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Das Freelancing-ABC: Wie man Marketing für ein kleines Unternehmen betreibt

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Als Freelancer oder kleine Agentur bist du für viele verschiedene Aufgaben zuständig. Man könnte meinen, dass dein Fokus auf deiner Design- und Entwicklungsarbeit liegt, um dir so ein starkes Portfolio aufzubauen. Allerdings musst du dich genauso um Buchhaltung und Finanzen kümmern, Verträge aufsetzen, das richtige Preismodell für deine Arbeit finden und vieles mehr. Deine Zeit wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ziemlich knapp bemessen sein.

Ein Bereich, den du trotzdem keinesfalls vernachlässigen solltest, ist das Marketing für dein Business. Marketing mag für dich nicht selbstverständlich sein. Wenn du jedoch mehr und bessere Kunden gewinnen willst, ist es entscheidend. Sofern du Geld mit Apps oder Online-Dienstleistungen verdienst, solltest du sicherstellen, dass deine Kreationen auch gesehen und genutzt werden.

Vermarkte dein Business richtig, kannst du es ausbauen, bestimmte Aufgaben outsourcen oder mit der Einstellung von Mitarbeitern beginnen. Falls es deinen Zielen entspricht, kannst du dadurch sogar eine eigene Agentur gründen. Du bewegst dich in einem durchaus umkämpften Markt, in dem du mit Großunternehmen, Freelancer-Börsen und einer ganzen Armee von Freiberuflern konkurrierst. Wenn du aber mit deinem Marketing die gebührende Aufmerksamkeit schenkst, wirst du dich von anderen abheben und auf dich aufmerksam machen.

Wir sprachen mit einigen führenden Beratern, Gründern, Kreativdirektoren und Designern, um herauszufinden, wie sie mit dem Thema Marketing umgehen. Nachfolgend findest du zehn Einsichten, die für deinen Geschäftserfolg entscheidend sein können:

1. Wertschätzung für das kleine Unternehmen

Auch wenn deine Agentur noch klein ist oder du vielleicht aktuell (noch) ganz alleine unterwegs bist, ist das völlig okay.

Es gibt keinen Grund, sich zu verstecken!

"Dir braucht es keinesfalls peinlich sein, dass du ein kleines Unternehmen bist", betont der Berater für User Experience Paul Boag. "Zu viele Freelancer versuchen, die Tatsache zu verbergen, dass du eine One-Man-Show bist,was jedoch ein Fehler ist. Menschen kaufen von anderen Menschen. Wenn sie dich mögen, dir vertrauen und von deinen Fähigkeiten überzeugt sind, ist das alles, was zählt."

Tatsächlich gibt es einige gewichtige Vorteile, wenn man ein kleines Unternehmen ist.

"Sicher, größere Agenturen haben durchaus Vorteile, aber eben auch Nachteile", erklärt Boag. "Sie sind teuer und zeichnen sich oft durch eine sehr umfangreiche Managementebene aus. Viele Kunden wünschen sich dagegen einen direkten Kontakt mit der Person, die auch tatsächlich die Arbeit erledigt. In diesen Fällen wirst du jedes Mal gewinnen. Es gibt also überhaupt keinen Grund, sich zu verstecken."

Wie aus einem Ein-Frau-Unternehmen ein erfolgreiches Business wurde, lies in diesem Interview mit der Wuppertaler Agentur Latori GmbH.

Erzähle deine Geschichte

Als kleines Unternehmen ist es wichtig, deine Geschichte mit potenziellen Kunden zu teilen.

Boag rät: "Bau dir eine eigene Marke auf. Hab keine Angst, du selbst zu sein und präsentiere dich. Nicht jeder wird deine Vorgehensweise mögen, aber das ist in Ordnung. Das Internet ist riesig. So wird es auch viele Leute geben, die es mögen, wie du die Dinge angehst."

Der freiberufliche Webdesigner und Digitalberater Dave Ellis, Autor von Go Freelance, rät mit Blick auf die eigene Geschichte zu Ehrlichkeit.

"Wie bist du dorthin gekommen, wo du heute bist? Was ist das Besondere an dir und deinem Weg? Viele bedeutende Geschäftsabschlüsse wurden im Laufe der Jahre auf der Grundlage von Beziehungen und Freundschaften erzielt – und nicht viel mehr. Du kannst deine Geschichte ganz einfach erzählen, indem du auf deiner Über-mich-Seite auf deiner anderen Hobbys und Interessen eingehen. Allerdings ist es viel effektiver, wenn deine Geschichte in allem präsent ist, was du tust.“

Lesetipp: Mit diesen Tipps von Branding-Experten baust du deine Marken-Story auf.

2. Betrachte dein Unternehmen nicht als klein

Jeremy Watt, Shopify-Experte und Gründer des E-Commerce-Designstudios Up Later Than You, favorisiert einen etwas anderen Ansatz. Kleinunternehmer seien oft in der Denkweise des kleinen Unternehmens gefangen, sagt er.

"Selbst als Ein-Mann-Betrieb ist es wichtig, groß zu denken.Wo immer möglich, solltest du die weit verbreitete Freelancer-Mentalität abschütteln. Beginne mit dem Namen deines Unternehmens, der URL deiner Website, deinen Social-Media-Kanälen und sogar deiner E-Mail-Adresse. Eine E-Mail von gmail.com wird dich letztendlich nur zu einem bestimmten Punkt bringen."

Großstadtmarketing gepaart mit Kleinstadtkommunikation – das fasst in etwas das Gleichgewicht zusammen, nach dem du streben solltest.

Trotz deiner Ambitionen ist es nach wie vor wichtig, deinem Kunden das Gefühl zu geben, dass du deinem Projekt immer noch diese Extraportion Aufmerksamkeit schenken wirst. Großstadtmarketing gepaart mit Kleinstadtkommunikation – das fasst in etwas das Gleichgewicht zusammen, nach dem du streben solltest."

Der Berliner Unternehmer und Shopify-Experte Heiko Vogelsang startete als Teilzeit-Freelancer und betreibt mittlerweile sogar zwei Agenturen. Hier lies seine Geschichte!

3. Eine aktive und automatisierte Social-Media-Präsenz

Tracy Osborn, Designerin, Entwicklerin und Autorin der Hello Web Books, ist Solo-Unternehmerin und fand es anfangs schwierig, das Bloggen zu koordinieren und gleichzeitig eine aktive Social-Media-Präsenz zu gewährleisten.

"Zuerst ging ich Partnerschaften mit anderen Unternehmen ein, um darüber Inhalte für meinen eigenen Blog zu bekommen. So musste ich schon einmal meine Inhalte nicht von Grund auf neu entwickeln", erinnert sie sich. "Außerdem kam es oft vor, dass die Gastautoren ihre Beiträge bewarben, was mir wiederum Links und Traffic einbrachte."

Wie du deine Nutzer dazu motivieren kannst, Content für dich zu erstellen, liest du in diesem Beitrag.

Tracy automatisierte auch die Verknüpfung zu ihren sozialen Netzwerken. Nun wird jedes Mal, wenn ein Blogbeitrag veröffentlicht wird, dieser automatisch in allen Social-Media-Kanälen veröffentlicht.

"Ich benutze einen benutzerdefinierten Titel, den ich in WordPress einstellen kann", erklärt sie. "Dann plane ich ein paar weitere Folgebeiträge mit einem Tool wie Buffer. Ein System einzuführen und so weit wie möglich zu automatisieren, half mir, den Blog zu erweitern und zu pflegen. Gleichzeitig konnte ich mich um alle anderen Belange meines Startups kümmern, dem Design, der Programmierung und dem Vertrieb."

small business marketing: buffer

Automatisieren von Social-Media-Beiträgen in verschiedenen Netzwerken mit einem System wie Buffer.

4. Eine saubere Social-Media-Präsenz

Der freiberufliche Kreativdirektor Shane Mielke, Autor von Launch It, betont die Wichtigkeit deiner Persönlichkeit und der Art und Weise, wie du wahrgenommen wirst. Dies kann letztendlich dazu beitragen, dass Unternehmen oder Einzelpersonen du für ein Projekt beauftragst. Und das beeinflusst schlussendlich dein Einkommen und die Art der Projekte, die du erhälst. Die Persönlichkeit, die du öffentlich darstellst, muss also von möglichst vielen Gruppen positiv wahrgenommen werden.

"Halte deine Social-Media-Präsenz frei von sensiblen Themen. Konzentriere dich ausschließlich auf die Präsentation deiner Leistung, deiner Arbeit, deiner Fähigkeiten, deiner persönlichen Projekte, neuer Tools, die du erkundest, und ein positives Netzwerken", rät Mielke. "Nimm nur an positiven und branchenbezogenen Diskussionen teil, die dir beruflich zugute kommen. Behandel deine Beiträge als kuratierte Marketingbotschaften aus einem großen Unternehmen. Was würdest du sagen, wenn du eine große Agentur wärst, die einen wöchentlichen oder monatlichen Newsletter verschickt?"

Wahrscheinlich hast du Leute kontaktiert oder folgst ihnen online, weil dir deine Arbeit, dein persönlicher Designstil oder deine Fähigkeiten zusagen. Vielleicht wurdest du auch von jemandem empfohlen.

"Nur wenige Menschen oder Unternehmen wollen politische Ansichten, Tiraden zu persönlichen Themen, Negativität gegenüber der Branche oder polarisierende Meinungen zu bestimmten Tools, die sie vielleicht selbst verwenden, lesen oder hören. Auch wenn heikle, polarisierende Kommentare von 50 Prozent deiner Follower positiv bewertet werden, können sie damit möglicherweise bei den anderen 50 Prozent einen schlechten Eindruck hinterlassen. Das wiederum kann bedeuten, dass sie ihnen entfolgen oder vielleicht niemals mit ihnen zusammenarbeiten werden. Ihnen könnten also potenzielle Kunden oder Projekte und damit bares Geld entgehen. Daher lohnt es sich, auf den Ton und die Inhalte zu achten, um Ihr Geschäftspotenzial zu maximieren."

5. Fokus auf Content Marketing

Alex O'Byrne, Gründer der Shopify E-Commerce-Agentur We Make Websites, empfiehlt die Investition in Content-Marketing, da Freelancer zwar meist über wenig Zeit, dafür aber über umso mehr Wissen verfügen.

"Zuerst musst du dich für eine Nische entscheiden, in der du dich etablieren kannst. Dies kann eine bestimmte Plattform, Branche oder eine ganz bestimmte Art von Kunden sein, auf die du dich spezialisierst", schlägt O'Byrne vor. "Je enger die Nische, desto besser. Denn so ist es einfacher, der Beste darin zu sein."

O'Byrne rät, eine E-Mail-Liste mit allen Personen aufzubauen, die du beruflich kennst. "Erstelle Artikel, die deinem Nischenpublikum einen echten Mehrwert bieten. Es geht hier nicht um Vertrieb. Ziehe neben geschriebenen Inhalten auch Videos und Podcasts in Betracht. Erstelle eine E-Mail-Liste mit allen Personen, die dich beruflich kennen. Verbreite deine Inhalte dann über deine Liste, Social Media und deinen Blog. So wirst du von neuen Leuten entdeckt, die dir folgen und dich abonnieren. Auf diese Weise erschließt du dir ein Publikum, das dich schätzt und dir vertraut – und eines Tages von dir kaufen wird."

small business marketing: mailing list

Die Macher hinter WeMakeWebsites laden ihre Blog-Leser ein, ihren Newsletter zu abonnieren und sich darüber eine kostenlose E-Commerce-Checkliste zu sichern.

6. Teile deine Arbeit online

"Stelle sicher, dass du deine Arbeiten online teilst", rät die UI- und UX-Designerin Laura Elizabeth, Schöpferin von client-portal.io.

Veröffentliche Screenshots von laufenden Arbeiten auf Twitter oder Facebook oder beschreibe ein Problem, das du gelöst hast.

"Warte mit dem Teilen nicht, bis das Projekt abgeschlossen ist – schließlich weißt du nie, wer zusieht. Ich konnte eine Menge neuer Kunden gewinnen, die zuvor meine Arbeit auf Twitter gesehen hatten."

Elizabeth hat noch einen weiteren Tipp parat: Sie schlägt vor, für jedes von deinen betreute Projekt detaillierte Fallstudien zu erstellen und diese als Gastbeiträge auf beliebten Blogs, die deine Kunden lesen, zu veröffentlichen.

"Wenn du zum Beispiel eine E-Commerce-Website entwerfen, kannst du aufzeigen, wie du die Website für Conversions optimiert hast. So kannst du deinen Zielkunden gleichzeitig umsetzbare Maßnahmen für die Verbesserung deines E-Commerce-Erlebnisses an die Hand geben. Wenn die Leser deiner Artikel dann Hilfe mit ihrer Website benötigen, werden sie mit dem Experten zusammenarbeiten wollen – und das sind jetzt Sie!"

7. Veranstalten lokaler Meetups

Ursprünglich arbeitete Tracy Osborn hauptsächlich mit anderen kleinen Unternehmen zusammen. Dann fand sie heraus, dass eine der besten Möglichkeiten zur Vermarktung ihres Business darin bestand, lokale Meetups zu veranstalten.

Jahre später hatten sich die Leute, die ich im Rahmen solcher Meetups kennenlernte, zu meinen etabliertesten Kunden entwickelt.

"Auf meinen Geschäftsreisen wandte ich mich an Unternehmen in der Region und bot ihnen an, sie auf einen Kaffee oder ein Bier vor Ort einzuladen", berichtet sie. "Es gab keine Agenda – nur eine Gelegenheit, mich und andere lokale Unternehmen zu treffen. Jahre später hatten sich die Leute, die ich im Rahmen solcher Meetups kennenlernte, zu meinen etabliertesten Kunden und den größten Fürsprechern meines Unternehmens entwickelt. Natürlich ist diese Methode nicht einfach zu skalieren. Aber gerade für jemanden, der gerade erst anfängt und sich ein Netzwerk aufbauen möchte, ist es eine großartige Sache."

small business marketing: one channel

8. Fokus auf einen einzigen Marketingkanal

Als Freelancer ist deine Zeit begrenzt. Der Digitalberater Dave Ellis erklärt, dass man als Freelancer naturgemäß nicht mit Unternehmen konkurrieren kann, wenn es um ein kanalübergreifendes Marketing geht. Konzentriert man sich dagegen auf nur einen einzigen Kanal, wird man sich aus seiner Sicht mehr als behaupten können.

"Wähle einen Bereich, den du gut kennst und fokussiere dich voll und ganz darauf", schlägt er vor. "Wenn du Social Media beherrschst, dann ist das dein Kanal. SEO ist dein Steckenpferd? Dann konzentriere deine Bemühungen darauf. Wenn Marketing noch nie dein Ding war, dann setze auf die oft unterschätzte Mundpropaganda."

Aus Ellis Sicht wird man mit einem fokussierten Ansatz weitaus mehr Erfolg haben, als sich breit aufzustellen und Kanäle zu bedienen, von denen man nur wenig Ahnung hat.

9. Kümmere dich um Bestandskunden

Während du für neue Kunden wirbst, solltest du nicht vergessen, dich auch um deine bestehenden Kunden zu kümmern.

Empfehlungen sind ein echter Trumpf, aber kaum jemand verfolgt es aktiv. Du solltest jeden einzelnen zufriedenen Kunden um eine Empfehlung bitten.

"Es gibt einen Grund, warum die meisten Leute Empfehlungen als wichtigste Quelle für qualifizierte Leads identifizieren", betont Laura Elizabeth. "Empfehlungen funktionieren einfach. Stelle also sicher, dass du fantastische Arbeit bei deinen Kunden ablieferst und du ihnen eine ausgezeichnete Erfahrung bietest, die sie gerne mit anderen teilen. Vergiss nicht, tatsächlich nachzufragen, ob sie vielleicht jemanden kennen, der Interesse an deinem Service haben könnte. Wenn du das nicht bei jedem einzelnen Kunden machst, lass dir eine lukrative Quelle für Leads entgehen."

Dave Ellis stimmt dem zu: "Empfehlungen sind ein echter Trumpf, aber kaum jemand verfolgt die Akquise aktiv. Du solltest jeden einzelnen zufriedenen Kunden um eine Empfehlung bitten. Wir leben in einem Zeitalter, in dem die Leute über fast jedes Produkt oder jede Dienstleistung recherchieren. Mit einer Sammlung von positiven Bewertungen und Empfehlungen können sich daher einen echten Wettbewerbsvorteil verschaffen."

"Mach es dir zur Aufgabe, dies in deinen Workflow zu integrieren. Ein Projekt endet nicht mit der Übergabe. Das beste Marketing, ist die von dir abgelieferte Arbeit. Stelle daher sicher, dass du bei jeder Gelegenheit maximalen Wert daraus ziehst. Du kannst dies einfach per E-Mail tun. Alternativ kannst du auch einen Fragebogen oder eine einfache Umfrage erstellen, die nach Abschluss deines Projekts per E-Mail verschickt wird."

Lesetipp: Wie du deine Kunden dazu animierst, deine Marke zu empfehlen findest du hier.

Ellis empfiehlt weiterhin, seinen Bestandskunden neue Ideen zu präsentieren und Chancen aufzuzeigen. "Zusammen mit den Empfehlungen war dies immer eine der erfolgreichsten Methoden, mit denen ich neue Projekte gewinnen konnte. Warten Sie nicht, bis die Kunden sich an Sie wenden. Sei proaktiv. Du kennst deinen aktuellen Kunden besser als die meisten anderen. Von daher bist du auch in der Position, lohnende Chancen für ihn zu identifizieren. Du hast bereits eine Beziehung aufgebaut und das Vertrauen deines Kunden gewonnen."

Versuche also, ständig darüber nachzudenken, wie du deinem Kunden helfen kannst– auch wenn du gerade nicht aktiv für ihn arbeitest.

10. Ansprache von Unternehmen, die noch nicht wissen, dass sie dich brauchen

Brennan Dunn, Gründer von DoubleYourFreelancing.com, hat einen der größten Fehler identifiziert, den die meisten Freelancer (und sogar große Agenturen) machen. Es geht um die ausschließliche Ansprache von Unternehmen, die bereits wissen, dass sie jemanden wie sie brauchen.

Die besten und gefragtesten Freelancer finden Unternehmen, die dem Profil ihres idealen Kunden entsprechen – aber noch nicht wissen, dass sie ein Problem haben

"Wenn ich mich an einen Designer wende, um bei der Neugestaltung meines Onlineshops zu unterstützen, habe ich bereits festgestellt, dass ich ein Verkaufs- und Konvertierungsproblem habe", erklärt er. "Warum habe ich dieses Problem? Ich komme zu dem Schluss, dass es wahrscheinlich mit meinem aktuellen Design zu tun hat. Wie behebe ich dieses Problem? Ich finde und beauftrage einen Designer. Dieser Funnel ist jedoch lückenhaft: Nicht jeder Shop-Inhaber weiß, dass es das Design ist, dass ihn zurückhält. Und diejenigen, die sich bereits darüber im Klaren sind, wissen oft nicht, ob ein Redesign tatsächlich die richtige Lösung für ihr Problem ist."

Die besten und gefragtesten Freelancer finden Unternehmen, die dem Profil ihres idealen Kunden entsprechen – aber noch nicht wissen, dass sie ein Problem haben (oder wenn ja, wissen sie nicht, wie man es löst).

"Diese Freelancer sind langfristig aufgestellt. Du klärst Unternehmen, wie z. B. E-Commerce-Unternehmen, darüber auf, wie man besser online verkauft. Du schreibst Artikel, nimmst an Podcasts teil und bringst den Menschen bei, wie man erfolgreicher wird. Du wartest nicht nur darauf, dass die Menschen diesen Trichter durchlaufen und erkennen, dass sie ein Problem haben und dieses Problem gelöst werden kann. Stattdessen helfen sie diesen zukünftigen Kunden, ihre Probleme zunächst einmal zu verstehen. Du gibst ihnen das Vertrauen, diese Probleme zu lösen, und positionierst dich dann als die beste Option, um zu einer Lösung zu gelangen."

Nimm dir die Zeit für das Marketing

Am Ende sollte Marketing nicht etwas sein, auf das man erst zurückgreift, wenn es an Arbeit mangelt.

"Zu diesem Zeitpunkt wird es zu spät sein, um in näherer Zukunft tatsächlich neue Projekte an Land zu ziehen", warnt Dave Ellis. "Es braucht Zeit, bis ein Lead entwickelt ist und in einen Verkauf umgewandelt wird. Also musst du beim Thema Marketing konstant am Ball bleiben. Nimm dir jede Woche etwas Zeit, um sicherzustellen, dass du konsequent bist."

Auf diese Weise erschließt du einen stetigen Strom neuer Möglichkeiten. Du musst am Anfang nicht viel Zeit investieren – gerade genug, um sicherzustellen, dass du dich tatsächlich einsetzt. Es ist der Schlüssel zum Ausbau deines Unternehmens und zur Gewinnung attraktiver Kunden.

Wie sieht das Marketing für dein Business aus? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren unten.


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Dieser Gastbeitrag von Oliver Lindberg, Gründer von Pixel Pioneers, erschien zuerst auf Englisch im Blog von shopify.com und wurde übersetzt.