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Wie du in 7 Schritten deine eigene Marke gründen und aufbauen kannst

Markenaufbau

Eine eigene Marke aufzubauen, die sich abhebt, ist keine leichte Aufgabe. Wie soll sie aussehen? Wie sollen sich die Menschen dabei fühlen? Wird sie bei meiner Zielgruppe Anklang finden?

Diese Fragen tauchen unweigerlich auf, wenn du darüber nachdenkst, wie sich die Punkte zwischen deinem Angebot und deinem Publikum verbinden lassen.

Egal, ob du nur eine Geschäftsidee hast oder deine bestehende Marke neu ausrichten möchtest – hier erfährst du, was du über den Aufbau einer starken Markenidentität wissen musst.


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Was genau ist eine Marke?

Eine Marke ist nicht nur ein erkennbarer Name und ein Logo, das dich in einem überfüllten Markt auszeichnet.

Deine Marke ist die Art und Weise, wie Menschen dich wahrnehmen, wo immer sie mit deinem Unternehmen interagieren. Dies umfasst die Eindrücke, die du kontrollieren kannst, aber auch die, die außerhalb deiner Kontrolle liegen.

Auch Personen identifizieren sich durch ihre persönliche Marke. Jeder von uns hat einen Namen, ein Gesicht, einen Stil und eine bestimmte Art zu kommunizieren. Und mit diesen Merkmalen machen wir auf verschiedene Menschen einen unterschiedlichen Eindruck.

Ebenso haben Unternehmen Namen, Produkte, Logos, Farben, Schriftarten, Stimmen und einen Ruf. All das macht aus, was sie sind und beeinflusst, wie sie wahrgenommen werden.

Du kannst keine Marke aufbauen, ohne konsistent zu sein und diese Konsistenz aufrechtzuerhalten, während du deine Marke auf jeden Teil deines Unternehmens überträgst. Aber alles beginnt mit der Festlegung, wie diese Konsistenz aussehen soll und welches Gefühl du damit hervorrufen möchtest.

Lesetipp: Beim Aufbau einer Marke spielt auch Vertrauen eine wichtige Rolle. 6 Tipps, wie du deinen Webauftritt vertrauenswürdiger gestalten kannst, findest du hier.

Die eigene Marke aufbauen: Wie geht man vor?

Wenn du eine eigene Marke gründen willst, solltest du diese wesentlichen sieben Schritte befolgen:

  1. Recherchiere dein Zielpublikum und deine Mitbewerber
  2. Wähle deinen Fokus und deine Persönlichkeit
  3. Einen Markennamen erfinden
  4. Kreiere deinen Slogan
  5. Definiere den Look deiner Marke (Farben und Schriftart)
  6. Gestalte dein Logo
  7. Wende dein Branding in deinem gesamten Unternehmen an

Im Laufe der Zeit wirst du vielleicht einige Aspekte deiner Marke überdenken und neu gestalten. Es ist jedoch wichtig, dass du gerade zu Anfang jeden Aspekt bei der Gestaltung deiner Markenidentität berücksichtigst. 

Lass uns zunächst die nötige Grundlage für den Aufbau deiner Marke schaffen.

1. Recherchiere dein Zielpublikum und deine Mitbewerber

Bevor du irgendwelche Entscheidungen über deine Marke triffst, musst du den aktuellen Markt verstehen. Du musst wissen, wer deine potenziellen Kunden und aktuellen Wettbewerber sind.

Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu tun:

  • Google deine Produkt- oder Dienstleistungskategorie und analysiere deine direkten und indirekten Wettbewerber, die in den Suchergebnissen erscheinen.
  • Schaue dir Subreddits oder Facebook Diskussionen an, die sich auf deine Kunden beziehen, und verfolge deren Unterhaltungen und Produktempfehlungen.
  • Sprich mit Menschen, die zu deinem Zielmarkt gehören, und frage sie, von welchen Marken sie in deinem Bereich kaufen.
  • Schaue dir die relevanten Social-Media-Konten oder -Seiten an, denen deine Zielgruppe folgt und für die sie empfänglich ist.
  • Kaufe online oder offline ein und bekomme ein Gefühl dafür, wie deine Kunden nach Produkten suchen und kaufen würden.

Im Verlauf deiner Recherche solltest du dir zu folgenden Aspekten Notizen machen:

  1. Die „am niedrigsten hängenden Früchte“  Wer sind mit Blick auf potenzielle Kunden die, an die du am einfachsten verkaufen kannst?
  2. Wer sind deine bekanntesten Konkurrenten – Welche Marken sind bereits etabliert und bekannt?
  3. Wie kommunizieren deine Kunden und worüber reden sie – welche Interessen haben sie und in welcher Sprache drücken sie dies aus?

Diese Erkenntnisse sollten die Grundlage für alle weiteren Schritte sein. Denn all dies gibt Aufschluss darüber, worauf sich deine Marke konzentrieren sollte und wie sie sich von der Konkurrenz abheben kann. 

Lesetipp: Apropos Konkurrenz: Warum es sich lohnt, diese immer im Blick zu behalten und welche Schlüssel du aus einer Online-Wettbewerberanalyse ziehen kann, verraten wir dir in diesem Beitrag.

2. Wähle deinen Fokus und deine Persönlichkeit

Eine eigene Marke zu erstellen heißt nicht, dass deine Brand nicht alles für jeden sein, vor allem nicht am Anfang. Es ist wichtig, dass du deinen Fokus findest und diesen in alle anderen Teile deiner Marke einfließen lässt.

Hier sind einige Fragen und Branding-Übungen, die dich dazu bringen sollen, über den Fokus und die Tonalität deiner Marke nachzudenken.

Wie lautet deine Positionierungsaussage?

Wenn du eine eigene Marke gründen wirst, steht Eine Positionierungsaussage besteht aus einer oder zwei Zeilen, die deinen Anspruch auf dem Markt abstecken. Dies ist nicht unbedingt etwas, das du auf deine Website oder Visitenkarte setzt. Es soll dir nur helfen, die richtigen Fragen über deine Marke zu beantworten und hilft bei der Erstellung des Slogans deiner Marke.

Deine Positionierung sollte ungefähr wie folgt aussehen

Wir bieten [PRODUKT/SERVICE] für [ZIELMARKT] an, um damit [WERTVERSPRECHEN].

Im Gegensatz zu [DIE ALTERNATIVE] überzeugen wir durch [HAUPTUNTERSCHEIDUNGSMERKMAL].

Zum Beispiel: Wir bieten Wasserflaschen für Wanderer an, damit sie stets hydriert bleiben und gleichzeitig ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren. Im Gegensatz zu anderen Marken pflanzen wir für jede gekaufte Flasche einen Baum.

Dein Wertversprechen ist das, mit dem du im Wettbewerb auftrittst. Arbeite es heraus, gehe darauf ein und mache es zu einem Teil deiner Markenbotschaft.

Wenn das von dir gegründete Unternehmen ein zentrales Anliegen hat (z.B. bei Gründung eines gemeinnützigen Unternehmens), könntest du dies auch als Leitbild formulieren, das ein klares Versprechen an deine Kunden und den Markt vermittelt.

Hörtipp: In unserem Podcast sind stellen wir regelmäßig spannende Entrepreneure und ihre Marken vor!

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    Welche Wörter würdest du mit deiner Marke assoziieren?

    Eine Möglichkeit, den Markenaufbau zu betrachten, besteht in der Vorstellung deiner Marke als Person. Wie würde er oder sie sein? Von welcher Art von Persönlichkeit würden sich deine Kunden angezogen fühlen?

    Dies wird dazu beitragen, deine Stimme in den sozialen Medien zu finden und die Tonalität all deiner kreativen, visuellen und schriftlichen Arbeiten zu bestimmen.

    Eine spielerische und nützliche Branding-Übung ist das Aufstellen von drei bis fünf Adjektiven, welche die Art der Marke beschreiben, die bei deinem Publikum Anklang finden könnte. Ich habe diese Liste von Merkmalen zusammengestellt, um dir den Einstieg zu erleichtern.

    how to build a brand personality

    Welche Metaphern oder Konzepte beschreiben deine Marke?

    Wenn du über deine Marke als Metapher nachdenkst oder sie personifizierst, kannst du die individuellen Eigenschaften identifizieren, die sie haben soll.

    Das kann ein Fahrzeug, ein Tier, eine Berühmtheit, ein Sportteam oder etwas anderes sein – solange es etwas in deinem Kopf auslöst, das die Art von Stimmung hervorruft, die du mit deiner Marke ausstrahlen möchtest.

    Wenn wir z. B. eine Marke schaffen wollten, die sich an Entrepreneure richtet, würden wir Waschbären als Ausgangspunkt nehmen: Sie sind widerstandsfähige Überlebenskünstler, die alles tun, um in ihrer Umwelt zu bestehen.

    Wenn deine Marke also ein Tier wäre, welches Tier wäre es und warum ist sie für dich wie dieses Tier?

    3. Einen Markennamen erfinden: Das musst du beachten 

    Eine Rose mit einem anderen Namen würde immer noch so süß duften. Aber Nike mit einem anderen Namen würde man an weniger Füßen sehen.

    Shakespeare (gewissermaßen)

    Wie kannst du einen Markennamen erfinden? Was steckt in einem Namen? Abhängig von der Art deines Unternehmens könntest du den Standpunkt vertreten, dass dein Name sehr wenig oder sehr viel Bedeutung hat.

    Wie wir bereits sagten, ist eine Marke so viel mehr als ein Name. Die Persönlichkeit, die Handlungen und der Ruf deiner Marke sind das, was dem Namen auf dem Markt wirklich Bedeutung verleiht.

    Aber als Inhaber eines kleinen Unternehmens ist dessen Markenname wahrscheinlich eine der ersten großen Entscheidungen, die du zu treffen hast. Es wird sich auf dein Logo, deine Domain, dein Marketing und deine Markenregistrierung auswirken, sofern du diesen Schritt gehen möchtest. (Denke daran, dass es schwieriger ist, generische Markennamen zu schützen, die wörtlich beschreiben, was du verkaufst.)



    Im Idealfall entscheidest du dich für einen Shop-Namen, der schwer zu imitieren und noch schwerer mit bestehenden Anbietern auf dem Markt zu verwechseln ist. Wenn du die von dir angebotenen Produktlinien mittel- bis langfristig erweitern möchtest, solltest du deinen Firmennamen allgemein halten, anstatt einen Markennamen zu wählen, der auf deiner Produktkategorie basiert. So wirst du später flexibler sein und bei Bedarf leichter umschwenken können.

    Du kannst einen Firmennamen-Generator verwenden, um dir eine Reihe von Ideen liefern zu lassen, oder einen (oder eine Kombination) der folgenden Ansätze ausprobieren:

    • Erfinde ein Wort wie Pepsi.
    • Gib einem nicht verwandten Wort neuen Kontext, wie Apple für Computer.
    • Beschreibe dein Business wörtlich (Vorsicht: leicht zu imitieren), wie The Shoe Company.
    • Ändere ein Wort, indem du Buchstaben entfernst, Buchstaben hinzufügst oder lateinische Endungen verwendest, wie Netflix oder Activia.
    • Kreiere ein Akronym aus einem längeren Namen, wie BMW (Bayerische Motoren Werke).
    • Kombiniere zwei Wörter, wie bei Pinterest (Pin + Interest)

    Da sich dein Markenname auch auf die Domain/URL deiner Website auswirkt, solltest du dich vor der Entscheidung für einen Domain-Namen informieren, welche Namen verfügbar sind. Sieh dir auch unseren Leitfaden zur Auswahl eines guten Firmennamens an oder nutze unseren Domain-Checker, um Ideen für deinen Domainnamen zu erhalten.

    Ebenso ist es eine gute Idee, deinen Namen von nahestehenden Personen prüfen zu lassen. So kannst du auf Nummer sicher gehen, dass er nicht eine unbeabsichtigte Bedeutung hat oder etwas anderem zu ähnlich ist, das du vielleicht nicht bedacht hast.

    Lesetipp: Der passende Name ist gefunden? Super, mit Shopify kannst du dir direkt deine dazugehörige .de-Domain kaufen! Wie das geht, verraten wir dir hier.

    4. Verfasse einen Slogan

    Ein einprägsamer Slogan ist ein nützliches Markenelement. Es geht um etwas Kurzes und Beschreibendes, das du als Tagline in deinen Social-Media-Bios, im Header deiner Website, auf deinen Visitenkarten und überall dort verwenden kannst, wo du mit wenigen Worten eine große Wirkung erzielen möchtest.

    Denke daran, dass du deinen Slogan jederzeit ändern kannst, wenn du neue Marketingperspektiven identifizierst. So hat Pepsi in den letzten Jahrzehnten zum Beispiel über 30 Slogans verwendet. 

    Ein guter Slogan ist kurz, eingängig und macht einen starken Eindruck. Hier sind einige Möglichkeiten, sich dem Schreiben eines eigenen Slogans zu nähern:

    • Formuliere deinen Anspruch. Death Wish Coffee „Der stärkste Kaffee der Welt“
    • Mach es zu einer Metapher. Redbull: Redbull verleiht Flügel.“ 
    • Übernimm die Einstellung deiner Kunden. Nike: „Just do it.“
    • Nutze Bezeichnungen. Cards Against Humanity: „Ein Partyspiel für schreckliche Menschen.“
    • Schreibe einen Reim. HARIBO: „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso.“
    • Beschreibe es wortwörtlich. BMW: „Freude am Fahren.“

    Nutze unseren Slogan-Generator für ein erstes Brainstorming oder spiele mit deiner Positionierungsaussage, um potenzielle Einzeiler zu generieren, die dein Unternehmen beschreiben.


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    5. Definiere den Look deiner Marke (Farben und Schriftart)

    Sobald du einen Namen festgelegt hast, musst du dir Gedanken darüber machen, wie du deine Marke visuell repräsentieren möchtest, und zwar in Bezug auf die Farben und die Typografie. Dies wird sich als nützlich erweisen, wenn du mit der Entwicklung deiner Website beginnst.

    Auswahl deiner Farben

    Farben definieren nicht nur das Aussehen deiner Marke, sie vermitteln auch das Gefühl, das du kommunizieren möchtest. Sie helfen dir zudem, dieses Gefühl in allen deinen Aktivitäten einheitlich zu transportieren. Du solltest Farben wählen, mit denen du dich von direkten Konkurrenten abhebst, um die Kunden nicht zu verwirren.

    Die Farbpsychologie ist keine exakte Wissenschaft, hilft aber dabei, fundierte Entscheidungen in puncto Branding zu treffen. Dies gilt insbesondere wenn es um die Farbe für dein Logo geht.

    Diese Infografik bietet einen schönen Überblick über die Emotionen und Assoziationen, die verschiedene Farben im Allgemeinen hervorrufen.

    choosing brand colors to build your own brand
    Quelle: The Logo Company

    Es ist wichtig zu bedenken, wie lesbar weißer und schwarzer Text über deiner Farbpalette sein wird und wie farbiger Text über weißem und schwarzem Hintergrund aussehen könnte. Mit einem Tool wie Coolors kannst du ein Brainstorming zu Farben vornehmen, die zusammenpassen. Notiere dir die entsprechenden Hex-Codes, um sie griffbereit zu haben, und durchstöbere die verschiedenen Farbtöne, um die für dich passenden zu finden.

    Lesetipp: Du suchst nach Inspirationen für dein Design? 21 Ideen für tolle Shop-Designs haben wir in diesem Beitrag für dich zusammengestellt.

    Auswahl deiner Schriftarten

    An diesem Punkt solltest du dich auch mit den Schriftarten befassen, die du auf deiner Website verwenden möchtest.

    Wähle maximal zwei Schriftarten, um die Besucher nicht zu verwirren: eine für die Überschriften und eine für den Fließtext (dies gilt nicht für die Schriftart, die eventuell in deinem Logo zum Einsatz kommt). 

    Mehr Tipps zum Design deiner Webseite oder deines Onlineshops, findest du in diesem Artikel.

    Du kannst Tools wie Font Pair nutzen, um aus einer großen Auswahl an Schriftarten die für dich passenden zu finden.

    Pick a font to associate with your brand's style

    Zur Inspiration kannst du Stylify.me auf deinen Lieblingswebsites verwenden, um auf einen Blick deren visuellen Stil einzusehen.



    Ein Firmenlogo-Design ist wahrscheinlich eines der ersten Dinge, an die man beim Aufbau einer eigenen Marke denkt. Und das aus gutem Grund: Es ist letztendlich das Gesicht deines Unternehmens und könnte potenziell überall sein, wo deine Marke präsent ist.

    Im Idealfall hast du ein Logo, das einzigartig, identifizierbar und skalierbar ist, damit es in allen Größen funktioniert (was oft übersehen wird).

    Berücksichtige alle Stellen, an denen dein Markenlogo vorhanden sein muss – von deiner Website über das Profilbild deiner Facebook-Seite bis hin zu den kleinen „Favicons“, die du in deinen Browser-Tabs siehst.

    Wenn du z. B. ein Textlogo als Instagram-Profilbild hast, wird es fast unmöglich zu lesen sein. Um dir das Leben leichter zu machen, kannst du eine quadratische Version deines Logos mit einem Symbolelement erstellen, das auch bei kleineren Größen noch erkennbar ist.

    Nehmen wir z. B. das Logo der US-amerikanischen, Handelskette Walmart. Hier kommt ein Symbol zum Einsatz, dass mit der Wortmarke kombiniert wird. Beide Elemente können separat verwendet werden.

    Walmart's logo is used as an example for how to build a brand because they an icon and text which either can be used alone.
    Quelle: Geschichte der Walmart-Markenentwicklung und des Logo-Designs, Turbologo.

    Im Folgenden findest du einige der verschiedenen Logoarten. Sie können dir bei der Kommunikation mit Designern und dem Finden eines Stils helfen, der für deine Marke passt. Behalte die von dir gewählten Farben und Schriften im Hinterkopf, um sicherzustellen, dass sie mit deinem Logo funktionieren und deine Marke vermitteln. 

    Abstrakt: Google Chrome

    google chrome logo

    Ein abstraktes Logo hat zwar eine gewisse Bedeutung, besteht aber eigentlich nur aus einer Form und Farben, die man nicht so einfach mit etwas in der realen Welt in Verbindung bringen kann. 

    Der Vorteil eines abstrakten Logos ist, dass es keine ureigene Bedeutung hat. Du kannst es selbst erfinden und es in den Köpfen deiner Kunden zum Leben erwecken.

    Maskottchen: Wendy’s

    wendy's brand logo

    Maskottchen-Logos werden oft durch das Gesicht einer Figur dargestellt. Sie können dein Unternehmen menschlich machen, indem sie eine bestimmte Markenpersönlichkeit schaffen. Sei dir aber bewusst, dass sie mittlerweile ein antiquierter Stil sind und nur in bestimmten Kontexten empfohlen werden (z. B. wenn du absichtlich einen Retro-Look anstrebst).

    Emblem: Starbucks

    starbucks brand logo

    Emblem-Logos sind oft kreisförmig und kombinieren Text mit einem Emblem für einen mutigen und erhabenen Look. Wenn das Design jedoch zu kompliziert ist, können solche Logos ihre Wirkung verlieren, wenn sie verkleinert werden. Richtig umgesetzt können sie jedoch einen großen Einfluss auf die Markenbildung haben und für einen einprägsamen Logostil sorgen.

    Buchstabenfolge: IBM

    ibm brand logo

    Buchstabenlogos verwandeln die Initialen deines vollständigen Firmennamens in ein Logo. Wenn du einen Firmennamen mit drei oder mehr Wörtern hast, könnte dies ein passender Stil für dich sein – besonders wenn die Buchstabenfolge eingängig ist.

    Symbol: Twitter

    twitter brand logo

    Ein Symbol-Logo ist deine Marke, die als visuelle Metapher dargestellt wird. Im Gegensatz zu einem abstrakten Logo suggeriert ein Symbol-Logo etwas über das Produkt (Twitters Vogel ist eine Anspielung auf die häufigen kurzen „Tweets“ auf der Plattform, was oft auch als „Zwitschern“ bezeichnet wird). 

    Wenn du dich noch nicht als Marke etabliert hast, solltest du von der Verwendung eines Symbol-Logos Abstand nehmen.

    Wortmarke: Facebook

    facebook brand logo

    Wortmarken-Logos verwandeln deinen Markennamen, die Farben und die Schriftart in eine visuelle Identität. Das Problem bei Wortmarken ist, dass sie oft schwer in einem skalierbaren, quadratischen Design zu erstellen sind und beim Verkleinern leicht ihre Lesbarkeit verlieren.

    Dieses Problem kannst du jedoch beheben, indem du einfach ein begleitendes Symbol-Logo nutzt oder den ersten Buchstaben der Wortmarke in ein separates, aber verbundenes Logo verwandelst. So macht es z. B. Facebook mit seinem F-Logo.

    Kombination: McDonald’s

    mcdonald's brand logo

    Aufgrund der Einschränkungen, die für jeden Logotyp bestehen, sind viele Logos eine Kombination von Stilen.

    Als neues, kleines Unternehmen, das mit einem Logo experimentiert, musst du dich nicht zwingend für ein Symbol oder eine Wortmarke entscheiden. Wenn du der Meinung bist, dass beide Varianten für deine eigene Marke unerlässlich sind, kannst du es mit einem Kombinationslogo probieren. Dies macht es einfacher, ein skalierbares Logo zu erstellen und trotzdem deinen Markennamen einfließen zu lassen. McDonald's zum Beispiel kann seine ikonischen goldenen Bögen überall dort verwenden, wo seine vollständige Wortmarke nicht hinpasst. 

    Wenn eine eigene Marke gründen willst, dich aber nicht selbst mit Design auskennst, wirst du die Erstellung deines Logos wahrscheinlich auslagern. Du kannst es kostengünstig über Fiverr umsetzen lassen oder einen Logo-Wettbewerb auf 99Designs einstellen.

    Auf Seek Logo findest du noch mehr Inspiration für dein Logo. Außerdem kannst du es mit unserem Logo-Generator Hatchful probieren, um erste Ideen zu erhalten. Zudem kannst du dir unsere umfassende Anleitung zum Thema Logo-Design durchlesen, in der wir dich Schritt für Schritt durch den Prozess führen.

    Lesetipp: Neben unserem Hatchful gibt es natürlich noch etliche weitere Logo-Generatoren, die du für deine Marke nutzen kannst. 5 von ihnen stellen wir dir in diesem Beitrag vor.

    7. Wende dein Branding in deinem gesamten Unternehmen an

    Wenn du dein Branding auf dein gesamtes Unternehmen anwendest, wirst du eine einheitliche Markengeschichte gewährleisten. Eine Markengeschichte repräsentiert, wer dein Unternehmen ist und wofür es steht. Sie bildet die Bühne für jede Interaktion, die Kunden mit deiner Marke haben – im Geschäft vor Ort und online.

    In einer kürzlich durchgeführten Studie (Englisch) haben wir untersucht, was das Vertrauen von Käufern und Kunden gewinnt. Darin hat sich gezeigt, dass Käufer, die zum ersten Mal in einem Onlineshop einkaufen, oft nach der Mission und dem Zweck eines Unternehmens suchen. Sie wollen sehen, ob das Unternehmen die gleichen Werte wie sie selbst hat (z. B. Nachhaltigkeit). Sie werden sich auf die „Über uns“-Seite begeben, um mehr darüber zu erfahren, bei wem sie einkaufen und – für sozial sehr bewusste Kunden – wie das Geschäft geführt wird. Wenn dein Unternehmen eine Markengeschichte hat, solltest du sie auch kommunizieren. Denn sie kann dem Käufer das Gefühl geben, dass es sich um ein seriöses und vertrauenswürdiges Unternehmen handelt.

    Deine Positionierungsaussage kann den Anfang machen. Um jedoch eine Markengeschichte zu entwickeln, solltest du dir ein paar Fragen stellen:

    1. Was hat mich dazu motiviert, mein Unternehmen zu gründen? 
    2. Warum gibt es das Unternehmen? 
    3. Wie leisten wir einen Beitrag zur Welt?
    4. Was ist die Geschichte hinter meinem Unternehmen, die der Kunde kennen sollte?

    Lesetipp: Lass dich von den Geschichten anderer Händler inspirieren! Erfolgsstorys aus Deutschland, Österreich und der Schweiz findest du hier.

    Nicht jedes Unternehmen hat eine Mission. Wenn deines jedoch eine Mission oder Werte hat, solltest du deine Markengeschichte erzählen und den Kunden vermitteln, warum das Unternehmen gegründet wurde. Werfen wir einen Blick auf zwei Unternehmen, Twothirds und Coca-Cola. Das eine hat einen klaren Nachhaltigkeitsanspruch, das andere nicht so sehr.

    Das Modellabel Twothirds vertreibt Textilien aus ökologischer Herstellung und setzt viele Dinge um, die wir weiter oben im Beitrag bereits besprochen haben: Mit dem Slogan “We make goods for a better future” ist die Message eindeutig. Der Name des Unternehmens entsprang der Tatsache, dass zwei Drittel der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind. Auf die Art positioniert sich das Unternehmen unmissverständlich und formuliert einen eindeutigen Nachhaltigkeitsanspruch.

    Twothirds header

    Lesetipp: Den kompletten Beitrag zu Twothirds kannst du hier nachlesen.

    Coca-Cola, das weltweit bekannte Erfrischungsgetränkeunternehmen, hat keine starke soziale oder ökologische Mission. Es spricht seinen Zielmarkt jedoch durch ein Branding an, das sich darauf konzentriert, Freunde zusammenzubringen, um Spaß, Freude und Verbundenheit zu erleben. Kunden von Coca-Cola-Produkten können das Gefühl haben, dass sie sozialer mit Freunden oder geliebten Menschen verbunden sind, wenn sie das Produkt mit diesen Freunden genießen.

    Für neue Geschäftsinhaber gibt es viel von Coca-Cola zu lernen. Die Marke bietet hervorragende Beispiele für Brand-Marketing durch zeitlose Designs, Schriftarten, Bilder und Farben mit hohem Wiedererkennungswert.

    Egal, ob du dich dafür entscheidest, eine Markengeschichte um eine Mission herum aufzubauen oder nicht: wichtig ist, dass du dem Kunden eine Geschichte gibst, die er selbst über deine Marke erzählt.

    Mehr erfahren: Wie du einen eigenen Blog für dein Unternehmen erstellst.

    Weiterentwicklung deiner Marke

    Der Aufbau einer Marke hört nicht mit der Erstellung eines Logos oder Slogans und auch nicht nach der Markteinführung auf. Deine Marke muss überall dort bestehen und einheitlich bleiben, wo deine Kunden mit dir interagieren – vom Theme, das du für deine Website wählst, über die Marketingmaterialien, die du produzierst, bis hin zur Art und Weise, wie du deine  Produkte verpackst und versendest.

    Du wirst deine Marke weiter formen und entwickeln, während mehr Kunden damit in Berührung kommen und nach und nach lernen, wer deine Kunden sind und wie du sie ansprichst.

    Man sollte sich darüber bewusst sein, dass man niemals hundertprozentige Kontrolle darüber haben wird, wie Menschen deine Marke wahrnehmen.

    Du kannst Kunden in die richtige Richtung lenken, einen guten ersten Eindruck machen und deinen Ruf pflegen. Du kannst jedoch nicht die individuellen Wahrnehmungen kontrollieren, die in den Köpfen der einzelnen Personen existieren (z. B. wenn sie eine schlechte Erfahrung mit dem Kundenservice gemacht haben).

    Wenn du deine eigene Marke gründen willst, kannst du lediglich bei jeder Gelegenheit dein Bestes geben und versuchen, bei deiner Kernzielgruppe Anklang zu finden. Aber hoffentlich hast du an diesem Punkt die Werkzeuge, das Wissen und die Ressourcen, um erfolgreich zu starten.

    Illustration von Pete Ryan


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    Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchtest du einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies bitte zuerst diesen Leitfaden.

    Diese Beitrag erschien ursprünglich auf englisch und wurde übersetzt.

    Häufig gestellte Fragen zum Aufbau einer Marke

    Wie entwickelt man eine Marke?

    Willst du eine eigene Marke kreieren, beinhaltet das die Identifizierung deiner Geschäftsstrategie, deiner Zielkunden und deren Bedürfnisse, deiner Konkurrenz sowie die Entwicklung deiner Markenpositionierung und deines Messagings. Sobald du deinen Markenkern kennst, kannst du ein Logo und eine Tagline erstellen und parallel dazu eine Branding- und Marketingstrategie entwickeln. Danach erweckst du deine Marke über deine Website zum Leben.

    Wie definierst du Markenidentität?

    Die Markenidentität ist der Kern deiner Marke und das, wofür sie steht. Die Markenidentität umfasst deine Werte, deine Markenpersönlichkeit und deine visuelle Ästhetik und ist besonders wichtig, wenn du eine eigene Marke aufbauen willst. Sie wird in jedem einzelnen Teil deines Unternehmens kommuniziert – von deinem Logo über deine Farben und deine Texte bis hin zu deinen In-Store-Erlebnissen.

    Was ist in einem Brand-Kit enthalten?

    Wenn du eine eigen Marke erstellen möchtest, solltest du es möglich leicht machen, diese auch erlebbar zu machen. Ein Brand-Kit enthält alle Informationen, die jemand benötigt, um deine Marke kennenzulernen und zu bewerben. Fast jedes Brand-Kit enthält den Firmennamen und das Logo, die Farbpalette und andere freigegebene Bilder. Einige Brand Kits enthalten auch Informationen über die Gründer und das Team, die Ziele und die Produkte des Unternehmens. Ein Brand Kit ist hilfreich für Presse- und PR-Teams, Markenbotschafter, Affiliates und Influencer.

    Wie viel kostet mich ein Logo?

    Du solltest nur so viel für dein Logo bezahlen, wie es dein Budget erlaubt. Du kannst ein Logo kostenlos bekommen oder Zehntausende von Euro bezahlen, um dein Branding und Logo-Design auszulagern. In der Anfangsphase ist es in Ordnung, einen kostenlosen Logo-Maker wie Hatchful zu verwenden. Wenn du dich mehr etabliert hast, wirst du wahrscheinlich in ein professionell gestaltetes Logo investieren wollen.