Der Shopify Blog

Wie man einen Blog erstellt, der zum lukrativen Business werden kann: Der ultimative Guide

how to start a blog

Unternehmen aller Art beginnen mit dem Blogging, um sich darüber eine dauerhafte Zielgruppe zu erschließen.

Aber auch andersherum wird ein Schuh daraus: Mehr und mehr Blogger wagen als Erweiterung ihrer Veröffentlichungen den Schritt ins Unternehmertum. Und das macht durchaus Sinn.

Eine der größten Herausforderungen, denen neue Unternehmen gegenüberstehen, ist der Aufbau einer Zielgruppe für ihre Produkte. Im Gegensatz dazu arbeiten Blogger mit einem etwas anderen Ansatz: Sie beginnen, indem sie konstant gute Inhalte veröffentlichen und sich so ein affines Publikum erschließen. Im Anschluss überlegen sie sich, wie sie den dadurch generierten Traffic monetarisieren können.

 

Wenn du einfach nur Spaß haben willst, ist der Start eines Blogs einfach. Wenn du allerdings darüber nachdenkst, perspektivisch Geld als Blogger zu verdienen, dann musst du das Ganze von Anfang an strategisch angehen.

Dieser Guide beschäftigt sich eingehend mit allen Grundlagen für den Start eines Blogs. Außerdem erfährst du, wie du deinen Blog in eine effektive Quelle für Traffic und Einnahmen verwandeln. Während er primär für diejenigen gedacht ist, die noch kein Business aufgebaut haben, ist der Leitfaden auch für alle Unternehmen relevant, die den Einstieg in die Welt des Bloggings planen.

Lass uns zuerst jedoch eine Frage klären, die eigentlich ziemlich offensichtlich erscheint.

Was ist ein Blog?

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Du liest gerade einen.

Ein Blog, hin und wieder auch als “Web Log” bezeichnet, ist eine Webseite für Inhalte, die du regelmäßig ergänzt und aktualisierst. Im Gegensatz zu anderen Publikationen und Artikeln zeichnen sich Blogs eher durch einen persönlicheren Ton aus, was dir hilft, eine engere Bindung zur entsprechenden Zielgruppe aufzubauen.

Menschen starten Blogs aus allen möglichen Gründen, zum Beispiel:

  • Teilen von Meinungen, Leidenschaften oder Einblicken in ihr Leben.
  • Weitergabe der eigenen Kenntnisse an andere.
  • Aufbau einer E-Mail-Liste.
  • Etablierung ihrer persönlichen Marke als Experte.
  • Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen.
  • Eine Kombination aus einigen oder allen oben genannten Faktoren.

Aus diesen Gründen kann das Blogging auch unglaublich erfüllend sein – besonders dann, wenn wildfremde Menschen damit beginnen, deine Inhalte zu konsumieren. Das Ganze ist jedoch auch eine Verpflichtung.

Egal ob du täglich, wöchentlich oder monatlich veröffentlichst, wichtig ist, dass du so konsequent wie möglich bist. Dabei geht es nicht nur darum, wie oft du veröffentlichst, sondern ebenso um die Art der von dir veröffentlichen Inhalte.

Für Blogger ist es ein sehr seltenes Phänomen, sofort und direkt Ergebnisse zu sehen. Um gerade in der Anfangsphase motiviert zu bleiben, solltest du von daher immer daran denken, warum du es machst.

Der schwierigste Teil beim Bloggen: die Zeit und die Ideen zu finden, um die gerade erwähnte Konsequenz einzuhalten. Der Einstieg ist jedoch relativ einfach.

Der Start eines Blogs mit dem Potenzial, zu einem echten Business ausgebaut zu werden, hängt von den folgenden Schritten ab, die wir uns jetzt etwas genauer anschauen möchten:

  1. Prüfe die verschiedenen Monetarisierungsmöglichkeiten.
  2. Wähle eine Zielgruppe aus, die du ansprechen möchtest.
  3. Wähle eine Blogging-Plattform, einen Domain-Namen und baue deinen Blog auf.
  4. Lege den Grundstein für die Verbreitung.
  5. Plane deine Veröffentlichungsstrategie.

Vielleicht fragst du dich, warum wir direkt zu Beginn über das Thema Monetarisierung sprechen. Dies liegt daran, dass wir, sofern wir unser Projekt in ein profitables Business verwandeln möchten, mehr wie ein Unternehmer als lediglich ein Blogger denken müssen. 

Verschiedene Möglichkeiten, um mit Blogging Geld zu verdienen

Je nach Art des Blogs, den du starten möchtest, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie du damit Geld verdienen kannst. Trotzdem denken die Leute dabei aus irgendeinem Grund zunächst immer an Anzeigen.

Die Wahrheit ist jedoch, dass es weitaus bessere und schnellere Möglichkeiten gibt, um mit deinem Blog Geld zu verdienen, die zudem keine Unmengen an täglichen Seitenaufrufen erfordern. Dies gilt sogar gleich doppelt, wenn es dir gelingt, ein wirklich loyales (und nicht nur großes) Publikum aufzubauen.

So kannst du Geld mit deinem Blog verdienen:

  • Verkauf physischer Produkte, die zu deinem Publikum passen, seien es T-Shirts oder scharfe Saucen.
  • Verkauf digitaler Produkte wie z. B. Lebensläufe, Fotos oder Designs, die du einmal erstellst, und dann immer wieder verkaufst.
  • Verkauf von Dienstleistungen wie z. B. Texten, Beratung oder Design.
  • Veröffentlichung eines Buchs und Vertrieb als physisches oder digitales Produkt.
  • Auftritt als Affiliate für eine andere Marke und Einnahme von Provisionen bei jedem Verkauf von deren Produkt.
  • Abonnements auf Plattformen wie z. B. Patreon.
  • Bezahlte Bewertungen/Aktionen für Marken.

Es gibt viele Möglichkeiten, deinen Blog zu monetarisieren. Eines solltest du jedoch immer im Hinterkopf behalten: Erfolg wird sich nur einstellen, wenn du an dem, worüber du bloggst, Freude hast.

Deine wichtigste Überlegung (viel wichtiger als das Geldverdienen) wird es sein, zu bestimmen, wer deine Zielgruppe ist und wie du diese bedienen wirst.

Auswahl einer Nische: Was wird dein “Ding” sein?

Im Internet gibt es wahrlich keinen Mangel an Inhalten. Es mag zunächst schwer erscheinen, sich von der Masse abzuheben (ist es auch). Es gibt jedoch zwei Möglichkeiten, wie du mithalten kannst: Wähle zunächst eine spezifische Zielgruppe aus, auf die du dich konzentrieren möchtest. Erstelle dann Inhalte, die mit etwas überzeugen, das deine Leser anderswo nicht so leicht finden.

Umsetzen kannst du dies auf verschiedene Arten:

  1. Konzentriere dich auf einen bestimmten Ort (z. B. Berlin, Nürnberg oder Baden-Württemberg).
  2. Konzentriere dich auf ein bestimmtes Segment innerhalb einer größeren Kategorie (z. B. nicht nur Rezepte, sondern vegane Rezepte).
  3. Präsentiere deine Inhalte in einem anderen Stil oder einer anderen Stimme (z. B. mit Humor).
  4. Hebe dich mit Qualität ab (z. B. eingehende Beiträge zu einem Thema, um die andere sonst einen Bogen machen).

BlogTO deckt z. B. ein breites Spektrum von Lifestyle-Themen ab, konzentriert sich dabei jedoch speziell auf die vielfältige Stadt Toronto.

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Quelle: BlogTO

Die von dir ausgewählte Nische ist aus zwei Gründen besonders wichtig: Sie muss zum einen über eine Zielgruppe verfügen, die du nachhaltig mit einem stetigen Strom neuer Inhalte versorgen kannst. Zum anderen wird sie letztlich bestimmen, wie du zu einem späteren Zeitpunkt das Thema Monetarisierung angehst. Überlege dir, welche Art von Produkten oder Dienstleistungen du deiner Zielgruppe potenziell anbieten könntest und ob du selbst genug über das Thema weißt, sowie genug Interesse daran hast, um viele, viele Male darüber zu berichten.

Sobald du ein paar Ideen für eine Nische entwickelt hast, solltest du über Google deine Konkurrenten ausfindig machen. Daneben solltest du Buzzsumo nutzen, um eine Vorstellung darüber zu bekommen, wie gut das ausgewählte Thema im Web ankommt und auf welchen Kanälen es am besten performt.

Auswahl einer Plattform und Aufbau des Blogs

Bei diesem Punkt fahren sich viele angehende Blogger fest. Du bist dir nicht ganz sicher, in welche Plattform du deine kostbare Zeit und dein Geld investieren solltest.

Die Wahl läuft letztendlich auf eine selbst gehostete oder eine gehostete Plattform hinaus.

  • Selbst gehostet: Eine solche Plattform bietet in der Regel mehr Möglichkeiten für eine individuelle Anpassung. Allerdings wirst du eine monatliche Gebühr zahlen müssen, um die Seite selbst zu hosten. Dazu erfordert das Ganze etwas Einrichtungsaufwand. Wenn du den selbst gehosteten Weg einschlagen möchtest, ist Wordpress.org die aktuell am weitesten verbreitete und von vielen Bloggern bevorzugte Lösung. Dieser Leitfaden aus dem Smashing Magazine wird dich Schritt für Schritt durch den Einrichtungsprozess führen.
  • Gehostet: Mit diesen Plattformen kannst du direkt loslegen, wobei einige davon sogar über ein eigenes Publikum verfügen. Einige davon, z. B. Blogger und Wordpress.com (die gehostete Alternative von Wordpress.org) sind kostenlos, andere kostenpflichtig.

Denke bei der Auswahl einer Plattform an die Zukunft und wie du deinen Blog letztendlich monetarisieren möchtest. Nicht alle Plattformen wirst du mit allem ausstatten, was du benötigst. Andere dagegen bieten mehr, als du jemals benötigen wirst.

Einige Blogger entscheiden sich für kostenlose gehostete Plattformen wie z. B. Medium oder Tumblr, denn hier bekommst du automatisch Zugang zu einer engagierten Community anderer Blogger und Leser, die sich ebenfalls auf der Plattform befinden. Wir werden dies später ausführlicher diskutieren, aber merkst du jetzt schon, dass du deine Inhalte auf diesen Plattformen wiederverwerten kannst, um so von deren Publikum profitieren zu können. Du musst deinen Haupt-Blog nicht auf diesen kostenlosen Plattformen aufsetzen, um sie für sich zu nutzen.

Shopify ist eine gehostete Plattform, die sowohl eine E-Commerce-Website als auch eine Blogging-Plattform umfasst. Hinzu kommen Hunderte von Apps, die du analog zu deinem Wachstum hinzufügen kannst und mit denen du direkt mit dem Verkauf von physischen/digitalen Produkten loslegen kannst. Du kannst noch heute deinen kostenlosen 14-tägigen Shopify-Test starten.

Auswahl eines Namens und eines Themes

Sobald du deine Plattform ausgewählt hast, solltest du den Kauf eines Domain-Namens (meinblog.de) und eines Themes (Aussehen und Layout deines Blogs) erwägen.

Der Erwerb einer Domain ist ein guter Zeitpunkt, sich darüber Gedanken zu machen, wie deine Website eigentlich heißen soll. Wähle etwas, was eingängig, einprägsam und leicht einzugeben ist und dazu noch nicht von einer anderen Marke beansprucht wurde.

Sofern du nicht deine persönliche Marke oder eine Portfolio-Webseite aufbauen möchtest, würden wir nicht die Verwendung deines Namens als Domain empfehlen. Du kannst noch immer das Gesicht deines Blogs sein, auch wenn sich dein Name nicht in der URL befindet. Zudem ist der Aufbau einer starken Marke weitaus einfacher, wenn du dir einen kreativen Namen einfallen lässt, der die Identität deines Blogs widerspiegelt. Damit dein Blog noch mehr Persönlichkeit erhält, kannst du dir ein Logo auf Fiverr kreieren lassen oder unsere kostenlose Logo-Generator-App (nur Android) nutzen.

Sobald das erledigt ist, kannst du dich um die Auswahl eines Themes kümmern.

Ein “Theme” ist eine Vorlage für das Layout, das Aussehen und die Funktionen deiner Website. Es stehen dir viele kostenlose Themes zur Verfügung, ganz egal für welche Plattform du dich entscheidest. Wenn du mit diesen Optionen jedoch nicht ganz zufrieden bist, kannst du auch in Erwägung ziehen, eine einmalige Gebühr für ein kostenpflichtiges Theme zu bezahlen. Denke daran, dass das Theme einen großen Einfluss auf das gesamte Benutzererlebnis deiner Webseite haben wird.

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Quelle: Shopify Theme Store

Der Grundstein für Wachstum

Normalerweise sprechen wir über den Aufbau eines Publikums, nachdem wir mit dem Veröffentlichen begonnen haben. Aber wenn du schnell für eine gewisse Dynamik sorgen willst, musst du dir bereits vor dem Launch darüber Gedanken machen.

Viele Blogger tun sich mit der Verbreitung ihrer Inhalte schwer. Aus unserer Sicht gibt es zwei Gründe dafür:

  1. Sie haben im Rahmen ihres Veröffentlichungsprozesses keine konkrete und wiederholbare Verbreitungsstrategie.
  2. Die Veröffentlichung ist bereits eine nervenaufreibende Angelegenheit und der Ausbau der Reichweite macht das Ganze noch ein wenig einschüchternder.

Letzteres ist etwas, was du mit der Zeit überwinden wirst. Das Erstere erfordert jedoch bereits vor dem Launch, dass du dir Gedanken machst und ein wenig Zeit investierst.

Lass uns also durch einige der Ansätze gehen, mit denen du dein Wachstum planen und das Beste aus jedem einzelnen deiner Blog-Beiträge herausholen kannst.

Sammlung von E-Mail-Adressen – so schnell wie möglich

Unabhängig von der Plattform, auf der du bloggst, solltest du dich von Anfang an auf die Generierung von E-Mail-Abonnenten konzentrieren. Jeder neuer Abonnent ist ein Zeichen, dass du etwas richtig machst, und gleichzeitig ein potenziell wiederkehrender Leser, den du einfach erreichen kannst.

Auch wenn du später einmal die Plattform wechselst oder dich für den Start eines neuen Projekts entscheidest, wird dir deine E-Mail-Liste immer erhalten bleiben.

Smart ist ein empfehlenswertes Tool für das E-Mail-Marketing. Allerdings reicht es nicht aus, nur eine Liste mit Abonnenten zu haben. Vielmehr musst du diese E-Mail-Adressen an den verschiedensten Kontaktpunkten erfassen können. Anmeldeformulare sind hierfür das Mittel der Wahl.

Eine gute Angewohnheit ist es, Anmeldeformulare direkt in Ihre Inhalte einzubetten und dabei Handlungsaufrufe (Call-to-Action) zum Anmelden zu verwenden. Ein Beispiel findest du weiter unten.

Mit vielen Lösungen im Bereich E-Mail-Marketing kannst du solche Formulare im Handumdrehen erstellen und einsetzen. Sie können sogar einen Link erstellen, der die Leser auf eine separate Anmeldeseite leitet. Diesen kannst du dann in deinen Blog-Posts, sozialen Netzwerken und in deiner E-Mail-Signatur verwenden.

Denke daran, dass die Menschen deinen Blog nur dann abonnieren werden, wenn du darum bittest und es ihnen einfach machst.

Jedes Mal, wenn du einen Beitrag veröffentlichst, solltest du diesen an deine Liste mailen. Diesen Prozess kannst du später, sobald du alles soweit unter Kontrolle hast, auch automatisieren.

Suche nach Möglichkeiten zur Generierung von Suchmaschinen-Traffic

Mit einer entsprechenden Keyword-Recherche kannst du dir einen Eindruck davon verschaffen, wie viel Suchvolumen es für bestimmte Suchbegriffe innerhalb deiner Nische gibt. Je höher die Zahl, desto größer ist auch die Nachfrage nach einem Thema und desto mehr Traffic kannst du langfristig generieren.

Der einfachste Weg hierfür ist es, die Chrome-Erweiterung Keywords Everywhere zu installieren und mit dem Googeln aus der Sicht deiner Zielgruppe zu beginnen und so interessante Ideen für Inhalte aufzuspüren. Suchanfragen die mit “Wie mache ich …” oder “Die besten ...” beginnen, sind ein guter Anfang.

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Auch wenn du für diese Suchen nicht direkt einen Platz auf der ersten Seite der Suchmaschinenergebnisse einnehmen kannst, hast du in jedem Fall Ideen für Inhalte mit erwiesener Nachfrage. Wenn du die Messlatte jedoch etwas höher legen möchtest, kannst du dir hier weiteres Wissen zum Thema SEO aneignen. Und wenn du Shopify nutzt, solltest du zum Optimieren deiner Posts die kostenlose App SEO Checker in Erwägung ziehen.

Entwicklung deiner Social-Media-Strategie

Zu Anfang mag es als ein kluger Schachzug erscheinen, sich auf jeder einzelnen Social-Media-Plattform zu präsentieren. Jedoch wird dies in puncto Verwaltung sehr schnell sehr kompliziert und ist zudem nicht immer effektiv.

Konzentriere dich stattdessen auf die Kanäle, auf denen deine Zielgruppe die meiste Zeit verbringt. Die Wahl deiner Kanäle wird dabei von deiner Nische und den dir zur Verfügung stehenden Ressourcen abhängen.

So ist z. B. eine Facebook-Seite eine gute Allround-Präsenz für Blogger, die bereit sind, ihre Inhalte kostenpflichtig zu bewerben. Auf der anderen Seite wird eine kostenbewusste Food-Bloggerin auf Pinterest und Instagram wahrscheinlich weitaus mehr kostenloses Engagement als auf Twitter erzielen können.

Vernachlässige auch deine persönlichen Netzwerke nicht. Freunde, Bekannte und Familienangehörige sind in der Startphase ein tolles und dankbares Publikum.

Verkürzen, Wiederverwenden und Wiederauflebenlassen deiner Inhalte

Du kannst nicht jeden Tag umfangreiche Beiträge veröffentlichen. Gute Blogger wissen, wie sie ihre Inhalte wiederverwenden, um maximal davon zu profitieren.

Nachfolgend findest du einige Ideen, die du im weiteren Verlauf im Hinterkopf behalten solltest:

  • Erstelle "Mikro-Inhalte" aus bestehenden Posts für deine sozialen Medien und nutze dafür Tools wie z. B. Canva.
  • Poste eine Zusammenfassung (Roundup) der letzten Blog-Posts mit einem gemeinsamen Thema (z. B. “Unsere besten Beiträge 2017”).
  • Nutze Blog-Beiträge in Form von anderen Inhaltsarten erneut, so z. B. als Infografik oder Quiz.
  • Veröffentliche Inhalte regelmäßig erneut auf alternativen Plattformen mit integriertem Publikum, wie z. B. Medium, LinkedIn oder Tumblr, um so gerade in der Anfangsphase für mehr Aufmerksamkeit zu sorgen. Indem du innerhalb solcher Beiträge oben einen Link zum ursprünglichen Beitrag integrierst (“ursprünglich auf meinblog.de veröffentlicht”), erhöhe die Wahrscheinlichkeit, Klicks zurück auf deine Website zu erhalten.
  • Gelegentlich solltest du ältere Inhalte auch aktualisieren und erneut veröffentlichen. So hast du die Möglichkeit, mit deinem Beitrag, Leser zu erreichen, die diesen beim ersten Mal eventuell verpasst haben. Dies funktioniert z. B. hervorragend mit saisonalen Inhalten (z. B. “10 Halloween-Kostüme mit minimalem Aufwand”).
  • Denke darüber nach, Gastbeiträge anzunehmen. Sobald du eine gewisse Anhängerschaft etabliert hast, kann dies besonders effektiv sein. Gastautoren werden diese Inhalte sehr wahrscheinlich mit ihrem eigenen Publikum teilen und so deine Reichweite effektiv steigern.
  • Füge Links zu verwandten Inhalten ein – am besten innerhalb und am Ende deine Blog-Posts. (Falls du Shopify nutzt, solltest du die kostenlose App Related Blog Posts installieren.)

Wenn Zeit Geld und Bloggen dein Business ist, musst du den Mehrwert deiner Bemühungen ständig erhöhen.

Analytics verstehen heißt, deine Zielgruppe verstehen

Die besten Chancen verstecken sich in Daten.

Je nach Plattform wirst du verschiedene Kennzahlen zur Auswahl haben. In jedem Fall wirst du jedoch die Anzahl der Seitenaufrufe erhalten und nachvollziehen können, woher deine Besucher kommen. Diese Kennzahlen allein können dir bereits viel über deine Leistung sagen.

Wenn du dir jedoch die Zeit für die Einrichtung von Google Analytics auf deiner Seite nimmst (das ist kostenlos), kannst du weitaus tiefere Einblicke gewinnen, so z. B. die durchschnittliche Zeit, die Menschen mit dem Lesen deiner Beiträge verbringen, die Qualität der Leser aus unterschiedlichen Quellen und sogar die Anzahl der Leser in Echtzeit.

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Solche Daten können von Bloggern auch als Hebel für die eigene Vermarktung eingesetzt werden. Belegen zu können, wie viel Traffic du generierst, ist ein enormer Vorteil: Stimmen die Zahlen, werden andere viel eher mit dir zusammenarbeiten und Zugang zu deinem Publikum erhalten wollen.

Planung deiner Veröffentlichungsstrategie

Jeder Blogger muss einen ausreichenden Vorrat an Ideen haben. Vor diesem Hintergrund ist es hilfreich, vorauszuplanen und so sicherzustellen, dass dir die Themen niemals ausgehen.

Wir empfehlen, dass du dir einen Content-Kalender erstellst, um damit einen Überblick über deine Ideen zu gewinnen und sich selbst auf Kurs zu halten.

Für die Erstellung deines Content-Kalenders kannst du eine einfache Tabelle verwenden. Ich empfehle in der Regel jedoch das Tool Trello – es ist kostenlos und eignet sich zudem hervorragend für die Sammlung von Ideen und deren Organisation.

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Es ist zudem wichtig, dass du dich über deinen Content-Mix Gedanken machst. So bekommst du ein Gefühl für den Umfang deines Blogs und dafür, welche Kategorien/Tags du für dessen Organisation verwenden kannst.

Eine gute Mischung enthält:

  • Evergreen Content , der Fragen und Probleme thematisiert, nach denen Leute regelmäßig auf Google suchen.
  • Thematische Inhalte, der aktuelle Themen und Trends aufgreift, die für dein Publikum relevant sind.
  • Kuratierte Inhalte, die einen geringeren Umfang haben und weniger Zeit für die Erstellung erfordern, um dir so etwas Zeit zu verschaffen und das Engagement deines Publikums zwischen längeren Blog-Beiträgen hoch zu halten.
  • Feature-Artikel über andere Leute oder Marken, die diese eventuell mit ihrem Publikum teilen (z. B. Interviews, Reviews etc.).
  • Visuelle oder interaktive Inhalte, zumindest gelegentlich, um etwas Abwechslung in deinen Blog zu bringen (z. B. Infografiken, Ratespiele, Memes etc.).

Versuche, deine Blog-Beiträge mindestens einen Monat im Voraus zu planen und nach einem festen Zeitplan zu veröffentlichen, sodass dein Publikum eine Vorstellung darüber erhält, wie oft es neue Inhalte erwarten kann.

Denke daran, dass du dein Publikum nicht über Nacht aufbauen kannst. Du wirst einige Treffer, aber auch Fehlschüsse landen. So oder so gilt: Du musst weitermachen, um weiter zu wachsen.

Aufbau deines zielgruppengetriebenen Business

Wie auch immer du deinen Blog angehst, wird es immer dein Publikum sein, das letztlich dessen Potenzial als echtes Business bestimmen wird. Konzentriere dich mit Blick auf die regelmäßige Veröffentlichung auf den Ausbau dieses Publikums und du wirst sehen, wie sich dein Traffic und deine Reichweite ebenfalls steigern werden.

    Blogging bedeutet nicht nur Spaß und Erfüllung – es ist auch einer von vielen Wegen in Richtung Unternehmertum. Falls du beim Start deines Blogs unternehmerisch denkst und dir ambitionierte Ziele in puncto Wachstum setzt, kannst du dir ein wertvolles Publikum erschließen und so dein Business langfristig nach vorne bringen.

    Banner-Foto von Burst (wo auch du kostenlose Fotos für deinen Blog finden kannst)


    Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchtest du einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies bitte zuerst diesen Leitfaden. Hendrik erreichst du übrigens auch auf Twitter.

    Dieser Artikel von Braveen Kumar erschien ursprünglich auf Englisch im Shopify.com-Blog und wurde übersetzt von Philipp Dukatz.