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Kunst verkaufen: Der ultimative Leitfaden, um deine Kunst online zu verkaufen

Als Dayna Winter vor einigen Jahren die Kunstschule abschloss, beherrschte sie Farbtheorie und Aquarelltechnik, wusste aber rein gar nichts über das Geschäftliche. Als Projekt lernte sie dann, wie man eine sehr einfache Portfolio-Website erstellt. Kein E-Commerce – einfach nur Beispiele ihrer Arbeit und eine Kontaktseite.

In diesem Beitrag nimmt uns Dayna mit auf eine neue Reise. Aus ihren Gesprächen mit anderen Künstlern und ihren eigenen Erfahrungen ist ein umfangreicher Leitfaden geworden. Er dient als Inspiration, gibt viele wertvolle Tipps für den Online-Verkauf von Kunst und beantwortet die folgenden Fragen:

Inhalt

  1. Wie kann man Kunst online verkaufen?
  2. Nebentätigkeit oder Vollzeitjob: Wofür sollte man sich als Künstler:in entscheiden?
  3. Wo kann man die eigene Kunst verkaufen?
  4. Was ist zu beachten, wenn man eigene Werke und wenn man Werke fremder Künstler:innen verkauft?
  5. Verkauft man Originale oder Reproduktionen?
  6. Wie startet man einen Online-Shop, damit man die eigene Kunst online verkaufen kann?
  7. Wie viel ist die eigene Kunst wert?
  8. Was gibt es bei der Erstellung von Produktfotografien von Kunst zu beachten?
  9. Was ist der Unterschied zwischen offenen und limitierten Editionen?
  10. Was gibt es bei dem Druck der eigenen Kunst zu beachten?
  11. Warum sollte man als Künstler:in auf Offline-Veranstaltungen vertreten sein?
  12. Wie arbeitet man mit Galerien zusammen?
  13. Wie verpackt und versendet man Kunst richtig?
  14. Wie geht man mit Plagiaten und dem Urheberrechtsschutz um?

In meiner allerersten Woche als richtige Erwachsene und arbeitende Künstlerin lernte ich eine ziemlich harte Lektion:

Um in der Kunst erfolgreich zu sein, muss man auch in Sachen Business erfolgreich sein.

Dayna Winter

Und dafür reichte meine kleine bedauernswerte Flash-Website einfach nicht aus. E-Commerce war vor 15 Jahren noch nicht so zugänglich und Social Media war ein noch ziemlich unbekannter Begriff. Für unbekannte Künstler:innen wie mich ging es damals hauptsächlich um Aufträge für Firmen und Werbeproduktionen.

Die einfachen Möglichkeiten, mit denen man die eigene Kunst online verkaufen kann, haben das Spiel aber komplett verändert. Heutzutage ist der verhungernde Künstler eine aussterbende Art – und das ist auch gut so! E-Commerce und der Verkauf über Social Media sind zunehmend wirksame Mittel für unabhängige Künstler:innen geworden. So können sie ihr Handwerk selbstständig finanzieren und vor allem die Unabhängigkeit erlangen, um ihre Kunstwerke direkt an ihr Publikum zu verkaufen.

Für die Galerien hat der Wandel der letzten zwei Jahrzehnte es ermöglicht, mehr Künstler:innen zu vertreten und in erschwingliche Drucke zu investieren, um damit ein weltweites Publikum zu erreichen.


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1. Wie man Kunst online verkauft

Da meine eigene Karriere als Illustratorin nur wenige Monate dauerte, habe ich zwei Shopify-Händler – eine Künstlerin und einen Galeristen – kontaktiert, die ihren Lebensunterhalt durch den Verkauf von Kunst verdienen.

Maria Qamar, die auch unter dem Namen Hatecopy bekannt ist, gab ihre Karriere in der Werbebranche auf, als ihre Pop-Art-Bilder auf Instagram immer beliebter wurden, um sich voll und ganz auf die Malerei zu konzentrieren.

Lesetipp: Wie du mit Shoppable Posts auf Instagram verkaufst, erfährst du hier.

Foto: Maria Qamar, Instagram

Ken Harman ist der Galerist, der für das kleine Kunstimperium Spoke Art verantwortlich ist – bestehend aus drei Galerien an der Ost- und Westküste der USA, drei E-Commerce-Shops, einer Druckerei und einer Produktionsstätte.

Foto: Ken Harman, Artistaday

Anhand der persönlichen Erfahrungen von Maria und Ken werden wir durch die Vor- und Nachteile des Künstlerdaseins gehen und ihre Tipps weitergeben, um dich dabei zu unterstützen deine Kunst online zu verkaufen. 

2. Nebentätigkeit vs. Vollzeit: Wofür sollte man sich als Künstler:in entscheiden?

Viele neue Künstler:innen bauen ihre Präsenz in den sozialen Medien aus, indem sie ihre Werke konsequent teilen und sich online in Künstler-Communities engagieren.

Maria verfolgte ihren Traum vom Dasein als Vollzeit-Künstlerin nachdem sie ihren Job in der Werbung verlor. Allerdings kam der Erfolg nicht über Nacht. Zu Anfang musste sie ihr Einkommen aufstocken, während sie in jeder freien Minute ihre Fangemeinde auf Instagram ausbaute.

Sell art online by using Instagram to build a following 

Ich habe hier und da Auftragsarbeiten erledigt. Denn wenn man gerade erst anfängt, verdient man in der Regel keinen einzigen Cent.

Maria Qamar

Ihr Vollzeitjob lehrte sie ihre unternehmerischen Fähigkeiten. Und die waren letztendlich entscheidend, um ihren Shop auf den Weg zu bringen und sich als Künstlerin zu vermarkten.

💡 TIPP: Nutze die Ressourcen und Fortbildungsmöglichkeiten deines Arbeitgebers und baue dein Kunst-Business nebenbei auf. Welches Wissen oder welche Erfahrungen kannst du aus deinem normalen Job gewinnen?

Es gibt aber auch durchaus Argumente, die für den Sprung ins kalte Wasser sprechen. Als Ken sich keine Lokalität für eine temporäre PopUp-Galerie sichern konnte, unterzeichnete er kurzerhand einen zweijährigen Mietvertrag für seine erste richtige Galerie. Der durchaus riskante Zug gab ihm den nötigen Antrieb und half ihm, innerhalb weniger Monate seinen Job als Kellner aufzugeben.

„2010 kuratierte ich eine Ausstellung mit einem australischen Künstler. Er schickte mir eine Auswahl seiner Werke per E-Mail. Daraufhin mietete ich die Räumlichkeiten. Er kaufte seine Flugtickets, besorgte sich sein Hotel, und etwa zwei Wochen vor der Eröffnung seiner Show ging der PopUp-Veranstaltungsort pleite und stand damit nicht mehr zur Verfügung. Das war, bevor solche PopUp-Events zu einer Art kultureller Einrichtung wurden. Ich musste handeln, konnte aber keine Galerie finden, die mir ihre Räumlichkeiten für eine kurze Zeit zur Verfügung stellen würde. Irgendwann stieß ich dann auf einen leeren Verkaufsraum, der perfekt zu meiner geplanten Ausstellung passte. Allerdings bestand der Vermieter auf einen zweijährigen Mietvertrag. Ich hatte wirklich keine anderen Optionen und habe dann einfach alles auf eine Karte gesetzt.“ – Ken Harman

How to Sell Art Online

Foto: Rob Williamson für Spoke

3. Wo kann man die eigene Kunst verkaufen?

Gehörst du zu den Kunstschaffenden, bieten sich dir heutzutage einige online und offline Möglichkeiten, bei denen du deine Kunst verkaufen kannst. Dabei solltest du immer den Direktverkauf zum Beispiel über deinen eigenen Shopify-Store in Betracht ziehen. Auf deiner Website kannst du dich und deine Werke nicht nur so präsentieren, wie du es selbst für richtig hältst. Du musst deine Einnahmen außerdem mit keinem Zwischenhändler teilen und kannst alle Verkaufsbedingungen selbst entscheiden.

Shopify bietet dir als Künstler:in viele Vorteile:

  • Du kannst eine eigene Marke aufbauen und deine Kunst durch einen gelungenen Online-Auftritt erlebbar machen.
  • Du musst dich dabei weder um Hosting, noch um Updates kümmern, all das übernimmt Shopify für dich.
  • Du kannst deine Produkte entweder physisch verkaufen, Print-on-Demand-Anbieter an deinen Shop anschließen oder digitale Produkte verkaufen.
  • Du kannst direkt über Pinterest oder Instagram verkaufen und deine Reichweite dadurch noch exponentiell steigern.
  • Du kannst deinen Shop dank vorhandener Themes und Apps selbst einfach, schnell und ansprechend einrichten - auch ohne Programmierkenntnisse!

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Weitere Möglichkeiten für den Online-Verkauf bieten sich dir mit:

  • Online-Marktplätzen: Auf Seiten wie Etsy, lädst du deine Kunstwerke als Produkte hoch und präsentierst sie auf deiner Verkaufsseite. Du entscheidest dabei selbst, was du verkaufst und kümmerst dich um Produktion und Versand.
  • Online-Galerien: Hat sich deine Kunst bereits etabliert, kannst du dich bei Online-Galerien listen lassen. Sie bewerten deine Werke und stellen sie online zum Verkauf. Deine Kunst bleibt bei dir, bis sich ein Käufer oder eine Käuferin gefunden hat.
  • Print-On-Demand-Partnern: Möchtest du deine Kunst in größeren Auflagen als Reproduktionsdrucke auf Leinwand oder anderen Produkten, wie T-Shirts oder Tassen verkaufen, bietet sich die Zusammenarbeit mit einem Print-On-Demand-Anbieter an. Du stellst hierbei dein Kunstwerk in digitaler Form zur Verfügung und dein POD-Partner übernimmt Verkauf, Produktion und Versand der gekauften Produkte. Finde hier heraus, welcher PoD-Anbieter zu dir passt.
  • Lizenzverkauf digitaler Werke: Hast du deine Werke digitalisiert oder ohnehin digital entworfen, ist der Verkauf von Lizenzen eine Überlegung wert. Über Plattformen wie Adobe Stock kannst du deine Werke hochladen und Nutzungslizenzen deiner Kunst verkaufen.

Bei diesen vier Möglichkeiten lagerst du einen Anteil deiner Arbeit beim Verkauf von eigener Kunst aus. Du erhältst in diesem Fall nicht deine gesamten Einnahmen, sondern zahlst üblicherweise einen gewissen Anteil als Provision an den jeweiligen Verkaufs-Partner.

Möchtest du nicht nur Kunst online verkaufen, sondern auch offline, kannst du auch hier mit Galerien zusammenarbeiten. Was du dabei beachten musst, erklären wir weiter unten im Beitrag. Wenn du lieber den direkten Weg gehen möchtest, ohne Vermittler:in, kannst du an Kunstmessen und Flohmärkten mit einem eigene Stand teilnehmen. Soll die Aufmerksamkeit ganz auf dir liegen, sind ein offenes Atelier oder die Eröffnung eines PopUp-Stores weitere Möglichkeiten, wie du deine Kunst verkaufen kannst.

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Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt dir, wie du deinen Onlineshop einrichtest!

4. Was ist zu beachten, wenn man eigene Werke oder die Werke fremder Künstler:innen verkauft?

Wenn du selbst kein Künstler oder keine Künstlerin bist, kannst du als Kurator:in trotzdem in den Verkauf von Kunst einsteigen. Kunstschaffende, die sich nicht für den geschäftlichen Aspekt ihres Handwerks interessieren, sind darauf angewiesen, dass vermittelnde Personen, Galerien und andere Händler:innen dies für sie übernehmen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit Künstlern zusammenzuarbeiten – vom Verkauf von Originalen oder Drucken bis hin zur Lizenzierung von Werken, die auf Merchandise gedruckt werden. Im Allgemeinen würde der Künstler in diesen Szenarien eine festgelegte Provision für verkaufte Werke erhalten.

„Die meisten Galerien bieten einen branchenüblichen Standard-Split von fünfzig Prozent der Einnahmen an. Der Künstler stellt das Kunstwerk zur Verfügung, wir tun unser Bestes, um es zu verkaufen. Im Anschluss werden die Einnahmen entsprechend aufgeteilt. Für Drucke betreiben wir in Berkeley, Kalifornien sogar eine eigene Druckerei. Alle unsere Drucke fertigen wir in Eigenregie an. Auch hier bieten wir typischerweise einen 50-prozentigen Split nach Abzug der Produktionskosten an.“ – Ken Harman

Maria betreibt ihren eigenen Shop, in dem sie Drucke und Merchandise-Artikel verkauft, wobei sie den Zwischenhändler eliminiert und ihre Kosten niedrig hält. Trotzdem stützt sie sich auch auf Beziehungen zu erfahrenen Galerien, um ihre Originalkunst auszustellen und zu verkaufen.

Galerien können deine Arbeit einem neuen Publikum vorstellen und haben Zugang zu Ressourcen und Experten, die bei der Bewerbung, Handhabung und dem Versand von Kunstwerken unterstützen.

Lesetipp: Deine ganz eigene Galerie besitzt du mit einem Instagram-Account. Tipps, wie du dort dein Publikum erweitern kannst, findest du hier.

5. Verkauft man Originale oder Reproduktionen?

Einige Medien, wie z.B. Skulpturen, sind schwieriger zu reproduzieren oder für das Merchandising zu verwenden (ausgenommen 3D-Drucke oder Produkte von Spielzeugherstellern). Bei den meisten 2D-Medien gibt es jedoch diverse Optionen, um unbegrenzte Verkäufe eines einzigen Werks zu erzielen.

Denke zum Beispiel an Folgendes:

  • Original-Kunst
  • Drucke in limitierter oder offener Auflage – Giclée (gerahmt oder ungerahmt) oder auf Leinwand
  • Digitale Downloads – Desktop-Hintergründe, Stockfotos, inspirierende Zitat-Drucke etc.
  • Kommissionsarbeiten – in traditionellen oder digitalen Medien
  • Merchandise – Hüte, Tassen, T-Shirts, Emaille-Pins
  • Wiederholungsdrucke auf Stoff oder Tapete
  • Lizenzierung von Arbeiten an andere E-Commerce-Händler:innen
  • Zusammenarbeit mit Händler:innen und Kreativen

Zusätzlich zum Verkauf von Drucken und anderen Artikeln auf ihrer Website hat Maria mit dem Shopify-Händler Nuvango zusammengearbeitet, um einige ihrer Werke und Drucke auf Kleidungsstücken zu reproduzieren.


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Foto: Nuvango

6. Wie startet man einen Onlineshop, um die eigene Kunst online zu verkaufen?

Nimm dir zunächst einige Minuten Zeit, um deinen Shop zu erstellen. Keine Sorge, wir warten so lange. Bevor du dich auf einen Plan festlegst, lassen wir dich alles 14 Tage lang ausführlich testen.

Wähle beim Einrichten deines Online-Kunstgeschäfts ein Theme aus, das deine Kunst durch große Bilder und viel weißen / negativen Raum atmen lässt. Füge Apps hinzu, die dir helfen, deinen Shop müheloser zu betreiben, damit du dich auf die kreativen Aspekte des Geschäfts konzentrieren kannst.

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Theme-Empfehlungen für Kunstgeschäfte:

Apps zur Unterstützung deines Online-Kunstgeschäfts:

Wenn du deine Kunstwerke über Drucke und Merchandise-Artikel verkaufst, kannst du Anwendungen wie Gooten oder Printful einsetzen, sodass du dich nicht mehr um Versand und Fulfillment kümmern musst.

Lesetipp: Print-on-Demand: Ohne großes Risiko selbst gestaltete T-Shirts, Bücher und mehr verkaufen.

How to Sell Art Online

Produktkatalog von Printful

Ich verwende eine App für Druck und Versand. Jetzt kann ich mich voll auf meine Kunst konzentrieren, anstatt jeden einzelnen Tag zu drucken, zu verpacken und zu versenden.

Maria Qamar

Teste Apps wie Photo Gallery, um frühere oder vergriffene Werke zu präsentieren. Dies kann als Portfolio für Galerien oder andere Händler dienen, die mit dir zusammenarbeiten möchten und einen vollständigen Katalog benötigen.

💡 TIPP: Verwende Varianten in Shopify, um Kunden nicht nur Größenoptionen, sondern auch Auswahlmöglichkeiten für das Finish und den Rahmen zur Verfügung zu stellen. Varianten können zudem bearbeitet werden, um eindeutige, gestaffelte Preise widerzuspiegeln.

How to Sell Art Online

Spoke Art

7. Wie viel ist die eigene Kunst wert?

Im Großen und Ganzen gibt es zwei Möglichkeiten den Wert deiner Kunst zu kalkulieren. Du kannst entweder einen Preis aus deinem Arbeitsaufwand in Stunden, deinen Materialkosten und anderen Kosten wie der Miete für ein Atelier berechnen. Ein anderer Weg – besonders für die Preisfindung bei Reproduktionen – ist die Kalkulation des Preises anhand der Größe des Kunstwerkes und dem sogenannten Künstlerfaktor. Der Künstlerfaktor ist ein Wert zwischen 1 und 10 und ergibt sich aus deiner Bekanntheit.

Hast du Schwierigkeiten damit einen Stundensatz festzulegen oder deinen Künstlerfaktor zu bestimmen, orientiere dich an vergleichbaren Kunstschaffenden. Deine Preise sollten weder wesentlich unter noch über der Konkurrenz liegen, um dich nicht unter Wert zu verkaufen und dennoch wettbewerbsfähig zu bleiben. Behalte dennoch deinen Aufwand und deine Kosten im Auge, um mit deinem Umsatz Gewinn zu erzielen.

Lesetipp: Entscheidest du dich für Print-On-Demand (ein Dropshipping-Modell) für deine Kunst, fallen weitere Positionen in deine Kalkulation. Was dabei zu beachten ist, erfährst du hier.

8. Was ist zu beachten bei der Erstellung von Produktfotografien für Kunstwerke?

Das klare und genaue Fotografieren und Darstellen deiner Produkte ist im gesamten E-Commerce wichtig, unabhängig von der Branche. Ohne die Fähigkeit, ein Produkt zu fühlen, muss man durch klare und detaillierte Bilder den besten Eindruck von dem bekommen, was man kauft.

Wenn man seine Werke online verkauft, geht es letztlich nur um das Bild. Wenn deine Bilder von niedriger Qualität sind oder sie deine Werke nicht angemessen darstellen, dann wird es dir schwerer fallen, sie zu verkaufen

Ken Harman

Der komplette Guide: Produktfotografie

Lerne mit unserem umfangreichen Guide, wie du mit Mini-Budget wunderschöne Produktfotos schießt.

Das Fotografieren von Kunstwerken ist etwas schwieriger als das Fotografieren anderer Produkte. Hierbei kann auch ein einfaches Licht-Setup Blenderscheinungen oder Farbunregelmäßigkeiten verursachen. Bei größeren Werken oder Kunstwerken mit dreidimensionalen Elementen solltest du die Beauftragung von professionellen Fototeams in Erwägung ziehen.

Für Arbeiten in 2D empfiehlt Ken jedoch das Scannen als erschwingliche und effektive Alternative zur Fotografie:

„Wir haben ein Foto-Setup in unserer Produktionswerkstatt. Die Künstler stellen jedoch die Scans ihrer Arbeiten zur Verfügung, denn Scans sind etwas, das sie so oder so für ihre eigenen Archive brauchen. Am kostengünstigsten ist es, sich einen Desktop-Scanner zu besorgen und sein Werk in Teilen zu scannen und dann in Photoshop zusammenzufügen. Wenn man ein Werk hat, das eine Hochglanzbeschichtung oder Ähnliches aufweist, ist das natürlich etwas komplizierter. Für die meisten Arbeiten auf Leinwand oder Papier ist es jedoch ziemlich einfach.“

Helice Wen für Spoke Art

9. Was ist der Unterschied zwischen offenen und limitierten Editionen?

Die Reproduktion von Arbeiten auf T-Shirts oder Tassen bedeutet, dass ein einzelnes Werk auf unbestimmte Zeit (finanzielle) Früchte tragen kann. Einige Galerien, wie auch Spoke, haben sich jedoch bei vielen der von ihnen vertretenen Werke für ein Modell in limitierter Auflage entschieden.

Der Effekt ähnelt dem eines zeitlich begrenzten Angebots – ein Gefühl der Knappheit und Dringlichkeit zu erzeugen, ist eine hervorragende Marketingstrategie. Für Ken geht die Entscheidung, seine Auflagen zu limitieren, jedoch tiefer:

„Wir arbeiten wirklich hart, um Dinge zu finden, die etwas ganz Besonderes sind. Und solche Dinge, die etwas Besonderes sind, sollten auch so behandelt werden. Vielleicht könnten wir mit offenen Editionen mehr Geld verdienen.“

Ich denke, dass das Angebot unserer Werke als limitierte Editionen wirklich dazu beiträgt, den Wert der Kunst zu steigern.

Ken Harman

Das Angebot als limitierte Edition hat jedoch auch seine Nachteile.

„Viele der Dinge, die wir verkaufen, werden auch auf dem Sekundärmarkt gehandelt. Man kann auf eine Website wie Ebay gehen und dort Werke finden, die sich dort in einigen Fällen für exponentiell mehr als den ursprünglichen Preis verkaufen – ganz einfach, weil die Nachfrage so hoch ist. Das ist dann schon ein bisschen schade, weil wir nicht allen die Kunstwerke anbieten können, die sie haben möchten.“ – Ken

Um einen solchen Wiederverkauf zu minimieren, wird Spoke die Anzahl bestimmter Drucke pro Kunde begrenzen. Außerdem hat man eine schwarze Liste bekannter Wiederverkäufer erstellt, da es für die Galerie vorrangig wichtig ist, dass die echten Fans die verkauften Werke bekommen können.

How to Sell Art Online

The People's Print Shop

Lesetipp: So punkten die zwei erfolgreichen deutsche YouTuberinnen von CONSIDER COLOGNE mit dem eigenen Onlineshop.

10. Was gibt es bei dem Druck der eigenen Kunst zu beachten?

Mit dem richtigen Papier, der richtigen Farbe und dem richtigen Drucker ist es möglich, Qualitätsdrucke in Eigenregie zu erstellen. Man könnte seinen Kunden auch gerahmte Optionen anbieten und die Rahmung selbst vornehmen. Als neuer Künstler kann diese Methode die Kosten niedrig halten, allerdings ist sie nicht wirklich nachhaltig oder skalierbar.

„Am Anfang druckte, verpackte und lieferte ich jedes einzelne bestellte Poster von Hand. Dies habe ich für etwa 1.000 Bestellungen getan. Jeden Morgen stand ich auf, ging zum Druckshop, verpackte alle Drucke und macht mich dann auf den Weg zum Postamt. Irgendwann war das Volumen jedoch so groß, dass ich keine Zeit mehr hatte, selbst zu zeichnen oder einfach Künstlerin zu sein. Ich verbrachte den Großteil meiner Zeit mit der Verarbeitung und Auslieferung von Bestellungen.“ – Maria

Wenn du deinen eigenen Versand übernimmst oder deine Drucke auch offline verkaufen möchtest, kann eine lokale oder Online-Druckerei deine Werke zu Großhandelspreisen in großen Mengen reproduzieren.

💡 TIPP: Für einen Ansatz, bei dem fast alle Aspekte für dich übernommen werden, kannst du nach einem Print-on-Demand- und Dropshipping-Anbieter suchen. Auch Maria hat sich für diesen Weg entschieden und nutzt jetzt Printful für ihren Onlineshop.

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11. Warum sollte man als Künstler:in auch offline vertreten sein?

Da Maria häufig mit traditionellen Medien arbeitet, geht bei der digitalen Darstellung ihrer Kunst viel von der Wirkung der Textur und des Maßstabs verloren.

„Es handelt sich dabei um echte physische Arbeit. Wenn wir also Ausstellungen machen, kann man in eine Galerie gehen und sehen, dass ich eine echte Person bin, die über technische Fähigkeiten verfügt und Gemälde und großformatige Installationen kreieren kann.“ – Maria

Indem Künstler:innen ihre Werke offline präsentieren, können sie auch mit Fans in Kontakt treten und sich ein neues Publikum erschließen. Nutze also lokale Erlebnisse, um Personen zurück in deinen Onlineshop zu führen und damit du dort mehr Kunst verkaufen kannst.

Denke zum Beispiel an Folgendes:

  • Gehe eine Partnerschaft mit einer Galerie ein, um deine Arbeiten auszustellen
  • Schaue dir lokale Kunstmärkte und -veranstaltungen an und richte dir dort einen Stand ein (einmalig oder fortlaufend)
  • Übernimm Auftragsarbeiten über Geschenk- und Lifestyle-Geschäfte oder richte einen kleinen PopUp-Shop in einem bestehenden Geschäft ein
  • Öffne dein Studio für die Öffentlichkeit zum Launch deiner Website oder richte wöchentliche Öffnungszeiten ein
  • Richte einen PopUp-Shop ein (zusammen mit anderen Künstler:innen, um die Kosten zu senken)

How to Sell Art Online

Foto: Spoke Art

💡 TIPP: Synchronisiere deine Online- und Offline-Verkäufe, indem du Shopify POS für den Verkauf vor Ort verwendest.

Bevor Ken seine Galerie eröffnete, versuchte er sich an Popup-Galerien, um seinen Ruf als Galerist aufzubauen und seine Geschäftsidee zu validieren. Den physischen Aspekt des Geschäfts hat er jedoch nie aufgegeben.

„Nur selten findet man eine erfolgreiche Kunstgalerie, die vollständig online funktioniert. Das passiert wirklich nicht oft. Ich denke, dass der Hauptgrund dafür ist, dass die Leute die Werke persönlich sehen wollen.“ – Ken

Lesetipp: In 10 Schritten zum Launch: Die ultimative Anleitung zum Start eines Onlineshops.

12. Wie arbeitet man mit Galerien zusammen?

Bei der Zusammenarbeit mit Galerien ist ein professionelles Vorgehen essentiell. Ken gibt dazu seine fünf wichtigsten Do's and Don'ts

  • DO: Schau dir die Social-Media-Präsenzen von Galerien an: „Wenn du mehr Follower als diese Galerie hast, oder wenn diese Galerie generell nicht viele Follower hat, sollte das ein Warnsignal sein.“
  • DON'T: Kontaktiere Galerien nicht über Social Media: „Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Leute versuchen, uns über den Facebook-Messenger zu erreichen oder uns in einem Beitrag auf Instagram markieren und bitten, ihre Arbeit zu begutachten. Obwohl die sozialen Medien für uns ein wichtiger Schwerpunkt sind, ist das für einen Künstler keine sehr professionelle Art der Kontaktaufnahme.“
  • DO: Recherchiere und wende dich nur an die Galerien, die Werke in deinem eigenen Stil ausstellen.

Man kann Street-Art nicht an jemanden verkaufen, der Impressionismus sammelt

Ken Harman
  • DON'T: Kein Gießkannenprinzip: „Wirklich frustrierend ist, dass wir manchmal in einem Beitrag auf Instagram getaggt werden und der Künstler dadurch hofft, unsere Aufmerksamkeit zu erregen. Gleichzeitig taggt er dann aber zwanzig andere Galerien im selben Beitrag.
  • DO: Sende eine personalisierte Nachricht in einer professionellen E-Mail: „Versuche, den Namen des Direktors der Galerie oder des Kurators für diese Galerie herauszufinden. Die Personalisierung einer E-Mail ist ein hervorragender erster Schritt auf dem Weg zum Erfolg.“

Foto: Joe Russo für Spoke

13. Wie verpackt und versendet man Kunst richtig?

Wenn du Originalkunstwerke versendest oder Drucke und Leinwände nicht über einen Druck- und Versanddienstleister, sondern selbst versenden möchtest, solltest du bei der Verpackung besonders vorsichtig sein.

Drucke und Poster werden am besten in Versandhülsen aus Karton versandt, kleinere Drucke in starren Kartonversandtaschen. Verwende Pergamin (ein wasser- und fettbeständiges Papier) oder durchsichtige Zellophanhüllen, um die Drucke innerhalb der Verpackung zu schützen.

Gerahmte Arbeiten und Leinwände erfordern zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen. Geschäfte für Verpackungszubehör bieten Verpackungs- und Versandmaterialien wie Kartonecken und Kartons in Spezialgrößen, die speziell für Kunst entwickelt wurden.

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💡 TIPP:

„Es gibt eine Menge kleiner Tipps und Tricks, die dazu beitragen können, den Versand für Kunstsammler niedriger zu halten. Zum Beispiel können die Kosten für den Versand eines großen Gemäldes, das auf eine Leinwand gezogen ist, ziemlich beträchtlich sein – besonders dann, wenn es um übergroße Dimensionen geht. Manchmal nehmen wir die Leinwand heraus, rollen sie in eine Röhre und versenden sie so, was die Versandkosten dramatisch senkt. Die Kunden können die Leinwand danach lokal erneut aufspannen lassen.“ – Ken

    Weitere Tipps und Tricks für (Kunst-)Entepreneure haben unsere Podcast-Gäste für dich. Hör rein!

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    Versandversicherung

    Beim Versand von Originalwerken ist eine Versicherung wichtig, da ein verlorenes oder beschädigtes Paket nicht einfach ersetzt werden kann.

    Viele Versanddienstleister wie DHL bieten für die meisten Pakete eine recht grundlegende Versicherung an. Händler sollten sich in jedem Fall mit den spezifischen Zusatzkosten und Beschränkungen der Versicherungsangebote der einzelnen Anbieter befassen. Bei höherwertigen Kunstwerken ergreift Ken zusätzliche Maßnahmen, um deren Sicherheit zu gewährleisten.

    „Der Versand von Werken im Wert von mehr als tausend Dollar ist definitiv schwierig. Hier geht es um etwas, das ziemlich wertvoll ist. Finanziell macht es daher Sinn, eine private Spedition oder ein auf Kunst spezialisiertes Versandunternehmen zu beauftragen.“ – Ken

    14. Wie geht man mit Plagiaten und dem Urheberrechtsschutz um?

    Die Künstlerin Tuesday Bassen nahm den Kampf gegen Nachahmer auf (große Handelsketten, hatten ihre Originalmotive ohne Erlaubnis verwendet), indem sie einen Anwalt beauftragte und ihre Geschichte in die Medien brachte.

    Doch sowohl für Maria als auch für Ken sind Nachahmung und Plagiate nur eine unglückliche Realität ihres Geschäftslebens. Maria ergriff nur einmal rechtliche Schritte, bevor sie dann ihre Einstellung änderte:

    „Letztendlich habe ich mein ganzes Leben gebraucht, um zu lernen, wie man das macht. Es brauchte viele Jahre der Praxis und Disziplin und eine Karriere in der Werbung, dann Arbeitslosigkeit, um mich zu dem zu formen, was ich heute bin. Die technischen Fähigkeiten, die für mein Schaffen erforderlich sind, kann man nicht von heute auf morgen erlernen. Wenn mich jemand kopiert, wird er sich hinsetzen und selbst lernen müssen, denn früher oder später werden einem die Ideen ausgehen. Wenn ich nichts veröffentliche, was gibt es dann noch zu kopieren?“

    How to Sell Art Online

    Hatecopy

    Maria nimmt die Nachahmungen von Hatecopy als Indiz dafür, dass sie auf dem richtigen Weg ist.

    Es ist ein Zeichen, dass ich andere inspiriere und dass das, was ich tue, richtig ist. Denn sonst würden sie mich nicht kopieren, richtig?

    Maria Qamar

    Für Galerien wie Spoke, die mehrere Künstler vertreten und Kunst online verkaufen, sind Nachahmer-Websites ein ständiges Problem.

    „Wir haben in der Tat ein Problem mit verschiedenen Websites, die einfach kopieren, was wir tun. Es ist wirklich deprimierend geworden, vor allem in den letzten Monaten. Das kommt in jeder Branche vor, ob es sich nun um iPhones, Bekleidung oder Konzertkarten handelt. Es ist also leider Teil der Art und Weise, wie unsere Welt funktioniert. Wir tun unser Bestes, aber es passiert.“ – Ken

    💡 TIPP: Kunstschaffende haben rechtliche Möglichkeiten und sollten den Rat eines Urheberrechtsanwalts einholen, um geistiges Eigentum zu schützen, bevor es zu einer Verletzung kommt.

    Künstler:innen als Unternehmer

    Der Ausbau deines Unternehmens als Künstler:in bedeutet, ständig neue Werke zu schaffen, um deine Fans als Stammkundschaft zu halten. Um das zu tun, sagt Maria, muss man inspiriert bleiben:

    „Es ist gut, die Welt aus anderen Perspektiven zu sehen. Es hilft, sich seine eigene Meinung darüber zu bilden, was einem gefällt und was nicht. Eines der Dinge, die ich immer gerne mache, ist es, eine Person in eine Kunstgalerie zu bringen, die dies normalerweise nicht auf eigene Faust tun würde. Jeder sieht Kunst anders. Man sollte daher ständig neue Ausstellungen besuchen, um seinen Geist zu öffnen, sich umzuschauen und zu sehen, wie andere Künstler die Welt betrachten. Das kann dich dazu veranlassen, etwas anders über den eigenen Standpunkt nachzudenken.“

    Foto: Vice

    Letztendlich sind Kunstschaffende immer auch Entrepreneure. Die Beachtung der nicht-kreativen Aspekte des Geschäfts ist daher für Erfolg und Wachstum unerlässlich.

    „Man könnte alles über das Geschäft wissen und man könnte alles über die Kunst wissen, aber letztlich ist es die Kombination aus beidem, die ein erfolgreiches Geschäft bzw. eine erfolgreiche Marke ausmacht."

    Das ist es, was ich unbedingt schaffen will – dieses Gleichgewicht, diese Harmonie zwischen Kreativität und Business

    @Hatecopy
    Illustration von Pete Ryan

    Häufig gestellte Fragen zu Kunst online verkaufen?

    Wie kann man Gemälde verkaufen?

    Um deine Kunst zu verkaufen, solltest du dir einen Vertriebskanal online und / oder offline suchen. Setze deine Werke mit Produktfotografien in Szene und baue deinen Bekanntheitsgrad über Social Media und offline Veranstaltungen aus. Möchtest du nicht nur Originale sondern auch Reproduktionen deiner Kunst verkaufen, suche dir einen professionellen Druckpartner.

    Wo kann ich meine Kunst verkaufen?

    Um Kunst zu verkaufen gibt es verschiedene Wege. Um unabhängig zu bleiben, ist ein eigener Webshop zum Beispiel mit Shopify die richtige Wahl. Hierbei ist kein Zwischenhändler nötig. Weitere Möglichkeiten bieten sich mit Online-Marktplätzen und -Galerien. Willst du auch offline etwas verkaufen, kannst du entweder dein Atelier oder einen PopUp-Store öffnen oder ebenfalls mit Galerien zusammenarbeiten.

    Wie viel ist meine Kunst wert?

    Den Wert deiner Kunst kannst du entweder selbst ermitteln oder von Experten der Szene schätzen lassen. Selbst ermitteln lässt er sich entweder, indem du Materialkosten, Arbeitsaufwand und sonstige Kosten zusammenrechnest oder indem du die Maße deines Bildes mit einem Künstlerfaktor zwischen 1 und 10 multiplizierst. Als Orientierung dienen dir dabei andere vergleichbare Künstler:innen.

    Wo kann ich meine Illustrationen verkaufen?

    Um Illustrationen zu verkaufen, bietet sich der Online-Vertrieb an. Du kannst deine Illustrationen zum Beispiel als Prints oder Poster über einen eigenen Onlineshop verkaufen - wir empfehlen dir dafür Shopify. Du kannst dadurch gleichzeitig einen Instagram Shop etablieren und deine Kunst der Social-Media-Community vorstellen. Wenn du kein Risiko eingehen und nicht selbst vorproduzieren willst, solltest du dir einen Print-on-Demand-Anbieter suchen. Damit kannst du deine Illustrationen auch auf Kleidung, Wohnaccessoires und vieles mehr bringen und zahlst erst, sobald du dein erstes Produkt verkauft hast!

    Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchtest du einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies bitte zuerst diesen Leitfaden.

    Dieser Artikel von Dayna Winter erschien ursprünglich auf Englisch im Shopify.com-Blog und wurde übersetzt.