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Grundlagen der Bildbearbeitung – hier findest du kostenlose Apps, Webseiten und Photoshop-Anleitungen

Dein Onlineshop steht und fällt mit guten Bildern. Produkt- und Kategoriebilder sorgen nicht nur dafür, deinen Besuchern einen Eindruck deiner angebotenen Artikel zu geben, sondern helfen dir dabei, deine Markenwelt zu transportieren und deine Werte zu vermitteln.

Nachdem du einen eigenen Onlineshop erstellt und Fotos gemacht hast, ist es an der Zeit, diese aufzupolieren und zu professionalisieren. Unter der Bildbearbeitung können dabei verschiedene Prozesse zusammengefasst werden, so zum Beispiel die Entfernung von Hintergründen, Farbkorrekturen und das Hinzufügen von Schattierungen. Welche Kniffe der Bildbearbeitung du kennen solltest und welche kostenpflichtigen und kostenlosen Bildbearbeitungs-Apps dich bei deiner Arbeit unterstützen, erklären wir in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

Grundlegende Bildbearbeitung

Natürlich ist es wichtig, direkt beim Aufnehmen der Fotos auf eine passende Kameraeinstellung, gute Lichtverhältnisse und einen ruhigen Hintergrund zu achten. Dennoch kann es natürlich passieren, dass im Eifer des Gefechts kleine Unfeinheiten zu spät wahrgenommen werden. Elementare Bildbearbeitungsschritte wie den richtigen Bildausschnitt, die Regulierung von Helligkeit und Kontrast oder Rauschreduzierung können hierbei jedoch schon große Wirkung auf die Bilder deines Onlineshops zeigen.

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Bildausschnitt

Durch den Bildausschnitt und das horizontale Begradigen von Bildern kann aus einem guten Bild ein sehr gutes Bild werden. Manchmal fotografiert man nicht perfekt ausgerichtet, sodass das Motiv in der Gesamtheit eher schief wirkt, was schnell störend wirkt. Verändere also ein wenig den Winkel des Bildes, um es zu begradigen. Das ist übrigens mittlerweile in beinahe allen Bearbeitungssoftwares und Apps möglich.

Achte außerdem darauf, dass du störende Elemente an Rändern wegschneidest oder dich für einen optimale Bildausschnitt entscheidest. Manche Bilder, in denen das Objekt mittig ausgerichtet ist, wirken langweilig. Eine 2/3-Bildaufteilung kann dafür eine bessere Lösung sein. Andere Objekte sind so imposant, dass ein mittiger Bildausschnitt ggf. sogar ein quadratisches Bild mehr herausholt. Teste hier, was für deine Produkte am besten funktioniert! Denk aber auch daran, dass zu viel Beschnitt die Auflösung deines Bildes automatisch verringert und die Qualität somit leiden könnte.

Lesetipp: Du brauchst Inspiration für gute Bilder und hervorragende Shops? 20 extrem gute Shopify-Beispiele findest du hier.

Belichtung

Wenn Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen aufgenommen werden, kann das ein Problem sein, das auch mit digitaler Bildbearbeitung nicht komplett ausgebessert werden kann. Sorge deswegen unbedingt dafür, dass Produkte, die du fotografieren möchtest, gut ausgeleuchtet sind. Setze immer eher auf Tageslicht, als auf künstliches Licht (es sei denn du arbeitest mit Softboxen und Studioleuchten).

Natürlich kannst du mit den meisten Bearbeitungsprogrammen trotzdem einiges herausholen. Hier solltest du bei Lightroom, Photoshop und Co. vor allem nach Funktionen wie "Helligkeit & Belichtung" oder "Tiefen und Lichter" Ausschau halten. Die Belichtungskorrektur ist der einfachste und schnellste Schritt, um aus normalen Fotos viel rauszuholen.

Kontrast & Sättigung

Oft wirken aufgenommene Bilder trist und matt. Durch die Regelung des Kontrasts und/ oder der Sättigung schaffst du es, mehr Dynamik in dein Motiv zu bringen. Bei Photoshop und Lightroom hast du außerdem die Möglichkeit einzelne Farbtöne stärker hervorzuheben, ohne dass die anderen Farben dadurch übersättigen. Versuche diese Funktionen dennoch sparsam anzuwenden, denn oft sehen Bilder mit zu starken Kontrasten und Farben künstlich und unnatürlich aus.

Hintergründe bearbeiten und entfernen

In den meisten Fällen ist die Entfernung des Bildhintergrunds bei der Bildbearbeitung von Produktbildern ein Muss, denn sie sorgt für ein professionelleres Aussehen. Bilder mit reinem, weißem Hintergrund sind auf den Produktseiten erfolgreicher E-Commerce-Shops und großer Online-Marktplätze längst zum Standard geworden.

Warum das Freistellen bei der Bildbearbeitung so wichtig ist

Die Entfernung von Hintergründen, auch Freistellung genannt, ist unerlässlich, da sie einen einheitlichen Look über alle Produkte in deinem Store hinweg schafft und dir eine hochprofessionelle Ausstrahlung verleiht. Das Ergebnis sind schöne, übersichtliche Bilder, mit denen sich deine Kunden auf das Produkt und seine Funktionen konzentrieren können. Der professionelle Look fördert das Markenvertrauen und die langfristige Loyalität und verbessert letztendlich deine Conversion Rate.

Lesetipp: Höhere Conversion Rates und mehr Umsatz erzielst du durch gute Werbetexte. Was du bei diesen beachten musst, erklären wir hier.

So entfernst du Hintergründe mit dem Photoshop Zeichenstiftwerkzeug

Es ist einfacher, Hintergründe zu entfernen, die mit der Farbe deines Produkts kontrastieren, als ähnliche oder mehrfarbige Hintergründe. Deshalb ist es so wichtig, Fotos auf weißem Hintergrund zu machen. Werfen wir einen Blick auf die wenigen einfachen Schritte, wie du deinen Bildhintergrund in Photoshop, einem der beliebtesten Bearbeitungssoftwares, entfernen kannst.

  1. Suche das Zeichenstiftwerkzeug
    Öffne dein Bild mit Photoshop und suche das Stiftwerkzeug in der linken vertikalen Symbolleiste im Dashboard. Alternativ wählst du es einfach mit dem Shortcut "P" aus. Achte darauf, dass unter den Werkzeugeigenschaften "Pfad" ausgewählt ist.

    Quelle: Pixc
  2. Ankerpunkte auswählen
    Das Zeichenstiftwerkzeug arbeitet mit Ankerpunkten, die bei der Verknüpfung einen Pfad bilden. Das Ziel ist es, den Pfad nur um dein Produkt herum auszuwählen, so dass du dann alles außerhalb davon löschen kannst. Du erstellst jedes Mal einen Anker, wenn du auf das Bild klickst, also arbeitest du dich um dein Produkt herum und schaffst Ankerpunkte an jeder Kurve. Wenn du einen Ankerpunkt anpassen musst, kannst du „Strg“ und „A“ halten und ihn an die richtige Position ziehen. 
    Bildbearbeitung Freistellen
    Quelle: Pixc
  3. Erstelle Krümmungen
    Wenn du den Weg krümmen musst, halte deinen letzten Ankerpunkt mit der Maustaste gedrückt und ziehe ihn zurück. Es erscheinen Bezier-Griffe, mit denen du die Linie zwischen den letzten beiden Ankern biegen kannst. Sobald du deine Ankerpunkte definiert hast, ist der anstrengende Teil vorbei!
    Bildbearbeitung Ankerpunkte
    Quelle: Pixc
  4. Den Hintergrund löschen
    Um den Hintergrund zu entfernen, wählst du das Stiftwerkzeug erneut aus. Klicke dann auf die Option „Auswahl“ in der Leiste der Werkzeugeiegenschaften oben und drücke OK. Dein Produkt wird nun ausgewählt. Als nächstes musst du deine Auswahl umkehren. Klicke oben auf das Menü „Auswahl“ und wähle die Option „Auswahl umkehren“. Deine Auswahl wird in den Hintergrund invertiert und wenn du Steuerung/Command + X drückst, wird dein Hintergrund gelöscht.
    Bild freistellen Bildbearbeitung
    Quelle: Pixc

Voila!



Quelle: Pixc

Farbkorrektur durchführen

Weitere Bearbeitungsfunktionen - wie Farbkorrektur oder Tiefenbearbeitung - sind optional, können aber den Unterschied zwischen einer mittelmäßigen und einer gutaussehenden Produktseite machen.

Die Farbkorrektur bringt die wahren Farben deines Produkts zum Vorschein. Die Beleuchtung oder der Hintergrund einer Aufnahme sind oft nicht perfekt, sodass die Farbkorrektur nötig wird, um Unfeinheiten auszugleichen. Wenn der Weißabgleich deiner Kamera ausgeschaltet war und dein Bild leichte Gelb- oder Blautöne vorweist, kann die Farbkorrektur dafür sorgen, die echten Farben hervorzuholen. Selbst wenn deine Aufnahme perfekt war, erfassen verschiedene Kameras die Farben unterschiedlich, und du solltest leichte Anpassungen vornehmen, um die Qualität deiner finalen Ergebnisse zu gewährleisten.

Glücklicherweise gibt es mehr als ein Photoshop-Tool, das du für die Farbkorrektur verwenden kannst. Für dieses Beispiel verwenden wir das Werkzeug "Kurven".

  1. Erstellen einer neuen Graustufe
    Erstelle zunächst eine neue Ebene. Gehe zum Menü „Bearbeiten“ und wähle „Fläche füllen“, dann fülle deine Ebenen mit „50 % Grau“ und stell den Mischmodus auf „Differenz“. Achte darauf, dass auch im Ebenenfenster der Ebenenmodus "Differenz" anzeigt.
  2. Erstellen einer Schwellwertebene
    Erstelle dann eine neue Ebene und wähle im Fenster „Korrekturen“ „Schwellenwert“ aus. Stelle das Level hier auf die Stufe 10. Dein Bild wird fast vollständig weiß mit einigen schwarzen Flecken. Diese schwarzen Flecken sind die Teile des Bildes, die 50 % Grau am nächsten kommen. Diese brauchst du, um eine bessere Farbkorrektur zu erhalten.

  3. Einen Messpunkt platzieren
    Wähle das Pipettenwerkzeug, halte die Umschalttaste gedrückt und klicke auf einen der schwarzen Punkte. So setzt du einen Messpunkt.

  4. Erstellen einer Kurvenanpassungsebene
    Lösche die Ebenen „50 % Grau“ und „Schwellenwerte“ und füge mit Klick auf "Gradationskurven" im Fenster "Korrekturen" eine Einstellungsebene hinzu. Wähle das mittlere Pipettenwerkzeug, vergrößere dein Bild und klicke einmal auf deinen gesetzten Messpunkt, um die Farbe über diesen grauen Punkt auszugleichen. 

Bildbearbeitungs-Apps und Tools

Photoshop

Photoshop ist der Standard, wenn es um die Bildbearbeitung geht. Als einer der Pioniere der Fotoretusche ist die Software nach wie vor führend in der Branche und hält regelmäßige Updates und unzählige Bücher über ihre Funktionen bereit. Egal, wie oft du Photoshop verwendest, du wirst mit Sicherheit immer wieder den ein oder anderen Trick dazulernen.

Pixlr

Pixlr ist ein kostenloses Online-Fotobearbeitungsprogramm, das ähnliche Funktionen wie Photoshop bietet - allerdings ohne die hohen Kosten.

Canva

Canva ist ein benutzerfreundlicher, kostenloser Online-Editor, der sich vor allem für die Gestaltung von Marketingmaterialien eignet und mit vielen kostenlosen Vorlagen und Layouts auffährt.

Pixc

Pixc ist ein Online-Fotobearbeitungsprogramm, das speziell für den E-Commerce entwickelt wurde. Es erfüllt alle Anforderungen an die Fotobearbeitung und eignet sich hervorragend für die Retusche von Bildern in großen Mengen für Online-Händler. Das besondere: du reichst deine Bilder ein und lässt sie bearbeiten, anstatt dich selbst darum kümmern zu müssen. Du kannst jede Bestellung an deine Bedürfnisse anpassen und dann deine Präferenzen in einer Vorlage speichern, um sie in Zukunft noch schneller zu bearbeiten. Nachdem Einreichen erhältst du deine Bilder innerhalb von 24 Stunden zurück. Das Programm gibt es auch als Shopify App und ist in einer kostenlosen Version testbar.

Bildbearbeitung AppSource: Pixc

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Lightroom

Adobe Lightroom richtet sich an Fachleute, die sich mit der Bildbearbeitung im größeren Stil befassen, und verfügt über eine optimierte Benutzeroberfläche. Es hat ein saubereres und fokussierteres Dashboard als Photoshop und kostet bei nur 11,89 € im Monat auch deutlich weniger.

GIMP

GIMP erinnert im Kern stark an Photoshop, ist als Open-Source-Produkt jedoch kostenlos. Wenn du auf der Suche nach einer großen Auswahl für die Fotobearbeitung bist, dann ist diese Anwendung genau das Richtige für dich.

Pixelmator

Diese benutzerfreundlichere Alternative zu GIMP und Photoshop bietet alle grundlegenden Werkzeuge, aber in einer viel verständlicheren Oberfläche und ist ausschließlich mit Apple Devices nutzbar. Die Kosten für das Programm belaufen sich auf 39.99 Dollar.

Instagram

Die beliebte Foto-Sharing-Social-Plattform verfügt über ein paar einfache Tools und Filter, um deine Bilder zu optimieren. In deinen Instagram-Einstellungen gibt es die Option "Originalfotos speichern", stelle sicher, dass sie eingeschaltet ist. Schalte nun dein Telefon in den Flugzeugmodus, so dass du keine Internetverbindung hast. Jetzt kannst du Instagram verwenden, um deine Fotos zu bearbeiten. Wenn du fertig bist, veröffentliche das Foto wie sonst auch. Der Unterschied besteht darin, dass du keine Internetverbindung hast, so dass der Beitrag fehlschlägt. Wenn du diese Fehlermeldung erhältst, klicke auf das X und verwerfe es. Du kannst deine Internetverbindung jetzt wieder einschalten. Eine hochauflösende Version deines bearbeiteten Bildes findest du in deinem Fotoordner auf dem Telefon. Natürlich ist Instagram auch ein großartiger Ort, um deinen E-Commerce-Shop zu bewerben. Instagram kannst du einfach mit Shopify verbinden, so dass deine Kunden direkt vom Social-Media-Riesen zu deinem Shop kommen.

VSCO

Als kostenlose Bildbearbeitungs-App, mit der du Bilder direkt auf deinem Handy bearbeiten kannst, verfügt VSCO über eine Reihe von Voreinstellungen und Filtern, die schnell und einfach zu bedienen sind. VSCO eignet sich besonders gut für kontextspezifische Produktbilder, da es ihnen interessante Besonderheiten verleihen kann wie zum Beispiel einen Vintage-Look.

Fotor

Diese kostenlose, benutzerfreundliche App enthält alle grundlegenden Tools, Frames, visuellen Effekte und einige erweiterte Funktionen wie RAW-Kompatibilität und Tilt-Shift.

Snapseed

Snapseed ist eine der leistungsfähigsten, voll ausgestatteten und kostenlosen mobilen Apps. Du hast die Auswahl zwischen wichtigen Werkzeugen wie dem Reparaturpinsel oder dem Korrekturpinsel und kannst viele coole Filter verwenden.

Aviary Photo Editor

Aviary ist kostenlos, super einfach und intuitiv zu bedienen und verfügt über alle grundlegenden Funktionen zur Fotobearbeitung, die du auf deinem Handy erwarten kannst.

Filterstorm Neue

Diese mobile Bearbeitungs-App wurde für Profis entwickelt und bietet leistungsstarke Funktionen wie Wasserzeichen, IPTC-Tag-Daten und RAW-Bildverarbeitung. Es beinhaltet sogar professionelle Tools wie Kurven, Ebenen und Kanäle.

Lesetipp: Die 10 krassesten Fehler, die Onlineshop-Betreiber begehen und wie du sie vermeidest, liest du hier.

Quellen für Stockfotografie

E-Commerce-Shops werden wahrscheinlich fortwährend gute Stockfotos gebrauchen können, außer sie haben einen professionellen Fotografen eingestellt. Gute Fotos werden beispielsweise für Website-Hintergründe benötigt oder um deine Produktfotos und Inhalte anderweitig hervorzuheben.

Hier ist eine Liste der besten Stock-Foto-Ressourcen.

Burst

Mit Shopify bietet Burst tausende von lizenzfreien Fotos speziell für E-Commerce-Unternehmen. Burst-Fotografen arbeiten auch daran, beliebte Produkte in einem attraktiven Umfeld zu präsentieren, das speziell darauf ausgerichtet ist, E-Commerce-Unternehmern mit ihren Produkt- und Werbebildern einen Vorsprung zu verschaffen. Besuche Burst.

Burst ShopifyVisualhunt

Diese Website sammelt Fotos aus einer Reihe von Online-Quellen und macht sie leicht auffindbar. Es gibt dir außerdem Zugriff auf lizenzfreie Bilder von Flickr. Die Bilder kannst du direkt von der Website aus einbetten. Visualhunt ist einfach zu navigieren und bietet großartige Tools wie ein gutes Tagging-System, umfangreiche Metadetails und eine Farbpalette für Produktbilder.

Adobe Stock

Adobe Stock ist eine umfangreiche Datenbank mit Bildern in höchster Qualität. Es ist hervorragend in die Adobe Creative Cloud integriert und ermöglicht es dir, Bilder auszuprobieren, bevor du sie kaufst. Adobe Stock ist kostenpflichtig (im Gegensatz zu den meisten Websites auf dieser Liste), aber es bietet eine kostenlose Testversion für zehn Bilder.

Stocksnap.ioo

Diese einfach zu bedienende Website wurde von Snappa erstellt und verfügt über Tonnen von professionellen Bildern, die frei von jeglichen Copyright-Beschränkungen sind.

Death to the Stock Photo

Diese Seite ist ein Zuhause für künstlerischen und authentische Stockfotos. Sie beherbergt Kunstsammlungen und Fotos, im Stil von Fotojournalisten, die sich von anderen Bildressourcen gewaltig unterscheiden. Death to the Stock Photo bietet eine 14-tägige Testversion und ist ansonsten für 12$ im Monat nutzbar.

New Old Stock (Vintage)

Bist du auf der Suche nach einem Vintage-Look? Auf dieser Website findest du klassische Fotos aus der ganzen Welt, die frei von Lizensbeschränkungen sind.

Stock Up

Stock Up bezieht Bilder von 33 Websites sowohl im lizensfreien Bereich als auch mit CC0-Lizenzen. Die Website ist einer der größten Stock-Foto-Anbieter und bietet mehr als 20.000 Bilder.

Pexels

Pexels bietet hochwertige CC0-lizenzierte Bilder und ist eine der besten Stock-Foto-Websites. Die Seite ist dank Tagging und Filterung einfacher zu navigieren als die meisten anderen.

Unsplash

Unsplash ist aufgrund seines übersichtlichen Designs und der super einfachen Navigation überaus beliebt. Es bietet eine große Auswahl an hochqualitativen Stockbildern in gut gepflegten Kategorien.

Pixabay

Pixabay bietet mehr als eine Million kostenlose Stockbilder. Hier wirst du garantiert fündig, wenn du nach Hintergründen oder Kategoriebildern suchst.

StockPhotos.io

Hier findest du unzählige urheberrechtsfreie Bilder, die übersichtlich in sehr detaillierte Kategorien eingeteilt sind.

Du brauchst Unterstützung bei der Umsetzung deines Onlineshops? Finde Shopify Experten in Deutschland, Österreich oder der Schweiz! 

Gib in dieser Suchmaske deine Stadt oder dein Land ein und schau dir die Profile und Referenzen der Experten an. (Hier sind die Ergebnisse für Deutschland, Österreich und die Schweiz.) Du findest garantiert einen passenden!

Hinweis: Es ist möglich, dass nicht jeder Experte für alle drei Länder (bzw. für jede Stadt) gelistet ist. Es kann sich also durchaus lohnen, einen Experten aus Deutschland anzuschreiben, auch wenn du in Österreich oder der Schweiz angesiedelt bist. Umgekehrt gilt dies natürlich auch.

Die richtige Dateigröße

Wenn es um die Auswahl von Dateitypen und -größen für deine Bilder geht, musst du auch an Qualität, Ladezeiten der Seiten, Zoomfunktion und Marktplatzanforderungen denken, insbesondere wenn du auf mehreren Plattformen verkaufst. Werfen wir einen Blick auf die optimalen Abmessungen für Fotos und wie du deinen Dateityp auswählen kannst, während du gleichzeitig die mobile Nutzerfreundlichkeit im Hinterkopf behältst.

Die richtigen Maße wählen

Es ist wichtig, einen Mittelweg zu finden zwischen Bilder, die groß genug sind, damit Benutzer heranzoomen können und eine optimale Größe haben, damit sie nicht zu viel Platz einnehmen und die Ladezeiten deiner Seite verlangsamen. Bei Shopify kannst du Bilder mit bis zu 5760 x 5760 Pixel und einer Dateigröße von bis zu 20 MB hochladen. Die Plattform empfiehlt jedoch typischerweise die Verwendung von 2048 x 2048 Pixeln für quadratische Produktfotos, d.h. hochauflösende Bilder, die deinem Geschäft einen professionellen und runden Look mit großartigen Zoomfunktionen verleihen. Beachte, dass die Zoomfunktionalität nur dann funktioniert, wenn deine Bilder mehr als 800 x 800 Pixel groß sind.

Auch Amazon und Etsy haben eine Bildanforderung von 1000 x 1000 Pixel, um das Zoomen zu ermöglichen.

Um einen einheitlichen Look entlang deiner Produktlinie und auf deinen Kollektionsseiten zu erhalten, solltest du das Seitenverhältnis von Breite und Höhe bei all deinen Feature-Bildern gleich halten. Am besten funktioniert das mit quadratischen Fotos. Dein Feature-Bild ist das erste Bild eines Produkts, das in deinem Onlineshop angezeigt wird - auf deiner Homepage, der Warenkorbseite, der Checkout-Seite und einer Vielzahl von Sammelseiten. Halte auch all deine Miniatur- und Vorschaubilder in der gleichen Größe und Form, um einen ausgefeilten Look von deinem Store zu vermitteln. Denk daran, dass viele deiner Kunden auch auf dem Handy surfen werden und quadratische Bilder für kleinere Bildschirme leichter neu positioniert werden können.

Bildgröße für Mobilgeräte

Shopify passt die Größe deiner Bilder automatisch an kleinere Bildschirme an, aber bestimmte Bilder erfordern manchmal eine manuelle Bearbeitung. Denk daran, dass Desktop- und mobile Bildschirme nicht nur unterschiedlich groß sind, sondern auch entgegengesetzt ausgerichtet sind. Während Shopify versucht, dies durch leichtes Zuschneiden zu berücksichtigen, ist es am besten, wenn deine Bilder quadratisch sind und dein Produkt vertikal und horizontal zentriert ist.

Auch Bilder mit zu großen Auflösungen, wie z.B. Shopifys Maximum von 5760 x 5760 Pixel, können verschwommen erscheinen, wenn die Größe für Mobilgeräte angepasst wird. So kann die Reduzierung deines Bildes auf eine überschaubare Größe und Form, die die mobile Ansicht berücksichtigt, deinem Geschäft helfen, auf allen Geräten besser auszusehen. Denk daran, dass große Dateien auch die Ladezeit deiner Website verlangsamen. Im E-Commerce und vor allem im mobilen Bereich zählt jede Sekunde, sodass die Optimierung deiner Bilder Priorität haben sollte.

Auch wenn die verlustfreie Komprimierung dir Bilder höchster Qualität liefert, erstellt sie oft große Dateien, deren Upload ewig dauert (insbesondere in großen Mengen) und die Ladezeiten deiner Seiten verlangsamen können. Das führt dazu, dass Besucher deinen Shop tendenziell eher verlassen. Das gilt besonders für Mobiltelefone, bei denen die Internetgeschwindigkeit geringer sein kann und das Warten auf ein Bild potenzielle Käufer frustriert.

Die responsiven Designs und Algorithmen von Shopify eignen sich zwar gut für die Größenänderung und Anzeige deiner Bilder auf allen Geräten, aber wenn du mit durchdachten Dateigrößen arbeitest, kann das ein noch reibungsloseres Einkaufserlebnis bedeuten.

Das richtige Dateiformats

Werfen wir einen Blick auf die in der Produktfotografie am häufigsten verwendeten Dateiformate und was sie jeweils mitbringen. Wir haben sie so aufgelistet, wie sie am häufigsten in der Produktfotografie verwendet werden.

JPG

JPG ist das gängigste digitale Bilddateiformat auf dem Markt. Es wird allgemein unterstützt und zeichnet sich durch eine geringe Dateigröße mit einem guten Farbspektrum aus. Seine Komprimierung ermöglicht es dir, ein Gleichgewicht zwischen Dateigröße und Bildqualität herzustellen. Shopify empfiehlt insbesondere JPG, da es Bilder mit einer relativ kleinen Größe und guter Qualität liefern kann, was gerade bei Produktfotos von Vorteil ist.

PNG

PNG wurde entwickelt, um das GIF-Format zu verbessern, indem die Begrenzung auf 256 Farben aufgehoben wurde. Es ist weithin akzeptiert, verlustfrei (reduziert die Dateigröße ohne Qualitätseinbußen) und unterstützt Transparenzen (z.B. für transparente Hintergründe). Die Nachteile sind, dass die PNG-Dateigrößen aufgrund der verlustfreien Kompression groß sein können und das Format nicht so universell kompatibel ist wie JPG.

GIF

GIF bietet eine geringe Dateigröße, indem es Bilder komprimiert und auf 256 Farben reduziert. Obwohl es weitgehend durch PNG ersetzt wurde, wird es immer noch für Animationen verwendet, da es das einzige Format ist, das es unterstützt und von Browsern allgemein anerkannt wird.

TIFF

TIFF ist ein verlustfreies Kompressionsformat, das von einer Reihe von Bearbeitungs- und Webanwendungen unterstützt wird. Es bietet eine hohe Auflösung, und mehrere Bilder und Seiten können bequem in einer einzigen Datei gespeichert werden. Die Dateigröße ist jedoch tendenziell groß.

BMP

BMP wird häufig im Windows-Ökosystem verwendet. Es unterstützt Datenkompression, Alpha-Kanäle (diese werden bei Photoshop verwendet, um zusätzliche Informationen zu speichern, mit denen du Teile des Bildes bearbeiten kannst, wie z.B. transparente Hintergründe) und nahezu universelle Kompatibilität. Unkomprimiert bietet es perfekte Bilder, aber auch hier können Dateigrößen beträchtlich sein.

Insgesamt ist JPG sicherlich am bequemsten, wenn es darum geht, kleinere Größen mit guter Qualität zu kombinieren. PNG bietet zwar eine verlustfreie Komprimierung in höherer Qualität, dies geschieht jedoch zu Lasten einer hohen Dateigröße. GIF ist nützlich, wenn du 360-Grad-Bilder anbietest und kompakte Dateien benötigst. BMP und TIFF bieten im Vergleich dazu eine hohe Qualität, aber die Größen sind in der Regel eher hoch und unpraktisch.

Du weißt nun, was du bei der Bildbearbeitung beachten musst, welche Größe und welches Format deine Bilder im Onlineshop idealerweise haben sollten. Mit unserer Liste an Apps und Softwares findest du sicher einen guten Weg, um deinen Onlineshop mit unvergleichlichen Bildern auszustatten!


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Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchtest du einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lies bitte zuerst diesen Leitfaden.