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Schritt-für-Schritt-Anleitung: Google Analytics für E-Commerce-Anfänger

Google Analytics

Wer nicht weiß, an wen er verkauft, der verkauft nicht. Eine grobe Vorstellung davon zu haben, wer eigentlich die eigene Zielgruppe ist, reicht bei der steigenden Konkurrenz nicht mehr aus. Besucher von Onlineshops wollen gedanklich abgeholt werden, umgarnt mit einer einfachen Bedienung und tollem Content. Ihr wisst nicht, ob und wie euer Shop bei den Besuchern ankommt? Dann ist Google Analytics das richtige Tool für euch, um es herauszufinden. 

In diesem Beitrag lernt ihr, was Google Analytics ist, was es kostet und wie ihr das Tool mit eurem Onlineshop verknüpfen können. Um euch den Einstieg in die Google-Analytics-Welt zu erleichtern, erhaltet ihr außerdem einen Überblick über die verschiedenen Metriken, damit ihr die Berichte auch wirklich versteht. Doch zunächst klären wir die Grundlagen! 

 Inhaltsverzeichnis

  • Was ist Google Analytics?
  • Grundlegende Google Analytics Vokabeln
  • Mit welchen Google-Analytics-Kosten ist zu rechnen?
  • Warum braucht man Google Analytics?
  • Google Analytics installieren: Schritt für Schritt
  • Shopify und Google Analytics verknüpfen
  • Mit Google Analytics die eigenen Zielgruppe verstehen
  • Dimensionen und Metriken von Google Analytics

  • Was ist Google Analytics?

    Google Analytics (abgekürzt GA) verschafft euch einen tiefergehenden Einblick in die Performance eures Onlineshops. Es ist integrierbar mit allen beliebten Marketing-Tools von Google wie Google Ads, Search Console und Data Studio. Dem Nutzer wird die Entscheidung, zu dieser Tracking-Lösung zu greifen, dadurch wesentlich vereinfacht. 

    Google Analytics ist sogar in seiner kostenlosen Basis-Version ein sehr mächtiges Vehikel und hat vor allem für Onlineshop-Betreiber viele Vorteile:

    • Es zeigt, wie viel Traffic in euren Onlineshop strömt, woher die Besucher kommen und wie diese mit eurer Webseite interagieren.
    • Durch eine einfache Integration in jeden Shopify-Store lassen sich damit wichtige Erkenntnisse über eure Kunden sammeln.
    • Ihr deckt damit Problemzonen auf, die für die Absprungraten eurer Shop-Besucher verantwortlich sind. 
    • Es gibt wichtige Hinweise darauf, welche Seiten am beliebtesten sind, wie viele Nutzer tatsächlich konvertieren und warum.

    All diese und weitere Einblicke helfen Ihnen, die richtige Zielgruppe anzusprechen und Fehlinvestitionen zu vermeiden. Mithilfe der Berichte, die Google Analytics erstellt, erhaltet ihr alle Informationen, die notwendig sind, um euren Onlineshop zu optimieren und effektive Maßnahmen an der Stelle zu ergreifen, wo es noch nicht funktioniert. 

    Lesetipp: Ihr steht kurz davor, noch mehr Geld in euer Unternehmen zu stecken? Diese Punkte solltet ihr vor jeder weiteren Investition bedenken!

    Grundlegende Google Analytics Vokabeln

    Google Analytics verfolgt eine strenge Hierarchie und bedient sich eines bestimmten Vokabulars, um diese Rangordnung zu definieren. Dabei ist die GA-Pyramide wie folgt aufgebaut:

    1. Organisation
    2. Konto
    3. Property
    4. Datenansicht
    Hierarchischer Aufbau von Google Analytics

    Hierarchischer Aufbau von Google Analytics

    Organisation

    Organisation gilt als Dachbegriff bei Google Analytics und beschreibt, um welches Unternehmen es sich handelt. Dabei kann es vorkommen, dass eine Organisation mehrere Google-Analytics-Konten betreut. Diese Funktion ist nicht obligatorisch und empfiehlt sich für große Unternehmen mit mehreren Webseiten. 

    Konto

    Während die Nutzung der Organisation nicht zwingend erforderlich ist, braucht jeder Google-Analytics-Nutzer mindestens ein Konto. Damit ist jedoch kein Nutzerkonto gemeint, denn mehrere User können sich in ein und dasselbe Konto einloggen. Vielmehr ist das Google-Analytics-Konto als eine Art Portal zu verstehen, durch das jeder eintreten kann, der den Schlüssel hat. Der Schlüssel wird über die Nutzerverwaltung erteilt, in der die entsprechende E-Mail-Adresse eines Google-Kontos eingetragen wird und damit die Rechte des Users für das Konto bestimmt werden. 

    Property

    Eine GA Property kann jedem Konto zugeordnet werden oder aber ihr verwaltet mehrere Properties unter einem Konto. Jedes Konto kann dabei bis zu 50 Properties beherbergen. Arbeitet ihr in einem Team mit mehreren Abteilungen (zum Beispiel Content Marketer und Web Developer) zusammen und verwaltet eine Webseite mit mehreren Unterseiten, dann lautet die Empfehlung, mehrere Properties zu erstellen, sodass jedes Team die für sie relevanten Ergebnisse einsehen kann. 

    Datenansicht

    Eine Property kann entweder eine Webseite oder eine App sein. Jede Property hat die Kapazität insgesamt bis zu 25 Datenansichten zu verwalten. Bei einer Datenansicht handelt es sich um die visuelle Darstellung der Daten, die Google Analytics über eure Website gesammelt hat. Als Best Practice gilt es, mindestens zwei Datenansichten zu pflegen:

    1. Eine Datenansicht, die unverfälschte Daten sammelt.
    2. Und eine Datenansicht, die mittels Filter den Traffic qualitativ aussiebt und somit Bots, Spam und die Mitarbeiter eures Unternehmens aus den Traffic-Daten ausschließt.

    Profi-Tipp: Legt euch außerdem eine Test-Datenansicht an, in der ihr Filter, Segmentierungen oder auch Zielvorhaben vorab testet, bevor ihr diese in eine Master-Datenansicht übertragt. Denn habt ihr einst Daten bei Google Analytics gelöscht, können diese nicht wiederhergestellt werden. 

    Lesetipp: Ihr steht mit eurem zukünftigen Onlineshop noch ganz am Anfang? In diesem Beitrag erklären wir die 10 wichtigsten Schritte bis zum Launch eures Shops.

    Mit welchen Google-Analytics-Kosten ist zu rechnen?

    Es gibt zwei Versionen von Google Analytics, die kostenlose und die bezahlte Variante. Die letztere nennt sich Analytics 360. Kleine und mittelständische Unternehmen sind jedoch mit den Funktionen der kostenlosen Version voll und ganz bedient und brauchen in den seltensten Fällen weitere Features. 

    Denn eines will gesagt sein: Wenn ihr vertraut mit dem Umgang von großen Datenmengen seid und die Zeit und Muße habt, sich einzuarbeiten, ist Google Analytics das richtige Instrument dafür. Wenn ihr allerdings ein kurzes Setup in wenigen Klicks erwartet, dann werdet ihr enttäuscht sein, denn der Start mit Google Analytics erfordert Einsatzbereitschaft und Lernwilligkeit. Somit werden die Google-Analytics-Kosten eher in eurer investierten Zeit ausgedrückt als in finanziellen Ausgaben.

    Warum braucht man Google Analytics?

    Mithilfe von Google Analytics könnt ihr Informationen über den gesamten Website-Traffic sammeln sowie interessante Einblicke in das Shoppingverhalten eurer Besucher erhalten. Die Google Analytics Berichte vereinen all diese Auskünfte und ermöglichen euch, die Stärken und Schwächen des Shops zu erkennen. 

    Im nächsten Schritt geht es um die Optimierung der Webseite und des Contents. Euer Ziel ist es, mehr Besucher zu Interaktionen zu bewegen und ihnen die Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie brauchen. So können Kunden einfach über die Seite navigieren und entscheiden sich eher für den Kauf eines Produkts. 

    Folgende relevante Fragen werden mittels Google Analytics beantwortet:

    1. Wie kommen Nutzer zu euch?
    2. Wie entwickeln sich eure aktiven Nutzer im Laufe der Zeit?
    3. Wo befinden sich eure Nutzer?
    4. Wann besuchen eure Nutzer euch?
    5. Welche Geräte verwenden eure Besucher am häufigsten?
    6. Welche Seiten besuchen eure Besucher?
    7. Wie viele Besucher wurden zu tatsächlichen Kunden?
    8. Wie bewegen sich die konvertierenden Kunden durch euren Onlineshop im Gegensatz zu den nicht konvertierenden?
    9. Wie könnt ihr die Ladegeschwindigkeit eurer Website verbessern?
    10. Welchen Content konsumieren eure Besucher am liebsten?
    11. Wie viele Besucher sind im Warenkorb gelandet?
    12. Wie viele Warenkorbabbrüche gab es insgesamt?
    13. Aus welchem Grund wurden die Käufe abgebrochen?

    In der neuen Version von Google Analytics werden ähnliche Fragen bereits in eurem Dashboard zu sehen sein und als Shortcut für die wichtigsten Berichte fungieren. Google Analytics beantwortet noch viele weitere Fragen und verfügt inzwischen über eine künstliche Intelligenz, die euch auf die wichtigsten Ereignisse hinweist. Doch für den Anfang sind die oben genannten Themen die relevantesten, um die grundlegenden Optimierungen vorzunehmen. Nun schauen wir uns an, wie die Verknüpfung von Google Analytics mit Shopify zu implementieren ist. 

    GA Dashboard

    Die Google-Analytics-Startseite

    Lesetipp: Alle Tipps und Beiträge für erfolgreiches Online Marketing findet ihr hier.

    Google Analytics installieren: Eine Schritt für Schritt Anleitung

    Bevor ihr die Optimierung eures Shops mit Google Analytics beginnt, benötigt ihr einen Google-Account. Wichtig: Noch vor der Einrichtung des Google-Kontos solltet ihr überprüfen, ob ihr Google Analytics bereits für eine frühere Analyse eures Shops eingerichtet habt. Eine mehrfache Aktivierung führt zu einer Verfälschung der Berichte, die Ihnen das Tool liefert und wirkt sich dementsprechend negativ auf die Anpassungen der Website aus.

    Sobald ihr ein Google Konto eingerichtet habt (es geht auch ohne Google E-Mail-Adresse), wechselt ihr zu Google Analytics und könnt euch dort anmelden. Geht dabei wie folgt vor:

    1. Ihr erstellt in Google Analytics ein Konto, indem ihr auf den Anmelden-Button klicken.

    2. Als Nächstes durchlauft ihr drei Schritte, um das Konto zu erstellen. Folgt dabei einfach den Anweisungen von Google, die ihr im unteren Bild seht. 
      3 Schritte für die Google Analytics Anmeldung

    3. Um euren Onlineshop mit Google Analytics zu verknüpfen, klickt auf Konto erstellen.
      Konto erstellen bei Google Analytics
    4. Füllt jetzt die geforderten Informationen zu eurer Website aus. Gebt eurem Konto einen Namen, benennt eure Website und fügt die URL eures Shops ein. Bestimmt außerdem eure Branche sowie die Zeitzone, in der ihr arbeitet. All diese Angaben helfen Google Analytics akkurate Daten zu sammeln, die euch später von Nutzen sind.
      Informationen zum Onlineshop angeben
    5. Ruft abschließend eure Tracking-ID auf.
      Informationen zum Onlineshop angeben
    6. Und stimmt den DSGVO-Richtlinien zu.
      DSGVO bei Google Analytics zustimmen
      Profi-Tipp: Damit verpflichtet ihr euch, die Besucher eurer Webseite darauf hinzuweisen, dass ihr Google Analytics nutzt und anonymisierte Daten über sie sammelt. Verwendet dafür zum Beispiel den Cookie Bot.

    7. Ihr werdet nun zu den Property-Einstellungen weitergeleitet. Hier gelangt ihr zu eurem individuellen Tracking-Code. Doch keine Sorge, dank Shopify müsst ihr den Code gar nicht erst anfassen. Kopiert stattdessen die Tracking-ID oben links.
      Tracking-ID kopieren
    8. Nun seid ihr stolze Besitzer eines GA-Kontos, doch damit das Tool seine Arbeit tun kann, muss Google Analytics mit eurem Onlineshop verbunden werden. Google Analytics selbst weist euch darauf hin, dass der Tracking Code auf jeder Seite eures Onlineshops hinterlegt werden soll. Vergesst das ganz schnell, denn auch hier macht Shopify euch das Leben sehr einfach. Mit der kopierten Tracking-ID gewappnet, widmen wir uns nun eurem Shop. 

    Shopify und Google Analytics verknüpfen

    1. Wechselt zum Shopify Dashboard und klickt auf Onlineshop und Konfigurationen.
      Konfigurationen im Shopify Dashboard
    2. Findt das Fenster Google Analytics und fügt die zuvor kopierte Tracking-ID im Fenster Google Analytics-Konto ein.
      Tracking-ID bei Shopify hinterlegen
    3. Setzt im gleichen Zuge ein Häkchen hinter Erweiterte E-Commerce verwenden, um an die relevanten Daten zum Verkauf über euren Onlineshop zu kommen. Bestätigt die Änderungen durch den Klick auf Speichern
      Erweiterte E-Commerce Berichte aktivieren
    4. Doch damit seid ihr noch nicht ganz fertig. Um die Datenschutzkonformität zu wahren, fügt in das Feld Zusätzliches JavaScript folgenden Code ein: ga('set', 'anonymizeIp', true)

      Mit diesem Schritt habt ihr die IP-Adressen eurer Nutzer anonymisiert und folgt somit der Empfehlung von lokalen Datenschutzbehörden, welche die Speicherung der vollständigen IP-Adressen verbieten.

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    Mit Google Analytics die eigene Zielgruppe verstehen

    Nachdem ihr euch nun bei Google Analytics angemeldet und eurer Konto mit Shopify verknüpft habt, kann das Tool damit beginnen, Daten über euren Shop zu sammeln. Beachtet, es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis Google Analytics euch erste Ergebnisse liefert. In den Zwischenzeit gibt es aber einige Baustellen, denen ihr euch widmen könnt, um euch mit Google Analytics vertraut zu machen und zu lernen, wie ihr von dem Analyse-Tool profitieren könnt.

    Als Erstes aktiviert ihr alle relevanten Funktionen, die euch zusätzliche und tiefergehende Daten bieten können. 

    1. In der Verwaltung eures GA-Kontos navigiert ihr zunächst zu den Property-Einstellungen. Scrollt zu Werbefunktionen und aktiviert die Berichte zu demografischen Merkmalen und Interessen. Damit erhaltet ihr wichtige Informationen zum Alter, Geschlecht und den Interessen der Besucher eures Onlineshops.
      Einstellungen der Property
    2. Aktiviert außerdem die In-Page Analyse sowie die Nutzeranalyse auf der gleichen Seite, um genauere Daten über eure potenziellen Kunden zu sammeln. Beendet die Konfigurationen mit Speichern.
      Werbefunktionen und In-Page Analyse
    3. Wechselt jetzt wieder in den Verwaltungsbereich von Google Analytics, indem ihr auf das Rädchen unten links klickt, und findt die Einstellungen der Datenansicht ganz rechts auf dem Bildschirm. 

    4. Scrollt zu den Site-Search-Einstellungen und aktiviertdas Site Search-Tracking, indem ihr den Schalter auf “EIN“ stellt. Nach der Aktivierung werdet ihr aufgefordert eure Suchparameter anzugeben. Meistens heißen die Parameter “s“ oder “q“.
      Site-Search EinstellungenEine einfache Prüfung verrät euch, welche Parameter auf euren Shop zutreffen. Wechselt dafür auf eure Website, gebt einen beliebigen Begriff in die Suchleiste eurer Webseite an und schaut, was mit der URL passiert. Hier werdet ihr euren Parameter entdecken, der meist direkt vor eurer Suchanfrage in der URL steht, zum Beispiel so:

      https://inara-schreibt.de/search?type=product&q=seo&search= 

    Damit habt ihr die wichtigen Zusatzfunktionen von Google Analytics aktiviert und seid bereit für die erste Datenauswertung. 

    Die Dimensionen und Metriken von Google Analytics

    Bevor ihr euch an die einzelnen Google-Analytics-Berichte wagt, müsst ihr zunächst die Sprache der Berichte verstehen. Diese wird heruntergebrochen auf sogenannte Dimensionen und Metriken. Dabei sind Dimensionen kategorische Variablen wie Gerätetyp, Ort, Browser, Landingpage und der Kunde. Metriken dagegen sind quantitative Variablen und beinhalten Sitzungen, Seitenaufrufe, Conversions, Absprungrate und die Dauer der Sitzung in eurem Shop. 

    Für jeden GA Bericht gilt: die Dimensionen befinden sich in den Zeilen während die Metriken in den Spalten sitzen. 

    Metriken und Dimensionen

    Die wichtigsten Metriken im Überblick

    Nutzer 

    Die Metrik “Nutzer“ zeigt euch die Summe der Nutzer an, die eure Website in einem gewissen Zeitraum besucht haben. 

    Sitzungen 

    Als Sitzung wird die Summe der Interaktionen auf eure Website in einem bestimmten Zeitraum bezeichnet. Eine Sitzung kann viele Seitenaufrufe und Events sowie E-Commerce-Transaktionen beinhalten. Die Dauer einer Sitzung ist standardmäßig auf 30 Minuten eingestellt. Das bedeutet, wenn ein Nutzer eine Sitzung angefangen hat und nach einer inaktiven Phase von über 30 Minuten auf eure Seite zurückkehrt, dann wird diese als eine neue Sitzung gezählt. 

    Absprungrate 

    Die Absprungrate zeigt den prozentualen Anteil der Besucher einer Webseite an, die von eurer Page abgesprungen sind. Das bedeutet, dass sie euren Shop sofort verlassen haben, nach dem Besuch von genau einer Seite, ohne sich weiter durchzunavigieren. 

    Seitenaufrufe 

    Diese Metrik beschreibt die Anzahl der Aufrufe eurer Seiten, doch sie beinhaltet nur diejenigen, die Google Analytics auch wirklich verfolgt. Was heißt das? Das Aktualisieren einer Seite sowie das Zurückkehren zu einer Seite, nachdem der Besucher auf einer anderen Seite eures Shops war, zählt dabei als ein zusätzlicher Seitenaufruf.

    Seiten pro Sitzung 

    Diese Zahl zeigt die durchschnittliche Summe der besuchten Seiten pro Sitzung. Zum Beispiel besucht ein Nutzer vier Seiten in einer einzigen Sitzung und ein anderer besucht drei Seiten in einer Sitzung, dann wird die Metrik Folgendes anzeigen: 3,5 (4 + 3 / 2) = 3,5).

    Die durchschnittliche Sitzungsdauer 

    Die durchschnittliche Sitzungsdauer bietet keine exakte Antwort darauf, wie lange ein Besucher im Durchschnitt auf eurem Shop verbracht hat. Dies liegt daran, dass die Metrik so berechnet wird, dass die Dauer der letzten Interaktion auf Ihrer Website von der ersten Interaktion subtrahiert wird, ohne die Zeit mit einzubeziehen, die der Nutzer auf der Ausstiegsseite verbringt. Ein Beispiel: Ein Nutzer landet auf einer Seite und verbleibt dort 6 Minuten, bevor er die Seite verlässt. Die Sitzungsdauer wäre hier trotzdem 0 Sekunden, da 6 – 6 = 0. 

    Rate Zielvorhaben-Conversion 

    Google Analytics misst die Conversion Rate von all euren Zielvorhaben und zeigt euch dann wiederum die Summe der Conversion Rates an. Wenn ihr zum Beispiel fünf Ziele definiert habt, die ihr auf eurer Webseite implementieren wollt und jedes Ziel hat eine Conversion Rate von 20 %, dann wird euch Google Analytics sagen, dass die Zielvorhaben-Conversion für eure Webseite bei 100 % liegt. 

    Bereit zum Datensammeln mit Google Analytics

    Nachdem ihr euch bei Google Analytics angemeldet, alles verknüpft und euch einen Überblick verschafft habt, könnt ihr euch nun mit dem angeeigneten Wissen durch die Berichte klicken und versuchen die Zusammenhänge nach und nach zu verstehen. Setzt die Zahlen stets in einen individuellen Kontext. Ist eure Absprungrate zu hoch, kann dies bedeuten, dass eure Inhalte nicht das halten, was sie versprechen. 

    Behaltet dabei den Mehrwert für eure Kunden im Kopf. Was würde eure Zielgruppe interessieren und länger auf eurer Seite halten? Sind es informative Videos oder eher Blogbeiträge? Versucht möglichst datengetriebene Entscheidungen zu treffen und investiert zielführend, Google Analytics weist euch dafür den richtigen Weg.


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    Which method is right for you?Über die Autorin: Inara Muradowa ist Shopify Partner, SEO-Expertin und Corporate Blogger. Neben technischer Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung steht sie Unternehmen mit Konzeption und Verfassen von professionellen Blogposts tatkräftig zur Seite.