Wie viele Produktaufrufe führen tatsächlich zu einem Kauf und an welcher Stelle brechen potenzielle Kund:innen ab? Mit Google Analytics E-Commerce-Tracking kannst du den Weg von der Produktansicht über den Warenkorb bis zum Kauf nachvollziehen und wichtige Entwicklungen in deinem E-Commerce Business besser einordnen.
In diesem Leitfaden erfährst du, welche E-Commerce-Events in Google Analytics 4 relevant sind, wie du GA4 nativ mit Shopify verbindest oder Google Tag Manager für ein individuelles Setup verwendest und wie du deine Daten anschließend sinnvoll auswertest.
Was ist Google Analytics E-Commerce-Tracking?
Google Analytics E-Commerce-Tracking bezeichnet die Erfassung und Auswertung von Interaktionen rund um den Kaufprozess eines Onlineshops. In GA4 werden dafür Ereignisse wie Produktansichten, Warenkorbaktionen, Checkout-Starts und Käufe erfasst und mit Informationen zu Produkten, Preisen und Transaktionen ergänzt.
Welche Daten kannst du mit E-Commerce-Tracking messen?
GA4 arbeitet ereignisbasiert. Statt ausschließlich Seitenaufrufe zu betrachten, werden bestimmte Aktionen als Events erfasst.
Für einen Onlineshop gehören dazu beispielsweise:
-
view_item: Produkt angesehen -
add_to_cart: Produkt zum Warenkorb hinzugefügt -
remove_from_cart: Produkt aus dem Warenkorb entfernt -
view_cart: Warenkorb angesehen -
begin_checkout: Checkout begonnen -
add_shipping_info: Versandinformationen angegeben -
add_payment_info: Zahlungsinformationen angegeben -
purchase: Kauf abgeschlossen -
refund: Rückerstattung erfolgt
Google empfiehlt diese Ereignisse speziell für Onlineverkäufe. Zusätzlich können Parameter wie Produktname, Produkt-ID, Preis, Menge, Währung oder Bestellwert übertragen werden.
Beim purchase-Event ist beispielsweise die transaction_id wichtig, um eine Bestellung eindeutig zu identifizieren. Produktinformationen werden in GA4 über das items-Array übertragen.
Warum ist Google Analytics E-Commerce-Tracking wichtig?
E-Commerce-Tracking verbindet das Verhalten deiner Besucher:innen mit konkreten Geschäftsergebnissen. So erfährst du nicht nur, wie viel Traffic eine Kampagne erzeugt, sondern auch, ob daraus Produktansichten, Warenkorbaktionen, Checkouts und Käufe entstehen.
Die Daten helfen dir vor allem in vier Bereichen:
- Produktleistung: Welche Produkte werden angesehen, in den Warenkorb gelegt und gekauft?
- Kaufprozess: An welcher Stelle steigen potenzielle Kund:innen aus?
- Marketing: Welche Kanäle und Kampagnen tragen zu Käufen und Umsatz bei?
- Website-Optimierung: Welche Landingpages, Geräte oder Bereiche deines Shops fallen positiv oder negativ auf?
Google Analytics gehört zu den wichtigsten E-Commerce-Analytics-Tools, ersetzt dabei aber Shopify Analytics nicht. Beide Systeme beantworten teilweise unterschiedliche Fragen. Für die meisten Shopify-Stores ist die native Integration der sinnvollste Ausgangspunkt.
Google Analytics E-Commerce-Tracking in Shopify einrichten
Für Shopify gibt es grundsätzlich zwei Wege: die native GA4-Integration als Standardlösung und Google Tag Manager als Advanced-Modus.
Für die meisten Shopify-Stores ist die native Integration der sinnvollste Ausgangspunkt. Wir empfehlen diese Lösung ausdrücklich, da die erforderliche Logik für das E-Commerce-Tracking bereits integriert ist. Wenn dieselben GA4-Events zusätzlich über Google Tag Manager gesendet werden, kann es zu doppeltem Tracking kommen.
Variante 1: E-Commerce-Tracking nativ mit Shopify einrichten
Für die native Einrichtung benötigst du ein Google-Konto, ein Google-Analytics-Konto und eine GA4-Property. Anschließend verbindest du diese Property über die Google-&-YouTube-App mit deinem Shopify-Store. Die einzelnen Schritte findest du auch in der Shopify-Hilfe zur Einrichtung von GA4.
1. Google-Konto und Google-Analytics-Konto einrichten
Für Google Analytics benötigst du zunächst ein Google-Konto. Wenn du bereits Dienste wie Gmail oder Google Ads verwendest, kannst du dasselbe Konto nutzen. Falls du Google Analytics noch nicht verwendest, erstellst du anschließend ein Google-Analytics-Konto.
2. GA4-Property und Web-Datenstream erstellen
Erstelle in deinem Google-Analytics-Konto eine neue GA4-Property oder verwende eine bereits vorhandene passende Property.
Richte anschließend für deinen Shopify-Store einen Web-Datenstream ein. Dafür hinterlegst du unter anderem die URL deines Onlineshops.
Notiere dir die zu diesem Datenstream gehörende Google-Tag-ID. Bei einer Google-Analytics-Property beginnt sie in der Regel mit G-.
3. Google & YouTube in Shopify installieren
Installiere nun den Vertriebskanal Google & YouTube in deinem Shopify-Store, falls du ihn noch nicht verwendest. Du musst für die Einrichtung von Google Analytics kein Google-Merchant-Center-Konto verbinden.
4. GA4-Property mit Shopify verbinden
Öffne in der Google-&-YouTube-App die Übersichtsseite. Gehe dort zum Bereich für die Einrichtung von Google Analytics 4 und starte die Einrichtung.
Verbinde anschließend das Google-Konto, über das du Zugriff auf deine GA4-Property hast. Wähle die gewünschte Google-Analytics-Property aus und bestätige die Verbindung.
Damit wird der zugehörige Google-Tag über die Google-&-YouTube-App in deinem Shopify-Store eingerichtet.
Falls du deine Analytics-Property nicht direkt verbinden kannst – beispielsweise weil dir die erforderlichen Zugriffsrechte fehlen oder du Daten an mehrere GA4-Properties senden möchtest – kannst du einen Google-Tag alternativ manuell in den Einstellungen der Google-&-YouTube-App hinzufügen. Die direkte Verbindung der Property ist jedoch der empfohlene Standardweg.
5. Prüfe den privaten Modus deines Onlineshops
Google Analytics kann keine Events deines Onlineshops erfassen, solange dieser durch den privaten Modus beziehungsweise Passwortschutz für Besucher:innen gesperrt ist. Wenn dein Store bereits öffentlich zugänglich sein soll, prüfe daher, ob der private Modus deaktiviert ist.
6. Tracking testen
Nach der Einrichtung erfasst Shopify bestimmte E-Commerce-Events automatisch. Dazu gehören Events entlang des Kaufprozesses, beispielsweise Produktansichten, Warenkorbaktionen und Käufe.
Führe deshalb einige typische Aktionen in deinem Store aus:
- Öffne eine Produktseite.
- Lege einen Artikel in den Warenkorb.
- Öffne den Warenkorb.
- Beginne den Checkout.
- Schließe eine Testbestellung ab.
Prüfe anschließend in Google Analytics, ob die entsprechenden Events eintreffen.
Damit ist das grundlegende Google Analytics E-Commerce-Tracking eingerichtet. Eine zusätzliche GA4-Implementierung über Google Tag Manager ist für dieses Standard-Setup nicht erforderlich.
Optional: Google Analytics mit Google Ads verbinden
Wenn du Google Ads verwendest, kannst du deine Google-Analytics-Property zusätzlich mit deinem Google-Ads-Konto verknüpfen. Dadurch lassen sich unter anderem wichtige Events für die Erfolgsmessung verwenden und Zielgruppen zwischen den Diensten nutzen. Für die reine Einrichtung des E-Commerce-Trackings in Google Analytics ist dieser Schritt jedoch nicht erforderlich.
Advanced-Modus: E-Commerce-Tracking mit Google Tag Manager
Der Google Tag Manager eignet sich, wenn du ein individuell angepasstes Tracking benötigst, zusätzliche Tracking-Dienste verwalten möchtest oder bestimmte Ereignisse detaillierter konfigurieren willst.
In Shopify wird GTM über ein benutzerdefiniertes Pixel eingebunden. Benutzerdefinierte Pixel sind eine fortgeschrittene Funktion und setzen JavaScript-Kenntnisse voraus. Die Einrichtung und Fehlerbehebung benutzerdefinierter Pixel wird nicht vom regulären Shopify-Support abgedeckt. Solltest du Hilfe bei der technischen Umsetzung benötigen, steht dir ein umfangreicher Beitrag über benutzerdefinierte Pixel in der Shopify-Hilfe zur Verfügung.
Wichtig: Verwendest du GA4 bereits über die native Shopify-Integration, solltest du dieselben Events nicht zusätzlich über GTM übertragen. Andernfalls können Käufe und andere Aktionen doppelt erfasst werden.
1. Google Tag Manager als benutzerdefiniertes Pixel hinzufügen
Erstelle zunächst einen Google-Tag-Manager-Container oder öffne einen bestehenden Container.
Öffne anschließend im Google Tag Manager unter Verwaltung den Bereich Google Tag Manager installieren. Kopiere den Codeblock für den head-Bereich und entferne daraus die umschließenden HTML-Tags wie <script> und </script>.
Gehe danach in deinem Shopify-Adminbereich zu Einstellungen > Kundenereignisse und erstelle ein benutzerdefiniertes Pixel. Füge dort den angepassten GTM-Code ein.
Der Google Tag Manager wird damit über die Pixel-Umgebung von Shopify geladen. Du musst ihn für dieses Setup nicht direkt in den Theme-Code deines Stores einfügen.
2. Shopify-Kundenereignisse an den GTM-Data-Layer senden
Damit GTM Aktionen in deinem Shopify-Store verarbeiten kann, abonnierst du im benutzerdefinierten Pixel die benötigten Shopify-Kundenereignisse und übergibst sie mit window.dataLayer.push() an den GTM-Data-Layer.
Dabei ist eine Unterscheidung besonders wichtig: Der Name des Shopify-Ereignisses muss nicht dem späteren GA4-Event entsprechen.
Das Prinzip lautet:
Shopify-Event → GTM-Trigger → GA4-Event
Typische Zuordnungen sind:
-
product_viewed→view_item -
product_added_to_cart→add_to_cart -
product_removed_from_cart→remove_from_cart -
cart_viewed→view_cart -
collection_viewed→view_item_list -
checkout_started→begin_checkout -
checkout_address_info_submitted→add_shipping_info -
payment_info_submitted→add_payment_info -
checkout_completed→purchase
Für einen Kauf bedeutet das beispielsweise:
checkout_completed → GTM-Trigger checkout_completed → GA4-Event purchase
Nach diesem Prinzip kannst du auch die weiteren E-Commerce-Ereignisse konfigurieren.
3. GTM-Trigger anlegen
Nachdem dein benutzerdefiniertes Pixel die Shopify-Ereignisse an den Data Layer sendet, legst du in Google Tag Manager die entsprechenden Trigger an.
Wähle dafür den Trigger-Typ Benutzerdefiniertes Ereignis. Der Ereignisname des Triggers muss mit dem event-Wert übereinstimmen, den dein Pixel an den Data Layer übergibt.
Für einen Kauf reagiert der Trigger beispielsweise auf checkout_completed. Für eine Warenkorbaktion entsprechend auf product_added_to_cart.
4. E-Commerce-Daten als Variablen übergeben
Für aussagekräftiges E-Commerce-Tracking reicht der Eventname allein nicht aus. Ein Kauf sollte zusätzlich Informationen zur Transaktion und zu den gekauften Artikeln enthalten.
Für das GA4-Event purchase sind unter anderem folgende Angaben relevant:
- Bestell-ID →
transaction_id - Währung →
currency - Bestellwert →
value - Versandkosten →
shipping - Steuer →
tax - Rabattinformationen →
coupon - gekaufte Artikel →
items
Die entsprechenden Daten kannst du aus dem Shopify-Kundenereignis an den Data Layer übergeben. Im Google Tag Manager legst du für die benötigten Werte anschließend Data-Layer-Variablen an.
Das Prinzip gilt ebenso für andere E-Commerce-Events. Bei einer Produktansicht kannst du beispielsweise Produktinformationen übertragen, bei einer Warenkorbaktion unter anderem Produkt, Menge und Preis.
5. GA4-Event-Tags erstellen
Erstelle im Google Tag Manager nun die benötigten Google-Analytics-Event-Tags.
Für einen Kauf legst du beispielsweise das GA4-Event purchase an, verbindest es mit dem Trigger für checkout_completed und ordnest die benötigten Data-Layer-Variablen Parametern wie transaction_id, currency, value und items zu.
Dasselbe Vorgehen kannst du auf view_item, add_to_cart, begin_checkout und weitere benötigte E-Commerce-Events übertragen.
6. Setup mit dem Shopify Pixel Helper testen
Bevor du das Setup verwendest, solltest du prüfen, ob Shopify die Kundenereignisse korrekt an dein Pixel übergibt. Kontrolliere unter Einstellungen > Kundenereignisse, ob dein Pixel den Status Verbunden hat. Öffne das Pixel anschließend und starte den Test. Shopify öffnet deinen Store zusammen mit dem Shopify Pixel Helper.
Führe typische Aktionen durch, beispielsweise:
- eine Produktseite öffnen,
- einen Artikel in den Warenkorb legen,
- den Checkout beginnen und
- eine Testbestellung abschließen.
Prüfe, ob die erwarteten Shopify-Events ausgelöst werden und anschließend als passende GA4-Events inklusive ihrer Parameter in Google Analytics ankommen. Achte besonders darauf, dass jedes Event nur einmal gesendet wird und Werte wie Bestellwert, Währung, Produktinformationen und transaction_id korrekt sind.
Für benutzerdefinierte Pixel sollte der Shopify Pixel Helper dein Ausgangspunkt sein. Die Funktion Fehlerbehebung für Tags des Google Tag Assistant ist mit benutzerdefinierten Shopify-Pixeln nicht kompatibel.
7. GTM-Container veröffentlichen
Wenn alle benötigten Ereignisse und Parameter korrekt übertragen werden, veröffentlichst du den aktuellen GTM-Container. Damit ist dein individuelles Google Analytics E-Commerce-Tracking über den Advanced-Modus eingerichtet.
Benutzerdefinierte Pixel werden in einer Shopify-Sandbox ausgeführt. Dadurch gelten bestimmte technische Einschränkungen. Bei GA4 können beispielsweise automatisch erfasste Seiten-URLs Informationen aus dieser Sandbox enthalten. Falls dies für dein Setup relevant ist, findest du in der Shopify-Hilfe Hinweise dazu, wie du page_view über das Shopify-Ereignis page_viewed selbst einrichten kannst.
In diesem Video (auf Englisch) erklären wir dir alles rund um E-Commerce Analytics:
Google Analytics E-Commerce-Tracking auswerten
Ein funktionierendes Tracking allein bringt dir noch keinen Mehrwert. Entscheidend ist, mit konkreten Fragen an deine Daten heranzugehen, z. B.:
- Wo steigen potenzielle Kund:innen aus?
- Welche Produkte erzeugen Interesse, aber wenige Käufe?
- Welche Kanäle bringen tatsächlich kaufbereite Personen?
1. Prüfe zuerst die Datenqualität
Vergleiche zentrale Werte wie Käufe und Umsatz mit deinen Shopify-Daten. Shopify und Google Analytics müssen dabei nicht exakt dieselben Werte anzeigen. Unterschiedliche Messmethoden, Cookie-Einstellungen, deaktiviertes JavaScript oder Browser-Erweiterungen können zu Abweichungen führen.
Aktuell solltest du außerdem beachten, dass Shopify die Sitzungsmessung zwischen dem 21. und 23. September 2026 aktualisiert hat. Dadurch können sich Sitzungen, Conversion Rate und andere sitzungsbezogene Kennzahlen verändern, ohne dass sich Bestellungen oder Umsatz verändert haben. Vergleiche über diesen Zeitraum solltest du deshalb mit Vorsicht interpretieren.
2. Analysiere den Kauftrichter
Betrachte den Kaufprozess nicht nur anhand der gesamten Conversion Rate, sondern Schritt für Schritt:
view_item → add_to_cart → begin_checkout → purchase
Der GA4-Bericht zum Kaufprozess hilft dir dabei, Abbrüche zwischen diesen Stufen zu erkennen.
Viele Produktansichten, aber wenige Warenkorbaktionen können beispielsweise Anlass sein, Preis, Beschreibung, Produktbilder oder Darstellung genauer zu untersuchen. Viele gestartete Checkouts, aber wenige Käufe sprechen dagegen dafür, den Bezahlvorgang näher zu analysieren.
Solche Auffälligkeiten zeigen dir, wo du nach einer Ursache suchen solltest. Sie erklären jedoch nicht automatisch, warum Kund:innen abbrechen.
3. Vergleiche Produkte und Traffic-Quellen
Im Bericht E-Commerce-Käufe kannst du untersuchen, welche Produkte angesehen, in den Warenkorb gelegt und gekauft werden und welchen Umsatz sie erzielen. Betrachte außerdem deine Traffic-Quellen. Ein Kanal mit vielen Sitzungen ist nicht zwangsläufig besonders wertvoll, wenn daraus kaum Käufe entstehen.
Vergleiche deshalb möglichst gemeinsam:
- Traffic
- Warenkorbaktionen
- gestartete Checkouts
- Käufe
- Umsatz
So kannst du unterscheiden, welche Kanäle lediglich Reichweite erzeugen und welche tatsächlich zum Geschäftsergebnis beitragen.
4. Segmentiere auffällige Entwicklungen
Gesamtwerte können wichtige Unterschiede verdecken. Segmentiere auffällige Daten deshalb beispielsweise nach:
- Gerät
- Traffic-Kanal
- Landingpage
- Produkt oder Produktkategorie
- Land oder Region
- neuen und wiederkehrenden Nutzer
Wenn deine Conversion Rate insgesamt sinkt, aber nur mobile Nutzer:innen betroffen sind, kannst du wesentlich gezielter nach möglichen Ursachen suchen. Vergleiche außerdem sinnvolle Zeiträume. Berücksichtige dabei Saisonalität, Aktionen, Kampagnen und größere Änderungen an deinem Store.
Eine effektive Auswertung folgt damit einem einfachen Ablauf:
- Formuliere eine konkrete Frage.
- Prüfe, ob die Daten plausibel sind.
- Lokalisiere die Auffälligkeit im Kaufprozess.
- Segmentiere die Daten.
- Formuliere eine Hypothese und überprüfe sie mit weiteren Daten oder Tests.
So wird aus Tracking eine Grundlage für konkrete Entscheidungen statt einer Sammlung einzelner Kennzahlen.
Datenschutz beim Google Analytics E-Commerce-Tracking
Beim Einsatz von Google Analytics werden Informationen zum Verhalten deiner Besucher:innen verarbeitet. Deshalb solltest du deine Tracking-Konfiguration immer gemeinsam mit deinem Consent- und Datenschutzkonzept betrachten.
Welche Anforderungen für deinen Store gelten, hängt unter anderem davon ab, wo dein Unternehmen tätig ist, wo sich deine Kund:innen befinden und welche Technologien du einsetzt. Gerade bei benutzerdefinierten Pixeln liegt die Einhaltung geltender Gesetze und die korrekte Einholung von Einwilligungen in deiner Verantwortung.
Prüfe nach Änderungen an Analytics, Pixeln oder deinem Tag-Management deshalb auch, ob dein Consent-Management weiterhin zur tatsächlichen Tracking-Konfiguration passt.
Fazit: Mit E-Commerce-Tracking vom Besuch bis zum Verkauf
Google Analytics E-Commerce-Tracking macht sichtbar, was zwischen einer Produktansicht und einem abgeschlossenen Kauf passiert. Events wie view_item, add_to_cart, begin_checkout und purchase helfen dir dabei, Produktinteresse und Kaufprozess genauer zu analysieren.
Für die meisten Shopify-Stores ist die native GA4-Integration der einfachste Ausgangspunkt. Wenn du individuelle Tracking-Anforderungen hast, kannst du Google Tag Manager als Advanced-Modus über ein benutzerdefiniertes Pixel einsetzen.
Unabhängig vom gewählten Setup gilt: Prüfe zunächst, ob deine Daten zuverlässig erfasst werden, und analysiere anschließend nicht nur einzelne Kennzahlen, sondern den gesamten Kaufprozess. So kannst du Auffälligkeiten erkennen, gezielte Hypothesen entwickeln und deinen Store auf Basis belastbarer Daten optimieren.
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