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Mit Dropshipping anfangen: Der ultimative Leitfaden für Dropshipping-Anfänger 2021

How to Start Dropshipping: The Easiest Way to Sell Online

Der Start eines Dropshipping-Business ist, wie bei jeder Art von Unternehmen, alles andere als einfach. Dennoch ist es ein großartiger erster Schritt in die Welt des Unternehmertums. Du kannst an Kunden verkaufen, ohne eigenes Inventar vorhalten zu müssen. Du musst deine Produkte nicht im Voraus bezahlen. Und wenn du es mit deinem neuen Unternehmen ernst meinst, kannst du dir langfristig eine nachhaltige Einkommensquelle aufbauen. 

Wenn du mit Dropshipping anfangen willst, solltest du die folgenden geschäftlichen und finanziellen Schritte in diesem umfassenden Dropshipping-Tutorial beachten.

Einige sind von Anfang an unerlässlich, während andere einfach nur eine gute Idee sind. Wenn du dich aber im Vorfeld damit befasst, wirst du dir später viel Zeit und Kopfschmerzen ersparen.


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Wie funktioniert das Dropshipping-Geschäftsmodell?

Dropshipping ist eine Fulfillment-Methode, bei der Shop-Inhaber direkt an die Verbraucher verkaufen können, ohne eigenes Inventar einkaufen und vorhalten zu müssen. Wenn ein Kunde ein Produkt in einem Dropshipping-Shop kauft, versendet es ein Drittanbieter direkt an ihn. Der Kunde zahlt den von dir festgelegten Einzelhandelspreis, du selbst zahlst den Großhandelspreis deiner Lieferanten – der Rest ist Gewinn. So musst du nicht selbst mit Produkten hantieren oder in Lagerbestände investieren. 

Um Dropshipping-Produkte zu verkaufen, musst du lediglich ein Konto bei einem Lieferanten eröffnen und kannst direkt mit dem Dropshipping anfangen.

Zwei gängige Möglichkeiten, einen Lieferanten für deinen Dropshipping-Shop zu finden, sind:

  1. Über eine Lieferantendatenbank wie Dropship Direct, Alibaba oder AliExpress.
  2. Über ein integriertes Lieferantenverzeichnis im Backend deines Shops, wie z. B. Oberlo

Wenn du einen Shopify-Store verwendest, läuft der einfachste Dropshipping-Prozess über Oberlo. Du kannst Millionen von Produkten aus dem Oberlo-Marktplatz über AliExpress beziehen und sie mit einem Klick direkt in deinen Shop importieren.

Wenn ein Kunde etwas in deinem Shop kauft, führt Oberlo die Bestellung automatisch aus. Als Shop-Inhaber musst du nur noch prüfen, ob die Angaben korrekt sind, und auf die Schaltfläche „Bestellen“ klicken. Das Produkt wird dann vom AliExpress-Dropshipping-Lieferanten an den Kunden versandt – egal, wo auf der Welt er sich befindet. 

Beim Dropshipping-Geschäftsmodell bist du für die Erstellung einer Website und deiner eigenen Marke sowie für die Auswahl und Vermarktung der zu verkaufenden Produkte verantwortlich. Außerdem bist du für die Festlegung der Versandkosten und Preise verantwortlich, die zu einer guten Gewinnspanne führen. 

Lesetipp: Alle Ressourcen und Tipps findest du immer in unserer Dropshipping-Übersicht!

Dropshipping! Aber wie anfangen? 9 Schritte zum Start eines profitablen Dropshipping-Geschäfts

  1. Entschließe dich zum Start eines Dropshipping-Business
  2. Wähle eine Dropshipping-Geschäftsidee
  3. Unternimm eine Wettbewerbsanalyse
  4. Wähle einen Dropshipping-Anbieter
  5. Erstelle deinen E-Commerce-Shop
  6. Entscheide dich für eine Geschäftsstruktur
  7. Strukturiere deine Finanzen
  8. Vermarkte deinen Dropshipping-Shop
  9. Analysiere und verbessere dein Angebot

1. Entschließe dich zum Start eines Dropshipping-Business

Wie bei jedem anderen Geschäft erfordert Dropshipping für Anfänger erhebliches Engagement und eine langfristige Perspektive. Wenn du dir von sechs Wochen Teilzeitarbeit ein sechsstelliges Einkommen erhoffst, wirst du leider enttäuscht sein. Wenn du dein Unternehmen mit realistischen Erwartungen in Bezug auf die erforderlichen Investitionen und deine Gewinnchancen angehst, ist die Wahrscheinlichkeit weitaus geringer, enttäuscht zu werden und letztendlich das Handtuch zu werfen.

Wenn du ein Dropshipping-Unternehmen gründest, musst du viel in eine der beiden folgenden Währungen investieren: Zeit oder Geld.

Investition von Zeit in dein Dropshipping-Geschäft

Bootstrapping und die Investition von Zeit und Einsatz in den Aufbau deines Unternehmens ist unser empfohlener Ansatz. Dies gilt insbesondere für Dropshipping-Neueinsteiger. Wir bevorzugen diesen Ansatz aus zahlreichen Gründen gegenüber der Investition einer großen Geldsumme:

  • Auf diese Weise wirst du lernen, wie das Unternehmen von innen und außen funktioniert. Dies wird wiederum für die Führung anderer entscheidend sein, wenn dein Unternehmen später wächst und expandiert.
  • Du wirst deine Kunden und deinen Markt genau kennenlernen und auf dieser Basis bessere Entscheidungen treffen.
  • Es ist weniger wahrscheinlich, dass du große Summen für Prestigeprojekte ausgibst, die für den Erfolg nicht wirklich entscheidend sind.
  • Du wirst verschiedene neue Fähigkeiten entwickeln, die dich zu einem besseren Entrepreneur machen werden.

Die meisten Menschen sind realistischerweise nicht in der Lage, ihren Job zu kündigen, um sechs Monate lang ihr neues Online-Business auf die Beine zu stellen. Es mag etwas schwieriger sein, aber es ist definitiv möglich, ein Dropshipping-Business während der Arbeit in Vollzeit aufzubauen. Wenn du dann immer weiter wächst, kannst du dazu übergehen, Vollzeit an deinem Unternehmen zu arbeiten. Dies ist natürlich immer von deinem Cashflow und der Rentabilität abhängig.

Jedes Unternehmen und jeder Entrepreneur ist einzigartig. Es ist jedoch möglich, innerhalb von 12 Monaten ein monatliches Einkommen von 1.000 bis 2.000 Euro zu erzielen. Aus unserer Erfahrung sind für diesen Richtwert etwa 10 bis 15 Stunden pro Woche nötig, die du in den Aufbau deines Business investierst.

Lesetipp: Nebenjobs: So kannst du 1.000 Euro (und mehr) im Monat dazu verdienen.

Wenn du die Möglichkeit hast, in Vollzeit an deinem Business zu arbeiten, ist das natürlich ideal, um dein Gewinnpotenzial und die Chance auf Dropshipping-Erfolg zu steigern. Die Konzentration all deiner Bemühungen auf das Marketing ist besonders in der Anfangsphase hilfreich. Denn hier kommt es auf den Aufbau einer echten Dynamik an. Unserer Erfahrung nach erfordert ein Dropshipping-Geschäft in der Regel mindestens 12 Monate Vollzeitarbeit mit einem starken Schwerpunkt auf Marketing, um ein durchschnittliches Vollzeiteinkommen von 50.000 Euro zu ersetzen.

Das sieht vielleicht nach einem großen Aufwand für einen relativ geringen Nutzen aus. Du solltest jedoch die folgenden zwei Aspekte im Hinterkopf behalten:

  • Wenn dein Dropshipping-Geschäft erst einmal angelaufen ist, wird die Führung des Geschäfts wahrscheinlich deutlich weniger Zeit in Anspruch nehmen als ein regulärer Job mit 40 Stunden Arbeitszeit pro Woche. Ein Großteil deiner Investition zahlt sich durch die Effizienz und Skalierbarkeit des Dropshipping-Modells aus.
  • Durch den Aufbau eines Unternehmens schaffst du nicht nur eine Einnahmequelle, sondern auch einen Vermögenswert, den du in Zukunft verkaufen kannst. Achte darauf, dass du bei der Betrachtung deiner tatsächlichen Rendite sowohl den von dir geschaffenen Kapitalwert als auch den generierten Cashflow berücksichtigst.

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In diesem Ebook stellen wir 12 Apps zur Produktbeschaffung vor, mit denen du Produkte zum Verkaufen finden kannst, ohne selbst versenden zu müssen.


Investition von Geld in dein Dropshipping-Geschäft

Natürlich ist der Aufbau eines Dropshipping-Geschäfts auch mit dem Einsatz großer Geldsummen machbar. Allerdings raten wir von diesem Ansatz ab. Wir haben beide Ansätze für den Aufbau eines Unternehmens ausprobiert (Bootstrapping und Outsourcing) und waren am erfolgreichsten, wenn wir die meiste Arbeit selbst gemacht haben.

In der Anfangsphase ist es von entscheidender Bedeutung, jemanden zu haben, der sich für den Erfolg des Unternehmens einsetzt und es von Grund auf aufbaut. Wenn du nicht verstehst, wie dein Unternehmen auf allen Ebenen funktioniert, wirst du dem Wohlwollen teurer Programmierungsteams, Entwicklerteams und Marketing-Agenturen ausgeliefert sein, die deine Gewinne schnell auffressen werden. Natürlich musst und sollst du nicht alles selbst machen. Allerdings empfehlen wir dir dringend, zu Beginn deines Vorhabens die treibende Kraft zu sein.

In jedem Fall wirst du jedoch ein kleines Bargeldpolster in der Größenordnung von 1.000 Euro benötigen, um dein Unternehmen in Gang zu bringen und zu betreiben. Dieses Geld benötigst du für kleinere Betriebskosten (z. B. für Webhosting und Dropshipping-Lieferanten) und für eventuelle Gebühren, die mit der Unternehmensgründung verbunden sind.

2. Wähle eine Dropshipping-Geschäftsidee

Der zweite Schritt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Dropshipping-Geschäft ist die Durchführung der notwendigen Marktforschung. Genauso, wie du ein Einzelhandelsgeschäft eröffnen und die verschiedenen Standorte, Konkurrenten und Trends recherchieren würdest, solltest du im E-Commerce eine für dich passende Nische recherchieren und Entscheidungen auf der Grundlage der möglichen Rentabilität treffen. Die Wahrheit ist jedoch, dass das Finden von lukrativen Produktideen gar nicht so einfach ist. 

Swimming dropshipping productsUm dir Inspiration für das Finden deiner nächsten Dropshipping-Geschäftsidee zu bieten, stellt Shopify eine Liste mit Trendprodukten zusammen, die sich an den meistverkauften Produktkategorien auf der Plattform orientiert. Indem du dich auf Nischen- und Trendprodukte konzentrierst, kannst du die Aufmerksamkeit der Kunden auf dich lenken und deinen Bekanntheitsgrad steigern, ohne mit größeren, etablierten Unternehmen zu konkurrieren. 

Nischenprodukte haben oft einen leidenschaftlicheren Kundenstamm, was den Verkauf an bestimmte Zielgruppen erleichtern kann. Artikel aus den Bereichen Fitness, Mode, Schönheitsprodukte, Elektronik, Telefonzubehör und Yoga sind ein guter Einstieg in das Dropshipping mit kleinem Budget. 

Nachfolgend einige Beispiele für einen Nischen-Dropshipping-Shop:

  • Hundefliegen für Hundeliebhaber
  • iPhone-Hüllen für iPhone-Besitzer
  • Campingausrüstung für Outdoor-Enthusiasten
  • Trainingsgeräte für Fitnessbegeisterte
Wie man Produkte in einem Nischenmarkt positioniert, erfährst du im Podcast am Beispiel von Board Game Circus!
Abonniere am besten direkt den Shopify Podcast und verpasse keine Folge mehr!

Du kannst auch die folgenden Tools verwenden, um deine Dropshipping-Geschäftsideen zu testen:

Google Trends. Mithilfe von Google Trends kannst du feststellen, ob ein Produkt einen Aufwärts- oder Abwärtstrend aufweist und in welchen Jahreszeiten es sich am besten verkauft. Beachte jedoch, dass Google Trends kein Suchvolumen anzeigt. Wenn du es also für deine Recherche einsetzt, solltest du deine Daten mit einem Keyword-Tool wie Keywords Everywhere abgleichen, um die Beliebtheit des Produkts in der Suche zu ermitteln. 

Keywords EverywhereDieses Keyword-Recherche-Tool zeigt dir das monatliche Suchvolumen für dein Produkt und wie wettbewerbsintensiv es ist. Anhand dieser Informationen kannst du die Popularität deiner Dropshipping-Geschäftsidee einschätzen und neue Produktideen für die Zukunft entwickeln.

Auftragsvolumen von Oberlo. In Oberlo kannst du auf Grundlage des Auftragsvolumens nach Produkten suchen, um das Potenzial deiner Geschäftsidee zu ermitteln. 

Oberlo order volume exampleObwohl das Wachstum im Bereich des E-Commerce ein großer Vorteil für diejenigen ist, die ein Dropshipping-Geschäft aufbauen wollen, schafft es auch eine Menge Wettbewerb. Das bedeutet, dass du bei der Erstellung deines Businessplans auch deine Wettbewerber untersuchen solltest, um deine Produkte später erfolgreich verkaufen zu können. 

Lesetipp: Wettbewerberanalyse: So klappt's!

3. Recherchiere potenzielle Wettbewerber

Jetzt, wo du weißt, was du in deinem Shop verkaufen möchtest, solltest du dir deine Konkurrenten ansehen und deren Arbeitsweise verstehen. Die Betrachtung deiner Konkurrenten kann wichtige Hinweise für deinen zukünftigen Erfolg geben und dir helfen, einen besseren Marketingplan für dein Dropshipping-Geschäft zu entwickeln.

Wenn es in deinem Markt viele Konkurrenten gibt (was beim Dropshipping gut ist), solltest du deine Recherche auf etwa fünf andere Dropshipping-Unternehmen beschränken, darunter ein oder zwei große Anbieter wie beispielsweise Amazon. So wirst du fokussiert bleiben und kannst deine nächsten Schritte effektiv planen. 

Nachfolgend einige Ansätze für die Wettbewerbsrecherche:

  • Führe eine Google-Suche durch. Suchmaschinen sind ein offensichtlicher Ausgangspunkt. Verwende Google, um eine Liste deiner fünf wichtigsten Konkurrenten zu erstellen. Beginne mit wichtigen Suchbegriffen in einer einfachen Suche wie zum Beispiel „Ohrstöpsel“. Die Top-10-Ergebnisse zeigen dir, wer deine Hauptkonkurrenten sind und wie sie ihre Produkte bewerben. Wenn du dich auf ein bestimmtes Land konzentrieren möchtest, kannst du ein Tool wie Ahrefs oder SEMRush verwenden, um entsprechende Keyword-Daten zu finden. 
  • Verwende Tools für die Konkurrenzbeobachtung wie SimilarWeb und Alexa. Online-Tools wie diese eignen sich hervorragend, um die Online-Aktivitäten deiner Konkurrenten zu erfassen (und im Auge zu behalten). Sie liefern dir eine Liste mit Informationen über die Websites deiner Konkurrenten. Hierzu zählen beispielsweise deren Profile in den sozialen Medien, die wichtigsten Traffic-Quellen, die Anzahl der Besucher und die Namen der jeweiligen Konkurrenten.
  • Durchsuche die sozialen Medien. Suche nach Facebook-Anzeigen in deiner Nische und recherchiere die Top-Marken auf dem Markt. Schau dir an, wie das Unternehmen mit seinen Kunden kommuniziert, wie sein Feed gestaltet ist und wie viel Engagement es erhält. Du kannst auch dessen Feed abonnieren, um nichts zu verpassen. Nutze diese Informationen, um dich effektiv von deinen Wettbewerbern abzuheben und deine Social-Media-Marketingstrategie zu optimieren. 
  • Abonniere die Newsletter deiner Wettbewerber. Möchtest du die Updates von Mitbewerbern direkt in deinem Posteingang? Trage dich in ihre E-Mail-Liste ein und erhalte einen Einblick in ihre Marketingstrategie. So kannst du auch mehr über die Werbeaktionen und Angebote erfahren, mit denen sie Kunden zum Kauf animieren. 

Du solltest versuchen, alles über deine Top-Konkurrenten in Erfahrung zu bringen: deren Website, Preise, Marketingmethoden, Produktbeschreibungen usw. Organisiere deine Recherchen in einer Tabelle, damit du bei anstehenden Entscheidungen für dein Business leicht darauf zurückgreifen kannst. Wenn du beispielsweise E-Mail-Marketing für dein Unternehmen einsetzen möchtest, kannst du in deiner Tabelle nachsehen, ob deine Konkurrenten dies bereits tun und welche Taktiken sie anwenden.

4. Wähle einen Dropshipping-Lieferanten

Die Wahl eines Lieferanten ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Dropshipping-Business. Ohne Lieferanten hätte ein Dropshipping-Unternehmen keine Produkte, die es an seine Kunden versenden könnte. 

Lesetipp: Wir erklären dir in diesem Artikel, wie du Dropshipping-Anbieter finden kannst.

Du hast dir jetzt überlegt, welche Produkte du verkaufen möchtest und hast auch einen guten Überblick über deinen Markt und die Wettbewerber. Im nächsten Schritt musst du sicherstellen, dass du einen Dropshipping-Anbieter findest, der dir einen hochwertigen Service bietet. E-Commerce-Plattformen wie Shopify bieten eine Plug-and-Play-Option für die Suche nach potenziellen Lieferanten. Hierfür musst du lediglich Oberlo mit deinem Onlineshop verbinden. 

Oberlo ist ein Marktplatz, der es einfach macht, Produkte für den Online-Verkauf zu finden. Egal, ob es sich um Elektronik, Mode, Spielzeug oder andere Trendartikel handelt – hier kannst du bei Dropshipping-Anbietern auf der ganzen Welt Produkte mit gutem Gewinnpotenzial finden und sie mit einem Klick in deinen Shop aufnehmen. Die App verwaltet die Weiterleitung der Bestellungen an deine Dropshipping-Lieferanten, sodass du dich nie um Verpackung, Versand oder Bestandsverwaltung kümmern musst. Das Beste daran: Der Einstieg ist komplett kostenlos. 

Die Oberlo-App verwendet AliExpress, um dir beim Suchen und Hinzufügen von Produkten zu deinem Shop zu helfen. Wenn du mehr über die Produktqualität, die Lieferzeiten oder einen Anbieter erfahren möchtest, kannst du dies auf der Oberlo Produktseite tun. 

Oberlo product pageWenn du auf den Link eines Anbieters klickst, gelangst du auf dessen AliExpress-Seite. Hier findest du Bewertungen, die meistverkauften Produkte und vieles mehr. 

Dropshipping supplier page on AliExpressEine wichtige Sache gilt es zu beachten: Du solltest dich sofern möglich auf Oberlo-Produkte konzentrieren, die den Versand per ePacket anbieten (bei Lieferanten aus China). EPacket ist eine erschwingliche Versandstrategie für das Dropshipping von Artikeln aus China. Anstatt monatelang auf ein Paket aus China zu warten, wird die Bestellung in nur ein bis zwei Wochen bei den Kunden ankommen – und das zu sehr überschaubaren Kosten.

5. Erstelle deinen E-Commerce-Shop

Das nächste, was du für den Aufbau eines erfolgreichen E-Business benötigst, ist eine Commerce-Plattform wie Shopify. Von hier aus wirst du Traffic generieren, Produkte verkaufen und Zahlungen abwickeln. 

Shopify macht die Erstellung deiner E-Commerce-Website spielend einfach. Es handelt sich um eine komplette Handelsplattform, die dir den Verkauf über verschiedene Vertriebskanäle ermöglicht. Dazu kannst du in mehreren Währungen verkaufen, Produkte einfach verwalten und Zahlungen reibungslos verarbeiten. 

Du musst auch kein Designer oder Entwickler sein, um Shopify effektiv nutzen zu können.  Wir haben Tools, die dir bei allem helfen – von Vorschlägen für Domainnamen bis hin zum Logodesign. Außerdem kannst du das Erscheinungsbild deines Shops mit dem Shop-Builder und den Shopify-Themes ganz einfach anpassen.

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Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt dir, wie du deinen Onlineshop einrichtest!

Shopify Theme BRKLYN

6. Entscheide dich für eine Geschäftsstruktur

Wenn du es mit deinem Vorhaben ernst meinst, solltest du eine rechtsfähige Firma anmelden. Wir sind keine Juristen und können keine Rechtsberatung anbieten. Wir können dir aber einen Überblick über zwei häufig verwendete Unternehmensstrukturen geben:

Einzelunternehmen

Dies ist die am einfachsten umzusetzende Unternehmensstruktur, bietet aber auch keinen persönlichen Haftungsschutz. Wenn dein Unternehmen also verklagt wird, kann auch dein persönliches Vermögen gefährdet sein. Die Anforderungen an die Steuererklärung sind minimal, wobei du die Einkünfte deines Unternehmens einfach im Rahmen deiner persönlichen Steuererklärung angibst.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Eine GmbH bietet einen besseren Schutz für dein persönliches Vermögen, da dein Unternehmen als eigenständige juristische Person gegründet wird. Der Haftungsschutz ist zwar nicht absolut wasserdicht, bietet jedoch mehr Schutz als ein Einzelunternehmen. Möglicherweise musst du zusätzliche Anmeldungsanforderungen erfüllen und sowohl Gründungsgebühren als auch laufende Gebühren zahlen.

7. Strukturiere deine Finanzen

Ein häufiger Fehler, den Entrepreneure bei der Gründung eines Unternehmens machen, ist die Vermischung von privaten und geschäftlichen Finanzen. Das stiftet Verwirrung, erschwert die Buchführung, kann zur persönlichen Übernahme von Geschäftsverbindlichkeiten führen und ist für das Finanzamt im Falle einer Prüfung ein großes Ärgernis.

Du solltest deine geschäftlichen und privaten Finanzen so weit wie möglich voneinander trennen. Das geht am besten, indem du neue Konten auf den Namen deines Unternehmens eröffnest. Die folgenden Dinge solltest du sicherstellen:

Eröffnung eines Geschäftskontos

Du solltest alle deine geschäftlichen Finanzen über ein primäres Girokonto abwickeln. Alle Geschäftseinnahmen sollten darauf eingezahlt und alle Ausgaben daraus entnommen werden. Dies wird die Buchhaltung viel einfacher und sauberer machen. 

Beantragen einer Kreditkarte

Du solltest eine Geschäftskreditkarte haben, die nur für Geschäftsausgaben und die Abwicklung deiner Dropshipping-Bestellungen verwendet wird. Da du viele Waren bei Anbietern kaufen wirst, kannst du mit der richtigen Karte jede Menge Prämienpunkte sammeln. Schau dir zum Beispiel die Kreditkarten von American Express an, die sehr attraktive Prämienkonditionen bieten.

Verkaufen in den USA

Natürlich solltest du dich anfangs auf deinen Hauptmarkt - wahrscheinlich Deutschland, Österreich und die Schweiz - fokussieren. Die USA sind nach wie vor ein höchst attraktiver und lukrativer Markt. Der Verkauf hier ist sicherlich nichts, was du in der Anfangsphase in Erwägung ziehen wirst, perspektivisch kann es jedoch durchaus Sinn machen. Internationale Händler können ein Unternehmen in den Vereinigten Staaten gründen und so Zugang zu Dropshippern und Kunden in den USA erhalten. In der Regel muss der Händler hierfür in die USA kommen, um die notwendigen Formalitäten zu erledigen, einen vertrauenswürdigen Geschäftspartner in den USA haben, der in seinem Namen handeln kann, oder eine Agentur beauftragen.

Die folgenden, englischen Ressourcen können dir helfen, diesen Prozess zu verstehen. Wir empfehlen jedoch dringend, dich vor diesem Schritt von einem Experten beraten zu lassen.

Lesetipp: Du denkst und planst groß? Hier erfährst du, wie du mit Shopify international verkaufst.

8. Vermarkte deinen Dropshipping-Shop

Jetzt weißt du also, wie du ein Dropshipping-Business gründest und aufbaust. Damit ist es an der Zeit, sich mit der Vermarktung deines Business zu befassen. Um dich auf deinem Markt abzuheben, solltest du bei der Entwicklung deines Businessplans zusätzliche Anstrengungen in deine Marketing- und Werbemaßnahmen stecken. 

Viele Aspekte sind im Dropshipping automatisiert. Dass wiederum bietet dir verschiedene Möglichkeiten, dich auf das Marketing und die Bewerbung deines Unternehmens zu konzentrieren:

    1. Werbeanzeigen (Facebook und Google). Die durchschnittlichen Kosten für eine Facebook-Werbeanzeige liegen bei 0,97 US-Cent pro Klick. Das ist nicht allzu schlecht, wenn du erst seit kurzem auf der Social-Media-Plattform wirbst. Facebook-Anzeigen sind skalierbar und profitieren vom Wunsch der Nutzer nach Spontankäufen. Du kannst auch Shopping-Anzeigen in Google schalten und auf Long-Tail-Keywords abzielen, bei denen die Kaufwahrscheinlichkeit höher ist. Bei Google-Anzeigen herrscht in der Regel ein größerer Preiswettbewerb. Ein Test kann sich aber durchaus lohnen.
    2. Influencer Marketing. Als neuer Dropshipper hast du vielleicht nur ein begrenztes Budget für die Vermarktung deines Unternehmens. Influencer Marketing ist eine kostengünstige Möglichkeit zum Erreichen und Ansprechen deiner Zielgruppe. Denn mittlerweile vertrauen die Menschen Influencern eher als herkömmlicher Werbung. Wenn du dich für diesen Weg entscheidest, solltest du mit deinen Influencern eine Affiliate-Gebühr statt eine Pauschale aushandeln. Es ist eine Win-Win-Situation, da sie an jedem Verkauf verdienen und die Kosten für dich insgesamt geringer sind.
    3. Content Marketing. Wenn du einen langfristigen Traffic-Strom für dein Business aufbauen möchtest, solltest du Content Marketing in deinen Businessplan aufnehmen. Starte einen Blog rund um deine Dropshipping-Nische und kreiere Inhalte, die dein Zielpublikum unterhalten und weiterbilden. Du könntest auch einen YouTube-Kanal aufbauen, Infografiken erstellen oder einen Podcast starten, um deine Marke darüber bekannt zu machen.
    4. Communitys. Engagiere dich in Gruppen, die sich für deine Nische begeistern. Du kannst Unterhaltungen mit potenziellen Kunden auf Reddit, in Facebook-Gruppen oder Online-Foren beginnen. Denke daran, in deinen Interaktionen mit einer Community nicht zu werblich aufzutreten. Versuche stattdessen, potenziellen Kunden zu helfen und Beziehungen zu ihnen aufzubauen, damit sie deiner Marke vertrauen und bei ihr kaufen wollen.
    5. Mobile Marketing. Beim Mobile Marketing geht es darum, dass ein Unternehmen mit seinen Kunden über deren Mobiltelefone in Kontakt tritt. Du könntest beispielsweise einen VIP-SMS-Club einrichten und die Besucher deiner Website dazu animieren, sich für exklusive Angebote und Aktionen anzumelden. Du könntest auch Live-Kundensupport über den Facebook-Messenger anbieten. Mit einer Plattform für Mobile Marketing wie ManyChat kannst du automatisierte Kampagnen zur Lead-Generierung, Kundenbindung und zum Abbruch von Warenkörben erstellen, um den Umsatz und die Einnahmen deines Dropshipping-Unternehmens zu steigern.

Wie bei jedem erfolgreichen Online-Geschäft solltest du genau beobachten, welche Kanäle funktionieren und welche nicht – vor allem, wenn du Geld in sie investierst (z. B. in bezahlte Anzeigen). Wenn du dein Unternehmen weiter ausbaust und verbesserst, kannst du deine Marketingstrategie jederzeit anpassen, um die Kosten zu senken und die Einnahmen zu maximieren. 

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9. Analysiere und verbessere dein Angebot

Nachdem du dein Dropshipping-Geschäft einige Zeit lang betrieben und beworben hast, kannst du die Ergebnisse deiner harten Arbeit analysieren. Die von Shopify gebotenen Statistiken können wichtige Fragen zu deinem Onlineshop beantworten, so zum Beispiel:

  • Umsatz: Was sind meine leistungsstärksten Kanäle? Wo sollte ich mehr Werbebudget investieren? Was sind meine meistverkauften Produkte? Wer sind meine besten Kunden?
  • Käuferverhalten: Kaufen die Leute mehr auf Desktops oder Mobilgeräten? Wie hoch ist die Conversion-Rate für jedes Gerät? 
  • Gewinnmargen: Welche Produkte und SKU-Varianten sind am profitabelsten? Wie entwickelt sich mein Umsatz und Bruttogewinn von Monat zu Monat?  

Du kannst auch Tools wie Google Analytics und Search Console verwenden, um den Suchtraffic zu messen und deine Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu verbessern. Und wenn du eine App eines Drittanbieters für dein Social-Media- oder Messenger-Marketing verwendest, kannst du anhand der integrierten Berichte sicherstellen, dass deine Gesamtstrategie funktioniert. 

Wenn du einen Dropshipping-Shop aufbaust, solltest du ein datengestütztes Analysesystem einrichten. Du solltest bei deinen Analysen konsistent bleiben und die Leistung deines Shops anhand klarer KPIs messen. Dies wird dir helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und dein kleines Unternehmen mit der Zeit auf die nächste Stufe zu bringen.

Wo finde ich ein Dropshipping-Geschäft zum Verkauf?

Wenn du ein Dropshipping-Geschäft nicht von Grund auf neu aufbauen möchtest, kannst du zum Verkauf angebotene Shops auf Exchange finden. Exchange ist der Marktplatz von Shopify für den Kauf und Verkauf von Onlineshops – von fertigen Shops über Dropshipping-Unternehmen bis hin zu etablierten Imperien. Mit über 10.000 zum Verkauf stehenden Onlineshops wirst du hier ein Dropshipping-Geschäft finden, das deinen Interessen und deinem Budget entspricht. 

Shopify Exchange Store example

Informationen über ein in Frage kommendes Dropshipping-Unternehmen kannst du in dessen Listing auf Exchange einsehen, einschließlich Traffic- und Umsatzdaten. Die Daten kommen direkt von Shopify und können nicht bearbeitet werden. So weißt du genau, was dich beim Kauf eines Dropshipping-Shops erwartet.

Starte noch heute deinen Dropshipping-Shop

Ob du ein frisch gebackener Entrepreneur oder ein E-Commerce-Veteran bist: ein Dropshipping-Geschäft ist eine großartige, risikoarme und kostengünstige Möglichkeit, um mit dem Verkaufen im Internet zu beginnen. Dank der zunehmenden Zahl von Drittanbieter-Apps und Tools für die Marketing-Automatisierung ist es nicht mehr schwierig, ein Unternehmen online zu führen. Wir hoffen, dass dieser Dropshipping-Leitfaden dich dazu inspiriert, dir deinen eigenen Weg zum Erfolg und zur finanziellen Freiheit zu bahnen – so wie es bereits unzählige E-Commerce-Entrepreneure vor dir getan haben.

Häufig gestellte Fragen zum Dropshipping anfangen

Wie viel kann man als Dropshipper verdienen?

Es gibt viele Dropshipper, die bis zu 100.000 Euro pro Jahr mit einem erfolgreichen Dropshipping-Shop verdienen. Wenn du also als erfolgreicher Dropshipper 100.000 Euro pro Jahr verdienen möchtest, musst du die richtigen Lieferanten auswählen und eine Marke aufbauen. 

Wie schwer ist es, ein Dropshipping-Geschäft aufzubauen?

Der Start eines Dropshipping-Geschäfts kann sehr wettbewerbsintensiv sein. Da sich ein Dropshipping-Geschäft sehr kostengünstig gründen lässt, wirst du möglicherweise mit einer Vielzahl von Unternehmen konfrontiert, die ein bestimmtes Produkt zu ähnlichen Preisen verkaufen. 

Wie starte ich ein Dropshipping-Business?

  1. Wähle eine Nische
  2. Führe Produktrecherchen bei Mitbewerbern durch
  3. Finde einen seriösen Dropshipping-Anbieter
  4. Richte deinen Onlineshop ein
  5. Vermarkte dein Dropshipping-Business
  6. Analysiere und verbessere dein Angebot

Ist Dropshipping wirklich profitabel?

Ja, Dropshipping kann ein sehr profitables Geschäftsmodell sein, da du hierbei nicht für den Versand oder die Herstellung verantwortlich bist. Es ist ein risikoarmes Geschäftsmodell, bei dem keine großen Kosten anfallen. So lässt sich mit den richtigen Lieferanten eine attraktive Gewinnspanne erzielen.

Wie finde ich die besten Dropshipping-Produkte?

Der Erfolg deines Dropshipping-Shops hängt von der Popularität deiner Nische ab. Die von dir gewählte Nische kann bestimmen, wie profitabel deine Dropshipping-Geschäftsidee sein wird. Um die besten Produkte für das Dropshipping zu finden, solltest du eine Nische mit geringem Wettbewerb und hohem Suchvolumen wählen.


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Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchtest du einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies bitte zuerst diesen Leitfaden.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf Englisch im Blog vom Shopify.com und wurde übersetzt.

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