Wie man einen Blog erstellt, der zum lukrativen Business werden kann: Der ultimative Guide

Wie man einen Blog erstellt, der zum lukrativen Business werden kann: Der ultimative Guide

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Unternehmen aller Art beginnen mit dem Blogging, um sich darüber eine dauerhafte Zielgruppe zu erschließen.

Aber auch andersherum wird ein Schuh daraus: Mehr und mehr Blogger wagen als Erweiterung ihrer Veröffentlichungen den Schritt ins Unternehmertum. Und das macht durchaus Sinn.

Eine der größten Herausforderungen, denen neue Unternehmen gegenüberstehen, ist der Aufbau einer Zielgruppe für ihre Produkte. Im Gegensatz dazu arbeiten Blogger mit einem etwas anderen Ansatz: Sie beginnen, indem Sie konstant gute Inhalte veröffentlichen und sich so ein affines Publikum erschließen. Im Anschluss überlegen sie sich, wie sie den dadurch generierten Traffic monetarisieren können.

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Wenn Sie einfach nur Spaß haben wollen, ist der Start eines Blogs einfach. Wenn Sie allerdings darüber nachdenken, perspektivisch Geld als Blogger zu verdienen, dann müssen Sie das Ganze von Anfang an strategisch angehen.

Dieser Guide beschäftigt sich eingehend mit allen Grundlagen für den Start eines Blogs. Außerdem erfahren Sie, wie Sie Ihren Blog in eine effektive Quelle für Traffic und Einnahmen verwandeln. Während er primär für diejenigen gedacht ist, die noch kein Business aufgebaut haben, ist der Leitfaden auch für alle Unternehmen relevant, die den Einstieg in die Welt des Blogging planen.

Lassen Sie uns zuerst jedoch eine Frage klären, die eigentlich ziemlich offensichtlich erscheint.

Was ist ein Blog?

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Sie lesen gerade einen.

Ein Blog, hin und wieder auch als “Web Log” bezeichnet, ist eine Webseite für Inhalte, die Sie regelmäßig ergänzen und aktualisieren. Im Gegensatz zu anderen Publikationen und Artikeln zeichnen sich Blogs eher durch einen persönlicheren Ton aus, was ihnen hilft, eine engere Bindung zur entsprechenden Zielgruppe aufzubauen.

Menschen starten Blogs aus allen möglichen Gründen, zum Beispiel:

  • Teilen von Meinungen, Leidenschaften oder Einblicken in ihr Leben.
  • Weitergabe der eigenen Kenntnisse an andere.
  • Aufbau einer E-Mail-Liste.
  • Etablierung ihrer persönlichen Marke als Experte.
  • Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen.
  • Eine Kombination aus einigen oder allen oben genannten Faktoren.

Aus diesen Gründen kann das Blogging auch unglaublich erfüllend sein – besonders dann, wenn wildfremde Menschen damit beginnen, Ihre Inhalte zu konsumieren. Das Ganze ist jedoch auch eine Verpflichtung.

Egal ob Sie täglich, wöchentlich oder monatlich veröffentlichen, wichtig ist, dass Sie so konsequent wie möglich sind. Dabei geht es nicht nur darum, wie oft Sie veröffentlichen, sondern ebenso um die Art der von Ihnen veröffentlichen Inhalte.

Für Blogger ist es ein sehr seltenes Phänomen, sofort und direkt Ergebnisse zu sehen. Um gerade in der Anfangsphase motiviert zu bleiben, sollten Sie von daher immer daran denken, warum Sie es machen.

Der schwierigste Teil beim Bloggen: die Zeit und die Ideen zu finden, um die gerade erwähnte Konsequenz einzuhalten. Der Einstieg ist jedoch relativ einfach.

Der Start eines Blogs mit dem Potenzial, zu einem echten Business ausgebaut zu werden, hängt von den folgenden Schritten ab, die wir uns jetzt etwas genauer anschauen möchten:

  1. Prüfen Sie die verschiedenen Monetarisierungsmöglichkeiten.
  2. Wählen Sie eine Zielgruppe aus, die Sie ansprechen möchten.
  3. Wählen Sie eine Blogging-Plattform, einen Domain-Namen und bauen Sie Ihren Blog auf.
  4. Legen Sie den Grundstein für die Verbreitung.
  5. Planen Sie Ihre Veröffentlichungsstrategie.

Vielleicht fragen Sie sich, warum wir direkt zu Beginn über das Thema Monetarisierung sprechen. Dies liegt daran, dass wir, sofern wir unser Projekt in ein profitables Business verwandeln möchten, mehr wie ein Unternehmer als lediglich ein Blogger denken müssen. 

Verschiedene Möglichkeiten, um mit Blogging Geld zu verdienen

Je nach Art des Blogs, den Sie starten möchten, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie Sie damit Geld verdienen können. Trotzdem denken die Leute dabei aus irgendeinem Grund zunächst immer an Anzeigen.

Die Wahrheit ist jedoch, dass es weitaus bessere und schnellere Möglichkeiten gibt, um mit Ihrem Blog Geld zu verdienen, die zudem keine Unmengen an täglichen Seitenaufrufen erfordern. Dies gilt sogar gleich doppelt, wenn es Ihnen gelingt, ein wirklich loyales (und nicht nur großes) Publikum aufzubauen.

So können Sie Geld mit Ihrem Blog verdienen:

  • Verkauf physischer Produkte, die zu Ihrem Publikum passen, seien es T-Shirts oder scharfe Saucen.
  • Verkauf digitaler Produkte wie z. B. Lebensläufe, Fotos oder Designs, die Sie einmal erstellen, und dann immer wieder verkaufen.
  • Verkauf von Dienstleistungen wie z. B. Texten, Beratung oder Design.
  • Veröffentlichung eines Buchs und Vertrieb als physisches oder digitales Produkt.
  • Auftritt als Affiliate für eine andere Marke und Einnahme von Provisionen bei jedem Verkauf von deren Produkt.
  • Abonnements auf Plattformen wie z. B. Patreon.
  • Bezahlte Bewertungen/Aktionen für Marken.

 Es gibt viele Möglichkeiten, Ihren Blog zu monetarisieren. Eines sollten Sie jedoch immer im Hinterkopf behalten: Erfolg wird sich nur einstellen, wenn Sie an dem, worüber Sie bloggen, Freude haben.

Ihre wichtigste Überlegung (viel wichtiger als das Geldverdienen) wird es sein, zu bestimmen, wer Ihre Zielgruppe ist und wie Sie diese bedienen werden.

Auswahl einer Nische: Was wird Ihr “Ding” sein?

Im Internet gibt es wahrlich keinen Mangel an Inhalten. Es mag zunächst schwer erscheinen, sich von der Masse abzuheben (ist es auch). Es gibt jedoch zwei Möglichkeiten, wie Sie mithalten können: Wählen Sie zunächst eine spezifische Zielgruppe aus, auf die Sie sich konzentrieren möchten. Erstellen Sie dann Inhalte, die mit etwas überzeugen, das Ihre Leser anderswo nicht so leicht finden.

Umsetzen können Sie dies auf verschiedene Arten:

  1. Konzentrieren Sie sich auf einen bestimmten Ort (z. B. Berlin, Nürnberg oder Baden-Württemberg).
  2. Konzentrieren Sie sich auf ein bestimmtes Segment innerhalb einer größeren Kategorie (z. B. nicht nur Rezepte, sondern vegane Rezepte).
  3. Präsentieren Sie Ihre Inhalte in einem anderen Stil oder einer anderen Stimme (z. B. mit Humor).
  4. Heben Sie sich mit Qualität ab (z. B. eingehende Beiträge zu einem Thema, um die andere sonst einen Bogen machen).

BlogTO deckt z. B. ein breites Spektrum von Lifestyle-Themen ab, konzentriert sich dabei jedoch speziell auf die vielfältige Stadt Toronto.

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Quelle: BlogTO

Die von Ihnen ausgewählte Nische ist aus zwei Gründen besonders wichtig: Sie muss zum einen über eine Zielgruppe verfügen, die Sie nachhaltig mit einem stetigen Strom neuer Inhalte versorgen können. Zum anderen wird sie letztlich bestimmen, wie Sie zu einem späteren Zeitpunkt das Thema Monetarisierung angehen. Überlegen Sie sich, welche Art von Produkten oder Dienstleistungen Sie Ihrer Zielgruppe potenziell anbieten könnten und ob Sie selbst genug über das Thema wissen sowie genug Interesse daran haben, um viele, viele Male darüber zu berichten.

Sobald Sie ein paar Ideen für eine Nische entwickelt haben, sollten Sie über Google Ihre Konkurrenten ausfindig machen. Daneben sollten Sie Buzzsumo nutzen, um eine Vorstellung darüber zu bekommen, wie gut das ausgewählte Thema im Web ankommt und auf welchen Kanälen es am besten performt.

Auswahl einer Plattform und Aufbau des Blogs

Bei diesem Punkt fahren sich viele angehende Blogger fest. Sie sind sich nicht ganz sicher, in welche Plattform sie ihre kostbare Zeit und ihr Geld investieren sollten.

Die Wahl läuft letztendlich auf eine selbst gehostete oder eine gehostete Plattform hinaus.

  • Selbst gehostet: Eine solche Plattform bietet in der Regel mehr Möglichkeiten für eine individuelle Anpassung. Allerdings werden Sie eine monatliche Gebühr zahlen müssen, um die Seite selbst zu hosten. Dazu erfordert das Ganze etwas Einrichtungsaufwand. Wenn Sie den selbst gehosteten Weg einschlagen möchten, ist Wordpress.org die aktuell am weitesten verbreitete und von vielen Bloggern bevorzugte Lösung. Dieser Leitfaden aus dem Smashing Magazine wird Sie Schritt für Schritt durch den Einrichtungsprozess führen.
  • Gehostet: Mit diesen Plattformen können Sie direkt loslegen, wobei einige davon sogar über ein eigenes Publikum verfügen. Einige davon, z. B. Blogger und Wordpress.com (die gehostete Alternative von Wordpress.org) sind kostenlos, andere kostenpflichtig.

Denken Sie bei der Auswahl einer Plattform an die Zukunft und wie Sie Ihren Blog letztendlich monetarisieren möchten. Nicht alle Plattformen werden Sie mit allem ausstatten, was Sie brauchen. Andere dagegen bieten mehr, als Sie jemals benötigen werden.

Einige Blogger entscheiden sich für kostenlose gehostete Plattformen wie z. B. Medium oder Tumblr, denn hier bekommen Sie automatisch Zugang zu einer engagierten Community anderer Blogger und Leser, die sich ebenfalls auf der Plattform befinden. Wir werden dies später ausführlicher diskutieren, aber merken Sie sich schon jetzt, dass Sie Ihre Inhalte auf diesen Plattformen wiederverwerten können, um so von deren Publikum profitieren zu können. Sie müssen Ihren Haupt-Blog nicht auf diesen kostenlosen Plattformen aufsetzen, um sie für sich zu nutzen.

Shopify ist eine gehostete Plattform, die sowohl eine E-Commerce-Website als auch eine Blogging-Plattform umfasst. Hinzu kommen Hunderte von Apps, die Sie analog zu Ihrem Wachstum hinzufügen können und mit denen Sie direkt mit dem Verkauf von physischen/digitalen Produkten loslegen können. Sie können noch heute Ihren kostenlosen 14-tägigen Shopify-Test starten.

Auswahl eines Namens und eines Themes

Sobald Sie Ihre Plattform ausgewählt haben, sollten Sie den Kauf eines Domain-Namens (meinblog.de) und eines Themes (Aussehen und Layout Ihres Blogs) erwägen.

Der Erwerb einer Domain ist ein guter Zeitpunkt, sich darüber Gedanken zu machen, wie Ihre Website eigentlich heißen soll. Wählen Sie etwas, was eingängig, einprägsam und leicht einzugeben ist und dazu noch nicht von einer anderen Marke beansprucht wurde.

Sofern Sie nicht Ihre persönliche Marke oder eine Portfolio-Webseite aufbauen möchten, würden wir nicht die Verwendung Ihres Namens als Domain empfehlen. Sie können noch immer das Gesicht Ihres Blogs sein, auch wenn sich Ihr Name nicht in der URL befindet. Zudem ist der Aufbau einer starken Marke weitaus einfacher, wenn Sie sich einen kreativen Namen einfallen lassen, der die Identität Ihres Blogs widerspiegelt. Damit Ihr Blog noch mehr Persönlichkeit erhält, können Sie sich ein Logo auf Fiverr kreieren lassen oder unsere kostenlose Logo-Generator-App (nur Android) nutzen.

Sobald das erledigt ist, können Sie sich um die Auswahl eines Themes kümmern.

Ein “Theme” ist eine Vorlage für das Layout, das Aussehen und die Funktionen Ihrer Website. Es stehen Ihnen viele kostenlose Themes zur Verfügung, ganz egal für welche Plattform Sie sich entscheiden. Wenn Sie mit diesen Optionen jedoch nicht ganz zufrieden sind, können Sie auch in Erwägung ziehen, eine einmalige Gebühr für ein kostenpflichtiges Theme zu bezahlen. Denken Sie daran, dass das Theme einen großen Einfluss auf das gesamte Benutzererlebnis Ihrer Webseite haben wird.

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Quelle: Shopify Theme Store

Der Grundstein für Wachstum

Normalerweise sprechen wir über den Aufbau eines Publikums, nachdem wir mit dem Veröffentlichen begonnen haben. Aber wenn Sie schnell für eine gewisse Dynamik sorgen wollen, müssen Sie sich bereits vor dem Launch darüber Gedanken machen.

Viele Blogger tun sich mit der Verbreitung ihrer Inhalte schwer. Aus unserer Sicht gibt es zwei Gründe dafür:

  1. Sie haben im Rahmen ihres Veröffentlichungsprozesses keine konkrete und wiederholbare Verbreitungsstrategie.
  2. Die Veröffentlichung ist bereits eine nervenaufreibende Angelegenheit und der Ausbau der Reichweite macht das Ganze noch ein wenig einschüchternder.

Letzteres ist etwas, was Sie mit der Zeit überwinden werden. Das Erstere erfordert jedoch bereits vor dem Launch, dass Sie sich Gedanken machen und ein wenig Zeit investieren.

Lassen Sie uns also durch einige der Ansätze gehen, mit denen Sie Ihr Wachstum planen und das Beste aus jedem einzelnen Ihrer Blog-Beiträge herausholen können.

Sammlung von E-Mail-Adressen – so schnell wie möglich

Unabhängig von der Plattform, auf der Sie bloggen, sollten Sie sich von Anfang an auf die Generierung von E-Mail-Abonnenten konzentrieren. Jeder neuer Abonnent ist ein Zeichen, dass Sie etwas richtig machen, und gleichzeitig ein potenziell wiederkehrender Leser, den Sie einfach erreichen können.

Auch wenn Sie später einmal die Plattform wechseln oder sich für den Start eines neues Projekts entscheiden, wird Ihnen Ihre E-Mail-Liste immer erhalten bleiben.

Smart ist ein empfehlenswertes Tool für das E-Mail-Marketing. Allerdings reicht es nicht aus, nur eine Liste mit Abonnenten zu haben. Vielmehr müssen Sie diese E-Mail-Adressen an den verschiedensten Kontaktpunkten erfassen können. Anmeldeformulare sind hierfür das Mittel der Wahl.

Eine gute Angewohnheit ist es, Anmeldeformulare direkt in Ihre Inhalte einzubetten und dabei Handlungsaufrufe (Call-to-Action) zum Anmelden zu verwenden. Ein Beispiel finden Sie weiter unten.

Mit vielen Lösungen im Bereich E-Mail-Marketing können Sie solche Formulare im Handumdrehen erstellen und einsetzen. Sie können sogar einen Link erstellen, der die Leser auf eine separate Anmeldeseite leitet. Diesen können Sie dann in Ihren Blog-Posts, sozialen Netzwerken und Ihrer E-Mail-Signatur verwenden.

Denken Sie daran, dass die Menschen Ihren Blog nur dann abonnieren werden, wenn Sie darum bitten und es ihnen einfach machen.

Jedes Mal, wenn Sie einen Beitrag veröffentlichen, sollten Sie diesen an Ihre Liste mailen. Diesen Prozess können Sie später, sobald Sie alles soweit unter Kontrolle haben, auch automatisieren.

Suche nach Möglichkeiten zur Generierung von Suchmaschinen-Traffic

Mit einer entsprechenden Keyword-Recherche können Sie sich einen Eindruck davon verschaffen, wie viel Suchvolumen es für bestimmte Suchbegriffe innerhalb Ihrer Nische gibt. Je höher die Zahl, desto größer ist auch die Nachfrage nach einem Thema und desto mehr Traffic können Sie langfristig generieren.

Der einfachste Weg hierfür ist es, die Chrome-Erweiterung Keywords Everywhere zu installieren und mit dem Googeln aus der Sicht Ihrer Zielgruppe zu beginnen und so interessante Ideen für Inhalte aufzuspüren. Suchanfragen die mit “Wie mache ich …” oder “Die besten ...” beginnen, sind ein guter Anfang.

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Auch wenn Sie für diese Suchen nicht direkt einen Platz auf der ersten Seite der Suchmaschinenergebnisse einnehmen können, haben Sie in jedem Fall Ideen für Inhalte mit erwiesener Nachfrage. Wenn Sie die Messlatte jedoch etwas höher legen möchten, können Sie sich hier weiteres Wissen zum Thema SEO aneignen. Und wenn Sie Shopify nutzen, sollten Sie zum Optimieren Ihrer Posts die kostenlose App SEO Checker in Erwägung ziehen.

Entwicklung Ihrer Social-Media-Strategie

Zu Anfang mag es als ein kluger Schachzug erscheinen, sich auf jeder einzelnen Social-Media-Plattform zu präsentieren. Jedoch wird dies in puncto Verwaltung sehr schnell sehr kompliziert und ist zudem nicht immer effektiv.

Konzentrieren Sie sich stattdessen auf die Kanäle, auf denen Ihre Zielgruppe die meiste Zeit verbringt. Die Wahl Ihrer Kanäle wird dabei von Ihrer Nische und den Ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen abhängen.

So ist z. B. eine Facebook-Seite eine gute Allround-Präsenz für Blogger, die bereit sind, ihre Inhalte kostenpflichtig zu bewerben. Auf der anderen Seite wird eine kostenbewusste Food-Bloggerin auf Pinterest und Instagram wahrscheinlich weitaus mehr kostenloses Engagement als auf Twitter erzielen können.

Vernachlässigen Sie auch Ihre persönlichen Netzwerke nicht. Freunde, Bekannte und Familienangehörige sind in der Startphase ein tolles und dankbares Publikum.

Verkürzen, Wiederverwenden und Wiederauflebenlassen Ihrer Inhalte

Sie können nicht jeden Tag umfangreiche Beiträge veröffentlichen. Gute Blogger wissen, wie sie ihre Inhalte wiederverwenden, um maximal davon zu profitieren.

Nachfolgend finden Sie einige Ideen, die Sie im weiteren Verlauf im Hinterkopf behalten sollten:

  • Erstellen Sie "Mikro-Inhalte" aus bestehenden Posts für Ihre sozialen Medien und nutzen Sie dafür Tools wie z. B. Canva.
  • Posten Sie eine Zusammenfassung (Roundup) der letzten Blog-Posts mit einem gemeinsamen Thema (z. B. “Unsere besten Beiträge 2017”).
  • Nutzen Sie Blog-Beiträge in Form von anderen Inhaltsarten erneut, so z. B. als Infografik oder Quiz.
  • Veröffentlichen Sie Ihre Inhalte regelmäßig erneut auf alternativen Plattformen mit integriertem Publikum, wie z. B. Medium, LinkedIn oder Tumblr, um so gerade in der Anfangsphase für mehr Aufmerksamkeit zu sorgen. Indem Sie innerhalb solcher Beiträge oben einen Link zum ursprünglichen Beitrag integrieren (“ursprünglich auf meinblog.de veröffentlicht”), erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, Klicks zurück auf Ihre Website zu erhalten.
  • Gelegentlich sollten Sie ältere Inhalte auch aktualisieren und erneut veröffentlichen. So haben Sie die Möglichkeit, mit Ihrem Beitrag Leser zu erreichen, die diesen beim ersten Mal eventuell verpasst haben. Dies funktioniert z. B. hervorragend mit saisonalen Inhalten (z. B. “10 Halloween-Kostüme mit minimalem Aufwand”).
  • Denken Sie darüber nach, Gastbeiträge anzunehmen. Sobald Sie eine gewisse Anhängerschaft etabliert haben, kann dies besonders effektiv sein. Gastautoren werden diese Inhalte sehr wahrscheinlich mit ihrem eigenen Publikum teilen und so Ihre Reichweite effektiv steigern.
  • Fügen Sie Links zu verwandten Inhalten ein – am besten innerhalb und am Ende Ihrer Blog-Posts. (Falls Sie Shopify nutzen, sollten Sie die kostenlose App Related Blog Posts installieren.)

Wenn Zeit Geld und Bloggen Ihr Business ist, müssen Sie den Mehrwert Ihrer Bemühungen ständig erhöhen.

Analytics verstehen heißt, Ihre Zielgruppe verstehen

Die besten Chancen verstecken sich in Daten.

Je nach Plattform werden Sie verschiedene Kennzahlen zur Auswahl haben. In jedem Fall werden Sie jedoch die Anzahl der Seitenaufrufe erhalten und nachvollziehen können, woher Ihre Besucher kommen. Diese Kennzahlen allein können Ihnen bereits viel über Ihre Leistung sagen.

Wenn Sie sich jedoch die Zeit für die Einrichtung von Google Analytics auf Ihrer Seite nehmen (das ist kostenlos), können Sie weitaus tiefere Einblicke gewinnen, so z. B. die durchschnittliche Zeit, die Menschen mit dem Lesen Ihrer Beiträge verbringen, die Qualität der Leser aus unterschiedlichen Quellen und sogar die Anzahl der Leser in Echtzeit.

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Solche Daten können von Bloggern auch als Hebel für die eigene Vermarktung eingesetzt werden. Belegen zu können, wie viel Traffic Sie generieren, ist ein enormer Vorteil: Stimmen die Zahlen, werden andere viel eher mit Ihnen zusammenarbeiten und Zugang zu Ihrem Publikum erhalten wollen.

Planung Ihrer Veröffentlichungsstrategie

Jeder Blogger muss einen ausreichenden Vorrat an Ideen haben. Vor diesem Hintergrund ist es hilfreich, vorauszuplanen und so sicherzustellen, dass Ihnen die Themen niemals ausgehen.

Wir empfehlen, dass Sie sich einen Content-Kalender erstellen, um damit einen Überblick über Ihre Ideen zu gewinnen und sich selbst auf Kurs zu halten.

Für die Erstellung Ihres Content-Kalenders können Sie eine einfache Tabelle verwenden. Ich empfehle in der Regel jedoch das Tool Trello – es ist kostenlos und eignet sich zudem hervorragend für die Sammlung von Ideen und deren Organisation.

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Es ist zudem wichtig, dass Sie sich über Ihren Content-Mix Gedanken machen. So bekommen Sie ein Gefühl für den Umfang Ihres Blogs und dafür, welche Kategorien/Tags Sie für dessen Organisation verwenden könnten.

Eine gute Mischung enthält:

  • Evergreen Content , der Fragen und Probleme thematisiert, nach denen Leute regelmäßig auf Google suchen.
  • Thematische Inhalte, der aktuelle Themen und Trends aufgreift, die für Ihr Publikum relevant sind.
  • Kuratierte Inhalte, die einen geringeren Umfang haben und weniger Zeit für die Erstellung erfordern, um Ihnen so etwas Zeit zu verschaffen und das Engagement Ihres Publikums zwischen längeren Blog-Beiträgen hoch zu halten.
  • Feature-Artikel über andere Leute oder Marken, die diese eventuell mit ihrem Publikum teilen (z. B. Interviews, Reviews etc.).
  • Visuelle oder interaktive Inhalte, zumindest gelegentlich, um etwas Abwechslung in Ihren Blog zu bringen (z. B. Infografiken, Ratespiele, Memes etc.).

Versuchen Sie, Ihre Blog-Beiträge mindestens einen Monat im Voraus zu planen und nach einem festen Zeitplan zu veröffentlichen, sodass Ihr Publikum eine Vorstellung darüber erhält, wie oft es neue Inhalte erwarten kann.

Denken Sie daran, dass Sie Ihr Publikum nicht über Nacht aufbauen können. Sie werden einige Treffer, aber auch Fehlschüsse landen. So oder so gilt: Sie müssen weitermachen, um weiter zu wachsen.

Aufbau Ihres zielgruppengetriebenen Business

Wie auch immer Sie Ihren Blog angehen, wird es immer Ihr Publikum sein, das letztlich dessen Potenzial als echtes Business bestimmen wird. Konzentrieren Sie sich mit Blick auf die regelmäßige Veröffentlichung auf den Ausbau dieses Publikums und Sie werden sehen, wie sich Ihr Traffic und Ihre Reichweite ebenfalls steigern werden.

    Blogging bedeutet nicht nur Spaß und Erfüllung – es ist auch einer von vielen Wegen in Richtung Unternehmertum. Falls Sie beim Start Ihres Blogs unternehmerisch denken und sich ambitionierte Ziele in puncto Wachstum setzen, können Sie sich ein wertvolles Publikum erschließen und so Ihr Business langfristig nach vorne bringen.

    Banner-Foto von Burst (wo auch Sie kostenlose Fotos für Ihren Blog finden können)


    Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchten Sie einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lesen Sie bitte zuerst diesen Leitfaden. Hendrik erreichen Sie übrigens auch auf Twitter.

    Dieser Artikel von Braveen Kumar erschien ursprünglich auf Englisch im Shopify.com-Blog und wurde übersetzt von Philipp Dukatz.

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