysieren, nötige Verbesserungen zu identifizieren und schnelle Gewinne zu kennzeichnen.

    In unserem Podcast haben wir mit zahlreichen Gründer:innen gesprochen. Vielleicht findest du auch deine Konkurrenz darunter? Hör rein!

    Abonniere am besten direkt den Shopify Podcast und verpasse keine Folge mehr!

    In 5 Schritten zur Konkurrenzanalyse

    Bei deiner Wettbewerbsanalyse kannst du verschiedene Kanäle zu Rate ziehen auf denen du und deine Konkurrenz vertreten seid. Je nach Kanal, musst du unterschiedliche Kennzahlen und Aspekte analysieren. Welche das sind und was du aus deinen Ergebnissen lernen kannst, erfährst du im Folgenden. Bei deiner Analyse gehst du diese fünf Kanäle nacheinander ab:

    1. Website
    2. Content
    3. Social Media
    4. SEO (Suchmaschinenoptimierung)
    5. SEA (Suchmaschinenwerbung)

    1. Website

    ein Bild eines Tisches mit aufgeklapptem Lapt, einem weißen Blumentopf mit Kaktus und einer Wasserflasche

    Die erste Anlaufstelle einer Wettbewerbsanalyse ist selbstverständlich die Webseite der Konkurrenz. Diese ist der wichtigste Punkt, wenn es um das eigene Business geht und es gilt sie stets zu optimieren. Hier solltest du dir vor allem den Aufbau, textliche Gestaltungen und das Design ansehen. Allerdings ist es für dich auch wichtig herauszufinden, ob die Website beliebter ist als deine, mehr Traffic darauf generiert wird und besuchende Personen handlungsfreudiger sind. Scanne die Website ganzheitlich, um mehr über Produkte, Services, Unternehmensführung und Werte zu erfahren.

    Lesetipp: Mehr Inspiration zum Design deines Onlineshops, findest du unter diesen 21 großartigen Beispielen.

    Kennzahlen und Tools

    Sofern es dir möglich ist, solltest du diese Kennzahlen und Metriken herausfinden:

    • Wie ist die durchschnittliche Verweildauer?
    • Wie hoch ist die Absprungrate?
    • Wie viele Personen kommen monatlich auf die Seite?
    • Welche Seiten sind die beliebtesten?
    • Woher kommen Besuchende (über Socials, Anzeigen, die organische Suche oder direkt)?
    • Wie schnell ist die Seite?
    • Ist die Homepage für Mobilgeräte optimiert?
    • Wie werden die Produkte präsentiert?
    • Wie detailliert sind Produktbeschreibungen und welche Informationen werden weitergegeben?
    • Wie und wann werden Call-to-Actions eingesetzt?
    • Welche Kontaktmöglichkeiten werden angeboten?
    • Gibt es ein Newsletter-Angebot und wie prominent ist dieses auf der Seite?

    Vorab möchten wir dir sagen, dass es keine Tools gibt, die dir einen hundertprozentig richtigen Einblick mit allen Daten und Fakten für eine fremde Website liefern können. Trotzdem gibt es Möglichkeiten den Traffic-Verkehr und Zugriffsquellen durch verschiedene Programme abzuschätzen und dadurch vergleichbar zu machen.

    Tools wie Similar Web, Alexa, Quantcast oder Kompyte können dir Einblicke in den Website Traffic, Referrals, Besucherverhalten, Absprungraten, Verweildauer und demografische Daten geben. Diese Tools besitzen entweder ein kostenloses Basismodell oder einen Free Trial an, den du für die Analyse nutzen kannst.

    Was kannst du daraus lernen?

    Wenn du ermittelt hast, wie die Website aufgebaut ist und wie Menschen dort agieren, kann das für dich ein wichtiges Learning in puncto Zielgruppenansprache sein. Wie werden Elemente eingesetzt, Vertrauen gebildet und Leute auf der Seite gehalten? Diese Erkenntnisse kannst du für deinen eigenen Onlineauftritt einsetzen. Wenn die Websites der Konkurrenz auf Mobilgeräten schlecht dargestellt werden und langsam sind, kannst du daraus einen Nutzen schlagen und umso mehr Energie in deine eigene mobile Optimierung stecken. Auch der Kundenservice kann ausschlaggebend sein. Gibt es beispielsweise bei der Konkurrenz nur die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme per E-Mail kannst du über einen Live-Chat für mehr Nähe sorgen.

    Falls dir deine eigene Website im direkten Vergleich unseriös vorkommt, mach sie mit unseren Tipps vertrauenswürdiger!

    2. Content

    Den Spruch “Content is King” nutzen Online-Marketer wie ein Mantra. Deswegen solltest du auch bei deiner Konkurrenzanalyse ein besonderes Augenmerk auf den eingesetzten Content legen.

    Kennzahlen und Tools

    Betrachte dazu folgende Punkte:

    • Welche (Blog-)Seiten werden am meisten geklickt, geteilt und kommentiert?
    • Welche Art von Content befindet sich auf diesen? Gibt es Tutorials, News, Whitepaper, Fallstudien, Webinare, E-Books oder ähnliches?
    • Welche Länge weist der Content auf?
    • Wurden SEO-Grundlagen auf diesen Seiten umgesetzt (wichtige Schlagworte in Titel, URL und Beschreibungen, etc.)
    • Auf welche Art und Weise wird die Zielgruppe angesprochen und einbezogen?
    • Welche Themen werden behandelt?

    Auch hier können dir Tools dabei helfen den Content der Konkurrenz auszuwerten. Ein mächtiges Programm stellt Buzzumo dar. Dieses Tool zeigt an, welcher Content am besten performte. Backlinks und Influencer sowie die einzelnen Social-Media-Kanäle der Wettbewerber werden zusätzlich in einer Übersicht dargestellt. Einen Überblick über die fünf wichtigsten Beiträge der Konkurrenz gibt es kostenlos, für erweiterte Informationen können Pro-Versionen und Test-Versionen aktiviert werden.

    Was kannst du daraus lernen?

    Content Marketing ist ein wichtiger Bestandteil der Online-Marketing-Strategie, an den deine Visitors mittlerweile hohe Ansprüche haben. Wenn du durch die Inhalte anderer herausfinden kannst, welche Content-Länge ideal ist und welche Themen und Inhalte gut performen, kannst du der Zielgruppe direkt den Content liefern, der gewünscht wird. Du sparst dir die Zeit für möglicherweise unnötige Tests und vermeidest Fehlschläge. Wenn du deinen Content daraufhin detaillierter, tiefgründiger und besser aufbereitet präsentierst, hebst du dich von deiner Konkurrenz ab.


    Kostenlos für dich: Unsere SEO Checkliste

    Bist du unzufrieden mit deinem Ranking bei Google und Co.? Verbessere dein Ranking mit unserer SEO Checkliste.


    3. Social Media

    Ein Bild einer besprühten weißen Hauswand, auf der das typische Instagram Like-Symbol in rot ist

    Content und Social Media gehen Hand in Hand. Die sozialen Netzwerke geben dir den besten Überblick darüber, was die Zielgruppe von deinen Produkten, Leistungen und Themen hält. Social-Media-Konten können leicht beobachtet, aber erst mit den richtigen Tools in ein Gesamtbild gebracht werden. 

    Kennzahlen und Tools

    Zunächst solltest du dir aber bewusst werden, worauf du bei der Analyse achten musst.

    • Welche Social-Media-Profile sind bei deiner Konkurrenz im Einsatz?
    • Wie groß sind jeweils Reichweite und Follower-Zahl?
    • Welche Arten von Inhalten werden veröffentlicht?
    • Welche Themen stehen im Vordergrund?
    • In welcher Frequenz erfolgen die Postings?
    • Wie ist das Engagement der Nutzer:innen?
    • Zu welchen Zeiten finden die meisten Interaktionen statt?
    • Wie wird die Zielgruppe angesprochen?
    • Welche Länge haben die Postings?
    • Wie ist die Response Rate und Zeit deiner Konkurrenz?
    • Wie wird mit Kritik umgegangen?
    • Gibt es Mittel zum Community-Aufbau (z.B. eine eigene FB-Gruppe, User Generated Content, etc.)?

    Die Beantwortung dieser Fragen kann dir ein Bild über die Social-Media-Marketing-Strategie deiner Wettbewerber vermitteln. Tools wie Fanpage Karma, Likealyzer, Social Bakers oder die Facebook interne Funktion “Seite im Auge behalten” helfen dabei, alle wichtigen Daten zu erfassen.

    Lesetipp: Lies nach, wie du Instagram für dein Marketing nutzt.

    Was kannst du daraus lernen?

    Wenn du durch die Konkurrenzanalyse feststellst, dass eine bestimmte Art von Inhalten besonders gut auf den einzelnen Kanälen funktioniert, kannst du diese auf dein eigenes Unternehmen übertragen. Stellst du fest, dass längere Posts bei deiner Konkurrenz zu weniger Engagement führen, könntest du das als Anlass nehmen und deine eigenen Posts kürzer gestalten.

    Wenn du darüber hinaus merkst, dass dein Mitstreiter ein schlechtes Krisenmanagement hat, kannst du obendrein aus dessen Fehler lernen und von Beginn an bestimmte Phrasen und Aussagen aus deiner Kommunikation streichen.

    Sind deine Wettbewerber sehr gut in den Socials aufgestellt, solltest du überlegen, wie du sie übertrumpfen kannst. Macht beispielsweise eine eigene Gruppe oder ein Forum für dich Sinn oder solltest du mehr mit Kundenbildern arbeiten?

    4. SEO (Suchmaschinenoptimierung)

    Wettbewerbsanalyse & Konkurrenzanalyse SEO, Beispielbild mit einem Menschen auf einer Picknickdecke mit Marketingbuch in der Hand

    Ein weiterer wichtiger Vergleichsfaktor ist die Suchmaschinenoptimierung. Hierbei sollen vor allem Keywords, Backlinks und die organische Sichtbarkeit eine Rolle spielen.

    Kennzahlen und Tools

    Schau dir dazu folgende Themen bei der Wettbewerbsanalyse an:

    • Für welche Keywords ranken die anderen Unternehmen?
    • Welche Seiten sind für welche Keywords optimiert?
    • Wie viele Backlinks erhalten die Seiten?
    • Sind die Backlinkquellen relevant und vertrauenswürdig?
    • Wie werden die Seiten in den Suchergebnissen von Google und Co. dargestellt?
    • Welche Visibility können die Seiten vorweisen?

    Auch bei diesem Punkt kannst du es dir einfach machen und verschiedene Tools für die Konkurrenzanalyse einsetzen. Mit SpyFu, SEMRush, Ahrefs, Open Link Profiler, Search Metrics oder Xovi hast du eine Reihe an Werkzeugen an der Hand, die dir alle Daten zu Rankings, Backlinks, organischem Traffic oder die Sichtbarkeit der Konkurrenz vermitteln. Aber auch über einfache Tricks wie die Google Alerts kannst du bereits einiges zu Keyword Mentions oder Backlinks herausfinden.

    Was kannst du daraus lernen?

    Nach diesem Teil der Wettbewerbsanalyse zeigt sich, ob deine Konkurrenz für umkämpfte Keywords rankt und dadurch einen Großteil des Traffics über die Suche erhält. In Zusammenhang mit der Content-Analyse lässt sich hier herausfinden, wieso der Content in den Suchergebnissen erscheint und wie die Seiten optimiert wurden. Das kann dir dabei helfen, die eigene Optimierung anzupassen.

    Stellst du fest, dass die Konkurrenz bei Themenbereichen rankende Keywords aufweist, die du noch nicht bedienst, solltest du dir überlegen hier aktiver zu werden. Über Backlinks kannst du außerdem herausfinden, welche Websites sich anbieten würden, um den eigenen Online-Auftritt zu bewerben oder Backlinks aufzubauen.

    Du erfährst außerdem, wie sich deine Rich Snippets von der Konkurrenz unterscheiden. Hast du ein besseres Ranking aber unauffällige Rich Snippets in den Suchergebnissen, könntest du trotzdem das Nachsehen haben. Hier kannst du ansetzen!

    Lesetipp: SEO klingt viel zu kompliziert? Hier gibt's Tipps für Einsteiger!

    5. SEA (Bezahlte Suchergebnisse)

    Kennzahlen und Tools

    Auch die bezahlten Suchergebnisse sollten in deine Bewertung einfließen. Schau dir folgende Bereiche genauer an:

    • Die Keywords, für die die Konkurrenz bezahlt
    • Den Aufbau der AdWords-Anzeigen inklusive Call-to-Actions
    • Die Klicks und CPC
    • Das ausgegebene Gesamtbudget.
    • Die Seiten und Landingpages für die Anzeigen
    • Die Zeiträume, in denen das meiste Budget ausgegeben wird

    Programme und Tools wie iSpionage, Xovi, SpyFu oder SEMRush können hierbei relativ genaue Daten und Einblicke liefern und kommen meist mit einer kostenlosen Testversion. 

    Was kannst du daraus lernen?

    Durch die SEA-Konkurrenzanalyse kannst du Erkenntnisse für eigene Kampagnen gewinnen und auf neue Keywords stoßen. Außerdem bekommst du einen Eindruck, welche Wörter und Phrasen bei deiner Zielgruppe gut ankommen. Merkst du darüber hinaus, dass deine Konkurrenz die Leute auf einfache Seiten der Website führt, könntest du versuchen diese durch spezifisch angelegte Landingpages zu übertrumpfen.

    Behalte die Aktivitäten deiner Konkurrenz immer im Blick. Es kann auch helfen, deren Newsletter zu abonnieren, um über Angebote oder Unternehmensinformation im Bilde zu bleiben. Auch Verkaufsberichte, Nachrichtenartikel oder Pressemitteilungen, die zu den Konkurrenzunternehmen veröffentlicht werden, helfen dir dabei, ihre Strategien zu verstehen.


    Kostenlos und exklusiv für dich: Der Shopify-Starter-Guide (40-seitiges Ebook)

    Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt dir, wie du deinen Onlineshop einrichtest!


    Identifiziere die Stärken und Schwächen deines Unternehmens

    Sträken und Schwächen bei Konkurrenzanalyse, am Beispiel von zwei Menschen, die auf Unterlagen Notizen machen

    Nachdem du die wichtigsten Kennzahlen gesammelt und erste Schlüsse zu den Unternehmensstrategien gezogen hast, solltest du einen genauen Vergleich zwischen dir und der Konkurrenz ziehen. Mit einer SWOT-Analyse gelingt es, die Stärken und Schwächen deines eigenen Unternehmens in Hinblick auf deine Ziele und im Vergleich zu den Wettstreitern herauszuarbeiten.

    Identifiziere Folgendes:

    • Stärken: Was macht dein Unternehmen in Hinblick auf die einzelnen beleuchteten Aspekte gut? Was kannst du bieten, was man bei der Konkurrenz vergeblich sucht? 
    • Schwächen: Gibt es ganze Bereiche oder einzelne Teilaspekte, in denen deine Konkurrenz dein Unternehmen abhängt?
    • Chancen: Welche Trends oder Veränderungen hast du herausgefunden, von denen dein Unternehmen perspektivisch profitieren kann? 
    • Bedrohungen: Welche Maßnahmen und Wettbewerbsaktivitäten können für dein Unternehmen zur Gefahr werden und zu Störungen führen?

    Anhand dieser Analyse findest du heraus, an welchen Stellen du ansetzten musst, um Verbesserungen herbeizuführen. Gleichzeitig hilft sie dir dabei, die eigenen Stärken vor Augen zu halten und die Marktposition zu verstehen.

    Hast du ein einzigartigeres Produkt, eine größere Auswahl, exklusivere Materialien, einen besseren Kundenservice oder eine treuere Kundschaft? Dann kommuniziere das auch nach außen und triff Marketingentscheidungen sicherer.

    Dir fehlt noch die zündende Geschäftsidee? Hier findest du Inspiration:

    Eine Wettbewerbsanalyse ist kein One-Hit-Wonder!

    Sei dir bewusst, dass eine Online-Konkurrenzanalyse nur einen Teilbereich erfasst und auch Offline-Maßnahmen wie Messen, Printwerbung oder TV-Spots weiterhin eine Rolle spielen können und separat betrachtet werden sollten. Außerdem solltest du wissen, dass eine Wettbewerbsanalyse keine Maßnahme ist, die einmal durchgeführt und dann in Akten und Ordern vernachlässigt werden kann.

    Bleib am Ball, nimm dir wenigstens einmal Pro Jahr eine solche Analyse vor, um Schwankungen, wechselnde Marktpositionen, neue Absatzgebiete, Marktrisiken und neue potenzielle Kundschaft rechtzeitig zu identifizieren. Dadurch wirst du deine Entwicklungsmöglichkeiten und Wettbewerbsvorteile langfristig stärken.


    Starte deinen eigenen Onlineshop mit Shopify!

    14 Tage lang kostenlos testen—keine Kreditkarte erforderlich.


    Häufig gestellte Fragen zur Wettbewerbsanalyse

    Was ist eine Wettbewerbsanalyse?

    Bei einer Konkurrenzanalyse vergleichst du dein eigenes Unternehmen mit anderen Mitstreitern auf dem Markt. Dazu nutzt du verschiedene Kennzahlen und Tools, aus denen du schließlich weitere Schritte für dich ableitest. So kannst du dein eigenes Unternehmen von anderen abheben.

    Warum sollte ich eine Konkurrenzanalyse durchführen?

    Du kannst von der Konkurrenz lernen. Indem du analysierst, was bei ihnen funktioniert und was nicht funktioniert, kannst du eigene Fehler vermeiden, deine Zielgruppe besser kennenlernen, Erfolge deiner Konkurrenz auf deine Strategie übertragen und so schließlich die gesamte Performance deines Unternehmens verbessern.

    Wie mache ich eine Wettbewerbsanalyse?

    Bei deiner Wettbewerbsanalyse kannst du wie folgt vorgehen: 1. Prüfe Konkurrenzwebsites ganzheitlich u.a. auf Aufbau, Design und mögliche Interaktionen. 2. Analysiere wie der Content deiner Konkurrenz aufgebaut ist (Länge, Art, Ansprache). 3. Beobachte den Social-Media-Auftritt deiner Mitstreiter. 4. Untersuche beim SEO die Keywords, Backlinks und organische Sichtbarkeit. 5. Betrachte die Suchmaschinenwerbung deiner Konkurrenz.

    Which method is right for you?Über die Autorin: Caroline Dohrmann ist Online-Marketing-Managerin und Content-Enthusiastin. Wenn sie nicht gerade Shopify-Händlern und Händlerinnen die besten Geheimtipps in Interviews entlockt, schreibt sie im Blog über die Shopify-Community, Social Media und was das Online-Marketing gerade bewegt.