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Wie Christoph Filgertshofer mit 18 Jahren zum Überflieger im Affiliate Marketing wurde

Affiliate Marketer werden Deutschland

Man könnte sagen, Christoph Filgertshofer war ein außergewöhnliches Kind: Wo andere seines Alters gelangweilt mit den Augen rollen, lauschte der in München Aufgewachsene regelmäßig den Geschichten seines Unternehmer-Vaters. Als unabhängiger Finanzberater erzählte Christophs Vater seinem Sohn von der Gründung einer eigenen Firma und der Gewinnung von Kunden. 

"Es war jeden Tag etwas anderes. Ich liebte die Vielfalt", erklärt Christoph. Aus seiner Sicht war es diese frühe Auseinandersetzung mit der vielfältigen Karriere seines Vaters, die letztlich den Nährboden für seine eigene unternehmerische Reise bildete. Die Saat ging dann auch ziemlich schnell auf. Mit 18 Jahren ist Christoph heute ein erfolgreicher Online-Marketer, Coach und Shop-Inhaber.

Wir haben Christoph getroffen, um zu erfahren, wie er erstmalig im E-Commerce Erfolg hatte, warum er anfing, andere über das Affiliate-Programm von Shopify zu informieren, und was seine Tipps für den Aufbau eines erfolgreichen E-Commerce-Business sind. 

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Früh übt sich: Unternehmertum in jungen Jahren

Schon im Alter von 14 Jahren wollte Christoph sich nicht darauf verlassen, dass ihm seine Eltern Dinge wie beispielsweise einen iPod kaufen. 

"Ich habe es immer gehasst, meine Eltern um Geld zu bitten. Irgendwie stand das im Widerspruch zu meinem Glaubenssystem, wenn man es so nennen möchte. Da waren all die anderen Kinder, die ihre Eltern nach den neuen iPod fragten. Ich war das irgendwann einfach leid."

Ich hatte schon immer den Unternehmergeist.

Stattdessen startete Christoph schon in der Schule unternehmerisch durch, so z. B. mit dem Kauf und Verkauf von sammelbaren Pokemon-Karten. Er gründete sogar ein kleines Zeitungsunternehmen in seiner Nachbarschaft. Dafür beschäftigte er andere Kinder, um die von ihm gekauften Zeitungen zu verteilen. 

"Ich hatte schon immer den Unternehmergeist. Mein erster Job brachte mir dann auch genug Geld ein, um mir den besagten iPod zu kaufen!" 

Christoph wollte sich aber nicht mit Pokemon-Karten und Zeitungen zufriedengeben. Mit seinen Freunden spielte er damals jeden Tag Computerspiele wie Clash of Clans. Als einer seiner Freunde eine dieser Gaming-Sessions aufnahm, sie auf YouTube veröffentlichte und 5.000 Abonnenten gewann, war Christoph fasziniert. Sein Freund erklärte, dass nicht nur andere Spieler ihm beim Spielen zusehen, sondern Unternehmen für die Schaltung von Werbung auf seinen Videos bezahlen würden. 

"Für mich war es damals kaum vorstellbar, dass andere Leute mir beim Spielen zusehen wollten", sagt Christoph. "Ich hielt mich für einen besseren Spieler. Deshalb fing ich einfach an, dasselbe zu tun wie mein Freund. Ich dachte, es wäre sehr einfach, Abonnenten zu gewinnen." 

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Christophs Gaming-Kanal.

Der Gaming-Kanal war jedoch schwieriger zu monetarisieren, als Christoph erwartet hatte. Tatsächlich dauerte es Monate, bis er seinen ersten Abonnenten gewann und auch die Marken rissen sich nicht gerade um ihn. Christoph war jedoch fest entschlossen. Jeden Tag lud er ein neues Video hoch, auch wenn niemand zusah. Je mehr Videos er hochlud, desto mehr Zuschauer konnte er gewinnen. Dieser anstrengende Terminplan zahlte sich schließlich aus: Christophs YouTube-Kanal gewann 230.000 Abonnenten und begann, ein konstantes Einkommen von 10.000 Euro pro Monat zu generieren. 

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Christoph feiert 100.000 Abonnenten auf seinem Gaming-Kanal.

Sein Gaming-Kanal hatte ihm beigebracht, wie man ein Publikum aufbaut und weckte eine Leidenschaft für digitales Marketing. Aber an diesem Punkt wollte sich Christoph noch lang nicht ausruhen. Er wusste, dass es da draußen größere Möglichkeiten gab – und er war fest entschlossen, sie zu finden. 

Lesetipp: 8 Hobbys mit denen Sie Geld verdienen können, finden Sie hier.

Vom Online-Gaming zum Online-Verkauf

Als Christoph sah, wie sein Kanal Marken beim Verkauf ihrer eigenen Produkte unterstützte, witterte er eine neue Chance: Anstatt die Produkte anderer Leute zu bewerben, erkannte er, dass er seine eigenen verkaufen konnte.

Wir konnten einen Shop aufbauen und ihn binnen ein oder zwei Tagen zum Laufen bringen. Wir hätten niemals gedacht, dass das möglich sein könnte.

Seine eigenen Produkte online verkaufen – Christoph war klar, dass dies ein großes Unterfangen sein würde. Also tat er sich mit einigen seiner Freunde zusammen, um diese spannende Reise gemeinsam anzugehen. Das junge Team befasste sich mit digitalem Marketing und lernte die Feinheiten der Eigenwerbung. Sie beschlossen, mit einem Dropshipping-Store für verschiedenes und vor allem günstiges Zubehör zu starten. 

"Wir haben Shopify ausprobiert und waren von Anfang an begeistert", blickt Christoph zurück. "Es war so einfach, sogar für uns Anfänger. Wir konnten einen Shop aufbauen und ihn binnen ein oder zwei Tagen zum Laufen bringen. Wir hätten niemals gedacht, dass das möglich sein könnte. Es war genial."

Während die Einrichtung des Shops reibungslos verlief, war der Weg zum Erfolg eine andere Geschichte. 

"Unser erster Shop war ein Misserfolg. Wir wussten nicht, wie man einen Shop richtig aufbaut. Um ehrlich zu sein, hatten wir keine Ahnung, was wir taten. Wir wussten, wie man vermarktet, hatten aber nur zwei Verkäufe." 

Daraufhin entschied sich das Team, es erneut zu versuchen. Dieses Mal suchten sie sich jedoch Hilfe, um eine bessere Vorstellung vom Start und der Verwaltung eines Onlineshops zu bekommen. Sie lasen unzählige Anleitungen und Artikel, sahen sich stundenlange Video-Tutorials an und nahmen an vielen Online-Kursen teil, die alle von erfolgreichen Shopify-Händlern und aktuellen Shopify-Partnern erstellt wurden.

"Wir haben wirklich alles gegeben", sagt Christoph. "Wir haben uns Dutzende von Videos angesehen. Wir haben unsere Zeit in Coaching-Programme investiert. Wir haben nach Leuten mit Erfahrung in diesem Bereich gesucht und versucht, von ihnen zu lernen." 

Wir haben nach Leuten mit Erfahrung in diesem Bereich gesucht und versucht, von ihnen zu lernen.

Der zweite Ausflug des Teams in die Welt des E-Commerce konzentrierte sich auf Damenschmuck. Innerhalb weniger Monate sollten sich die ersten Erfolge einstellen. Mit dem Wissen, das sie sich durch das Studium von Shopify-Gurus angeeignet hatten, wuchs ihr Geschäft weiter.

Nachdem sie von Christophs erfolgreichem neuen Shop gehört hatten, begannen Freunde des Teenagers sich nach Ratschlägen für den Aufbau ihrer eigenen Onlineshops zu erkundigen. Wieder einmal sah Christoph eine Chance.

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Der Weg zum Shopify-Affiliate

Mit einem erfolgreichen YouTube-Kanal und einem E-Commerce-Shop begann Christoph, seine Freunde auf ihrem eigenen Weg zum Erfolg zu unterstützen. Während er weiter anderen auf die Sprünge half, wuchs sein Netzwerk interessierter Schüler weiter. Christoph erkannte, dass die Probleme, mit denen er zu Beginn seiner E-Commerce-Karriere zu kämpfen hatte, anderen helfen könnten.

"Ich wollte nicht nur den Menschen helfen, die mich kannten. Ich wollte so vielen Menschen wie möglich helfen", erklärt Christoph.

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Christophs Bildungskanal auf YouTube.

Um sein E-Commerce-Wissen einem größeren Publikum zugänglich zu machen, entschied sich Christoph, einen YouTube-Kanal einzurichten und am Affiliate-Partnerprogramm von Shopify teilzunehmen. 

Von Anfang an konzentrierte sich Christoph auf Authentizität und machte es sich zur Aufgabe, nur Videos über Produkte zu erstellen, für die er sich begeisterte. Er bemühte sich auch, jeden Teil seines Weges als Entrepreneur zu teilen - auch die Misserfolge. 

"Ich gehe offen mit meinen Misserfolgen und Erfolgen um. Von daher vertrauen die Leute auf die Dinge, die ich erzähle. Ich sage ihnen, ob ich schon einmal gescheitert bin. Außerdem bewerbe ich nur Dinge, mit denen ich selbst gearbeitet habe und mit denen ich erfolgreich war. Den Leuten gefällt das." 

Ich gehe offen mit meinen Misserfolgen und Erfolgen um. Von daher vertrauen die Leute auf die Dinge, die ich erzähle.

Lesetipp: Was genau ist Affiliate-Marketing? Über Mythen und die Realität klären wir in diesem Beitrag auf..

Eine neue Nische in Deutschland

Als Christoph seine eigene E-Commerce-Reise begann, war die Mehrheit der Affiliates, von denen er lernte, nicht in Deutschland ansässig. Das machte die Dinge kompliziert. Es gibt in jedem Land unterschiedliche Regeln und Standards, sodass z. B. die Informationen eines amerikanischen Affiliate-Marketers nicht immer für Christophs Fall relevant waren. Da er selbst als Affiliate tätig war, sah Christoph die Chance, einen Bedarf im deutschen Markt zu decken. Er konzentrierte seine Coaching-Tätigkeit auf deutsche Händler und lehrte sie, erfolgreich mit Shopify zu verkaufen. 

Im Folgenden teilt Christoph drei Taktiken, mit denen Shopify-Affiliates ihr Publikum darüber informieren können, wie es die wachsenden Chancen in Deutschland nutzen kann.

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Christoph mit Shopify Partner Manager für Deutschland Hagen Meischner bei seinem ersten Besuch in den Oberlo-Büros in Berlin.

1. Bringen Sie Ihrem Publikum anhand von Beispielen aus der Praxis bei, Marketing-Taktiken nachzuahmen

Christoph ermutigt auf dem deutschen Markt aktive Affiliates, effektive Marketing-Taktiken aus anderen Märkten wie z. B. den USA zu vermitteln. Viele der in anderen Märkten angewandten Strategien können auch auf dem deutschen Markt erfolgreich sein.

Ein Beispiel ist das Influencer-Marketing: Eine Partnerschaft mit Influencern, um Ihr eigenes Produkt oder Ihre eigene Dienstleistung zu bewerben. 

Um sein Publikum über Influencer-Marketing zu informieren, verwendet Christoph ein Beispiel aus der Praxis. Als er Damenschmuck verkaufte, suchte er auf Social-Media-Seiten nach dem Hashtag "Halskette". Ziel war es, deutsche Influencer zu finden, die sich für Damenschmuck begeistern. Im nächsten Schritt schrieb er diese Influencer per Direktnachricht an, um ihnen mehr zu seinem Business und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erzählen. 

Da es in Deutschland nicht viele Influencer gibt, sollten Händler auf einen noch unerschlossenen Markt setzen, so Christoph. 

Lesetipp: 7 Tipps, um Ihrem Affiliate-Business mehr Authentizität zu verleihen, finden Sie hier.

2. Schulen Sie Ihr Publikum, um sich an die lokalen Zahlungs- und Versandmethoden anzupassen

Christoph lernte, dass deutsche Kunden eher ungern per Kreditkarte für Produkte oder Dienstleistungen bezahlen. Er empfiehlt Affiliates, sich zunächst mit den verschiedenen Zahlungsmethoden auf Shopify vertraut zu machen. Danach sollten sie ihr Publikum darüber informieren, wie sie Zahlungsmethoden wie PayPal, EC-Karten oder Rechnungen zum Aufbau Ihrer Unternehmen empfehlen können. 

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Christoph erklärt die Nuancen der Versandlogistik im deutschen Markt

Auch unterschiedliche Versandarten sind wichtig. Insbesondere weist Christoph darauf hin dass die Mehrheit der Dropshipping- und Onlineshop-Tutorials die Plattform AliBaba oder Apps mit Sitz in China empfehlen. Für Händler mit Sitz in Deutschland sei das jedoch nicht ideal, da dies zu wochen- oder sogar monatelangen Wartezeiten führen kann. 

Stattdessen empfiehlt Christoph die Erstellung von Inhalten, die sich mit der Optimierung von Lieferterminen mithilfe von Oberlo befassen, was den deutschen Markt weitaus besser bedient.

Lesetipp: Wo Shopify-Partner und Affiliates Hilfe und Unterstützung bekommen können, lesen Sie hier.

Einstieg in die deutsche Bildungslandschaft

Sein unternehmerischer Vater brachte Christoph dazu, sich auf seine eigene Reise als Entrepreneur zu begeben. Von der Schulzeit, in der er Pokemon-Karten verkaufte, über die Monetarisierung seiner Videospielinhalte bis hin zum Verkauf von Damenaccessoires bei Shopify, baute Christoph seine unternehmerische Kompetenz aus. 

Sein Fokus liegt nun darauf, deutsche Partner und ihr Publikum darüber aufzuklären, wie sie im eigenen Markt erfolgreich verkaufen können. Jeder Markt ist anders, und indem sie die Nuancen jedes einzelnen verstehen, können Affiliates ihre Nische finden und Shopify-Händler auf der ganzen Welt auf dem Weg zum Erfolg unterstützen.

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Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchten Sie einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lesen Sie bitte zuerst diesen Leitfaden.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf dem Blog von shopify.com und wurde übersetzt.