Nebenjobs: So kannst du 1.000 Euro (und mehr) im Monat dazu verdienen

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Bei einem guten Nebenjob geht es darum, sich ein kleines Business aufzubauen. Die besten Ideen sind dabei solche, die das Potenzial haben, ein unbegrenzt hohes Einkommen zu erwirtschaften – also etwas mehr als nur 1.000 Euro pro Monat. 

Die Erkennungsmarke der Leute mit nebenbei laufenden Geschäften ist eine tatkräftige, experimentelle Mentalität, die Schwierigkeiten nicht etwa als ein Zeichen des Aufgebens betrachten, sondern als eine spannende Herausforderung. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen und verkaufen eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen. Es gibt jedoch eine Gemeinsamkeit, die sie häufig auszeichnet: Sie bauen ihr Business in den frühen Morgenstunden oder nach Feierabend auf, wobei sie das Beste aus der ihnen zur Verfügung stehenden Zeit machen.

Tausende schließen sich ihnen an, denn immer mehr Menschen realisieren, dass die Möglichkeiten des Sparen und eines Vollzeitjobs doch begrenzt sind. Es gibt hier einfach ein starres Limit. Wenn man sich jedoch dafür entscheidet, mehr Geld mit Nebentätigkeiten zu verdienen, ist das Potenzial fast grenzenlos. Das heißt nicht, dass es das einfach macht. Was steckt also hinter der aufkommenden Kunst, ein florierendes Business nebenbei aufzuziehen, um Geld dazu zu verdienen?


Inhaltsverzeichnis

  • Wie definiert sich ein Nebenjob?
  • Der richtige Nebenjob: Fragen, die du dir selbst stellen solltest
  • Die 10 besten Nebenjobs, mit denen du noch heute loslegen kannst

  • Wie wäre es mit einem eigenen Onlineshop? Teste aus aus! Shopify gibt's jetzt 14 Tage kostenlos!


    Wie definiert sich ein Nebenjob?

    Im weitesten Sinne versteht man unter einem Nebenjob jede Tätigkeit außerhalb des normalen Jobs, die dir hilft, mehr Geld zu verdienen. Technisch gesehen handelt es sich dabei um einen Teilzeitjob oder um die Arbeit über Apps wie Airbnb, Uber, Rover oder TaskRabbit.

    Aber nicht alle Nebentätigkeiten sind gleich. Ein Teilzeitjob mag saisonal seinen Zweck erfüllen. Aber in ruhigeren Monaten können begrenzte Stunden auch ein eingeschränktes Einkommen bedeuten. Mit Gig-Apps wie Uber lassen sich vielleicht ein paar Euro mehr verdienen. Allerdings finden sich hier in der Regel Zahlungsstrukturen, die so gestaltet sind, dass die Auszahlung an die Anbieter des Dienstes (in dem Fall du) minimiert wird.

    Wenn du nach einer guten Nebentätigkeit suchst, solltest du über Teilzeitjobs und Nebenjob-Apps hinausblicken. Stattdessen solltest du eine Nebentätigkeit als einen Weg zum Unternehmertum, Raum für berufliches Wachstum und eine Möglichkeit betrachten, mehr Geld in deiner Freizeit zu verdienen.

    Der richtige Nebenjob: Fragen, die du dir selbst stellen solltest

    Nebentätigkeiten sind eine großartige Möglichkeit, sich ein zusätzliches Einkommen zu verdienen. Aber wie alle neuen Unternehmungen erfordern sie im Vorfeld ein wenig Anstrengung, um Fahrt aufzunehmen. Wenn du dich nicht für eine Idee entscheidest, die zu deinem derzeitigen Lebensstil passt, kann es leicht passieren, dass die zusätzliche Arbeit am Ende deiner To-do-Liste untergeht und schließlich ganz auf der Strecke bleibt. Aus diesem Grund fühlen sich passende Nebentätigkeiten oft weniger wie eine lästige Pflicht als vielmehr wie ein kreatives Ventil an. Die eigenen Fähigkeiten und wirtschaftlicher Ehrgeiz gehen hier Hand in Hand. 

    Selbstverständlich führen Nebentätigkeiten nicht immer zu Vollzeitbeschäftigungen. Es ist jedoch üblich, dass sich Leute mit solch einem Side-Gig zu dieser Option hingezogen fühlen, sobald ihr Business rentabel genug wird. Wenn auch du nach eine Nebenjob suchst, der schließlich deine Karriere werden könnte, sind hier einige Dinge, die es zu bedenken gilt.

    1. Passt die Idee zu deinem aktuellen Zeitplan?

    Du wirst dieser Nebenbeschäftigung viel Zeit widmen, weshalb das Ganze auch in deinen aktuellen Zeitplan passen sollte. Eine Nebentätigkeit sollte etwas sein, das du auch außerhalb deines regulären Jobs machen kannst. Gleichzeitig sollte sie aber nicht mit diesem in Konflikt geraten oder dich gar davon abhalten.

    In deinem Vollzeitjob wird es immer wieder Dinge geben, die so nicht geplant waren. An manchen Tagen musst du vielleicht eine Extraschicht einlegen oder Überstunden machen, um ein Projekt abzuschließen. Vielleicht hast du auch Verpflichtungen wie Besprechungen oder Team-Veranstaltungen. Wenn du sichergehen möchtest, dass du auch ausreichend Zeit in deine Nebentätigkeit investierst, solltest du dir etwas auszusuchen, wobei du möglichst flexibel bist. Nebenjobs wie Hundeausführen, Immobilienvertrieb oder Babysitting mögen zwar reizvoll erscheinen, könnten aber mit Blick auf deinen aktuellen Job schwieriger zu arrangieren sein. 

    2. Passt die Idee zu deinen Leidenschaften und Interessen?

    40 Stunden pro Woche zu arbeiten, reicht aus, um die kreative Energie der meisten Menschen zu verbrauchen. Und nach Zeit mit Familie, Freunden und persönlichen Verpflichtungen ist es gar nicht so einfach, sich zusätzlichen Freiraum für die Arbeit an einem Nebenprojekt zu verschaffen. Aber es sind genau diese Stunden, die in der Regel die beste Zeit sind, um die konzentrierte Arbeit zu leisten, die für ein erfolgreiches Nebenprojekt nötig ist. Der Arbeitstag ist vorbei, das Wochenende ist noch ein paar Tage entfernt. Und da du bereits die letzte Folge deiner Lieblingsserie auf Netflix geschaut hast, ist dein Terminkalender ziemlich leer. 

    Trotzdem hat man manchmal einfach keine Lust auf Arbeiten. Deshalb ist es ideal, wenn sich deine Nebentätigkeit mit den Dingen überschneidet, für die du dich persönlich begeisterst. Das könnte bedeuten, dass es dir Spaß macht, die Dinge hinter den Kulissen zu koordinieren, dich in ein neues Thema oder Interessengebiet zu vertiefen oder du den Wunsch hast, Menschen zu helfen. Ein gutes Indiz ist, dass man sich von der Arbeit angezogen fühlt, wenn man bei etwas anderem zögert. Mit ein bisschen Enthusiasmus kann man viel erreichen.

    3. Ist die Idee finanziell tragfähig?

    Obwohl nicht jedes Hobby durch die Notwendigkeit der Rentabilität belastet werden sollte, haben die meisten von uns handfeste Rechnungen zu bezahlen. Nach unserer Definition einer guten Nebentätigkeit wollen wir eine Art Rendite auf die investierte Zeit erzielen. Das bedeutet, dass dein Nebenjob finanziell tragfähig und langfristig relativ stabil sein muss – und nicht nur ein Nebenjob auf Teilzeitbasis. 

    Die meisten Nebentätigkeiten sind nicht sofort profitabel. Dein Hauptaugenmerk wird nämlich zunächst darauf liegen, dein Produkt oder deine Dienstleistung zu optimieren und herauszufinden, wie du deine ersten Kunden am besten erreichst. In der Anfangsphase solltest du die Kosten niedrig halten und ausschließlich daran arbeiten, „die Kasse klingeln zu lassen“ oder deine Idee mit ersten Verkäufen zu untermauern.

    Was bedeutet das genau? In der Anfangsphase eines Projekts stehen die investierte Zeit und die Einnahmen in einem sehr unausgewogenen Verhältnis. Von daher musst du dir zu diesem Zeitpunkt nicht allzu viel Gedanken um deinen „Return on Investment“ machen. Wenn du dann aber Fortschritte machst und anfängst, Geld zu verdienen, solltest du nachvollziehen können, wie viel es dich kostet (ausgedrückt in Zeit oder Geld), einen Kunden zu gewinnen bzw. einen Verkauf zu generieren und letztendlich deine Bemühungen in Gewinn zu verwandeln. Wenn deine daraus resultierenden Gewinnspannen oder Stundenlöhne dich in die roten Zahlen bringen, ist deine Nebentätigkeit möglicherweise nicht nachhaltig. 

    Die 10 besten Nebenjobs, mit denen du noch heute loslegen kannst

    Wenn die Idee einer Nebentätigkeit gut für dich klingt, findest du nachfolgend einige Möglichkeiten für den Aufbau eines profitablen Geschäfts in deiner Freizeit.

    1. Erstellen und verkaufen eigener handgefertigter Waren
    2. Kreation deiner eigenen Designs für ein Print-on-Demand-Business
    3. Starten eines Dropshipping-Shops
    4. Start eines Magazins und Verkauf digitaler Abonnements
    5. Engagement in der Gig-Economy
    6. Angebot eines Onlinekurses
    7. Starten eines Blogs
    8. Starten eines YouTube-Kanals
    9. Influencer werden
    10. Starten eines Podcasts

    1. Erstellen und verkaufen eigener handgefertigter Waren

    Hobbys, mit denen sich Geld verdienen lässt, haben etwas Befriedigendes. Es ist keine Überraschung, dass viele Shopify-Händler:innen erfolgreiche Kleinunternehmen aus einem Hobby heraus gründen, das sie in ihrer Freizeit betreiben. Wenn dir die Arbeit Spaß macht, fühlt sie sich nicht wie Arbeit an. Denke an etwas, das du gerne tust, auch wenn dich (noch) niemand dafür bezahlt. Ob Schreinerei, stricken, malen oder basteln – diese Hobbys können als Grundlage für viele einzigartige Nebentätigkeiten dienen. 

    Fast jeder hat ein Hobby oder ein kreatives Betätigungsfeld, für das er sich begeistert. Wenn es bei dir darum geht, etwas mit den Händen zu machen, befindest du dich in einer besonders guten Position. Obwohl die Herstellung handgefertigter Produkte viel Zeit für das Erlernen des eigentlichen Handwerks erfordert, ist es eine der besten Möglichkeiten, sich in einem Meer von Massenprodukten hervorzuheben. Neben deinem Shopify-Store kannst du handgefertigte Artikel auch bei Etsy verkaufen, um noch mehr potenzielle Kunden anzusprechen.

    Lesetipp: Apropos Handwerk - viele Handwerksunternehmen setzen auf Shopify. Wir stellen sie dir in diesem Beitrag vor.

    Darüber hinaus versetzt dich die Beschaffung von Rohmaterialien in eine einzigartige Position, um sicherzustellen, dass dein Herstellungsprozess mit deinen Markenwerten in Einklang steht. Tatsächlich nutzen viele Geschäftsinhaber ihre Werte, wie z.B. die Herstellung von Produkten mit wiederverwertbaren Materialien, als Teil ihres Wertversprechens. Ein Beispiel ist Buckle & Seam, ein Onlineshop für Ledertaschen, die fair und nachhaltig in eigenen Fabriken in Pakistan hergestellt werden und deren Verkäufe zudem die Schulbildung von pakistanischen Mädchen fördert. Die Story dazu hörst du in unserem Podcast.

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    Von Torwarthandschuhen aus PET-Flaschen bis hin zu Möbeln die aus alten Musikinstrumenten gefertigt werden – die Verwendung wiederverwertbarer Materialien kann auch eine gute Möglichkeit sein, die Umweltverträglichkeit deines Produkts zu gewährleisten und gleichzeitig die Kosten niedrig zu halten. Wenn es deine Leidenschaft ist, alte Materialien zu sammeln und sie in etwas Neues zu verwandeln, dann ist das vielleicht die perfekte Nebentätigkeit für dich.

    2. Kreation deiner eigenen Designs für ein Print-on-Demand-Business

    Print-on-Demand-Geschäfte sind eine erfüllende und risikoarme Unternehmung, wenn du eine Leidenschaft für Design hast und die ersten Schritte als Entrepreneur wagen möchtest. Shopify-Apps wie Printful und Printify ermöglichen dir das einfache Hochladen von benutzerdefinierten Designs auf Artikel wie T-Shirts, Tassen, Segeltuchtaschen, Kissen und mehr. So kannst du neue Produkte direkt in deinen Shopify-Store importieren.

    Wenn Kunden einen Kauf tätigen, werden die Artikel gedruckt und direkt von deinem Hersteller an sie versandt. Print on Demand bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Herstellung von Produkten in großen Mengen: Dein Produktangebot kann mit der Nachfrage abgestimmt und skaliert werden, ohne dass du im Voraus große Lagerbestände kaufen musst. Trotzdem kannst du deinen Produkten durch deine individuellen Designs dein eigenes Flair und Branding verleihen.

    Darüber hinaus hast du mehr Zeit für die Gestaltung und Vermarktung deines Unternehmens, da die Hauptarbeit der Herstellung und des Versands an einen externen Partner ausgelagert wird.

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    3. Starten eines Dropshipping-Shops

    Wenn dir die automatisierten Aspekte von Print-on-Demand gefallen, du aber mehr an Marketing und dem eigentlichen Business als an der Kreation kundenspezifischer Designs interessiert bist, solltest du den Start eines Dropshipping-Business in Betracht ziehen. Dropshipping ist ein weiteres Online-Geschäftsmodell, bei dem eine Drittpartei bestehende Produkte für dich herstellt und versendet. Alles, was du tun musst, ist deinen Shop einzurichten, die Preise für deine Produkte festzulegen und das Marketing anzustoßen.

    Zudem ist Dropshipping eine Chance mit geringem Risiko, da auch hier die Produkte erst dann versendet werden, wenn sie gekauft werden. Das wiederum lässt viel Raum für Gewinne, solange deine Marketingausgaben angemessen sind. Mit einem externen Partner, der sich um die Herstellung und den Versand kümmert, wird dir das Dropshipping auch viel Zeit ersparen. Das Konzept lässt sich auch auf Marktplätzen wie Amazon und eBay umsetzen, um mehr Kunden zu erreichen. 

    Die Zeit, die du beim Dropshipping sparst, kannst du damit verbringen, eine passende Nische zu finden, deine Produkte zu vermarkten, neue Käufer zu erreichen oder deinen Kunden zu helfen. Da Produktentwicklung und Design in dieser Gleichung fehlen, ist Dropshipping definitiv eine Nebenbeschäftigung für diejenigen, die sich im Marketingbereich beweisen wollen. Weitere spannende Ressourcen für deinen Einstieg ins Dropshipping findest du hier:



    4. Start eines Magazines (Zines) und Verkauf digitaler Abonnements

    Hast du jemals darüber nachgedacht, dein eigenes Magazin-Start-up zu gründen? Ein „Zine“ ist typischerweise eine Publikation mit einer sehr kleinen Zirkulation. Der Begriff „Zine“ wird für jede Zeitschrift verwendet, die sich auf ein Nischenpublikum konzentriert. Der Hauptunterschied zu einer regulären Zeitschrift besteht jedoch in dem handgefertigten, unabhängigen Element, das sich auf Ideen und Werte stützt, die von den Mainstream-Medien nicht abgedeckt werden. 

    Für Künstler, Grafikdesigner und Schriftsteller kann ein Zine ein großartiges Online-Angebot sein, um ihre Arbeit zu präsentieren und zu verkaufen. Für Aktivisten kann es ein wichtiger Weg sein, andere Menschen zu mobilisieren. Zines haben eine lange Tradition, alternative, unterschätzte Kunst und Literatur zu präsentieren. Das Internet hat der nächsten Generation von Zine-Redakteuren eine Plattform für den Austausch neuer Ideen in Form von digitalen Abonnements gegeben. Umso besser ist es, wenn du gut im Korrekturlesen bist. So musst du nämlich niemanden mit der finalen Bearbeitung deines Zines beauftragen.

    Mit den Shopify-Apps für digitale Downloads ist es einfach, digitale Produkte sicher zu verkaufen. Daneben kann die App Lulu xPress bei der Selbstveröffentlichung von physischen Exemplaren deines Zines helfen. 

    Mit Apps wie diesen kannst du die Hürden und Zeitkosten für den Betrieb deines Business reduzieren. Die gewonnene Zeit kannst du wieder in dein Schreiben, deine Kunst, deine Fotografie oder andere Inhalte investieren.

    Lesetipp: Weitere spannende Wege, um Kunst online zu verkaufen, findest du hier.

    5. Engagement in der Gig-Economy

    Hast du Fähigkeiten, mit denen du von zu Hause aus Geld verdienen kannst? Dann könntest du dir überlegen, ein Teil der sogenannten Gig Economy zu werden. Die Gig Economy ist ein System der freien Marktwirtschaft, in dem Unternehmen mit unabhängigen Auftragnehmern oder Freelancern arbeiten, anstatt Vollzeitkräfte einzustellen. Das Bureau of Labor Statistics berichtete bereits im Jahr 2017, dass 55 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten „Gig-Arbeiter“ waren, was 34 % der Wirtschaft ausmacht. Diese Zahl dürfte bis Anfang 2021 einen Wert von über 43 % erreichen.

    Für Millennials hat sich das Freelancing aufgrund seiner Effizienz zu einer der besten Nebentätigkeiten überhaupt entwickelt. Für erfahrene (und aufstrebende) Copywriter, Programmierer, Designer und andere Spezialisten ist es heute einfacher denn je, mit Kunden in Kontakt zu treten und ihre Dienste von überall auf der Welt anzubieten. Du kannst damit beginnen, Jobs bei Fiverr oder Upwork zu finden und dort deine Fähigkeiten und dein Portfolio auszubauen.

    Wenn du auf der Suche nach einem Nebenjob von zu Hause aus bist, der dir viel Raum für Wachstum und eine vergleichsweise schnelle Rendite bietet, könnte das Freelancing genau das Richtige für dich sein. Zwar musst du als Freelancer direkt Zeit gegen Geld tauschen, der Weg zu ersten Einnahmen ist jedoch weitaus einfacher, als darauf zu warten, dass sich ein eigenes Produkt durchsetzt.

    Freelancing ist eine besonders gute Möglichkeit für angehende oder frischgebackene Hochschulabsolventen, die sich in einem überfüllten Arbeitsmarkt oft nur schwer gegen erfahrene Mitbewerber durchsetzen können. Die Arbeit auf Projektbasis kann dir zudem ermöglichen, zusätzliches Geld zu verdienen und gleichzeitig ein wertvolles Portfolio aufzubauen sowie deinen Lebenslauf durch eine Liste zufriedener Kunden aufzupolieren.

    Einige junge Unternehmer:innen beginnen sogar während der Schule freiberuflich zu arbeiten. Dienstleistungen wie Nachhilfeunterricht und Prüfungsvorbereitung sind an Universitäten unter studentischen Freiberuflern so beliebt, dass der US-amerikanische Markt für die Testvorbereitung einen Wert von 24 Milliarden Dollar hat.  

    Denke daran: Egal ob du freiberuflich schreiben oder virtueller Assistent werden möchtest – dein Netzwerk wird dein A und O sein. Begib dich auf Twitter, um dich mit Leuten aus deiner Branche zu vernetzen, oder engagiere dich in Slack-Gruppen und privaten Communities, um Tipps und Tricks auszutauschen. Dies wird dir helfen, aus deinem Nebenjob ein nachhaltiges Business zu machen, auf das du dich hinsichtlich deines Einkommens verlassen kannst. 

    6. Angebot eines Onlinekurses

    Ein neuer Beruf oder eine neue Fertigkeit zu erlernen bzw. sich generell neue Kenntnisse anzueignen, ist eine Herausforderung. Es erfordert Recherche, Zeit und ein echtes Interesse an diesem Thema. Aber die Chancen stehen gut, dass es Themen gibt, in denen du bereits gut bewandert bist, insbesondere im Vergleich zur breiten Öffentlichkeit. Warum also diese Dinge nicht an andere weitergeben?

    Unterrichten ist eine der lohnendsten Tätigkeiten, und mit Online-Plattformen wie Udemy und Coursera ist es für erfahrene Kursleiter leicht geworden, sich auf der ganzen Welt aufzuhalten und mit begeisterten Schülern in Kontakt zu treten. 

    Das Schöne am Online-Unterricht ist, dass das Thema deines Kurses nur durch dein eigenes Wissen und deine Vorstellungskraft begrenzt ist. Bist du Experte für die Geschichte des Römischen Reiches? Dann gib dein Wissen darüber weiter. Du hast Erfahrung im Grafikdesign? Dann teile deine Skills mit anderen. Solange es Menschen gibt, die aus deinen Erfahrungen lernen wollen und bereit sind, dafür zu bezahlen, dass die Informationen gut verpackt und in einer zugänglichen Weise präsentiert werden, kannst du einen Kurs über fast alles anbieten. 

    Lesetipp: Du brauchst Inspiration, wie man Onlinekurse aufziehen könnte? Check hier unsere Webinare!

    7. Starten eines Blogs

    Blogging ist eine der beliebtesten Nebentätigkeiten, weil es von fast überall aus betrieben werden kann. Mit einem Laptop und einer WLAN-Verbindung kann jeder Ort in deine persönliche Schreibstube verwandelt werden.

    Natürlich wird dieses Unterfangen nicht sofort profitabel sein. Aber für Blogger, die sich eine persönliche Marke, ein Publikum und ein Portfolio aufbauen wollen, ist ein Blog ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Karriere. Tatsächlich ist eines der interessantesten Dinge am Bloggen die indirekte Art und Weise, wie es deiner aktuellen Karriere zugutekommen kann. So kann deine Arbeit Arbeitgebern und Personalverantwortlichen zeigen, wie du über Probleme denkst und an welchen Projekten du gearbeitet hast. All das kann dir dabei helfen, entdeckt zu werden oder in einem Bewerbungsverfahren für einen neuen Job aus einer Flut von Lebensläufen herauszustechen.

    Wie beim Unterrichten kann es auch beim Bloggen um alles Mögliche gehen, solange ein Publikum lernwillig ist. So gibt es viel Platz, um tief in ein Thema einzutauchen, das dir am Herzen liegt. Eine Herausforderung bei dieser Nebentätigkeit besteht jedoch darin zu lernen, wie man einen Blog startet, der auch Geld einbringt. 

    Lesetipp: Den ultimativen Guide zum Start eines Blogs findest du hier.

    Seitenaufrufe bezahlen die Rechnungen nicht. So wirst du entsprechende Monetarisierungsstrategien verfolgen müssen, wie z. B. Leser auf Produkte verweisen, gesponserte Beiträge oder Anzeigen anbieten oder sogar eine damit verbundene Dienstleistung anbieten. Das Positive daran? Du wirst bereits die harte Arbeit geleistet haben, ein Publikum aufzubauen.

    8. Starten eines YouTube-Kanals

    YouTube hat mehr als eine Milliarde Nutzer, die sich täglich stundenlang Videos ansehen. Mit der steigenden Popularität der Website haben auch die Möglichkeiten für Kreative, die ihre eigenen Videoinhalte erstellen möchten, zugenommen. 

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    Du kannst lernen, wie man einen YouTube-Kanal startet und über aktuelle Ereignisse sprechen, Sketche oder Musik aufführen, Tutorials anbieten und viele andere Dinge tun. Das wahre Geld liegt aber in der Schaffung eines Kanals, der auf dein eigenes Business einzahlt. Ein Publikum aufzubauen, das groß genug ist, um von YouTube-Anzeigen zu profitieren, erfordert viel Zeit. Deshalb ist es besser, auf direktem Weg Umsatz zu machen, als darauf zu warten, dass die Kanalwerbung rentabel wird. Je zielgenauer deine Videos ein bestehendes Produkt unterstützen, desto besser. Und das kann durchaus bedeuten, dass du bereits vor der Markteinführung deines Produkts Videos kreierst. 

    Nehmen wir als Beispiel die Matratzenfirma Purple. Purple hat sich auf die Herstellung von Kissen und Polstern aus einem patentierten Material namens hyperelastisches Polymer spezialisiert. Im Vorfeld der Lancierung der neuen Matratze hat sich Purple mit den Content-Spezialisten von The Harmon Brothers zusammengetan, um eine Reihe von Videos zu produzieren, welche die Wissenschaft hinter dem Produkt ansprechend vermitteln. 

    Ihr „Rohei-Testvideo“ wurde zum viralen Hit und erreichte 158 Millionen Aufrufe auf YouTube und Facebook. Seit der ursprünglichen Werbung hat das Unternehmen weitere Inhalte mit demselben ausgefallenen Humor und derselben lebendigen Bildsprache produziert. Ein YouTube-Kanal, der parallel zu einem Produkt funktioniert, ist eine effektive Möglichkeit, ein neues Publikum auf deine Marke aufmerksam zu machen. 

    Hüte dich aber vor einem allzu werblichen Auftritt. Der Schlüssel zum finanziellen Erfolg bei dieser Nebentätigkeit ist es, Inhalte zu schaffen, die die Leute tatsächlich sehen wollen. Und das Letzte, was sie sehen wollen, ist Werbung.

    Lesetipp: Auch der Shopify-Händler kurzgesagt, mit 13 Millionen YouTube-Abonnenten, hat ein großes Video-Business aufgezogen. Hier erfährst du die Story dahinter.

    9. Influencer werden

    Andy Warhol sagte voraus, dass in Zukunft jeder für 15 Minuten berühmt sein würde. Von Models auf Instagram bis hin zu Komikern auf Twitter: Heute hat der Durchschnittsbürger Zugang zu einem Publikum, das so groß ist, dass es sich Warhol zu seiner Zeit kaum hätte vorstellen können. Nicht alle nutzen diesen Vorteil jedoch auf die gleiche Weise.

    Dieser Zugang hat einer Welle von Micro-Influencern Platz gemacht, insbesondere auf Instagram. Sie sind zwar meist keine bekannten Namen, können Marken aber den Zugang zu einem Nischenpublikum ermöglichen. Wenn der Begriff „Influencer“ nicht das allerbeste Bild in deinem Kopf hervorruft, solltest du daran denken, dass zwei wichtige Aufgaben des Marketings die Generierung von Reichweite und Einfluss sind. Im Endeffekt geht es darum, mit der richtigen Botschaft die richtigen Leute zu überzeugen. Das bedeutet nur, dass Influencer nur ein weiterer Ansatz zum Aufbau einer Nebentätigkeit oder eines eigenen Business sind.

    Die Umsetzung ist zwar nicht immer leicht, jedoch mangelt es nicht an kreativen Möglichkeiten, damit Geld zu verdienen. Selbst wenn ein Monetarisierungsmodell nicht sofort Früchte trägt, ist die Konzentration auf den Aufbau eines Publikums keine schlechte Sache. Viele Kreative auf Instagram mussten sich Zeit für den Aufbau ihres Publikums nehmen, bevor ihr Account dann profitabel wurde und ein passives Einkommen generieren konnte.

    Nehmen wir zum Beispiel Loki den Wolfshund. Was als Account begann, das abenteuerlichen Fotos von Loki gewidmet war, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer Reihe von Produkten. Es geschah nicht über Nacht, aber durch das konsequente Posten von Inhalten konnten die Schöpfer eine Vielzahl engagierter Loki-Fans gewinnen. 

    Instagram Influencer Loki the Wolfdog

    Es gibt viele verschiedene Arten von Influencern auf Instagram, sodass dies eine Nebenbeschäftigung mit viel Raum für kreativen Ausdruck ist. Du könntest dich auf die Erstellung von Inhalten für eine bestimmte Nische spezialisieren, deine eigenen freiberuflichen Dienstleistungen bewerben, dein Schauspiel-Portfolio aufbauen oder einfach nur witzige Kommentare gepaart mit ansprechenden Fotos posten. 

    Lesetipp: Lass Dagi Bee zu deiner Benchmark werden. Die Influencerin verkauft jetzt erfolgreich Produkte online. Wie sie das schaffte, liest du hier.

    Sobald du eine Fangemeinde auf der Plattform aufgebaut hast, kannst du in das Affiliate-Marketing einsteigen. Ein Affiliate-Marketer zu werden bedeutet, dass du Produkte oder Dienstleistungen empfiehlst, indem du diese auf deinen Social-Media-Präsenzen oder anderen Kanälen teilst. Wenn ein Follower dann über einen von dir bereitgestellten Link kauft, erhältst du jedes Mal eine Provision. Gut gemacht, kann dies eine eher passive Nebentätigkeit sein, bei der du sprichwörtlich im Schlaf ein zusätzliches Einkommen erzielen kannst.

    10. Starten eines Podcasts

    Die Zahl der Podcast-Hörer ist von Jahr zu Jahr stetig gewachsen. Früher war ein Podcast ein Muss für Komiker. Dann wurde es zu einem Muss für Schriftsteller und Journalisten. Nun hat sich Podcasting zu einem Muss für fast jeden entwickelt, der ein Online-Publikum für seine Marke aufbauen und einen Nebenjob von zu Hause in ein profitables Geschäft verwandeln möchte. 

    Es gab Bedenken, dass eine Übersättigung das Ende des Podcasting herbeiführen könnte. Die Daten zeigen aber, dass der Appetit auf Podcasts keinesfalls nachgelassen hat. Podcasting ist, ebenso wie Social Media und Blogging, zu einem festen Bestandteil der Welt der Online-Inhalte geworden.

    Auch Shopify ist im Podcast-Business! Hier hörst du die spannenden Interviews mit erfolgreichen Händler:innen

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      Dabei ist Podcasting relativ günstig umzusetzen. Ein geeignetes USB-Mikrofon (von denen viele speziell für Podcasting verkauft werden) gibt es für weniger als 100 Euro. Aufnahmeplattformen wie Audacity sind kostenlos und einfach zu benutzen. Wenn du deine Tools mit einem XLR-Mikrofon, einem Mischpult oder anderem Zubehör aufrüsten möchtest, wird dich auch dies nur ein paar Hundert Euro kosten.

      So findest du deinen idealeb Nebenjob

      Ein unterschätzter Vorteil eines Nebenjobs ist, dass er als Sandkastenumgebung fungieren kann, in der man lernt, wie man von zu Hause aus Geld verdienen kann. Geld verdienen ist eine besondere Fähigkeit. Und da die meisten von uns zum Zahlen der Rechnungen auf traditionelle Karrieren angewiesen sind, fühlt es sich nicht immer intuitiv an. Nebenprojekte und Nebenjobs bieten dir eine Möglichkeit, Geschäftsideen zu testen und deine Skills auszubauen.

      Außerdem sind Nebentätigkeiten nicht nur ein Mittel, mit dem sich nebenbei Geld verdienen lässt. Die Aufnahme einer Nebentätigkeit ist zudem eine tolle Gelegenheit, sich wertvolle Fähigkeiten beizubringen und als Entrepreneur zu wachsen. Für Autoren/Texter, Schauspieler, Maler, Musiker und Künstler aller Art kann ein Nebenjob künstlerische Unabhängigkeit, berufliches Wachstum und schließlich eine gewinnbringende Möglichkeit bieten, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. 

      Illustration von Eugenia Mello


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      Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchtest du einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies bitte zuerst diesen Leitfaden.