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COVID-19: Hilfsprogramme der Regierung für kleine Unternehmen

Covid Programme der Regierung

Letztes Update: 30. März 2020, 10:18 Uhr

Regierungen auf der ganzen Welt führen finanzielle Hilfsmaßnahmen und Programme zur Unterstützung kleiner Unternehmen ein, die von der COVID-19-Pandemie betroffen sind. Nachstehend findest du eine Liste der verfügbaren Programme, um deren Bekanntheitsgrad zu erhöhen und dich auf dem Laufenden zu halten. 

Wir werden diesen Beitrag aktualisieren, sobald neue staatliche Hilfsprogramme auf der ganzen Welt verfügbar sind. Falls wir welche verpasst haben, kannst du uns einen Kommentar hinterlassen oder uns über Twitter Empfehlungen geben, die wir dann in diese Liste aufnehmen werden. In unserem COVID-19 Ressourcencenter werden zusätzliche Inhalte, Tools und Unterstützung bereitgestellt.

Haftungsausschluss: Keines dieser Programme wird von Shopify direkt angeboten. Dies ist kein Anwendungsportal, sondern zeigt lediglich eine Liste lokal angebotener Programme. Bitte wende dich an deine lokale Regierung, wenn du Hilfe oder Fragen zu diesen Initiativen hast. 

Europa

Deutschland

  • Kurzarbeitsregelung: Kurzarbeitergeld, wenn mindestens 10% der Belegschaft betroffen sind. Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur - auch rückwirkend ab dem 1. März. (Online-Antrag)
  • Steuerliche Liquiditätshilfe: Möglichkeit der Stundung von Steuerzahlungen und Reduzierung der Vorauszahlungen sowie der Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen bis 31.12.2020. Ansprechpartner sind die jeweilig zuständigen Finanzämter.
  • Schutzschild für Betriebe: Vergabe von KfW-Krediten, Bürgschaften und Finanzierungen zu besonderen Konditionen.
  • Europäische Zusammenarbeit: Die Bundesregierung begrüßt die Idee der "Corona Responsive Initiative" mit einem Volumen von 25 Milliarden Euro.
  • Unterstützung für Kreative: Versicherte der Künstlersozialkasse können auf Antrag Zahlungserleichterungen erhalten und Beiträge anpassen.
  • Soforthilfen für kleine Unternehmen: 50 Milliarden Euro Soforthilfe für Solo-Selbständige und Kleinstunternehmen mit direkten Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Bis 9000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten und bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten.
  • Hilfsprogramme & Soforthilfen der Bundesländer:
    • Baden-Württemberg: Finanzielle Unterstützung in Form von Darlehen und Bürgschaften sowie Soforthilfen für 3 Monate gestaffelt bis zu 30.000 Euro bei bis zu 50 Beschäftigten (Formular für Soforthilfen).
    • Bayern: Der Freistaat stellt 10 Milliarden Euro zur Unterstützung der Wirtschaft zur Verfügung. Soforthilfen (Formular für Soforthilfen) für Unternehmen bis 250 Mitarbeiter möglich.
    • Berlin: 100 Millionen € für Liquiditätshilfen für kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Mitarbeiter. Soforthilfe von bis zu 5.000 Euro für Kleinstunternehmen bis 5 Beschäftigte (Formular für Soforthilfen).
    • Brandenburg: Unternehmen können online bei der Wirtschaftsförderung Brandenburg Unterstützung anfordern. Soforthilfen für Unternehmen mit bis zu maximal 100 Erwerbstätigen können bei der Investitionsbank des Landes gestellt werden. 
    • Bremen: Das Bundesland hat eine Task Force eingerichtet, die bei den Anträgen unterstützt. Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen können einen Antrag auf Soforthilfe stellen für bis zu 5.000 Euro im Normalfall.
    • HamburgUnterstützungsangebote in Form von darlehensbasierten Förderprogrammen, Landesbürgschaften und Hilfe für Solo-Selbstständige (bis zu 2.500 Euro). Soforthilfen gestaffelt möglich für Unternehmen bis 250 Beschäftigte.
    • Hessen: Hilfsangebote in Form von Bürgschaften und Darlehen sowie Soforthilfen für Unternehmen bis 49 Beschäftigte. 
    • Mecklenburg Vorpommern: 100 Millionen Euro Sofortprogramm zur Unterstützung der Wirtschaft. Dabei können Soforthilfen bis zu 40.000 Euro für Unternehmen bis 49 Erwerbstätige gestellt werden.
    • Niedersachsen: voraussichtlich 100 Millionen Euro Zuschussförderung. Die Soforthilfe wird gestaffelt nach Anzahl der Beschäftigten bis maximal 20.000 Euro je Unternehmen vergeben, wenn sie weniger als 50 Beschäftigte haben (Formular für Soforthilfe).
    • Nordrhein-Westfalen: Bundesland stellt 25 Milliarden Euro Rettungsschirm zur Verfügung. Soforthilfen für Unternehmen bis zu 50 Beschäftigte können online gestellt werden (Antrag Soforthilfe).
    • Rheinland-Pfalz: Über die ISB sowie die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz stehen Betriebsmittelkredite sowie Bürgschaften zur Verfügung. Soforthilfen können von Unternehmen bis 10 Beschäftigte ab sofort beantragt werden und werden gestaffelt bis zum 15.000 Euro vergeben (Anträge für Soforthilfe)
    • Saarland: Kleine Unternehmen und Selbstständige können 3.000 bis 10.000 Euro Soforthilfe bekommen (Antragsformular Soforthilfe). 
    • Sachsen: Vorgesehen ist ein zinsloses, nachrangiges Liquiditätshilfedarlehen von 5.000 Euro bis zu 50.000 Euro. Anträge können bei der Sächsischen Aufbaubank gestellt  werden. Soforthilfen gestaffelt bis 15.000 Euro für Unternehmen bis zu 10 beschäftigte (Soforthilfe-Antrag bei der SAB)
    • Sachsen-Anhalt: Bürgschaften und Liquiditätshilfen werden auf der Webseite beschrieben. Soforthilfen bis zu 25.000 Euro erhalten Unternehmen bis 50 Mitarbeiter (Anträge können in Kürze gestellt werden). 
    • Schleswig-Holstein: Das Bundesland startet eine Finanzierungsinitiative zur Stärkung der Wirtschaft und Soforthilfen von bis zu 10.000 Euro für Kleinstunternehmen bis 10 Vollzeiterwerbstätige (Antrag auf Soforthilfe).
    • Thüringen: Bürgschaftsrisiken und Wirtschaftshilfen werden durch das Land finanziell abgesichert. Es gibt Soforthilfen von bis zu 30.000 Euro für Firmen bis zu 50 Beschäftigten (Antragsformular Soforthilfe).

Schweiz

Österreich

  • Soforthilfe: 4 Milliarden Euro dotierter Corona-Krisenbewältigungs-Fonds zur Bewahrung der Liquidität und Absicherung der der Arbeitsplätze sowie besondere Härtefälle.

Vereinigtes Königreich

  • Lohnerleichterung: Britische Arbeitnehmer, die in das Coronavirus Job Retention Scheme aufgenommen wurden, können ihren Arbeitsplatz behalten, wobei die Regierung bis zu 80% des Lohns eines Arbeitnehmers zahlt, bis zu einer Gesamtsumme von £2.500 pro Arbeitnehmer und Monat. Diese werden rückwirkend auf den 1. März zurückdatiert und sind zunächst für 3 Monate offen.
  • Aufschiebung der Mehrwertsteuer und Einkommenssteuerzahlungen: Die zwischen März und Ende Juni fälligen MwSt.-Zahlungen werden um drei Monate verschoben. Einkommenssteuerzahlungen, die im Juli 2020 im Rahmen des Selbstveranlagungssystems fällig werden, werden bis Januar 2021 aufgeschoben.
  • Betriebsunterbrechungs-Kredit: 12-monatige zinslose Darlehen bis zu einem Wert von 5 Millionen Pfund. 
  • Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: Kleine Unternehmen können zwei Wochen gesetzliches Krankengeld für jeden anspruchsberechtigten Mitarbeiter, der aufgrund von COVID-19 arbeitsunfähig geworden ist, zurückerhalten. Arbeitgeber mit weniger als 250 Beschäftigten haben Anspruch auf Krankengeld. 
  • Zuschüsse für Einzelhandelsgeschäfte: Das Zuschussprogramm für den Einzelhandel und das Gastgewerbe bietet Unternehmen im Einzelhandel, im Gastgewerbe und in der Freizeitbranche einen Barzuschuss von bis zu £25.000 pro Immobilie. Unternehmen mit einem steuerpflichtigen Wert von unter £15.000 erhalten einen Zuschuss von £10.000. Unternehmen mit einem steuerpflichtigen Wert zwischen £15.001 und £51.000 erhalten einen Zuschuss von £25.000.
  • Zuschuss für Kleinunternehmen: Einmaliger Zuschuss von 10.000 £, wenn man für eine Steuererleichterung für Kleinunternehmen oder eine Steuererleichterung für den ländlichen Raum in Frage kommt, um die laufenden Geschäftskosten zu decken.
  • Steuererleichterung (Schottland): 75% Steuererleichterung für den Einzelhandel, das Gastgewerbe und den Freizeitsektor mit einem steuerpflichtigen Wert von weniger als 69.000 £ ab 01. April 2020. 
  • SMB-Zuschüsse (Schottland): Zuschüsse von mindestens 3.000 £ für kleine Unternehmen in Sektoren, die die schlimmsten wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 zu spüren bekommen.

Frankreich

  • Steuerschulden-Aufschiebung: Kleine Unternehmen können die Zahlung von Steuer- und Sozialschulden mit einer einfachen E-Mail an ihre Unternehmenssteuerabteilung (SIE) aufschieben.
  • Aussetzung von Rechnungen und Steuern: Aussetzung von Wasser-, Gas-, Strom- und Mietrechnungen für die von COVID-19 stark betroffenen Kleinunternehmen sowie Aussetzung von Steuern und Sozialabgaben.
  • Solidaritätsfonds: Finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.500 Euro für Unternehmer, die weniger als 1 Million Euro Umsatz machen und im März 2020 gezwungen sind, zu schließen oder im Vergleich zu März 2019 einen Verlust von mehr als 70% verzeichnen.
  • Lohnrückzahlung: Anspruch auf eine Entschädigung in Höhe von 70% des Bruttolohns (ca. 84% des Nettolohns) für Angestellte. Angestellte mit einem Mindestlohn oder weniger werden zu 100% entschädigt. Unternehmen werden vom Staat vollständig erstattet, für Löhne bis zu 6.927 Euro brutto monatlich.

Italien

  • Beihilfe für Selbständige: Selbständige erhalten eine monatliche Beihilfe von 600 Euro für drei Monate für die von COVID-19 betroffenen Gemeinden.
  • Redundanzfonds: Arbeitgeber, einschließlich Unternehmen mit weniger als 5 Beschäftigten, die ihre Geschäftstätigkeit aussetzen oder reduzieren, haben Anspruch auf 50 % ihres bisherigen Lohns für die maximale Dauer von 9 Wochen. 
  • Mietentlastung: Es wird eine Steuererleichterung in Höhe von 60% der Miete im Monat März wird für Geschäfte und Läden gewährt.

Niederlande

  • Überbrückungsdarlehen für kleine Unternehmen: Die Regierung bietet die Möglichkeit, ein Darlehen oder einen Überziehungskredit auf dem Bankkonto für SMB zu erhalten, denen aufgrund von COVID-19 Einkommen oder Produktion fehlen.
  • Verkürzung der Arbeitszeiten für Mitarbeiter: Für Unternehmen mit Angestellten bietet die Regierung die Möglichkeit, die Arbeitszeit zu verkürzen und Arbeitslosengeld zu beantragen.
  • Aufschiebung der Steuerzahlungen: Für KMUs und Selbständige gibt es einen 3-monatigen Aufschub für die Zahlung ihrer Steuern. Zu diesen Steuern gehören Einkommenssteuern, Körperschaftssteuer, Mehrwertsteuererklärungen und Lohnsteuern. Für Einkommens- und Körperschaftssteuern können Unternehmer auch eine Ermäßigung beantragen.
  • Entschädigung für Selbständige und KMUs: KMUs und Selbständige, die ihr Unternehmen aufgrund von COVID-19 schließen müssen, erhalten für die kommenden drei Monate eine Entschädigung von 1500 € netto pro Monat bis zu einem Höchstbetrag von 3500 € netto.

Spanien

Schweden

  • Kurzfristige Urlaubssubvention: Arbeitgeber erhalten mehr als 90% der Gehälter von Arbeitnehmern, die aufgrund von COVID-19 Kurzurlaub nehmen müssen.
  • Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: Die Regierung wird im April und Mai vorübergehend die vollen Kosten für die Krankengeldzahlungen übernehmen. Selbständige werden auch durch den Bezug eines standardisierten Krankengeldes für die ersten 14 Tage entschädigt.

Dänemark

  • Entschädigung für abgesagte Veranstaltungen: Veranstaltungen, die zwischen dem 6. und 31. März 2020 stattfinden sollten, sind entschädigungsberechtigt, solange diese Entschädigung nicht zu einem Gewinn führt.
  • Vorübergehende Lohnkompensation: Bei festangestellten Mitarbeitern macht die Gehaltskompensation 75% der Gesamtlohnkosten aus, höchstens jedoch 23.000 DKK pro Vollzeitbeschäftigten und Monat. Bei Stundenlöhnern beträgt die Gehaltskompensation 90% bis zu einem Höchstbetrag von 26.000 DKK pro Stunde und Monat.

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Amerika

Kanada

  • Lohnzuschuss: Förderungswürdige kleine Arbeitgeber erhalten einen Lohnzuschuss für einen Zeitraum von drei Monaten. Dieser entspricht 10 % des in diesem Zeitraum gezahlten Gehalts, bis zu einem Höchstbetrag von 1.375 USD pro Arbeitnehmer und 25.000 USD pro Arbeitgeber.
  • Aufschiebung der Steuererklärung: Unternehmen können die Zahlung aller Einkommenssteuerbeträge, die ab heute und bis September 2020 fällig werden, aufschieben. Die Regierung wird in den nächsten vier Wochen keine GST/HST- oder Einkommenssteuerprüfungen einleiten.
  • Notfallbetreuungsgeld: Bis zu 900 Dollar zweiwöchentlich, bis zu 15 Wochen lang für Arbeitnehmer, die aufgrund von Krankheit zu Hause bleiben müssen, für Eltern, die Kinder betreuen müssen, oder für diejenigen, die ein krankes Familienmitglied pflegen.
  • Darlehen für kleine Unternehmen: Zinsgünstige Darlehen bis zu 100.000 US-Dollar, wenn dein Unternehmen seit mindestens 24 Monaten Einnahmen erzielt.
  • Finanzierung von Bestellungen: Decke bis zu 90 % der Bestellsumme ab, um den Cash-Flow zu deinen Lieferanten zu erleichtern.

Vereinigte Staaten

  • Für alle Bundesstaaten: Zinsgünstige Darlehen bis zu 2 Millionen Dollar durch die Small Business Administration für Staaten, die von COVID-19 betroffen sind.
  • Stadt New York: Zinslose Darlehen von bis zu 75.000 USD für Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern. 40% der Lohnkosten für Unternehmen mit weniger als 5 Mitarbeitern.
  • Bundesstaat Massachusetts: Notfallkapital von bis zu 75.000 USD für Unternehmen mit Sitz in Massachusetts, die von COVID-19 betroffen sind und weniger als 50 Voll- und Teilzeitbeschäftigte haben, darunter auch gemeinnützige Organisationen.
  • Bundesstaat Florida: Bis zu 50.000 Dollar pro förderungswürdigem Kleinunternehmen. In besonderen Fällen können Darlehen von bis zu 100.000 $ gewährt werden. Zinsfrei für das erste Jahr und 12% pro Jahr danach.
  • Stadt San Francisco: 10.000 USD für Gehälter und Mieten von Mitarbeitern für Unternehmen mit weniger als 5 Mitarbeitern.
  • Stadt Sacramento: Zinslose Darlehen von bis zu 25.000 Dollar.
  • Stadt Chicago: Zinsgünstige Darlehen bis zu 50.000 Dollar für Unternehmen, die aufgrund von COVID-19 einen Umsatzrückgang von mehr als 25% erlitten haben und weniger als 50 Mitarbeiter beschäftigen.

Asien

Japan

  • Unterstützung bei Finanzierungen: 100%ige Garantie für Darlehen, wenn der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20% sinkt. 80%, wenn der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5% sinkt.
  • Subventionen für die Produktivität: IT-Tools, die zu Verbesserungen wie der Effizienz der Back-Office-Tätigkeiten führen, können mit einem Zuschuss zwischen 300.000 und 4.500.000 Yen gefördert werden.

Singapur

Südkorea

  • Mehrwertsteuerbefreiung: MwSt.-Vergünstigung für Unternehmen, die 60 Millionen Won oder weniger pro Jahr verdienen.
  • Finanzielle Unterstützung: Die besondere finanzielle Unterstützung für kleine Händler und KMUs wird von 1,2 Billionen Won auf 4,6 Billionen Won und die Unterstützung für KMUs von 0,03 Billionen Won auf 0,63 Billionen Won erhöht.
  • Entlastung bei den Mieten: Vermieter erhalten eine Einkommenssteuererleichterung von 50%.

China 

  • Steuererleichterungen: zwei Befreiungen von der persönlichen Einkommenssteuer auf Einkünfte im Zusammenhang mit der COVID-19-Prävention; fünf Befreiungen für drei Steuern (Mehrwertsteuer, Körperschaftssteuer, Zölle) auf geschäftliche Aktivitäten im Zusammenhang mit der Lieferung von COVID-19-Präventionsmaterial; vier Befreiungen für sechs Steuern und zwei Gebühren für öffentliche Wohlfahrtsspenden im Zusammenhang mit COVID-19; und Verlängerung des körperschaftssteuerlichen Verlustvortragszeitraums für Unternehmen, die von COVID-19 betroffen sind. Weitere Richtlinien finden Sie auf der offiziellen Website.
  • Finanzielle Unterstützung: Dreißig Policen, die von der People's Bank of China, dem Finanzministerium, der Banken- und Versicherungsaufsichtskommission, der Wertpapieraufsichtskommission und dem Devisenbüro ausgestellt wurden (offizielle Website).
  • Richtlinien der lokalen Regierung: 
    • Peking: Eine Verlängerung des Steuerberichtszeitraums; Importgüter und -materialien können von der Einfuhrsteuer befreit werden.
    • Shenzhen: Verzicht auf zwei Monatsmieten für Staatsunternehmen, reduzierte Kreditzinsen.
    • Shanghai: Steueranreize, reduzierte Kredit-/Darlehenssätze für KMUs, Verschiebung des individuellen Steuerberichtszeitraums.
    • Guangzhou: Verzicht auf zwei Monatsmieten für staatliche Unternehmen und KMU, Unterstützung von KMUs durch Bankkredite und sofortige Beschäftigungszulage.
    • Suzhou: Arbeitslosengeld, Rückgabe von 1 bis 3 Monaten Arbeitslosenversicherung, Anpassung der Kreditrate.
    • Qingdao: Verschiebung der Sozialversicherungsperiode, reduzierte KMU-Steuer. 
    • Ningbo: Zuschuss für Familien mit Kindern, wenn beide Elternteile erwerbstätig sind, Steuer- und Mietzuschuss für KMUs in zwei Monaten, Zuschuss für die Absage von Ausstellungen.
    • Fuzhou: Reduzierte Kreditzinsen für KMUs, eröffnete Online-Dienstleistungsportale für Finanzorganisationen.
    • Chengdu: Verbesserte finanzielle Steuerunterstützung, Zuschüsse für neue Industrien wie 5G, Cloud Computing zur Absicherung ihres Betriebs, Mietverzicht für Tourismus, Unterkünfte und Cateringunternehmen.
    • Hangzhou: Reduzierung der Kosten für die Unternehmensfinanzierung, Bereitstellung von Mietzuschüssen für die Beschäftigten, Senkung des Krankenversicherungssatzes.

Hong Kong

  • Bargeldauszahlung: Barauszahlung von 10.000 Dollar an dauerhafte Einwohner von Hongkong ab 18 Jahren.
  • Steuererleichterung: Reduzierte Lohnsteuer und Steuern unter persönlicher Veranlagung für das Veranlagungsjahr 2019 bis 2020 um 100%, bis zu einer Obergrenze von 20.000 USD.
  • Zinsgünstige Darlehen: Zinsgünstiges Darlehen (bis zu 2 Millionen Dollar) mit einer 100%igen Regierungsgarantie für Unternehmen, das 6 Monate lang beantragt werden kann.

Ozeanien

Australien

  • Liquiditätshilfe: Bis zu $25.000 steuerfreie Subventionen für kleine und
    mittelständische Unternehmen mit einem jährlichen Nettoumsatz von weniger als 50 Millionen Dollar.
  • Steuerabzug: Der Schwellenwert für die sofortige Abschreibung von Vermögenswerten wurde für Unternehmen mit einem Jahresnettoumsatz von weniger als 500 Millionen US-Dollar bis zum 30. Juni 2020 von 30.000 auf 150.000 US-Dollar erhöht.
  • Unterstützung für Auszubildende und Trainees: Förderungswürdige Arbeitgeber können einen Lohnzuschuss in Höhe von 50 % der Löhne von Auszubildenden oder Praktikanten für einen Zeitraum von bis zu 9 Monaten vom 01. Januar 2020 bis zum 30. September 2020 beantragen (bis zu einem Höchstbetrag von 21.000 US-Dollar pro förderungswürdigem Auszubildenden oder Praktikanten).

Neuseeland

  • Lohnsubventionsprogramm: Verfügbar für Unternehmen, die in allen Sektoren und allen Regionen, die zwischen Januar und Juni 2020 für jeden Monat einen 30-prozentigen Umsatzrückgang aufweisen können, Schwierigkeiten haben, ihre Mitarbeiter zu bezahlen. Betroffene Unternehmen können einen Zuschuss von $585,80 pro Woche für einen Vollzeitbeschäftigten (20 Stunden oder mehr) oder $350,00 pro Woche für einen Teilzeitbeschäftigten (weniger als 20 Stunden) bis zu einem Maximum von $150.000 erhalten.
  • Unterstützung der Selbstisolierung und des Urlaubs: Verfügbar, um Menschen finanziell zu unterstützen, wenn sie sich selbst isolieren müssen, nicht arbeiten können, weil sie mit COVID-19 krank sind, oder nicht arbeiten können, weil sie Angehörige betreuen, die sich selbst isolieren müssen oder die mit COVID-19 krank sind. Die Zahlungen betragen $585,80 pro Woche für Vollzeitbeschäftigte und $350 pro Woche für Teilzeitbeschäftigte.
  • Geschäfts-Cashflow und steuerliche Maßnahmen: Zu den Maßnahmen gehören der Ermessensspielraum, Geldverwendungszinsen für stark betroffene Unternehmen zu überweisen, die Erhöhung des vorläufigen Steuergrenzwertes von 2.500 auf 5.000 Dollar, die Erhöhung des Grenzwertes für die Abschreibung kleiner Vermögenswerte von 500 auf 1.000 und auf 5.000 Dollar für 2020/2021 und die Streichung des Stunden-Tests aus der Steuergutschrift für Erwerbstätige (IWTC) ab 1. Juli 2020.

Podcast-Sonderfolgen: So lange die Corona-Krise anhält, berichten wir in aktuellen Sonderfolgen unseres Podcasts über hilfreiche Initiativen und Projekte von Händlern und Partnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In die erste Folge könnt ihr hier reinhören - viele weitere werden folgen. Abonniert den Podcast jetzt. Wir versprechen: In jeder der maximal 15-minütigen Folgen gibt es ein wichtiges Learning für Online- und Einzelhändler!  


Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchtest du einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies bitte zuerst diesen Leitfaden.

 

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