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Die Dos and Don’ts beim Gutscheinversand mit Newslettern

Shopify Gutschein Newsletter Marketing

In der E-Commerce-Branche wimmelt es nur so von Gutscheinen. Neukunden erhalten Rabatte für ihre erste Bestellung, Coupons werden der ersten Bestellung für den nächsten Kauf beigelegt und Voucher werden an Geburtstagen und Feiertagen versendet. Ein beliebter Weg des Gutscheinversands ist dabei der eigene Newsletter.

Was Sie beim Versand von Gutscheinen in Newslettern beachten sollten und wie Sie die Performance Ihrer Gutscheine erhöhen können, hat Ihnen Gastautor Johannes Kohlmann zusammengefasst.

Frequenz und Empfänger beim Gutscheinversand

Do: Nutzen Sie exklusive Gutscheine

Versenden Sie Gutscheine an ausgewählte Empfänger, bei denen Sie ein hohes Potenzial für einen Kauf sehen. Nutzen Sie dabei individuelle Gutscheine, die nur einmal einlösbar sind, sodass Ihre Coupons nicht auf Gutscheinseiten gepostet werden können. Nur so können Sie die Exklusivität Ihrer Gutscheine garantieren und den Motivationsschub durch Ihre Rabatte bei den Empfängern hoch halten.

Don’t: Verwenden Sie Gutscheine nicht inflationär

Der häufige Versand von Gutscheinen zur Steigerung der Verkaufszahlen kann zwar funktionieren, ist jedoch nicht besonders effizient. Wenn jede Woche jeder Ihrer Newsletter-Empfänger einen Zehn-Prozent-Gutschein auf Ihr gesamtes Sortiment erhält, flacht die Freude und somit die Motivation der potenziellen Käufer schnell ab. Um den Reiz eigener Gutscheine hoch zu halten, sollten Sie Coupons also nicht inflationär versenden.

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Rabatt-Höhe und Gültigkeit Ihrer Gutscheine

Do: Entscheiden Sie sich bewusst für die Rabatthöhe und die Gültigkeit Ihrer Gutscheine

Die Höhe Ihres Rabatts hat einen erheblichen Einfluss darauf, wie attraktiv der Gutschein für Ihre Empfänger ist. Gleichzeitig beeinflusst die Rabatt-Höhe auch den potenziellen Umsatz, den Sie durch Bestellungen Ihrer Empfänger machen können. Je nach Gutschein-Kampagne sollten Sie abwägen, wie hoch Ihr Rabatt in Prozent oder in Euro ausfallen muss, um Kunden zu einem Kauf zu motivieren und gleichzeitig Ihren Nettoerlös nicht zu sehr zu beeinträchtigen.

Die Dauer der Gültigkeit Ihrer Gutscheine hat Einfluss darauf, wann Ihre Gutscheine genutzt werden. Bei einigen Gutschein-Kampagne kann es sinnvoll sein mit einer kurzen Laufzeit einen direkten Sales-Push zu erzielen. Doch manchmal kann es auch von Vorteil sein eine längere Laufzeit zu wählen, um potenziellen Kunden über einen längeren Zeitraum die Möglichkeit eines rabattierten Kaufs zu bieten. Wie bei der Rabatt-Höhe sollten Ziel, Empfängergruppe und Art der Kampagne Einfluss darauf nehmen, welche Gültigkeit Sie für Ihre Gutscheine wählen.

Don’t: Lassen Sie sich von der Konkurrenz nicht zu stark beeinflussen

Eine gesunde Neugier bezüglich der Konkurrenz schadet nie, um die Entwicklung auf dem Markt im Auge zu behalten und gegebenenfalls zu handeln. Lassen Sie sich jedoch bei Ihren Gutschein-Kampagnen nicht zu sehr von der Konkurrenz beeinflussen und folgen Sie Ihrer eigenen Strategie. Die Ziele und Gründe der Rabattaktionen Ihrer Mitbewerber sind von außen oft nicht einzusehen. Springen Sie also nicht blind auf jedes Boot auf und verschicken Sie abrupt gleichwertige Gutscheine, sondern nutzen Sie die Gutscheinaktionen Ihrer Konkurrenz lediglich als Inspiration für eigene Ideen.

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Kampagnen-Planung und E-Mail-Marketing-Strategie

Do: Nutzen Sie Gutscheine im Lifecycle Ihrer Kunden und in einzelnen Kampagnen

Einzelne Gutschein-Kampagnen sind eine gute Möglichkeit, kurzfristig Verkäufe zu erhöhen, und eignen sich ideal für Aktionen am Super-Sale-Friday oder in der Vorweihnachtszeit. Parallel zu einzelnen Rabattaktionen sollten Sie Ihr Gutscheinmarketing auch in den Lifecycle Ihrer Empfänger integrieren. Hier können Sie zum Beispiel anhand von statischen Merkmalen Ihren Kunden einen Gutschein zum Geburtstag schenken. Außerdem können Sie verhaltensbasierte Merkmale nutzen, um zum Beispiel Warenkorbabbrecher mit einem Gutschein zurück in den Kaufprozess zu holen.

Do: Versuchen Sie, Ihre Newsletter individuell an Empfänger anzupassen

Je mehr Sie Ihre Gutscheine an einzelne Kunden und deren Verhalten anpassen, umso besser kommen Ihre Coupons an. Versuchen Sie, Ihre Gutschein-Mailings auf Ihre einzelnen Empfänger zu personalisieren, indem Sie zum Beispiel im Newsletter beliebte Produktkategorien einbeziehen oder vom Kunden favorisierte Artikel einbauen. Ein 10%-Gutschein auf ein Produkt, das sich der Kunde schon angesehen hat, kann ein größerer Anreiz sein, als ein 10%-Gutschein auf alles im Sale. Informationen zu Ihren Kunden helfen Ihnen dabei, relevante Inhalte und Gutscheine zu versenden und so die Performance Ihrer Gutschein-Kampagnen zu erhöhen.

Don’t: Vergraulen Sie Ihre Empfänger nicht mit eintönigen Remindern

Nicht jeder Empfänger ist im Moment des Öffnens Ihres Newsletters bereit, auf Ihre Aktionen einzugehen. Außerdem geht der ein oder andere Newsletter in einem vollen Postfach auch mal unter. Reminder sind daher eine gute Methode, Kunden erneut auf Aktionen aufmerksam zu machen. Sie sollten dabei jedoch nicht einfach immer wieder denselben Newsletter schicken bis Ihre Empfänger reagieren. Sehen Sie Reminder als eigenständige Möglichkeit, Kunden von Ihrer Aktion zu überzeugen. Neben neuem Betreff und Preheader lohnt es sich, auch den Text nochmal zu überarbeiten. Des Weiteren gilt die Faustregel: Maximal zwei Reminder innerhalb eines Monats. Wenn Sie Ihren Empfängern zu viele Reminder zusenden, folgt als Reaktion nicht die Conversion sondern die Abmeldung.

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Gutscheine als Lead Magnets

Do: Verwenden Sie Gutscheine auch als Lead Magnet

Die Größe Ihrer Empfängerlisten ist ausschlaggebend für die Reichweite Ihrer Newsletter-Kampagnen. Um mehr Abonnenten für Ihren Newsletter zu gewinnen, kann es sinnvoll sein, Gutscheine als Belohnung zu nutzen. Bei der Platzierung Ihres Newsletter-Formulars auf Ihrer Webseite sollten Sie dabei deutlich auf eine Gutschein-Belohnung hinweisen. Eine Studie von Newsletter2Go belegt, dass 19,31% der Befragten Newsletter aufgrund von Rabatt- und Sonderaktionen abonnieren.

Don’t: Verschicken Sie Ihre Lead-Gutscheine nicht einfach so

Haben sich neue Abonnenten für Ihren Newsletter angemeldet, erwarten diese nun den versprochenen Gutschein. Sie sollten in der Willkommens-Mail nun jedoch keinesfalls nur den Gutschein senden. Versuchen Sie Ihre neuen Empfänger direkt von Ihrem Newsletter zu überzeugen. Gehen Sie auf den Mehrwert Ihres Newsletters ein und geben Sie Ihren Lesern direkt eine Kostprobe Ihrer interessanten Inhalte. Die Willkommens-Mail ist entscheidend für das weitere Handeln Ihrer Empfänger. Wenn Sie hier nicht überzeugen, nutzen diese lediglich den Gutschein und melden sich wieder von Ihrem Newsletter ab.

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Which method is right for you?Über den Autor: Johannes Kohlmann schreibt bei Newsletter2Go regelmäßig Beiträge rund um das Thema E-Mail-Marketing. Wie man weihnachtliche Newsletter schreibt, erklärt Johannes hier.