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Mit YouTube Geld verdienen: Der ultimative Guide zur Monetarisierung eines Vlogs

Geld verdienen mit YouTube

YouTube-Stars sind heutzutage echte Celebrities: Menschen, die sich ein Publikum aufgebaut haben, indem sie im Internet Content generieren, der lehrreich, unterhaltsam, nützlich oder einfach nur cool ist.

Und die meisten machen das einfach, weil es Spaß macht – weil es aufregend ist, Videos herzustellen, die sich andere ansehen können.

Geld mit YouTube zu verdienen, ist wahrscheinlich nicht der Grund für dich, einen eigenen Kanal zu starten, trotzdem ist es gut zu wissen, dass man auf vielfältige Weise Geld verdienen kann.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wofür bekommt man Geld von YouTube?
  2. Wie kann man Geld verdienen mit YouTube?
  3. Wie "verkaufst" du, ohne dein Publikum zu nerven?
  4. Wie wichtig sind Abonnent:innen zum Geld verdienen mit YouTube?
  5. Bist du bereit, deinen YouTube-Kanal zu monetarisieren?

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Wofür bekommt man Geld von YouTube?

First things first: wofür bekommt man eigentlich Geld auf YouTube? Im YouTube-Universum gibt es die vier großen Kennzahlen Abonnenten, Likes, Views und Klicks. Ein paar davon können sich direkt darauf auswirken, wie viel Geld man mit YouTube verdient.

Werde ich für das Hochladen von Videos auf YouTube bezahlt?

Die Content Creator werden nicht von YouTube für ihre hochgeladenen Videos bezahlt. Videos werden standardmäßig auch nicht monetarisiert. Damit du anfangen kannst, auf YouTube Geld zu verdienen, musst du die Monetarisierung in deinen YouTube-Kontoeinstellungen aktivieren. Von dort aus hast du die Möglichkeit, dem YouTube-Partnerprogramm beizutreten oder deine Videos bei YouTube Premium aufzuführen.

Verdiene ich Geld auf YouTube pro Abonnent:in oder Like?

Die Zahl deiner Abonnenten wirkt sich nur indirekt auf deinen Verdienst mit YouTube aus. Mit mehr Abonnenten steigt natürlich die Zahl deiner regelmäßigen Zuschauer, allerdings bedeutet ein Abonnent nicht automatisch Einnahmen. Es gibt zwar die Möglichkeit kostenpflichtige Kanalmitgliedschaften zu erstellen, jedoch ist es nicht empfehlenswert all deine Inhalte hinter dieser Bezahlpflicht zu verstecken. Erst mit gutem kostenfreien Content zeigst du deinen Zuschauer:innen, welchen Mehrwert sie bei einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft erwarten können.

Lesetipp: Du bist angespornt? 8 Tipps, wie du mehr Abonnenten auf YouTube gewinnst, findest du hier.

Bekomme ich Geld auf YouTube für Likes?

Auch mit Likes kannst du nicht direkt Geld verdienen mit YouTube. Anhand der Likes kannst du allerdings abschätzen, welche Art Video besonders gut ankommt und welches eher nicht. Danach kannst du entscheiden, auf welche Art von Inhalt du dich besonders fokussieren möchtest. Umso mehr Likes ein Video hat, desto weiter vorn wird es in der YouTube-Suche ausgegeben und desto mehr Personen werden auf dein Video und dich aufmerksam.

Kann ich mit Views und Klicks Geld verdienen auf YouTube?

Hast du dich für das YouTube-Partnerprogramm angemeldet, sind deine Views und Klicks die beiden Kennzahlen, die dich am meisten interessieren werden. Sowohl durch Views als auch Klicks kannst du Einnahmen generieren, indem du Werbeanzeigen in deinen Videos schaltest. Diese werden zum Beispiel von der AdSense-Anzeigenauktion oder dem Google Ad Manager ausgewählt. Du kannst aus verschiedenen Anzeigearten auswählen und so entschieden, ob deine Views oder deine Klicks relevanter sind beim Geld verdienen mit YouTube.

Hand hält Smartphone mit YouTube-App

Wie kann man Geld verdienen mit YouTube?

Genau wie bei Instagram-Influencer:innen oder Blogger:innen kann dein Publikum dir ein gutes Einkommen verschaffen, entscheidend ist allerdings noch immer, verschiedene Einkommensoptionen anzuzapfen.

Zum Glück gibt es mehrere Möglichkeiten, auf YouTube Geld zu machen:

  1. Werde YouTube-Partner und verdiene Geld durch Anzeigen.
  2. Verdiene Geld auf YouTube durch den Verkauf von Produkten oder Merchandise-Artikeln.
  3. Finanziere dein nächstes Projekt durch Crowdfunding.
  4. Ermögliche deinem Publikum deine Arbeit durch Fanförderung zu unterstützen.
  5. Verkaufe Nutzungsrechte an deinem Content an Medien-Unternehmen.
  6. Arbeite mit Marken als Influencer oder Affiliate zusammen.

Werfen wir mal einen genaueren Blick auf jede der Möglichkeiten.

1. Werde YouTube-Partner und verdiene Geld durch Anzeigen

Die erste Einnahmequelle, die du erschließen kannst, ist Werbung.

Du musst dich im YouTube-Partnerprogramm anmelden, was im Creator Studio-Bereich deines YouTube-Kontos kein Problem ist. Klicke auf Kanal im Menü, um dein Konto zu bestätigen und Monetarisierung zuzulassen.

Nimmst du am Partnerprogramm teil, benötigst du außerdem ein AdSense-Konto, um Teil des Werbenetzwerks von Google zu werden, bezahlt zu werden und Berichte wie den unten zu sehen.

youtube ad revenue

Sobald dies geschehen ist, siehst du ein grünes "$" neben den Videos im Video-Manager, was bedeutet, dass Videos zur Monetarisierung freigeschaltet wurden. Du kannst darauf klicken, um deine Einstellungen für jedes Video zu bearbeiten.

So erhältst du die Auswahl zwischen mehreren Arten von Werbeanzeigen und kannst selbst entscheiden, ob du eher durch die Anzahl der Werbeeinblendungen oder durch die Anzahl der Klicks auf die Anzeigen auf YouTube Geld verdienen möchtest. Die Werbeanzeigen selbst wählst du nicht selbst aus, stattdessen werden sie durch AdSense-Auktionen, den Google Ad Manager und andere YouTube-Werbequellen vergeben.

Das alles ist kinderleicht, allerdings ist diese Möglichkeit nicht der lukrativste Weg, Geld auf YouTube zu verdienen.

Warum du nicht nur auf (AdSense) Werbung als Einnahmequelle schauen solltest

YouTube stand bereits in der Kritik aufgrund der Entscheidung, transparenter in Sachen Werbung zu sein, es ging darum, was als "advertiser-friendly" Content (also guter Content für Werbekund:innen) gilt. Viele YouTuber:innen hatten Angst, dass sie wegen des von ihnen generierten Contents Werbeeinnahmen verlieren könnten.

Laut YouTube kann es passieren, dass bestimmter Content keine Werbung mehr bekommt, wenn es um Folgendes geht:

  • Sexualisierter Content, was Nacktheit und sexuellen Humor einschließen kann

  • Gewalt, einschließlich Videos und Fotos von schweren Verletzungen sowie Ereignisse, die mit gewaltsamem Extremismus zu tun haben

  • Unangemessene Sprache, einschließlich Formen von Belästigung, Fluchen und besonders vulgäre Sprache

  • Drogen und Medikamente, einschließlich Verkauf, Gebrauch und Missbrauch solcher Substanzen

  • Kontroverse oder umstrittene Themen und Ereignisse, einschließlich Themen wie Krieg, politische Konflikte, Naturkatastrophen und Tragödien, auch wenn keine Bilder gezeigt werden.

Allerdings hat YouTube solchen Content schon seit 2012 systematisch mit einem Algorithmus de-monetarisiert.

Lesetipp: Du willst mehr über die Funktionsweise des YouTube-Algorithmus erfahren? Lies diesen Beitrag.

YouTuber:innen können also schon seit einer Weile Werbeeinnahmen verlieren, und zwar auch ohne Warnung oder ihr Wissen.

Deshalb ist die aktuelle Situation sogar besser, da die Content Creator benachrichtigt werden, wenn es Probleme gibt. Man kann Einspruch einlegen, wenn ein Fehler vorliegt, sodass Videos auch wieder freigeschaltet werden können.

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Der große Nachteil bei Werbung auf YouTube ist, dass YouTube ungefähr 45 Prozent der Werbeeinnahmen einbehält. Anders ausgedrückt: YouTuber:innen sollten unbedingt andere Einnahmemöglichkeiten in Betracht ziehen, wenn sie ihr Hobby finanzieren wollen.

Lass uns das mal machen.

2. Verdiene Geld auf YouTube durch den Verkauf von Produkten oder Merchandise-Artikeln.

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Merchandise-Artikel zu verkaufen – T-Shirts, Kaffeebecher, Beutel, Rucksäcke, was auch immer – bietet neben den Einnahmen noch viele weitere Vorteile.

Du bekommst zum Beispiel extra Publicity für deine Online-Marke in der Offline-Welt. Außerdem erhöht es die Fanbindung, die nun im wahrsten Sinne des Wortes in dich investieren.

roman atwood

Roman Atwood etwa verkauft alle möglichen Produkte unter dem Markennamen Smile More in seinem Store.

Solche Produkte zu verkaufen, ist viel einfacher, als es auf den ersten Blick erscheint. Du kannst günstige Designs für bestimmte Produkte wie T-Shirts auf Webseiten wie Fiverr ordern.

Und wenn es um die Abwicklung von Aufträgen und Kund:innen geht, kannst du Dienstleister wie Oberlo oder Print-on-Demand-Anbieter in deinen Store integrieren. Diese kümmern sich um Versand, Lagerung und Kundenbetreuung und du genießt die großen Vorteile eines Dropshipping-Geschäfts. Außerdem entstehen dir keine Druckkosten, bis du wirklich etwas verkaufst.

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Weitere Alternativen sind bekannte Merchandising-Netzwerke wie DFTBA (Do not Forget to Be Awesome). Allerdings wirst du mit anderen YouTuber:innen in einem Markt konkurrieren und hast weniger Kontrolle über Produkte, Rabatte, Integration deines Contents und all die anderen Dinge, die du mit einem eigenem Onlineshop kontrollieren könntest.

Du kannst sogar einen Schritt weiter gehen und deine eigenen Produkte herstellen und verkaufen. Mach es doch so wie Dagi Bee, die aus ihrer YouTube-Karriere heraus ein Unternehmen gründete und darunter nicht nur eine Kreativagentur und diverse Online-Shops vereint sondern auch verschiedene Marken.

Da du bereits ein eigenes Publikum aufgebaut hast, bringst du zwei Startvorteile mit, von denen andere Unternehmen nur träumen können:

  1. Eine Content-Produktion, die ständig Traffic zu deinem Store schickt.

  2. Das Vertrauen deines Publikums, das du bereits besitzt, da du ihm regelmäßig guten Content kostenlos zur Verfügung stellst.

3. Finanziere dein nächstes Projekt durch Crowdfunding

Wenn Geld alles ist, was zwischen deiner Idee und der Verwirklichung steht, ist Crowdfunding ein guter Weg, deine Idee zu realisieren.

Egal, ob du es benötigst, um Ausrüstung zu kaufen, Schauspieler anzuheuern oder andere Kosten zu begleichen, du kannst dein Publikum und die Crowdfunding Community in die Finanzierung einbeziehen, wenn die Idee gut genug ist.

Viele erfolgreiche Crowdfunding-Projekte begannen mit einem guten Trailer-Video. Dreh also eines, das dein Projekt erklärt und andeutet, wie das finale Produkt aussehen wird. Ein gutes Beispiel ist die Kickstarter-Kampagne zu Kung Fury, einem Kurzfilm als Hommage an Actionfilme der Achtziger.

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Beliebte Crowdfunding-Seiten, auf denen erfolgreiche Kampagnen von YouTuber:innen liefen, sind:

  • Kickstarter: Eine der bekanntesten Crowdfunding-Seiten, ideal für die Finanzierung von coolen Produkten und kreativen Projekten. Stell sicher, dass dein Finanzierungsziel realistisch ist, da man nur Geld erhält, wenn das Ziel auch erreicht wird.
  • Indiegogo: Eine Kickstarter-Alternative, die flexiblere Finanzierungsmöglichkeiten bietet.

Lesetipp: Wir stellen dir 8 lukrative Plattformen für dein Crowdfunding vor. Hier erfährst du mehr.

4. Ermögliche deinem Publikum deine Arbeit durch Fanförderung zu unterstützen

Ähnlich wie beim Crowdfunding eines Projekts kannst du auch "Fanfunding" mit Spenden deines Publikums ausprobieren.

Als YouTuber:in bist du Teil des Internets, ohne dein Publikum irgendwie zur Kasse zu bitten. Wenn dein Content also gut ist, ist dein Publikum eventuell bereit, dich laufend zu unterstützen.

Viele Fan-Förderplattformen bieten dir einen weiteren Ort, an dem Interessierte deine Projekte entdecken können, und geben dir die Möglichkeit, deinen größten Befürwortern zu danken.

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Wait But Why erstellt umfangreicheren Content als YouTube-Videos und wird von der Patreon-Community unterstützt.

Einige beliebte Fanfunding-Optionen sind:

  • YouTube's Fan Funding: Diese Funktion auf YouTube lässt dich ein "Trinkgeldglas" aufstellen, in das Zuschauende zu jeder Zeit etwas hineinschmeißen können. Du musst lediglich dein YouTube-Konto wie oben beschrieben für Werbung einrichten.
  • YouTube-Kanalmitgliedschaften: Mit dieser Funktion kannst du besonderen Content für Mitglieder zur Verfügung stellen, die dich monatlich mit einem kleinen Betrag unterstützen. Du kannst verschiedene Mitgliedschaften mit unterschiedlichen Beträgen anlegen und musst ebenfalls im Partnerprogramm angemeldet sein, um auf diese Weise Geld zu verdienen mit YouTube.
  • Patreon: Die Plattform, die es Kreativen leicht macht, bezahlt zu werden. Fans können ihre Lieblingskreativen monatlich unterstützen, und zwar schon für einen Dollar pro Monat.
  • Tipeee: Ermöglicht es dir, eine Kombination aus einmaligen und wiederkehrenden Spenden zu einzusammeln.

5. Verkaufe Nutzungsrechte an deinem Content an Medien-Unternehmen

Wenn du zufällig ein beliebtes virales Video erstellt hast – etwa einen lustigen Clip mit deinem Hund – kannst du diesen Content gegen Gebühr lizenzieren lassen. Fernsehnachrichten, Morgenmagazine, Online-News-Seiten und andere könntest du nach den Rechten fragen, sollte dein Video richtig populär werden.

Allerdings kannst du deine Videos auch auf einem Marktplatz wie Jukin Media anbieten, wo dein Content von den richtigen Leuten gefunden und gekauft werden kann.

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Als dieses Video einer Dame mit Chewbacca Maske durch die Decke ging, standen die Medien Schlange und wollten es haben.

6. Arbeite mit Marken zusammen als Influencer oder Affiliate

Influencer-Marketing wird ein Eckpfeiler der Werbung in den nächsten zehn Jahren. (Gary Vaynerchuk)

Marken investieren immer mehr in das Influencer-Marketing und verwenden große Teile ihres Werbebudgets für Influencer, die bereits ein loyales Publikum haben. Für Kreative wie dich bedeutet dies eine Riesenchance, gute Zusammenarbeiten auszuhandeln.

Brendan Gahan, YouTube-Marketing-Experte und Influencer, empfiehlt, dass du auf die durchschnittlichen Viewer-Zahlen deiner Videos schaust und diese mit 5 bis 15 Cent multiplizierst. (Das entspricht in etwa dem, was Firmen für so etwas via YouTube zahlen.)

Solltest du richtig gut dastehen, abhängig von deinen Publikum, der Qualität des Contents und der Profitabilität der Nische, kannst du sogar bessere Deals aushandeln, wenn die Marke genau passt.

Um dir eine weitere Vorstellung davon zu geben, was du berechnen kannst: Mid-Level-Influencer:innen berechnen Marken durchschnittlich zwischen $200 bis $500 pro Post. In der gleichen Studie erklärten zudem 69 Prozent der befragten YouTuber:innen, dass sie nicht glauben, dass die Zusammenarbeit mit Marken ihre Authentizität beeinträchtigte.

Der Schlüssel zu einer guten Partnerschaft und Sponsored Posts ist Transparenz. Empfehle nichts, was du nicht wirklich magst, und erkläre deinem Publikum, warum du etwas machst.

Nachfolgend aufgelistet sind ein paar der vielen Influencer-Marktplätze, auf denen du große und kleine Marken und Produkt-Sponsoren finden kannst:

  • Grapevine Logic: Einer der populärsten Marktplätze, du benötigst lediglich 1.000 Follower, um mitzumachen.
  • Famebit: Hier gibt es sehr viele Marken und eventuell findest du einen Produkt-Sponsor, mit dem du gerne zusammenarbeitest. Du benötigst 5.000 Follower, um mitzumachen.
  • Channel Pages: Gehe Partnerschaften mit anderen YouTuber:innen und Marken ein.
  • Crowdtap: Erstelle kleinere Content-Auftragsarbeiten im Austausch gegen Geld und andere Belohnungen. Hierfür ist es egal, wie viele Follower du hast.

Auf einigen Marktplätzen kannst du kostenlose Produkte erhalten, während auf anderen große Marken bereit sind, mehr zu bezahlen. Nutze die Möglichkeiten, die deinen Bedürfnissen am besten entsprechen, aber sei an möglichst vielen Orten präsent, sodass Produkt-Sponsoren dich auch finden können.

Weitere Infos zum Thema findest du in YouTubes Guide für Bezahlte Produkt-Placements, Sponsorships und Empfehlungen.

Alternativ kannst du auch Affiliate für Marken werden, dann erhältst du Kommission für jeden Verkauf, der durch deinen Kanal zustande kam. Dies funktioniert besonders gut, wenn du Produkte in deinem YouTube-Kanal rezensierst. Da es für die Marken risikolos ist (sie zahlen nur, wenn was verkauft wird), gibt es in der Regel keine Einstiegshürden.

Zu den beliebten Affiliate-Programmen gehören Click Bank (ein bis 75 Prozent Kommission, je nach Händler) und Amazons Affiliate-Netzwerk (bis zu 10 Prozent Kommission pro Verkauf). Du kannst auch auf Marken in deiner Nische zugehen, die ihre eigenen Affiliate-Programme haben, das ist durchaus nicht unüblich im E-Commerce.

Einige Tipps zum Influencer-Marketing von Shopify-Händler:innen und Partnern findets du hier:

Wie du verkaufst, ohne dein Publikum zu nerven

Viele der oben genannten Strategien zur Monetarisierung beinhalten das Bewerben von Produkten (z.B. deinem Store) oder Kampagnen (z.B. Crowdfunding einer Videoserie). Du musst dein Publikum noch immer darauf aufmerksam machen, ohne dabei deine Glaubwürdigkeit aufs Spiel zu setzen.

Sich in den Augen des eigenen Publikums "zu verkaufen", bereitet vielen Kreativen Sorgen. Aber wer nie fragt, wird auch nie etwas bekommen. Es gibt eine Reihe an Orten, an denen du für dein Produkt oder deine Kampagne werben kannst.

Baue einen „Call to Action“ (CTA) in deine Videos ein

"Wenn du dieses Video mochtest, klicke auf den Like-Button und abonniere diesen Kanal."

Viele YouTuber:innen haben solche CTAs am Ende ihrer Videos, um ihr Publikum zu vergrößern. Indem du vorschlägst, was dein Publikum tun soll, erhöhst du die Chance, dass dies auch passiert.

Du kannst diesen Ansatz auch verändern und die Aufmerksamkeit deines Publikums auf eine Einnahmequelle lenken.

Lesetipp: Welche Einnahmequellen du neben YouTube nutzen kannst, online Geld zu verdienen verraten wir dir hier.

Füge in deinen Videos passende YouTube Cards hinzu

Egal, ob es Teil deines Deals mit einer Marke ist oder du deine eigenen Produkte vermarkten willst, mit YouTube Cards kannst du die Aufmerksamkeit der Zuschauenden auf bestimmte Links lenken.

Cards können zur richtigen Zeit eingeblendet werden, wenn sie besonders relevant sind und nicht stören.

how to make money on youtubeFüge Links zu deiner Videobeschreibungen hinzu

Du kannst Traffic zu deinem Store, einer Patreon-Seite, Kickstarter-Kampagne oder anderen Seiten leiten, indem du Links in deiner Videobeschreibungen einbaust.


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Bewirb dein Angebot auf anderen Plattformen

Nur weil dein Content auf YouTube gehostet wird, bedeutet das nicht, dass du anderen Kanäle nicht für die Verbreitung nutzen kannst. Promote deine Kampagnen auf Twitter, Facebook und anderen Profilen, die du hast. Je mehr Orte du beackerst, desto größer die Chance, dass du gefunden wirst. Es ist also ratsam, auch in den sozialen Medien abseits von YouTube aktiv zu sein.

Lesetipp: Du brauchst mehr Inspiration? 8 Hobbies, mit denen du Geld verdienen kannst, findest du hier.

Wie wichtig sind Abonnent:innen zum Geld verdienen mit YouTube?

YouTube-Kanäle können monetarisiert werden, auch wenn sie keine Millionen von Abonnent:innen haben. Dein Verdienstpotenzial wird nicht nur durch die Anzahl der Abonnent:innen und Aufrufe, die du hast, bestimmt. Auch das Maß an Engagement, das du generierst, die Nische, die du bedienst, und die Einnahmekanäle, die du nutzt, spielen eine Rolle. Das heißt nicht, dass die Anzahl der Abonnent:innen egal wäre.

Eine Liste der Top-10-Verdienenden auf YouTube könnte den Eindruck erwecken, dass die Millionen von Dollar, die sie verdienen, direkt von YouTube kommen. Tatsächlich hat jeder dieser Kanäle seine eigene Produktlinie. Sie haben zuerst ihr Publikum gefunden und aufgebaut, bevor sie ihre eigenen Merchandise-Artikel herausgebracht haben, die sie teilweise auf eigenen Onlineshops verkaufen. Wenn das Verdienen von Geld auf YouTube in deinem Marketingplan vorgesehen ist, ist der erste Schritt für alle derselbe: ein klares Verständnis deiner Zielgruppe zu haben.

Lesetipp: Wie du selbst Merchandising erstellen und verkaufen kannst, zeigen wir dir in diesem Blogbeitrag.

Ein Blick auf die Zusammensetzung deines Publikums

Sich ein eigenes Publikum aufzubauen, ist der erste Schritt hin zu vielfältigen Monetarisierungs-Möglichkeiten. Allerdings wirst du erst dann sehr erfolgreich sein, wenn du weißt, wie sich dein Publikum zusammensetzt.

Für viele YouTuber:innen, die nach Einkommensmöglichkeiten suchen, gilt: Je mehr du in einer Nische bist, desto besser kannst du mit Marken zusammenarbeiten, die genau diese Leute ansprechen wollen. Schau dir die demographische Zusammensetzung deines Publikums an, indem du hier klickst.

youtube audience demographics

Was dich besonders interessieren sollte:

  • Geschlecht: Gibt es ein deutliches Übergewicht eines Geschlechts bei deinem Publikum?

  • Alter: Welche Altersgruppe schaut dir am meisten zu?

  • Geografische Lage: In welchen Ländern oder Städten deine Zuschauer:innen sitzen, könnte Marken interessieren.

  • Uhrzeit der Views: Zu welcher Zeit ist dein Publikum besonders aktiv?

  • Eine Kombination des oben Genannten: Um ein noch besseres Bild zu bekommen, kannst du auf Spezielles schauen, etwa die Anzahl von Männern in einem bestimmten Altersbereich.

Mit diesen demographischen Informationen in der Hand verstehst du dein eigenes Publikum besser und kannst deshalb auch besser mit Marken verhandeln. Du kannst zudem Social Blade verwenden, um deinen eigenen Kanal mit anderen zu vergleichen. Weitere Tipps zur Analyse deiner YouTube-Zahlen stehen in diesem Blogpost.

Der Aufstieg des "YouTubepreneurs" – bist du bereit deinen YouTube-Kanal zu monetarisieren?

Die meisten Kreativen werden nicht durch die Aussicht auf viel Geld motiviert. Es ist der Gedanke, etwas zu erschaffen, das vielen Menschen Freude bereitet. Ironischerweise erlaubt dir gerade diese selbstlose Motivation, Geld in einer von Content besessenen Welt zu verdienen.

Während es für viele Unternehmen super schwierig ist, Aufmerksamkeit zu generieren, haben YouTuber:innen das bereits geschafft. Alles, was sie noch machen müssen, ist, kreativ zu werden und Wege zu finden, wie sie mit eigenem Content ihre Leidenschaft finanzieren können.


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Häufig gestellte Fragen zum Geld verdienen YouTube

Wofür bekommt man Geld von YouTube?

Wenn du beim YouTube-Partnerprogramm angemeldet bist, kannst du Einnahmen über Klicks und Views generieren. Während deiner Videos werden Werbeanzeigen geschalten, über die du entweder beim Abspielen oder beim Klicken auf die Anzeigen Geld verdienst. Für das reine Hochladen von Videos, sowie Abonnent:innen oder Likes bekommst du hingegen kein Geld.

Wie kann man Geld verdienen auf YouTube?

Du kannst auf YouTube Geld verdienen, indem du dich für das Partnerprogramm anmeldest und Werbeazeigen schaltest, oder als Affiliate beziehungsweise Influencer selbst für Produkte wirbst und diese Werbung an Unternehmen verkaufst. Außerdem kannst du Traffic von deinen Videos auf deinen eigenen Online-Store umleiten und deine eigenen Produkte promoten.

Wie funktioniert das YouTube-Partnerprogramm?

Mit dem Partnerprogramm von YouTube wählst du verschiedene Arten von Werbeanzeigen aus, die in deinen Videos abgespielt werden sollen. Über AdSense-Auktionen, Google Ad Manager und andere Werbequellen werden diese Anzeigen vergeben. YouTube zahlt schließlich einen Teil der generierten Werbeeinnahmen an dich aus.

Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchtest du einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies bitte zuerst diesen Leitfaden.

Dieser Artikel von Braveen Kumar erschien ursprünglich auf Englisch im Shopify.com-Blog, wurde übersetzt und im Februar 2021 noch einmal aktualisiert.