Investitionen in Ihr Business: Das sollten Sie bedenken, bevor Sie noch mehr Geld in Ihr Geschäft stecken

Investitionen in Ihr Business: Das sollten Sie bedenken, bevor Sie noch mehr Geld in Ihr Geschäft stecken

Investing in your business? Here's what you need to know before you do.Der Super-Entrepreneur, dem Sie auf Instagram folgen, hat gerade seine neue Video-Ausstattung gepostet. Ihre Facebook-Lieblingsgruppe ist ganz verrückt nach Anzeigen. Und Ihre besten "Business Buddies" haben gerade eine riesige Inventurbestellung rausgehauen.

Sollten Sie also gleich zur neuen Video-Ausrüstung greifen, Werbetexte brainstormen oder schnell mehr Inventar ordern? Wir wollen keine Spielverderber sein, aber die Antwort lautet ganz klar: nein! Zumindest nicht so planlos.

Egal, ob Sie die Investition in Ihr Geschäft gar nicht erwarten können oder der Finanzierung mit Unwohl entgegenblicken – lassen Sie bitte im Vorfeld die gebührende Sorgfalt walten, damit Sie die richtige Entscheidung für Ihr Geschäft fällen.

Es gibt drei zentrale Dinge zu bedenken, wenn Sie vor der Entscheidung stehen, ob Sie weiteres Geld zur Wachstumssteigerung und Skalierung in Ihr Geschäft stecken wollen.

Hierüber müssen Sie sich vor Ihrer Investitionsentscheidung im Klaren sein:

  1. Ihre Geschäftsfinanzen
  2. Ihre persönlichen Finanzen
  3. Ihre Ziele

Wenn Sie diese drei Punkte durchleuchtet haben, können Sie besser entscheiden, wieviel Sie in Ihr Geschäft investieren wollen.

Lesetipp: Erfolgsgeschichten von Shopify-Händlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die in ihre Unternehmen investiert haben, finden Sie hier.

Verstehen Sie Ihre Geschäftsfinanzen

Understand your business finances before you decide to invest in your business
Foto von Burst - wo Sie kostenlose Bilder für Ihr Webprojekt finden!

Bevor Sie Geld in Business-Upgrades und neue Chancen investieren, müssen Sie die Grundlagen Ihrer Geschäftsfinanzen verstehen, insbesondere Folgendes:

  • Wieviel Sie guten Gewissens investieren können
  • Wie eine solide Prognose Ihres Geschäftsjahres aussieht
  • Wie Ihr Cashflow grundsätzlich aussieht

Vielleicht denken Sie jetzt, dass Sie hier den Job Ihres Wirtschaftsprüfers machen, aber Tatsache ist: Ihre Buchhalterin kann eine vertrauenswürdige Beraterin oder sogar enge Vertraute sein, aber sie ist nicht Ihr Finanzvorstand. Schlussendlich liegt es in Ihrer Verantwortung, die richtigen Finanzentscheidungen für Ihr Business zu treffen.

Schlussendlich liegt es in Ihrer Verantwortung, die richtigen Finanzentscheidungen für Ihr Business zu treffen.

Die Beratung durch Wirtschaftsprüfer und Finanzplaner ist unverzichtbar, um einen soliden Kurs zu finden, aber ob Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt pausieren wollen oder voll einsteigen, müssen Sie entscheiden -- bei einem Kleinunternehmen bleiben Sie die Entscheiderin.

Wieviel können Sie investieren?

Das ist eine schwierige Frage, die Antwort hängt von diversen Faktoren ab. Wollen Sie Ihr Business schnell skalieren, können Sie vielleicht darauf verzichten, sich selber zu bezahlen und stattdessen Ihr Geld in neue Marketing-Initiativen stecken. So hat es Steven Smith getan, als er Evein Luxury Car Care entwickelte.

Die ersten drei bis vier Monate habe ich mir aus der Firmenkasse kein Gehalt gezahlt, sondern jeden Cent in Anzeigen und Verpackungsdesign zurück investiert, um so schnell wie möglich zu wachsen. Nach ein paar Monaten, in denen wir unsere Anzeigen optimiert hatten, um bessere Erträge zu erreichen, kamen wir zu einem Drittel des Preises auf unser Einkommen—und haben wiederum unser Werbebudget für die am besten laufenden Anzeigen verdreifacht. Damit sind wir unheimlich gut gefahren.

Hätte ich mir am Anfang ein Gehalt gezahlt, hätten wir nicht so viel gelernt und nicht so viel Geld in die Anzeigen stecken können, die funktionierten.

Aus dem Unternehmen kein Gehalt zu ziehen, ist nicht für jeden möglich, aber Steven bringt gute Argumente zu den Vorteilen an. Das Geld, das Sie in Ihr Geschäft investieren, muss irgendwo herkommen.

Das Geld, das Sie in Ihr Geschäft investieren, muss irgendwo herkommen.

Einer der praktischsten Rahmenpläne für das Finanzmanagement von Firmen - das auch die Frage klärt, woher das Geld kommt - heißt Profit First. Dieses einfache System ist im gleichnamigen Buch von Mike Michalowicz beschrieben.

Der Gesamtumsatz Ihres Unternehmens wird dabei in vier Kategorien eingeteilt:

  • Vergütung für die Geschäftsinhaber
  • Betriebskosten
  • Steuern
  • Gewinn

Wieviel Ihres Umsatzes in jede Kategorie fließt, hängt von Ihrer Branche und Größe ab. Michalowicz stellt im Buch einige einfach zu befolgende Formeln vor. Hier ein Beispiel mit realistischen Zahlen:

Nehmen wir an, Ihre Geschäft bringt Verkäufe in Höhe von 2.000 Euro pro Monat herein—das ist Ihr Gesamtumsatz. Wenn Sie dem Profit-First-Plan folgen, weisen Sie jeder der vier Kategorien folgende Summen zu (nicht schablonenhaft, sondern an Ihr Business angepasst):
    • Vergütung für die Geschäftsinhaberin: 40 %

    • Betriebskosten: 40 %

    • Steuern: 15 %

    • Gewinn: 5 %

    Damit würde Ihr monatlicher Kontostand wie folgt aussehen:

    • Vergütung für den Geschäftsinhaber: 800 Euro (an Sie selbst auszuzahlen)

    • Betriebskosten: 800 Euro (zur Abdeckung von Ausgaben)

    • Steuern: 300 Euro (um Steuern zu zahlen)

    • Gewinn: 100 Euro (als Profit zu verbuchen)

    Wieviel genau Sie jeder Rubrik zuweisen, ist flexibel und hängt von den Realitäten Ihres Geschäfts ab. Egal wieviel Sie verdienen oder für welche prozentualen Zuweisungen Sie sich entscheiden, in jedem Fall haben Sie eine ganz klare Übersicht zur Hand, wo Ihr Cash abbleibt und wo Sie Geld finden, wenn Sie es denn investieren wollen.

    Wenn in obigem Beispiel Ihre Betriebskosten gerade so reichen, um die Kosten für die verkaufte Ware und Ihre monatlichen Ausgaben zu decken, können Sie aus dieser Kategorie kein Geld für Geschäftsinvestitionen abziehen. D.h. Sie müssen dann entweder Ihre eigene Vergütung reduzieren oder keinen Gewinn aus Ihrem Geschäft ziehen—beides sind machbare Ansätze, entscheiden Sie, welcher für Sie der richtige ist.

    Sie allein können entscheiden, welche Lösung für Sie die richtige ist.

    Nur Ihre Steuerrücklagen sind unantastbar, Sie wollen bei der Steuereinreichung nicht mit leeren Händen dastehen.

    Wie sieht Ihre Jahresprognose aus?

    Vielleicht ist Ihr Unternehmen neu oder wächst gerade sehr schnell oder ist saisonalen Schwankungen unterworfen. Wenn das auf Sie zutrifft, mag allein ein Monatsüberblick über Ihr Business keine ausreichende Informationen hergeben, um zuverlässig über Investitionen zu entscheiden.

    Hier kommt Ihre Jahresvorhersage ins Spiel. Dieses (englische) Tool zur besseren Planung ist für saisonale Unternehmen aufgesetzt worden, aber Sie können damit Ihr Jahr planen und einen Gesamtüberblick über anstehende Entwicklungen bekommen. Das kann auch dabei helfen, Ihre Ausgaben unterjährig auszugleichen. Wollen Sie z. B. in der Nebensaison in die Neugestaltung Ihrer Website investieren, können Sie das tun, solange es in das gesamte Jahr passt—und Sie nicht am Jahresende in die roten Zahlen bringt.

    Wie steht es um Ihren Cashflow?

    Es ist nicht immer tabu, Geld auszugeben, das man nicht hat – dafür gibt es Kleinkredite und Investoren. In jedem Fall sollten Sie wissen, wieviel Cash Sie gerade zur Verfügung haben, wie und wann Sie es ausgeben wollen, und wo mögliche Probleme entstehen könnten.

    Ob Sie den Einsatz eines Kredits planen oder die Aufteilung Ihres monatlichen Betriebsbudgets, Sie müssen Ihren Cashflow im Detail kennen, bevor Sie irgendeine größere Investitionsentscheidung treffen. Stellen Sie sicher, dass Sie nicht plötzlich mit zu wenig Geld dastehen, um Ihre nächste Bestandsaufstockung zu bezahlen, nur weil Sie zu großzügig eine Facebook-Werbekampagne gestartet haben.

    Verstehen Sie Ihre persönlichen Finanzen

    You need to understand your personal finances before you invest in your business
    Foto von Burst

    Womöglich denken Sie gerade: “Moment mal, hier geht’s doch um mein Geschäft, nicht meine privaten Finanzen?”

    Das ist richtig, aber Ihr Unternehmen ist dazu da, Geld zu erwirtschaften, und auf einiges davon greifen Sie sicherlich für Ihren Lebensunterhalt zurück. Selbst wenn Sie nicht zum Leben auf Geschäftserträge angewiesen sind, sollten Sie diese persönlichen Eckdaten doch kennen, bevor Sie einschneidende Entscheidungen darüber treffen, wie Ihre Verkäufe sich zu Ihrem Gesamtgeschäft verhalten.

    Ist Ihr Geschäft Ihre Haupteinnahmequelle?

    Falls Ihre Antwort Nein lautet und Sie noch andere Einkommensquellen haben, können Sie sich Ihr Gehalt etwas flexibler einteilen. Das ist einer der Vorteile, wenn Sie noch einen Vollzeit-Job haben, der Ihr Nebengeschäft unterstützt: Wahrscheinlich können Sie es sich leisten, sich ein niedrigeres “Gehalt” aus Ihrem Geschäftseinkünften zu nehmen und das frei werdende Geld in neue Wachstumsinitiativen zu investieren.

    Ist Ihr Unternehmen Ihre Haupteinnahmequelle, haben Sie trotzdem Spielraum. Sie müssen nur besser auf Ihre privaten Finanzen achten, damit Sie sowohl für sich selbst als auch Ihr Geschäft gesunde Entscheidungen treffen.

    Wie Sie sich ein vernünftiges Gehalt geben

    Anders als in einem traditionellen Arbeitsverhältnis sind Sie als Unternehmer sowohl Gehalts-Geber als auch -empfänger. Wieviel Sie für die Inhabervergütung zurücklegen, ist Ihnen überlassen. Die Entscheidung beeinflusst aber so oder so, wieviel Geld für Rückinvestitionen in Ihr Geschäft übrig bleibt.

    Lassen Sie diesen Schritt also bitte nicht aus und untersuchen Sie Ihre Privatfinanzen. Wenn Sie wissen, wieviel Sie zum Leben brauchen, brauchen Sie wiederum auch nicht mehr für Ihre Inhabervergütung zurückzubehalten als nötig, und wenn Sie womöglich Ihre Lebenshaltungskosten deutlich herunterfahren, können Sie noch mehr freie Investitionsmittel finden.

    Mit diesem Ansatz sind Jay Yi und Lauren McPherson von Succuterra an die Schnittstelle zwischen ihren Privat- und Business-Finanzen herangegangen.

    Als wir unser E-Commerce-Geschäft gestartet haben, waren wir unheimlich sparsam und vorsichtig beim Geldausgeben, weil alles so neu war. Es ist schon beängstigend, wenn man bedenkt, dass man Geld verlieren könnte -- besonders wenn man nicht viel hat, so wie wir. Wir zahlen uns nur soviel aus, wie wir brauchen, um unseren Lebensstil zu finanzieren. Alles darüber hinaus geht sofort zurück in die Skalierung unseres Business.

    So können Sie herausfinden, wieviel Geld Ihr Lebensstil kostet.

    • Benutzen Sie eine Budgetierungs-App wie Mint. Wenn Sie sie mit Ihrem Bankkonto und Ihren Kreditkarten verlinken, sehen Sie, wieviel Sie für welche Posten wirklich ausgeben.

    • Schauen Sie einfach Ihre Kontoauszüge der letzten Monate durch. Aufregend, nicht wahr? Es ist trotzdem die beste Methode, eine Vorstellung von Ihren Ausgabemustern zu bekommen. Das können Sie jetzt gleich tun und müssen nicht lange warten, um diese hilfreichen Daten zu nutzen.

    • Entwerfen Sie einen monatlichen Ausgabenplan, der für Sie Sinn macht. Vielleicht können Sie sich radikale Einschnitte vorstellen wie z. B. Ihre Restaurantbesuche zu streichen. Wenn Ihnen das zu radikal erscheint, gestehen Sie sich das ehrlich ein und nehmen Sie sich nur das vor, was Sie umsetzen können.

    Wenn Sie einen Einblick in Ihre monatlichen Privat-Ausgaben haben, die Sie Ihren Lebensstil erhalten lässt, können Sie auf dieser Basis Ihr Gehalt berechnen.

    Vergessen Sie nicht unvorhergesehene oder unregelmäßige Zahlungen (z.B. jährliche Beiträge) sowie Notfälle. Die meisten Finanzberater empfehlen Unternehmern, für den Notfall drei bis sechs Monate überbrücken zu können.

    Unterm Strich hängen Ihre Finanzentscheidungen von Ihren Prioritäten ab, und die können nur Sie selbst setzen. Verstehen Sie erst einmal Ihre private und geschäftliche Finanzlage, können Sie zuverlässigere Entscheidungen darüber treffen, wie Sie Ihr Geld zur Zielerreichung einsetzen wollen. Und dann macht es richtig Spaß.

    Verstehen Sie Ihre Ziele

    Writing down your goals can help you plan your investments in your business
    Foto von Burst

    Jetzt, da Sie eine solide Zahlenbasis für Ihr Geschäft haben, ist es an der Zeit, Ihre Motivation abzustecken, also Ihre Ziele festzulegen.

    Sobald Sie investionsbereit sind, ist der nächste große Schritt festzulegen, wo das Geld hinfließen soll. Wollen Sie mehr in Ihren Lagerbestand investieren? Oder die tolle neue Kamera, um bessere Fotos zu machen? Und vielleicht wollen Sie mit einem Shopify-Experten daran arbeiten, Ihren Laden aufzuwerten.

    Für Succuterra bestand die große Entscheidung darin, den Schritt zur Verkaufsfläche zu wagen.

    Wir haben auf Sparflamme angefangen, haben aus unserem Haus heraus versandt und Pakete selbst zur Post gebracht. Aber mit zunehmenden Verkaufszahlen wussten wir, dass wir uns vergrößern mussten. Eine der größten Finanzentscheidungen, die wir zu treffen hatten (sofern man überhaupt von ‘entscheiden’ sprechen kann), war, nicht mehr von zu Hause zu verschiffen sondern ein Ladenlokal zu eröffnen. Das war ein Riesenschritt für uns – und ziemlich angsteinflößend. Aber es gab fast keine andere Möglichkeit. Wir beide arbeiteten damals Vollzeit und konnten das in der Form gar nicht aufrecht erhalten (also den ganzen Tag arbeiten und dann abends von zu Hause Bestellungen bearbeiten).

    Was auch immer Ihre Ziele sind, einige zentrale Kriterien helfen immer, von der bloßen Idee zur tatsächlichen Investition zu gelangen.

    Wie lautet Ihre Hypothese?

    Am Anfang jeder Business-Investition sollte idealerweise eine klare Hypothese stehen. Das kann durchaus “nur” ein Gefühl sein, aber Sie sollten zumindest eine Verbindung zwischen Ihrer Aktion und dem sich daraus ergebenden Geschäftswert sehen. Wenn Ihre geplante Investition nicht direkt mit dem Vertrieb verknüpft ist, seien Sie sicher, dass Sie einen guten Grund angeben können.

    Verkaufen Sie z. B. ein komplexes Produkt, dessen weiterbildender Content Ihren Kunden einen Mehrwert bietet (wie der Verkauf von Kameraausrüstung mit praktischen Fotokursen für Ihre Kunden)? Oder verkaufen Sie Luxus-Kosmetik und sind überzeugt, dass Influencer Ihnen den Markt eröffnen werden?

    In jedem Fall sollten Sie immer zuerst vom Business her denken und jegliche Aktivität an den Wert für Ihr Business knüpfen. Dann ist Ihre Hypothese schon besser als jede vage Vermutung oder planloses Kopieren eingespielter Herangehensweisen.

    Was sind die Schlüsselkennzahlen?

    Wir sind uns sicher einig, dass Sie für Ihre Ausgaben ein Ergebnis sehen wollen. Welcher Teil Ihres Geschäfts soll durch Ihre Investition wachsen und über welche Zahlen können Sie das nachvollziehen? Benötigen Sie einen bestimmten Google-Analytics-Bericht oder sollten Sie kontrollieren, was Ihre Werbe-E-Mails leisten? Was auch immer zutrifft – Sie müssen von Beginn an Ihre Key Performance Indicators (KPIs) kennen und diese mit Ihren Startdaten vor der Investition abgleichen.

    Wann ist es Zeit für eine Neubewertung?

    Jede Entscheidung kann nervös machen, besonders, wenn es um Geld geht. Finanzieren Sie gerade Facebook-Anzeigen, dann verzichten Sie womöglich auf andere Unternehmensinvestitionen. Wahrscheinlich müssen sie Dutzender verlockender Chancen  ignorieren, um sich voll und ganz auf Ihre beste Option zu konzentrieren.

    Um auf Kurs zu bleiben, können Sie auf der Basis Ihrer Schlüsselkennzahlen Ziele setzen und einen Zeitplan für die Entscheidungsüberprüfung festlegen. Genau so haben Jay und Lauren von Succuterra es gemacht.

    Wir begrenzen zwar nicht unsere Anzeigenausgaben, aber wir setzen definitiv spezifische Ziele in Bezug auf die Werbeausgaben bzw. die Investitionsrendite. Unsere Zielsetzung liegt bei einer Minimal-Rendite von 3:1, aber das schwankt meist zwischen 3:1 und 5:1.

    Sollte die Investitionsrendite unter 3:1 fallen —falls Sie also nicht 3 Euro pro 1 Euro Werbeausgaben erwirtschaften—, wäre das der Zeitpunkt für eine Neubewertung Ihrer Werbeausgaben.

    Ist jetzt der richtige Investitionszeitpunkt?

    Da so viele Parameter in Ihre Entscheidungsfindung einfließen, gibt es keine klare Antwort, wann der “richtige” Investitionszeitpunkt gekommen ist oder was die optimale Investition für Ihr Geschäft ist. Ihre persönliche Antwort wird immer von Ihren Geschäfts- und Privat-Finanzen  sowie Ihren Zielen abhängen.

    Und Ihre Investitionsentscheidung hängt von Ihnen selbst ab.

    Wenn Sie mit Ihrem Geschäft im Moment zufrieden sind, so wie es ist, und kein Interesse an einer Skalierung haben, bestens. Nicht jedes Business muss wachsen, lassen Sie sich also nicht von weit verbreiteter FOMO - "Fear of missing out", also die Angst, etwas zu verpassen - anstecken.

    Wenn Sie aber wirklich daran interessiert sind, Ihr Geschäft zu erweitern und das nötige Geld haben, dann haben Sie jetzt das Handwerkszeug, das Sie brauchen, um solide Entscheidungen zum Besten Ihres Geschäfts zu treffen (und diese bei Bedarf zu überprüfen).

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    Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchten Sie einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lesen Sie bitte zuerst diesen Leitfaden.

    Dieser Artikel von Desirae Odjick erschien ursprünglich auf Englisch im Shopify.com-Blog und wurde übersetzt.

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