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Content Monetarisierung: Wie es funktioniert und wie Influencer "beliebte" Fehler vermeiden können

Shopify Influencer Fehler

Es war noch nie leichter, online Geld zu verdienen. Das Internet hat den Beruf des Influencers hervorgebracht, da diese jegliche Art von Inhalten mit ihren Followern zu jeder Zeit teilen können. Ob "Foodies", Unternehmer, Fitnesstrainer oder Politiker, sie alle veröffentlichen neuen Content über ihre Social-Media-Kanäle, Video-Plattformen, Blogs oder Newsletter. Jede Zielgruppe findet dabei  eine passenden Person, die Inhalte erstellt und monetarisieren möchte.

Auch wenn Influencer unerreichbar wirken, ist es wichtig, sie nicht mit einer Elite gleichzusetzen. Jeder ist dazu in der Lage, Inhalte zu produzieren und diese anschließend auf seinen sozialen Netzwerken, Webseiten, in Webinaren oder E-Mail-Listen unterzubringen. Durch Markenkooperationen, die zur Zielgruppe passen, können Sie mit Inhalten Geld verdienen!

Der Begriff “Influencer“ wird häufig mit vielen Followern und einem treuen Publikum in Verbindung gebracht. Allerdings erkennen Unternehmen immer häufiger, dass eine große Followerzahl nicht ausschlaggebend für eine gute Qualität der Inhalte ist.

Influencer mit einer kleiner Followerzahl, die dafür häufiger mit ihren Fans interagieren, nähern sich eher Ihren potenziellen Kunden an als Influencer mit vielen passiven Followern. 

Ob Sie sich nun als Influencer, Affiliate-Marketer oder Markenbotschafter verstehen, Ihr Job besteht daraus, Ihr Zielpublikum zu inspirieren, zu informieren und weiterzubilden.

In diesem Blogpost zeigen wir Ihnen die beliebtesten Möglichkeiten zur Content-Monetarisierung auf und erklären, warum ein Modell besonders überlegen ist. Warum sich Influencer-Marketing nicht allzu stark von anderen Arten des Marketings unterscheidet und warum Sie nicht darauf verzichten sollten, wenn Sie Ihre Verdienstmöglichkeiten steigern möchten, veranschaulichen wir im folgenden Beitrag.

Direkt zur Auflistung der 3 häufigsten Fehler gehen, die Influencer bei der Monetarisierung von Content begehen

Lesetipp: Was ist Affiliate Marketing? Der Mythos vs. Realität.

Wie können Sie mit Ihrem Content Geld verdienen?

Content Publisher, zu denen auch Influencer gehören, können mit ihren Botschaften Geld verdienen, indem sie Partnerschaften mit Unternehmen eingehen. Das liegt auch im Interesse von Marken, die auf der Suche nach neuen Möglichkeiten sind, mit Content-Erstellern zusammenzuarbeiten. Dabei gibt es jedoch für keine Seite einen klaren Weg zum Erfolg. 

Die Wenigsten wissen, was Influencer genau tun, wie Partnerschaften zwischen Marken und den einflussreichen Persönlichkeiten zustande kommen oder wie diese damit Geld verdienen. Die Antworten auf diese Fragen variieren zudem von Person zu Person, weil nicht jeder Kreative gleich ist.

Die verbreitetste Form monetarisierter Inhalte sind gesponserte Posts, bei denen die Ersteller von Inhalten eine Pauschalvergütung erhalten. Diese Art der Monetarisierung wird meistens von Influencern genutzt. Jedoch gehen Werbetreibende damit ein Risiko ein, da ähnlich wie bei einem Fernsehspot oder einer Anzeige nicht bestimmt werden kann, wie effektiv die Werbung sein wird.  

Im Gegensatz dazu stehen Performance-Modelle, bei denen Content Publisher mittels Provisionen bezahlt werden. Dabei richtet sich die Bezahlung nach den tatsächlichen Verkäufen oder danach, ob gewünschte Kriterien wie Downloads oder ein Abonnements erfüllt werden. Ist das der Fall, wird der Ersteller mit einer Prämie entlohnt. Dieses Monetarisierungsmodell wird meist mit Affiliate Marketing in Verbindung gebracht.  

Es gibt viele Gründe, warum Unternehmen Performance-Modelle bevorzugen. Einer der Hauptgründe ist, dass sie in die Leistungen eines Kreativen investieren können, ohne Verluste zu schreiben. Solche Modelle bringen aber auch Vorteile für die Ersteller professioneller Inhalte, denn es erlaubt ihnen, ihr Business auf verschiedene Arten zu verbessern. In dieser Liste finden Sie die Vorteile des Performance-Modells für Instagrammer, YouTuber, Blogger und Co.:

  1. Das Erzielen mehrerer Partnerschaften. Seien Sie offen für Aufträge, dadurch eröffnen sich Ihnen mehr Chancen auf neue Partnerschaften, da Werbetreibende weniger Risiken tragen.
  2. Langfristige Verdienste. Durch dieses Modell haben Sie die Möglichkeit langfristig mehr zu verdienen, als mit einer Pauschalvergütung.
  3. Langfristige Partnerschaften. Marken investieren kontinuierlich in profitable Partnerschaften, was Publishern wiederum ermöglicht, langfristige Partnerschaften aufzubauen.
  4. Nachvollziehbarkeit. Da die Vergütung auf Provisionsbasis stattfindet, wird ein Tracking-Link im Post verbaut. Dieser ermöglicht es, dass sowohl  Ersteller als auch Werbetreibende die Erfolge der Inhalte beobachten und analysieren können.
  5. Optimierung. Die Arbeit auf Leistungsbasis ermöglicht es dem Publisher und dem Werbetreibenden, die Leistung der Inhalte zu analysieren, um sowohl neue Wege der Zielgruppenansprache zu testen, als auch die Ziele beider Parteien zu verbessern.

Natürlich sind Kommissionen und Pauschalvergütungen nicht die einzigen Optionen, Ihren Content zu monetarisieren, doch es handelt sich dabei um die beliebtesten Formen. Da immer mehr Werbetreibende die Vorteile der Content-Monetarisierung entdecken, bleibt es ein hochaktuelles Thema.

 Lesetipp: So erstellen Sie einen lukrativen Blog!

Die große Debatte: Ist monetarisierter Content überhaupt noch authentisch?

content monetization: debate

Das Ziel von Werbeleuten ist es, das Zielpublikum zu verstehen und auf dessen Bedürfnisse und Wünsche einzugehen. Im digitalen Zeitalter ist das erreichbarer denn je, da die Meinungen der Kunden allseits präsent sind und komplette Transparenz erwartet wird.

Kunden sind vor allem an der Meinung von Gleichgesinnten oder Personen, die sie bewundern, interessiert und lassen sich deshalb eher darauf ein, vorgeschlagene Marken zu entdecken. Diese Veränderung steht im Gegensatz zu der Art und Weise, wie Marken früher vermarktet wurden. Damals ging es bei Werbung vor allem darum, wie ein Unternehmen vom Markt wahrgenommen werden wollten.

Heutzutage versuchen Marken durch individuelle Content-Ersteller, potenziellen Kunden Informationen über ihre Marke zur Verfügung stellen, um fundierte Kaufentscheidungen zu erleichtern. Content Creator sind dabei, der beliebteste Marketing Kanal für Werbetreibende zu werden.

Warum ist also diese beliebte Marketingmethode so umstritten?

Einer der größten Vorteile von Marken, die mit kreativen Erstellern zusammenarbeiten, ist die Transparenz, die Verbraucher dadurch gewinnen. Durch unvoreingenommene Bewertungen, Informationen und Meinungen wird ein besonderer Einblick in eine Marke gewährt. Allerdings werden solche Dienstleistungen kritisch betrachtet, wenn Geld ins Spiel kommt.

Content-Monetarisierung wurde für den Verbraucher offensichtlicher, da neue Regulierungen einen Disclaimer über die Partnerschaft verpflichtend gemacht haben. Für die Transparenz war der Disclaimer essenziell, jedoch macht es das Konzept der Monetarisierung nicht unmoralisch.

Entgegen der allgemeinen Meinung ist die Monetarisierung von Inhalten kein Zeichen von fehlender Authentizität. In Wirklichkeit sind die besten Content Creator sehr darauf fokussiert, eine authentische Erfahrung zu kreieren.

Die Annahme, dass monetarisierter Content unehrlich, unmoralisch und schlicht Betrug ist, muss richtiggestellt werden.

Jack Conte, der CEO von Patreon, teilte auf der PatreCon 2017 seine Erfahrungen mit Content-Erstellung im Musikbereich. Er beschrieb dabei die Sorge, dass er durch eine Partnerschaft mit Hyundai für jemanden gehalten werden könnte, der sich selbst verkauft. Dennoch ließ er sich von Hyundai eines der Musikvideos seiner Band sponsern. Die Partnerschaft hat ihm nicht nur dabei geholfen, Geld zu verdienen, welches er wiederum in die Band reinvestieren konnte, sondern gab seiner Musik auch eine größere Plattform und damit eine größere Reichweite.

Conte hat die Möglichkeit genutzt und konnte damit langfristig die Qualität seiner Musik steigern, was auch seinen Fans zugutekam.

Jeder Urheber, ob nun Blogger, Instagrammer, YouTuber, Fotograf oder Musiker, steht vor dem gleichen Dilemma. Die zwei wichtigsten Prioritäten eines erfolgreichen Content-Erstellers sind:

  1. Die Interessen ihres Publikums miteinbeziehen. Für einen langfristigen Erfolg sollten Content Creator nur mit Marken eine Partnerschaft eingehen, die auch ihrem Publikum von Nutzen sind. Sie sollten darüber nachdenken, was für ihr Publikum von Interesse ist und was sie tun können, um potenzielle Probleme ihres Publikums zu lösen. Die erfolgreichsten Schöpfer von Inhalten wissen, dass Sie keine Unternehmen promoten sollten, die für ihre Follower nicht interessant sind. Wie auch erfolgreiche Unternehmer, müssen Publisher eine hervorragende Nutzererfahrung bieten, was bedeutet, dass der Konsument König ist.

  2. Herauszufinden, wie man Content am besten monetarisiert. Wie Jack sollten Content Creator herausfinden, welche Art der Monetarisierungen am besten für ihre langfristigen Ziele funktionieren und was für sie und ihr Business am authentischsten wirkt.

Lesetipp: Wie Sie mit Ihren Hobbys Geld verdienen können, steht hier.

Das neue Zeitalter der Content-Monetarisierung

content monetization: new age

Denken Sie zurück an eine Zeit vor den sozialen Medien: Sie erinnern sich womöglich an das Durchblättern von Magazinen, die traditionelle Werbeanzeigen enthielten.

Solche Werbeanzeigen haben generell zwei Formate. Die erste Art sind große Bildanzeigen, die oft eine gesamte Seite einnehmen. Die zweite Art ist Native Advertising. Um diese Art der Werbung zu finden, muss man zwischen den Zeilen lesen, denn sie ist kontextbasiert und unauffällig. Falls Sie schon einmal einen Artikel zu Outfit-Vergleichen von Prominenten gelesen haben, werden Ihnen im Text Vorschläge vom Redakteur aufgefallen sein, wie Sie diesen Look selbst kreieren können, welcher Beauty-Routine Sie folgen sollten und wo Sie das gleiche Outfit zu einem günstigeren Preis bekommen.

Die textlichen Inhalte stellen für die Magazine somit einen weiteren Weg dar, ihre Publikation zu monetarisieren. Werbetreibende bezahlen das Magazin, um in Texten für eine relevante Zielgruppe erwähnt zu werden. Für die Magazine ist es eine gute Einnahmequelle und wenn es richtig gemacht wurde, bietet es auch dem Leser großen Mehrwert. Tatsächlich verlässt sich ein Großteil der Publikationen darauf, dass ihre Redaktion entscheidet, welche Marken nennenswert sind.

Heutzutage wenden auch digitale Influencer Native Advertising an, um ihre Inhalte zu monetarisieren und den Abonnenten ihre Erfahrungen mit ausgewählten Marken, Produkten und Dienstleistungen zu teilen.

Früher gab es nur die Möglichkeit, eine Pauschalvergütung zu verhandeln, unabhängig davon, ob man durch prominente Unterstützung oder Native Advertisement werben wollte. Das war jedoch, bevor man die Möglichkeit hatte durch digitale Tools die Marketing-Erfolge messen zu können.

Die digitalen Medien ermöglichen es Publishern wie auch Werbetreibenden herauszufinden, wie effektiv ihre Medieninhalte sind und geben sogar Auskunft darüber, aus welcher Quelle, an welchem Tag und um welche Uhrzeit Kunden zu ihnen gefunden haben.

Mit diesen Daten können Werbetreibende darüber entscheiden, wie sie ihre Werbeausgaben aufteilen möchten. Sie können damit den Urheber identifizieren, der ihnen die meisten Kunden, den höchsten Umsatz und die loyalsten, wiederkehrenden Käufer gebracht hat. Werbetreibende können sich ihre Verweisquelle aussuchen, basierend darauf, wer ihnen den höchsten Gewinn für ihre Werbeausgaben bringt. 

Daher sollten Publisher verschiedene Arten der Monetarisierung betreiben, eigenen Daten über ihre Performance sammeln und Werbetreibenden erklären können, welchen Wert sie ihnen konkret bieten.

Durch die digitalen Medien haben Publisher mehr als einen Weg, ihre Inhalte zu monetarisieren und Werbetreibende haben Mittel und Wege, deren Nutzen zu messen. Diese Eigenschaft können sich sowohl die Ersteller von Inhalten und Werbetreibenden als auch Kunden zunutze machen.

Die drei häufigsten Fehler, die viele Influencer bei der Monetarisierung begehen

content monetization: influencers

Um einer der Besten Ihrer Branche zu sein, müssen Sie wissen, was Sie von den anderen abhebt. Die Konkurrenz in der Content-Monetarisierung steigt und es wird immer schwieriger, die Aufmerksamkeit einer Marke auf sich zu ziehen. Um sicherzugehen, dass Sie den Deal bekommen, sollten Sie diese drei häufigsten Fehler vermeiden.

1. Media Kits und Vanity Metrics

Viele Kreative und insbesondere Influencer werden ein sogenanntes Media Kit besitzen. Doch die meisten Media Kits verfehlen ihren eigentlichen Nutzen.

Ein Media Kit gibt einen kurzen Überblick darüber, was ein Creator einem Unternehmen bieten könnte und welche Vorteile eine Partnerschaft mit sich bringt. Oftmals beinhaltet ein Großteil dieser Kits jedoch nicht die Informationen, die Werbetreibende brauchen, um abschätzen zu können, ob eine Partnerschaft lohnenswert ist.

Ein typisches Media Kit enthält Kennzahlen, die den Wert des Influencers widerspiegeln. Das Problem dabei: Die meisten Content-Ersteller legen den Fokus auf sogenannte "Vanity Metrics".

Vanity Metrics beinhalten Informationen über die durchschnittlichen Likes eines Posts, Followerzahlen, Leser, Seitenaufrufe und Impressionen über den Blog. Zwar können diese Daten dabei helfen, den eigenen Platz in der Branche einzuschätzen, sind für Werbetreibende aber nicht von Relevanz. Diese sind nämlich vor allem an dem Erfolg ihrer Medienausgaben interessiert und brauchen dafür sowohl qualitative als auch quantitative Daten.

Wenn ein Content Creator seine Daten nicht veranschaulichen kann, können Werbetreibende nicht die Größe ihres Investments abschätzen und könnten vor einer Partnerschaft absehen. Als Ersteller von Inhalten verringert man so auf Dauer das Potenzial des eigenen Geschäfts.

Werbetreibende sind an diesen Daten interessiert:

  • Durchschnittliche Click-Through-Rate
  • Durchschnittliche Conversions
  • Demografie des Zielpublikums
  • Verhaltensbezogene Daten, zum Beispiel die Interessen des Zielpublikums oder mit welchen Marken sich das Zielpublikum ansonsten identifiziert

Es ist wichtig die Bedürfnisse, die Probleme und die dazugehörigen Lösungen Ihrer Zielgruppe zu verstehen, ob das nun Lösungen für ihr alltägliches Leben, ihre Karriere oder ihren nächsten Urlaub sind. Werbetreibende möchten Informationen über die verschiedenen Unternehmen und Marken generieren, die Ihrer Zielgruppe am meisten zusagen würden. Durch diese Analyse können Sie die Zielgruppe und die Synergie mit der Marke verstehen und anschließend abschätzen, ob eine Partnerschaft Sinn ergibt.

Letztendlich schaut der Werbetreibende nach einer ausschlaggebenden Kennzahl: dem Return on Ad Spend.

Diese Daten können die Influencer zwar erst mit Werbetreibenden erarbeiten, wenn sie mit diesen in Kontakt stehen, aber es wird ihnen helfen sich von anderen abzuheben, die nicht mit diesen Daten arbeiten.

Partnerschaften sind auf dem Prinzip des Geben und Nehmens aufgebaut und es ist wichtig sich darauf zu besinnen, dass beide Partner für den Erfolg Verantwortung tragen. Deswegen ist es essenziell, dass Erkenntnisse von und vor der Kampagne ausgetauscht werden.

Um eine lukrative und lang anhaltende Partnerschaft zu führen, müssen Sie zudem genau verstehen, was sich Werbetreibende von einer Partnerschaft erhoffen. Nicht immer sind Verkäufe das oberste Ziel, denn Creator können für Marken auch auf andere Arten und Weisen nützlich sein. Content-Schöpfer können sich der Metriken bedienen, um darzustellen, welchen Nutzen eine Marken von einer Partnerschaft mit ihnen hätte. Zum Beispiel, wie viele ihrer Fans auch Follower des Unternehmens werden, wie oft der Content der Marke geteilt wird und wie viele Abonnenten sich für den Newsletter der Marke angemeldet haben.

Entwickeln Sie außerdem ein tiefgreifendes Verständnis dafür, wie Ihr Zielpublikum mit einer Marke interagiert. Das brauchen Sie nicht nur, um langfristige Partnerschaften aufzubauen, sondern auch, um den nächsten Kunden zu akquirieren. Diese Daten in Ihr Media Kit einzubauen, anstatt auf Vanity Metrics zu setzen, wird Sie von der Masse abheben.

Lernen Sie zusätzlich: 4 Tipps, die Ihnen dabei helfen, einen erfolgreichen Affiliate Blog Post zu erstellen (auf Englisch).

2. Sich selbst als “Influencer“ definieren

Den zweiten Fehler, den die meisten Content Creator machen, ist, sich selbst als “Influencer,“ “Affiliate-Marketer“ oder Ähnliches zu definieren. Zwar klingt “Influencer“ eindrucksvoller als “Ersteller von Inhalten, der viele Follower hat und monetarisierten Content zugunsten von Marken veröffentlicht“, aber Influencer werden gerne damit in Verbindung gebracht, nur Pauschalvergütungen anzunehmen. Das wirkt für Unternehmen sehr limitierend und kann sie teilweise davon abhalten, eine Partnerschaft einzugehen.

Im Vergleich dazu tragen “Affiliate-Marketer“ das Stigma, dass sie weniger darauf fokussiert sind, guten Content abzuliefern und nur auf Promo-Methoden wie bezahltes Media-Marketing aus sind.

Affiliate-Marketing kann als Marketing-Kanal für eine Marke sehr lukrativ und wirkungsvoll sein. Das war jedoch nicht immer so und leider scheint diese negative Konnotation der Marketing-Methode hartnäckig anzuhaften. Aus diesem Grund könnte es kontraproduktiv sein, sich selbst einen Affiliate zu nennen, da Werbetreibende möglicherweise denken, dass Ihr Content qualitativ weniger hochwertig ist als der eines Influencers.  

Der Unterschied zwischen einem Affiliate und Influencer

Ein Influencer verlangt oftmals eine Pauschalvergütung für seinen Content und wird typischerweise von einem Werbetreibenden mit dem Ziel engagiert, die Markenbekanntheit zu erhöhen. Das positioniert diese Art des Contents mehr im oberen Bereich des Verkaufstrichters und weniger im geschäftlichen Erfolg.

Befürworter sind, wie auch prominente Unterstützer, nicht dafür gedacht, Verkäufe direkt zu steigern und sollen stattdessen die Bekanntheit der Marke erweitern und sie positiv darstellen.

Im Gegensatz dazu, monetarisieren Affiliate-Marketer ihren Content durch ein Performance-Modell, in dem sie je nach Anzahl der Verkäufe, Leads, Downloads oder Verweise mit Kommissionen bezahlt werden. Deswegen fokussieren sie sich meistens mehr auf den unteren Teil des Verkaufstrichters, in dem Publisher Kunden dazu ermutigen, den Kauf abzuwickeln. Der Vorteil an diesem Modell ist, dass der einzigartige Tracking-Link den Werbetreibenden hilft, ihren genauen Wert zu bestimmen. Im Laufe der Zeit kann sich die Beziehung zwischen den beiden Parteien zu einer hoch profitablen entwickeln.

Unternehmen ist es egal, ob Sie ein Influencer, Affiliate Marketer, Markenbotschafter oder irgendwas dazwischen sind. Wenn Sie Ihr Publikum informieren, bilden, befähigen und inspirieren, sind Sie für eine Marke wertvoll.

Es ist egal, wie Sie sich genau definieren, das ist komplett Ihnen überlassen. Beide Methoden repräsentieren einen einfachen Weg Ihren Content zu monetarisieren.

Unternehmen ist es egal, ob Sie ein Influencer, Affiliate Marketer, Markenbotschafter oder irgendwas dazwischen sind. Wenn Sie Ihr Publikum informieren, bilden, befähigen und inspirieren, sind Sie für eine Marke wertvoll. Werbetreibende sind bereit in Sie zu investieren, wenn Sie die nötigen Daten wie den Return on Ad Spend nachweisen können.

Wenn Sie diese Regeln beachten, müssen Sie nur noch die folgenden miteinbeziehen, um erfolgreich mit Ihrem Content Geld zu verdienen.

3. Beschränken Sie sich nicht auf ein einziges Monetarisierungs-Modell

Es gibt verschiedene Vorgehensweisen, wie Sie mit einem Unternehmen eine Partnerschaft aufbauen können, unabhängig davon, wie Sie Ihren Beruf definieren. Ein Werbetreibender möchte nur wissen, ob er seine Ziele durch eine Partnerschaft mit einem Content-Ersteller erreichen kann. Werden neue Kunden generiert, mehr Verkäufe erzielt, mehr Abonnements oder App-Downloads erwirkt und die gewünschten Ziele erreicht? Können darüberhinaus kurz- oder langfristig die Kosten der Inhaltserstellung mit den Einnahmen gedeckt werden?

Durch das Performance-Marketing-Modell bezahlen Werbetreibende nur für den Nutzen, den sie im Gegenzug bekommen. Gesponserte Posts hingegen werden vorab bezahlt und der Werbetreibende hat keine Versicherung, dass sich die angefallenen Kosten decken werden. Zudem ist es schwierig, den Wert eines gesponserten Posts festzulegen, da sie in der Regel keine Links enthalten, die zur Webseite der Marke führen.

Unternehmen verlangen zunehmend mehr von den Influencern, mit denen sie kooperieren. Obwohl die Pauschalvergütung noch gang und gäbe ist, legen Werbetreibende zunehmend den Fokus auf Affiliate-Modelle, in denen Publisher nur bezahlt werden, wenn die Bedingungen der Marke erfüllt sind. Die Zurechenbarkeit und der geringe Kostenfaktor des Performance-Modells sind dabei positive Faktoren für beide Partner.

Warum zögert also ein Großteil der Influencer die Vergütung auf Performance-Basis in Anspruch zu nehmen?

  1. Gesponserte Posts werden weiterhin die Norm bleiben, vor allem auf Plattformen (wie Instagram), bei denen es schwierig ist Links einzubinden.

  2. Eine Pauschalvergütung ist einschätzbarer und komfortabler für Influencer, die nicht mit anderen Modellen vertraut sind, da ihre Entlohnung festgelegt ist.

  3. Sie wissen nicht, wie viel sie mit Kommissionen verdienen können, weil sie Ihre Erfolgsmetriken und Daten zu Zielgruppen nicht kennen.

  4. Content-Erstellung braucht Zeit und Geld und es ist leichter hochwertigen Content zu rechtfertigen, wenn die Gehaltsvorstellungen klar sind.

Wie können Sie also eine Monetarisierung realisieren?

Die Vorteile einer Partnerschaft

Wenn Marken mit Kreativen genauso zusammenarbeiten, wie mit einem Partner und sie nicht bloß als Investition sehen, macht sich das bezahlt. Beide Seiten sollten dabei festlegen, welche Ziele sie haben, welches Preismodell für sie infrage kommt und wie sie diese Ziele durch die Partnerschaft erreichen wollen.

Sie müssen sich nicht zwangsläufig für ein Monetarisierungs-Modell entscheiden. Seien Sie offen für beide und ziehen Sie in Erwägung, ein hybrides Modell zu nutzen. Bei Hybrid-Modellen werden Sie durch die Marke im Voraus für Ihre Dienste vergütet. Die Höhe der Anfangsinvestition wird niedriger sein, als eine reguläre Pauschalvergütung, allerdings erhalten Sie zusätzlich noch Provisionen. Das heißt, dass Sie durch die langfristige Content-Monetarisierung extra Geld verdienen können, je nachdem, wie erfolgreich Ihre Inhalte sind.

Ob diese Strategie für Sie profitabel ist, hängt von Ihren Daten, Unternehmenszielen und der Stärke Ihrer Partnerschaft ab.

Wenn Sie Content veröffentlichen, können Sie damit Geld verdienen

content monetization: publish

Als Ersteller können Sie Ihren Content effektiver monetarisieren, wenn Sie Ihre Metriken verstehen. Schenken Sie Ihren Vanity Metrics (Followerzahl, Likes, Impressionen, etc.) hierbei nicht zu viel Beachtung und legen Sie Ihren Fokus darauf zu verstehen, welchen Nutzen Sie einem Unternehmen bringen können. Sollten Sie noch keine genauen Kennzahlen haben, werben Sie mit Ihrer Reichweite, der Charakteristik Ihrer Zielgruppe, Ihren Formaten und dem Interesse Ihrer Zielgruppe, vorgestellte neue Marken kennenzulernen.

Ob Sie ein Influencer, Affiliate oder Content-Creator sind, wenn Sie Inhalte veröffentlichen, können Sie damit auch Geld verdienen. Gute Partnerschaften bauen auf guten Erfahrungen auf. Denken Sie darüber nach, wie Sie Ihrer Zielgruppe einen Mehrwert durch die Partnerschaft bieten können und gleichzeitig die Ziele der Brand erfüllen. Arbeiten Sie mit der Brand zusammen, um eine Strategie zu finden, wie Sie Ihre Inhalte am besten monetarisieren. Machen Sie sich dafür mit Ihre Zielgruppe vertraut, indem Sie sich mit Ihren Leistungs- und Verhaltensdaten auseinandersetzen.

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Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Englisch und wurde übersetzt.